{"id":12774,"date":"2012-12-19T15:32:18","date_gmt":"2012-12-19T13:32:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12774"},"modified":"2012-12-19T15:32:18","modified_gmt":"2012-12-19T13:32:18","slug":"xi-r-7-08-kein-vorsteuerabzug-wenn-leistungserbringer-den-verzicht-auf-die-steuerbefreiung-rueckgaengig-macht-rueckgaengigmachung-des-verzichts-auf-steuerbefreiung-wirkung-des-verzichts-auf-eine-steue","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-7-08-kein-vorsteuerabzug-wenn-leistungserbringer-den-verzicht-auf-die-steuerbefreiung-rueckgaengig-macht-rueckgaengigmachung-des-verzichts-auf-steuerbefreiung-wirkung-des-verzichts-auf-eine-steue\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;7\/08 &#8211; Kein Vorsteuerabzug, wenn Leistungserbringer den Verzicht auf die Steuerbefreiung r&uuml;ckg&auml;ngig macht &#8211; R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Verzichts auf Steuerbefreiung &#8211; Wirkung des Verzichts auf eine Steuerbefreiung &#8211; R&uuml;ckwirkendes Ereignis"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.12.2009, XI R 7\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Kein Vorsteuerabzug, wenn Leistungserbringer den Verzicht auf die Steuerbefreiung r&uuml;ckg&auml;ngig macht &#8211; R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Verzichts auf Steuerbefreiung &#8211; Wirkung des Verzichts auf eine Steuerbefreiung &#8211; R&uuml;ckwirkendes Ereignis<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH, betreibt eine Gold- und Silberscheideanstalt sowie Metallver-arbeitung. Im Streitjahr 2003 erwarb sie von der A-GmbH, die gewerbsm&auml;&szlig;ig mit Gold handelt, Gold i.S. des &sect; 25c Abs. 2 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes 1999 (UStG). &Uuml;ber die Lieferungen erteilte ihr die A-GmbH im Zeitraum von Juni bis November 2003 Rechnungen in H&ouml;he von insgesamt &#8230; EUR netto zuz&uuml;glich &#8230; EUR gesondert ausgewiesener Umsatzsteuer. Die Kl&auml;gerin entrichtete die jeweiligen Bruttobetr&auml;ge an die A-GmbH und zog die in den Rechnungen gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer in ihren Umsatzsteuervoranmeldungen als Vorsteuerbetr&auml;ge ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Januar 2004 erhielt die Kl&auml;gerin von der A-GmbH Stornorechnungen zu den in der Zeit von Juni bis November 2003 ausgestellten Rechnungen. Zugleich erteilte ihr die A-GmbH neue Rechnungen, in denen sie &#8211;bei ansonsten identischem Inhalt&#8211; die Lieferungen nunmehr als steuerfrei behandelte und nur noch den Nettobetrag auswies. Die Stornorechnungen und neuen Nettorechnungen sind auf das Datum der urspr&uuml;nglichen Rechnungen datiert. Die Kl&auml;gerin widersprach den neuen Rechnungen mit Schreiben vom 4. Februar 2004.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 2. M&auml;rz 2006 erlie&szlig; der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;), einen gem&auml;&szlig; &sect; 164 Abs. 2 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid 2003, in dem er den von ihm zun&auml;chst anerkannten Vorsteuerabzug in H&ouml;he von &#8230; EUR r&uuml;ckg&auml;ngig machte. Den Einspruch wies er mit der Einspruchsentscheidung vom 5. April 2006 zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage statt. Im Streitfall seien die Berichtigungsregelungen des &sect; 14c Abs. 1 Satz 3 i.V.m. Abs. 2 S&auml;tze 3 bis 5 UStG entsprechend anzuwenden. Danach k&ouml;nne der geschuldete Steuerbetrag nur berichtigt werden, soweit die Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens beseitigt worden sei. Da das FA bisher das Vorliegen dieser Voraussetzung nicht gepr&uuml;ft habe, sei es nicht berechtigt gewesen, die ge&auml;nderten Rechnungen anzuerkennen und den Umsatzsteuerbescheid zu &auml;ndern. Die Entscheidung ist ver&ouml;ffentlicht in Entscheidungen der Finanzgerichte 2008, 746.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA Verletzung von &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG und &sect; 14c UStG. Die A-GmbH habe ihre urspr&uuml;ngliche Option zur Steuerpflicht der Goldlieferungen nach &sect; 25c Abs. 3 Satz 2 UStG durch die berichtigten Nettorechnungen wirksam widerrufen. Nach dem Widerruf der Option werde die in den urspr&uuml;nglichen Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer nur noch nach &sect; 14c UStG geschuldet und k&ouml;nne nicht mehr als Vorsteuer abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung des FG seien im Rahmen der Entscheidung &uuml;ber die Berichtigung des Vorsteuerabzugs der Kl&auml;gerin &sect; 14c Abs. 2 S&auml;tze 3 bis 5 UStG nicht anwendbar. Diese Vorschriften betr&auml;fen ausschlie&szlig;lich das Verfahren der Berichtigung der aus einem unrichtigen bzw. unberechtigten Steuerausweis resultierenden Steuerschuld der A-GmbH. Die Anwendung des &sect; 14c UStG auf die A-GmbH sei eine Rechtsfolge aus der Rechnungsberichtigung und dem Widerruf der Option. Die Berichtigung des Vorsteuerabzugs sei auch unabh&auml;ngig von der zivilrechtlichen Befugnis zur R&uuml;cknahme der Option und von einer R&uuml;ckzahlung erhaltener Umsatzsteuer (Hinweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11. Oktober 2007 V R 27\/05, BFHE 219, 266, BStBl II 2008, 438).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Klage unter Aufhebung der Vorentscheidung abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der vorliegende Sachverhalt unterscheide sich von dem im BFH-Urteil in BFHE 219, 266, BStBl II 2008, 438 dadurch, dass dort die Umsatzsteuer zu Unrecht in Rechnung gestellt worden sei und der Leistungsempf&auml;nger die Rechnungsberichtigung deshalb habe akzeptieren m&uuml;ssen. Im Streitfall sei die Umsatzsteuer dagegen zu Recht ausgewiesen worden, entsprechend der in &sect; 25c Abs. 3 Satz 2 UStG vorgesehenen Optionsm&ouml;glichkeit und der nach wie vor g&uuml;ltigen Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien, die Option auszu&uuml;ben. Solle diese Option zur Steuerpflicht wirksam zur&uuml;ckgenommen werden, so m&uuml;sse sie als Leistungsempf&auml;ngerin in das Verfahren der Rechnungsberichtigung mit einbezogen werden. Solange sie dem Widerruf nicht zustimme, habe sie Anspruch auf Erteilung einer Rechnung mit Umsatzsteuerausweis und der urspr&uuml;ngliche Steuerausweis entspreche der wirklichen Rechtslage. Auch k&ouml;nne es bei bereits entrichtetem Entgelt zu keiner &Auml;nderung der Bemessungsgrundlage kommen, solange das zu viel gezahlte Entgelt nicht zur&uuml;ckerstattet werde. Das Verfahren nach &sect; 14c Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 S&auml;tze 3 bis 5 UStG sei eine sachgerechte Regelung der Voraussetzungen f&uuml;r die Berichtigung einer Rechnung und gew&auml;hrleiste, die Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens endg&uuml;ltig zu beseitigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Entgegen der Auffassung des FG setzt eine nachtr&auml;gliche Aberkennung des Vorsteuerabzugs beim Leistungsempf&auml;nger im Fall der R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Verzichts auf eine Steuerbefreiung durch den Leistenden nicht voraus, dass dieser das Berichtigungsverfahren nach &sect; 14c Abs. 1 Satz 3 i.V.m. &sect; 14c Abs. 2 Satz 5 UStG durchgef&uuml;hrt hat. Der Senat kann nicht durcherkennen, weil dazu weitere Feststellungen getroffen werden m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG kann der Unternehmer die in Rechnungen i.S. des &sect; 14 UStG gesondert ausgewiesene Steuer f&uuml;r Lieferungen oder sonstige Leistungen, die von anderen Unternehmern f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuer abziehen. Das Recht auf Vorsteuerabzug besteht allerdings nur f&uuml;r diejenigen Steuern, die geschuldet werden, d.h. mit einem der Mehrwertsteuer unterworfenen Umsatz in Zusammenhang stehen; das Recht auf Vorsteuerabzug erstreckt sich nicht auf eine Steuer, die ausschlie&szlig;lich deshalb geschuldet wird, weil sie in der Rechnung ausgewiesen ist (Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;EuGH&#8211; vom 13. Dezember 1989 Rs. C-342\/87 &#8211;Genius Holding&#8211;, Slg. 1989, 4227, Neue Juristische Wochenschrift 1991, 632, Randnrn. 13, 19). Bei richtlinienkonformer Auslegung des &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG ist somit nicht jeder, sondern nur der geschuldete Steuerbetrag als Vorsteuer abziehbar (BFH-Urteile vom 2. April 1998 V R 34\/97, BFHE 185, 536, BStBl II 1998, 695, und vom 1. Februar 2001 V R 23\/00, BFHE 194, 493, BStBl II 2003, 673, unter II.5.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die in den urspr&uuml;nglich ausgestellten Rechnungen &uuml;ber die Lieferung von Anlagegold ausgewiesene Umsatzsteuer in H&ouml;he von &#8230; EUR wird gem&auml;&szlig; &sect; 25c Abs. 1 Satz 1 UStG von der A-GmbH nicht (mehr) geschuldet, soweit diese ihre Option zur Umsatzsteuer wirksam zur&uuml;ckgenommen hat (vgl. BFH-Urteil vom 11. August 1994 XI R 57\/93, BFH\/NV 1995, 170). Insoweit ist der Kl&auml;gerin der Vorsteuerabzug zu versagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den unstreitigen Feststellungen des FG lagen den Rechnungen Lieferungen von Anlagegold i.S. des &sect; 25c Abs. 2 Nr. 1 UStG zugrunde, die gem&auml;&szlig; &sect; 25c Abs. 1 Satz 1 UStG steuerfrei sind. Die Steuerbefreiung dieser Lieferungen nach &sect; 25c Abs. 1 UStG f&uuml;hrt beim Leistungsempf&auml;nger gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG zum Vorsteuerausschluss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die A-GmbH hatte zwar mit den im Zeitraum von Juni bis November 2003 ausgestellten Rechnungen gem&auml;&szlig; &sect; 25c Abs. 3 Satz 2 UStG wirksam auf die Steuerfreiheit ihrer Goldlieferungen verzichtet, indem sie der Kl&auml;gerin als Leistungsempf&auml;ngerin die Ums&auml;tze unter gesondertem Ausweis der Umsatzsteuer in H&ouml;he von &#8230; EUR in Rechnung gestellt hatte (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 194, 493, BStBl II 2003, 673, unter II.3., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach allgemeiner Meinung kann aber der Verzicht auf die Steuerbefreiung wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht und die Leistung damit im Ergebnis als steuerfrei behandelt werden. Mit der R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Verzichts auf die Steuerbefreiung wird der in der urspr&uuml;nglichen Rechnung ausgewiesene Steuerbetrag &#8211;r&uuml;ckwirkend&#8211; nicht mehr geschuldet; die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung wirkt auf das Jahr der Ausf&uuml;hrung des Umsatzes zur&uuml;ck (BFH-Urteile vom 18. September 2008 V R 21\/07, BFHE 222, 170, BStBl II 2009, 254, unter II.3., und in BFHE 194, 493, BStBl II 2003, 673, unter II.4., m.w.N.). Macht der leistende Unternehmer den Verzicht auf die Steuerbefreiung r&uuml;ckg&auml;ngig, so verliert der Leistungsempf&auml;nger den Vorsteuerabzug r&uuml;ckwirkend im Jahr des Leistungsbezugs und nicht erst im Zeitpunkt der R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Verzichts auf die Steuerbefreiung (im Zeitpunkt der Rechnungsberichtigung). &sect; 14c Abs. 1 Satz 2, &sect; 17 Abs. 1 UStG finden insoweit keine Anwendung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO ist die r&uuml;ckwirkende Berichtigung des Vorsteuerabzugs beim Leistungsempf&auml;nger abgabenrechtlich m&ouml;glich. Weil nur die geschuldete Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehbar ist, hat die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Verzichts durch den leistenden Unternehmer Tatbestandswirkung f&uuml;r den Vorsteuerabzug des Leistungsempf&auml;ngers und ist deshalb ein r&uuml;ckwirkendes Ereignis i.S. des &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO (BFH-Urteil in BFHE 194, 493, BStBl II 2003, 673, unter II.5., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die A-GmbH konnte den Verzicht auf die Steuerbefreiung der Goldlieferungen im Januar 2004 noch zur&uuml;cknehmen. Denn im Januar 2004 war die Umsatzsteuerfestsetzung 2003 gegen&uuml;ber der A-GmbH offensichtlich noch nicht bestandskr&auml;ftig (vgl. dazu BFH-Urteile vom 25. Januar 1979 V R 53\/72, BFHE 127, 238, BStBl II 1979, 394; in BFH\/NV 1995, 170, und in BFHE 185, 536, BStBl II 1998, 695).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin ist der &Uuml;bergang zur Behandlung des Umsatzes als (wieder) steuerfrei nicht von der Zustimmung des Leistungsempf&auml;ngers abh&auml;ngig (BFH-Urteil vom 25. Februar 1993 V R 78\/88, BFHE 171, 369, BStBl II 1993, 777); die zivilrechtliche Befugnis zur Rechnungsberichtigung ist umsatzsteuerrechtlich grunds&auml;tzlich nicht zu pr&uuml;fen (BFH-Urteil in BFHE 219, 266, BStBl II 2008, 438, unter II.1.a bb (4), m.w.N.). Dies gilt auch dann, wenn der leistende Unternehmer dem Leistungsempf&auml;nger gegen&uuml;ber verpflichtet war, den (an sich steuerfreien) Umsatz gem&auml;&szlig; &sect; 25c Abs. 3 UStG als steuerpflichtig zu behandeln (BFH-Urteile in BFHE 171, 369, BStBl II 1993, 777, und in BFH\/NV 1995, 170). Es bedarf deshalb im Streitfall keiner weiteren Aufkl&auml;rung, ob die A-GmbH den Verzicht auf die Steuerbefreiung zivilrechtlich nur im Einverst&auml;ndnis mit der Kl&auml;gerin h&auml;tte widerrufen d&uuml;rfen. Ebenso wenig hat eine R&uuml;cknahme des Verzichts auf eine Steuerbefreiung zur Voraussetzung, dass der leistende Unternehmer die zuvor ausgewiesene und vereinnahmte Umsatzsteuer wieder an den Leistungsempf&auml;nger zur&uuml;ckerstattet (BFH-Urteil in BFHE 219, 266, BStBl II 2008, 438, unter II.5.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Grundsatz der Neutralit&auml;t der Umsatzsteuer steht einer Berichtigung des Vorsteuerabzugs bei der Kl&auml;gerin nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH hat im Urteil vom 19. September 2000 Rs. C-454\/98 &#8211;Schmeink &#038; Cofreth und Strobel&#8211; (Slg. 2000, I-6973, BFH\/NV Beilage 2001, 33) ausdr&uuml;cklich best&auml;tigt, dass sich das in der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern vorgesehene Recht auf Vorsteuerabzug nicht auf eine Steuer erstreckt, die ausschlie&szlig;lich deshalb geschuldet wird, weil sie in der &#8211;hier urspr&uuml;nglichen&#8211; Rechnung ausgewiesen ist. Die Entscheidung des EuGH, der Grundsatz der Mehrwertsteuer gebiete, dass zu Unrecht in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer berichtigt werden kann, wenn der Aussteller der Rechnung die Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens rechtzeitig und vollst&auml;ndig beseitigt, betrifft nur die Berichtigungsm&ouml;glichkeit f&uuml;r den Rechnungsaussteller, nicht aber das Recht des Rechnungsempf&auml;ngers auf Vorsteuerabzug (BFH-Urteil in BFHE 219, 266, BStBl II 2008, 438, unter II.6.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Grundsatz der Neutralit&auml;t und Effektivit&auml;t der Mehrwertsteuer ist in der Regel gen&uuml;gt, wenn der Leistende die Erstattung der irrt&uuml;mlich an die Steuerbeh&ouml;rden bezahlten Mehrwertsteuer verlangen und der Leistungsempf&auml;nger eine zivilrechtliche Klage gegen den Leistenden auf R&uuml;ckzahlung der rechtsgrundlos bezahlten Betr&auml;ge erheben kann (EuGH-Urteil vom 15. M&auml;rz 2007 Rs. C-35\/05 &#8211;Reemtsma&#8211;, Slg. 2007, I-2425, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2007, 343, Randnr. 39; BFH-Urteil in BFHE 219, 266, BStBl II 2008, 438, unter II.6.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Entgegen der Auffassung des FG setzt eine R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Vorsteuerabzugs bei der Kl&auml;gerin (der Leistungsempf&auml;ngerin) infolge des Widerrufs der Option durch die A-GmbH (der Leistenden) nicht voraus, dass die A-GmbH das Berichtigungsverfahren nach &sect; 14c Abs. 1 Satz 3 i.V.m. &sect; 14c Abs. 2 Satz 5 UStG durchgef&uuml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect; 14c UStG regelt nicht die Berechtigung zum Vorsteuerabzug des Leistungsempf&auml;ngers, sondern allein den vom leistenden Unternehmer geschuldeten Steuerbetrag im Falle eines unrichtigen oder unberechtigten Steuerausweises. Der die Umsatzsteuer unrichtig oder unberechtigt Ausweisende &#8211;hier die A-GmbH&#8211; schuldet danach den ausgewiesenen Betrag auch insoweit, als die Steuer ohne den fehlerhaften Ausweis nicht geschuldet w&uuml;rde; der geschuldete Steuerbetrag kann gem&auml;&szlig; &sect; 14c Abs. 2 S&auml;tze 3 bis 5 UStG nur berichtigt werden, wenn eine Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens rechtzeitig und endg&uuml;ltig ausgeschlossen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die im Streitfall zu entscheidende Frage, ob die berichtigten Rechnungen der A-GmbH vom Januar 2004 als wirksame R&uuml;cknahmen ihres fr&uuml;heren Verzichts auf die Steuerbefreiung anzusehen sind und ob der Kl&auml;gerin der Vorsteuerabzug aus den urspr&uuml;nglichen Rechnungen noch zusteht oder nicht, besagt &sect; 14c UStG hingegen nichts. Es ist daher auch nicht zu entscheiden, ob &sect; 14c Abs. 1 Satz 3 i.V.m. &sect; 14c Abs. 2 S&auml;tze 3 bis 5 UStG &uuml;berhaupt anwendbar ist, wenn ein Verzicht auf die Steuerbefreiung nach &sect; 25c Abs. 3 Satz 2 UStG &#8211;die in &sect; 14c Abs. 1 Satz 3 UStG nicht aufgef&uuml;hrt ist&#8211; r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die bisher getroffenen Feststellungen erm&ouml;glichen keine abschlie&szlig;ende Entscheidung dar&uuml;ber, inwieweit die jeweiligen Goldlieferungen auf Grund der R&uuml;cknahme des Verzichts auf Steuerbefreiung wieder gem&auml;&szlig; &sect; 25c Abs. 1 Satz 1 UStG steuerfrei sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hat der Unternehmer &#8211;wie im Streitfall die A-GmbH&#8211; auf die Steuerfreiheit des Umsatzes dadurch verzichtet, dass er dem Leistungsempf&auml;nger den Umsatz unter gesondertem Ausweis der Umsatzsteuer in Rechnung gestellt hatte, kann er den Verzicht nur dadurch r&uuml;ckg&auml;ngig machen, dass er dem Leistungsempf&auml;nger eine berichtigte Rechnung ohne Umsatzsteuer erteilt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 194, 493, BStBl II 2003, 673, und in BFHE 219, 266, BStBl II 2008, 438, unter II.1.). In welchem Umfang dies im Streitfall zutrifft, hat das FG nicht eindeutig festgestellt. Es hat zwar ausgef&uuml;hrt, die A-GmbH habe den Verzicht auf die Steuerbefreiung durch Stornierung der Ursprungsrechnungen und Ausstellung neuer Rechnungen zur&uuml;ckgenommen. Aber es hat die von der Kl&auml;gerin aufgeworfene Frage, ob das FA bei drei der ge&auml;nderten Rechnungen von falschen Sachverhalten ausgegangen sei und die Stornorechnungen au&szlig;erdem zum Teil falsche Betr&auml;ge enthielten, ausdr&uuml;cklich offengelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem Urteil des FG ist zudem nicht zu entnehmen, ob die A-GmbH die von ihr in den Rechnungen im Streitjahr 2003 ausgewiesene und von der Kl&auml;gerin an sie bezahlte Umsatzsteuer angemeldet und an das FA abgef&uuml;hrt hatte. Sollte Letzteres der Fall sein, wird das FG auch zu pr&uuml;fen haben, ob der Kl&auml;gerin die Erstattung der Mehrwertsteuer durch die A-GmbH unm&ouml;glich oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert ist und es ihr deshalb zur Wahrung des Grundsatzes der Effektivit&auml;t zu erm&ouml;glichen ist, die zu Unrecht in Rechnung gestellte Steuer an Stelle der A-GmbH erstattet zu bekommen (vgl. dazu EuGH-Urteil Reemtsma in Slg. 2007, I-2425, UR 2007, 343, Randnr. 42; BFH-Urteil in BFHE 219, 266, BStBl II 2008, 438, unter II.6.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Sache geht daher zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an die Vorinstanz zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.12.2009, XI R 7\/08 Kein Vorsteuerabzug, wenn Leistungserbringer den Verzicht auf die Steuerbefreiung r&uuml;ckg&auml;ngig macht &#8211; R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Verzichts auf Steuerbefreiung &#8211; Wirkung des Verzichts auf eine Steuerbefreiung &#8211; R&uuml;ckwirkendes Ereignis Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH, betreibt eine Gold- und Silberscheideanstalt sowie Metallver-arbeitung. Im Streitjahr 2003 erwarb &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-7-08-kein-vorsteuerabzug-wenn-leistungserbringer-den-verzicht-auf-die-steuerbefreiung-rueckgaengig-macht-rueckgaengigmachung-des-verzichts-auf-steuerbefreiung-wirkung-des-verzichts-auf-eine-steue\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;7\/08 &#8211; Kein Vorsteuerabzug, wenn Leistungserbringer den Verzicht auf die Steuerbefreiung r&uuml;ckg&auml;ngig macht &#8211; R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Verzichts auf Steuerbefreiung &#8211; Wirkung des Verzichts auf eine Steuerbefreiung &#8211; R&uuml;ckwirkendes Ereignis<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-12774","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12774"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12774\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}