{"id":12789,"date":"2012-12-08T08:59:42","date_gmt":"2012-12-08T06:59:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12789"},"modified":"2012-12-08T08:59:42","modified_gmt":"2012-12-08T06:59:42","slug":"i-r-97-08-namensrecht-zeichenrecht-als-wesentliche-betriebsgrundlage-auswirkungen-einer-unzulaessigen-wahlrechtsausuebung-nach-par-20-umwstg-1995-auf-die-besteuerung-des-einbringenden-nach-par-21-umws","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-97-08-namensrecht-zeichenrecht-als-wesentliche-betriebsgrundlage-auswirkungen-einer-unzulaessigen-wahlrechtsausuebung-nach-par-20-umwstg-1995-auf-die-besteuerung-des-einbringenden-nach-par-21-umws\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;97\/08 &#8211; Namensrecht\/Zeichenrecht als wesentliche Betriebsgrundlage &#8211; Auswirkungen einer unzul&auml;ssigen Wahlrechtsaus&uuml;bung nach &sect; 20 UmwStG 1995 auf die Besteuerung des Einbringenden nach &sect; 21 UmwStG 1995 &#8211; W&uuml;rdigung einer &Uuml;bereinkunft als tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung oder verbindliche Zusage"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.12.2009, I R 97\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Namensrecht\/Zeichenrecht als wesentliche Betriebsgrundlage &#8211; Auswirkungen einer unzul&auml;ssigen Wahlrechtsaus&uuml;bung nach &sect; 20 UmwStG 1995 auf die Besteuerung des Einbringenden nach &sect; 21 UmwStG 1995 &#8211; W&uuml;rdigung einer &Uuml;bereinkunft als tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung oder verbindliche Zusage<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Recht an einem Namen oder an einem Zeichen kann auch dann wesentliche Betriebsgrundlage sein, wenn es nicht bilanzierungsf&auml;hig und nicht warenzeichenrechtlich bzw. markenrechtlich besonders gesch&uuml;tzt ist. Ma&szlig;geblich ist insoweit bei der Beurteilung einer Einbringung nach &sect; 20 UmwStG 1995, ob das Recht nach seiner Funktion im Betrieb f&uuml;r diesen wesentlich ist (sog. funktionale Betrachtungsweise).<\/p>\n<p>2. Ist die &Uuml;bertragung aller Mitunternehmeranteile an einer KG auf eine AG gegen den Erwerb von Beteiligungsrechten an dieser nicht als Sacheinlage i.S. von &sect; 20, &sect; 21 UmwStG 1995 zu beurteilen, dann ist der Gewinn aus einer sp&auml;teren Ver&auml;u&szlig;erung der Aktien auch dann nicht gem&auml;&szlig; &sect; 21 UmwStG 1995 zu versteuern, wenn die AG das &uuml;bertragene Verm&ouml;gen mit einem den Teilwert unterschreitenden Wert bilanziert hat und die darauf basierenden K&ouml;rperschaftsteuerbescheide in Bestandskraft erwachsen sind.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitpunkt ist, ob im Streitjahr (1996) aus dem Privatverm&ouml;gen ver&auml;u&szlig;erte Aktien einbringungsgeborene Anteile waren und der Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s mithin zu versteuern ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Der Kl&auml;ger war Ende des Jahres 1987 mit einer Kommanditeinlage von 1,1 Mio. DM zu 55 % an der X-KG beteiligt. Komplement&auml;rin der X-KG war die XV-GmbH, deren alleiniger Gesellschafter der Kl&auml;ger war. Dieser hatte es den Gesellschaften, an denen er beteiligt war, durch &quot;Gestattungsvertr&auml;ge&quot; erlaubt, die Bezeichnung &quot;X&quot; firmen- und warenzeichenrechtlich zu nutzen. Zum 1. Januar 1988 wurde die X-KG durch &uuml;bertragende Umwandlung nach &sect;&sect; 40 ff. des Umwandlungsgesetzes (UmwG 1969) in die X-AG umgewandelt, deren Grundkapital 2 Mio. DM betrug und in 40 000 Aktien zum Nennbetrag von 50 DM aufgeteilt war, wovon auf den Kl&auml;ger 22 000 St&uuml;ck entfielen. Die Beteiligung an der XV-GmbH &uuml;bernahm der Kl&auml;ger in sein Privatverm&ouml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die X-AG setzte das eingebrachte Verm&ouml;gen in ihrer Er&ouml;ffnungsbilanz mit 2 Mio. DM an; das entsprach dem Buchwert, mit dem das Betriebsverm&ouml;gen in der Bilanz der X-KG zum 31. Dezember 1987 ausgewiesen war. Zur Werthaltigkeit der Sacheinlagen hie&szlig; es im Gr&uuml;ndungsbericht der X-AG u.a., in den Buchwerten der X-KG seien erhebliche stille Reserven vorhanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem beim zust&auml;ndigen Finanzamt K (FA K) gef&uuml;hrten Einspruchsverfahren betreffend die einheitliche und gesonderte Feststellung der Eink&uuml;nfte der X-KG im Jahr 1987 begehrte diese zum einen die Erfassung bestimmter Anschaffungskosten der Kommanditisten in Erg&auml;nzungsbilanzen anstatt auf Darlehenskonten und zum anderen eine Teilwertzuschreibung von 50.000 DM in der Erg&auml;nzungsbilanz des Kl&auml;gers unter Ansetzung eines Umwandlungsgewinns in dieser H&ouml;he mit dem Ziel, eine Umwandlung der X-KG in die X-AG zu Teilwerten erfolgen zu lassen. Nachdem mit &#8211;bestandskr&auml;ftig gewordener&#8211; Entscheidung vom 8. Juni 1995 der Einspruch zur&uuml;ckgewiesen worden war, teilte die zust&auml;ndige Sachbearbeiterin der Rechtsbehelfsstelle des FA K dem steuerlichen Berater der X-KG mit Schreiben vom 7. Juli 1995 unter dem Betreff &quot;(X-KG); hier Ansatz von Teilwerten in der &Uuml;bergangsbilanz auf die (X-AG)&quot; mit:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>&quot;bezugnehmend auf die mit Ihnen gef&uuml;hrten Telefonate teile ich Ihnen hiermit mit, dass die Verm&ouml;genswerte in der Bilanz zum 31.12.1987 mit den Teilwerten erfasst worden sind.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitjahr ver&auml;u&szlig;erte der Kl&auml;ger die ihm inzwischen geh&ouml;renden 57 647 Aktien der X-AG, an der er in den letzten f&uuml;nf Jahren vor der Ver&auml;u&szlig;erung nicht (mehr) wesentlich i.S. des &sect; 17 des Einkommensteuergesetzes (EStG 1990) beteiligt war, zum Kaufpreis von 60.686.897,67 DM. Der Kl&auml;ger verzichtete in diesem Zusammenhang gegen&uuml;ber der X-AG kostenfrei auf s&auml;mtliche Rechte am Namen und am Logo &quot;X&quot; &#8211;das seit 1991 als deutsches Warenzeichen und internationale Marke gesch&uuml;tzt war&#8211; und verpflichtete sich, sich deren Gebrauchs zu enthalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ermittelte aus der Ver&auml;u&szlig;erung einen auf die anl&auml;sslich der Gr&uuml;ndung vom Kl&auml;ger erworbenen 22 000 Aktien entfallenden Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn, den es f&uuml;r das Streitjahr der Einkommensteuer unterwarf. Die deswegen erhobene Klage hat das Finanzgericht (FG) D&uuml;sseldorf mit Urteil vom 16. August 2007&nbsp;&nbsp;15 K 6196\/04 E abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die &#8211;vom Senat zugelassene&#8211; Revision der Kl&auml;ger, die auf die Verletzung materiellen Rechts und auf Verfahrensm&auml;ngel gest&uuml;tzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen (sinngem&auml;&szlig;), das FG-Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 1996 vom 11. April 2006 dahingehend zu &auml;ndern, dass der darin enthaltene Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nicht der Einkommensteuer zu unterwerfen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Erw&auml;gungen, mit denen das FG die Voraussetzungen f&uuml;r eine Besteuerung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns des Kl&auml;gers aus dem Verkauf der Anteile an der X-AG gem&auml;&szlig; &sect; 16 EStG 1990 i.V.m. &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG 1995) bejaht hat, halten der rechtlichen Pr&uuml;fung nicht in allen Punkten stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Werden Anteile an einer Kapitalgesellschaft ver&auml;u&szlig;ert, die der Ver&auml;u&szlig;erer durch eine Sacheinlage (&sect; 20 Abs. 1 und &sect; 23 Abs. 1 bis 4 UmwStG 1995) unter dem Teilwert erworben hat, gilt gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 der Betrag, um den der Ver&auml;u&szlig;erungspreis nach Abzug der Ver&auml;u&szlig;erungskosten die Anschaffungskosten (&sect; 20 Abs. 4 UmwStG 1995) &uuml;bersteigt, als Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn i.S. des &sect; 16 EStG 1990. Unter Sacheinlage in diesem Sinne ist nach der von &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 in Bezug genommenen Legaldefinition des &sect; 20 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 die Einbringung eines Betriebs oder Teilbetriebs oder eines Mitunternehmeranteils in eine unbeschr&auml;nkt k&ouml;rperschaftsteuerpflichtige Kapitalgesellschaft zu verstehen, f&uuml;r die der Einbringende neue Anteile an der Kapitalgesellschaft erh&auml;lt. Diese Voraussetzungen sind u.a. dann nicht erf&uuml;llt, wenn zwar s&auml;mtliche Mitunternehmeranteile an einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft eingebracht werden, aber wesentliche Betriebsgrundlagen, die zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen des einbringenden Mitunternehmers geh&ouml;ren, nicht auf die aufnehmende Gesellschaft &uuml;bergehen (Senatsurteil vom 16. Februar 1996 I R 183\/94, BFHE 180, 97, BStBl II 1996, 342; Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 13. April 2007 IV B 81\/06, BFH\/NV 2007, 1939; Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 25. M&auml;rz 1998, BStBl I 1998, 268, Tz. 20.08; Herlinghaus in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/van Lishaut, Umwandlungssteuergesetz, 2008, &sect; 20 Rz 48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat in der 1988 vorgenommenen &Uuml;bertragung der Mitunternehmeranteile an der X-KG auf die X-AG gegen die Gew&auml;hrung neuer Aktien die Einbringung eines Betriebs &#8211;und damit eine Sacheinlage i.S. von &sect; 20, &sect; 21 UmwStG 1995&#8211; gesehen. Dass der Kl&auml;ger im Zusammenhang mit der Einbringung der Kommanditanteile nicht auch die zu seinem Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der X-KG geh&ouml;renden Rechte am Namen und an der Bezeichnung &quot;X&quot; mit in die X-AG eingebracht hat, hat die Vorinstanz als unerheblich angesehen; sie hat das damit begr&uuml;ndet, dass das Recht zur Fortf&uuml;hrung des Namens zu den unselbst&auml;ndigen gesch&auml;ftswertbildenden Faktoren geh&ouml;re und die Bezeichnung &quot;X&quot; zum 1. Januar 1988 jedenfalls mangels Schutzes durch das vormalige Warenzeichengesetz noch nicht bilanzierungsf&auml;hig gewesen sei. Dem vermag der Senat nicht zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar handelt es sich bei dem Recht am Namen bzw. der Bezeichnung &quot;X&quot; um ein immaterielles Wirtschaftsgut, das gem&auml;&szlig; &sect; 5 Abs. 2 EStG 1990 nur bilanzierungsf&auml;hig ist, wenn es entgeltlich erworben worden ist. Nach st&auml;ndiger BFH-Rechtsprechung kommen aber als wesentliche Betriebsgrundlagen grunds&auml;tzlich auch immaterielle Werte in Betracht, wie z.B. der Gesch&auml;ftswert und seine Elemente (BFH-Urteile vom 4. Februar 1982 IV R 150\/78, BFHE 135, 202, BStBl II 1982, 348; vom 25. Mai 1988 I R 92\/84, BFH\/NV 1989, 258; vom 9. Oktober 1996 XI R 71\/95, BFHE 181, 452, BStBl II 1997, 236). Darauf, ob diese immateriellen Werte selbst&auml;ndig bilanzierungsf&auml;hig sind, kommt es nicht an (BFH-Urteil vom 16. Dezember 2004 IV R 3\/03, BFH\/NV 2005, 879). Ebenso wenig setzt die Beurteilung als wesentliche Betriebsgrundlage voraus, dass ein zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rendes Zeichenrecht warenzeichenrechtlich bzw. markenrechtlich gesch&uuml;tzt ist (vgl. zu ungesch&uuml;tzten Erfindungen BFH-Urteil vom 6. November 1991 XI R 12\/87, BFHE 166, 206, BStBl II 1992, 415; Herlinghaus in R&ouml;dder\/ Herlinghaus\/van Lishaut, a.a.O., &sect; 20 Rz 45, jeweils m.w.N.). Denn auch ohne ein solches Schutzrecht k&ouml;nnen Dritte das Namens- bzw. Zeichenrecht nicht ohne Weiteres ohne Abschluss eines Lizenzvertrags nutzen. Somit besteht kein Grund daf&uuml;r, das zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers geh&ouml;rende Recht an dem Namen bzw. dem Zeichen &quot;X&quot; von vornherein aus den wesentlichen Betriebsgrundlagen der X-KG auszuklammern. Entscheidend ist allein, ob das Recht nach der f&uuml;r &sect; 20 UmwStG 1995 ma&szlig;geblichen sog. funktionalen Betrachtungsweise (vgl. BFH-Urteil vom 2. Oktober 1997 IV R 84\/96, BFHE 184, 425, BStBl II 1998, 104; Begr&uuml;ndung des Regierungsentwurfs eines Gesetzes &uuml;ber steuerliche Begleitma&szlig;nahmen zur Einf&uuml;hrung der Europ&auml;ischen Gesellschaft und zur &Auml;nderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften, BTDrucks 16\/2710, S. 42; Herlinghaus in R&ouml;dder\/ Herlinghaus\/van Lishaut, a.a.O., &sect; 20 Rz 26; Geissler in Herrmann\/Heuer\/Raupach, Einkommensteuergesetz, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, &sect; 16 EStG Rz 101; Schmidt\/Wacker, Einkommensteuergesetz, 28. Aufl., &sect; 16 Rz 414; s. auch BMF-Schreiben vom 16. August 2000, BStBl I 2000, 1253), nach der Art des Betriebs der X-KG und seiner Funktion im Betrieb f&uuml;r diesen wesentlich sind. Dazu hat das FG &#8211;von seinem rechtlichen Standpunkt aus konsequent&#8211; keine tatrichterlichen Feststellungen getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Frage der &Uuml;bertragung der wesentlichen Betriebsgrundlagen auf die X-AG ist f&uuml;r die Entscheidung des Rechtsstreits erheblich. Entgegen der Auffassung des FG kann im Streitfall nicht deswegen auf die Pr&uuml;fung der Tatbestandsvoraussetzungen des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 verzichtet werden, weil die X-AG das &uuml;bertragene Betriebsverm&ouml;gen in ihrer Er&ouml;ffnungsbilanz mit den Buchwerten angesetzt hat und der darauf basierende, gegen&uuml;ber der X-AG erlassene K&ouml;rperschaftsteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 1988 inzwischen in Bestandskraft erwachsen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings hat sich die X-AG nach den Feststellungen des FG mit den Buchwertans&auml;tzen auf das Bewertungswahlrecht des &sect; 20 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes &uuml;ber die steuerlichen Ma&szlig;nahmen bei &Auml;nderung der Unternehmensform (UmwStG 1977) gest&uuml;tzt. Dieses Wahlrecht setzt in gleicher Weise wie die im Streitfall einschl&auml;gige Bestimmung des &sect; 21 UmwStG 1995 eine Sacheinlage i.S. von &sect; 20 Abs. 1 UmwStG 1977\/1995 voraus. Der Buchwertansatz durch die Kapitalgesellschaft bewirkt aber nicht, dass im Hinblick auf die Besteuerung des Einbringenden die Bestimmung des &sect; 21 UmwStG 1995 unabh&auml;ngig davon anwendbar ist, ob tats&auml;chlich eine Sacheinlage i.S. von &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. &sect; 20 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 vorgelegen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar bestimmt &sect; 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995, dass der Wert, mit dem die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Betriebsverm&ouml;gen ansetzt, f&uuml;r den Einbringenden als Ver&auml;u&szlig;erungspreis und als Anschaffungskosten der Gesch&auml;ftsanteile gilt. Daraus folgt, dass im Rahmen der Bemessung des Ver&auml;u&szlig;erungspreises in der Bilanz des Einbringenden grunds&auml;tzlich nicht zu pr&uuml;fen ist, ob der von der &uuml;bernehmenden Kapitalgesellschaft nach &sect; 20 Abs. 2 UmwStG 1995 f&uuml;r das eingebrachte Betriebsverm&ouml;gen angesetzte Wert zutreffend ermittelt worden ist (Senatsbeschluss vom 19. Dezember 2007 I R 111\/05, BFHE 220, 152, BStBl II 2008, 536; Senatsurteil vom 17. Oktober 2001 I R 111\/00, BFH\/NV 2002, 628). Jedoch setzt die Verkn&uuml;pfung der Wertans&auml;tze nach &sect; 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 ihrerseits voraus, dass der Grundtatbestand einer Sacheinlage gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 tats&auml;chlich vorliegt. Ist das nicht der Fall und hat deshalb nach objektiver Rechtslage gar kein Bewertungswahlrecht f&uuml;r die Kapitalgesellschaft bestanden, dann kann der unzutreffende Buchwertansatz in der Bilanz der Kapitalgesellschaft nicht dazu f&uuml;hren, dass die sp&auml;tere Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile f&uuml;r den Einbringenden den Steuertatbestand des &sect; 21 UmwStG 1995 i.V.m. &sect; 16 EStG 1990 ausl&ouml;st (BFH-Urteil vom 24. M&auml;rz 1983 IV R 138\/80, BFHE 139, 361, BStBl II 1984, 233).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nichts anderes gilt in diesem Fall auch dann, wenn auf der Grundlage des unzutreffenden Buchwertansatzes gegen&uuml;ber der Kapitalgesellschaft bestandskr&auml;ftig gewordene Steuerbescheide erlassen worden sind. Es existiert keine gesetzliche Bestimmung, nach der der gegen&uuml;ber der Kapitalgesellschaft f&uuml;r das Einbringungsjahr erlassene K&ouml;rperschaftsteuerbescheid die Funktion eines Grundlagenbescheids f&uuml;r die Besteuerung eines sp&auml;teren Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns beim Einbringenden haben k&ouml;nnte. Soweit das FG auf den Grundsatz von Treu und Glauben und insbesondere auf das Senatsurteil vom 24. April 2007 I R 16\/06 (BFHE 218, 102, BStBl II 2007, 707) abhebt, besteht der wesentliche Unterschied, dass es im Urteilsfall um sich widersprechende Wertans&auml;tze desselben Steuerpflichtigen ging, w&auml;hrend im Streitfall nichts daf&uuml;r ersichtlich ist, dass der Kl&auml;ger f&uuml;r eine fehlerhafte Bilanzierung des Betriebsverm&ouml;gens in der Er&ouml;ffnungsbilanz der X-AG verantwortlich gemacht werden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG ist zu einem anderen Ergebnis gekommen. Sein Urteil ist deshalb aufzuheben. Die Sache ist zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an die Vorinstanz zur&uuml;ckzuverweisen, damit die erforderlichen Feststellungen dazu getroffen werden, ob es sich bei dem Recht des Kl&auml;gers am Namen bzw. dem Zeichen &quot;X&quot; um eine wesentliche Betriebsgrundlage der X-KG gehandelt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im &Uuml;brigen h&auml;lt das angefochtene Urteil den Angriffen der Revision stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ohne Erfolg bleibt die R&uuml;ge, das FG habe die vom Kl&auml;ger anl&auml;sslich der Umwandlung in sein Privatverm&ouml;gen &uuml;berf&uuml;hrte Beteiligung an der XV-GmbH zu Unrecht nicht als wesentliche Betriebsgrundlage angesehen. Die &Uuml;bertragung der Gesch&auml;ftsanteile an der Komplement&auml;r-GmbH war zum &Uuml;bergang der wesentlichen Betriebsgrundlagen des Mitunternehmeranteils auf die X-AG nicht erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Rechtsprechung des Senats sind diejenigen Beteiligungen an der Komplement&auml;r-GmbH keine wesentlichen Betriebsgrundlagen, die dem Mitunternehmer keinen entscheidenden Einfluss auf die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der KG vermitteln (Senatsurteil vom 25. November 2009 I R 72\/08, BFHE 227, 445 ). Wie die F&auml;lle zu beurteilen sind, in denen &#8211;wie im Streitfall aufgrund der Alleingesellschafterstellung des Kl&auml;gers in der XV-GmbH&#8211; ein solcher bestimmender Einfluss des Mitunternehmers auf die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der KG gegeben ist, hat der Senat bislang offengelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Frage muss auch im Streitfall nicht entschieden werden, weil in der hier gegebenen Situation die XV-GmbH durch die &Uuml;bertragung des Gesch&auml;ftsbetriebs der X-KG auf die X-AG gem&auml;&szlig; &sect; 41 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 UmwG 1969 ihren zuvor mit der Komplement&auml;rfunktion verbundenen rechtlichen Einfluss &#8211;insbesondere die Stellung als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin (&sect; 125 Abs. 1 i.V.m. &sect; 161 Abs. 2, &sect; 164 des Handelsgesetzbuchs)&#8211; auf den nunmehr von der X-AG autonom fortgef&uuml;hrten Gesch&auml;ftsbetrieb vollst&auml;ndig eingeb&uuml;&szlig;t hat. Zwar ist f&uuml;r die Beurteilung als wesentliche Betriebsgrundlage grunds&auml;tzlich auf die Situation aus der Sicht des Einbringenden zum Zeitpunkt der Einbringung abzustellen (vgl. jeweils zur Teilbetriebseigenschaft im Rahmen des &sect; 16 EStG: Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 18. Oktober 1999 GrS 2\/98, BFHE 189, 465, BStBl II 2000, 123; BFH-Urteil vom 15. M&auml;rz 2007 III R 53\/06, BFH\/NV 2007, 1661; BFH-Beschluss vom 15. Oktober 2008 X B 170\/07, BFH\/NV 2009, 167; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 16 Rz 150, m.w.N.). Jedoch besteht bei Einbringung des Betriebs einer KG in eine Gesellschaft anderer Rechtsform im Zuge einer (nach damaligem Recht &uuml;bertragenden) Umwandlung die Besonderheit, dass die bisherige Komplement&auml;rstellung infolge der Einbringung aus rechtlichen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig gegenstandslos werden muss, weil die verm&ouml;genslos werdende KG infolge des Umwandlungsakts von Rechts wegen erlischt. Eine &Uuml;bertragung auch der Beteiligung an der bisherigen Komplement&auml;rgesellschaft, deren T&auml;tigkeit sich auf die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsfunktion bei der KG beschr&auml;nkt hat, w&auml;re somit wirtschaftlich ohne Sinn. Es kann deshalb in diesem Fall nicht davon die Rede sein, dass der vormalige Kommanditist mit der Beteiligung an der Komplement&auml;r-GmbH etwas f&uuml;r den &uuml;bertragenen Mitunternehmeranteil Wesentliches zur&uuml;ckbehalten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) An die Feststellung der Vorinstanz, die X-AG habe das &uuml;bertragene Betriebsverm&ouml;gen in ihrer Er&ouml;ffnungsbilanz zu einem den Teilwert unterschreitenden Wert angesetzt, ist der Senat gem&auml;&szlig; &sect; 118 Abs. 2 FGO gebunden. Die Revision hat nicht aufgezeigt, dass das FG im Rahmen seiner diesbez&uuml;glichen Sachverhaltsw&uuml;rdigung gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;en hat. Zutreffend &#8211;und von der Revision im Grundsatz nicht infrage gestellt&#8211; ist des Weiteren die Annahme des FG, dass der Wert, mit dem die X-AG das Betriebsverm&ouml;gen angesetzt hat, gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 f&uuml;r den Kl&auml;ger als Anschaffungskosten gilt und dass insoweit &#8211;eine Einbringung der wesentlichen Betriebsgrundlagen vorausgesetzt&#8211; ein Erwerb der Anteile an der X-AG durch Sacheinlage unter dem Teilwert i.S. von &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 gegeben w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat dem Schreiben des f&uuml;r die Gewinnermittlung der X-KG zust&auml;ndigen FA K vom 7. Juli 1995 zu Recht weder unter dem Gesichtspunkt einer tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung noch unter dem einer verbindlichen Zusage die Wirkung beigemessen, dass das FA im Besteuerungsverfahren der Kl&auml;ger davon auszugehen hat, die von der X-AG in ihre Er&ouml;ffnungsbilanz &uuml;bernommenen Wertans&auml;tze des Betriebsverm&ouml;gens entspr&auml;chen den Teilwerten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zweck einer tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung ist es, zu jedem Zeitpunkt des Besteuerungsverfahrens hinsichtlich bestimmter Sachverhalte, deren Kl&auml;rung schwierig, aber zur Festsetzung der Steuer notwendig ist, den m&ouml;glichst zutreffenden Besteuerungssachverhalt i.S. des &sect; 88 der Abgabenordnung (AO) einvernehmlich festzulegen. Die Bindungswirkung einer derartigen Vereinbarung setzt voraus, dass sie sich auf Sachverhaltsfragen &#8211;nicht aber auf Rechtsfragen&#8211; bezieht, dass der Sachverhalt die Vergangenheit betrifft, dass die Sachverhaltsermittlung erschwert ist, dass auf Seiten der Finanzbeh&ouml;rde ein f&uuml;r die Entscheidung &uuml;ber die Steuerfestsetzung zust&auml;ndiger Amtstr&auml;ger beteiligt ist und dass die tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung nicht zu einem offensichtlich unzutreffenden Ergebnis f&uuml;hrt (z.B. BFH-Urteile vom 28. Juni 2001 IV R 40\/00, BFHE 196, 87, BStBl II 2001, 714; vom 7. Juli 2004 X R 24\/03, BFHE 206, 292, BStBl II 2004, 975; Senatsurteile vom 31. M&auml;rz 2004 I R 71\/03, BFHE 206, 42, BStBl II 2004, 742; vom 8. Oktober 2008 I R 63\/07, BFHE 223, 194, BStBl II 2009, 121; BMF-Schreiben vom 30. Juli 2008, BStBl I 2008, 831, Tz. 2, 3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall scheitert die Annahme einer tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung jedenfalls daran, dass die Frage der Qualifikation des Wertansatzes in der Bilanz der X-KG zum 31. Dezember 1987 als Buchwert- oder Teilwertansatz im betreffenden Feststellungsverfahren der X-KG nach &sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 1987 sachlich keine Rolle gespielt hat, weil das FA K zu keinem Zeitpunkt einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn der Mitunternehmerschaft aus der Einbringung hat ansetzen wollen. F&uuml;r die Pr&uuml;fung auf einen zu versteuernden Gewinn aus sp&auml;teren Ver&auml;u&szlig;erungen der erworbenen Aktien der vormaligen Mitunternehmer nach &sect; 21 UmwStG 1995 i.V.m. &sect; 16 EStG 1990 war das FA K sachlich nicht zust&auml;ndig und hat es sich auch nicht f&uuml;r zust&auml;ndig gehalten. Eine &Uuml;bereinkunft &uuml;ber einen Punkt, der in der Situation des betreffenden Steuerverfahrens sachlich nicht f&uuml;r entscheidungsrelevant gehalten wird, kann erst recht nicht in einem anderen Steuerverfahren die Bindungswirkung einer tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung entfalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus &auml;hnlichen Erw&auml;gungen f&uuml;hrt das Schreiben des FA K nicht unter dem Gesichtspunkt der verbindlichen Zusage zu einer Bindungswirkung f&uuml;r das FA. Nach der Rechtsprechung des BFH ist zwar anerkannt, dass die Finanzbeh&ouml;rden auch au&szlig;erhalb einer Au&szlig;enpr&uuml;fung eine Zusage geben k&ouml;nnen, deren Verbindlichkeit aus den Grunds&auml;tzen von Treu und Glauben abzuleiten ist (z.B. BFH-Urteil vom 16. November 2005 X R 3\/04, BFHE 211, 30, BStBl II 2006, 155, m.w.N.). Die Bindungswirkung setzt aber u.a. voraus, dass die Zusage von dem im Zeitpunkt der Auskunftserteilung f&uuml;r die sp&auml;tere Entscheidung im Verwaltungsverfahren zust&auml;ndigen Beamten oder vom Vorsteher der Finanzbeh&ouml;rde gegeben worden ist (BFH-Urteile vom 26. November 1997 III R 109\/93, BFH\/NV 1998, 808; vom 30. April 2009 V R 3\/08, BFHE 226, 144; BFH-Beschluss vom 19. Januar 2007 IV B 51\/05, BFH\/NV 2007, 1089). Daran fehlt es hier, weil &#8211;wie zuvor ausgef&uuml;hrt&#8211; das FA K nicht f&uuml;r die Besteuerung des Gewinns des Kl&auml;gers aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Aktien der X-AG zust&auml;ndig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung der Revision kann dem BFH-Urteil vom 16. Juli 2002 IX R 28\/98 (BFHE 198, 403, BStBl II 2002, 714) nichts daf&uuml;r entnommen werden, dass auch Zusagen eines sachlich unzust&auml;ndigen Finanzamts Bindungswirkung entfalten k&ouml;nnen. Dort hei&szlig;t es vielmehr ausdr&uuml;cklich, dass das die Zusage erteilende Finanzamt im Rahmen seiner damaligen &ouml;rtlichen Zust&auml;ndigkeit als Gelegenheitsfinanzamt gehandelt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.12.2009, I R 97\/08 Namensrecht\/Zeichenrecht als wesentliche Betriebsgrundlage &#8211; Auswirkungen einer unzul&auml;ssigen Wahlrechtsaus&uuml;bung nach &sect; 20 UmwStG 1995 auf die Besteuerung des Einbringenden nach &sect; 21 UmwStG 1995 &#8211; W&uuml;rdigung einer &Uuml;bereinkunft als tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung oder verbindliche Zusage Leits&auml;tze 1. 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