{"id":12825,"date":"2012-12-19T16:02:23","date_gmt":"2012-12-19T14:02:23","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12825"},"modified":"2012-12-19T16:02:23","modified_gmt":"2012-12-19T14:02:23","slug":"iv-r-99-06-widerstreitende-steuerfestsetzung-bei-gewinnfeststellungsbescheiden-erstmaliger-erlass-eines-gewerbesteuermessbescheides-nach-ablauf-der-festsetzungsfrist-mitunternehmerische-betriebsaufspa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-99-06-widerstreitende-steuerfestsetzung-bei-gewinnfeststellungsbescheiden-erstmaliger-erlass-eines-gewerbesteuermessbescheides-nach-ablauf-der-festsetzungsfrist-mitunternehmerische-betriebsaufspa\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;99\/06 &#8211; Widerstreitende Steuerfestsetzung bei Gewinnfeststellungsbescheiden &#8211; Erstmaliger Erlass eines Gewerbesteuermessbescheides nach Ablauf der Festsetzungsfrist &#8211; Mitunternehmerische Betriebsaufspaltung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.11.2009, IV R 99\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Widerstreitende Steuerfestsetzung bei Gewinnfeststellungsbescheiden &#8211; Erstmaliger Erlass eines Gewerbesteuermessbescheides nach Ablauf der Festsetzungsfrist &#8211; Mitunternehmerische Betriebsaufspaltung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die auf &sect; 174 Abs. 3 AO gest&uuml;tzte &Auml;nderung eines Gewinnfeststellungsbescheides kn&uuml;pft hinsichtlich der Erkennbarkeit der fehlerhaften Nichtber&uuml;cksichtigung eines Sachverhalts an die Person des Feststellungsbeteiligten an.<\/p>\n<p>2. Der erstmalige Erlass eines Gewerbesteuermessbescheides kann nach Ablauf der Festsetzungsfrist nicht auf &sect; 35b Abs. 1 GewStG gest&uuml;tzt werden.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Die Kl&auml;gerin, Revisionskl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine Grundst&uuml;cksverwaltungs-GbR, zwischenzeitlich formwechselnd umgewandelt in eine KG, ist Eigent&uuml;merin des Grundst&uuml;cks A-Stra&szlig;e in B (im Weiteren: Grundst&uuml;ck). Gesellschafter der Kl&auml;gerin sind die Beigeladenen zu 1 bis 3. Das Grundst&uuml;ck hat die Kl&auml;gerin an die S GmbH &#038; Co. KG (KG) vermietet, die dort ihre Produktionsst&auml;tte unterh&auml;lt. An dem Kapital der KG in H&ouml;he von 1.020.000 DM waren in den Streitjahren (1995 und 1996) und in 1997 die Gesellschafter der Kl&auml;gerin als Kommanditisten in H&ouml;he von zusammen 1.000.000 DM und die J-GmbH als Komplement&auml;rin in H&ouml;he von 20.000 DM beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Vertrieb der von der KG erzeugten Produkte erfolgte in den Streitjahren ausschlie&szlig;lich durch die V-GmbH, an der ebenfalls nur die Gesellschafter der Kl&auml;gerin beteiligt waren. In geringem Umfang vertrieb die V-GmbH auch Fremdprodukte. Auch die Betriebsst&auml;tte der V-GmbH befindet sich auf dem Grundst&uuml;ck, welches die Kl&auml;gerin dieser zur Verf&uuml;gung stellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gewinnaussch&uuml;ttungen der V-GmbH f&uuml;r die Jahre 1993 und 1994 wurden den Beigeladenen auf einem mit 8 v.H. verzinslichen Darlehenskonto gutgeschrieben. Die Zinsen erkl&auml;rten die Beigeladenen zun&auml;chst als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen im Rahmen der Einkommensteuerveranlagungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Grundst&uuml;ck wurde in den Streitjahren und in 1997 als notwendiges (Sonder-)Betriebsverm&ouml;gen bei der KG bilanziert und der Gewinn aus der Grundst&uuml;cksvermietung als Sonderbetriebseinnahmen der Beigeladenen bei der Gewinnfeststellung der KG erfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei der KG vertrat der Pr&uuml;fer die Auffassung, dass auch die Anteile der Beigeladenen an der V-GmbH als notwendiges Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der KG zu bilanzieren seien. Demzufolge seien die Darlehenszinsen als Sonderbetriebseinnahmen der Beigeladenen im Rahmen der Feststellung der gewerblichen Eink&uuml;nfte der KG zu erfassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte, Revisionsbeklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) schloss sich dieser Rechtsauffassung an und erfasste in ge&auml;nderten Gewinnfeststellungsbescheiden f&uuml;r die Streitjahre und f&uuml;r 1997 auch die Zinsen als Sonderbetriebseinnahmen der Beigeladenen bei der KG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen hatte die KG Klage erhoben, in der sie nunmehr die Auffassung vertrat, dass sowohl die Darlehenszinsen als auch die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung zu Unrecht bei der KG erfasst worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Urteil vom 2. April 2004&nbsp;&nbsp;11 K 3126\/01 F (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2004, 981) gab das Finanzgericht (FG) D&uuml;sseldorf der Klage statt. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es aus, dass die Kl&auml;gerin mit der Grundst&uuml;cks&uuml;berlassung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung eigene gewerbliche Eink&uuml;nfte erziele. Auch die Darlehensforderungen seien, soweit die Darlehen aus betrieblichen Gr&uuml;nden hingegeben worden seien, dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen II der Beigeladenen bei der Kl&auml;gerin zuzuordnen gewesen. Die Zinsen w&auml;ren daher allenfalls im Rahmen der Gewinnfeststellung der Kl&auml;gerin zu erfassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG ist nach R&uuml;cknahme der vom FA eingelegten Revision (Az. beim Bundesfinanzhof &#8211;BFH&#8211; VIII R 33\/04) seit dem 12. August 2004 rechtskr&auml;ftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits am 3. August 2004 hatte das FA erstmalige Gewinnfeststellungs- und Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Streitjahre und f&uuml;r 1997 gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin erlassen. Die Bescheide ergingen jeweils unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung sowie bei den Gewinnfeststellungsbescheiden unter Hinweis auf die &sect;&sect; 174 Abs. 3, 181 Abs. 1 i.V.m. 171 Abs. 3a der Abgabenordnung (AO). In den Bescheiden erfasste das FA die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung als gewerbliche Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin und daneben auch die Darlehenszinsen als Sonderbetriebseinnahmen der Beigeladenen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage, mit der die Kl&auml;gerin die Aufhebung der Gewinnfeststellungs- und Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Streitjahre und f&uuml;r 1997 begehrte, hatte teilweise Erfolg. Das FG folgte dem FA darin, dass sowohl die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung als auch die Darlehenszinsen bei den gewerblichen (Sonder-)Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin zu erfassen und der Gewerbesteuermessbescheid 1997 sowie der Gewinnfeststellungsbescheid 1997 rechtm&auml;&szlig;ig seien. Dem Erlass der Gewerbesteuermessbescheide 1995 und 1996 habe jedoch der Eintritt der Festsetzungsverj&auml;hrung entgegengestanden. Die auf &sect; 174 Abs. 3 AO gest&uuml;tzten Gewinnfeststellungsbescheide 1995 und 1996 seien nur insoweit rechtm&auml;&szlig;ig, als die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung als gewerbliche Eink&uuml;nfte bei der Kl&auml;gerin erfasst worden seien. F&uuml;r die Erfassung der Darlehenszinsen fehle es an einer Rechtsgrundlage, die die Durchbrechung der Feststellungsverj&auml;hrung rechtfertigen k&ouml;nne. Weder die Tatbestandsvoraussetzungen des &sect; 174 Abs. 3 AO noch des &sect; 174 Abs. 4 AO l&auml;gen vor. Die vollst&auml;ndigen Entscheidungsgr&uuml;nde sind in EFG 2007, 318 abgedruckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Entscheidung des FG haben sowohl die Kl&auml;gerin als auch das FA Revision eingelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Revisionsbegehren der Kl&auml;gerin ist auf die Aufhebung der Gewinnfeststellungsbescheide 1995 und 1996 beschr&auml;nkt. Im Zeitpunkt des Erlasses dieser Gewinnfeststellungsbescheide sei die Feststellungsfrist bereits abgelaufen gewesen. Die Voraussetzungen der die regul&auml;re Feststellungsfrist &uuml;berlagernden Regelung des &sect; 174 Abs. 3 Satz 1 AO l&auml;gen nicht vor. F&uuml;r die Kl&auml;gerin sei nicht erkennbar gewesen, dass das FA die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung bei der Kl&auml;gerin in der Annahme nicht ber&uuml;cksichtigt habe, diese seien bei der KG zu erfassen gewesen. F&uuml;r die Beurteilung der Erkennbarkeit sei ausschlie&szlig;lich auf die Kl&auml;gerin als eigenst&auml;ndiges teilrechtsf&auml;higes Rechtssubjekt abzustellen. Eine etwaige Erkennbarkeit f&uuml;r die Gesellschafter der Kl&auml;gerin k&ouml;nne ihr &#8211;der Kl&auml;gerin&#8211; nicht zugerechnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Anwendung des &sect; 174 Abs. 3 AO scheitere zudem daran, dass die angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheide bereits am 3. August 2004 erlassen worden seien. Zu diesem Zeitpunkt sei das die KG betreffende Urteil des FG D&uuml;sseldorf noch nicht rechtskr&auml;ftig gewesen. Tatbestandsmerkmal des &sect; 174 Abs. 3 AO sei, dass sich die Annahme (hier: Ansatz der Mieterl&ouml;se bei der KG statt bei der Kl&auml;gerin) als unrichtig herausstelle. Der Erlass eines auf diese Norm gest&uuml;tzten Bescheides setze deshalb die vorherige Aufhebung eines anderen Steuerbescheides voraus, in dem der bestimmte Sachverhalt bisher ber&uuml;cksichtigt worden sei. Die streitgegenst&auml;ndlichen Bescheide h&auml;tten daher fr&uuml;hestens am 12. August 2004, mit der R&uuml;cknahme der Revision erlassen werden d&uuml;rfen. Den bereits am 3. August 2004 erlassenen Bescheiden fehle es daher an einer Rechtsgrundlage. Im &Uuml;brigen teilt die Kl&auml;gerin die Rechtsauffassung des FG und tr&auml;gt erg&auml;nzend vor, dass eine &Auml;nderung der Gewerbesteuermessbescheide auch nicht auf &sect; 35b des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) gest&uuml;tzt werden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Revisionsbegehren des FA ist auf die Aufhebung der Vorentscheidung und Klageabweisung gerichtet. Zu Unrecht habe das FG die Gewinnfeststellungsbescheide 1995 und 1996 insoweit abge&auml;ndert, als darin die Darlehenszinsen als Sonderbetriebseinnahmen erfasst worden seien. Auch diesbez&uuml;glich h&auml;tten die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 3 AO vorgelegen. Ebenfalls auf diese Norm habe der Erlass der erstmaligen Gewerbesteuermessbescheide gest&uuml;tzt werden k&ouml;nnen. Deren Erlass sei zudem durch die Regelung in &sect; 35b GewStG i.V.m. &sect; 171 Abs. 10 AO gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sowohl die Gewinnfeststellungsbescheide als auch die Gewerbesteuermessbescheide h&auml;tten auf &sect; 174 Abs. 4 AO gest&uuml;tzt werden k&ouml;nnen. Dem stehe nicht entgegen, dass die angefochtenen Bescheide zu einem Zeitpunkt erlassen worden seien, zu dem die Aufhebung der gegen&uuml;ber der KG erlassenen Bescheide noch nicht bestandskr&auml;ftig gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision des FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen und unter teilweiser Aufhebung der Vorentscheidung die Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1995 und 1996 vom 3. August 2004, jeweils ge&auml;ndert durch Bescheid vom 6. Mai 2005 und die Einspruchsentscheidung vom 27. Juni 2005, ersatzlos aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision der Kl&auml;gerin als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen und unter Aufhebung der Vorentscheidung die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. I. Die Revision des FA ist teilweise begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt wegen der Gewinnfeststellungsbescheide 1995 und 1996 zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Abweisung der Klage. Im &Uuml;brigen &#8211;wegen der Gewerbesteuermessbescheide 1995 und 1996&#8211; ist die Revision des FA unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gewinnfeststellungsbescheide 1995 und 1996<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gewinnfeststellungsbescheide sind formell und materiell rechtm&auml;&szlig;ig. Das FA konnte die Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre erlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die erstmaligen Gewinnfeststellungsbescheide konnten formell auf &sect; 174 Abs. 3 und 4 AO gest&uuml;tzt werden, soweit darin die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung als gewerbliche Eink&uuml;nfte festgestellt worden sind (dazu unter a). Ob die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 3 AO auch bez&uuml;glich der Darlehenszinsen vorlagen, ist zweifelhaft. Dies kann aber dahinstehen, da insoweit jedenfalls die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 4 AO vorlagen (dazu unter b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gewinnfeststellungsbescheide sind auch materiell rechtm&auml;&szlig;ig. Zu Recht ist das FA davon ausgegangen, dass sowohl die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung als auch die Darlehenszinsen als gewerbliche Eink&uuml;nfte in den angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheiden zu ber&uuml;cksichtigen waren (dazu unter c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ist ein bestimmter Sachverhalt in einem Steuerbescheid erkennbar in der Annahme nicht ber&uuml;cksichtigt worden, dass er in einem anderen Steuerbescheid zu ber&uuml;cksichtigen sei, und stellt sich diese Annahme als unrichtig heraus, kann nach &sect; 174 Abs. 3 Satz 1 AO die Steuerfestsetzung, bei der die Ber&uuml;cksichtigung des Sachverhalts unterblieben ist, insoweit nachgeholt, aufgehoben oder ge&auml;ndert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wie sich aus dem Wortlaut &quot;nachholen&quot; ergibt, umfasst der Anwendungsbereich des &sect; 174 Abs. 3 AO auch den Fall einer erstmaligen Steuerfestsetzung (BFH-Urteil vom 23. Mai 1996 IV R 49\/95, BFH\/NV 1997, 89). Unerheblich ist zudem, ob die unrichtige Annahme des FA auf einem Fehler im Tats&auml;chlichen oder Rechtlichen beruht (BFH-Urteil vom 27. Mai 1993 IV R 65\/91, BFHE 172, 5, BStBl II 1994, 76).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Erkennbarkeit, dass die Ber&uuml;cksichtigung des Sachverhalts im Hinblick auf dessen Erfassung in einem anderen Steuerbescheid unterblieben ist, muss f&uuml;r denjenigen vorliegen, dem gegen&uuml;ber die Steuerfestsetzung ge&auml;ndert oder nachgeholt werden soll (BFH-Urteil vom 29. Oktober 1991 VIII R 2\/86, BFHE 167, 316, BStBl II 1992, 832). Da in Gewinnfeststellungsbescheiden nur die Besteuerungsgrundlagen festgestellt werden und nicht eine Steuerschuld festgesetzt wird, f&uuml;hrt die in &sect; 181 Abs. 1 Satz 1 AO angeordnete sinngem&auml;&szlig;e Anwendung der Vorschriften &uuml;ber Steuerbescheide auf Gewinnfeststellungsbescheide dazu, dass an die Stelle des Steuerschuldners i.S. des &sect; 157 Abs. 1 Satz 2 AO der Feststellungsbeteiligte als der Inhaltsadressat tritt. Im Anwendungsbereich des &sect; 174 Abs. 4 AO hat der BFH deshalb entschieden, dass der Feststellungsbeteiligte nicht Dritter i.S. der Regelung ist (BFH-Urteil vom 15. Juni 2004 VIII R 7\/02, BFHE 206, 388, BStBl II 2004, 914). Diese Rechtsprechung ist gleicherma&szlig;en auf den Tatbestand des &sect; 174 Abs. 3 AO zu &uuml;bertragen. Sie f&uuml;hrt deshalb dazu, dass f&uuml;r die Erkennbarkeit auf die Person des Feststellungsbeteiligten als Inhaltsadressat der Gewinnfeststellungsbescheide und nicht auf die Personengesellschaft abzustellen ist. Davon unber&uuml;hrt bleibt die vorliegend nicht einschl&auml;gige Rechtsprechung, wonach &sect; 174 Abs. 3 AO auch die &Auml;nderung des Steuerbescheides eines Steuerpflichtigen gestattet, wenn der andere Steuerbescheid einen anderen Steuerpflichtigen (Dritten) betrifft (BFH-Urteil in BFHE 167, 316, BStBl II 1992, 832).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Angesichts der tatbestandlichen Gleichstellung des Inhaltsadressaten des Gewinnfeststellungsbescheides mit dem Steuerschuldner i.S. des &sect; 157 Abs. 1 Satz 2 AO kann die Kl&auml;gerin nicht mit ihrem Einwand durchdringen, dass der Personengesellschaft nach der Rechtsprechung eine begrenzte Steuerrechtsf&auml;higkeit zukommt (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25. Juni 1984 GrS 4\/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, und vom 11. April 2005 GrS 2\/02, BFHE 209, 399, BStBl II 2005, 679). Die Personengesellschaft\/Gemeinschaft ist Steuerrechtssubjekt bei der Qualifikation und der Ermittlung der Eink&uuml;nfte. Subjekt der Eink&uuml;nfteerzielung ist hingegen der Gesellschafter\/Gemeinschafter (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 3. Juli 1995 GrS 1\/93, BFHE 178, 86, BStBl II 1995, 617). Anders als bei der Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer verbleibt es daher bei der Steuerschuldnerschaft des Gesellschafters\/Gemeinschafters f&uuml;r die Einkommensteuer und K&ouml;rperschaftsteuer. Diesem sind deshalb die einheitlich und gesondert festgestellten Besteuerungsgrundlagen zuzurechnen (&sect; 179 Abs. 2 Satz 2 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Erkennbarkeit liegt auch dann vor, wenn der Steuerpflichtige durch sein eigenes Verhalten das FA veranlasst hat, einen Sachverhalt nicht bei ihm, sondern bei einem Anderen zu erfassen. Bei der Frage der Erkennbarkeit muss sich der Steuerpflichtige zudem das Handeln seines steuerlichen Beraters zurechnen lassen (BFH-Urteil vom 21. Februar 1989 IX R 67\/84, BFH\/NV 1989, 687).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen lagen die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 3 AO f&uuml;r den Erlass der Gewinnfeststellungsbescheide hinsichtlich der Gewinne aus der Grundst&uuml;ckvermietung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Das FA hat die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung nur deshalb nicht als gewerbliche Eink&uuml;nfte bei der Kl&auml;gerin gesondert und einheitlich festgestellt, weil es angenommen hat, dass das Grundst&uuml;ck steuerlich dem (Sonder-)Betriebsverm&ouml;gen der KG zuzuordnen sei. Diese Annahme des FA war f&uuml;r die Gesellschafter der Kl&auml;gerin schon deshalb erkennbar, da sie das FA selbst veranlasst hatten, die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung nicht bei der Kl&auml;gerin, sondern bei der KG als gewerbliche Eink&uuml;nfte zu erfassen. So wurde das Grundst&uuml;ck in den Jahresabschl&uuml;ssen der KG betreffend die Streitjahre (ausgehend von der damaligen Rechtsprechung des BFH) als notwendiges (Sonder-)Betriebsverm&ouml;gen behandelt und die Mieteinnahmen als Sonderbetriebseinnahmen der Gesellschafter der KG erfasst. Auf diese steuerliche Behandlung ist in den jeweiligen Bilanzberichten der KG ausdr&uuml;cklich hingewiesen worden. Auch sind entsprechende Sonderbilanzen gefertigt worden. Die in den Jahresabschl&uuml;ssen der KG getroffene Zuordnungsentscheidung ist den Gesellschaftern der Kl&auml;gerin aufgrund der bestehenden Beteiligungsidentit&auml;t auch zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Gewinnfeststellungsbescheide steht auch nicht entgegen, dass sie zu einem Zeitpunkt erlassen worden sind, als die als fehlerhaft erkannten Gewinnfeststellungsbescheide der KG noch nicht bestandskr&auml;ftig aufgehoben waren. Anders als bei der &Auml;nderung gem&auml;&szlig; &sect; 174 Abs. 4 AO (dazu unter b) enth&auml;lt &sect; 174 Abs. 3 AO keine Regelung dazu, in welcher Reihenfolge die &Auml;nderungsbescheide zu erlassen sind (ebenso Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 174 AO Rz 37).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ob die Tatbestandsvoraussetzungen des &sect; 174 Abs. 3 AO auch hinsichtlich der Erfassung der Darlehenszinsen vorlagen, kann dahinstehen, denn jedenfalls konnte sich das FA auf &sect; 174 Abs. 4 AO st&uuml;tzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dass das FA sich auch bez&uuml;glich der Erfassung der Darlehenszinsen nur auf &sect; 174 Abs. 3 AO gest&uuml;tzt hat, ist insoweit ohne Bedeutung. Denn ma&szlig;geblich ist nicht, auf welche Norm sich das FA berufen hat, sondern ob es &uuml;berhaupt eine Norm gibt, die den Erlass eines Bescheides gestattet. Die Angabe der Norm ist lediglich Bestandteil der Begr&uuml;ndung des Bescheides, deren Fehlerhaftigkeit den Bescheid nicht rechtswidrig macht (BFH-Urteil vom 30. August 2007 IV R 50\/05, BFHE 218, 564, BStBl II 2008, 129).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ist aufgrund irriger Beurteilung eines bestimmten Sachverhalts ein Steuerbescheid ergangen, der aufgrund eines Rechtsbehelfs oder sonst auf Antrag des Steuerpflichtigen zu seinen Gunsten aufgehoben oder ge&auml;ndert wird, so k&ouml;nnen nach &sect; 174 Abs. 4 Satz 1 AO aus dem Sachverhalt nachtr&auml;glich durch Erlass oder &Auml;nderung eines Steuerbescheides die richtigen steuerlichen Folgerungen gezogen werden. Die Vorschrift regelt die Folgerungen aus einer vorherigen Aufhebung oder &Auml;nderung eines Steuerbescheides auf Antrag des Steuerpflichtigen zu dessen Gunsten. Erst die Aufhebung oder &Auml;nderung l&ouml;st &#8211;&quot;nachtr&auml;glich&quot;&#8211; die Rechtsfolge des &sect; 174 Abs. 4 AO aus, dass ein anderer Bescheid erlassen oder ge&auml;ndert werden kann (BFH-Urteil vom 24. April 2008 IV R 50\/06, BFHE 220, 324, BStBl II 2009, 35). &sect; 174 Abs. 4 AO gilt sinngem&auml;&szlig; auch f&uuml;r Feststellungsbescheide (&sect; 181 Abs. 1 Satz 1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Anzukn&uuml;pfen ist an die angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheide der KG betreffend die Streitjahre. Diese beruhten auf der Annahme, dass die Darlehen dem (Sonder-)Betriebsverm&ouml;gen der Beigeladenen bei der KG und deshalb auch die Zinserl&ouml;se als Sonderbetriebseinnahmen bei der KG zu erfassen waren. Diese Beurteilung stellte sich im dagegen von der KG angestrengten Klageverfahren als unrichtig heraus. Die angefochtenen Bescheide dienen mithin dazu, die richtigen steuerlichen Folgen aus dem bei der KG fehlerhaft ber&uuml;cksichtigten Sachverhalt nunmehr bei der Kl&auml;gerin zu ziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Der Erlass der angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheide erfolgte auch nachtr&auml;glich i.S. des &sect; 174 Abs. 4 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar lagen die Voraussetzungen nach &sect; 174 Abs. 4 AO zu dem Zeitpunkt noch nicht vor, als die vorliegend angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheide erlassen wurden. Denn zu diesem Zeitpunkt war das die Gewinnfeststellungsbescheide der KG ab&auml;ndernde Urteil des FG noch nicht in Rechtskraft erwachsen. Bei Erlass der vorliegend angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheide (3. August 2004) bestand daher noch kein Widerstreit. Dies steht der Anwendung des &sect; 174 Abs. 4 AO aber deshalb nicht entgegen, weil das Urteil bis zur Entscheidung &uuml;ber den Einspruch &uuml;ber die Gewinnfeststellungsbescheide der Kl&auml;gerin in Rechtskraft erwachsen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Beurteilung der Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines Verwaltungsaktes bei einer Anfechtungsklage ist n&auml;mlich grunds&auml;tzlich auf den Zeitpunkt der letzten Beh&ouml;rdenentscheidung, vorliegend also den Zeitpunkt des Erlasses der Einspruchsentscheidung, abzustellen. Lagen zu diesem Zeitpunkt die Tatbestandsvoraussetzungen vor, ist ein vorheriger Mangel der angefochtenen Bescheide durch die Einspruchsentscheidung geheilt (BFH-Urteil in BFHE 220, 324, BStBl II 2009, 35, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vorliegend ist das die Gewinnfeststellungsbescheide der KG ab&auml;ndernde Urteil mit R&uuml;cknahme der Revision am 12. August 2004 rechtskr&auml;ftig geworden. Im Zeitpunkt des Erlasses der Einspruchsentscheidung (27. Juni 2005) lagen mithin die formellen Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 4 AO vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Die richtigen steuerlichen Folgen konnten auch im Gewinnfeststellungsverfahren der Kl&auml;gerin gezogen werden, ohne dass es einer Beiladung der Kl&auml;gerin zum Klageverfahren der KG bedurft h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie bereits unter B.I.1.a bb ausgef&uuml;hrt, ist im Anwendungsbereich des &sect; 174 Abs. 3 und Abs. 4 AO ausschlie&szlig;lich auf die Person des Feststellungsbeteiligten als Inhaltsadressat des Gewinnfeststellungsbescheides abzustellen. Angesichts der bestehenden Beteiligungsidentit&auml;t bei der KG und der Kl&auml;gerin richteten sich sowohl die abge&auml;nderten Gewinnfeststellungsbescheide betreffend die KG als auch die hier angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheide betreffend die Kl&auml;gerin gegen die n&auml;mlichen Inhaltsadressaten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Gewinnfeststellungsbescheide 1995 und 1996 sind auch materiell rechtm&auml;&szlig;ig. Zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung und die Darlehenszinsen als gewerbliche Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin festzustellen waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwischen der Kl&auml;gerin auf der einen Seite und der KG als Produktionsgesellschaft sowie der V-GmbH als Vertriebsgesellschaft auf der anderen Seite bestand in den Streitjahren eine Betriebsaufspaltung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung &#8211;sachliche und pers&ouml;nliche Verflechtung und ein gewerbliches Unternehmen der Betriebsgesellschaft (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. u.a. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 8. November 1971 GrS 2\/71, BFHE 103, 440, BStBl II 1972, 63, und BFH-Urteile vom 13. November 1997 IV R 67\/96, BFHE 184, 512, BStBl II 1998, 254; vom 19. M&auml;rz 2002 VIII R 57\/99, BFHE 198, 137, BStBl II 2002, 662)&#8211; sind im Streitfall erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Alle drei Gesellschaften sind personell verflochten, da an ihnen &uuml;bereinstimmende Beteiligungsverh&auml;ltnisse bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gesellschaften sind auch sachlich verflochten. Die vermieteten Grundst&uuml;cksteile stellen sowohl f&uuml;r die KG als auch f&uuml;r die V-GmbH eine wesentliche Betriebsgrundlage dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine wesentliche Betriebsgrundlage liegt nach der neueren Rechtsprechung des BFH vor, wenn das von der Betriebsgesellschaft genutzte Grundst&uuml;ck f&uuml;r diese wirtschaftlich von nicht nur geringer Bedeutung ist. Eine besondere Gestaltung f&uuml;r den jeweiligen Unternehmenszweck der Betriebsgesellschaft (branchenspezifische Herrichtung und Ausgestaltung) ist nicht erforderlich; notwendig ist allein, dass ein Grundst&uuml;ck dieser Art f&uuml;r die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit der Betriebsgesellschaft genutzt wird und es ihr erm&ouml;glicht, ihren Gesch&auml;ftsbetrieb aufzunehmen und auszu&uuml;ben (BFH-Urteil vom 13. Juli 2006 IV R 25\/05, BFHE 214, 343, BStBl II 2006, 804, mit umfangreichen Nachweisen zur Rechtsprechung). Diese Rechtsprechung hat der BFH auch auf reine B&uuml;ro- oder Verwaltungsgeb&auml;ude erstreckt. Diese stellen jedenfalls dann eine wesentliche Betriebsgrundlage des Betriebsunternehmens dar, wenn sich in ihnen der Mittelpunkt der Gesch&auml;ftsleitung des Unternehmens befindet. Unerheblich f&uuml;r die Beurteilung als wesentliche Betriebsgrundlage ist, dass nicht jeweils ein ganzes Geb&auml;ude, sondern nur einzelne B&uuml;ror&auml;ume (Geb&auml;udeteile) vermietet werden (BFH-Urteil in BFHE 214, 343, BStBl II 2006, 804).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach ist der an die KG vermietete Grundst&uuml;cksteil ebenso wie der an die V-GmbH vermietete Grundst&uuml;cksteil deren wesentliche Betriebsgrundlage. Die KG nutzt den &uuml;berlassenen Grundst&uuml;cksteil als Produktionsst&auml;tte und die V-GmbH hat den Mittelpunkt der Gesch&auml;ftsleitung ihres Vertriebsunternehmens in den &uuml;berlassenen B&uuml;ror&auml;umen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Betriebsaufspaltung zwischen der Kl&auml;gerin auf der einen und der KG sowie der V-GmbH auf der anderen Seite hat zur Folge, dass nicht nur die Betriebsgesellschaften, sondern auch die Kl&auml;gerin als Besitzgesellschaft ein Gewerbe betreibt und deren Vermietungseink&uuml;nfte als gewerbliche Eink&uuml;nfte zu qualifizieren sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der Betriebsaufspaltung zwischen der Kl&auml;gerin und der KG handelt es sich um eine sog. mitunternehmerische Betriebsaufspaltung. Die Qualifikation des Verm&ouml;gens als Gesellschaftsverm&ouml;gen der Besitzgesellschaft und der Eink&uuml;nfte aus der Vermietung oder Verpachtung dieses Verm&ouml;gens als Eink&uuml;nfte der Gesellschafter der Besitzgesellschaft hat bei einer mitunternehmerischen Betriebsaufspaltung Vorrang vor der Qualifikation des Verm&ouml;gens als Sonderbetriebsverm&ouml;gen und der Eink&uuml;nfte aus Vermietung oder Verpachtung als Sonderbetriebseink&uuml;nfte der Gesellschafter bei der Betriebsgesellschaft (BFH-Urteil vom 23. April 1996 VIII R 13\/95, BFHE 181, 1, BStBl II 1998, 325).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraus folgt f&uuml;r den Streitfall, dass das Grundst&uuml;ck, soweit es an die beteiligungsidentische KG vermietet worden ist, dem Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin zuzuordnen ist und entsprechend auch die Vermietungseink&uuml;nfte als gewerbliche Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin zu erfassen sind. Aus dem Vorliegen der mitunternehmerischen Betriebsaufspaltung folgt des Weiteren, dass auch die Vermietung an die V-GmbH zu gewerblichen Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin f&uuml;hrt (vgl. zur Umqualifizierung s&auml;mtlicher Eink&uuml;nfte bei der Besitzgesellschaft BFH-Urteil vom 24. November 1998 VIII R 61\/97, BFHE 187, 297, BStBl II 1999, 483). Dessen ungeachtet waren die Eink&uuml;nfte aus der Vermietung des der V-GmbH &uuml;berlassenen Grundst&uuml;cksteils schon im Hinblick auf das Vorliegen einer Betriebsaufspaltung zwischen der Kl&auml;gerin und der V-GmbH als gewerbliche Eink&uuml;nfte umzuqualifizieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Zu Recht hat das FA auch die Zinsen aus den der V-GmbH gew&auml;hrten Darlehen als gewerbliche Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin erfasst. Denn die Darlehensforderungen waren dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen II der beigeladenen Gesellschafter der Kl&auml;gerin zuzuordnen, da sie gesellschaftlich veranlasst waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Zum Betriebsverm&ouml;gen einer gewerblich t&auml;tigen Personengesellschaft geh&ouml;ren nicht nur die im Gesamthandseigentum der Mitunternehmer stehenden Wirtschaftsg&uuml;ter. Vielmehr z&auml;hlen hierzu auch Wirtschaftsg&uuml;ter, die einem Mitunternehmer geh&ouml;ren, die jedoch geeignet und bestimmt sind, dem Betrieb der Personengesellschaft zu dienen (Sonderbetriebsverm&ouml;gen I) oder die &#8211;was im Streitfall in Betracht kommt&#8211; unmittelbar zur Begr&uuml;ndung oder St&auml;rkung der Beteiligung des Gesellschafters an der Personengesellschaft eingesetzt werden (&sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes, Sonderbetriebsverm&ouml;gen II; vgl. BFH-Urteil vom 19. Oktober 2000 IV R 73\/99, BFHE 193, 354, BStBl II 2001, 335).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Es entspricht gefestigter Rechtsprechung, dass die Anteile an der Betriebs-GmbH zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen II der Gesellschafter der Besitzgesellschaft geh&ouml;ren (u.a. BFH-Urteile vom 23. Juli 1981 IV R 103\/78, BFHE 134, 126, BStBl II 1982, 60; vom 12. Februar 1992 XI R 18\/90, BFHE 167, 499, BStBl II 1992, 723, und vom 14. September 1999 III R 47\/98, BFHE 190, 315, BStBl II 2000, 255). Dieser Rechtsprechung liegen aber Fallgestaltungen zu Grunde, in denen neben dem Besitzunternehmen nur ein Betriebsunternehmen besteht. Im Streitfall besteht indes die Besonderheit, dass das Betriebsunternehmen seinerseits in ein Produktions- und ein Vertriebsunternehmen aufgespalten worden ist. Die vorliegende Beteiligung an der V-GmbH erf&uuml;llt danach nicht nur die zuvor dargelegten Anforderungen an das Vorliegen von Sonderbetriebsverm&ouml;gen II bei der Besitzgesellschaft, sondern gleicherma&szlig;en auch bei der Produktionsgesellschaft, der KG. Auch bei Letzterer ist die Beteiligung an der V-GmbH dazu bestimmt und geeignet, der St&auml;rkung der Beteiligung der Beigeladenen zu dienen (vgl. zur Behandlung eines Gesch&auml;ftsanteils des Gesellschafters einer GmbH als notwendiges Sonderbetriebsverm&ouml;gen II des Gesellschafters bei einer KG BFH-Urteil vom 7. Juli 1992 VIII R 2\/87, BFHE 168, 322, BStBl II 1993, 328).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Ungeachtet der zuvor dargelegten Besonderheiten sind die Anteile an der V-GmbH dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen II der Kl&auml;gerin zuzuordnen. Einer Zuordnung der Anteile zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen II der KG steht das rechtskr&auml;ftige Urteil des FG D&uuml;sseldorf in EFG 2004, 981 entgegen. An die dort getroffene rechtskr&auml;ftige Feststellung, dass die Anteile an der V-GmbH nicht dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen II der KG zuzuordnen sind, ist der Senat gem&auml;&szlig; &sect; 110 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) im vorliegenden Verfahren gebunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus der Zuordnung der Anteile an der V-GmbH zum Sonderbetriebsverm&ouml;gen II der Beigeladenen bei der Kl&auml;gerin folgt, dass Gleiches auch f&uuml;r die Darlehensforderungen der Beigeladenen gilt. Diese sind, soweit sie den Anforderungen an das Vorliegen von Sonderbetriebsverm&ouml;gen II im &Uuml;brigen (gesellschaftliche Veranlassung, dazu nachfolgend ddd) gen&uuml;gen, bei der Besitzgesellschaft, hier der Kl&auml;gerin, und nicht bei der Produktionsgesellschaft, hier der KG, zu erfassen. Davon abzugrenzen ist der vorliegend nicht zu beurteilende Sachverhalt, dass die Darlehen von der KG aus dem gesamth&auml;nderisch gebundenen Verm&ouml;gen gew&auml;hrt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Die W&uuml;rdigung des FG, dass die Darlehen gesellschaftlich veranlasst waren, ist nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Darlehen, das die Gesellschafter der Besitzpersonengesellschaft der Betriebs-GmbH gew&auml;hren, ist jedenfalls dann dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen II der Gesellschafter bei der Besitzpersonengesellschaft zuzuordnen, wenn das Darlehen nicht markt&uuml;blichen Bedingungen entspricht. Die Beurteilung richtet sich dabei nach den Gesamtumst&auml;nden des einzelnen Falles (BFH-Urteil in BFHE 193, 354, BStBl II 2001, 335). Das FG hat aus den im Streitfall vorliegenden Gesamtumst&auml;nden die Darlehenshingabe dahin gew&uuml;rdigt, dass sie ausschlie&szlig;lich gesellschaftlich veranlasst gewesen ist. Diese auf einer tragf&auml;higen Tatsachenfeststellung beruhende W&uuml;rdigung ist f&uuml;r den Senat gem&auml;&szlig; &sect; 118 Abs. 2 FGO bindend. Die W&uuml;rdigung des FG ist zwischen den Beteiligten ersichtlich auch nicht streitig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Gewerbesteuermessbescheide<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Ergebnis zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass der Erlass der (erstmaligen) Gewerbesteuermessbescheide 1995 und 1996 weder auf &sect; 174 Abs. 3 AO noch auf &sect; 174 Abs. 4 AO gest&uuml;tzt werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Anwendung des &sect; 174 Abs. 3 AO steht, wie das FG zu Recht ausf&uuml;hrt, entgegen, dass die Festsetzungsfrist f&uuml;r die Gewerbesteuermessbescheide 1995 und 1996 gegen die KG zum Zeitpunkt des Erlasses der vorliegend angefochtenen Bescheide bereits abgelaufen war. Das von der KG unter dem Az. 11 K 3126\/01 F beim FG D&uuml;sseldorf betriebene Klageverfahren bezog sich ausschlie&szlig;lich auf die Feststellungsbescheide, so dass sich die dadurch ausgel&ouml;ste Ablaufhemmung der Festsetzungs- bzw. Feststellungsfrist ausschlie&szlig;lich auf die Gewinnfeststellungsbescheide erstreckte. Soweit das FA sich auf die Regelung in &sect; 171 Abs. 10 AO beruft, verkennt es, dass die angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheide keine Grundlagenbescheide im Verh&auml;ltnis zu den Gewerbesteuermessbescheiden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) &sect; 174 Abs. 4 AO scheidet allein deshalb aus, weil die Kl&auml;gerin nicht zum Verfahren der KG gem&auml;&szlig; &sect; 174 Abs. 5 AO beigeladen worden ist. Steuerpflichtige i.S. des &sect; 174 Abs. 4 AO sind im Hinblick auf das Feststellungsverfahren der KG die Beigeladenen als Gesellschafter der KG (s. oben unter B.I.1.a bb). Dem gegen&uuml;ber ist Steuerpflichtiger im Hinblick auf das Gewerbesteuerverfahren die Personengesellschaft selbst. Denn die gewerblich t&auml;tige Personengesellschaft ist gem&auml;&szlig; &sect; 5 Abs. 1 GewStG Steuerschuldnerin der Gewerbesteuer. Es fehlt daher an der Personenidentit&auml;t. Die Kl&auml;gerin ist im Hinblick auf die Gewerbesteuermessbescheide daher Dritte. Um die &Auml;nderungsvoraussetzungen des &sect; 174 Abs. 4 AO auch auf die Kl&auml;gerin zu erstrecken, h&auml;tte es deshalb gem&auml;&szlig; &sect; 174 Abs. 5 AO ihrer Beiladung zum Klageverfahren der KG bedurft. Daran fehlt es im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein Erlass der Gewerbesteuermessbescheide kann ebenso wenig auf &sect; 35b Abs. 1 GewStG gest&uuml;tzt werden. Nach dem eindeutigen Wortlaut umfasst der Anwendungsbereich dieser Norm nur die Aufhebung oder &Auml;nderung eines Gewerbesteuermessbescheides, wenn u.a. ein Feststellungsbescheid aufgehoben oder ge&auml;ndert wird. Vorliegend fehlt es sowohl an der Aufhebung oder &Auml;nderung eines Feststellungsbescheides als auch an der Aufhebung oder &Auml;nderung eines Gewerbesteuermessbescheides. Der erstmalige Erlass eines Gewerbesteuermessbescheides nach Erlass eines erstmaligen Feststellungsbescheides ist von dem Wortlaut der Norm nicht umfasst. Angesichts des eindeutigen Wortlauts ist eine tatbestandserweiternde Auslegung ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet. Die Gewinne aus der Grundst&uuml;cksvermietung sind zutreffend als gewerbliche Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin festgestellt worden. Wegen der Begr&uuml;ndung wird auf die Ausf&uuml;hrungen unter I. verwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. Da die Revision des FA teilweise Erfolg hat, kann die Kostenentscheidung des FG keinen Bestand haben. Der Senat h&auml;lt es f&uuml;r angemessen, &uuml;ber die Kosten nach Verfahrensabschnitten zu entscheiden, da die Kl&auml;gerin ihren im Klageverfahren gestellten Antrag auf Aufhebung der Gewinnfeststellungsbescheide 1995 bis 1997 insoweit eingeschr&auml;nkt hat, als sie im Revisionsverfahren nur noch die Aufhebung der Gewinnfeststellungsbescheide 1995 und 1996 begehrt. Auch eine solche Entscheidung wahrt den Grundsatz der Einheitlichkeit der Kostenentscheidung (vgl. BFH-Urteil vom 6. Juli 1999 VIII R 17\/97, BFHE 189, 302, BStBl II 2000, 306; BFH-Beschluss vom 21. April 1989 IV R 40\/88, BFH\/NV 1990, 182, m.w.N.). Entsprechend dem materiellen Ausgang des Verfahrens hat die Kl&auml;gerin die Kosten des Klageverfahrens zu 72 v.H., das FA zu 28 v.H. zu tragen. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu 58 v.H., das FA zu 42 v.H. zu tragen (&sect; 135 Abs. 1, &sect; 136 Abs. 1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Erstattung der au&szlig;ergerichtlichen Kosten der Beigeladenen gem&auml;&szlig; &sect; 139 Abs. 4 FGO kam nicht in Betracht, da diese keine Antr&auml;ge gestellt und sich daher keinem Kostenrisiko gem&auml;&szlig; &sect; 135 Abs. 3 FGO ausgesetzt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.11.2009, IV R 99\/06 Widerstreitende Steuerfestsetzung bei Gewinnfeststellungsbescheiden &#8211; Erstmaliger Erlass eines Gewerbesteuermessbescheides nach Ablauf der Festsetzungsfrist &#8211; Mitunternehmerische Betriebsaufspaltung Leits&auml;tze 1. Die auf &sect; 174 Abs. 3 AO gest&uuml;tzte &Auml;nderung eines Gewinnfeststellungsbescheides kn&uuml;pft hinsichtlich der Erkennbarkeit der fehlerhaften Nichtber&uuml;cksichtigung eines Sachverhalts an die Person des Feststellungsbeteiligten an. 2. 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