{"id":12830,"date":"2012-12-19T15:41:17","date_gmt":"2012-12-19T13:41:17","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12830"},"modified":"2012-12-19T15:41:17","modified_gmt":"2012-12-19T13:41:17","slug":"iv-r-89-06-nichtigkeit-eines-feststellungsbescheides-unanfechtbarkeit-i-s-d-par-171-abs-3-ao-a-f-und-i-s-d-par-171-abs-4-ao-wirkung-der-drei-tages-frist-bekanntgabe-von-bescheiden-betriebsaufgabe-wese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-89-06-nichtigkeit-eines-feststellungsbescheides-unanfechtbarkeit-i-s-d-par-171-abs-3-ao-a-f-und-i-s-d-par-171-abs-4-ao-wirkung-der-drei-tages-frist-bekanntgabe-von-bescheiden-betriebsaufgabe-wese\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;89\/06 &#8211; Nichtigkeit eines Feststellungsbescheides &#8211; Unanfechtbarkeit i. S. d. &sect; 171 Abs. 3 AO a. F. und i. S. d. &sect; 171 Abs. 4 AO &#8211; Wirkung der Drei-Tages-Frist &#8211; Bekanntgabe von Bescheiden &#8211; Betriebsaufgabe &#8211; wesentliche Betriebsgrundlage"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.11.2009, IV R 89\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtigkeit eines Feststellungsbescheides &#8211; Unanfechtbarkeit i. S. d. &sect; 171 Abs. 3 AO a. F. und i. S. d. &sect; 171 Abs. 4 AO &#8211; Wirkung der Drei-Tages-Frist &#8211; Bekanntgabe von Bescheiden &#8211; Betriebsaufgabe &#8211; wesentliche Betriebsgrundlage<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH, ist Gesamtrechtsnachfolgerin der X GmbH &#038; Co. KG (X KG), die &#8230; herstellte und verarbeitete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die X KG erwarb mit notariell beurkundetem Vertrag vom 3. April 1987 die Gesch&auml;fts- und Kommanditanteile von neun zur Y-Gruppe geh&ouml;renden Unternehmen. Hierzu geh&ouml;rte auch die inzwischen vollbeendete Y GmbH &#038; Co. KG (Y KG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sowohl die X KG als auch die zur Y-Gruppe geh&ouml;renden Unternehmen waren bereits vor dem am 3. April 1987 geschlossenen Kaufvertrag Mitglieder der &quot;Arbeitsgemeinschaft A e.V.&quot;. Diese Arbeitsgemeinschaft stellte ihren Mitgliedern die Rezepturen und Verfahren zur Herstellung von A-Produkten zur Verf&uuml;gung. Jedes Mitglied durfte die A-Produkte in einem fest umrissenen Gebiet vertreiben (sog. &quot;Vertriebsrechte&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit weiterem notariell beurkundeten Vertrag vom 10. April 1987 verkaufte die X KG ihre erworbenen Gesch&auml;fts- und Kommanditanteile an s&auml;mtlichen ehemals zur Y-Gruppe geh&ouml;renden Unternehmen an die S KG. Die &quot;Vertriebsrechte&quot; f&uuml;r A-Produkte im Gebiet W, die den Unternehmen der Y-Gruppe zustanden, wurden laut Vertrag nicht mitver&auml;u&szlig;ert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Erkl&auml;rung &uuml;ber die einheitliche und gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen der Y KG ging am 9. Juni 1989 beim Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 6. M&auml;rz 1991 ist bei der Y KG eine Au&szlig;enpr&uuml;fung u.a. f&uuml;r das Jahr 1987 begonnen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an diese Pr&uuml;fung vertrat das FA die Auffassung, der Gewinn der X KG aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der Y KG sei kein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nach &sect; 16 des in dem Streitzeitraum (4. bis 10. April 1987) geltenden Einkommensteuergesetzes (EStG), sondern laufender Gewinn, weil die &quot;Vertriebsrechte&quot; f&uuml;r das Gebiet W als wesentliche Betriebsgrundlage nicht mitver&auml;u&szlig;ert worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die X KG hatte w&auml;hrend der Betriebspr&uuml;fung bei der Y KG beantragt, Feststellungen im Betriebspr&uuml;fungsbericht und in den einheitlichen und gesonderten Feststellungen, die nur die X KG betr&auml;fen, nur ihr alleine mitzuteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA stellte daraufhin mit Bescheid vom 6. Januar 1995 &uuml;ber die einheitliche und gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen der Y KG f&uuml;r 1987 (im Folgenden: Feststellungsbescheid I) einen laufenden Gewinn der X KG fest. Als Erl&auml;uterung wurde auf den Betriebspr&uuml;fungsbericht f&uuml;r die Y KG verwiesen; dieser Bericht lag dem Bescheid nicht bei. Der Bescheid enthielt au&szlig;erdem als Anlage eine Stellungnahme des f&uuml;r die Betriebspr&uuml;fung zust&auml;ndigen FA. Der festgestellte Betrag umfasst allein den Gewinn, der durch die Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der Y KG entstanden ist. Der Bescheid enth&auml;lt keine Angaben zu anderen Feststellungsbeteiligten oder die ausdr&uuml;ckliche Einschr&auml;nkung des Feststellungszeitraumes innerhalb des Jahres 1987.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen legte die X KG Einspruch ein, der erfolglos blieb. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 24. Juni 1999 im anschlie&szlig;enden Klageverfahren (11 K 4291\/95 F) wies das Finanzgericht (FG) darauf hin, dass Bedenken hinsichtlich der formellen Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Bescheides best&uuml;nden, und regte dessen Aufhebung an. Das FA sagte dies zu. Die Beteiligten erkl&auml;rten daraufhin den Rechtsstreit in der Hauptsache f&uuml;r erledigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hob den Feststellungsbescheid I mit Bescheid vom 26. Oktober 1999 auf. Als Tag der Aufgabe zur Post ist in den Akten des FA der 26. Oktober 1999 vermerkt. Der Aufhebungsbescheid ist der Bevollm&auml;chtigten der X KG am 28. Oktober 1999 zugegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 27. Oktober 1999 erlie&szlig; das FA einen auf &sect; 174 Abs. 4 der Abgabenordnung (AO) gest&uuml;tzten weiteren Feststellungsbescheid &uuml;ber die Eink&uuml;nfte der Y KG f&uuml;r den Zeitraum vom 4. April 1987 bis 10. April 1987 (Feststellungsbescheid II). In diesem Bescheid stellte das FA wiederum einen laufenden Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn fest und erl&auml;uterte, vom Grundsatz der einheitlichen Feststellung aller im Wirtschaftsjahr erzielten Eink&uuml;nfte sei wegen des Steuergeheimnisses abgewichen worden. Als Feststellungsbeteiligte bezeichnete das FA die X KG und die Komplement&auml;rin der Y KG. Das FG konnte &#8211;auch durch eine Beweisaufnahme&#8211; nicht aufkl&auml;ren, ob der Feststellungsbescheid II bis zum 28. Oktober 1999 den Bereich des FA verlassen hat. Der Bescheid ist der Bevollm&auml;chtigten der X KG am 1. November 1999 zugegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die X KG legte Einspruch ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Einspruchsverfahrens erlie&szlig; das FA am 21. Dezember 1999 erneut einen auf &sect; 174 Abs. 4 AO gest&uuml;tzten, ge&auml;nderten Feststellungsbescheid (Feststellungsbescheid III), der lediglich die Firmenbezeichnung der X KG richtig stellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch blieb erfolglos. In der Einspruchsentscheidung vom 12. M&auml;rz 2002 f&uuml;hrte das FA aus, entgegen der Auffassung der X KG seien der Feststellungsbescheid II und der Feststellungsbescheid III nicht nach Ablauf der Feststellungsfrist ergangen. Ferner wies das FA auf &sect; 181 Abs. 5 AO hin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte Erfolg. Zur Begr&uuml;ndung seines in Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2008, 121 ver&ouml;ffentlichten Urteils hat das FG ausgef&uuml;hrt, der Feststellungsbescheid II und der Feststellungsbescheid III seien nach Ablauf der Frist f&uuml;r die einheitliche und gesonderte Feststellung der Eink&uuml;nfte der Y KG ergangen. Die Bescheide k&ouml;nnten nicht auf &sect; 181 Abs. 5 AO gest&uuml;tzt werden, weil auch die Frist f&uuml;r die einheitliche und gesonderte Feststellung der Eink&uuml;nfte der X KG bereits abgelaufen gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist aus anderen als den geltend gemachten Gr&uuml;nden begr&uuml;ndet. Daher ist die Vorentscheidung aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (vgl. &sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung des FG sind der Feststellungsbescheid II und der Feststellungsbescheid III innerhalb der Feststellungsfrist f&uuml;r die Eink&uuml;nfte der Y KG ergangen. Auf &sect; 181 Abs. 5 Satz 1 AO kommt es nicht an. Der Senat kann indessen nicht entscheiden, ob die Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der Y KG durch die X KG unter &sect; 16 EStG f&auml;llt. Das FG wird hierf&uuml;r weitere Feststellungen zu treffen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 169 Abs. 1 Satz 1 AO sind eine Steuerfestsetzung sowie ihre Aufhebung oder &Auml;nderung nicht mehr zul&auml;ssig, wenn die Festsetzungsfrist abgelaufen ist. Die Frist ist gem&auml;&szlig; &sect; 169 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 AO gewahrt, wenn vor Ablauf der Festsetzungsfrist der Steuerbescheid den Bereich der f&uuml;r die Steuerfestsetzung zust&auml;ndigen Finanzbeh&ouml;rde verlassen hat. F&uuml;r die gesonderte Feststellung gelten die Vorschriften &uuml;ber die Verj&auml;hrung sinngem&auml;&szlig; (&sect; 181 Abs. 1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Frist f&uuml;r die einheitliche und gesonderte Feststellung von Eink&uuml;nften der Y KG begann nach &sect; 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO mit Ablauf des Jahres, in dem die Feststellungserkl&auml;rung abgegeben wurde. Das war nach den Feststellungen des FG im Jahr 1989 der Fall. Die Frist betrug vier Jahre (&sect; 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 AO) und w&auml;re daher regul&auml;r mit Ablauf des Jahres 1993 verstrichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Allerdings war im Streitfall der Ablauf der Frist zun&auml;chst nach &sect; 171 Abs. 4 AO gehemmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wird vor Ablauf der Festsetzungsfrist mit einer Au&szlig;enpr&uuml;fung begonnen oder wird deren Beginn auf Antrag des Steuerpflichtigen hinausgeschoben, so l&auml;uft die Festsetzungsfrist f&uuml;r die Steuern, auf die sich die Au&szlig;enpr&uuml;fung erstreckt oder im Fall der Hinausschiebung der Au&szlig;enpr&uuml;fung erstrecken sollte, u.a. nicht ab, bevor die aufgrund der Au&szlig;enpr&uuml;fung zu erlassenden Steuerbescheide unanfechtbar geworden sind (&sect; 171 Abs. 4 Satz 1 AO). Die Festsetzungsfrist endet sp&auml;testens, wenn seit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Schlussbesprechung stattgefunden hat, oder, wenn sie unterblieben ist, seit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die letzten Ermittlungen im Rahmen der Au&szlig;enpr&uuml;fung stattgefunden haben, die in &sect; 169 Abs. 2 AO genannten Fristen verstrichen sind; eine Ablaufhemmung nach anderen Vorschriften bleibt unber&uuml;hrt (&sect; 171 Abs. 4 Satz 3 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall ist am 6. M&auml;rz 1991 mit der Betriebspr&uuml;fung begonnen worden. Der Ablauf der Frist war daher nach &sect; 171 Abs. 4 Satz 1 AO gehemmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Als &#8211;aufgrund der Au&szlig;enpr&uuml;fung&#8211; der Feststellungsbescheid I vom 6. Januar 1995 erlassen wurde, dauerte diese Ablaufhemmung noch an; die Frist des &sect; 171 Abs. 4 Satz 3&nbsp;&nbsp;1. Halbsatz AO war noch nicht abgelaufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Durch die Anfechtung des Feststellungsbescheides I vom 6. Januar 1995 war der Ablauf der Feststellungsfrist (auch) nach &sect; 171 Abs. 3 AO in seiner urspr&uuml;nglichen Fassung (a.F.) gehemmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Da es vorliegend um den Zeitraum vor Inkrafttreten des Gesetzes zur Bereinigung von steuerlichen Vorschriften (Steuerbereinigungsgesetz 1999) vom 22. Dezember 1999 (BGBl I 1999, 2601) am 29. Dezember 1999 geht, ist &sect; 171 Abs. 3 AO a.F. anzuwenden (Art. 97 &sect; 10 Abs. 9 des Einf&uuml;hrungsgesetzes zur Abgabenordnung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Wird ein vor Ablauf der Festsetzungsfrist erlassener Steuerbescheid angefochten, so l&auml;uft die Festsetzungsfrist insoweit nicht ab, bevor &uuml;ber die Anfechtung unanfechtbar entschieden worden ist. In den F&auml;llen des &sect; 100 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 2, Abs. 3 Satz 1, &sect; 101 FGO ist &uuml;ber die Anfechtung erst dann unanfechtbar entschieden, wenn ein aufgrund der genannten Vorschriften erlassener Steuerbescheid unanfechtbar geworden ist (vgl. &sect; 171 Abs. 3 AO a.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Ablaufhemmung des &sect; 171 Abs. 3 AO a.F. tritt nicht ein, wenn der angefochtene Verwaltungsakt nichtig war (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11. Oktober 1989 X R 31\/86, BFHE 158, 491, unter II.3.b der Gr&uuml;nde; vom 27. Februar 1997 IV R 38\/96, BFH\/NV 1997, 388, unter 2.a der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Vorliegend war der Feststellungsbescheid I &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin&#8211; nicht nichtig. Ein Bescheid ist nichtig, soweit er an einem besonders schweren Mangel leidet (&sect; 125 Abs. 1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Dies ist u.a. der Fall, wenn der Verwaltungsakt inhaltlich nicht so bestimmt ist (vgl. &sect; 119 Abs. 1 AO), dass ihm &#8211;nicht einmal durch Auslegung&#8211; hinreichend sicher entnommen werden kann, was von wem verlangt wird. Sein Regelungsinhalt muss klar erkennbar sein. Der Regelungsinhalt eines Bescheides &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Eink&uuml;nften richtet sich nach &sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO. Das Feststellungsfinanzamt hat Feststellungen &uuml;ber alle Umst&auml;nde zu treffen, die die Besteuerung der gemeinschaftlichen Eink&uuml;nfte beeinflussen und nach Sinn und Zweck des Gewinnfeststellungsverfahrens vorab mit Bindungswirkung f&uuml;r die Veranlagung der Beteiligten festgestellt werden sollen. Dazu geh&ouml;rt auch die Verteilung der Eink&uuml;nfte (BFH-Urteil vom 8. Februar 2007 IV R 65\/01, BFHE 216, 412, BStBl II 2009, 699, unter II.1.a der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Ferner ist der Zeitraum der Eink&uuml;nfteerzielung anzugeben (Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 180 AO Rz 55).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob ein Verwaltungsakt mehrdeutig ist, ist aus der Sicht eines Au&szlig;enstehenden zu beurteilen. Trifft dies zu, ist zun&auml;chst zu versuchen, ihn durch Auslegung klarzustellen. Dabei kommt es &#8211;anders als bei der Frage der Mehrdeutigkeit&#8211; nicht darauf an, wie ein au&szlig;enstehender Dritter die Erkl&auml;rung der Beh&ouml;rde auffassen musste; entscheidend ist vielmehr, wie der Betroffene selbst nach den ihm bekannten Umst&auml;nden den materiellen Gehalt der Erkl&auml;rung unter Ber&uuml;cksichtigung von Treu und Glauben verstehen konnte (BFH-Urteil in BFHE 216, 412, BStBl II 2009, 699, unter II.1.a der Gr&uuml;nde, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vorliegend ist zwar mehrdeutig, welchen Zeitraum der Feststellungsbescheid I erfasst. Denn einerseits ist er ohne Einschr&auml;nkung &quot;f&uuml;r 1987&quot; ergangen, andererseits sind aber nicht alle in diesem Jahr Beteiligten in dem Bescheid genannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings hat das FG den Feststellungsbescheid in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise dahin gehend ausgelegt, dass durch den Verweis auf den Betriebspr&uuml;fungsbericht der Feststellungsbescheid I nur die Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der Y KG durch die X KG erfassen sollte. Dies hatte im &Uuml;brigen die X KG selbst beantragt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus ist der Inhaltsadressat bestimmt; denn der Bescheid richtet sich ausschlie&szlig;lich an die X KG. Demnach ist auch die Verteilung des Gewinnes eindeutig; er wurde &#8211;auch ohne ausdr&uuml;ckliche Gewinnverteilung&#8211; ausschlie&szlig;lich auf die X KG als einzigen Inhaltsadressaten verteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Nicht zur Nichtigkeit des Feststellungsbescheides I f&uuml;hrt, dass er nur an die X KG gerichtet ist und nicht auch die Komplement&auml;rin der Y KG als Inhaltsadressaten auff&uuml;hrt. Denn ein Bescheid &uuml;ber die einheitliche und gesonderte Feststellung von ertragsteuerrechtlichen Besteuerungsgrundlagen ist nicht deswegen nichtig, weil er nicht alle Beteiligten enth&auml;lt (BFH-Urteil vom 24. Oktober 1996 IV R 50\/95, BFH\/NV 1997, 331, unter 3. a.E. der Gr&uuml;nde, mit zahlreichen Nachweisen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Ablauf der Feststellungsfrist war bis zum Ablauf des 29. Oktober 1999 gehemmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die durch die Anfechtung des Feststellungsbescheides I ausgel&ouml;ste Ablaufhemmung nach &sect; 171 Abs. 3 AO a.F. endete mit der Unanfechtbarkeit dieses Bescheides. Gleiches gilt, sofern nicht &sect; 171 Abs. 4 Satz 3&nbsp;&nbsp;1. Halbsatz AO greift, f&uuml;r die Ablaufhemmung nach &sect; 171 Abs. 4 Satz 1 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Mit der Aufhebung des Bescheides wird dieser unanfechtbar i.S. des &sect; 171 Abs. 3 AO a.F. Eine Verl&auml;ngerung der Ablaufhemmung bis zum Erlass eines neuen Bescheides tritt nach &sect; 171 Abs. 3 Satz 3 AO a.F. jedoch nur dann ein, wenn eine gerichtliche Kassation des Erstbescheides erfolgt ist. Wird der Bescheid hingegen &#8211;wie im Streitfall&#8211; durch die Verwaltung aufgehoben, entf&auml;llt unmittelbar mit der Aufhebung die Ablaufhemmung (BFH-Urteil vom 5. Oktober 2004 VII R 77\/03, BFHE 207, 504, BStBl II 2005, 122, unter II.2. der Gr&uuml;nde, zu &sect; 171 Abs. 3a AO). Die Aufhebung f&uuml;hrt auch zur Unanfechtbarkeit gem&auml;&szlig; &sect; 171 Abs. 4 Satz 1 AO (BFH-Urteil vom 6. Mai 1994 VI R 47\/93, BFHE 174, 363, BStBl II 1994, 715, unter 2.b der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Feststellungsbescheid I ist mit Bescheid vom 26. Oktober 1999 aufgehoben worden. Der Aufhebungsbescheid ist mit seiner Bekanntgabe wirksam geworden (&sect; 124 Abs. 1 Satz 1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Ein schriftlicher Verwaltungsakt, der durch die Post im Inland &uuml;bermittelt wird, gilt am dritten Tage nach Aufgabe zur Post als bekanntgegeben, au&szlig;er wenn er nicht oder zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt zugegangen ist (&sect; 122 Abs. 2 Nr. 1 AO). F&auml;llt der Ablauf dieser Frist auf einen Sonntag, einen gesetzlichen Feiertag oder einen Sonnabend, so endet die Frist mit Ablauf des n&auml;chsten Werktages (&sect; 108 Abs. 3 AO; BFH-Urteil vom 14. Oktober 2003 IX R 68\/98, BFHE 203, 26, BStBl II 2003, 898). Die Fiktion des &sect; 122 Abs. 2 Nr. 1 AO gilt auch dann &#8211;zu Gunsten und zu Ungunsten des Adressaten&#8211;, wenn der Verwaltungsakt nachweislich fr&uuml;her zugegangen ist (BFH-Urteile vom 13. Dezember 2000 X R 96\/98, BFHE 193, 512, BStBl II 2001, 274; vom 26. Februar 2002 X R 44\/00, BFH\/NV 2002, 1409, unter II.2.a aa der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der Aufhebungsbescheid ist nach dem Aktenvermerk des FA am 26. Oktober 1999 zur Post gegeben worden; der Senat unterstellt zu Gunsten der Kl&auml;gerin diesen fr&uuml;hesten Zeitpunkt. Demnach gilt der Aufhebungsbescheid nach &sect; 122 Abs. 2 Nr. 1 AO als mit Ablauf des 29. Oktober 1999, einem Freitag, als bekanntgegeben (vgl. &sect; 108 Abs. 1 AO i.V.m. &sect; 188 Abs. 1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs). Auf den tats&auml;chlichen Zugang bereits am 28. Oktober 1999 kommt es nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Der Feststellungsbescheid II hat den Machtbereich des FA sp&auml;testens am 29. Oktober 1999 fristwahrend verlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat ermittelt, dass sich nicht feststellen lasse, ob der Feststellungsbescheid II bereits am 28. Oktober 1999 den Bereich des FA verlassen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Andererseits steht fest, dass der Feststellungsbescheid II der Bevollm&auml;chtigten der X KG am 1. November 1999, einem Montag, zugegangen ist. Der Bescheid muss vor diesem Zeitpunkt den Machtbereich des FA verlassen haben. Am Wochenende fand jedoch im Jahr 1999 bei den Finanz&auml;mtern kein Dienstbetrieb statt. Daher ist davon auszugehen, dass der Feststellungsbescheid II sp&auml;testens am Freitag, dem 29. Oktober 1999, den Machtbereich des FA verlassen hat. Anhaltspunkte f&uuml;r au&szlig;ergew&ouml;hnliche Umst&auml;nde, die ausnahmsweise eine andere Annahme rechtfertigen k&ouml;nnten, haben sich aus der Beweisaufnahme des FG &uuml;ber die Zustellung des Feststellungsbescheides II nicht ergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG ist von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen. Sein Urteil war daher aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Senat kann nicht abschlie&szlig;end dar&uuml;ber entscheiden, ob die Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der Y KG durch die X KG die Voraussetzungen des &sect; 16 EStG erf&uuml;llt. Die Feststellungen des FG reichen hierf&uuml;r nicht aus. Daher war die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect; 16 EStG setzt voraus, dass alle stillen Reserven der wesentlichen Grundlagen des Betriebs in einem einheitlichen Vorgang aufgel&ouml;st werden (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 18. Oktober 1999 GrS 2\/98, BFHE 189, 465, BStBl II 2000, 123, unter C.V.1.c der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BFH hat im Hinblick auf diesen Zweck der &sect;&sect; 16, 34 EStG die Tarifverg&uuml;nstigung in solchen F&auml;llen nicht gew&auml;hrt, in denen im Rahmen des Ver&auml;u&szlig;erungs- oder Aufgabevorgangs nicht alle stillen Reserven in dem ver&auml;u&szlig;erten Betrieb, Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil aufgedeckt worden sind. Danach liegt weder eine beg&uuml;nstigte Betriebsver&auml;u&szlig;erung noch eine beg&uuml;nstigte Betriebsaufgabe vor, wenn der Unternehmer wesentliche Betriebsgrundlagen bei einer Ver&auml;u&szlig;erung seines &uuml;brigen Betriebs oder Teilbetriebs zur&uuml;ckbeh&auml;lt und f&uuml;r eine andere betriebliche T&auml;tigkeit nutzt. Ebenfalls hat der BFH die Beg&uuml;nstigung versagt, wenn ein Mitunternehmer seinen Gesellschaftsanteil ver&auml;u&szlig;ert, zu seinem Sonderbetriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rende wesentliche Betriebsgrundlagen aber in zeitlichem und wirtschaftlichem Zusammenhang damit ohne Aufdeckung der stillen Reserven in ein anderes Betriebsverm&ouml;gen &uuml;berf&uuml;hrt. Das Gleiche gilt, wenn aufgrund einheitlicher Planung und in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils wesentliche Betriebsgrundlagen der Personengesellschaft ohne Aufdeckung s&auml;mtlicher stillen Reserven aus dem Betriebsverm&ouml;gen der Gesellschaft ausgeschieden sind (BFH-Urteil vom 6. September 2000 IV R 18\/99, BFHE 193, 116, BStBl II 2001, 229, unter 2. und 3. der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die X KG hat im Streitfall die &quot;Vertriebsrechte&quot; nicht mitver&auml;u&szlig;ert. Aus den Feststellungen des FG ergibt sich allerdings nicht, ob die &quot;Vertriebsrechte&quot; &uuml;berhaupt ein Wirtschaftsgut waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn nach dem Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 12. M&auml;rz 1991 KVR 1\/90 (BGHZ 114, 40) ist die Gebietsschutzvereinbarung der Arbeitgemeinschaft A e.V. nach &sect; 1 des Gesetzes &uuml;ber Wettbewerbsbeschr&auml;nkungen in seiner damaligen Fassung nichtig und das ab dem 1. Januar 1990 geltende Verbot des Bundeskartellamtes vom 5. September 1988, die Gebietsschutzvereinbarung durchzuf&uuml;hren, rechtm&auml;&szlig;ig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings ist der Begriff des Wirtschaftsguts weit gespannt. Nach der Rechtsprechung geh&ouml;ren dazu auch tats&auml;chliche Zust&auml;nde, konkrete M&ouml;glichkeiten oder Vorteile f&uuml;r den Betrieb, deren Erlangung der Kaufmann sich etwas kosten l&auml;sst, die einer selbst&auml;ndigen Bewertung zug&auml;nglich sind, in der Regel einen Nutzen f&uuml;r mehrere Wirtschaftsjahre erbringen und zumindest mit dem Betrieb &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen (BFH-Urteil vom 20. M&auml;rz 2003 IV R 27\/01, BFHE 202, 256, BStBl II 2003, 878, unter 2.a der Gr&uuml;nde, m.w.N.; vgl. auch BFH-Urteile vom 5. August 1970 I R 180\/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804; vom 28. Mai 1998 IV R 48\/97, BFHE 186, 268, BStBl II 1998, 775, zu einem faktisch garantierten Vertriebsrecht).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat keine Feststellungen getroffen, ob die &quot;Vertriebsrechte&quot; demnach ein Wirtschaftsgut waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ferner d&uuml;rfen die &quot;Vertriebsrechte&quot; f&uuml;r eine Ver&auml;u&szlig;erung nach &sect; 16 EStG keine wesentliche Betriebsgrundlage der Y KG gewesen sein. Ob ein Wirtschaftsgut als wesentliche Betriebsgrundlage anzusehen ist, richtet sich bei &sect; 16 EStG nach der sog. funktional-quantitativen Betrachtungsweise. Unter Zugrundelegung der quantitativen Betrachtung z&auml;hlt ein Wirtschaftsgut zu den wesentlichen Betriebsgrundlagen, wenn in ihm erhebliche stille Reserven ruhen. Unabh&auml;ngig vom Vorhandensein stiller Reserven z&auml;hlen zu den wesentlichen Grundlagen eines Betriebs aber auch diejenigen Wirtschaftsg&uuml;ter, die zur Erreichung des Betriebszwecks erforderlich sind und besonderes Gewicht f&uuml;r die Betriebsf&uuml;hrung besitzen (BFH-Urteile vom 16. Dezember 2004 IV R 3\/03, BFH\/NV 2005, 879, unter 2. der Gr&uuml;nde, m.w.N.; vom 10. Juni 2008 VIII R 79\/05, BFHE 222, 320, BStBl II 2008, 863, unter II.2. der Gr&uuml;nde, mit zahlreichen Nachweisen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat keine Feststellungen getroffen, die eine Entscheidung hier&uuml;ber erm&ouml;glichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Sollten die &quot;Vertriebsrechte&quot; als Wirtschaftsgut f&uuml;r den Betrieb der Y KG wesentlich gewesen sein, wird das FG zu pr&uuml;fen und festzustellen haben, ob darin enthaltene stille Reserven realisiert worden sind. Dabei wird es auf die Einzelheiten der &Uuml;bernahme der Vertriebsrechte am 2.\/3. April 1987 ankommen (vgl. hierzu auch die nicht unterzeichnete Vereinbarung vom 2. April 1987, Bl. 97 der FG-Akte im Verfahren 11 K 4291\/95 F).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.11.2009, IV R 89\/06 Nichtigkeit eines Feststellungsbescheides &#8211; Unanfechtbarkeit i. S. d. &sect; 171 Abs. 3 AO a. F. und i. S. d. &sect; 171 Abs. 4 AO &#8211; Wirkung der Drei-Tages-Frist &#8211; Bekanntgabe von Bescheiden &#8211; Betriebsaufgabe &#8211; wesentliche Betriebsgrundlage Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH, ist &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-89-06-nichtigkeit-eines-feststellungsbescheides-unanfechtbarkeit-i-s-d-par-171-abs-3-ao-a-f-und-i-s-d-par-171-abs-4-ao-wirkung-der-drei-tages-frist-bekanntgabe-von-bescheiden-betriebsaufgabe-wese\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;89\/06 &#8211; Nichtigkeit eines Feststellungsbescheides &#8211; Unanfechtbarkeit i. S. d. &sect; 171 Abs. 3 AO a. F. und i. 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