{"id":12856,"date":"2012-12-20T02:56:07","date_gmt":"2012-12-20T00:56:07","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12856"},"modified":"2012-12-20T02:56:07","modified_gmt":"2012-12-20T00:56:07","slug":"iii-r-31-07-gewerblicher-wertpapierhandel-eines-lehrers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-31-07-gewerblicher-wertpapierhandel-eines-lehrers\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;31\/07 &#8211; Gewerblicher Wertpapierhandel eines Lehrers"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.8.2009, III R 31\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Gewerblicher Wertpapierhandel eines Lehrers<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielt als Gymnasiallehrer f&uuml;r die F&auml;cher Mathematik und Musik Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit (&sect; 19 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;). Seit Ende der 80er Jahre verwaltete er au&szlig;erdem Gelder seiner Mutter. Daf&uuml;r unterhielt er ein Bankdepot, &uuml;ber das er mit eigenen und den Mitteln der Mutter Aktien und Optionsscheine kaufte und verkaufte. Eine Verg&uuml;tung hierf&uuml;r erhielt der Kl&auml;ger von seiner Mutter zun&auml;chst nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 17. Juni 1996 schloss der Kl&auml;ger mit seiner Mutter erstmals einen schriftlichen Vertrag. Danach beauftragte die Mutter ihn, Wertpapiergesch&auml;fte unter seinem Namen f&uuml;r ihre Rechnung zu t&auml;tigen. Das auf seinen Namen lautende Konto und das dazugeh&ouml;rige Depot sollten wie ein Fonds gef&uuml;hrt werden, d.h. die Mutter sollte an allen Gesch&auml;ften mit dem Prozentsatz beteiligt sein, der ihrem Verm&ouml;gensanteil am gesamten Fonds entsprach. Das Risiko sollte sich bei jedem Einzelgesch&auml;ft auf den von der Mutter erbrachten anteiligen Kapitaleinsatz beschr&auml;nken. Zus&auml;tzlich &uuml;bernahm der Kl&auml;ger die Garantie, dass kein Verlust von mehr als 66 2\/3 % ihres am 1. Januar des jeweiligen Kalenderjahres vorhandenen Kapitaleinsatzes eintreten w&uuml;rde. Neben Transaktionsgeb&uuml;hren (0,15 % pro Gesch&auml;ft) und Verwaltungsgeb&uuml;hren (0,5 % des zu Beginn und zum Ende des Jahres investierten Verm&ouml;gens) stand dem Kl&auml;ger eine Gewinnbeteiligung in H&ouml;he von 10 % der im Kalenderjahr aufgelaufenen Gewinne zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit Dezember 1999 t&auml;tigte der Kl&auml;ger auch Wertpapiergesch&auml;fte f&uuml;r mehrere familienfremde Anleger, die sich in &auml;hnlicher Weise wie seine Mutter an seinem Depot beteiligten. Hierzu traf er Vereinbarungen am 14. Dezember 1999, am 17. Januar 2000, am 8. April 2000, am 1. Mai 2000, am 15. Juni 2000, am 20. Oktober 2000 und am 27. Mai 2003.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der urspr&uuml;nglich steuerlich nicht beratene Kl&auml;ger sah seine T&auml;tigkeit zun&auml;chst als private Verm&ouml;gensverwaltung an. Auch die Mutter erkl&auml;rte &#8211;zuletzt f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 1997&#8211; auf sie entfallende Eink&uuml;nfte aus Spekulationsgesch&auml;ften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem das f&uuml;r seine Mutter zust&auml;ndige Finanzamt die Auffassung vertreten hatte, die Eink&uuml;nfte m&uuml;ssten gesondert und einheitlich festgestellt werden, lie&szlig; sich der Kl&auml;ger im Oktober oder November 1998 durch seinen Prozessbevollm&auml;chtigten steuerlich beraten. Dieser gelangte zu der Ansicht, dass der Kl&auml;ger seit dem 1. Juli 1996 gewerblich t&auml;tig gewesen sei und ermittelte die Eink&uuml;nfte von diesem Zeitpunkt an durch Bestandsvergleich. Im Streitjahr &#8211;1998&#8211; waren danach 169 Transaktionen mit einem Umsatzvolumen von 17,8 Mio. DM ausgef&uuml;hrt worden, dabei entstand ein Fehlbetrag von 320.314 DM. In dieses Ergebnis waren der Mutter zuzuweisende Verluste von ca. 240.000 DM als Ertrag und Aufwendungen wegen der Verlustbegrenzung in H&ouml;he von ca. 74.000 DM als Aufwand eingeflossen. Die Bilanzsumme hatte am 31. Dezember 1997 noch etwa 666.000 DM betragen, zum 31. Dezember 1998 fiel sie auf ca. 96.000 DM; das Eigenkapital war von rund 292.000 DM auf etwa minus 46.000 DM gefallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte zun&auml;chst den Einkommensteuererkl&auml;rungen und legte dem unter Nachpr&uuml;fungsvorbehalt gestellten Bescheid f&uuml;r 1998 Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von minus 320.314 DM zugrunde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine im Jahr 2000 beim Kl&auml;ger durchgef&uuml;hrte Betriebspr&uuml;fung kam zu dem Ergebnis, dass die Wertpapiergesch&auml;fte des Kl&auml;gers die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht &uuml;berschritten und zu Eink&uuml;nften aus Spekulationsgesch&auml;ften gef&uuml;hrt h&auml;tten, und zwar im Jahr 1998 in H&ouml;he von Null DM. Das FA &auml;nderte u.a. den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 1998 aufgrund der Pr&uuml;fungsfeststellungen am 22. November 2001 entsprechend. Die Einspr&uuml;che blieben ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) entschied mit Urteil vom 1. M&auml;rz 2007&nbsp;&nbsp;9 K 7050\/02 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2007, 1159), der Kl&auml;ger habe keinen gewerblichen Wertpapierhandel betrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger tr&auml;gt zur Begr&uuml;ndung seiner Revision vor, er habe Finanzportfolioverwaltung i.S. des &sect; 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 des Gesetzes &uuml;ber das Kreditwesen (KWG) betrieben. Diese umfasse auch den Eigenhandel. Die Mischung der eigenen und der fremden Mittel habe er der Bank gegen&uuml;ber aus aufsichtsrechtlichen Gr&uuml;nden nicht offen gelegt. Tats&auml;chlich sei seine T&auml;tigkeit erlaubnispflichtig gewesen und habe bereits dadurch die Grenzen privater Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschritten. Durch die Mischung der Mittel habe er sein Eigenhandelsverm&ouml;gen als Betriebsverm&ouml;gen gewillk&uuml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auskunft der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht vom 4. Oktober 2006 belege, dass er das Wertpapiergesch&auml;ft f&uuml;r andere nach dem Leitbild einer Kapitalanlagegesellschaft gef&uuml;hrt habe. Dies k&ouml;nne, da er au&szlig;erhalb der Grenzen eines Investmentclubs gehandelt habe, nicht der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zugeordnet werden. Ma&szlig;geblich f&uuml;r die steuerliche Einsch&auml;tzung sei, dass die von ihm betriebenen Gesch&auml;fte nach &sect; 1 Abs. 1a Satz 1 KWG einen kaufm&auml;nnisch eingerichteten Gesch&auml;ftsbetrieb erforderten. Ob er tats&auml;chlich eine kaufm&auml;nnische Organisation gehabt habe, sei demgegen&uuml;ber unbeachtlich. Die vom FG als wesentliche Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Versagung der steuerlichen Anerkennung herangezogene Begrenzung des Verlustrisikos der Mutter betreffe nicht die f&uuml;r sie ausgef&uuml;hrten Finanzkommissionsgesch&auml;fte, sondern allein die erfolgsbezogene Verg&uuml;tung bzw. den Ausgleich von Misserfolgen. Die Vorbereitung der Finanzportfolioverwaltung f&uuml;r familienfremde Dritte im Streitjahr sei eine origin&auml;r gewerbliche T&auml;tigkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich habe er die Finanzgesch&auml;fte nicht nebenberuflich ausge&uuml;bt. Was Haupt- und was Nebent&auml;tigkeit sei, bestimme sich nach den dadurch erzielten Bruttoertr&auml;gen. Danach sei seine Beamtent&auml;tigkeit die Nebent&auml;tigkeit gewesen, denn seine Besoldung habe nicht einmal 1 % des Volumens der Wertpapiergesch&auml;fte von fast 18 Mio. DM erreicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, das FG-Urteil und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 1998 in der Fassung der Einspruchsentscheidung aufzuheben und die Einkommensteuer 1998 unter Ber&uuml;cksichtigung der erkl&auml;rten Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der Kl&auml;ger hat im Streitjahr keinen Verlust aus gewerblichem Wertpapierhandel erlitten, sondern ist im Rahmen privater Verm&ouml;gensverwaltung t&auml;tig geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gewerbebetrieb ist gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 2 EStG eine selbst&auml;ndige nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit Gewinnerzielungsabsicht unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, wenn sie weder als Aus&uuml;bung von Land- und Forstwirtschaft noch eines freien Berufs oder einer anderen selbst&auml;ndigen Arbeit anzusehen ist. Als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal muss hinzukommen, dass die Bet&auml;tigung den Rahmen einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung &uuml;berschreitet (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 25. Juni 1984 GrS 4\/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C. III. 3. b aa; seither st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteil vom 20. April 2006 III R 1\/05, BFHE 214, 31, BStBl II 2007, 375).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei der Abgrenzung zwischen einem Gewerbebetrieb einerseits und der nicht steuerbaren Sph&auml;re sowie anderen Einkunftsarten andererseits ist auf das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse und die Verkehrsanschauung abzustellen. Dabei sind die einzelnen Umst&auml;nde zu gewichten und gegeneinander abzuw&auml;gen (BFH-Urteil vom 2. September 2008 X R 14\/07, BFH\/NV 2008, 2012). In Zweifelsf&auml;llen ist ma&szlig;gebend, ob die T&auml;tigkeit dem Bild entspricht, das nach der Verkehrsanschauung einen Gewerbebetrieb ausmacht und einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung fremd ist (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 3. Juli 1995 GrS 1\/93, BFHE 178, 86, BStBl II 1995, 617, unter C. I.; vom 10. Dezember 2001 GrS 1\/98, BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C. II.; BFH-Urteil vom 30. Juli 2003 X R 7\/99, BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408, betreffend Wertpapierhandel).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob eine T&auml;tigkeit noch der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zuzuordnen ist, l&auml;sst sich nicht f&uuml;r alle Bereiche nach einheitlichen Ma&szlig;st&auml;ben beurteilen. Vielmehr sind die jeweiligen artspezifischen Besonderheiten zu beachten (BFH-Urteil vom 22. Januar 2003 X R 37\/00, BFHE 201, 264, BStBl II 2003, 464, unter II. b aa) und der Lebenswirklichkeit entlehnte Berufsbilder zur Orientierung heranzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach der Verkehrsauffassung geh&ouml;rt die Umschichtung von Wertpapieren &#8211;selbst in erheblichem Umfang&#8211; regelm&auml;&szlig;ig noch zur privaten Verm&ouml;gensverwaltung, weil es bei Wertpapieren in der Natur der Sache liegt, den Bestand zu ver&auml;ndern, schlechte Papiere abzusto&szlig;en, gute zu erwerben und Kursgewinne zu realisieren (BFH-Urteil vom 11. Juli 1968 IV 139\/63, BFHE 93, 281, BStBl II 1968, 775). Davon geht ersichtlich auch das EStG aus (vgl. &sect; 23 EStG in der bis 2008 geltenden Fassung und &sect; 20 Abs. 2 EStG n.F.). Danach ist der blo&szlig;e &#8211;auch kurzfristige&#8211; Umschlag von Wertpapieren als privates Gesch&auml;ft zu betrachten. Gewerblichkeit kann daher nur bei Vorliegen besonderer Umst&auml;nde angenommen werden (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil in BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anzeichen f&uuml;r eine Zuordnung zum &quot;Bild des Wertpapierhandels&quot; sind z.B. der Umfang der Gesch&auml;fte, das Unterhalten eines B&uuml;ros oder einer Organisation zur Durchf&uuml;hrung von Gesch&auml;ften, das Ausnutzen eines Marktes unter Einsatz beruflicher Erfahrungen, das Anbieten von Wertpapiergesch&auml;ften gegen&uuml;ber einer breiteren &Ouml;ffentlichkeit und andere f&uuml;r eine private Verm&ouml;gensverwaltung ungew&ouml;hnliche Verhaltensweisen (BFH-Urteile vom 6. Dezember 1983 VIII R 172\/83, BFHE 140, 82, BStBl II 1984, 132, 135; vom 31. Juli 1990 I R 173\/83, BFHE 162, 236, BStBl II 1991, 66; vom 1. Juni 2004 IX R 35\/01, BFHE 206, 273, BStBl II 2005, 26; in BFH\/NV 2008, 2012).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die danach f&uuml;r einen H&auml;ndler am Kapitalmarkt bedeutsamen Merkmale der Professionalit&auml;t (BFH-Urteil in BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408, unter II. 2. d) haben sich im KWG niedergeschlagen. So ist f&uuml;r das Wertpapierhandelsunternehmen ein T&auml;tigwerden &quot;f&uuml;r andere&quot; (&sect; 1 Abs. 1a Satz 1 KWG), vor allem ein T&auml;tigwerden &quot;f&uuml;r fremde Rechnung&quot; (so ausdr&uuml;cklich &sect; 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 KWG, der schon im Streitjahr &#8211;seit Erlass des KWG im Jahre 1961 unver&auml;ndert&#8211; anzuwenden war), kennzeichnend. Umgekehrt deutet ein T&auml;tigwerden ausschlie&szlig;lich f&uuml;r eigene Rechnung darauf hin, dass der Rahmen der privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht &uuml;berschritten wird (BFH-Urteil vom 19. Februar 1997 XI R 1\/96, BFHE 182, 567, BStBl II 1997, 399, unter II. 1. b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit Finanzunternehmen (&sect; 1 Abs. 3 KWG) nicht anders als private Anleger f&uuml;r eigene Rechnung t&auml;tig werden, zeichnet sich ihre T&auml;tigkeit dadurch aus, dass sie den Handel mit institutionellen Partnern betreiben, also nicht lediglich &uuml;ber eine Depotbank am Marktgeschehen teilnehmen. Dagegen ist eine Abwicklung der Gesch&auml;fte &uuml;ber eine Depot f&uuml;hrende Bank, ohne selbst Kontrahenten zu suchen, kennzeichnend f&uuml;r Transaktionen, die den Rahmen der privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht &uuml;berschreiten (BFH-Urteile in BFHE 93, 281, BStBl II 1968, 775, 777, und vom 2. April 1971 VI R 149\/67, BFHE 102, 261, BStBl II 1971, 620). Ferner muss der Wertpapierhandel nach der gesetzlichen Definition in &sect; 1 Abs. 3 KWG die Hauptt&auml;tigkeit eines Finanzunternehmens darstellen. Privatanleger, die ihre An- und Verkaufst&auml;tigkeit neben einer Hauptbesch&auml;ftigung und au&szlig;erhalb der &uuml;blichen Arbeitszeiten in ihrer Freizeit aus&uuml;ben bzw. sie durch ein Finanzunternehmen aus&uuml;ben lassen, entsprechen hingegen nicht dem Bild des Finanz-&quot;Unternehmens&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist es revisionsrechtlich nicht zu beanstanden, dass das FG zu dem Ergebnis gelangt ist, dass die Grenze der privaten Verm&ouml;gensverwaltung nicht &uuml;berschritten wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn der Kl&auml;ger trat nicht am Markt als Finanzdienstleister in Erscheinung, einzige &quot;Kundin&quot; war seine Mutter. Der Anlagevertrag mit dieser entsprach in einem wirtschaftlich gravierenden Punkt, der Risikobegrenzung, nicht einem Fremdvergleich und wurde zudem insoweit nicht vereinbarungsgem&auml;&szlig; durchgef&uuml;hrt. Der Hinweis des Kl&auml;gers auf Fonds mit Kapitalgarantie steht dem nicht entgegen; derartige Fonds bewirken die Kapitalgarantie nicht dadurch, dass der Initiator oder Fondsverwalter eigene Mittel riskiert, sondern &uuml;ber ihre Anlagestrategie (z.B. die Verwendung eines Teils der Anlagegelder zum Erwerb von sicheren Papieren wie Staatsanleihen, nur der dadurch sowie durch die Zinsen nicht gedeckte Anteil des Kapitals wird zur &quot;Spekulation&quot; verwendet).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anteil der Mutter am Depot betrug auch weniger als die H&auml;lfte, d.h. der Kl&auml;ger verwaltete &uuml;berwiegend eigenes Verm&ouml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat weist erg&auml;nzend darauf hin, dass es auch sonst vorkommt, dass Anlageentscheidungen durch Angeh&ouml;rige getroffen werden und diesen Vollmacht erteilt wird, ohne dass daraus der Schluss gezogen werden w&uuml;rde, dass dies gewerblich geschieht. Von dieser nicht seltenen Konstellation unterscheidet sich der Streitfall im Wesentlichen durch die Vermischung der Mittel, die aber f&uuml;r sich kein Merkmal der Gewerblichkeit i.S. von &sect; 15 Abs. 2 EStG ist. Auch eine Beteiligung am Erfolg d&uuml;rfte zwischen Angeh&ouml;rigen nicht ungew&ouml;hnlich sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger handelte auch nur &uuml;ber seine Depotbank, der die Vermischung eigener Gelder mit denen der Mutter &uuml;berdies unbekannt war. Er konnte seine Wertpapiergesch&auml;fte nur in den Stunden ausf&uuml;hren, in denen er nicht durch seine T&auml;tigkeit als Lehrer in Anspruch genommen war. Seiner Auffassung, wegen der hohen Ums&auml;tze sei der Wertpapierhandel als Haupt- und der Lehrerberuf als Nebent&auml;tigkeit anzusehen, folgt der Senat nicht. Ma&szlig;gebend sind vielmehr die vorrangigen, aus dem Beamtenstatus folgenden Arbeitsverpflichtungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit sich der Kl&auml;ger darauf beruft, weil er Finanzdienstleistungen erbracht habe, sei daf&uuml;r nach &sect; 1 Abs. 1a KWG ein kaufm&auml;nnisch eingerichteter Gesch&auml;ftsbetrieb erforderlich, unterliegt er einem Zirkelschluss. Finanzdienstleistungsinstitute sind (nur) Unternehmen, die gewerbsm&auml;&szlig;ig oder in einem Umfang t&auml;tig werden, der einen kaufm&auml;nnisch eingerichteten Betrieb erfordert. Dies war beim Kl&auml;ger nach den bindenden (&sect; 118 Abs. 2 FGO) Feststellungen des FG nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Unerheblich ist, ob der Kl&auml;ger mit dem T&auml;tigwerden f&uuml;r mehrere familienfremde Dritte ab 1999 oder ab 2000 einen Gewerbebetrieb er&ouml;ffnet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Gewerbebetrieb beginnt bereits mit den ersten Vorbereitungshandlungen (Schmidt\/Wacker, EStG, 28. Aufl., &sect; 15 Rz 129, m.w.N.). Falls wegen der Beteiligung fremder Anleger ein Gewerbebetrieb anzunehmen w&auml;re, k&ouml;nnten daher z.B. etwaige &#8211;im Streitfall aber weder vom FG festgestellte noch sonst ersichtliche&#8211; Aufwendungen f&uuml;r ihre Werbung als Betriebsausgaben abgezogen werden. Derartige Vorbereitungshandlungen zw&auml;ngen aber nicht zu der Annahme, dass bereits vor deren Beitritt im Streitjahr die Anlage der eigenen sowie der von der Mutter &uuml;berlassenen Mittel als gewerblich einzustufen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.8.2009, III R 31\/07 Gewerblicher Wertpapierhandel eines Lehrers Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielt als Gymnasiallehrer f&uuml;r die F&auml;cher Mathematik und Musik Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit (&sect; 19 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;). Seit Ende der 80er Jahre verwaltete er au&szlig;erdem Gelder seiner Mutter. Daf&uuml;r unterhielt er ein Bankdepot, &uuml;ber das &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-31-07-gewerblicher-wertpapierhandel-eines-lehrers\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;31\/07 &#8211; Gewerblicher Wertpapierhandel eines Lehrers<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-12856","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12856"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12856\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}