{"id":12857,"date":"2012-12-19T15:33:40","date_gmt":"2012-12-19T13:33:40","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12857"},"modified":"2012-12-19T15:33:40","modified_gmt":"2012-12-19T13:33:40","slug":"ix-b-72-09-zweijaehrige-spekulationsfrist-motiv-oder-inhaltsirrtum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-b-72-09-zweijaehrige-spekulationsfrist-motiv-oder-inhaltsirrtum\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;B&nbsp;72\/09 &#8211; Zweij&auml;hrige Spekulationsfrist; Motiv- oder Inhaltsirrtum"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 23.12.2009, IX B 72\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Zweij&auml;hrige Spekulationsfrist; Motiv- oder Inhaltsirrtum<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Zum Teil entspricht ihre Begr&uuml;ndung nicht den Darlegungserfordernissen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO); im &Uuml;brigen liegen die von den Kl&auml;gern und Beschwerdef&uuml;hrern (Kl&auml;ger) geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Finanzgericht (FG) hat den Antrag der Kl&auml;ger auf Tatbestandsberichtigung und -erg&auml;nzung nach &sect;&sect; 108, 109 FGO, mit dem &#8211;wie auch mit der Beschwerde&#8211; etwaige sachverhaltliche Unrichtigkeiten, Auslassungen oder falsche Darstellungen im FG-Urteil ger&uuml;gt wurden, durch unanfechtbaren (&sect; 108 Abs. 2 Satz 2 FGO) Beschluss vom 5. Mai 2009 als unbegr&uuml;ndet abgelehnt. Der Antrag auf Protokollerg&auml;nzung nach &sect; 94 FGO i.V.m. &sect;&sect; 159 ff. der Zivilprozessordnung (ZPO) hatte sich ausweislich des Aktenvermerks des Berichterstatters (Bl. 278 FG-Akte Bd. II) durch R&uuml;cknahme erledigt. Damit hat der Bundesfinanzhof (BFH) als Revisionsgericht (nur) auf der Basis der tats&auml;chlichen Feststellungen des FG zu befinden (vgl. &sect; 118 Abs. 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache hat keine grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO; entsprechend ist auch keine Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;1. Alt. FGO erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die aufgeworfene Rechtsfrage zu &sect; 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG i.d.F. des Streitjahres ist hinreichend gekl&auml;rt. Denn verfassungsrechtliche Bedenken hinsichtlich des &sect; 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG i.d.F. des Streitjahres wegen fehlender &Uuml;bergangsregelung bestehen jedenfalls dann nicht, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; die zuvor geltende zweij&auml;hrige Spekulationsfrist im Zeitpunkt der Gesetzes&auml;nderung (1. Januar 1999) bezogen auf den Erwerb (31. Dezember 1997) noch nicht abgelaufen war; insoweit ist das Vertrauen in die damals geltende zweij&auml;hrige Spekulationsfrist nicht schutzw&uuml;rdig (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 19. Juni 2009 IX B 46\/09, BFH\/NV 2009, 1437; vom 18. April 2008 IX B 6\/08, BFH\/NV 2008, 1329; vom 15. Juli 2004 IX B 116\/03, BFHE 206, 358, BStBl II 2004, 1000; Vorlage-Beschluss vom 16. Dezember 2003 IX R 46\/02, BFHE 204, 228, BStBl II 2004, 284). Daran &auml;ndern auch die Umst&auml;nde dieses Einzelfalles nichts, dass n&auml;mlich der Ver&auml;u&szlig;erer und die Erwerberin Eheleute waren und beide von einer Schenkung ausgegangen sein m&ouml;gen. Auf eine Spekulationsabsicht oder sonstige Motivation kommt es nicht an; sie ist kein Tatbestandsmerkmal der Norm (vgl. BFH-Urteil vom 2. Mai 2000 IX R 74\/96, BFHE 192, 88, BStBl II 2000, 469; Bl&uuml;mich\/Glenk, EStG, &sect; 23 Rz 8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Frage nach der Annahme eines unbeachtlichen Motivirrtums anstelle eines auch steuerrechtlich beachtlichen Inhaltsirrtums durch das FG sowie die Problematik eines Wegfalls der Gesch&auml;ftsgrundlage hinsichtlich des (gemischten) Schenkungsvertrags haben keine grunds&auml;tzliche Bedeutung, denn die Entscheidung dar&uuml;ber beruht auf der W&uuml;rdigung der &#8211;regelm&auml;&szlig;ig wie auch vorliegend nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftigen&#8211; Umst&auml;nde des Einzelfalls (s.a. &sect; 119, &sect; 313 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) durch das FG als Tatsacheninstanz (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 17. August 2007 VIII B 36\/06, BFH\/NV 2007, 2293; vom 6. November 2008 XI B 172\/07, BFH\/NV 2009, 617, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit die Kl&auml;ger eine h&ouml;chstrichterliche Entscheidung zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung f&uuml;r erforderlich halten (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alt. FGO), sind die tragenden Erw&auml;gungen der angefochtenen Entscheidung und der (vermeintlichen) Divergenzentscheidungen schon nicht so herausgearbeitet und gegen&uuml;bergestellt, dass eine Abweichung im Grunds&auml;tzlichen erkennbar w&uuml;rde. Im &Uuml;brigen r&uuml;gen die Kl&auml;ger lediglich eine in der (vermeintlich) unzutreffenden Umsetzung h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung liegende fehlerhafte Rechtsanwendung; mit der R&uuml;ge solcher materiell-rechtlicher Fehler kann die Zulassung der Revision nicht erreicht werden (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 19. November 2007 VIII B 70\/07, BFH\/NV 2008, 380; vom 14. Oktober 2009 IX B 86\/09, juris).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zur Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, &sect; 96 Abs. 2 FGO) obliegt es dem Gericht u.a., den Beteiligten Gelegenheit zur &Auml;u&szlig;erung zu geben und ihre Ausf&uuml;hrungen sowie Antr&auml;ge zur Kenntnis zu nehmen und bei seiner Entscheidung in Erw&auml;gung zu ziehen (z.B. BFH-Beschluss vom 6. September 2007 III S 27\/07, BFH\/NV 2007, 2327, m.w.N.). Das FG ist aber weder zu einem Rechtsgespr&auml;ch noch zu einem Hinweis auf seine Rechtsauffassung verpflichtet, also dazu, die ma&szlig;gebenden tats&auml;chlichen und rechtlichen Gesichtspunkte mit den Beteiligten vorher umfassend und im Einzelnen zu er&ouml;rtern oder ihnen die einzelnen f&uuml;r die Entscheidung erheblichen Gesichtspunkte, Schlussfolgerungen oder das Ergebnis einer Gesamtw&uuml;rdigung im Voraus anzudeuten oder mitzuteilen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 29. Dezember 2006 IX B 139\/05, BFH\/NV 2007, 1084, unter 3. a; vom 18. Dezember 2007 XI B 178\/06, BFH\/NV 2008, 562, unter 2. a, jeweils m.w.N.). Auch muss ein Beteiligter gerade bei &#8211;wie hier&#8211; umstrittener Sach- und Rechtslage grunds&auml;tzlich alle vertretbaren rechtlichen Gesichtspunkte von sich aus in Betracht ziehen und seinen Vortrag darauf einrichten (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2008, 562, unter 2. a, und vom 27. August 2008 IX B 207\/07, BFH\/NV 2008, 2022, unter 4. b, jeweils m.w.N.). Dabei ist es f&uuml;r das Gericht nicht geboten, alle im Einzelfall gegebenen Umst&auml;nde im Urteil zu er&ouml;rtern, zumal im Allgemeinen davon auszugehen ist, dass ein Gericht auch denjenigen Akteninhalt in Erw&auml;gung gezogen hat, mit dem es sich in den schriftlichen Entscheidungsgr&uuml;nden nicht ausdr&uuml;cklich auseinandergesetzt hat (z.B. BFH-Beschluss vom 15. September 2006 IX B 209\/05, BFH\/NV 2007, 80, unter 3. c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach liegt im Streitfall eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r nicht vor. Aus der Tatsache, dass das FG der Ansicht der Kl&auml;ger nicht gefolgt ist, kann nicht auf eine unzureichende Kenntnisnahme des Beteiligtenvorbringens und dessen (vermeintliche) Nichtw&uuml;rdigung in den Gr&uuml;nden geschlossen werden. Das FG hat vielmehr seiner Entscheidung eine andere Tatsachenw&uuml;rdigung und Rechtsauffassung zugrunde gelegt, indem es die Voraussetzungen einer Anfechtung nach &sect; 119 BGB (wegen unbeachtlichen Motivirrtums) und eines Wegfalls der Gesch&auml;ftsgrundlage nach &sect; 313 BGB (wegen &Uuml;bernahme des typischen Risikos eines Grundst&uuml;ckserwerbers) als nicht erf&uuml;llt angesehen hat. Diesen ma&szlig;geblichen vom FG vertretenen materiell-rechtlichen Standpunkt (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 15. April 2008 IX B 154\/07, BFH\/NV 2008, 1340, unter 2.; vom 22. April 2008 X B 67\/07, BFH\/NV 2008, 1346, unter 2. a) lassen die Kl&auml;ger indes bei ihrem Vorbringen unber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Kl&auml;ger eine Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 FGO) als (verzichtbaren) Verfahrensmangel (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO) durch &Uuml;bergehen von Beweisantr&auml;gen (zu den Darlegungsanforderungen vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 27. Oktober 1998 X B 115\/97, BFH\/NV 1999, 630; in BFH\/NV 2007, 80, m.w.N.) r&uuml;gen, ber&uuml;cksichtigen sie zum einen nicht den ma&szlig;gebenden, auf einer anderen Tatsachenfeststellung und Sachverhaltsw&uuml;rdigung beruhenden materiell-rechtlichen Standpunkt des FG (s. schon unter 3. a); zum anderen haben die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG fachkundig vertretenen Kl&auml;ger r&uuml;gelos zur Sache verhandelt (s. Sitzungsprotokoll; zu dessen Beweiskraft &sect; 94 FGO i.V.m. &sect; 165 ZPO) und damit ihr R&uuml;gerecht durch blo&szlig;es Unterlassen einer rechtzeitigen R&uuml;ge verloren (&sect; 155 FGO i.V.m. &sect; 295 ZPO; vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 29. Oktober 2002 IV B 98\/01, BFH\/NV 2003, 326; in BFH\/NV 2007, 80, unter 3. b). Beweisantr&auml;ge wurden weder gestellt &#8211;auch nicht im vorangehenden Er&ouml;rterungstermin&#8211; noch wiederholt; auch auf sonstige, aus Sicht der Kl&auml;ger f&uuml;r erforderlich gehaltene Aufkl&auml;rungsma&szlig;nahmen wurde nicht hingewirkt. Zudem fehlt der Vortrag, dass die Nichterhebung der angebotenen Beweise in der m&uuml;ndlichen Verhandlung ger&uuml;gt wurde oder weshalb diese R&uuml;ge nicht m&ouml;glich war (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 15. M&auml;rz 2007 IX B 234\/06, BFH\/NV 2007, 1179; in BFH\/NV 2008, 2022).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der von den Kl&auml;gern ger&uuml;gte Verfahrensmangel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO einer Nichtber&uuml;cksichtigung des Gesamtergebnisses des Verfahrens liegt nicht vor. &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO gebietet es schon dem Grunde nach nicht, alle im Einzelfall gegebenen Umst&auml;nde im Urteil zu er&ouml;rtern. Auch betreffen die von den Kl&auml;gern vorgebrachten Einwendungen gegen die tatrichterliche W&uuml;rdigung des streitigen Sachverhalts und die rechtliche W&uuml;rdigung keinen Verfahrensmangel, sondern die Anwendung materiellen Rechts, die als solche nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hren k&ouml;nnen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 28. M&auml;rz 2000 X B 82\/99, BFH\/NV 2000, 1186; vom 24. Juli 2006 VIII B 233\/05, BFH\/NV 2006, 2110).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Nach dem sachlichen Gehalt ihres Beschwerdevorbringens wenden sich die Kl&auml;ger &#8211;nach Art einer Revisionsbegr&uuml;ndung&#8211; gegen eine unzureichende Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung und eine unzutreffende Umsetzung h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung auf die Besonderheiten des Streitfalls; zugleich setzen ihre eigene Sachverhaltswertung und Rechtsansicht anstelle des FG. Mit der darin liegenden R&uuml;ge einer fehlerhaften Rechtsanwendung, also der materiellen Unrichtigkeit des FG-Urteils, k&ouml;nnen die Kl&auml;ger im Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren nicht geh&ouml;rt werden (z.B. BFH-Beschluss vom 24. Juni 2008 IX B 27\/08, BFH\/NV 2008, 1490).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 23.12.2009, IX B 72\/09 Zweij&auml;hrige Spekulationsfrist; Motiv- oder Inhaltsirrtum Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Zum Teil entspricht ihre Begr&uuml;ndung nicht den Darlegungserfordernissen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO); im &Uuml;brigen liegen die von den Kl&auml;gern und Beschwerdef&uuml;hrern (Kl&auml;ger) geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde nicht vor. 2&nbsp; 1. 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