{"id":12896,"date":"2012-12-19T16:09:12","date_gmt":"2012-12-19T14:09:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12896"},"modified":"2012-12-19T16:09:12","modified_gmt":"2012-12-19T14:09:12","slug":"ii-r-32-08-freigebige-zuwendung-des-erben-bei-wesentlicher-aenderung-des-vom-erblasser-erklaerten-schenkungsangebots-bestimmung-der-person-des-zuwendenden-voraussetzungen-einer-freigebigen-zuwendung-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-32-08-freigebige-zuwendung-des-erben-bei-wesentlicher-aenderung-des-vom-erblasser-erklaerten-schenkungsangebots-bestimmung-der-person-des-zuwendenden-voraussetzungen-einer-freigebigen-zuwendung-b\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;32\/08 &#8211; (Freigebige Zuwendung des Erben bei wesentlicher &Auml;nderung des vom Erblasser erkl&auml;rten Schenkungsangebots &#8211; Bestimmung der Person des Zuwendenden &#8211; Voraussetzungen einer freigebigen Zuwendung &#8211; Bereicherung bei gemischter Schenkung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.10.2009, II R 32\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">(Freigebige Zuwendung des Erben bei wesentlicher &Auml;nderung des vom Erblasser erkl&auml;rten Schenkungsangebots &#8211; Bestimmung der Person des Zuwendenden &#8211; Voraussetzungen einer freigebigen Zuwendung &#8211; Bereicherung bei gemischter Schenkung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Am 21. Juli 1989 erhielt der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) von seinen Eltern ein notariell beurkundetes Angebot zum Abschluss eines Schenkungsvertrages &uuml;ber das gesamte Betriebsverm&ouml;gen sowie &uuml;ber f&uuml;nf teilweise betrieblich genutzte Grundst&uuml;cke, von denen eines dem Vater als Alleineigent&uuml;mer und vier beiden Elternteilen als Miteigent&uuml;mern geh&ouml;rten. Die Annahme durch den Kl&auml;ger sollte gem&auml;&szlig; &sect; 5 Abs. 4 des Vertragsangebots erst nach dem Ableben beider Elternteile m&ouml;glich sein. Zur Sicherung des bedingten Anspruchs des Kl&auml;gers auf &Uuml;bertragung des Eigentums an den Grundst&uuml;cken wurden Vormerkungen in das Grundbuch eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Vater des Kl&auml;gers verstarb am 28. Dezember 1996. Alleinerbin war G, die Mutter des Kl&auml;gers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundeter Erkl&auml;rung vom 8. Oktober 1998 &auml;nderte sie das Schenkungsangebot vom 21. Juli 1989 dahingehend, dass der Kl&auml;ger in Abweichung von &sect; 5 Abs. 4 der Angebotsurkunde sofort das im &Uuml;brigen unver&auml;nderte Vertragsangebot annehmen k&ouml;nne. Der Kl&auml;ger nahm daraufhin das Angebot aus der Urkunde vom 21. Juli 1989 an. Zugleich wurde die Auflassung hinsichtlich der f&uuml;nf Grundst&uuml;cke erkl&auml;rt. Dar&uuml;ber hinaus schenkte G dem Kl&auml;ger zwei weitere Grundst&uuml;cke. Der Kl&auml;ger r&auml;umte ihr im Zusammenhang mit der &Uuml;bernahme des Betriebsverm&ouml;gens ein Wohnungsrecht an einer Wohnung ein, die sich auf einem Grundst&uuml;ck befand, das urspr&uuml;nglich dem Vater als Alleineigent&uuml;mer geh&ouml;rt hatte. Ferner verpflichtete sich der Kl&auml;ger gegen&uuml;ber G zur Zahlung einer lebensl&auml;nglichen Rente in H&ouml;he von 3.000 DM sowie zur Pflege bei Krankheit und Gebrechlichkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) wertete den Erwerb aufgrund des Vertrags vom 8. Oktober 1998 als gemischte Schenkung der G und setzte mit Bescheid vom 6. November 2002 gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger Schenkungsteuer in H&ouml;he von 73.748,74 EUR (137.505 DM) fest. Dabei wurde der gesamte von G &uuml;bertragene Grundbesitz ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch hatte teilweise Erfolg. In der Einspruchsentscheidung vom 10. Februar 2005 wurde die Schenkungsteuer auf 64.829 EUR (126.795 DM) herabgesetzt. Die Grundbesitzwerte wurden entsprechend den gesonderten Feststellungen mit insgesamt 1.727.000 DM angesetzt, wobei keine Abz&uuml;ge f&uuml;r die zugunsten des Kl&auml;gers eingetragenen Vormerkungen vorgenommen wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Klageverfahrens wurde die Schenkungsteuer im Bescheid vom 26. Februar 2008 wegen anderer hier nicht streitiger Punkte nochmals herabgesetzt, und zwar auf 53.854,37 EUR (105.330 DM). Im &Uuml;brigen blieb die Klage ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) ging davon aus, dass mit dem angefochtenen Bescheid ausschlie&szlig;lich Zuwendungen der G besteuert worden seien. Dazu geh&ouml;re auch die &Uuml;bertragung des Grundbesitzes, der urspr&uuml;nglich dem Vater des Kl&auml;gers geh&ouml;rt habe. Das Urteil ist ver&ouml;ffentlicht in Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 500.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts. Das FA habe im angefochtenen Schenkungsteuerbescheid auch die &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke, soweit er sie unter Annahme des Vertragsangebots vom 21. Juli 1989 von seinem Vater schenkweise erworben habe, als Zuwendungen der G erfasst. G sei jedoch insoweit nicht als Schenkerin anzusehen. Durch die &Uuml;bertragung des Eigentums auf ihn &#8211;den Kl&auml;ger&#8211; sei bei G objektiv keine Entreicherung eingetreten, weil die Grundst&uuml;cke bereits mit dem Schenkungsangebot belastet gewesen seien, als sie von G im Wege der Gesamtrechtsnachfolge erworben worden seien. G habe diesbez&uuml;glich auch nicht den subjektiven Tatbestand einer freigebigen Zuwendung erf&uuml;llt. Denn sie habe nur die Verpflichtung seines Vaters aus dem Schenkungsangebot vom 21. Juli 1989 erf&uuml;llen wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und den Schenkungsteuerbescheid vom 26. Februar 2008 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Schenkungsteuer auf 5.944,79 EUR (11.627 DM) herabgesetzt wird,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>hilfsweise,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>den Wert der Belastung, der sich aufgrund des Schenkungsangebotes seines Vaters vom 21. Juli 1989 errechne, bei der Schenkung vom 8. Oktober 1998 abzuziehen und auf dieser Basis die Schenkungsteuer neu zu berechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG ist zu Recht von einer Zuwendung der G aufgrund der Vereinbarung vom 8. Oktober 1998 ausgegangen. Die Bemessungsgrundlage der Schenkungsteuer ist zutreffend unter Ber&uuml;cksichtigung der gesondert festgestellten Grundbesitzwerte ohne Abz&uuml;ge wegen des bindenden Schenkungsangebotes des Vaters vom 21. Juli 1989 ermittelt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Schenkungsteuer unterliegt als Schenkung unter Lebenden (&sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der f&uuml;r 1998 geltenden Fassung &#8211;ErbStG&#8211;) jede freigebige Zuwendung, soweit der Bedachte durch sie auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird (&sect; 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG; vgl. auch &sect; 516 Abs. 1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;). Erforderlich hierf&uuml;r ist eine Verm&ouml;gensverschiebung, d.h. eine Verm&ouml;gensminderung auf der Seite des Schenkers und eine Verm&ouml;gensmehrung auf der Seite des Beschenkten (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 6. M&auml;rz 1985 II R 19\/84, BFHE 143, 291, BStBl II 1985, 382).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Wer Zuwendender ist, bestimmt sich nach der Ausgestaltung der geschlossenen Vertr&auml;ge unter Einbeziehung ihrer inhaltlichen Abstimmung untereinander sowie den mit der Vertragsgestaltung erkennbar angestrebten Zielen der Parteien (BFH-Urteil vom 7. November 2007 II R 28\/06, BFHE 218, 414, BStBl II 2008, 258, m.w.N.). Grunds&auml;tzlich ist Zuwendender derjenige, der Verm&ouml;gen zugunsten eines anderen hingibt, also die steuerbare Zuwendung aus seinem Verm&ouml;gen erbringt (vgl. Gebel in Troll\/Gebel\/J&uuml;licher, ErbStG, &sect; 7 Rz 249, &sect; 20 Rz 24; Schulz, Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer, 8. Aufl., Tz 4.3.5.1., S. 251).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach ist G Zuwendende, und zwar auch insoweit, als sie das Eigentum an den von ihrem verstorbenen Ehemann stammenden Grundst&uuml;cken auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Schenkungsvertrag i.S. von &sect; 518 Abs. 1 BGB ist mit notarieller Urkunde vom 8. Oktober 1998 zwischen dem Kl&auml;ger und G geschlossen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund der Gesamtrechtsnachfolge gehen zwar nicht nur bereits begr&uuml;ndete Rechte und Pflichten auf den Erben &uuml;ber, sondern grunds&auml;tzlich alle verm&ouml;gensrechtlichen Beziehungen, auch die &quot;unfertigen&quot;, noch werdenden oder schwebenden Rechtsbeziehungen (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 9. Juni 1960 VII ZR 229\/58, BGHZ 32, 367). Hat ein Erblasser ein bindendes Vertragsangebot abgegeben, das trotz des Ablebens des Erkl&auml;renden gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 130 Abs. 2, 153 BGB seine Wirkung beh&auml;lt, so tritt der Erbe in diese Bindung ein, mit der Folge, dass ein solches Angebot vom Empf&auml;nger noch angenommen werden kann. Wird jedoch ein Vertragsangebot des Erblassers durch den Gesamtrechtsnachfolger nach Eintritt des Erbfalls dem Inhalt nach wesentlich ge&auml;ndert, liegt ein neues Angebot des Gesamtrechtsnachfolgers vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>G hat dem Kl&auml;ger mit der &Auml;nderung des Schenkungsangebotes vom 21. Juli 1989 ein neues Angebot unterbreitet, und zwar dahingehend, dass der Kl&auml;ger die Schenkung der in der notariellen Urkunde vom 21. Juli 1989 angebotenen Gegenst&auml;nde sofort annehmen k&ouml;nne. Das neue Angebot vom 8. Oktober 1998 weicht dem Inhalt nach wesentlich von dem fr&uuml;heren Angebot vom 21. Juli 1989 ab. Denn zum einen wurde der Annahmezeitpunkt ge&auml;ndert. Der Kl&auml;ger konnte die Annahme erkl&auml;ren, ohne bis zum Ableben der G warten zu m&uuml;ssen. Dieses Angebot der G hat der Kl&auml;ger auch angenommen. Zum anderen wurden zus&auml;tzlich Vereinbarungen zur Versorgung der G getroffen. Der Kl&auml;ger verpflichtete sich zur Einr&auml;umung eines Wohnungsrechts an einer Wohnung, die sich auf dem urspr&uuml;nglich seinem Vater geh&ouml;renden Grundst&uuml;ck befand, zur Zahlung einer monatlichen Rente und zur Wart und Pflege der G bei Krankheit oder Gebrechlichkeit. Diese Verpflichtungen, die nach der Vereinbarung ausdr&uuml;cklich &quot;im Rahmen der &Uuml;bernahme des Betriebsverm&ouml;gens&quot; erfolgten, waren im Schenkungsangebot vom 21. Juli 1989 nicht enthalten. Das Eigentum an den Grundst&uuml;cken wurde deshalb nicht mehr wie zun&auml;chst angeboten in vollem Umfang unentgeltlich auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unerheblich ist, dass das Schenkungsangebot in der notariell beurkundeten Vereinbarung vom 8. Oktober 1998 als &Auml;nderung des Schenkungsangebots des Vaters behandelt wurde. Das von G erkl&auml;rte Schenkungsangebot konnte keine Verpflichtung des Vaters des Kl&auml;gers zur &Uuml;bereignung des Grundbesitzes bewirken. Der Vater war am 8. Oktober 1998 bereits verstorben, mit der Folge, dass sein Verm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 1922 BGB als Ganzes auf die Alleinerbin G &uuml;bergegangen war. Neue Verpflichtungen des Vaters konnten zu diesem Zeitpunkt nicht mehr begr&uuml;ndet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) G hat die Zuwendungen aus ihrem Verm&ouml;gen erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine freigebige Zuwendung i.S. des &sect; 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG setzt in objektiver Hinsicht voraus, dass die Leistung zu einer Bereicherung des Bedachten auf Kosten des Zuwendenden f&uuml;hrt und die Zuwendung (objektiv) unentgeltlich ist. Dies erfordert, dass der Empf&auml;nger &uuml;ber das Zugewendete im Verh&auml;ltnis zum Leistenden tats&auml;chlich und rechtlich frei verf&uuml;gen kann; entscheidend ist insoweit ausschlie&szlig;lich die Zivilrechtslage (BFH-Urteil vom 28. Juni 2007 II R 21\/05, BFHE 217, 254, BStBl II 2007, 669, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>G hat, nachdem sie Alleinerbin ihres Ehemannes und damit Alleineigent&uuml;merin aller Grundst&uuml;cke geworden war, das Eigentum mit notariell beurkundeter Vereinbarung vom 8. Oktober 1998 auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen. Mit der &Uuml;bertragung des Eigentums ist objektiv eine Entreicherung bei G als Schenkerin und eine Bereicherung beim Kl&auml;ger als Beschenkten eingetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ohne Einfluss auf die Zuwendung der G ist das vom Vater des Kl&auml;gers abgegebene Schenkungsangebot. Denn dieses beinhaltete keine Zuwendung des vertragsgegenst&auml;ndlichen Grundbesitzes an den Kl&auml;ger. Es fehlte insoweit an einer Verm&ouml;gensverschiebung (vgl. BFH-Urteil vom 29. Oktober 1997 II R 60\/94, BFHE 183, 253, BStBl II 1997, 832). Durch das Schenkungsangebot ist keine dingliche Rechts&auml;nderung eingetreten; es hat weder zu einer Verm&ouml;gensminderung beim Vater noch zu einer Verm&ouml;gensmehrung beim Kl&auml;ger gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im Grundbuch eingetragenen Vormerkungen zur Sicherung der k&uuml;nftigen Anspr&uuml;che des Kl&auml;gers auf &Uuml;bereignung der Grundst&uuml;cke rechtfertigen keine andere Beurteilung. Der Kl&auml;ger hat mit den dadurch begr&uuml;ndeten Anwartschaftsrechten schenkungsteuerrechtlich noch keine verm&ouml;genswerten Rechtspositionen erhalten (vgl. Gebel in Troll\/Gebel\/J&uuml;licher, a.a.O., &sect; 7 Rz 38). Das Schenkungsangebot des Vaters war darauf gerichtet, dem Kl&auml;ger nach dem Ableben beider Elternteile den Erwerb der im Einzelnen genannten Grundst&uuml;cke zu erm&ouml;glichen. Gegenstand der Zuwendung sollte danach der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe dem Vater geh&ouml;rende Grundbesitz, also das in seinem Alleineigentum stehende Grundst&uuml;ck sowie die Miteigentumsanteile an den vier weiteren Grundst&uuml;cken sein. Schenkungsteuerrechtlich relevant ist deshalb nicht bereits die Begr&uuml;ndung eines k&uuml;nftigen oder eines bedingten Anspruchs auf &Uuml;bereignung, selbst wenn f&uuml;r den Erwerber zugleich eine gesch&uuml;tzte Rechtsposition wie ein Anwartschaftsrecht entsteht, sondern erst der nachfolgende Erwerb des Vollrechts, also wenn dem Erwerber die Rechtsposition zuw&auml;chst, die den Gegenstand einer solchen Schenkung bildet (vgl. BFH-Urteile vom 30. Juni 1999 II R 70\/97, BFHE 189, 543, BStBl II 1999, 742, zur &Uuml;bertragung des unwiderruflichen Bezugsrechts aus einer Lebensversicherung; vom 21. Mai 2001 II R 48\/99, BFH\/NV 2001, 1407, zur Abtretung erst k&uuml;nftig entstehender Forderungen; vom 2. Februar 2005 II R 26\/02, BFHE 208, 438, BStBl II 2005, 312, zu dem durch eine Auflassungsvormerkung begr&uuml;ndeten dinglichen Anwartschaftsrecht).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Eigentums&uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke durch G ist nicht als blo&szlig;e Ausf&uuml;hrung einer Schenkung des Erblassers durch die Erbin zu verstehen. Der Streitfall ist insoweit nicht vergleichbar mit dem im BFH-Urteil vom 14. Juli 1982 II R 16\/81 (BFHE 136, 501, BStBl II 1983, 19) entschiedenen Fall. Denn dort war der Erblasser verstorben, nachdem er den Schenkungsvertrag &uuml;ber ein Grundst&uuml;ck mit der Beschenkten abgeschlossen hatte, jedoch die Auflassung durch den hierzu Bevollm&auml;chtigten noch nicht erkl&auml;rt war. F&uuml;r diesen Sachverhalt ist der BFH davon ausgegangen, dass eine Schenkung des Erblassers vorliege, die erst nach dem Tode des Schenkers von den Erben aufgrund der auf sie &uuml;bergegangenen Verpflichtung ausgef&uuml;hrt worden sei. Demgegen&uuml;ber kam im Streitfall zwischen dem Kl&auml;ger und seinem Vater als Erblasser kein Schenkungsvertrag zustande.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Zuwendungen der G erf&uuml;llen auch den subjektiven Tatbestand des &sect; 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung gen&uuml;gt zur Verwirklichung des subjektiven Tatbestands der freigebigen Zuwendung der (einseitige) Wille des Zuwendenden zur (Teil-)Unentgeltlichkeit seiner Leistung; ein auf die Bereicherung des Empf&auml;ngers gerichteter Wille im Sinne einer Bereicherungsabsicht ist nicht erforderlich (vgl. BFH-Urteil vom 12. Juli 2005 II R 8\/04, BFHE 210, 474, BStBl II 2005, 845, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der &quot;Wille zur Unentgeltlichkeit&quot; liegt vor, wenn und soweit der Zuwendende in dem Bewusstsein handelt, zu der Verm&ouml;genshingabe weder rechtlich verpflichtet zu sein noch daf&uuml;r eine mit seiner Leistung in einem synallagmatischen, konditionalen oder kausalen Zusammenhang stehende (gleichwertige) Gegenleistung zu erhalten (vgl. BFH-Urteil in BFHE 183, 253, BStBl II 1997, 832, m.w.N.). Dabei reicht es aus, wenn der Zuwendende den rechtlich-sozialen Bedeutungsgehalt des Begriffs der (Un-)Entgeltlichkeit &quot;nach Laienart&quot; zutreffend erfasst (&quot;Parallelwertung in der Laiensph&auml;re&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) G war bei der Abgabe des Schenkungsangebots in der notariellen Urkunde vom 8. Oktober 1998 bekannt, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht verpflichtet gewesen w&auml;re, das Eigentum an den im Jahr 1989 angebotenen Grundst&uuml;cken auf den Kl&auml;ger zu &uuml;bertragen. Denn sonst h&auml;tte es eines erneuten Angebots an den Kl&auml;ger gar nicht bedurft. Nach dem 1989 erkl&auml;rten Schenkungsangebot war noch vorgesehen, dass nach dem Ableben des zuerst versterbenden Elternteils der &uuml;berlebende Elternteil bis zu seinem Ableben Eigent&uuml;mer der Grundst&uuml;cke bleibt. G hat deshalb die Grundst&uuml;cke, auch soweit sie das Eigentum daran im Wege der Gesamtrechtsnachfolge erhalten hat, freigebig dem Kl&auml;ger zugewendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die H&ouml;he der vom FA festgesetzten Schenkungsteuer ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Der steuerpflichtige Erwerb errechnet sich &#8211;entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers&#8212; ohne wertmindernde Ber&uuml;cksichtigung des Schenkungsangebots vom 21. Juli 1989.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der steuerpflichtige Erwerb des Kl&auml;gers ist seine Bereicherung (&sect; 10 Abs. 1 Satz 1 ErbStG). Das Ausma&szlig; der Bereicherung bestimmt sich bei einer &#8211;wie im Streitfall vorliegenden&#8212; gemischten Schenkung nach dem Verh&auml;ltnis des Verkehrswertes der Bereicherung des Beschenkten zum Verkehrswert der Leistung des Schenkers (vgl. BFH-Urteil vom 17. Oktober 2001 II R 72\/99, BFHE 196, 296, BStBl II 2002, 25, m.w.N.). Grundbesitz (&sect; 19 des Bewertungsgesetzes) ist mit dem Grundbesitzwert anzusetzen, der nach dem Vierten Abschnitt des Zweiten Teils des Bewertungsgesetzes (Vorschriften f&uuml;r die Bewertung von Grundbesitz f&uuml;r die Erbschaftsteuer ab 1. Januar 1996) auf den Zeitpunkt der Entstehung der Steuer festgestellt wird (&sect; 12 Abs. 3 ErbStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein durch eine Vormerkung gesichertes Angebot auf eine schenkweise &Uuml;bertragung eines Grundst&uuml;cks stellt keinen den Erwerb mindernden Umstand i.S. von &sect; 10 Abs. 5 Nr. 1 ErbStG dar. Denn allein aufgrund eines solchen Angebots wurde noch keine Verm&ouml;gensverschiebung bewirkt, so dass schenkungsteuerrechtlich beim sp&auml;teren Erwerb auch keine Belastung wegen des bestehenden Angebots ber&uuml;cksichtigt werden kann. Das gilt auch dann, wenn das Schenkungsangebot von einem fr&uuml;heren Eigent&uuml;mer des Grundst&uuml;cks abgegeben wurde und der Zuwendende, der das Eigentum an dem Grundst&uuml;ck &uuml;bertr&auml;gt, aufgrund Erbfalls gem&auml;&szlig; &sect; 1922 BGB Gesamtrechtsnachfolger des fr&uuml;heren Eigent&uuml;mers ist. Der Zuwendende tritt als Erbe in die Rechtsstellung des Erblassers ein und kann daher &#8211;ebenso wie der fr&uuml;here Eigent&uuml;mer bis zu seinem Ableben&#8211; nicht geltend machen, durch das Schenkungsangebot in schenkungsteuerrechtlich relevanter Weise belastet zu sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.10.2009, II R 32\/08 (Freigebige Zuwendung des Erben bei wesentlicher &Auml;nderung des vom Erblasser erkl&auml;rten Schenkungsangebots &#8211; Bestimmung der Person des Zuwendenden &#8211; Voraussetzungen einer freigebigen Zuwendung &#8211; Bereicherung bei gemischter Schenkung Tatbestand 1&nbsp; I. Am 21. 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