{"id":12960,"date":"2012-12-19T15:35:36","date_gmt":"2012-12-19T13:35:36","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12960"},"modified":"2012-12-19T15:35:36","modified_gmt":"2012-12-19T13:35:36","slug":"iii-b-253-08-starre-drei-objekt-grenze-beim-grundstueckshandel-als-vertrauenstatbestand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-253-08-starre-drei-objekt-grenze-beim-grundstueckshandel-als-vertrauenstatbestand\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;253\/08 &#8211; Starre Drei-Objekt-Grenze beim Grundst&uuml;ckshandel als Vertrauenstatbestand"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 26.11.2009, III B 253\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Starre Drei-Objekt-Grenze beim Grundst&uuml;ckshandel als Vertrauenstatbestand<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) werden als Eheleute zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Herr B erwarben durch notariellen Vertrag vom 19. April 1993 ein unbebautes Grundst&uuml;ck zum Preis von 150.000 DM in Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts (GbR). In der notariellen Urkunde erkl&auml;rten sie, dass die Gesellschaft auf dem Grundst&uuml;ck Wohnungs- und Teileigentum bilden wolle. Der Bruder des Gesellschafters B (BB) erhielt umfassende Vollmachten zur Abgabe aller dazu sowie zur Durchf&uuml;hrung der Bautr&auml;germa&szlig;nahmen erforderlichen Erkl&auml;rungen. Hierzu sollte auch die Aufl&ouml;sung der GbR und die &Uuml;bertragung der Miteigentumsanteile auf die Mitglieder der GbR nach deren Ma&szlig;gabe geh&ouml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>BB stellte f&uuml;r die GbR den Bauantrag und den Antrag auf Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung, vergab Auftr&auml;ge an Bauhandwerker, f&uuml;hrte die Finanzierungsverhandlungen und richtete das Baukonto ein. Die Baugenehmigung und die Abgeschlossenheitsbescheinigung wurden der GbR am 5. Juli 1993 bzw. am 9. Juli 1993 erteilt. Zu diesem Zeitpunkt standen die sp&auml;teren K&auml;ufer der einzelnen Wohnungen bereits fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notarieller Urkunde vom 15. Juli 1993 erkl&auml;rte BB f&uuml;r den Kl&auml;ger und B die Teilung des Grundst&uuml;cks in die Wohnungen I bis VI nach den Bestimmungen des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG). Zugleich erkl&auml;rte er die GbR f&uuml;r aufgel&ouml;st. Der Kl&auml;ger erhielt die Wohnungen I (80,53\/1000), II (136,45\/1000) und III (171,96\/1000), B die Wohnungen IV (171,16\/1000), V (222,13\/1000) und VI (217,77\/1000). B verkaufte die ihm zugewiesenen Wohnungen am 16. Juli 1993, am 12. August 1993 und am 28. Oktober 1993. Der Kl&auml;ger ver&auml;u&szlig;erte seine Wohnungen I bis III mit notariellen Vertr&auml;gen vom 16. und 29. Juli 1993. Zum Zeitpunkt des Verkaufs befanden sich die Wohnungen im Bau, sie sollten sp&auml;testens im Februar 1994 fertig gestellt und &uuml;bergeben werden. Der Kaufpreis war in sechs Teilbetr&auml;gen nach Baufortschritt auf das Konto der GbR zu zahlen. Auch nach dem 15. Juli 1993 wurden die weitere Vergabe von Auftr&auml;gen, Abrechnungen, Zahlungseing&auml;nge usw. durch BB im Namen der GbR abgewickelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Infolge einer Au&szlig;enpr&uuml;fung gelangte der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zu der Auffassung, die GbR habe einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel betrieben und stellte die Gewinne f&uuml;r die Streitjahre 1993 bis 1995 am 29. April 1997 gesondert und einheitlich fest. Die Gewinnanteile des Kl&auml;gers betrugen danach 1993&nbsp;&nbsp;80.793 DM, 1994&nbsp;&nbsp;9.143 DM und 1995&nbsp;&nbsp;5.613 DM. Die Einkommensteuer wurde mit gem&auml;&szlig; &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheiden vom 23. Mai 1997 f&uuml;r 1993 auf 33.564 DM, f&uuml;r 1994 auf 13.718 DM und f&uuml;r 1995 auf 13.292 DM festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage gegen die Gewinnfeststellungsbescheide hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) hob die Feststellungsbescheide und die Einspruchsentscheidung auf. Mangels gemeinsam erzielter Eink&uuml;nfte sei keine gesonderte und einheitliche Feststellung nach &sect;&sect; 179, 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO durchzuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erlie&szlig; am 13. M&auml;rz 2003 gem&auml;&szlig; &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, &sect; 177 und &sect; 174 Abs. 4 AO ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 1993 bis 1995 und erfasste die bisherigen Gewinnanteile des Kl&auml;gers aus der GbR als dessen einzelunternehmerische gewerbliche Eink&uuml;nfte. Der H&ouml;he nach blieben die vorherigen Festsetzungen unver&auml;ndert. Der Einspruch blieb ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage, mit der geltend gemacht wurde, die angefochtenen Bescheide seien formell und materiell rechtswidrig, wurde als unbegr&uuml;ndet abgewiesen. Das FG entschied mit Urteil vom 12. September 2008&nbsp;&nbsp;13 K 4118\/03 E (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2009, 354), der Kl&auml;ger habe gewerblich mit Grundst&uuml;cken gehandelt, da die GbR das Grundst&uuml;ck in unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erworben habe. Das FA habe die Einkommensteuerbescheide auch nach &sect; 174 Abs. 4 AO &auml;ndern d&uuml;rfen, Vertrauensschutz nach &sect; 176 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AO k&ouml;nnten die Kl&auml;ger dagegen nicht beanspruchen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer gegen die Nichtzulassung der Revision gerichteten Beschwerde tragen die Kl&auml;ger vor, die Entscheidung des Rechtsstreits hinge von der grunds&auml;tzlich bedeutsamen Frage ab, ob bis zum Jahr 1995 eine h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung bestanden habe, nach der bei der Herstellung und nachfolgenden Ver&auml;u&szlig;erung von bis zu drei Objekten auch dann kein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel anzunehmen war, wenn die Ver&auml;u&szlig;erung vor Fertigstellung erfolgte, so dass einer &Auml;nderung von Steuerbescheiden in Umsetzung des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats vom 10. Dezember 2001 GrS 1\/98 (BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291) die Regelung des &sect; 176 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AO entgegenstehe. Das FG des Saarlandes habe in seinem Beschluss vom 8. August 2007&nbsp;&nbsp;1 V 1152\/07 (EFG 2008, 21) Vertrauensschutz gew&auml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet und durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 116 Abs. 5 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von den Kl&auml;gern f&uuml;r grunds&auml;tzlich bedeutsam (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) gehaltene Rechtsfrage, ob bis zum Jahre 1995 mit einer starren Drei-Objekt-Grenze eine eindeutige und f&uuml;r die Steuerpflichtigen g&uuml;nstige Rechtsprechung bestanden habe, die einen Vertrauenstatbestand i.S. von &sect; 176 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AO begr&uuml;nde, ist jedenfalls nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig. Denn sie ist &#8211;mit dem FG&#8211; offensichtlich zu verneinen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Rechtsprechung, nach der bei der Herstellung und nachfolgenden Ver&auml;u&szlig;erung von bis zu drei Objekten ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel auch dann ausgeschlossen war, wenn die Ver&auml;u&szlig;erung vor Fertigstellung erfolgte, bestand bereits bei Absendung des ersten Bescheides f&uuml;r 1993 am 21. Juni 1994 nicht mehr. Denn der Beschluss des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 2. September 1992 XI R 21\/91 (BFHE 171, 31, BStBl II 1993, 668) erl&auml;uterte ausdr&uuml;cklich, dass es sich sowohl bei der Drei-Objekt-Grenze als auch bei dem zeitlichen Zusammenhang lediglich um Indizien handele, die durch andere Indizien ganz oder teilweise ersetzt werden k&ouml;nnten; ma&szlig;geblich sei auf das Gesamtbild der objektiven Bet&auml;tigung und die Verkehrsanschauung abzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn einzelne fr&uuml;here BFH-Urteile anders verstanden werden konnten, mussten Steuerpflichtige seit der Ver&ouml;ffentlichung des Vorlagebeschlusses in BFHE 171, 31, BStBl II 1993, 668 damit rechnen, dass die Drei-Objekt-Grenze nur noch als Indiz f&uuml;r die Gewerblichkeit herangezogen werden w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Vor dem Ergehen der erstmaligen Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 1994 und 1995 hat sich der Gro&szlig;e Senat mit Beschluss vom 3. Juli 1995 GrS 1\/93 (BFHE 178, 86, BStBl II 1995, 617, unter C.II.2.) dem Vorlagebeschluss ausdr&uuml;cklich angeschlossen und ausgef&uuml;hrt, dass die Zahl der Objekte und der zeitliche Abstand der ma&szlig;gebenden T&auml;tigkeiten indizielle Bedeutung h&auml;tten und eine nichtsteuerbare Verm&ouml;gensverwaltung &quot;im Regelfall&quot; dann anzunehmen sei, wenn nicht mehr als drei Wohneinheiten angeschafft und ver&auml;u&szlig;ert w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In gleicher Weise wurde im BFH-Urteil vom 8. November 1995 XI R 21\/91 (BFH\/NV 1996, 477) nochmals ausdr&uuml;cklich von der lediglich indiziellen Bedeutung der Drei-Objekt-Grenze gesprochen und im BFH-Urteil vom 24. Januar 1996 X R 255\/93 (BFHE 180, 51, BStBl II 1996, 303) wiederum ausgef&uuml;hrt, dass sich die Zuordnung einer T&auml;tigkeit zum gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse richte. Entspreche sie dem Bild des Gewerbebetriebes, so k&ouml;nne dies nicht auf Grund der Indizwirkung einer geringen Zahl von Objekten korrigiert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 26.11.2009, III B 253\/08 Starre Drei-Objekt-Grenze beim Grundst&uuml;ckshandel als Vertrauenstatbestand Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) werden als Eheleute zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. 2&nbsp; Der Kl&auml;ger und Herr B erwarben durch notariellen Vertrag vom 19. 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