{"id":12976,"date":"2012-12-19T15:52:26","date_gmt":"2012-12-19T13:52:26","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=12976"},"modified":"2012-12-19T15:52:26","modified_gmt":"2012-12-19T13:52:26","slug":"vi-r-59-07-kilometer-pauschbetraege-fuer-familienheimfahrten-abholfahrten-und-bringfahrten-durch-die-eltern-keine-uebertragung-von-anschaffung-und-herstellungskosten-oder-laufender-kosten-durch-einrae","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-59-07-kilometer-pauschbetraege-fuer-familienheimfahrten-abholfahrten-und-bringfahrten-durch-die-eltern-keine-uebertragung-von-anschaffung-und-herstellungskosten-oder-laufender-kosten-durch-einrae\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;59\/07 &#8211; Kilometer-Pauschbetr&auml;ge f&uuml;r Familienheimfahrten &#8211; Abholfahrten und Bringfahrten durch die Eltern &#8211; Keine &Uuml;bertragung von Anschaffung- und Herstellungskosten oder laufender Kosten durch Einr&auml;umung einer Nutzungsm&ouml;glichkeit"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.11.2009, VI R 59\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Kilometer-Pauschbetr&auml;ge f&uuml;r Familienheimfahrten &#8211; Abholfahrten und Bringfahrten durch die Eltern &#8211; Keine &Uuml;bertragung von Anschaffung- und Herstellungskosten oder laufender Kosten durch Einr&auml;umung einer Nutzungsm&ouml;glichkeit<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, in welcher H&ouml;he die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) einen Ausbildungsfreibetrag f&uuml;r ihr Kind nach Ber&uuml;cksichtigung der eigenen Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes gem&auml;&szlig; &sect; 33a Abs. 2 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) geltend machen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger wurden im Streitjahr zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Ihre Tochter befand sich ganzj&auml;hrig in Berufsausbildung und war ausw&auml;rtig untergebracht. Sie vollendete im April 1999 das 18. Lebensjahr. Die Kl&auml;ger holten ihre Tochter auf eigene Kosten mit dem eigenen PKW f&uuml;r 40 Wochenenden am 80 km entfernten Ausbildungsort ab und brachten sie anschlie&szlig;end wieder dort hin. In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 1999 machten sie einen Ausbildungsfreibetrag geltend. Dabei ber&uuml;cksichtigten sie die Familienheimfahrten des Kindes als Werbungskosten des Kindes i.S. des &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 S&auml;tze 4 und 5 i.V.m. Nr. 4 Satz 4 Buchst. a EStG bei der Berechnung der eigenen Eink&uuml;nfte des Kindes gem&auml;&szlig; &sect; 33a Abs. 2 Satz 2 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einkommensteuerbescheid vom 14. Juli 2000 versagte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Kl&auml;gern den beantragten Ausbildungsfreibetrag, weil er es ablehnte, die Eink&uuml;nfte der Tochter um die Aufwendungen f&uuml;r die Familienheimfahrten als Werbungskosten zu mindern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage nach erfolglosem Vorverfahren mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 742 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden statt. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte das FG im Wesentlichen aus, die Tochter habe die Familienheimfahrten mit dem zur Nutzung &uuml;berlassenen Fahrzeug durchgef&uuml;hrt, so dass ihr unabh&auml;ngig von eigenen Aufwendungen die Kilometerpauschale von 0,70 DM zustehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die unrichtige Anwendung des &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 5 i.V.m. Nr. 4 Satz 4 Buchst. a EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>das Urteil des S&auml;chsischen FG vom 4. Mai 2007 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Abweisung der Klage (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO-). Das FG hat zu Unrecht entschieden, dass Aufwendungen f&uuml;r Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung die Eink&uuml;nfte des Kindes mindern und den Kl&auml;gern im Streitjahr damit f&uuml;r das Kind ein Ausbildungsfreibetrag in H&ouml;he von 779 DM zustehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 33a Abs. 2 Satz 1 Nrn. 1 und 2 EStG wird vom Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte je Kalenderjahr auf Antrag ein Ausbildungsfreibetrag f&uuml;r ein ausw&auml;rtig untergebrachtes Kind in H&ouml;he von 1.800 DM bzw. 4.200 DM abgezogen, wenn dem Steuerpflichtigen Aufwendungen f&uuml;r die Berufsausbildung eines Kindes, f&uuml;r das er einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld erh&auml;lt, erwachsen. Der Ausbildungsfreibetrag vermindert sich nach &sect; 33a Abs. 2 Satz 2 EStG um die eigenen Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Kindes, die zur Bestreitung seines Unterhalts oder seiner Berufsausbildung bestimmt oder geeignet sind, soweit diese 3.600 DM im Kalenderjahr &uuml;bersteigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall sind von den Eink&uuml;nften des Kindes in H&ouml;he von 7.720 DM nur die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge in H&ouml;he von 1.651 DM (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 11. Januar 2005&nbsp;&nbsp;2 BvR 167\/02, BVerfGE 112, 164) und die unstreitigen Werbungskosten in H&ouml;he von 2.105 DM abzuziehen. F&uuml;r die Familienheimfahrten k&ouml;nnen keine weiteren Aufwendungen abgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 S&auml;tze 4 und 5 i.V.m. Nr. 4 Satz 4 Buchst. a EStG k&ouml;nnen im Rahmen der vom FG zutreffend anerkannten sog. zeitlich beschr&auml;nkten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20. Juli 2006 VI R 20\/04, BFH\/NV 2006, 2068) Aufwendungen f&uuml;r Fahrten vom Besch&auml;ftigungsort zum Ort des eigenen Hausstands und zur&uuml;ck (Familienheimfahrten) abgezogen werden. Der Abzug ist dabei auf eine Familienheimfahrt w&ouml;chentlich beschr&auml;nkt. Fahrten mit einem zur Nutzung &uuml;berlassenen Kraftfahrzeug werden Fahrten mit dem eigenen Kraftfahrzeug gleichgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ist im Streitfall zu Unrecht davon ausgegangen, dass Familienheimfahrten mit einem zur Nutzung &uuml;berlassenen Kraftfahrzeug unabh&auml;ngig von eigenen Aufwendungen des Kindes mit dem Kilometer-Pauschbetrag von 0,70 DM je Entfernungskilometer abgezogen werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es kann dabei dahingestellt bleiben, ob die Kl&auml;ger im Streitfall das Kraftfahrzeug zur Nutzung &uuml;berlassen haben, obwohl die &quot;Abholfahrten&quot; durch die Kl&auml;ger selbst durchgef&uuml;hrt wurden und die Tochter im Streitjahr wenigstens zum Teil keinen F&uuml;hrerschein besessen hat, denn das FG ist jedenfalls zu Unrecht davon ausgegangen, dass ein Abzug der Aufwendungen unabh&auml;ngig von eigenen Aufwendungen des Kindes m&ouml;glich ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem aus Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) abgeleiteten Grundsatz der pers&ouml;nlichen Leistungsf&auml;higkeit ergibt sich, dass der Steuerpflichtige die Aufwendungen i.S. des &sect; 9 Abs. 1 EStG pers&ouml;nlich tragen muss (BFH-Beschluss vom 4. Juli 1990 GrS 1\/89, BFHE 160, 466, BStBl II 1990, 830). Werbungskosten setzen damit u.a. das Entstehen von Aufwendungen voraus (z.B. Bergkemper in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect; 9 EStG Rz 442). &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 5 i.V.m. Nr. 4 Satz 4 Buchst. a EStG setzt diese Grunds&auml;tze nicht au&szlig;er Kraft (BFH-Beschluss vom 23. August 1999 GrS 2\/97, BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782). Danach kann die Kilometerpauschale f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte zwar auch bei Fahrten mit einem zur Nutzung &uuml;berlassenen Kraftfahrzeug angesetzt werden. Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r diese Regelung (BTDrucks 11\/2157, S. 142) spricht jedoch daf&uuml;r, dass der Gesetzgeber damit gerade keine Vorschrift schaffen wollte, nach der ein Ansatz der Kilometer-Pauschbetr&auml;ge unabh&auml;ngig von eigenen Aufwendungen des Steuerpflichtigen m&ouml;glich sein soll. Es sollte vielmehr lediglich klargestellt werden, dass der Kilometer-Pauschbetrag auch f&uuml;r geleaste Fahrzeuge zur Anwendung kommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufwendungen der Kl&auml;ger k&ouml;nnen auch nicht unter dem Gesichtspunkt des sog. Drittaufwands bei der Tochter geltend gemacht werden. Der Gesetzgeber wollte mit &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 5 i.V.m. Nr. 4 Satz 4 Buchst. a EStG gerade nicht zum Ausdruck bringen, Drittaufwand sei steuerlich zu ber&uuml;cksichtigen (BFH-Beschluss in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782). Der BFH hat zudem in seiner Entscheidung in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782 die Abziehbarkeit von Drittaufwand grunds&auml;tzlich abgelehnt. Nutzt der Steuerpflichtige ein Wirtschaftsgut, das ihm nicht geh&ouml;rt und dessen Anschaffungs- und Herstellungskosten ein Dritter getragen hat, wird ihm eine Nutzungsm&ouml;glichkeit und kein Teil des Wirtschaftsguts oder dessen Anschaffungskosten zugewendet. Mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bleibt allein der Dritte belastet. Die (anteiligen) Anschaffungs- und Herstellungskosten des genutzten Wirtschaftsguts k&ouml;nnen damit &#8211;losgel&ouml;st von einer tats&auml;chlichen Belastung&#8211; zivilrechtlich und steuerrechtlich nicht &uuml;bertragen und zugewendet werden. Dies gilt auch f&uuml;r laufende Kosten (Schmidt\/Drenseck, EStG, 28. Aufl., &sect; 9 Rz 71). Eine unterschiedliche Behandlung von Anschaffungs- und Herstellungskosten und den laufenden Kosten w&auml;re nicht sachgerecht. Denn der Dritte bezahlt im Ergebnis eine aus eigenem Interesse eingegangene eigene Schuld. Dies schlie&szlig;t im Streitfall eine Zurechnung des Aufwands der Kl&auml;ger aus, auch wenn sich dieser Aufwand g&uuml;nstig f&uuml;r die Einkunftserzielung der Tochter auswirkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.11.2009, VI R 59\/07 Kilometer-Pauschbetr&auml;ge f&uuml;r Familienheimfahrten &#8211; Abholfahrten und Bringfahrten durch die Eltern &#8211; Keine &Uuml;bertragung von Anschaffung- und Herstellungskosten oder laufender Kosten durch Einr&auml;umung einer Nutzungsm&ouml;glichkeit Tatbestand 1&nbsp; I. 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