{"id":13023,"date":"2012-12-19T15:35:33","date_gmt":"2012-12-19T13:35:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=13023"},"modified":"2012-12-19T15:35:33","modified_gmt":"2012-12-19T13:35:33","slug":"iii-r-40-07-kundenstamm-und-know-how-als-geschaeftswert-als-selbstaendig-uebertragbares-immaterielles-wirtschaftsgut-oder-als-persoenliche-eigenschaft-des-unternehmers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-40-07-kundenstamm-und-know-how-als-geschaeftswert-als-selbstaendig-uebertragbares-immaterielles-wirtschaftsgut-oder-als-persoenliche-eigenschaft-des-unternehmers\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;40\/07 &#8211; Kundenstamm und Know-how als Gesch&auml;ftswert, als selbst&auml;ndig &uuml;bertragbares immaterielles Wirtschaftsgut oder als pers&ouml;nliche Eigenschaft des Unternehmers?"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.11.2009, III R 40\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Kundenstamm und Know-how als Gesch&auml;ftswert, als selbst&auml;ndig &uuml;bertragbares immaterielles Wirtschaftsgut oder als pers&ouml;nliche Eigenschaft des Unternehmers?<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Gesch&auml;ftswert ist Ausdruck der Gewinnchancen eines Unternehmens, soweit diese nicht auf einzelnen Wirtschaftsg&uuml;tern oder der Person des Unternehmers beruhen, sondern auf dem Betrieb eines lebenden Unternehmens. Eine Bindung von Kunden an die Person des Unternehmers statt an das Unternehmen kommt auch bei Handelsunternehmen in Betracht, wenn &uuml;berwiegend der Unternehmer nach au&szlig;en in Erscheinung tritt und die Mitarbeiter, die Betriebsorganisation oder die Lage des Betriebes f&uuml;r den Erfolg unbedeutend sind .<\/p>\n<p>2. Werden &quot;Kundenstamm und Know-how im Hinblick auf die Lieferanten&quot; vom Einzelunternehmen an eine neu gegr&uuml;ndete, die Gesch&auml;fte fortf&uuml;hrende GmbH verpachtet, so kann dies steuerlich anzuerkennen sein, wenn es sich beim Kundenstamm und Know-how nicht um den Gesch&auml;ftswert handelt, sondern um ein oder mehrere immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter des Einzelunternehmens, die selbst&auml;ndig &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen&nbsp;&nbsp; .<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) werden als Ehegatten zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der 1950 geborene Kl&auml;ger (Ehemann) betrieb einen Gro&szlig;handel mit Landprodukten, mit dem er durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich ermittelte Gewinne erzielte, die von ca. 400.000 DM im Jahr 1994 auf fast 600.000 DM im Jahr 1996 anstiegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 1. April 1997 ver&auml;u&szlig;erte der Kl&auml;ger das vornehmlich aus der B&uuml;roeinrichtung, einem LKW, einem Anh&auml;nger sowie einem PKW bestehende Anlageverm&ouml;gen und den bei Dritten lagernden Warenbestand an eine von ihm am 11. M&auml;rz 1997 gegr&uuml;ndete GmbH, deren alleiniger Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer er wurde. Die GmbH setzte die Gesch&auml;fte des Einzelunternehmens fort. Der Kl&auml;ger meldete das Gewerbe des Einzelunternehmens ab, erkl&auml;rte aber keine Betriebsaufgabe. Wirtschaftliche Ums&auml;tze erzielte das Einzelunternehmen nach dem 1. April 1997 nicht mehr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Ver&auml;u&szlig;erungspreis entsprach den Buchwerten des Einzelunternehmens. Ausgenommen davon war der mit dem Erinnerungswert bilanzierte PKW, f&uuml;r den die GmbH den Zeitwert von 40.000 DM zahlte. Die &quot;Nutzung des Kundenstamms und das Know-how im Hinblick auf die Lieferanten&quot; des Einzelunternehmens wurden der GmbH nach einem auf den 30. M&auml;rz 1997 datierten &quot;Nutzungs&uuml;berlassungsvertrag&quot; vom 1. April 1997 bis zum 30. September 2012 f&uuml;r halbj&auml;hrlich 35.470,80 DM zuz&uuml;glich gesetzlicher Mehrwertsteuer &uuml;berlassen, die erstmalig zum 1. Oktober 2000 zu zahlen waren. Danach sollte sich der Vertrag um jeweils f&uuml;nf Jahre verl&auml;ngern, wenn er nicht gek&uuml;ndigt w&uuml;rde. Die GmbH hatte den &quot;Vertragsgegenstand&quot; nach Vertragsablauf zur&uuml;ckzugeben. Eine weitere Nutzung war ihr untersagt; f&uuml;r jeden Fall der Zuwiderhandlung schuldete sie eine Konventionalstrafe von 100.000 DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Betriebspr&uuml;fung f&uuml;r 1995 bis 1997 vertrat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Auffassung, das Einzelunternehmen sei zum 1. April 1997 aufgegeben worden. In den Aufgabegewinn sei ein &#8211;nach der so genannten indirekten Methode (dazu Fischer, in Kirchhof, EStG, 8. Aufl., &sect; 6 Rz 128) ermittelter&#8211; Firmenwert in H&ouml;he von 400.000 DM einzubeziehen, der sich aus dem Wissen um die Gesch&auml;ftschancen, dem Kundenstamm, Lieferantenbeziehungen und den Erfahrungen des Kl&auml;gers zusammensetze. Der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 1997 wurde dementsprechend ge&auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab. Der Betrieb des Einzelunternehmens sei nicht blo&szlig; unterbrochen worden, da eine Weiterf&uuml;hrung nach Ablauf der f&uuml;nfzehnj&auml;hrigen Pachtzeit nicht realistisch erscheine. In Betracht komme lediglich eine Fortf&uuml;hrung des Einzelunternehmens wegen der Verpachtung des Firmenwertes. Der origin&auml;re Firmenwert, welcher unstreitig die einzige wesentliche Betriebsgrundlage bilde, habe nicht von den auf die GmbH &uuml;bertragenen Wirtschaftsg&uuml;tern getrennt werden k&ouml;nnen, da das Einzelunternehmen als GmbH mit dem Kl&auml;ger als Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer fortgef&uuml;hrt worden sei. Da der Kl&auml;ger &uuml;ber den Firmenwert nicht isoliert habe verf&uuml;gen k&ouml;nnen, komme dem Nutzungs&uuml;berlassungsvertrag steuerlich keine Bedeutung zu. Der Firmenwert sei deshalb verdeckt in die GmbH eingelegt worden und somit als Entnahme in den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn des Einzelunternehmens einzubeziehen. Gegen die H&ouml;he des vom FA errechneten Gewinns best&uuml;nden keine Bedenken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer auf die Verletzung des &sect; 16 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gest&uuml;tzten Revision tragen die Kl&auml;ger vor, da das Know-how und der Kundenstamm nach zutreffender Feststellung des FG einzige wesentliche Betriebsgrundlage des einzelunternehmerischen Gro&szlig;handels gewesen seien, habe deren Verpachtung an die GmbH entweder zu einer Betriebsaufspaltung oder einer Betriebsverpachtung gef&uuml;hrt. Die Ver&auml;u&szlig;erung der Einrichtung und der Warenbest&auml;nde stehe der Annahme einer Betriebsverpachtung nach den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 7. August 1979 VIII R 153\/77 (BFHE 129, 325, BStBl II 1980, 181) und vom 29. Oktober 1992 III R 5\/92 (BFH\/NV 1993, 233) nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Know-how und die Kundendaten bzw. der Kundenstamm h&auml;tten ihm, dem Kl&auml;ger, auch zur Verf&uuml;gung gestanden. In Betriebsaufspaltungsf&auml;llen nehme der BFH an, dass die Zuordnung des Gesch&auml;ftswertes nicht schematisch erfolgen d&uuml;rfe, sondern sich nach den Umst&auml;nden des Einzelfalles richte. Der Gesch&auml;ftswert gehe auf die Betriebsgesellschaft &uuml;ber, wenn die &uuml;bertragenen Wirtschaftsg&uuml;ter sie in die Lage versetzten, den Betrieb fortzuf&uuml;hren. Im Streitfall habe die neu gegr&uuml;ndete GmbH den Betrieb aber durch den Erwerb des Anlageverm&ouml;gens und des Warenbestandes nicht in bisherigem Umfange fortf&uuml;hren k&ouml;nnen. Dazu habe es der Nutzungsvereinbarung bez&uuml;glich des Kundenstamms und des Know-hows bedurft. Da diese zur&uuml;ckbehalten und verpachtet worden seien, scheide ihr &Uuml;bergang auf die GmbH aus. Sie seien mithin Betriebsverm&ouml;gen des Einzelunternehmens geblieben, welches demnach nicht aufgegeben worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe die M&ouml;glichkeit, den Betrieb des Einzelunternehmens nach Ablauf der Pachtdauer wieder aufzunehmen, zu Unrecht nicht n&auml;her betrachtet. Indem es eine Betriebsunterbrechung wegen zu langer Nutzungs&uuml;berlassung &#8211;von 1997 bis 2012&#8211; ablehne, widerspreche es den BFH-Urteilen vom 17. Oktober 1991 IV R 97\/89 (BFHE 166, 149, BStBl II 1992, 392) und vom 17. April 1997 VIII R 2\/95 (BFHE 183, 385, BStBl II 1998, 388), wonach es ausreiche, wenn der Betrieb innerhalb eines &uuml;berschaubaren Zeitraums wieder aufgenommen werden solle; eine feste zeitliche H&ouml;chstgrenze gebe es nach dem BFH-Beschluss vom 24. M&auml;rz 2006 VIII B 98\/01 (BFH\/NV 2006, 1287) nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen, das FG-Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 1997 vom 5. Juli 2001 in der Weise zu &auml;ndern, dass der Firmenwert nicht im Rahmen des Aufgabegewinns ber&uuml;cksichtigt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA meint, die Feststellung des FG, der Firmenwert habe nicht getrennt vom Anlageverm&ouml;gen genutzt werden k&ouml;nnen, sei tats&auml;chlicher Art und im Revisionsverfahren nicht &uuml;berpr&uuml;fbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt nach &sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung der Vorentscheidung sowie zur Zur&uuml;ckverweisung der nicht spruchreifen Sache an das FG. Das FG hat einen &#8211;nach seiner Auffassung verdeckt in die GmbH eingelegten&#8211; Gesch&auml;ftswert in den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn des einzelunternehmerischen Gro&szlig;handels einbezogen, obwohl die von ihm festgestellten Tatsachen dies nicht rechtfertigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb geh&ouml;ren gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 1 Nr. 1 EStG auch Gewinne aus der Ver&auml;u&szlig;erung des ganzen Gewerbebetriebs. Der ganze Gewerbebetrieb wird ver&auml;u&szlig;ert, wenn alle wesentlichen Betriebsgrundlagen in einem einheitlichen Vorgang entgeltlich auf einen Erwerber &uuml;bertragen werden. Der Annahme einer Ver&auml;u&szlig;erung des ganzen Gewerbebetriebs steht nicht entgegen, dass einzelne Wirtschaftsg&uuml;ter in zeitlichem Zusammenhang mit der Ver&auml;u&szlig;erung in das Privatverm&ouml;gen &uuml;berf&uuml;hrt oder anderen betriebsfremden Zwecken zugef&uuml;hrt werden. In diesem Fall unterliegen die stillen Reserven, die in den Wirtschaftsg&uuml;tern enthalten sind und die betriebsfremden Zwecken zugef&uuml;hrt werden, gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 3 S&auml;tze 1 und 3 EStG der Besteuerung. Die Vorschrift &uuml;ber die Betriebsaufgabe erg&auml;nzt insoweit den Ver&auml;u&szlig;erungstatbestand des &sect; 16 Abs. 1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesch&auml;fts- oder Firmenwert ist der Mehrwert, der einem gewerblichen Unternehmen &uuml;ber den Substanzwert der einzelnen materiellen und immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter abz&uuml;glich der Schulden hinaus innewohnt (Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 27. Aufl., &sect; 5 Rz 221; vgl. auch &sect; 255 Abs. 4 des Handelsgesetzbuchs). Er ist Ausdruck der Gewinnchancen eines Unternehmens, soweit diese nicht in einzelnen Wirtschaftsg&uuml;tern oder der Person des Unternehmers verk&ouml;rpert sind, sondern durch den Betrieb eines lebenden Unternehmens (z.B. Ruf, Kundenkreis, Organisation, usw.) gew&auml;hrleistet erscheinen (BFH-Urteile vom 27. M&auml;rz 1996 I R 60\/95, BFHE 180, 548, BStBl II 1996, 576, betreffend Apotheke; vom 14. Januar 1998 X R 57\/93, BFHE 185, 230, betreffend Betriebsaufspaltung; vom 27. M&auml;rz 2001 I R 42\/00, BFHE 195, 536, BStBl II 2001, 771, betreffend Betriebsaufspaltung). Der Gesch&auml;ftswert ist grunds&auml;tzlich mit dem Betrieb verwoben und kann daher weder separat ver&auml;u&szlig;ert noch entnommen werden (Fischer, a.a.O., &sect; 6 Rz 125, m.w.N.). Abgesehen von Sonderf&auml;llen wie z.B. der Begr&uuml;ndung einer Betriebsaufspaltung oder der Realteilung folgt der Gesch&auml;ftswert dem &uuml;bertragenen Betrieb und kann nur mit diesem erworben werden (BFH-Urteile in BFHE 185, 230, und in BFHE 195, 536, BStBl II 2001, 771).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wirtschaftsg&uuml;ter werden eingelegt, wenn der Steuerpflichtige sie dem Betrieb von au&szlig;en zuf&uuml;hrt (&sect; 4 Abs. 1 Satz 5 EStG). Der Gesch&auml;ftswert eines Unternehmens geht auf eine GmbH &uuml;ber, wenn die gesch&auml;ftswertbildenden Faktoren zum Buchwert oder zu einem unter dem Verkehrswert liegenden Preis an die GmbH verkauft werden. Der Gesch&auml;ftswert wird in diesem Fall dem Unternehmen entnommen, (teilweise) unentgeltlich &uuml;bertragen und verdeckt in die GmbH eingelegt (BFH-Urteile vom 24. M&auml;rz 1987 I R 202\/83, BFHE 149, 542, BStBl II 1987, 705; vom 18. Dezember 1990 VIII R 17\/85, BFHE 163, 352, BStBl II 1991, 512; vom 16. Juni 2004 X R 34\/03, BFHE 207, 120, BStBl II 2005, 378; vom 12. Dezember 2007 X R 17\/05, BFHE 220, 107, BStBl II 2008, 579; vom 2. September 2008 X R 32\/05, BFHE 224, 217, BStBl II 2009, 634).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Verkauft ein Steuerpflichtiger sein Einzelunternehmen, das einen Gesch&auml;ftswert aufweist, an eine zuvor von ihm bar gegr&uuml;ndete GmbH und bemisst sich der Kaufpreis nur nach den von dem Einzelunternehmen bilanzierten Aktiva und Passiva, so fehlt es an einer wertad&auml;quaten Gegenleistung f&uuml;r den &uuml;bergehenden Gesch&auml;ftswert (vgl. BFH-Urteil vom 4. M&auml;rz 2009 I R 32\/08, BFHE 224, 410, BFH\/NV 2009, 1207, unter II.2.a). Die in dem somit eingelegten Gesch&auml;ftswert enthaltenen stillen Reserven sind dann von ihm gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 3 EStG zu versteuern (BFH-Urteil in BFHE 149, 542, BStBl II 1987, 705, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die vom FG festgestellten Tatsachen rechtfertigen nicht die Annahme, der Gesch&auml;ftswert des Einzelunternehmens sei verdeckt in die GmbH eingelegt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;er dem &quot;Kundenstamm und &#8230; Know-how im Hinblick auf die Lieferanten&quot; hat das FG keine weiteren materiellen oder immateriellen gesch&auml;ftswertbildenden Faktoren festgestellt. Ob bzw. inwieweit es sich dabei um den Gesch&auml;ftswert des Einzelunternehmens, um dem Einzelunternehmen zugeh&ouml;rige und selbstst&auml;ndig ver&auml;u&szlig;erbare immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter oder lediglich um pers&ouml;nliche Eigenschaften des Kl&auml;gers handelte, kann der Senat nicht beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Auch personenbezogene Gewerbebetriebe wie Friseurbetriebe oder Apotheken k&ouml;nnen einen Gesch&auml;ftswert aufweisen (BFH-Urteile vom 2. Februar 1972 I R 96\/70, BFHE 104, 442, BStBl II 1972, 381; in BFHE 180, 548, BStBl II 1996, 576). Soweit die Gewinne aber von der Person des Unternehmers abh&auml;ngen und nicht von Eigenschaften des Unternehmens wie seinem Ruf, dem Kundenkreis oder seiner Organisation, fehlt es an einem Gesch&auml;ftswert, denn ein gedachter Erwerber des Betriebes w&uuml;rde die pers&ouml;nliche Leistung des ver&auml;u&szlig;ernden Unternehmers nicht im Rahmen des Kaufpreises f&uuml;r das Unternehmen entgelten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall l&auml;sst sich den Feststellungen des FG nicht entnehmen, ob der von ihm als einzige wesentliche Gesch&auml;ftsgrundlage angesehene &quot;Kundenstamm und &#8230; Know-how im Hinblick auf die Lieferanten&quot; dem Unternehmen als solchem oder lediglich der Person des Kl&auml;gers anhaftete. Nach Aktenlage ist weder ersichtlich, dass ein f&uuml;r die Kundenbeziehungen &#8211;z.B. aufgrund seiner Lage oder seiner besonderen Gestaltung&#8211; bedeutsames Gesch&auml;ftslokal unterhalten wurde noch dass die Kunden zu dem Unternehmen z.B. wegen dessen Firma oder seiner Historie Gesch&auml;ftsbeziehungen unterhielten. Angesichts der relativ geringen Aufwendungen f&uuml;r L&ouml;hne und Geh&auml;lter erscheint es als m&ouml;glich, dass der Erfolg des Einzelunternehmens auch nicht von der Mitarbeit qualifizierten Personals abhing, sondern (vollst&auml;ndig oder zu einem gro&szlig;en Teil) von den Kenntnissen des Kl&auml;gers und seinen pers&ouml;nlichen Beziehungen zu den Kunden. Eine Bindung von Kunden an die Person des Unternehmers statt an das Unternehmen kommt ausnahmsweise auch bei Handelsunternehmen in Betracht, wenn nur der Unternehmer nach au&szlig;en in Erscheinung tritt und den Mitarbeitern, der Betriebsorganisation oder &#8211;wie z.B. bei Einzelhandelsgesch&auml;ften oder ortsgebundenen Dienstleistern&#8211; der Lage des Betriebes keine wesentliche Bedeutung f&uuml;r den betrieblichen Erfolg zukommt. Der Gesch&auml;ftswert des Einzelunternehmens k&ouml;nnte daher auch einen geringeren Wert als die bislang angesetzten 400.000 DM gehabt oder vollst&auml;ndig gefehlt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei dem &quot;Kundenstamm und &#8230; Know-how im Hinblick auf die Lieferanten&quot; k&ouml;nnte es sich teilweise auch um ein oder mehrere immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter des Einzelunternehmens gehandelt haben, die &#8211;z.B. als Kunden- oder Lieferantenliste (vgl. BFH-Urteil vom 18. Dezember 1996 I R 128-129\/95, BFHE 182, 366, BStBl II 1997, 546, betreffend Mandantenstamm eines Steuerberaters)&#8211; im Gegensatz zu einem Gesch&auml;ftswert als Gegenstand eines selbst&auml;ndigen &Uuml;bertragungsgesch&auml;fts in Betracht kamen und daher auch an die GmbH verpachtet werden konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In diesem Falle w&auml;re weiter zu pr&uuml;fen, ob das Einzelunternehmen infolge der Verpachtung als Besitzunternehmen fortbestand (vgl. auch die BFH-Urteile in BFHE 185, 230, und in BFHE 195, 536, BStBl II 2001, 771, beide zur Zuordnung des Gesch&auml;ftswertes bei Betriebsaufspaltungen). Aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Wirtschaftsg&uuml;ter des Einzelunternehmens (PKW) und der etwaigen Einlage eines (verbleibenden) Gesch&auml;ftswertes in die GmbH h&auml;tte der Kl&auml;ger dann einen laufenden Gewinn erzielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Falls bzw. soweit es sich bei dem &quot;Kundenstamm und dem Know-how im Hinblick auf die Lieferanten&quot; um den Gesch&auml;ftswert des Einzelunternehmens handelte und nicht um pers&ouml;nliche Eigenschaften des Kl&auml;gers oder immaterielle Wirtschaftsg&uuml;ter, &uuml;ber die selbstst&auml;ndig verf&uuml;gt werden konnte, w&auml;re dieser in die GmbH eingelegt worden. Die Entnahme aus dem Einzelunternehmen f&uuml;hrte dann zu einem Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn oder, falls das Einzelunternehmen z.B. wegen einer daneben anzuerkennenden Verpachtung des Kundenstammes oder der Lieferantenliste fortbestand, zu einem laufenden Gewinn. Der Nutzungs&uuml;berlassungsvertrag vom 30. M&auml;rz 1997 k&ouml;nnte, soweit er sich auf den Gesch&auml;ftswert bezog, steuerlich nicht anerkannt werden (vgl. -sch, Anmerkung in Deutsches Steuerrecht 1997, 918).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht entscheidungsreif. Das FG wird im zweiten Rechtsgang nach Ma&szlig;gabe der vorstehenden Ausf&uuml;hrungen nochmals zu pr&uuml;fen haben, ob das Einzelunternehmen &uuml;ber einen Gesch&auml;ftswert verf&uuml;gte und welchen Wert dieser hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.11.2009, III R 40\/07 Kundenstamm und Know-how als Gesch&auml;ftswert, als selbst&auml;ndig &uuml;bertragbares immaterielles Wirtschaftsgut oder als pers&ouml;nliche Eigenschaft des Unternehmers? Leits&auml;tze 1. Der Gesch&auml;ftswert ist Ausdruck der Gewinnchancen eines Unternehmens, soweit diese nicht auf einzelnen Wirtschaftsg&uuml;tern oder der Person des Unternehmers beruhen, sondern auf dem Betrieb eines lebenden Unternehmens. Eine Bindung von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-40-07-kundenstamm-und-know-how-als-geschaeftswert-als-selbstaendig-uebertragbares-immaterielles-wirtschaftsgut-oder-als-persoenliche-eigenschaft-des-unternehmers\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;40\/07 &#8211; Kundenstamm und Know-how als Gesch&auml;ftswert, als selbst&auml;ndig &uuml;bertragbares immaterielles Wirtschaftsgut oder als pers&ouml;nliche Eigenschaft des Unternehmers?<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-13023","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13023","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13023"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13023\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13023"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13023"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13023"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}