{"id":13148,"date":"2012-12-19T16:02:20","date_gmt":"2012-12-19T14:02:20","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=13148"},"modified":"2012-12-19T16:02:20","modified_gmt":"2012-12-19T14:02:20","slug":"iv-r-40-07-keine-anwendung-des-grundsatzes-von-treu-und-glauben-nach-versaeumter-beteiligung-nach-par-174-abs-5-ao-beschwer-bei-zu-niedriger-gewinnfeststellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-40-07-keine-anwendung-des-grundsatzes-von-treu-und-glauben-nach-versaeumter-beteiligung-nach-par-174-abs-5-ao-beschwer-bei-zu-niedriger-gewinnfeststellung\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;40\/07 &#8211; Keine Anwendung des Grundsatzes von Treu und Glauben nach vers&auml;umter Beteiligung nach &sect; 174 Abs. 5 AO &#8211; Beschwer bei zu niedriger Gewinnfeststellung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.11.2009, IV R 40\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Anwendung des Grundsatzes von Treu und Glauben nach vers&auml;umter Beteiligung nach &sect; 174 Abs. 5 AO &#8211; Beschwer bei zu niedriger Gewinnfeststellung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die R&uuml;cknahme eines Einspruchs verst&ouml;&szlig;t nicht gegen den Grundsatz von Treu und Glauben und kann nicht als eine illoyale Rechtsaus&uuml;bung angegriffen werden .<\/p>\n<p>2. Vers&auml;umt es das FA, einen Dritten gem&auml;&szlig; &sect; 174 Abs. 5 AO am Verfahren zu beteiligen, und scheidet deshalb dem Dritten gegen&uuml;ber die &Auml;nderung eines Steuerbescheids nach &sect; 174 Abs. 4 AO aus, so ist der Dritte nicht nach dem Grundsatz von Treu und Glauben verpflichtet, dem FA durch Antrag oder Zustimmung eine &Auml;nderung nach &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO zu erm&ouml;glichen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; .<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH &#038; Co. KG, war im Streitjahr (1993) Alleingesellschafterin der S GmbH (GmbH). Mit dieser GmbH schloss die Kl&auml;gerin einen Beherrschungs- und Gewinnabf&uuml;hrungsvertrag ab, der ab dem 1. Januar 1993 Geltung haben sollte. Danach sollte die Kl&auml;gerin Organtr&auml;ger, die GmbH Organgesellschaft sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitjahr erzielte die im Zust&auml;ndigkeitsbereich des Finanzamts W (FA W) ans&auml;ssige GmbH einen Gewinn in H&ouml;he von &#8230; DM. In ihrer am 15. Mai 1996 beim Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eingegangenen Erkl&auml;rung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin ihre Eink&uuml;nfte einschlie&szlig;lich des von der GmbH erzielten Gewinns. Das FA stellte die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; fest; die Feststellung erfolgte unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect; 164 Abs. 1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;). Mit Bescheid vom 10. Dezember 1998 &auml;nderte das FA den Feststellungsbescheid 1993 gem&auml;&szlig; &sect; 164 Abs. 2 AO, wobei es weiterhin die Eink&uuml;nfte der GmbH ber&uuml;cksichtigte. Der Bescheid enthielt den Hinweis, dass der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung bestehen bleibe. Am 20. Dezember 2001 erlie&szlig; das FA einen weiteren, ebenfalls auf &sect; 164 Abs. 2 AO gest&uuml;tzten &Auml;nderungsbescheid, bei dem es die Eink&uuml;nfte der GmbH nicht mehr einbezog; der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung wurde aufgehoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung ihres (u.a.) hiergegen gerichteten Einspruchs vom 17. Januar 2002 f&uuml;hrte die Kl&auml;gerin aus, wegen der Nichtanerkennung des Gewinnabf&uuml;hrungsvertrags im Rahmen einer Betriebspr&uuml;fung f&uuml;r die Jahre 1993 bis 1997 seien Einspr&uuml;che gegen die K&ouml;rperschaftsteuerbescheide der GmbH eingelegt worden. Es werde gebeten, die Ergebnisse jener Einspruchsverfahren abzuwarten und entsprechend (auch) bei der gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellung der Kl&auml;gerin f&uuml;r das Jahr 1993 zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraufhin teilte das FA der Kl&auml;gerin mit, dass die Rechtsfrage der Anerkennung eines k&ouml;rperschaftsteuerlichen Organschaftsverh&auml;ltnisses zwischen der GmbH und der Kl&auml;gerin gepr&uuml;ft werde. Wie bereits telefonisch vereinbart, werde das Einspruchsverfahren der Kl&auml;gerin unter dem Vorbehalt des Widerrufs bis zur Entscheidung im Verfahren der GmbH ruhen gelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 28. Juli 2004 teilte das FA W dem FA mit, dass der von der GmbH im Jahr 1993 erzielte Gewinn in H&ouml;he von &#8230; DM der Kl&auml;gerin als Organtr&auml;ger zuzurechnen sei. Eine Reaktion des FA erfolgte nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schriftsatz vom 18. November 2004 nahm die Kl&auml;gerin ihren Einspruch gegen den Feststellungsbescheid 1993 vom 20. Dezember 2001 zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 6. Dezember 2004 bat das FA das FA W um &Uuml;bersendung ge&auml;nderter Mitteilungen. Es wurde ferner um Mitteilung gebeten, ob und wann der Organtr&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect; 174 AO zu den Rechtsbehelfsverfahren der GmbH hinzugezogen worden sei. Mit Schreiben vom 15. Dezember 2004 teilte das FA W mit, die ge&auml;nderten K&ouml;rperschaftsteuerbescheide der GmbH datierten vom 30. Juli 2004. Eine Hinzuziehung gem&auml;&szlig; &sect; 174 AO sei nicht erfolgt, da die Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 3 AO vorl&auml;gen und somit die &Auml;nderung auch gegen&uuml;ber Dritten ohne Einhaltung der nur f&uuml;r die &Auml;nderung nach &sect; 174 Abs. 4 AO erforderlichen Voraussetzungen des &sect; 174 Abs. 5 AO zul&auml;ssig sei. Am 12. Januar 2005 unterrichtete das FA die Kl&auml;gerin, dass es beabsichtige, die gesonderte und einheitliche Gewinnfeststellung dahin zu &auml;ndern, dass das Einkommen der Organgesellschaft bei der Kl&auml;gerin ber&uuml;cksichtigt werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf den Einwand der Kl&auml;gerin, dass keine Rechtsgrundlage f&uuml;r eine &Auml;nderung ersichtlich sei, vertrat das FA die Auffassung, es habe das ausdr&uuml;ckliche Einverst&auml;ndnis der Kl&auml;gerin bestanden, bei Anerkennung der k&ouml;rperschaftsteuerlichen Organschaft die Ertr&auml;ge der GmbH steuerlich bei der Kl&auml;gerin als Organtr&auml;ger zu erfassen. Daran sei die Kl&auml;gerin nach Treu und Glauben gebunden, so dass die Bescheide gem&auml;&szlig; &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO aufgrund vorliegender Zustimmung zu &auml;ndern seien. Die Kl&auml;gerin teilte daraufhin mit, dass einer solchen &Auml;nderung nicht zugestimmt werde und dass ihre Einspruchsbegr&uuml;ndung auch keine Vorauseinwilligung zur &Auml;nderung enthalte. Aus der Bindung an Treu und Glauben k&ouml;nne kein Zwang abgeleitet werden, eine Berichtigungsfeststellung zum Nachteil des Steuerpflichtigen zu dulden, f&uuml;r die ohne dessen Einspruch die verfahrensrechtlichen Voraussetzungen nicht erf&uuml;llt w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 13. Mai 2005 erlie&szlig; das FA einen auf &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO gest&uuml;tzten ge&auml;nderten Feststellungsbescheid 1993, in dem die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin erneut einschlie&szlig;lich der Eink&uuml;nfte der GmbH festgestellt wurden. Der Einspruch der Kl&auml;gerin hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2007, 1919 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es beantragt sinngem&auml;&szlig;, das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG ist zu Recht davon ausgegangen, dass das FA den Feststellungsbescheid 1993 vom 20. Dezember 2001 nicht mehr durch den angefochtenen &Auml;nderungsbescheid vom 13. Mai 2005 &auml;ndern durfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung nach &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO lagen &#8211;wie das FG zutreffend erkannt hat&#8211; nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dieser Vorschrift darf ein Steuerbescheid, soweit er &#8211;wie im Streitfall&#8211; nicht (mehr) unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung ergangen ist, zuungunsten des Steuerpflichtigen nur ge&auml;ndert werden, soweit der Steuerpflichtige zustimmt oder seinem Antrag der Sache nach entsprochen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat offengelassen, ob die Kl&auml;gerin im Rahmen ihres Einspruchsschreibens vom 17. Januar 2002 einen Antrag i.S. von &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO gestellt oder eine Zustimmung im Sinne dieser Vorschrift &#8211;die Grenzen zum &quot;Antrag&quot; sind flie&szlig;end (vgl. Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 172 AO Rz 22)&#8211; erteilt hat. Allerdings neigt auch der erkennende Senat zu der Auffassung, dass es eher ungew&ouml;hnlich ist, neben dem Einspruchsverfahren einen Antrag nach &sect; 172 AO zu stellen, und dass deshalb in diesem Fall besondere und eindeutige Umst&auml;nde gegeben sein m&uuml;ssen, um von der Existenz eines solchen Antrags ausgehen zu k&ouml;nnen (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 7. November 2001 XI R 14\/00, BFH\/NV 2002, 745). Jedenfalls ist das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise davon ausgegangen, dass &#8211;einen entsprechenden Antrag bzw. eine Zustimmung unterstellt&#8211; die Kl&auml;gerin mit Schriftsatz vom 18. November 2004 erkl&auml;rt hat, nicht nur ihren Einspruch, sondern auch diesen Antrag zur&uuml;cknehmen bzw. die darin erkl&auml;rte Zustimmung widerrufen zu wollen. Willenserkl&auml;rungen sind grunds&auml;tzlich Gegenstand der tats&auml;chlichen Feststellung. Die W&uuml;rdigung einer Willenserkl&auml;rung durch das FG kann der BFH nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;fen, ob das FG die gesetzlichen Auslegungsregeln (z.B. &sect;&sect; 133, 157 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) beachtet und nicht gegen Denkgesetze (Gesetze der Logik) und Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;en hat (vgl. im Einzelnen BFH-Urteil in BFH\/NV 2002, 745, m.w.N.). Ein solcher revisionsrechtlich beachtlicher Versto&szlig; ist jedoch im Streitfall nicht ersichtlich und wird auch vom FA nicht vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ist zu Recht auch davon ausgegangen, dass die Kl&auml;gerin selbst unter Ber&uuml;cksichtigung des Grundsatzes von Treu und Glauben nicht gehindert war, ihren Einspruch zur&uuml;ckzunehmen (&sect; 362 Abs. 1 Satz 1 AO) und dabei auch eine m&ouml;glicherweise erteilte Zustimmung oder einen Antrag i.S. von &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO zu widerrufen bzw. zur&uuml;ckzunehmen. Gleichfalls zutreffend hat das FG auch die Verpflichtung der Kl&auml;gerin zur Erteilung einer Zustimmung zur streitbefangenen &Auml;nderung verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Grundsatz von Treu und Glauben (Verbot des &quot;venire contra factum proprium&quot;), der in &sect; 242 BGB nur unzul&auml;nglich zum Ausdruck kommt (Jauernig\/Mansel, BGB, 13. Aufl., &sect; 242 BGB, Rz 1), gilt auch im Verh&auml;ltnis zwischen Steuerpflichtigen und Finanzbeh&ouml;rden (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 9. August 1989 I R 181\/85, BFHE 158, 31, BStBl II 1989, 990; vom 17. Juni 1992 X R 47\/88, BFHE 169, 103, BStBl II 1993, 174; vom 8. Februar 1995 I R 127\/93, BFHE 177, 332, BStBl II 1995, 764; vom 29. Januar 2009 VI R 12\/06, BFH\/NV 2009, 1105; Dr&uuml;en in Tipke\/Kruse, a.a.O, &sect; 4 AO Rz 125, 139). Der Grundsatz von Treu und Glauben gebietet es innerhalb eines bestehenden Steuerrechtsverh&auml;ltnisses f&uuml;r Steuergl&auml;ubiger wie Steuerpflichtigen gleicherma&szlig;en u.a., dass jeder auf die Belange des anderen Teils R&uuml;cksicht nimmt und sich mit seinem eigenen fr&uuml;heren Verhalten nicht in Widerspruch setzt (z.B. BFH-Urteil in BFHE 169, 103, BStBl II 1993, 174, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil in BFH\/NV 2002, 745) verst&ouml;&szlig;t die R&uuml;cknahme des Einspruchs gem&auml;&szlig; &sect; 362 Abs. 1 Satz 1 AO nicht gegen den Grundsatz von Treu und Glauben und kann nicht als eine illoyale Rechtsaus&uuml;bung angegriffen werden. Ebenso wie der Kl&auml;ger den Einspruch einlegen kann, kann er ihn auch wieder zur&uuml;ckziehen. Das Institut von Treu und Glauben hat nicht die Funktion, verfahrensm&auml;&szlig;ige Fehler des FA aufzufangen. Die besonderen Umst&auml;nde des Streitfalles rechtfertigen hiervon keine Ausnahme, selbst wenn man in dem von der Kl&auml;gerin eingelegten Einspruch zugleich einen Antrag oder eine Zustimmung i.S. des &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO s&auml;he.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Kl&auml;gerin hat sich im Ausgangsverfahren darauf berufen, dass ihr Einspruch gegen den &Auml;nderungsbescheid vom 20. Dezember 2001 unzul&auml;ssig sei, weil sie durch jenen Bescheid nicht beschwert gewesen sei. Bei Unzul&auml;ssigkeit des Einspruchs schiede die Annahme einer illoyalen Rechtsaus&uuml;bung der Kl&auml;gerin schon deshalb aus, weil dem FA eine &Uuml;berpr&uuml;fung des angegriffenen Bescheids in der Sache versagt w&auml;re. Wird n&auml;mlich keine Beschwer geltend gemacht, so ist der Einspruch als unzul&auml;ssig zu verwerfen; ist der Einspruch unzul&auml;ssig, so ist auch eine &quot;Verb&ouml;serung&quot; (&sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO) unzul&auml;ssig (vgl. Tipke in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 350 AO Rz 30 und &sect; 358 AO Rz 4, 9 und 24 ff.). In dieser Situation f&uuml;hrte die R&uuml;cknahme des Einspruchs auch dann nicht zu einem Versto&szlig; gegen Treu und Glauben, wenn in dem Einspruch zugleich ein Antrag oder eine Zustimmung i.S. des &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO l&auml;ge. Denn auf diese Weise verhindert der Steuerpflichtige lediglich eine einseitige Beg&uuml;nstigung des FA dergestalt, dass es trotz eines unzul&auml;ssigen Einspruchs &quot;verb&ouml;sernd&quot; in der Sache entscheiden k&ouml;nnte. Insoweit genie&szlig;t das FA keinen Schutz seines Vertrauens darauf, dass ihm die M&ouml;glichkeit einer inhaltlichen &Auml;nderung des Bescheids nach &sect; 172 AO vom Steuerpflichtigen &#8211;ggf. auch im Wege einer nachtr&auml;glich erteilten Zustimmung&#8211; offen gehalten wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allerdings ist zweifelhaft, ob die Kl&auml;gerin durch den Feststellungsbescheid vom 20. Dezember 2001 nicht beschwert gewesen ist. Zwar ist auch bei Gewinnfeststellungsbescheiden ein Einspruch nur zul&auml;ssig, wenn eine Beschwer i.S. von &sect; 350 AO gegeben ist. Sie liegt grunds&auml;tzlich nur vor, wenn geltend gemacht wird, der Gewinn sei zu hoch oder der Verlust zu niedrig festgestellt worden (vgl. Tipke in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 350 AO Rz 12; Birkenfeld in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect; 350 AO Rz 117). Allerdings kann die Beschwer auch in der einheitlichen Feststellung eines zu niedrigen Gewinns liegen, wenn sich diese in anderen Veranlagungszeitr&auml;umen zuungunsten des Steuerpflichtigen auswirkt (vgl. BFH-Urteil vom 7. November 1989 IX R 190\/85, BFHE 159, 439, BStBl II 1990, 460; Senatsbeschluss vom 9. September 2005 IV B 6\/04, BFH\/NV 2006, 22; Klein\/Brockmeyer, Abgabenordnung, 10. Aufl., &sect; 350 Rz 5; von Beckerath in Beermann\/Gosch, FGO &sect; 40 Rz 218; Gr&auml;ber\/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 40 Rz 97, jeweils m.w.N.). Die zwischen den Beteiligten zun&auml;chst streitige Frage des Bestehens einer Organschaft betrifft einen mehrere Veranlagungszeitr&auml;ume umfassenden Zeitraum. Dabei ist allerdings zu ber&uuml;cksichtigen, dass aufgrund des Prinzips der Abschnittbesteuerung f&uuml;r jeden Veranlagungszeitraum die Besteuerungsgrundlagen &#8211;dazu z&auml;hlt auch das Bestehen einer Organschaft&#8211; selbst&auml;ndig festzustellen sowie der Sachverhalt und die Rechtslage ohne Bindung an die fr&uuml;here Beurteilung neu zu pr&uuml;fen sind (vgl. Senatsurteil vom 3. September 2009 IV R 38\/07, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt, m.w.N.). Auch hat die Kl&auml;gerin selbst keine ihr nachteiligen steuerlichen Auswirkungen vorgetragen. Allerdings hat der BFH eine Beschwer auch schon allein darin gesehen, dass eine vom Steuerpflichtigen behauptete Rechtsposition allgemein mit steuerrechtlich verbindlicher Wirkung festgestellt oder geleugnet wird (z.B. BFH-Urteile vom 14. Juni 1994 VIII R 20\/93, BFH\/NV 1995, 318, und vom 22. November 1994 VIII R 63\/93, BFHE 177, 28, BStBl II 1996, 93, jeweils m.w.N.; vgl. auch von Beckerath in Beermann\/ Gosch, FGO &sect; 40 Rz 212 f.; Gr&auml;ber\/von Groll, a.a.O., &sect; 48 Rz 9). Ob die Kl&auml;gerin jedenfalls nach den zuletzt genannten Ma&szlig;st&auml;ben durch den ge&auml;nderten Feststellungsbescheid vom 20. Dezember 2001 beschwert gewesen ist, weil das FA darin vom Nichtbestehen einer Organschaft ausgegangen ist, kann jedoch offenbleiben, denn die angegriffene FG-Entscheidung hat schon aus nachfolgenden Gr&uuml;nden zutreffend eine Bindung der Kl&auml;gerin nach Treu und Glauben verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Das FA hatte &#8211;worauf das FG unter Bezug auf das BFH-Urteil in BFH\/NV 2002, 745 zutreffend hingewiesen hat&#8211; im Streitfall unabh&auml;ngig vom Einspruchsverfahren die M&ouml;glichkeit, die Anerkennung der Organschaft auch verwaltungsverfahrensm&auml;&szlig;ig so abzuwickeln, dass das Ergebnis der Organgesellschaft bei der Kl&auml;gerin als Organtr&auml;ger h&auml;tte erfasst werden k&ouml;nnen. &Uuml;ber die Vorschriften des &sect; 174 Abs. 4, Abs. 5 AO w&auml;re es dem FA im Zuge der &Auml;nderung des gegen die GmbH gerichteten K&ouml;rperschaftsteuerbescheids f&uuml;r das Streitjahr ohne Weiteres und auf dem vom Gesetz vorgesehenen Weg m&ouml;glich gewesen, f&uuml;r die Kl&auml;gerin eine dem materiellen Recht entsprechende Feststellung der Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1993 zu erreichen; dazu bedurfte es keines Antrags der Kl&auml;gerin, denn die rechtm&auml;&szlig;ige Feststellung von Besteuerungsgrundlagen kann wie die rechtm&auml;&szlig;ige Steuerfestsetzung nicht vom Willen und der Zustimmung des Steuerpflichtigen abh&auml;ngen. Dies gilt ungeachtet dessen, dass im Streitfall ein anderes FA f&uuml;r die (Ertrags-)Besteuerung der GmbH zust&auml;ndig gewesen ist. Anders als die &#8211;im Streitfall gleichfalls nicht mehr einschl&auml;gige&#8211; &Auml;nderungsvorschrift des &sect; 174 Abs. 3 AO setzt die Vorschrift des &sect; 174 Abs. 4 AO das FA auch nicht dem Risiko des Ablaufs der f&uuml;r die &quot;andere Steuerfestsetzung&quot; &#8211;hier der GmbH&#8211; geltenden Festsetzungsfrist aus. Ist Treu und Glauben schon grunds&auml;tzlich kein Institut, verfahrensm&auml;&szlig;ige Fehler des FA aufzufangen (BFH-Urteil in BFH\/NV 2002, 745), so war die Kl&auml;gerin auch angesichts der im Streitfall gegebenen verfahrensrechtlichen M&ouml;glichkeiten des FA nicht nach dem Grundsatz von Treu und Glauben gehalten, dem FA eine gesetzeskonforme Feststellung offenzuhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ist im Streitfall keine illoyale Rechtsaus&uuml;bung der Kl&auml;gerin ersichtlich, so kann offenbleiben, ob &#8211;wie das FA meint&#8211; einem Dritten gegen&uuml;ber eine &Auml;nderung nach &sect; 174 Abs. 4 AO wegen eines Versto&szlig;es gegen den Grundsatz von Treu und Glauben ausnahmsweise auch dann m&ouml;glich ist, wenn der Dritte entgegen &sect; 174 Abs. 5 AO nicht zum Verfahren hinzugezogen worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit das FG im &Uuml;brigen davon ausgegangen ist, dass (auch) nicht die Voraussetzungen einer &Auml;nderung nach den &sect;&sect; 164 Abs. 2, 173 Abs. 1 Nr. 1, 174 Abs. 3 und 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 oder 2 AO vorgelegen haben, ist dies zwischen den Beteiligten zu Recht nicht streitig. Der erkennende Senat sieht deshalb insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.11.2009, IV R 40\/07 Keine Anwendung des Grundsatzes von Treu und Glauben nach vers&auml;umter Beteiligung nach &sect; 174 Abs. 5 AO &#8211; Beschwer bei zu niedriger Gewinnfeststellung Leits&auml;tze 1. Die R&uuml;cknahme eines Einspruchs verst&ouml;&szlig;t nicht gegen den Grundsatz von Treu und Glauben und kann nicht als eine illoyale Rechtsaus&uuml;bung angegriffen werden . &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-40-07-keine-anwendung-des-grundsatzes-von-treu-und-glauben-nach-versaeumter-beteiligung-nach-par-174-abs-5-ao-beschwer-bei-zu-niedriger-gewinnfeststellung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;40\/07 &#8211; Keine Anwendung des Grundsatzes von Treu und Glauben nach vers&auml;umter Beteiligung nach &sect; 174 Abs. 5 AO &#8211; Beschwer bei zu niedriger Gewinnfeststellung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-13148","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13148\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}