{"id":13160,"date":"2012-12-19T16:01:13","date_gmt":"2012-12-19T14:01:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=13160"},"modified":"2012-12-19T16:01:13","modified_gmt":"2012-12-19T14:01:13","slug":"v-b-68-09-rechnungserteilung-nach-par-14-abs-1-satz-2-ustg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-b-68-09-rechnungserteilung-nach-par-14-abs-1-satz-2-ustg\/","title":{"rendered":"V&nbsp;B&nbsp;68\/09 &#8211; Rechnungserteilung nach &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 UStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.11.2009, V B 68\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Rechnungserteilung nach &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 UStG<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die Revision ist weder wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) noch zur Rechtsfortbildung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2, erste Alternative FGO) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Wird eine Nichtzulassungsbeschwerde auf grunds&auml;tzliche Bedeutung gest&uuml;tzt, setzt eine Zulassung voraus, dass der Beschwerdef&uuml;hrer eine bestimmte f&uuml;r die Entscheidung des Streitfalls erhebliche abstrakte Rechtsfrage herausstellt, der grunds&auml;tzliche Bedeutung zukommen soll (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 14. M&auml;rz 2000 V B 23\/00, BFH\/NV 2000, 1148). Erforderlich ist gem&auml;&szlig; &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO ein konkreter und substantiierter Vortrag, aus welchen Gr&uuml;nden im Einzelnen die Kl&auml;rung der Rechtsfrage durch die angestrebte Revisionsentscheidung aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit oder der Rechtsentwicklung im Allgemeininteresse liegt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 23. Oktober 2007 XI B 26\/07, BFH\/NV 2008, 213). Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) macht insoweit nur Angaben zum Sachverhalt und zu der nach ihrer Ansicht heute gebr&auml;uchlichen Nutzung des elektronischen Datenverkehrs, ohne den vorstehenden Anforderungen zu gen&uuml;gen. Die von der Kl&auml;gerin erst nach Ablauf der Frist f&uuml;r die Begr&uuml;ndung der Nichtzulassungsbeschwerde (13. Juli 2009) im Schriftsatz vom 13. Oktober 2009 aufgeworfenen Fragen k&ouml;nnten selbst dann nicht mehr ber&uuml;cksichtigt werden, wenn sich aus ihnen &#8211;wie die Kl&auml;gerin meint&#8211; ein Kl&auml;rungsbedarf erg&auml;be.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine Zulassung zur Fortbildung des Rechts ist nur erforderlich, wenn &uuml;ber bisher ungekl&auml;rte abstrakte Rechtsfragen zu entscheiden ist (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 41, m.w.N.). Hingegen gen&uuml;gt es nicht, dass der BFH sich noch nicht zu einer bestimmten Rechtsfrage ge&auml;u&szlig;ert hat (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 41). An dem Erfordernis der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit fehlt es, wenn die Rechtsfrage eindeutig in einem bestimmten Sinn zu beantworten ist (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 41).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So liegt es im Streitfall: &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 des im Streitjahr 2006 anzuwendenden Umsatzsteuergesetzes 2005 (UStG) bestimmt eindeutig, dass Rechnungen auf Papier oder vorbehaltlich der Zustimmung des Empf&auml;ngers auf elektronischem Weg zu &uuml;bermitteln sind. Andere &Uuml;bermittlungsarten sind entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin nicht zul&auml;ssig. Zu der nach Ansicht der Kl&auml;gerin erforderlichen Neuregelung des Gesetzes, die den ihrer Ansicht nach im Gesch&auml;ftsverkehr ge&uuml;bten Gepflogenheiten entsprechen w&uuml;rde, ist es noch nicht gekommen. Ob nach Gemeinschaftsrecht eine Erm&auml;chtigung zur Schaffung einer derartigen Regelung besteht, ist bis zur Aus&uuml;bung einer solchen Erm&auml;chtigung durch den Gesetzgeber unbeachtlich. Ob und inwieweit die Finanzverwaltung bei der &Uuml;bermittlung von Rechnungen durch Telefaxger&auml;te von &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 UStG abweicht, ist schon deshalb unerheblich, weil die Kl&auml;gerin selbst nicht geltend macht, diese Verwaltungsregelung nach ihrem Wortlaut f&uuml;r sich in Anspruch nehmen zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.11.2009, V B 68\/09 Rechnungserteilung nach &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 UStG Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Beschwerde hat keinen Erfolg. 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