{"id":13234,"date":"2012-12-19T15:44:18","date_gmt":"2012-12-19T13:44:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=13234"},"modified":"2012-12-19T15:44:18","modified_gmt":"2012-12-19T13:44:18","slug":"x-r-34-07-beschraenkte-abziehbarkeit-von-altersvorsorgeaufwendungen-verfassungsgemaess-verfassungsmaessigkeit-des-grundfreibetrags-endgueltige-ausgestaltung-der-beruecksichtigung-der-aufwendungen-prin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-34-07-beschraenkte-abziehbarkeit-von-altersvorsorgeaufwendungen-verfassungsgemaess-verfassungsmaessigkeit-des-grundfreibetrags-endgueltige-ausgestaltung-der-beruecksichtigung-der-aufwendungen-prin\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;34\/07 &#8211; Beschr&auml;nkte Abziehbarkeit von Altersvorsorgeaufwendungen verfassungsgem&auml;&szlig; &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Grundfreibetrags &#8211; Endg&uuml;ltige Ausgestaltung der Ber&uuml;cksichtigung der Aufwendungen &#8211; Prinzip der intertemporalen Korrespondenz &#8211; Rechtscharakter der Altervorsorgeaufwendungen &#8211; Zuweisung zu den Sonderausgaben &#8211; Ausgleichszahlung f&uuml;r Versorgungsausgleich &#8211; H&ouml;chstbetr&auml;ge &#8211; Einbeziehung der Arbeitgeberanteile &#8211; Finanzierbarkeit der Neuregelung &#8211; Fehlende Korrespondenz in der &Uuml;bergangszeit &#8211; Belastung bei Rentenbezug ab 2039 &#8211; Verbot der Doppelbesteuerung erst bei Rentenbezug r&uuml;gbar &#8211; H&ouml;chstbetrag f&uuml;r sonstige Vorsorgeaufwendungen bei Mitversicherten &#8211; Sozialhilferechtlicher Mindestbedarf als Ma&szlig;gr&ouml;&szlig;e &#8211; Orientierung an &sect; 20 Abs. 2 und 3 SGB II &#8211; Pauschalierte Ber&uuml;cksichtigung der Wohnkosten im Steuerrecht &#8211; H&ouml;he der Mietkosten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.11.2009, X R 34\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Beschr&auml;nkte Abziehbarkeit von Altersvorsorgeaufwendungen verfassungsgem&auml;&szlig; &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Grundfreibetrags &#8211; Endg&uuml;ltige Ausgestaltung der Ber&uuml;cksichtigung der Aufwendungen &#8211; Prinzip der intertemporalen Korrespondenz &#8211; Rechtscharakter der Altervorsorgeaufwendungen &#8211; Zuweisung zu den Sonderausgaben &#8211; Ausgleichszahlung f&uuml;r Versorgungsausgleich &#8211; H&ouml;chstbetr&auml;ge &#8211; Einbeziehung der Arbeitgeberanteile &#8211; Finanzierbarkeit der Neuregelung &#8211; Fehlende Korrespondenz in der &Uuml;bergangszeit &#8211; Belastung bei Rentenbezug ab 2039 &#8211; Verbot der Doppelbesteuerung erst bei Rentenbezug r&uuml;gbar &#8211; H&ouml;chstbetrag f&uuml;r sonstige Vorsorgeaufwendungen bei Mitversicherten &#8211; Sozialhilferechtlicher Mindestbedarf als Ma&szlig;gr&ouml;&szlig;e &#8211; Orientierung an &sect; 20 Abs. 2 und 3 SGB II &#8211; Pauschalierte Ber&uuml;cksichtigung der Wohnkosten im Steuerrecht &#8211; H&ouml;he der Mietkosten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Im zeitlichen Geltungsbereich des Alterseink&uuml;nftegesetzes geleistete Beitr&auml;ge zu den gesetzlichen Rentenversicherungen sind als Sonderausgaben nur beschr&auml;nkt abziehbar (Best&auml;tigung des Senatsbeschlusses vom 1. Februar 2006 X B 166\/05, BFHE 212, 242, BStBl II 2006, 420). Hiergegen bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken.<\/p>\n<p>2. Der im Jahr 2005 im Fall der Zusammenveranlagung zu ber&uuml;cksichtigende Grundfreibetrag ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr 2005 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Sie leisteten in diesem Jahr Beitr&auml;ge zu Vorsorgeaufwendungen i.S. des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 3 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) von insgesamt 4.760 EUR. Daneben entrichtete der im Jahr 1973 geborene Kl&auml;ger Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung in H&ouml;he von 3.733 EUR und sein Arbeitgeber solche in gleicher H&ouml;he. Diese f&uuml;hrten zu einem nach &sect; 10 Abs. 3 EStG abziehbaren Betrag von 747 EUR. Im Rahmen der G&uuml;nstigerpr&uuml;fung (&sect; 10 Abs. 4a EStG) ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die insgesamt geleisteten Vorsorgeaufwendungen der Kl&auml;ger in dem Einkommensteuerbescheid 2005 vom 13. April 2006 mit 4.013 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen diesen Bescheid erhoben die Kl&auml;ger Sprungklage, der das FA zustimmte. Sie beantragten, die vom Kl&auml;ger geleisteten Rentenversicherungsbeitr&auml;ge als vorweggenommene Werbungskosten im Rahmen der Eink&uuml;nfte nach &sect; 22 Nr. 1 EStG zu ber&uuml;cksichtigen. Die Ber&uuml;cksichtigung der Rentenversicherungsbeitr&auml;ge als vorweggenommene Werbungskosten folge aus der Systemumstellung durch das Alterseink&uuml;nftegesetz vom 5. Juli 2004 (BGBl I 2004, 1427) &#8211;AltEinkG&#8211;. Danach werde die R&uuml;ckzahlung von zuvor eingezahltem Kapital nachgelagert im Zeitpunkt der Rentenzufl&uuml;sse versteuert. Rechtssystematisch m&uuml;sse daher die Einzahlung des Kapitals in voller H&ouml;he steuermindernd geltend gemacht werden k&ouml;nnen, um das objektive Nettoprinzip zu gew&auml;hrleisten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine blo&szlig;e (nur in begrenztem Umfang m&ouml;gliche) Abziehbarkeit dieser Aufwendungen als Sonderausgaben scheide aus. Der Einleitungssatz des &sect; 10 Abs. 1 EStG ordne ausdr&uuml;cklich den Vorrang des Werbungskosten- oder Betriebsausgabenabzugs vor dem Sonderausgabenabzug an. Zu Unrecht habe der Bundesfinanzhof (BFH) durch Beschluss vom 1. Februar 2006 X B 166\/05 (BFHE 212, 242, BStBl II 2006, 420) den speziellen Vorrang des Sonderausgabenabzugs f&uuml;r Vorsorgeaufwendungen aus &sect; 10 Abs. 3 Satz 5 EStG hergeleitet. Diese Auslegung stehe im Widerspruch zum objektiven Nettoprinzip, das die uneingeschr&auml;nkte Abziehbarkeit der durch die Einkunftserzielung veranlassten Aufwendungen fordere und nicht zur Disposition des Gesetzgebers oder der Gerichte stehe. Mit der Haushaltslage lasse sich die Regelung nicht rechtfertigen. Zugleich sei das Gebot der Folgerichtigkeit verletzt. Nicht folgerichtig sei, dass auf Grund der &Uuml;bergangsregelung gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 3 EStG im Streitjahr lediglich 60 % der Beitr&auml;ge abziehbar seien, der zu erwartende Besteuerungsanteil der Renteneinnahmen aber diesen Prozentsatz &uuml;bersteige. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) habe in seinem Rentenurteil vom 6. M&auml;rz 2002&nbsp;&nbsp;2 BvL 17\/99 (BVerfGE 105, 73) ausdr&uuml;cklich auf das Gebot der Folgerichtigkeit und das Verbot der Doppelbesteuerung hingewiesen. Die von ihm eingef&uuml;hrte G&uuml;nstigerpr&uuml;fung zeige, dass der Gesetzgeber das Verbot der Doppelbesteuerung nicht einhalten k&ouml;nne. Zudem lasse er im Streitjahr gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 3 Satz 4 EStG nur einen Ansatz von 60 % der Altersvorsorgeaufwendungen zu, ordne aber zugleich eine K&uuml;rzung dieses Betrags um den vollen Arbeitgeberanteil an. Hierdurch werde die Abziehbarkeit des tats&auml;chlich geleisteten Arbeitnehmerbeitrags nochmals reduziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab. Ob Vorsorgeaufwendungen ab dem Jahr 2005 ihrer Rechtsnatur nach Werbungskosten seien, k&ouml;nne dahinstehen. Jedenfalls habe der Gesetzgeber diese Aufwendungen gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 3 Satz 5 EStG mit konstitutiver Wirkung den Sonderausgaben zugewiesen. Die gesetzliche Zuweisung zu den Sonderausgaben und die lediglich beschr&auml;nkte Abziehbarkeit seien nicht verfassungswidrig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung des materiellen Rechts. Sie machen weiterhin geltend, die vom Kl&auml;ger geleisteten Rentenversicherungsbeitr&auml;ge seien in vollem Umfang steuermindernd zu ber&uuml;cksichtigen. Hilfsweise sei ein h&ouml;herer Grundfreibetrag anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rentenversicherungsbeitr&auml;ge seien als vorweggenommene Werbungskosten zu behandeln. Selbst wenn man aber davon ausgehe, dass &sect; 10 Abs. 3 Satz 5 EStG Rentenversicherungsbeitr&auml;ge konstitutiv den Sonderausgaben zuordne, erzwinge das subjektive Nettoprinzip die vollst&auml;ndige Abziehbarkeit. Der Kl&auml;ger werde durch die Beitr&auml;ge zwangsweise belastet. In diesem Umfang st&uuml;nden ihm seine Eink&uuml;nfte nicht zur Einkommensverwendung zur Verf&uuml;gung. Die gegenteilige Ansicht des erkennenden Senats in seinem Beschluss in BFHE 212, 242, BStBl II 2006, 420 stehe im Widerspruch zum Vorlagebeschluss dieses Senats zur vollen Abziehbarkeit von Krankenversicherungsbeitr&auml;gen vom 14. Dezember 2005 X R 20\/04 (BFHE 211, 350, BStBl II 2006, 312). Ebenso wie im Rahmen der Berechnung der Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge i.S. des &sect; 32 EStG (BVerfG-Beschluss vom 11. Januar 2005&nbsp;&nbsp;2 BvR 167\/02, BVerfGE 112, 164, und BFH-Urteil vom 14. Dezember 2006 III R 24\/06, BFHE 216, 225, BStBl II 2007, 530) m&uuml;ssten auch im Streitfall die Rentenversicherungsbeitr&auml;ge in vollem Umfang abziehbar sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nicht zul&auml;ssig sei es, die Kl&auml;ger darauf zu verweisen, sie k&ouml;nnten im Rahmen der Besteuerung der zuflie&szlig;enden Renteneinnahmen Rechtsschutz erlangen. Dies widerspreche dem nach Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes (GG) garantierten Gebot zeitnahen Rechtsschutzes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hilfsweise sei ein h&ouml;herer Grundfreibetrag zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2005 vom 12. November 2009 hat das FA die Steuerfestsetzung wegen der H&ouml;he der abziehbaren Altersvorsorgeaufwendungen und wegen des Grundfreibetrags gem&auml;&szlig; &sect; 165 Abs. 1 Satz 2 der Abgabenordnung f&uuml;r vorl&auml;ufig erkl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>das angefochtene Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2005 vom 12. November 2009 dahingehend zu &auml;ndern, dass anstelle des im Wege der G&uuml;nstigerpr&uuml;fung ber&uuml;cksichtigten Betrags von 4.013 EUR die Vorsorgeaufwendungen wie folgt angesetzt werden:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>a) die geleisteten Arbeitnehmeranteile zur Rentenversicherung von 3.733 EUR entweder als Werbungskosten oder als in vollem Umfang abziehbare Sonderausgaben,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>b) die sonstigen Vorsorgeaufwendungen mit den gesetzlichen H&ouml;chstbetr&auml;gen von 3.900 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>Hilfsweise sei der Grundfreibetrag mit einem um 3.620 EUR h&ouml;heren Betrag anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Das angefochtene Urteil ist aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, da der w&auml;hrend des Revisionsverfahrens ergangene &Auml;nderungsbescheid vom 12. November 2009 an die Stelle der Einkommensteuerfestsetzung vom 13. April 2006 getreten ist. Damit liegt dem FG-Urteil ein nicht mehr existierender Bescheid zugrunde mit der Folge, dass auch dieses Urteil keinen Bestand haben kann (Senatsurteil vom 26. November 2008 X R 31\/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Bescheid vom 12. November 2009 wurde nach &sect; 68 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) Gegenstand des Revisionsverfahrens. Da die vom FG festgestellten tats&auml;chlichen Grundlagen des Streitstoffs durch die &Auml;nderung des angefochtenen Verwaltungsakts unber&uuml;hrt geblieben sind, (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 127 Rz 2, m.w.N. aus der Rechtsprechung), bedarf es keiner Zur&uuml;ckverweisung der Sache gem&auml;&szlig; &sect; 127 FGO. Das finanzgerichtliche Verfahren leidet nicht an einem Verfahrensmangel, so dass die vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen nicht weggefallen sind. Sie bilden daher nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des Senats (BFH-Urteil vom 23. Januar 2003 IV R 71\/00, BFHE 201, 269, BStBl II 2004, 43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat entscheidet in der Sache selbst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 FGO). Die Klage wird abgewiesen. Die vom Kl&auml;ger erbrachten Arbeitnehmerbeitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung sind lediglich in beschr&auml;nktem Umfang abziehbare Sonderausgaben. Die sonstigen Vorsorgeaufwendungen sind &#8211;vorbehaltlich der G&uuml;nstigerpr&uuml;fung&#8211; mit 3.000 EUR steuerlich zu ber&uuml;cksichtigen. Der im Streitjahr f&uuml;r die Kl&auml;ger ber&uuml;cksichtigte Grundfreibetrag in H&ouml;he von 15.329 EUR ist verfassungsgem&auml;&szlig;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:144\"pt>\n<tr>\n<td>I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorschriften zur steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung der Altersvorsorgeaufwendungen in Gestalt des AltEinkG sind sowohl im Hinblick auf ihre endg&uuml;ltige Ausgestaltung als auch in Bezug auf die getroffene &Uuml;bergangsregelung verfassungsm&auml;&szlig;ig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Mit Beschluss in BFHE 212, 242, BStBl II 2006, 420 hatte der erkennende Senat entschieden, es sei nicht ernstlich zweifelhaft, dass im zeitlichen Anwendungsbereich des AltEinkG ab dem 1. Januar 2005 geleistete Beitr&auml;ge zu den gesetzlichen Rentenversicherungen (&sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG) als Sonderausgaben nach n&auml;herer Ma&szlig;gabe der &Uuml;berleitung in die sog. nachgelagerte Besteuerung nur beschr&auml;nkt abziehbar seien. Bei summarischer Beurteilung best&uuml;nden gegen diese gesetzliche Regelung keine durchgreifenden Bedenken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Auffassung sind die Finanzgerichte gefolgt (FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 30. November 2006&nbsp;&nbsp;10 K 171\/06, nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;; FG N&uuml;rnberg, Urteil vom 1. August 2007 VII 51\/2006, n.v.; FG K&ouml;ln, Urteil vom 20. Dezember 2006&nbsp;&nbsp;12 K 2253\/06, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2007, 836; FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14. November 2007&nbsp;&nbsp;1 K 1665\/06, EFG 2008, 1037; Hessisches FG, Beschluss vom 31. Januar 2007&nbsp;&nbsp;1 V 3571\/06, n.v.; FG Baden-W&uuml;rttemberg, Beschluss vom 26. Juni 2008 10 V 2450\/08, Deutsche Steuer-Zeitung\/Eildienst 2008, 628). Dem hat sich die Finanzverwaltung angeschlossen (Aktualisierung des Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 24. Februar 2005, BStBl I 2005, 429 durch Schreiben vom 30. Januar 2008, BStBl I 2008, 390). Die Literatur lehnt die Senatsauffassung dagegen &uuml;berwiegend ab (Schmidt\/Drenseck, EStG, 28. Aufl., &sect; 9 Rz 38; Hallerbach, Steuern und Bilanzen &#8211;StuB&#8211; 2006, 305; Horlemann, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2006, 1075; Schneider\/Bahr, Die Information f&uuml;r Steuerberater und Wirtschaftspr&uuml;fer &#8211;INF&#8211; 2006, 386; Paus, FR 2006, 584; Heuermann, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2006, 688 f&uuml;r die Zeit nach Ablauf der &Uuml;bergangsregelung; dagegen P. Fischer, Neue Wirtschafts-Briefe, Fach 3, S. 13895; ders. in FR 2007, 76; differenzierend S&ouml;hn, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff &#8211;KSM&#8211;, EStG, &sect; 10 Rz E 272 ff.; Kulosa in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect; 10 EStG Rz 122 und 335 ff.; Dreher, Das Alterseink&uuml;nftegesetz, 2006, S. 79 ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat h&auml;lt auch im Rahmen der abschlie&szlig;enden Pr&uuml;fung der Problematik an seiner im Beschluss in BFHE 212, 242, BStBl II 2006, 420 vertretenen Rechtsauffassung fest. Weder die endg&uuml;ltige Regelung der Abziehbarkeit der Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben in &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG in der Begrenzung des &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 1 bis 3 EStG (unten 2.) noch die den Kl&auml;ger treffende &Uuml;bergangsregelung in &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 4 bis 6 EStG (unten 3.) versto&szlig;en gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 GG sowie gegen das objektive und subjektive Nettoprinzip.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Mit den gesetzlichen Neuregelungen des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 EStG hat der Gesetzgeber den Vorgaben des BVerfG im Urteil in BVerfGE 105, 73 Rechnung getragen. Das BVerfG hatte die unterschiedliche Besteuerung der Beamtenpensionen nach &sect; 19 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 EStG in der vor dem AltEinkG geltenden Fassung einerseits und der Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung andererseits teilweise f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt und dem Gesetzgeber aufgegeben, die Rechtslage bis zum Jahresbeginn 2005 zu bereinigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG regelt die Abziehbarkeit von Beitr&auml;gen zu den gesetzlichen Rentenversicherungen und anderer Altersvorsorgeaufwendungen. &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG bestimmt: &quot;Zu den Beitr&auml;gen nach Buchstabe a und b ist der nach &sect; 3 Nr. 62 steuerfreie Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung und ein diesem gleichgestellter steuerfreier Zuschuss des Arbeitgebers hinzuzurechnen.&quot; Nach &sect; 10 Abs. 3 Satz 1 EStG sind Vorsorgeaufwendungen nach Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 bis zu 20.000 EUR zu ber&uuml;cksichtigen. Bei zusammenveranlagten Ehegatten verdoppelt sich der H&ouml;chstbetrag (&sect; 10 Abs. 3 Satz 2 EStG). Der H&ouml;chstbetrag nach Satz 1 oder 2 ist bei Steuerpflichtigen, die zum Personenkreis des &sect; 10c Abs. 3 Nr. 1 und 2 EStG geh&ouml;ren oder Eink&uuml;nfte i.S. des &sect; 22 Nr. 4 EStG erzielen und die ganz oder teilweise ohne eigene Beitragsleistungen einen Anspruch auf Altersversorgung erwerben, um den Betrag zu k&uuml;rzen, der, bezogen auf die Einnahmen aus der T&auml;tigkeit, die die Zugeh&ouml;rigkeit zum genannten Personenkreis begr&uuml;nden, dem Gesamtbeitrag (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) zur allgemeinen Rentenversicherung entspricht (&sect; 10 Abs. 3 Satz 3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die endg&uuml;ltige Ausgestaltung der steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung der Altersvorsorgeaufwendungen besteht daher aus drei Elementen: der Zuordnung der Altersvorsorgeaufwendungen zu den Sonderausgaben (unten b), der Begrenzung des steuerlichen Abzugs der Vorsorgeaufwendungen auf 20.000 EUR bzw. im Falle der Zusammenveranlagung auf 40.000 EUR (unten c) sowie der Hinzurechnung des nach &sect; 3 Nr. 62 EStG steuerfreien Arbeitgeberanteils zur gesetzlichen Rentenversicherung bei der Ermittlung der geleisteten Vorsorgeaufwendungen (unten d). Alle drei Regelungen sind unter Ber&uuml;cksichtigung der nachfolgenden verfassungsrechtlichen Grunds&auml;tze nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Bereich des Steuerrechts, insbesondere des Einkommensteuerrechts, wird die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BVerfG vor allem durch zwei eng miteinander verbundene Leitlinien begrenzt: durch das Gebot der Besteuerung nach der finanziellen Leistungsf&auml;higkeit und durch das Gebot der Folgerichtigkeit (BVerfG-Entscheidungen in BVerfGE 105, 73, 125; vom 8. Juni 2004&nbsp;&nbsp;2 BvL 5\/00, BVerfGE 110, 412, 433; vom 4. Dezember 2002&nbsp;&nbsp;2 BvR 400\/98, 1735\/00, BVerfGE 107, 27, 46; vom 21. Juni 2006&nbsp;&nbsp;2 BvL 2\/99, BVerfGE 116, 164, 180, und vom 7. November 2006&nbsp;&nbsp;1 BvL 10\/02, BVerfGE 117, 1, 30). Im Interesse verfassungsrechtlich gebotener steuerlicher Lastengleichheit muss darauf abgezielt werden, Steuerpflichtige bei gleicher Leistungsf&auml;higkeit auch gleich hoch zu besteuern (horizontale Steuergerechtigkeit), w&auml;hrend (in vertikaler Richtung) die Besteuerung h&ouml;herer Einkommen im Vergleich mit der Besteuerung niedrigerer Einkommen angemessen abgestuft werden muss (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse in BVerfGE 107, 27, 47; vom 16. M&auml;rz 2005&nbsp;&nbsp;2 BvL 7\/00, BVerfGE 112, 268, 279, jeweils m.w.N.). Dabei muss eine gesetzliche Belastungsentscheidung folgerichtig im Sinne von Belastungsgleichheit umgesetzt werden (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse in BVerfGE 107, 27, 47; in BVerfGE 116, 164, 180). Ausnahmen von einer solchen folgerichtigen Umsetzung bed&uuml;rfen eines besonderen sachlichen Grundes (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 30. September 1998 2 BvR 1818\/91, BVerfGE 99, 88, 95; vom 11. November 1998&nbsp;&nbsp;2 BvL 10\/95, BVerfGE 99, 280, 290; in BVerfGE 107, 27, 47; in BVerfGE 116, 164, 180; BVerfG-Urteil in BVerfGE 105, 73, 126).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die gesetzliche Zuweisung der Altersvorsorgeaufwendungen zu den Sonderausgaben in &sect; 10 EStG ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, obwohl die Altersvorsorgeaufwendungen ihrer Rechtsnatur nach in erster Linie vorweggenommene Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften i.S. des &sect; 22 EStG sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Vorweggenommene Werbungskosten liegen nach der Rechtsprechung des BFH dann vor, wenn Aufwendungen in einem hinreichend klaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit einer bestimmten Einkunftsart stehen (BFH-Urteil vom 4. Dezember 2002 VI R 120\/01, BFHE 201, 156, BStBl II 2003, 403, m.w.N.). Diese Voraussetzungen sind bei den ab dem Veranlagungszeitraum 2005 geleisteten Altersvorsorgeaufwendungen gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber hat bei der im AltEinkG verwirklichten Rentenbesteuerung das Prinzip der &quot;intertemporalen Korrespondenz&quot; zugrunde gelegt. Altersrenten sind als solche steuerbar. Zu ber&uuml;cksichtigen sind &#8211;wenn auch zeitlich versetzt&#8211; alle Aufwendungen und alle Ertr&auml;ge. Im Grunds&auml;tzlichen hat sich der Gesetzgeber damit von dem f&uuml;r die Rentenbesteuerung bis zum Veranlagungszeitraum 2004 ma&szlig;geblichen Versicherungsprinzip und der Ertragsanteilsbesteuerung (Zinsbesteuerung) gel&ouml;st. Dies ist auch verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (Senatsurteil vom 26. November 2008 X R 15\/07, BFHE 223, 445, BStBl II 2009, 710, unter II.2.a bb (1)). Damit sind Altersvorsorgeaufwendungen ihrer Rechtsnatur nach Erwerbsaufwendungen, soweit sie mit k&uuml;nftigen (steuerbaren) Renteneinnahmen im Zusammenhang stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Werbungskostencharakter wird demzufolge auch von der ganz &uuml;berwiegend vertretenen Rechtsansicht (vgl. z.B. Abschlussbericht der Sachverst&auml;ndigenkommission zur Neuordnung der steuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen &#8211;Sachverst&auml;ndigenkommission&#8211;, BMF-Schriftenreihe Bd. 74, S. 21; S&ouml;hn, in: KSM, a.a.O., &sect; 10 Rz E 276 ff.; HHR\/Kulosa, &sect; 10 EStG Rz 122; Heuermann, DB 2006, 688; Ruland in Festschrift f&uuml;r Selmer 2004, 889, 897; S&ouml;hn, Steuer und Wirtschaft &#8211;StuW&#8211; 2003, 332; Weber-Grellet, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2004, 1721, 1725; a.A. P. Fischer, Betriebs-Berater 2003, 873, 877) bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Gesetzgeber hat jedoch durch die in &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG getroffene Regelung die Altersvorsorgeaufwendungen mit konstitutiver Wirkung den Sonderausgaben zugeordnet. Er hat f&uuml;r diese Aufwendungen &#8211;unabh&auml;ngig von ihrer Rechtsnatur&#8211; eine Sonderregelung getroffen, die als lex specialis eine Sperrwirkung gegen&uuml;ber der generellen Regelung des &sect; 10 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG entfaltet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Der erkennende Senat hat dies in seinem Beschluss in BFHE 212, 242, BStBl II 2006, 420, unter II.5. unter Hinweis auf den Wortlaut der Norm, den systematischen Zusammenhang und den Willen des Gesetzgebers, der sich in der Norm niedergeschlagen hat, ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndet, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen darauf Bezug genommen wird (zustimmend Dreher, a.a.O., S. 105; HHR\/Kulosa, &sect; 10 EStG Rz 122 a.E.; S&ouml;hn, in: KSM, a.a.O., &sect; 10 Rz E 315 f.; ders., FR 2006, 905, 912; a.A. Hallerbach, StuB 2006, 305; Horlemann, FR 2006, 1075; Paus, FR 2006, 584, und Schneider\/Bahr, INF 2006, 386).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Diese Beurteilung &auml;ndert sich auch nicht dadurch, dass &#8211;was der angerufene Senat in dem vorstehenden Beschluss noch offengelassen hatte&#8211; die Altersvorsorgeaufwendungen im Wesentlichen den Rechtscharakter von vorweggenommenen Werbungskosten haben. Zwar ordnet &sect; 10 Abs. 1 Satz 1 EStG an, dass die in &sect; 10 EStG genannten Aufwendungen dann keine Sonderausgaben sind, wenn sie Werbungskosten oder Betriebsausgaben sind oder wie solche behandelt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Gegensatz dazu nimmt &sect; 10 Abs. 3 EStG Bezug auf die in &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG genannten Vorsorgeaufwendungen und normiert ausdr&uuml;cklich ihre beschr&auml;nkte Abziehbarkeit als Sonderausgabe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Um dem in dem Gesetzgebungsverfahren unmissverst&auml;ndlich zum Ausdruck gekommenen Willen des Gesetzgebers zur Geltung zu verhelfen, ist das widerstreitende Verh&auml;ltnis von &sect; 10 Abs. 1 Satz 1 EStG zu &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 3 EStG nach dem Grundsatz vom Vorrang der speziellen Norm nur in der Weise aufzul&ouml;sen, dass die in &sect; 10 Abs. 3 Satz 5 EStG enthaltene spezielle Zuweisung zu den Sonderausgaben dem Einleitungssatz des &sect; 10 Abs. 1 EStG vorgeht. Nur so wird der vollst&auml;ndige Abzug der Altersvorsorgeaufwendungen als steuermindernder Aufwand vermieden. Jedes andere Ergebnis hat der Gesetzgeber ersichtlich nicht gewollt (vgl. BTDrucks 15\/2150, S. 22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies l&auml;sst sich nicht nur der H&ouml;chstbetragsregelung des &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 1 und 2 EStG, sondern auch der &Uuml;bergangsregelung entnehmen. Die gesetzgeberische Intention, in der ab dem Jahr 2005 beginnenden &Uuml;bergangsphase Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung und andere Altersvorsorgeaufwendungen nicht in vollem Umfang als Werbungskosten, sondern prozentual begrenzt als Sonderausgaben zum Abzug zuzulassen, belegt zudem die in &sect; 10 Abs. 4a EStG vorgesehene G&uuml;nstigerpr&uuml;fung: Auch diese h&auml;tte keinen sinnvollen Anwendungsbereich, wenn die Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung ohnehin ganz oder &uuml;berwiegend als vorweggenommene Werbungskosten abziehbar w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Hierin liegt auch der Unterschied zu den Urteilen des IX. Senats des BFH vom 8. M&auml;rz 2006 IX R 107\/00 (BFHE 212, 511, BStBl II 2006, 446) und IX R 78\/01 (BFHE 212, 514, BStBl II 2006, 448). Dort waren Ausgleichszahlungen zu beurteilen, die ein zum Versorgungsausgleich verpflichteter Beamter an seinen Ehegatten leistet, um eine K&uuml;rzung seiner Versorgungsbez&uuml;ge zu vermeiden. Diese Ausgleichszahlungen fallen nicht unter die spezielle gesetzliche Regelung des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 EStG und unterliegen somit auch nicht der gesetzlich angeordneten beschr&auml;nkten Abziehbarkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>eee) Diese Auslegung des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 3 EStG steht nicht im Widerspruch zur Rechtsprechung des VI. Senats des BFH, wonach der Werbungskosten- bzw. Betriebsausgabenabzug Vorrang vor dem Abzug von Berufsausbildungskosten als Sonderausgaben hat, so dass &sect; 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG keine Sperrwirkung f&uuml;r einen Abzug entfaltet (so bereits BFH-Urteil in BFHE 201, 156, BStBl II 2003, 403, m.w.N., und Urteile vom 18. Juni 2009 VI R 14\/07, BFHE 225, 393, VI R 31\/07, BFH\/NV 2009, 1797, VI R 79\/06, n.v., VI R 6\/07, BFH\/NV 2009, 1796, VI R 49\/07, BFH\/NV 2009, 1799). Diese Aussage des VI. Senats bezieht sich zun&auml;chst nur auf den Bereich der Berufsausbildungskosten und muss zudem vor dem Hintergrund der &Auml;nderung des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG und der Einf&uuml;hrung des &sect; 12 Nr. 5 EStG durch das Gesetz zur &Auml;nderung der Abgabenordnung und weiterer Gesetze vom 21. Juli 2004 (BGBl I 2004, 1753) gesehen werden. Der Gesetzgeber orientierte sich dabei weitgehend an der ab dem Jahr 2002 ge&auml;nderten Rechtsprechung des BFH, nach der Aufwendungen f&uuml;r berufliche Bildungsma&szlig;nahmen, die nach der ersten Berufsausbildung bzw. einem Erststudium stattfinden, zum Betriebsausgaben-\/Werbungskostenabzug zugelassen werden. Aufwendungen f&uuml;r die erstmalige Berufsausbildung und f&uuml;r das Erststudium werden dagegen typisierend den Lebensf&uuml;hrungskosten zugerechnet (Bericht des Finanzausschusses zum Entwurf eines Gesetzes zur &Auml;nderung der Abgabenordnung, BTDrucks 15\/3339, S. 10). Danach sind nur die Berufsausbildungskosten, die Aufwendungen i.S. des &sect; 12 Nr. 5 EStG darstellen und damit keine Werbungskosten und Betriebsausgaben sind, als Sonderausgaben gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG abziehbar. Zu einer Kollision zwischen &sect; 10 Abs. 1 Satz 1 EStG und &sect; 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG kann es daher &#8211;nach Auffassung des Gesetzgebers&#8211; gar nicht erst kommen, so dass sich auch die Frage einer Sperrwirkung nicht stellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber kommt im Bereich der Altersvorsorgeaufwendungen &#8211;insbesondere durch &sect; 10 Abs. 3 Satz 5 EStG&#8211; eindeutig der Wille des Steuergesetzgebers zum Ausdruck, die Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben nur im begrenzten Umfang zum Abzug zuzulassen. Damit ordnet er die Altersvorsorgeaufwendungen trotz ihres Werbungskostencharakters abweichend von &sect; 10 Abs. 1 Satz 1 EStG den Sonderausgaben zu, so dass &sect; 10 Abs. 1 Satz 1 EStG insoweit gegen&uuml;ber &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 3 EStG keine Sperrwirkung entfalten kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dass der Gesetzgeber die Vorsorgeaufwendungen trotz ihrer Rechtsnatur konstitutiv den Sonderausgaben und nicht den Werbungskosten zugewiesen hat, mag steuersystematisch bedenklich sein; verfassungsrechtlich ist die Zuweisung jedoch nicht von vornherein unzul&auml;ssig, da keine Grundgesetznorm eine entsprechende Zuordnung fordert (so auch Musil, StuW 2005, 278, 280; S&ouml;hn\/M&uuml;ller-Franken, StuW 2000, 442, 445; S&ouml;hn, FR 2006, 905, 908 f.). Entscheidend ist nach der Rechtsprechung des BVerfG nicht die systematisch richtige Einordnung steuermindernder Aufwendungen, sondern entscheidend sind die im Wesentlichen gleichen steuerlichen Auswirkungen (BVerfG-Beschluss vom 19. Februar 1991&nbsp;&nbsp;1 BvR 1231\/85, BVerfGE 83, 395 zur Steuerfreiheit von Beihilfen nach &sect; 3 Nr. 11 EStG im Vergleich zur Abziehbarkeit von Krankheitsaufwendungen nach &sect; 33 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine systemwidrige Einordnung der Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben kann demzufolge dann verfassungsrechtlich relevant sein und einen Versto&szlig; gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz darstellen, wenn die daraus resultierenden unterschiedlichen Rechtsfolgen zu einer nicht gerechtfertigten steuerlichen Ungleichbehandlung der Altersvorsorgeaufwendungen im Vergleich zu anderen vorweggenommenen Werbungskosten f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Die steuerliche Einordnung von Altersvorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben gegen&uuml;ber einer Behandlung als vorweggenommene Werbungskosten f&uuml;hrt in den folgenden Einzelf&auml;llen zu unterschiedlichen Rechtsfolgen: Es ist einem Steuerpflichtigen verwehrt, Verluste, die im Fall des Ansatzes von Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften gem&auml;&szlig; &sect; 22 EStG eintreten w&uuml;rden, im Wege des Verlustvor- oder -r&uuml;cktrags gem&auml;&szlig; &sect; 10d EStG zu ber&uuml;cksichtigen, wenn ihm anderweitige positive Eink&uuml;nfte zum Verlustausgleich nicht oder nicht in ausreichendem Umfang zur Verf&uuml;gung stehen. Auch bewirkt die Behandlung als Sonderausgabe, dass bei der Bemessungsgrundlage f&uuml;r die zumutbare Eigenbelastung i.S. des &sect; 33 EStG die Altersvorsorgebeitr&auml;ge unber&uuml;cksichtigt bleiben. Umgekehrt f&uuml;hrt der im Falle des Sonderausgabenabzugs h&ouml;here Betrag des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte dazu, dass von dem Steuerpflichtigen geleistete Spendenbetr&auml;ge in weitergehendem Umfang gem&auml;&szlig; &sect; 10b EStG abziehbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Art. 3 Abs. 1 GG verbietet die ungleiche Behandlung von wesentlich Gleichem und die Gleichbehandlung von wesentlich Ungleichem (BVerfG-Entscheidungen vom 24. April 1991&nbsp;&nbsp;1 BvR 1341\/90, BVerfGE 84, 133, 157 f.; vom 15. Juli 1998&nbsp;&nbsp;1 BvR 1554\/89 u.a., BVerfGE 98, 365, 385). Art. 3 Abs. 1 GG ist dann verletzt, wenn sich ein vern&uuml;nftiger, sich aus der Natur der Sache ergebender oder sonst einleuchtender Grund f&uuml;r die gesetzliche Differenzierung oder Gleichbehandlung nicht finden l&auml;sst (BVerfG-Urteil in BVerfGE 105, 73, unter C.I., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) F&uuml;r die unterschiedliche Behandlung der Altersvorsorgeaufwendungen und anderer vorweggenommener Werbungskosten besteht ein sachlicher Grund.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Altersvorsorgeaufwendungen i.S. des &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG sind nicht nur Beitr&auml;ge enthalten, die der Absicherung des Steuerpflichtigen f&uuml;r den Fall der Erwerbsunf&auml;higkeit und des Alters sowie der Absicherung seiner Hinterbliebenen dienen. Die Beitr&auml;ge haben daher nicht ausschlie&szlig;lich Werbungskostencharakter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gesetzliche Rentenversicherung gew&auml;hrt nach dem Grundsatz &quot;Rehabilitation vor Rente&quot; auch Leistungen der medizinischen Rehabilitation und der Teilhabe am Arbeitsleben, wenn hierdurch die Erwerbsf&auml;higkeit wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann (&sect; 9 Abs. 1 des Sechsten Buch Sozialgesetzbuch &#8211; Gesetzliche Rentenversicherung &#8211;SGB VI&#8211;). Das Leistungsspektrum ist im Zweiten Unterabschnitt des Zweiten Kapitels des SGB VI in den &sect;&sect; 13 bis 32 geregelt. Der Beitragsanteil, der diese Leistungen finanziert, stellt keine vorweggenommenen Werbungskosten dar, weil die erhaltenen Leistungen nicht zu steuerpflichtigen Einnahmen f&uuml;hren (vgl. z.B. f&uuml;r das &Uuml;bergangsgeld gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 20 f. SGB VI &sect; 3 Nr. 1 Buchst. c EStG). Dasselbe gilt f&uuml;r den Zuschuss zu den Aufwendungen f&uuml;r die Krankenversicherung, den ein freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherter Rentner gem&auml;&szlig; &sect; 106 SGB VI erh&auml;lt und der nach &sect; 3 Nr. 14 EStG steuerfrei ist. Die einheitliche Behandlung der Altersvorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben macht eine Beitragsaufteilung entbehrlich und dient damit der Praktikabilit&auml;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass die Altersvorsorgeaufwendungen nach Ansicht des erkennenden Senats eine &quot;Doppelnatur&quot; (so auch Weber-Grellet, DStR 2004, 1721, 1725) haben. Sie gew&auml;hren bereits vor Eintritt des Rentenfalls Rechte, die einem Versicherungsschutz gleichkommen. Durch sie werden Anwartschaften begr&uuml;ndet, die mit Abschluss der Erwerbsphase zu einer geldwerten Rechtsposition erstarken (BVerfG-Urteil in BVerfGE 105, 73, 124). Sie f&uuml;hren daher bereits in der Erwerbsphase in gewisser Hinsicht zu einer Verm&ouml;gensbildung. Auch aus diesem Grund erscheint die Beibehaltung der Einordnung der Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben trotz des Systemwechsels zur nachgelagerten Besteuerung vertretbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Die vorstehend dargestellten Erw&auml;gungen rechtfertigen die konstitutive Zuordnung der Altersvorsorgeaufwendungen zu den Sonderausgaben, zumal die oben dargestellten unterschiedlichen Rechtsfolgen zwischen der Behandlung als Werbungskosten oder als Sonderausgaben nicht besonders gravierend sind. Es handelt sich zudem eher um Ausnahmef&auml;lle, so dass vor allem vor dem Hintergrund der Praktikabilit&auml;t die Nachteile hinzunehmen sind (a.A. S&ouml;hn, in: KSM, a.a.O., &sect; 10 Rz E 327).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Gegen die gesetzliche Begrenzung der steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung der Altersvorsorgeaufwendungen auf 20.000 EUR bzw. 40.000 EUR in &sect; 10 Abs. 3 Satz 1 und 2 EStG bestehen keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken. Es liegt weder ein Versto&szlig; gegen das objektive noch gegen das subjektive Nettoprinzip vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein tragendes Strukturelement des Einkommensteuerrechts ist das objektive Nettoprinzip. Danach werden Einnahmen nicht brutto, sondern nur gek&uuml;rzt um damit im Zusammenhang stehende Erwerbsaufwendungen der Besteuerung unterworfen (BVerfG-Entscheidungen vom 2. Oktober 1969&nbsp;&nbsp;1 BvL 12\/68, BVerfGE 27, 58, und vom 23. Januar 1990&nbsp;&nbsp;1 BvL 4-7\/87, BVerfGE 81, 228). Zwar kennt das geltende Einkommensteuerrecht eine Reihe von Abzugsverboten f&uuml;r bestimmte Aufwendungen trotz betrieblicher bzw. beruflicher Veranlassung. Solche Abzugsverbote bed&uuml;rfen jedoch stets eines besonderen, verfassungsrechtlich tragf&auml;higen sachlichen Grundes (vgl. BVerfG-Urteil vom 9. Dezember 2008&nbsp;&nbsp;2 BvL 1, 2\/07, 1, 2\/08, BVerfGE 122, 210, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es kann dahingestellt bleiben, ob in dem Bereich der Sonderausgaben das Nettoprinzip &uuml;berhaupt zum Tragen kommen kann. Da aber die Aufwendungen ohne die konstitutive Zuordnung zu den Sonderausgaben im Wesentlichen als Werbungskosten abziehbar gewesen w&auml;ren, kann sich der Gesetzgeber durch eine von ihm gew&auml;hlte anderweitige systematische Zuordnung nicht einer folgerichtigen Umsetzung der verfassungsrechtlichen Vorgaben und damit der Geltung des objektiven Nettoprinzips entziehen (vgl. dazu auch BVerfG-Beschluss in BVerfGE 112, 268).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das objektive Nettoprinzip ist nicht verletzt, die gesetzliche Begrenzung des Abzugs der Altersvorsorgeaufwendungen in &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 1 und 2 EStG auf den H&ouml;chstbetrag von 20.000 EUR (40.000 EUR im Falle von zusammenveranlagten Ehegatten) ist sachlich gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber hielt diese Begrenzung auf ein Volumen, das weit oberhalb der H&ouml;chstbetr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung liegt, zur Verhinderung von Missbr&auml;uchen f&uuml;r geboten (BTDrucks 15\/2150, S. 22, 34). Dies ist jedenfalls nicht sachwidrig (ebenso S&ouml;hn, StuW 2003, 332, 336; Risthaus, DB 2004, 1329, 1331; Weber-Grellet, DStR 2004, 1721, 1726; a.A. Dreher, a.a.O., S. 121). Die Annahme, das Risiko des vorzeitigen Versterbens und der damit verbundene Totalverlust des eingezahlten Kapitals verhinderten einen Missbrauch (Sachverst&auml;ndigenkommission, a.a.O., S. 25; S&ouml;hn, FR 2006, 905, 911), ist jedenfalls nicht zwingend. Dorenkamp (Nachgelagerte Besteuerung von Einkommen, Schriften zum Steuerrecht, Bd. 78, 283) hat dargelegt, dass angesichts der Gr&ouml;&szlig;enordnung der Belastungsunterschiede zwischen nachgelagerter und traditioneller Besteuerung die Umschichtung erheblicher Betr&auml;ge in Rentenversicherungsprodukte jedenfalls bei j&uuml;ngeren Steuerpflichtigen nicht auszuschlie&szlig;en sei. Es ist Sache des Gesetzgebers, die k&uuml;nftige Entwicklung von Sachverhalten zu beurteilen. Dabei kommt ihm ein weiter Prognose- und Einsch&auml;tzungsspielraum zu (BVerfG-Urteil vom 10. Juni 2009&nbsp;&nbsp;1 BvR 706\/08, 1 BvR 814\/08, 1 BvR 819\/08, 1 BvR 832\/08, 1 BvR 837\/08, Neue Juristische Wochenschrift 2009, 2033, m.w.N. aus der BVerfG-Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die nur beschr&auml;nkte Abziehbarkeit von Altersvorsorgeaufwendungen verletzt nicht das aus dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) abzuleitende subjektive Nettoprinzip. Danach muss dem Steuerpflichtigen ein &quot;staatsfreies Existenzminimum&quot; verbleiben. Bestimmte zwangsl&auml;ufige Aufwendungen m&uuml;ssen, auch wenn sie in den Bereich der privaten Lebensf&uuml;hrung fallen, steuerlich verschont werden (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 107, 27; vgl. auch zur steuerlichen Freistellung von Beitr&auml;gen zu privaten Versicherungen f&uuml;r den Krankheits- und Pflegefall BVerfG-Beschluss vom 13. Februar 2008&nbsp;&nbsp;2 BvL 1\/06, BVerfGE 120, 125).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber ist dieser Verpflichtung durch das AltEinkG nachgekommen. Die Aufwendungen f&uuml;r die Zeit ab dem Jahr 2025 sind bis zu einem H&ouml;chstbetrag von 20.000 EUR bzw. im Fall der Zusammenveranlagung von 40.000 EUR vollst&auml;ndig steuerlich abziehbar. Die Begrenzung ist unter dem Gesichtspunkt des subjektiven Nettoprinzips nicht zu beanstanden, das die steuerliche Freistellung von zwangsweise entstehendem existenzsichernden Aufwand verlangt. Messgr&ouml;&szlig;e hierf&uuml;r ist das sozialhilferechtlich gew&auml;hrleistete Leistungsniveau (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 120, 125, unter C.II.3.). Da der H&ouml;chstbetrag von 20.000 EUR bzw. 40.000 EUR den H&ouml;chstbetrag zur gesetzlichen Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten erheblich &uuml;bersteigt (BTDrucks 15\/2150, S. 22; im Jahr 2009 in den alten Bundesl&auml;ndern 12.895 EUR [5.400 x 12 x 19,9 %]), beruhen dar&uuml;ber hinausgehende Beitr&auml;ge lediglich auf einer freiwilligen Entscheidung des Steuerpflichtigen, Rentenanspr&uuml;che zu erwerben, die &uuml;ber die blo&szlig;e Existenzsicherung hinausgehen. Die H&ouml;chstbetragsregelung des &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 1 bis 3 EStG verletzt daher das subjektive Nettoprinzip nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Hinzurechnung der steuerfreien Arbeitgeberbeitr&auml;ge bei der Ermittlung der H&ouml;he der Vorsorgeaufwendungen verst&ouml;&szlig;t ebenso wenig gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG wie die Nichteinbeziehung von fiktiven Beitr&auml;gen zur Beamtenversorgung in die H&ouml;chstbetragsberechnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Einbeziehung der Arbeitgeberanteile in die Berechnung des abziehbaren H&ouml;chstbetrags beruht auf einem sachgerechten Grund. Sie soll gew&auml;hrleisten, dass zwei Steuerpflichtige, von denen nur einer einen steuerfreien Arbeitgeberanteil oder -zuschuss erhalten hat, hinsichtlich des Gesamtaufwands f&uuml;r die Altersversorgung im Ergebnis in gleichem Umfang steuerlich freigestellt werden. Insofern dient die Einbeziehung der Gleichbehandlung der Arbeitnehmer mit den Selbst&auml;ndigen, die f&uuml;r ihre Altersversorgung selbst aufkommen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einbeziehung des Arbeitgeberanteils in die H&ouml;chstbetragsberechnung f&uuml;hrt nicht dazu, dass dieser dem steuerpflichtigen Arbeitslohn gleichgestellt wird. Der erkennende Senat sieht die Ursache dieser rechnerischen Einbeziehung vielmehr darin, dass dem Steuerpflichtigen, f&uuml;r den kein Arbeitgeberbeitrag geleistet wird, h&ouml;here Abzugsm&ouml;glichkeiten seiner Altersvorsorgeaufwendungen gew&auml;hrt werden m&uuml;ssen, um zu einer Gleichbehandlung zu kommen. Die Einbeziehung der Arbeitgeberanteile ist lediglich eine Berechnungsmethode zur Umsetzung dieses Ziels; sie beantwortet nicht die Frage, ob Arbeitgeberanteile steuerbare und grunds&auml;tzlich steuerpflichtige Eink&uuml;nfte sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Dadurch, dass der erkennende Senat die Einbeziehung der Arbeitgeberanteile in die H&ouml;chstbetragsberechnung f&uuml;r sachgerecht h&auml;lt, weicht er nicht von der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) ab, die den Arbeitgeberanteil lediglich als systemn&uuml;tzig ansieht. Der Arbeitnehmer erlangt nach dieser Rechtsprechung keinen eigenen rechtlichen oder wirtschaftlichen Vorteil, so dass er auch eine entsprechende Beitragserstattung nicht verlangen kann (BSG-Urteil vom 29. Juni 2000 B 4 RA 57\/98 R, BSGE 86, 262). Auch besteht kein Widerspruch zur Rechtsprechung des VI. Senats des BFH, die &sect; 3 Nr. 62 EStG nur deklaratorischen Charakter beimisst (Urteil vom 6. Juni 2002 VI R 178\/97, BFHE 199, 524, BStBl II 2003, 34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Zum einen hat das BVerfG ausdr&uuml;cklich offengelassen, ob die Sichtweise, dass die Arbeitgeberbeitr&auml;ge von vornherein nicht Teil des steuerbaren Einkommens sind, verfassungsrechtlich zwingend ist (BVerfG-Entscheidungen in BVerfGE 120, 125, und in BVerfGE 105, 73).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Zum anderen ist, selbst wenn man die Grunds&auml;tze der Entscheidungen des BSG und des VI. Senats des BFH zugrunde legt, die st&auml;ndige Rechtsprechung des BVerfG zu ber&uuml;cksichtigen, nach der auch die Arbeitgeberanteile dem versicherten Arbeitnehmer als eigene Leistungen zuzurechnen sind und dem Schutzbereich des Art. 14 GG unterfallen (BVerfG-Urteile vom 16. Juli 1985&nbsp;&nbsp;1 BvL 5\/80, 1 BvR 1023, 1052\/83 und 1227\/84, BVerfGE 69, 272, 302, betreffend Renten- und Krankenversicherung; vom 28. April 1999&nbsp;&nbsp;1 BvL 32\/95, 1 BvR 2105\/95, BVerfGE 100, 1, 35). Danach dienten die Beitr&auml;ge (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) zur Rentenversicherung nach Einf&uuml;hrung des Umlageverfahrens (ab 1969) zwar der Finanzierung der zur Zeit der Beitragsentrichtung f&auml;lligen Rentenzahlungen; gleichwohl erwerbe der Beitragszahler sein Anrecht auf Bezug der Rente, d.h. seinen staatlich garantierten Anspruch gegen die Versichertengemeinschaft, nicht erst bei deren Anlaufen in einem Akt, sondern mit den Beitragszahlungen wachsend w&auml;hrend des Versicherungsverlaufs. Deren absolute H&ouml;he (einschlie&szlig;lich der Arbeitgeberanteile) habe auch im System des Umlageverfahrens insofern f&uuml;r den Wert der erworbenen Teile des Rentenrechts Bedeutung, als sie die Rangstelle des Versicherten innerhalb der Versichertengemeinschaft festlegten (BVerfG-Beschluss vom 26. M&auml;rz 1980&nbsp;&nbsp;1 BvR 121, 122\/76, BVerfGE 54, 11, 27 f.). Hiermit &uuml;bereinstimmend hat das BVerfG &#8211;in Kenntnis des BSG-Urteils in BSGE 86, 262&#8211; dargelegt, dass auch der Arbeitgeberanteil &quot;letztlich einen Teil der Gegenleistung bilde, die sich der Arbeitnehmer erarbeiten m&uuml;sse&quot;; demgem&auml;&szlig; sei der Erwerb des Anwartschaftsrechts (auf Leistungen aus der Sozialversicherung) das unmittelbare wirtschaftliche Ergebnis der Arbeits- und Dienstleistung (BVerfG-Urteil in BVerfGE 105, 73). Dementsprechend hat auch der IV. Senat des BFH mit Urteil vom 30. August 2007 IV R 14\/06 (BFHE 219, 36, BStBl II 2007, 942) erkannt, dass es bei der Beurteilung des Arbeitgeberanteils im Zusammenhang mit einem Dienstvertrag als Sonderbetriebseinnahme ausreichend sei, den in Frage stehenden Vorteil bei wirtschaftlicher Betrachtung als Gegenleistung f&uuml;r die erbrachte T&auml;tigkeit zu werten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Hinzu kommt, dass die Regelung zur Ermittlung der H&ouml;chstbetr&auml;ge nicht nur die Arbeitgeberbeitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung umfasst, sondern auch die Beitr&auml;ge zu den berufsst&auml;ndischen Versorgungswerken. Hier d&uuml;rfte nicht zu bestreiten sein, dass der Arbeitnehmer einen unmittelbaren Vorteil durch den Arbeitgeberbeitrag erh&auml;lt. Es ist dem Gesetzgeber daher nicht verwehrt, dieses im Rahmen seiner Gestaltungsfreiheit zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die steuerliche Gleichbehandlung der Vorsorgeaufwendungen von Arbeitnehmern auf der einen und von solchen der Beamten auf der anderen Seite wird durch die Einbeziehung des Arbeitgeberanteils in die H&ouml;chstbetragsberechnung herbeigef&uuml;hrt. Die von dem Dienstherrn gew&auml;hrleistete Altersversorgung in Form der Beamtenversorgung wird bei den Beamten &uuml;ber einen anderen Mechanismus, n&auml;mlich die Regelung des &sect; 10 Abs. 3 Satz 3 EStG, ber&uuml;cksichtigt. Nach dieser Vorschrift ist der H&ouml;chstbetrag von 20.000 EUR (40.000 EUR) f&uuml;r die Personen, die im Zusammenhang mit ihrer Berufst&auml;tigkeit ohne eigene Aufwendungen einen Anspruch auf Altersvorsorge erhalten, um den Gesamtbeitrag (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) zur allgemeinen Rentenversicherung zu k&uuml;rzen. Bei ihnen k&ouml;nnen danach Altersvorsorgeaufwendungen nur noch in H&ouml;he des Differenzbetrags zwischen dem fiktiven gesetzlichen Beitrag und dem H&ouml;chstbetrag steuerlich ber&uuml;cksichtigt werden. Hierdurch wird f&uuml;r diese Steuerpflichtigen die Abziehbarkeit von (weiteren) Vorsorgeaufwendungen im gleichen Ausma&szlig; eingeschr&auml;nkt wie f&uuml;r Arbeitnehmer und Selbst&auml;ndige (vgl. dazu die Beispiele bei Risthaus, DB 2004, 1329, 1332).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die begrenzte Abziehbarkeit seiner Altersvorsorgeaufwendungen im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung in &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 4 bis 6 EStG ist verfassungsm&auml;&szlig;ig und verletzt den Kl&auml;ger nicht in seinen Rechten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das BVerfG hat in seinem Urteil in BVerfGE 105, 73 (unter D.II.) dem Gesetzgeber aufgegeben, sich im Rahmen der Neuregelung der Renten und Pensionen f&uuml;r ein L&ouml;sungsmodell zu entscheiden und dieses folgerichtig auszugestalten. Sowohl bei den weichenstellenden Grundentscheidungen als auch im Hinblick auf Art und Ma&szlig; vertrauenssch&uuml;tzender &Uuml;bergangsregelungen sei der weite gesetzgeberische Gestaltungsraum nicht unbegrenzt. In jedem Fall seien die Abziehbarkeit von Vorsorgeaufwendungen f&uuml;r die Alterssicherung und die Besteuerung von Bez&uuml;gen aus dem Ergebnis der Vorsorgeaufwendungen so aufeinander abzustimmen, dass eine doppelte Besteuerung vermieden werde. Im &Uuml;brigen sei auch f&uuml;r die Abw&auml;gung zwischen den Erfordernissen folgerichtiger Ausrichtung der Einkommensbesteuerung an der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit der Steuerpflichtigen und den Notwendigkeiten einfacher, praktikabler und gesamtwirtschaftlich tragf&auml;higer L&ouml;sungen ein weiter gesetzgeberischer Entscheidungsraum er&ouml;ffnet (BVerfG-Urteil in BVerfGE 105, 73, 134 f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach der &Uuml;bergangsregelung gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 3 Satz 4 EStG sind im Kalenderjahr 2005 die nach &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 1 bis 3 EStG ermittelten Vorsorgeaufwendungen mit 60 % anzusetzen. Nach &sect; 10 Abs. 3 Satz 5 EStG ist der sich danach ergebende Betrag, vermindert um den nach &sect; 3 Nr. 62 EStG steuerfreien Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung und einen diesem gleichgestellten steuerfreien Zuschuss des Arbeitgebers, als Sonderausgabe abziehbar. Der in &sect; 10 Abs. 3 Satz 4 EStG genannte Prozentsatz erh&ouml;ht sich nach Satz 6 der Vorschrift in den folgenden Kalenderjahren bis zum Kalenderjahr 2025 um je 2 Prozentpunkte je Kalenderjahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die &Uuml;bergangsregelung in Bezug auf die Altersvorsorgeaufwendungen steht in untrennbarem Zusammenhang mit der Regelung der Besteuerung der ab dem Jahr 2005 zuflie&szlig;enden Renten gem&auml;&szlig; &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG. Der Besteuerungsanteil der Renten bestimmt sich nach dem Kohortenprinzip, also f&uuml;r alle Rentner einheitlich nach dem Jahr des Beginns ihrer Rente. F&uuml;r alle Renten, die vor dem Jahr 2040 beginnen, bleibt nach der in &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa Satz 3 EStG enthaltenen Tabelle ein bestimmter Teil der Rente, der durch regelm&auml;&szlig;ige Rentenerh&ouml;hungen nicht beeinflusst wird, dauerhaft steuerfrei (&sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa Satz 4 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die &Uuml;bergangsregelung in &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 4 bis 6 EStG wird zum einen charakterisiert durch eine begrenzte und nur allm&auml;hlich ansteigende steuerliche Abzugsm&ouml;glichkeit der Vorsorgeaufwendungen bis zu deren voller Ber&uuml;cksichtigung ab dem Jahr 2025 und zum anderen durch die von Beginn an vollst&auml;ndige Einbeziehung des Arbeitgeberanteils in die Berechnung der maximal abziehbaren Aufwendungen. Dies f&uuml;hrt dazu, dass ein Arbeitnehmer, wie der Kl&auml;ger, im Streitjahr 2005 nur 20 % des Arbeitnehmeranteils zur gesetzlichen Rentenversicherung steuerlich geltend machen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die &Uuml;bergangsregelung entspricht noch den verfassungsrechtlichen Anforderungen. Sie verst&ouml;&szlig;t nicht gegen das objektive Nettoprinzip (unten aa), solange das strikt zu beachtende Verbot der Doppelbesteuerung eingehalten wird (unten bb). Ein Versto&szlig; gegen das subjektive Nettoprinzip liegt nicht vor (unten cc). Der Mechanismus der Einbeziehung der Arbeitgeberbeitr&auml;ge in die H&ouml;chstbetragsberechnung kann im Hinblick auf Art. 3 Abs. 1 GG noch gerechtfertigt werden (unten dd).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die &Uuml;bergangsregelung weicht zwar von dem nach dem objektiven Nettoprinzip ma&szlig;geblichen Veranlassungsprinzip ab, da im Jahr 2005 nur 60 % der Altersvorsorgeaufwendungen und damit 20 % der vom Arbeitslohn des Kl&auml;gers einbehaltenen Arbeitnehmeranteile zu seiner gesetzlichen Rentenversicherung steuerlich abzugsf&auml;hig sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Ein wichtiger Grund f&uuml;r die nur begrenzte Abzugsf&auml;higkeit und die gew&auml;hlte Stufenl&ouml;sung ist, dass eine sofortige Abziehbarkeit der Beitr&auml;ge zu Leibrentenversicherungen f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte nicht finanzierbar gewesen w&auml;re, da es sofort zu einer Minderung der Steuereinnahmen in zweistelliger Milliardenh&ouml;he gekommen w&auml;re (BTDrucks 15\/2150, S. 22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Der Gesetzgeber durfte bei der Einschr&auml;nkung der Abziehbarkeit der Vorsorgeaufwendungen die Finanzierbarkeit der Neuregelung f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte ber&uuml;cksichtigen und insofern das Nettoprinzip einschr&auml;nken. Zwar hat das BVerfG in st&auml;ndiger Rechtsprechung das Ziel der Einnahmenvermehrung f&uuml;r sich genommen nicht als hinreichenden sachlichen Grund f&uuml;r die Beschr&auml;nkung des Abzugs betrieblich bzw. beruflich veranlasster Aufwendungen von der einkommensteuerlichen Bemessungsgrundlage anerkannt (vgl. BVerfG-Urteil in BVerfGE 122, 210, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im vorliegenden Fall handelt der Gesetzgeber aber nicht mit dem Ziel der Einnahmenvermehrung, sondern mit dem Ziel, ausgehend von einer nicht systemgerechten Regelung eine nunmehr verfassungskonforme Ausgestaltung der steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung der Altersvorsorge und Alterseink&uuml;nfte zu erreichen, ohne durch die damit verbundenen Mindereinnahmen die &ouml;ffentlichen Haushalte zu gef&auml;hrden (BTDrucks 15\/2150, S. 22). Das BVerfG selbst hat in seinem Urteil in BVerfGE 105, 73, 135 ausdr&uuml;cklich gefordert, dass sich der Gesetzgeber bei der &Uuml;bergangsregelung an der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit der Steuerpflichtigen und an den Notwendigkeiten einfacher, praktikabler und gesamtwirtschaftlich tragf&auml;higer L&ouml;sungen orientiert. Insoweit konnte und musste die Finanzierbarkeit der Neuregelung bei der &Uuml;bergangsregelung ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Hinzu kommt, dass es sich bei den Regelungen des AltEinkG um eine vollst&auml;ndige &#8211;vom BVerfG selbst geforderte&#8211; in sich systemgerechte Neugestaltung der Besteuerung der Altersvorsorge und der Alterseink&uuml;nfte handelt. Eine solche Neugestaltung enth&auml;lt notwendigerweise einen (teilweisen) Systemwechsel. Die dem Steuergesetzgeber zustehende Gestaltungsfreiheit umfasst dann von Verfassungs wegen die Befugnis, neue Regeln einzuf&uuml;hren, ohne durch Grunds&auml;tze der Folgerichtigkeit an fr&uuml;here Grundentscheidungen gebunden zu sein (BVerfG-Urteil in BVerfGE 122, 210, m.w.N.). Dies setzt allerdings voraus, dass wirklich ein neues Regelwerk geschaffen wird. Die umfassende Gestaltungsfreiheit bei Entscheidungen f&uuml;r neue Regeln kann vom Gesetzgeber dann nicht in Anspruch genommen werden, wenn solche neuen Regeln nach Ziel und Wirkung die Orientierung an alternativen in sich folgerichtigen und schl&uuml;ssigen Prinzipien nicht erkennen lassen. Einen zul&auml;ssigen Systemwechsel kann es ohne ein Mindestma&szlig; an neuer Systemorientierung nicht geben. Insbesondere dann, wenn bei im &Uuml;brigen unver&auml;nderten Grundentscheidungen eine von diesen abweichende Belastungsentscheidung lediglich in einem schmalen Teilbereich mit der Behauptung eines Systemwechsels begr&uuml;ndet wird, bedarf es greifbarer Anhaltspunkte &#8211;etwa der Einbettung in ein nach und nach zu verwirklichendes Grundkonzept&#8211;, die die resultierende Ungleichbehandlung vor Art. 3 Abs. 1 GG rechtfertigen k&ouml;nnen (vgl. BVerfG-Urteil in BVerfGE 122, 210).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei den Regelungen des AltEinkG ist die Einbettung in ein solches Grundkonzept gegeben. Durch &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 4 bis 6 EStG (in Bezug auf die Vorsorgeaufwendungen) sowie &sect; 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa Satz 3 EStG (in Bezug auf die Besteuerung der entsprechenden Alterseink&uuml;nfte) sollen nicht nur die unterschiedlichen Altersvorsorgesysteme, sondern auch die daraus resultierenden unterschiedlichen Alterseink&uuml;nfte von der Ertragsanteilsbesteuerung in das neue Gesamtkonzept der nachgelagerten Besteuerung &uuml;berf&uuml;hrt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Aus diesem Grund ist es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber die Abziehbarkeit der Altersvorsorgeaufwendungen ebenso wie die Besteuerung der zuflie&szlig;enden Rentenzahlungen mit j&auml;hrlich steigenden Stufen vorgesehen hat, selbst wenn der Umfang der sp&auml;teren Besteuerung mit dem Abzug der Beitr&auml;ge nicht abgestimmt ist (a.A. HHR\/Kulosa, &sect; 10 EStG Rz 343).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar h&auml;tte es dem objektiven Nettoprinzip und dem Gedanken der Korrespondenz entsprochen, die H&ouml;he der abziehbaren Vorsorgeaufwendungen konkret danach zu bemessen, in welchem Umfang die sp&auml;ter zuflie&szlig;enden Renteneinnahmen zu steuerpflichtigen sonstigen Eink&uuml;nften f&uuml;hren. Von einer solchen Korrespondenz ist der Gesetzgeber auch bei anderen ertragsteuerlichen Regelungen ausgegangen (vgl. z.B. die Regelungen zum Halbeink&uuml;nfteverfahren in &sect; 3 Nr. 40 und &sect; 3c Abs. 2 EStG in der im Streitjahr geltenden Fassung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gesetzgeber hat als Ausgangspunkt f&uuml;r die H&ouml;he der prozentual abziehbaren Altersvorsorgebeitr&auml;ge im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung in &sect; 10 Abs. 3 S&auml;tze 4 bis 6 EStG das Jahr des Abzugs der Aufwendungen bestimmt, so dass es auf das Alter und den voraussichtlichen Rentenbeginn des Steuerpflichtigen nicht ankommt. Demgegen&uuml;ber richtet sich die H&ouml;he der steuerpflichtigen Renteneink&uuml;nfte nach dem Jahr des Renteneintritts des Steuerpflichtigen. Durch diese unterschiedlichen Bezugspunkte ist es im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung nicht gew&auml;hrleistet, dass die steuerliche Entlastung der Vorsorgeaufwendungen und die Besteuerung der daraus resultierenden steuerpflichtigen Einnahmen korrespondieren. Eine Entsprechung wird erst im Zeitpunkt der endg&uuml;ltigen Regelung, d.h. sp&auml;testens 2040 erreicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Ansicht des erkennenden Senats ist das Vorgehen des Gesetzgebers vor dem Hintergrund der oben dargestellten besonderen Komplexit&auml;t des AltEinkG sowie aus Gr&uuml;nden der Praktikabilit&auml;t verfassungsrechtlich noch gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Eine Bemessung des abziehbaren Prozentsatzes der Altersvorsorgebeitr&auml;ge nach den Verh&auml;ltnissen des jeweiligen Steuerpflichtigen h&auml;tte dazu gef&uuml;hrt, dass dem Kohortenprinzip entsprechend sich f&uuml;r jeden Altersjahrgang die H&ouml;he des abziehbaren Betrags mit unterschiedlichen Prozents&auml;tzen ergeben h&auml;tte, was die verwaltungsm&auml;&szlig;ige Handhabung der &Uuml;bergangsregelung weiter erschwert h&auml;tte. In den meisten F&auml;llen w&auml;re durch dieses Vorgehen im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung auch nur eine scheinbare individuelle Genauigkeit erreicht worden, da in die k&uuml;nftigen Renteneinnahmen auch Beitragszahlungen einflie&szlig;en, die in (ggf. zahlreichen) Jahren vor Inkrafttreten des AltEinkG geleistet wurden und die daher bei einer konkreten Bemessung der H&ouml;he der abziehbaren geleisteten Vorsorgeaufwendungen ebenfalls h&auml;tten ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen. Der Gesetzgeber hat sich zu Recht au&szlig;erstande gesehen, die zum Teil weit in die Vergangenheit zur&uuml;ckreichenden Verh&auml;ltnisse in einer dem Verifikationsprinzip entsprechenden Weise ermitteln zu lassen (BTDrucks 15\/2150, S. 41).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass vor dem Hintergrund der sich &auml;ndernden gesetzlichen Regelungen &uuml;ber den Renteneintritt (vgl. z.B. die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre durch das Rentenversicherungs-Altersgrenzenanpassungsgesetz vom 20. April 2007, BGBl I 2007, 554) eine verl&auml;ssliche Aussage &uuml;ber den voraussichtlichen Renteneintritt &#8211;unabh&auml;ngig von der individuellen Situation des Steuerpflichtigen&#8211; nicht sicher m&ouml;glich ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Ebenfalls verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden ist, dass der Gesetzgeber als Ausgangspunkt f&uuml;r die &Uuml;bergangsregelung der Rentenbesteuerung einen anderen pauschalierenden Ankn&uuml;pfungspunkt gew&auml;hlt hat, n&auml;mlich den Rentenjahrgang. Die Kohorte entscheidet &uuml;ber den Besteuerungsanteil der Renten w&auml;hrend der gesamten Rentenbezugsdauer eines Steuerpflichtigen, so dass es im Gegensatz zu den Altersvorsorgeaufwendungen keiner j&auml;hrlichen Anpassungen bedarf. Dieser Ansatz steht in der Tradition der bisherigen Ertragsanteilsbesteuerung, die ebenfalls von einem einheitlichen Ertragsanteil f&uuml;r den gesamten Rentenbezug ausging, und erm&ouml;glicht zudem eine praktikable Besteuerung der Alterseink&uuml;nfte, zumal sich der Gesetzgeber nicht in der Lage gesehen hat, individuelle Besteuerungsanteile pro Steuerpflichtigen festzulegen (BTDrucks 15\/2150, S. 41).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus diesen Gr&uuml;nden hat sich der Gesetzgeber dadurch, dass er als Ausgangspunkt f&uuml;r die stufenweise Verbesserung der Abzugsf&auml;higkeit der Altersvorsorgeaufwendungen das Jahr der Leistung der Altersvorsorgeaufwendungen gew&auml;hlt hat, trotz der teilweise fehlenden Symmetrie zwischen der steuerlichen Abzugsf&auml;higkeit der Altersvorsorgeaufwendungen und der Besteuerung der Alterseink&uuml;nfte in der &Uuml;bergangsregelung noch im Rahmen des ihm zukommenden weiten Gestaltungsspielraums gehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>81<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Allerdings belastet diese pauschalierende und nicht symmetrische &Uuml;bergangsregelung die Steuerpflichtigen wie den Kl&auml;ger, bei denen &#8211;jedenfalls statistisch betrachtet&#8211; sicher davon auszugehen ist, dass ihre Rente erst nach dem Jahr 2039 beginnen und daher voll zu versteuern sein wird. Bei dieser Gruppe h&auml;tte es das objektive Nettoprinzip geboten, ihre Altersvorsorgeaufwendungen zumindest zum gr&ouml;&szlig;ten Teil (vgl. unter B.I.2.b cc ccc) steuerlich zum Abzug zuzulassen. Dass diese Steuerpflichtigen im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung ihre Aufwendungen dennoch nur in beschr&auml;nktem Umfang abziehen k&ouml;nnen, ist verfassungsrechtlich gerechtfertigt, weil die gesamte &Uuml;bergangsregelung konsequent und folgerichtig ausnahmslos f&uuml;r alle Steuerpflichtigen gilt, sowohl f&uuml;r die Abziehbarkeit der Vorsorgeaufwendungen als auch f&uuml;r die Besteuerung der Renten und unabh&auml;ngig davon, ob in fr&uuml;heren Jahren Aufwendungen geleistet oder Renten bezogen wurden. Bestimmte Gruppen von Steuerpflichtigen von der &Uuml;bergangsregelung auszunehmen, h&auml;tte zu weiteren Unstimmigkeiten gef&uuml;hrt. So w&auml;re es nur schwer erkl&auml;rbar, wenn der Steuerpflichtige, der nach der jetzigen Rechtslage voraussichtlich im Jahr 2040 erstmals Renteneink&uuml;nfte bezieht, bereits im Jahr 2005 seine Rentenbeitr&auml;ge vollst&auml;ndig abziehen k&ouml;nnte, w&auml;hrend ein anderer Steuerpflichtiger, dessen voraussichtliches Renteneintrittsalter im Jahr 2039 liegt, seine Altersvorsorgeaufwendungen bis 2025 nur stufenweise ansteigend geltend machen k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>82<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Rechtslage ist f&uuml;r Steuerpflichtige, deren Rente voraussichtlich nach dem Jahr 2039 beginnen wird, solange hinnehmbar, solange das Verbot der doppelten Besteuerung beachtet ist. Dadurch ist auch bei dieser Fallgruppe jedenfalls im Ergebnis sichergestellt, dass die teilweise nicht gegebene Abziehbarkeit ihrer Vorsorgeaufwendungen sich unter Ber&uuml;cksichtigung der Vorgaben des BVerfG auf die H&ouml;he der Besteuerung ihrer sp&auml;ter zuflie&szlig;enden Renten auswirken muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>83<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der weite gesetzgeberische Gestaltungsraum ist im Hinblick auf Art und Ma&szlig; vertrauenssch&uuml;tzender &Uuml;bergangsregelungen nicht unbegrenzt. Das BVerfG fordert, dass &quot;in jedem Fall&quot; die steuerliche Behandlung von Vorsorgeaufwendungen f&uuml;r die Alterssicherung und die Besteuerung von Bez&uuml;gen aus dem Ergebnis der Vorsorgeaufwendungen so aufeinander abzustimmen sind, dass eine doppelte Besteuerung vermieden wird (BVerfG-Urteil in BVerfGE 105, 73, unter D.II.; Senatsurteil in BFHE 223, 445, BStBl II 2009, 710). Eine solche Doppelbesteuerung k&ouml;nnte sich bei dem Kl&auml;ger abzeichnen, da im Jahr 2005 nur 60 % der Altersvorsorgeaufwendungen und damit 20 % der von seinem Arbeitslohn einbehaltenen Arbeitnehmeranteile zu seiner gesetzlichen Rentenversicherung steuerlich abziehbar sind, w&auml;hrend er aller Voraussicht nach seine sp&auml;teren Rentenbez&uuml;ge voll zu versteuern hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>84<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der nur beschr&auml;nkten Abziehbarkeit der Altersvorsorgeaufwendungen in der bis zum Jahr 2025 geltenden &Uuml;bergangszeit unter dem Aspekt des Verbotes der Doppelbesteuerung kann jedoch nicht isoliert betrachtet werden, sondern nur im Zusammenhang mit der korrespondierenden &#8211;in der &Uuml;bergangszeit nur anteiligen&#8211; sp&auml;teren Rentenbesteuerung (Senatsbeschluss in BFHE 212, 242, BStBl II 2006, 420).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>85<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob das Zusammenwirken der einkommensteuerrechtlichen Regelungen der Aufbauphase vor und nach Inkrafttreten des AltEinkG mit den Regelungen der Versorgungsphase seit Inkrafttreten des AltEinkG in bestimmten F&auml;llen einen Versto&szlig; gegen das Verbot doppelter Besteuerung bewirken kann, ist demnach nicht in diesem Verfahren zu entscheiden, denn aus dem Verbot doppelter Besteuerung l&auml;sst sich kein Anspruch auf eine bestimmte Abziehbarkeit der Beitr&auml;ge in der Aufbauphase ableiten. Der Gesetzgeber kann dem Verbot doppelter Besteuerung ebenso durch einen entsprechend schonenderen Zugriff in der Versorgungsphase Rechnung tragen. Ein Versto&szlig; ist deshalb in den Veranlagungszeitr&auml;umen der Versorgungsphase zu r&uuml;gen, in denen die Altersbez&uuml;ge der Besteuerung unterworfen werden (BVerfG-Beschluss vom 13. Februar 2008&nbsp;&nbsp;2 BvR 1220\/04, 410\/04, BVerfGE 120, 169, m.w.N).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>86<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) In der Verweisung der gerichtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung des Verbots der Doppelbesteuerung auf den Beginn des Rentenbezugs liegt kein Versto&szlig; gegen die Rechtsschutzgarantie gem&auml;&szlig; Art. 19 Abs. 4 GG. Aus dieser Verfassungsnorm ergibt sich ein Anspruch auf zeitnahen und effektiven Rechtsschutz. Hieraus kann aber kein Anspruch abgeleitet werden, die Problematik einer sich erst zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt stellenden Frage einer &uuml;berschie&szlig;enden Rentenbesteuerung in der Weise zu l&ouml;sen, dass die verfassungsrechtliche Pr&uuml;fung auf die steuerliche Behandlung der Altersvorsorgeaufwendungen (vor)verlagert wird, durch die f&uuml;r sich betrachtet noch kein &uuml;berm&auml;&szlig;iger Besteuerungszugriff bewirkt wird. Es ist auch nicht unzumutbar, die Steuerpflichtigen darauf zu verweisen, dass das Verbot der Doppelbesteuerung erst bei der Rentenbesteuerung zu kl&auml;ren ist, da erst mit Bezug der Rente die H&ouml;he des Besteuerungsanteils der Rente feststeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>87<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Das vom BVerfG ausgesprochene Verbot der doppelten Besteuerung ist strikt zu beachten. Der Gesetzgeber wird zu pr&uuml;fen haben, ob dieses Verbot auch in jedem Fall eingehalten werden kann. Der erkennende Senat wird in k&uuml;nftig zu entscheidenden F&auml;llen dem Verbot der doppelten Besteuerung besondere Aufmerksamkeit widmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>88<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der nur begrenzte Abzug der Altersvorsorgeaufwendungen im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung verletzt nicht das subjektive Nettoprinzip.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>89<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Ausgangspunkt der verfassungsrechtlichen Beurteilung des subjektiven Nettoprinzips ist das aus Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 Abs. 1 GG abzuleitende Prinzip der Steuerfreiheit des Existenzminimums. Danach hat der Staat das Einkommen des B&uuml;rgers insoweit steuerfrei zu stellen, als dieser es zur Schaffung der Mindestvoraussetzungen eines menschenw&uuml;rdigen Daseins f&uuml;r sich und seine Familie ben&ouml;tigt. Einem Grundgedanken der Subsidiarit&auml;t, wonach Eigenversorgung Vorrang vor staatlicher F&uuml;rsorge hat, entspricht es, dass sich die Bemessung des einkommensteuerrechtlich ma&szlig;geblichen Existenzminimums nach dem im Sozialhilferecht niedergelegten Leistungsniveau richtet. Was der Staat dem Einzelnen voraussetzungslos aus allgemeinen Haushaltsmitteln zur Verf&uuml;gung zu stellen hat, darf er ihm nicht durch Besteuerung seines Einkommens entziehen (st&auml;ndige Rechtsprechung des BVerfG siehe Beschluss in BVerfGE 120, 125, m.w.N.). Die somit von Verfassungs wegen zu ber&uuml;cksichtigenden Aufwendungen zur Sicherung des Existenzminimums sind vom Steuergesetzgeber nach dem tats&auml;chlichen Bedarf realit&auml;tsgerecht zu bemessen. Im Bereich der Steuerfreiheit des Existenzminimums hat er dabei allerdings daf&uuml;r Sorge zu tragen, dass die typisierenden Regelungen in m&ouml;glichst allen F&auml;llen den entsprechenden Bedarf abdecken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>90<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) F&uuml;r die steuerliche Ber&uuml;cksichtigung von Vorsorgeaufwendungen bedeuten diese Grunds&auml;tze, dass der Gesetzgeber gehalten ist, Beitr&auml;ge zu solchen Versicherungen steuerlich freizustellen, die den Schutz des Lebensstandards des Steuerpflichtigen in H&ouml;he des Existenzminimums gew&auml;hrleisten. Nicht entscheidend ist in diesem Zusammenhang, ob Versicherungsbeitr&auml;ge &#8211;wie z.B. zu leistende Sozialversicherungsbeitr&auml;ge&#8211; zwangsweise erhoben werden. Ma&szlig;geblich ist vielmehr, ob der Schutz gegen das abgesicherte Risiko Bestandteil des Leistungskatalogs der Sozialhilfe ist (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 120, 125, unter D.II.3.). Deshalb ist der von den Kl&auml;gern angesprochene Beschluss des BVerfG in BVerfGE 112, 164 nicht einschl&auml;gig, der sich allein auf die Problematik der Einbeziehung von Sozialversicherungsbeitr&auml;gen des Kindes in die Bemessungsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r den Jahresgrenzbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 32 Abs. 4 Satz 2 EStG bezieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>91<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Durch die &Uuml;bergangsregelung sind die Arbeitgeberbeitr&auml;ge vollst&auml;ndig und die Arbeitnehmerbeitr&auml;ge im Ergebnis zun&auml;chst nur mit 20 %, danach linear bis zum Jahr 2025 auf insgesamt 100 % ansteigend abziehbar. Ein Problem aus Sicht der gerade dargestellten Grunds&auml;tze k&ouml;nnte sich dann stellen, wenn die &#8211;insoweit teilweise nicht abziehbaren&#8211; Altersvorsorgeaufwen-dungen (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag zusammen) nur zu Alterseink&uuml;nften f&uuml;hrten, deren H&ouml;he lediglich ein existenzsicherndes Niveau erreicht, also bei niedrigen Arbeitnehmereink&uuml;nften. Bei diesen Eink&uuml;nften ist jedoch zu beachten, dass nach dem alten Recht ein alleinstehender Arbeitnehmer bei einem Bruttolohn von knapp 12.000 EUR die Altersvorsorgeaufwendungen vollst&auml;ndig abziehen konnte (vgl. die Berechnungen der Sachverst&auml;ndigenkommission, Anlage 1 und BTDrucks 15\/2150, S. 35, zu Nr. 3). Die f&uuml;r ihn ung&uuml;nstigere Neuregelung wird durch die in &sect; 10 Abs. 4a EStG von Amts wegen vorgesehene G&uuml;nstigerpr&uuml;fung ausgeglichen, die &#8211;mit hier nicht relevanten Modifikationen&#8211; die Anwendung des alten Rechts anordnet. Die G&uuml;nstigerpr&uuml;fung stellt damit sicher, dass in der aktiven Zeit der Aufbau einer Altersvorsorge in H&ouml;he wenigstens des Existenzminimums vom Steuerzugriff verschont wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>92<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Der Mechanismus der Einbeziehung der Arbeitgeberanteile im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung f&uuml;hrt zu keiner verfassungswidrigen Ungleichbehandlung des Kl&auml;gers im Vergleich zu einem nicht angestellten Steuerpflichtigen und einem Beamten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>93<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Den vom Steuerpflichtigen geleisteten Vorsorgeaufwendungen sind zun&auml;chst der nach &sect; 3 Nr. 62 EStG steuerfreie Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung und ein diesem gleichgestellter steuerfreier Zuschuss des Arbeitgebers hinzuzurechnen. Im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung wirkt sich dieser Gesamtbetrag im Jahr 2005 nur zu 60 % steuermindernd aus (&sect; 10 Abs. 3 Satz 4 EStG). Gleichwohl ist der sich hierbei ergebende Betrag gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 3 Satz 5 EStG um 100 % des Arbeitgeberanteils bzw. des gleichgestellten steuerfreien Arbeitgeberzuschusses zu k&uuml;rzen, so dass nur die Differenz als Sonderausgabe abziehbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>94<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Diese Regelung soll gew&auml;hrleisten, dass zwei Steuerpflichtige, von denen nur einer einen steuerfreien Arbeitgeberanteil oder -zuschuss erhalten hat, hinsichtlich des Gesamtaufwands f&uuml;r die Altersversorgung im Ergebnis in gleichem Umfang steuerlich freigestellt werden (vgl. auch unter B.I.2.d aa). Der Steuerpflichtige, der selbst den Gesamtbeitrag zur Rentenversicherung und\/oder andere Altersvorsorgeaufwendungen i.S. von &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG leistet, konnte im Jahr 2005&nbsp;&nbsp;60 % der Aufwendungen, also 12.000 EUR als Sonderausgaben abziehen. Der andere Steuerpflichtige, dessen Vorsorgeaufwendungen sich sowohl aus eigenen Beitr&auml;gen zur gesetzlichen Rentenversicherung, Vorsorgeaufwendungen i.S. von &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG als auch aus dem anzusetzenden Arbeitgeberanteil von beispielsweise 2.000 EUR zusammensetzen, erh&auml;lt eine Steuerfreistellung &uuml;ber &sect; 3 Nr. 62 EStG von 2.000 EUR. Umgekehrt kann er als Sonderausgaben 60 % von 20.000 EUR = 12.000 EUR abz&uuml;glich 2.000 EUR Arbeitgeberanteil geltend machen. Die steuerliche Freistellung beider Steuerpflichtiger ist daher im Ergebnis gleich (Senatsbeschluss in BFHE 212, 242, BStBl II 2006, 420, unter II.9.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>95<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung ergibt sich auch nicht aus dem Vergleich der steuerlichen Situation des Kl&auml;gers mit der eines Beamten. Letzterer ist aufgrund des geltenden Alimentationsprinzips nicht f&uuml;r seine Altersvorsorge beitragsbelastet, so dass sich seine Altersvorsorge im steuerunbelasteten Raum vollzieht. Andere Arbeitnehmer k&ouml;nnen aber ihre Altersvorsorgeaufwendungen nur im Rahmen der &Uuml;bergangsregelung beschr&auml;nkt abziehen. Die Besteuerung der Alterseink&uuml;nfte ab dem Jahr 2040 ist in beiden F&auml;llen demgegen&uuml;ber gleich; die Eink&uuml;nfte unterliegen uneingeschr&auml;nkt der Besteuerung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>96<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Der Gesetzgeber hat den im BVerfG-Beschluss vom 24. Juni 1992&nbsp;&nbsp;1 BvR 459\/87, 1 BvR 467\/87 (BVerfGE 86, 369) erteilten und im Rentenurteil in BVerfGE 105, 73 konkretisierten Gesetzgebungsauftrag zutreffend so verstanden, dass eine gleichheitsgerechte Besteuerung der Altersbez&uuml;ge nur m&ouml;glich ist, wenn bei der Neuregelung die Besteuerung aller bestehenden Altersversorgungssysteme aufeinander abgestimmt wird (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 120, 169).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>97<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Aufgabe der &Uuml;bergangsregelung ist es, die bestehenden unterschiedlichen Altersvorsorge- und Alterseink&uuml;nftesysteme in ein System der nachgelagerten Besteuerung zu integrieren. Es liegt in ihrem Wesen, einen vorgefundenen Rechtszustand gleitend in eine neue gesetzgeberische Konzeption zu &uuml;berf&uuml;hren (Senatsurteil in BFHE 223, 445, BStBl II 2009, 710, unter II.2.b cc). Insoweit ist es entscheidend, dass Altersvorsorgeaufwendungen nach Ablauf der &Uuml;bergangsregelung im Jahr 2025 grunds&auml;tzlich in vollem Umfang als Sonderausgaben abziehbar sind und damit die mit k&uuml;nftigen Renteneinnahmen im Zusammenhang stehenden Rentenbeitr&auml;ge &#8211;von Sonderf&auml;llen abgesehen&#8211; aus unversteuertem Einkommen stammen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>98<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Da die steuerliche Situation der Arbeitnehmer, Selbst&auml;ndigen und Beamten im Bereich der Altersvorsorge und der Alterseink&uuml;nfte bis zur Neuregelung im Jahr 2005 vollkommen unterschiedlich war, ist es zwangsl&auml;ufig, dass unterschiedliche Zwischenschritte notwendig sind, um zu der angestrebten Neuregelung zu gelangen, in der die Besteuerung aller bestehenden Altersversorgungssysteme aufeinander abgestimmt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>99<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der &Uuml;berpr&uuml;fung dieser Zwischenschritte ist zu beachten, dass die Besteuerung der Alterseink&uuml;nfte der Rentner, die vormals Arbeitnehmer waren, insbesondere im Vergleich zur Besteuerung der Alterseink&uuml;nfte der Beamten als mit dem Gleichheitssatz unvereinbar privilegiert angesehen wurde. Daraus folgt, dass diese Gruppe von Steuerpflichtigen auf dem Weg in die endg&uuml;ltige verfassungsgem&auml;&szlig;e Regelung, in der alle Altersvorsorgeaufwendungen und die daraus resultierenden Alterseink&uuml;nfte gleich behandelt werden, wegen ihrer fr&uuml;heren Bevorzugung in einem geringeren Umfang entlastet werden kann, ohne dass die unterschiedliche Entlastung zu einer Verletzung des Gleichheitssatzes f&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>100<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Die Besteuerung der Beamtenpensionen beruht bereits auf dem angestrebten Konzept der nachgelagerten Besteuerung, so dass dessen Ziel, das Lebenseinkommen eines Steuerpflichtigen nur einmal, aber auch mindestens einmal zu besteuern (Senatsurteil in BFHE 223, 445, BStBl II 2009, 710), nach dem Abschmelzen des Versorgungsfreibetrags gem&auml;&szlig; &sect; 19 Abs. 2 EStG im Jahr 2040 erreicht ist. Es ist daher nicht sachwidrig, dass der Gesetzgeber davon abgesehen hat, Beamte entsprechend dem f&uuml;r gesetzlich Rentenversicherungspflichtige bis 2004 geltenden System durch die steuerliche Erfassung eines fiktiven Beitrags zu ihrer Pension in der Erwerbsphase zu besteuern, wobei es dahinstehen kann, ob eine Besteuerung des fiktiven Beitrags eines Beamten zu seiner Pension &uuml;berhaupt m&ouml;glich und umsetzbar w&auml;re (a.A. Wesselbaum-Neugebauer, FR 2007, 683).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>101<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem ist darauf hinzuweisen, dass das strikt zu beachtende Verbot der Doppelbesteuerung (siehe unter B.I.3.e bb) den anderen Steuerpflichtigen die Gew&auml;hr daf&uuml;r bietet, dass es auch bei ihnen nur zu einer einmaligen Besteuerung kommen darf. Es stellte keine Belastungsgleichheit her, sondern w&auml;re ein neuerlicher Systembruch, wenn der Gesetzgeber f&uuml;r eine Gruppe von Steuerpflichtigen, die bereits folgerichtig nach dem neuen System besteuert werden, f&uuml;r eine &Uuml;bergangszeit die nicht folgerichtige und nicht systemgerechte Besteuerung anderer Steuerpflichtiger einf&uuml;hrte, die er auslaufen lassen will.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>102<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nur begrenzte Entlastung des Kl&auml;gers ist damit durch die besonders komplexe &Uuml;bergangssituation der Neuregelung der Altersvorsorge und -eink&uuml;nfte noch gerechtfertigt. Es ist verfassungsrechtlich noch tragbar, nur schrittweise zu einer vollen Entlastung der Arbeitnehmerbeitr&auml;ge zu gelangen. Die vom Kl&auml;ger geleisteten Arbeitnehmerbeitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung sind nach alledem lediglich in beschr&auml;nktem Umfang als Sonderausgaben gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a i.V.m. Abs. 3 EStG abzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:144\"pt>\n<tr>\n<td>II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>103<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat (stillschweigend) zutreffend erkannt, dass die sonstigen Vorsorgeaufwendungen (&sect; 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG) bei den Kl&auml;gern mit den gesetzlichen H&ouml;chstbetr&auml;gen (&sect; 10 Abs. 4 S&auml;tze 2 und 3 EStG) von jeweils 1.500 EUR zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>104<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Abweichend vom H&ouml;chstbetrag des Satzes 1 dieser Vorschrift betr&auml;gt nach &sect; 10 Abs. 4 Satz 2 EStG der H&ouml;chstbetrag 1.500 EUR bei Steuerpflichtigen, die ganz oder teilweise ohne eigene Aufwendungen einen Anspruch auf vollst&auml;ndige oder teilweise Erstattung oder &Uuml;bernahme von Krankheitskosten haben oder f&uuml;r deren Krankenversicherung Leistungen i.S. des &sect; 3 Nr. 62 oder Nr. 14 EStG erbracht werden. Bei zusammenveranlagten Ehegatten bestimmt sich nach Satz 3 der gemeinsame H&ouml;chstbetrag aus der Summe der jedem Ehegatten unter den Voraussetzungen der S&auml;tze 1 und 2 zustehenden H&ouml;chstbetr&auml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>105<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Danach sind beim Kl&auml;ger 1.500 EUR zu ber&uuml;cksichtigen. Er ist ein gegen Arbeitsentgelt Besch&auml;ftigter (&sect; 5 Abs. 1 Nr. 1 des F&uuml;nften Buch Sozialgesetzbuch &#8211;SGB V&#8211;). Demgem&auml;&szlig; hat sich sein Arbeitgeber an dem Krankenversicherungsbeitrag des Kl&auml;gers gem&auml;&szlig; &sect; 249 Abs. 1 SGB V zu beteiligen. Diese Ausgabe des Arbeitgebers ist gem&auml;&szlig; &sect; 3 Nr. 62 Satz 1 EStG steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>106<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Auch bei der Kl&auml;gerin betr&auml;gt der H&ouml;chstbetrag 1.500 EUR, weil sie &uuml;ber ihren Ehemann, den Kl&auml;ger, in der gesetzlichen Krankenversicherung gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 1 SGB V mitversichert ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>107<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dass bei einem Ehegatten, der &uuml;ber seinen Partner in der gesetzlichen Krankenversicherung (beitragsfrei) mitversichert ist, nur ein H&ouml;chstbetrag von 1.500 EUR zu ber&uuml;cksichtigen ist, entspricht der Verwaltungsauffassung (BMF-Schreiben in BStBl I 2005, 429, Rz 48) und &#8211;soweit ersichtlich&#8211; der einhelligen Auffassung in der Literatur (Bl&uuml;mich\/Hutter, &sect; 10 EStG, Rz 380; P. Fischer in Kirchhof, EStG, 8. Aufl., &sect; 10 Rz 22; HHR\/Kulosa, &sect; 10 EStG Rz 388; Schlenker in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect; 10 Rz 652; Schmidt\/ Heinicke, a.a.O., &sect; 10 Rz 211; S&ouml;hn, in: KSM, a.a.O., &sect; 10 Rz S 462; St&ouml;cker in Bordewin\/Brandt, &sect; 10 EStG Rz 985).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>108<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dieser Auffassung schlie&szlig;t sich der erkennende Senat an. Nach dem eindeutigen Wortlaut des &sect; 10 Abs. 4 Satz 2 EStG ist der erm&auml;&szlig;igte H&ouml;chstbetrag von 1.500 EUR u.a. bei Steuerpflichtigen zu ber&uuml;cksichtigen, die ganz oder teilweise ohne eigene Aufwendungen Anspruch auf &Uuml;bernahme von Krankheitskosten haben. Diese Voraussetzung ist bei beitragsfrei mitversicherten Ehegatten gegeben. Auch sie haben in dem im SGB V vorgegebenen Rahmen Anspruch auf Erbringung von Sachleistungen zu ihrem Krankenversicherungsschutz, ohne hierf&uuml;r eigene Beitr&auml;ge zu leisten. Es entspricht dem Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung, ihnen nur den erm&auml;&szlig;igten H&ouml;chstbetrag des &sect; 10 Abs. 4 Satz 2 EStG zuzugestehen, da der h&ouml;here H&ouml;chstbetrag nach &sect; 10 Abs. 4 Satz 1 EStG nur Personen zugute kommen soll, deren Krankenversicherungsschutz in vollem Umfang auf eigenen Beitragsleistungen beruht (BTDrucks 15\/2150, S. 35).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>109<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Vorsorgeaufwendungen der Kl&auml;ger sind in der angefochtenen Steuerfestsetzung daher in der zutreffenden H&ouml;he mit den sich nach der G&uuml;nstigerpr&uuml;fung (&sect; 10 Abs. 4a EStG) ergebenden h&ouml;heren und vorliegend nicht im Streit stehenden Betr&auml;gen zum Abzug zugelassen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:144\"pt>\n<tr>\n<td>III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>110<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der im Streitjahr f&uuml;r die Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect; 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 5 EStG ber&uuml;cksichtigte Grundfreibetrag in H&ouml;he von 15.329 EUR ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>111<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;ger haben mit Schriftsatz vom 29. Oktober 2009 erstmals &#8211;lange nach Ablauf der Revisionsbegr&uuml;ndungsfrist am 12. November 2007 und ca. drei Wochen vor dem Termin zur m&uuml;ndlichen Verhandlung, zu der sie bereits am 8. Juli 2009 geladen worden waren,&#8211; hilfsweise die Frage der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Grundfreibetrags im Jahr 2005 aufgeworfen. Zur Begr&uuml;ndung ihrer sp&auml;ten R&uuml;ge haben sie auf die m&uuml;ndliche Verhandlung vor dem BVerfG zu den Vorlagebeschl&uuml;ssen des BSG vom 27. Januar 2009 B 14\/11b AS 9\/07 R (Zeitschrift f&uuml;r Familien- und Erbrecht &#8211;ZFE&#8211; 2009, 116) und des Hessischen Landessozialgerichts (LSG) vom 29. Oktober 2008 L 6 AS 336\/07 (Sozialrecht in Deutschland und Europa &#8211;ZFSH\/SGB&#8211; 2009, 100) verwiesen und Teile der Gutachten vorgelegt, die letzterem Verfahren zugrunde gelegt worden sind. Sie behaupten, der Gesetzgeber habe seit Jahren die Regels&auml;tze der Sozialhilfe zu niedrig bemessen und folgern daraus die Verfassungswidrigkeit des Grund- und des Kinderfreibetrags (der im vorliegenden Verfahren ohne Bedeutung ist) ab dem Veranlagungszeitraum 2000.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>112<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weshalb die Regels&auml;tze der Sozialhilfe nicht das Existenzminimum sichern, weshalb ein zu niedrig bemessener Sozialhilfesatz zur Verfassungswidrigkeit des Grundfreibetrags f&uuml;hren soll (hier sind die sozialrechtlichen Regels&auml;tze nur Berechnungsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r das steuerlich freizustellende Existenzminimum; nach der Darstellung des in 2005 steuerfrei zu stellenden s&auml;chlichen Existenzminimums und der entsprechenden einkommensteuerrechtlichen Freibetr&auml;ge im F&uuml;nften Existenzminimumbericht vom 5. Februar 2004 betr&auml;gt die Differenz zwischen dem s&auml;chlichen Existenzminimum und dem steuerlichen Freibetrag bei Ehegatten 3.089 EUR) und welche ihrer Grundrechte ggf. beschnitten werden, ergibt sich aus dem sp&auml;ten Vorbringen der Kl&auml;ger nicht. Der erkennende Senat hat erhebliche Zweifel, ob sie mit ihrem Vorbringen eine zul&auml;ssige Revisionsr&uuml;ge erhoben haben (vgl. Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect; 120 FGO Rz 176, 179). Gleichwohl beantwortet er die aufgeworfene Frage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>113<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat hat keine Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des im Fall der Zusammenveranlagung im Jahr 2005 anzusetzenden Grundfreibetrags nach &sect; 32a EStG in H&ouml;he von 15.329 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>114<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Unabh&auml;ngig von der Frage, ob Art. 1 i.V.m. Art. 20 GG die einkommensteuerrechtliche Verschonung des soziokulturellen oder lediglich des physischen Existenzminimums (so wohl der 1. Senat des BSG im Urteil vom 22. April 2008 B 1 KR 10\/07 R, BSGE 100, 221, zum Sozialhilferecht) fordert, gen&uuml;gt der im Streitjahr 2005 geltende Grundfreibetrag nach &sect; 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 5 EStG in H&ouml;he von 15.329 EUR f&uuml;r Ehegatten dem verfassungsrechtlichen Gebot, existenzsichernden Aufwand von der Einkommensteuer zu verschonen (so auch FG Schleswig-Holstein vom 4. Dezember 2008&nbsp;&nbsp;3 K 28\/06, EFG 2009, 485 f&uuml;r den in den Jahren 2000 bis 2004 geltenden Grundfreibetrag, Revision eingelegt III R 1\/09; FG Hamburg vom 31. Juli 2009&nbsp;&nbsp;1 K 25\/09 f&uuml;r den im Jahr 2002 geltenden Grundfreibetrag, &#8211;Revision eingelegt X R 41\/09&#8211;, 1 K 23\/09 und 1 K 24\/09 f&uuml;r den im Jahr 2001 geltenden Grundfreibetrag, &#8211;Revisionen eingelegt X R 39\/09 und X R 40\/09&#8211; und 1 K 4\/09 f&uuml;r den im Jahr 2000 geltenden Grundfreibetrag, &#8211;Revision eingelegt X R 38\/09&#8211;; Kaiser-Plessow, Familie, Partnerschaft, Recht 2005, 479; Lambrecht in Kirchhof, a.a.O., &sect; 32a Rz 3; Sch&ouml;berle in Dankmeyer\/Lochte, Einkommensteuer, &sect; 32a Rz 7; Esser in Bordewin\/Brandt, &sect; 32a EStG Rz 85; Bl&uuml;mich\/Wagner, &sect; 32a EStG Rz 39; zweifelnd Schmidt\/Loschelder, a.a.O., &sect; 32a Rz 3 a.E.; Nacke in Littmann\/Bitz\/Pust, a.a.O., &sect; 32a Rz 12; Dziadkowski, FR 2008, 124, sowie Lang in Tipke\/Lang, Steuerrecht, 20. Aufl., &sect; 9 Rz 82 ff., vor allem im Hinblick auf die unzureichende Ber&uuml;cksichtigung der Mietaufwendungen in Ballungsr&auml;umen; unklar Sch&ouml;berle, in: KSM, a.a.O., &sect; 32a Rz A 43a, A 147, B 19; offen Kempny, FR 2009, 470).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>115<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach der Rechtsprechung des BVerfG (Beschluss vom 25. September 1992&nbsp;&nbsp;2 BvL 5\/91, 2 BvL 8\/91, 2 BvL 14\/91, BVerfGE 87, 153) muss dem Steuerpflichtigen nach Erf&uuml;llung seiner Einkommensteuerschuld soviel verbleiben, wie er zur Bestreitung seines notwendigen Lebensunterhalts und &#8211;unter Ber&uuml;cksichtigung von Art. 6 Abs. 1 GG&#8211; desjenigen seiner Familie bedarf (Existenzminimum).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>116<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die H&ouml;he des steuerlich zu verschonenden Existenzminimums h&auml;ngt von den allgemeinen wirtschaftlichen Verh&auml;ltnissen und dem in der Rechtsgemeinschaft anerkannten Mindestbedarf ab. Diesen einzusch&auml;tzen ist Aufgabe des Gesetzgebers. Soweit der Gesetzgeber jedoch im Sozialhilferecht den Mindestbedarf bestimmt hat, den der Staat bei einem mittellosen B&uuml;rger im Rahmen sozialstaatlicher F&uuml;rsorge durch Staatsleistungen zu decken hat, darf das von der Einkommensteuer zu verschonende Existenzminimum diesen Betrag jedenfalls nicht unterschreiten. Der Steuergesetzgeber muss dem Einkommensbezieher von seinen Erwerbsbez&uuml;gen zumindest das belassen, was er dem Bed&uuml;rftigen zur Befriedigung seines existenznotwendigen Bedarfs aus &ouml;ffentlichen Mitteln zur Verf&uuml;gung stellt (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 87, 153, unter C.I.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>117<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das verfassungsrechtliche Gebot der steuerlichen Verschonung des Familienexistenzminimums fordert nach gefestigter Rechtsprechung des BVerfG (zusammenfassend Beschluss vom 10. November 1998&nbsp;&nbsp;2 BvL 42\/93, BVerfGE 99, 246, 259 f., m.w.N. der st&auml;ndigen Rechtsprechung), dass existenznotwendiger Aufwand in angemessener, realit&auml;tsgerechter H&ouml;he von der Einkommensteuer freigestellt wird. Verfassungsrechtlicher Pr&uuml;fungsma&szlig;stab ist der sich aus Art. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 1 GG ergebende Grundsatz, dass der Staat dem Steuerpflichtigen sein Einkommen insoweit steuerfrei belassen muss, als es zur Schaffung der Mindestvoraussetzungen f&uuml;r ein menschenw&uuml;rdiges Dasein ben&ouml;tigt wird. Der existenznotwendige Bedarf bildet von Verfassungs wegen die Untergrenze f&uuml;r den Zugriff durch die Einkommensteuer. Art. 6 Abs. 1 GG gebietet dar&uuml;ber hinaus, dass bei der Besteuerung einer Familie das Existenzminimum s&auml;mtlicher Familienmitglieder steuerfrei bleiben muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>118<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die von Verfassungs wegen zu ber&uuml;cksichtigenden existenzsichernden Aufwendungen m&uuml;ssen nach dem tats&auml;chlichen Bedarf &#8211;realit&auml;tsgerecht&#8211; bemessen werden (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 22. Februar 1984&nbsp;&nbsp;1 BvL 10\/80, BVerfGE 66, 214, 223; vom 17. Oktober 1984&nbsp;&nbsp;1 BvR 527\/80, 528\/81 und 441\/82, BVerfGE 68, 143, 153; vom 29. Mai 1990&nbsp;&nbsp;1 BvL 20, 26\/84 und 4\/86, BVerfGE 82, 60, 88). Dessen Untergrenze ist durch die Sozialhilfeleistungen konkretisiert, die das im Sozialstaat anerkannte Existenzminimum gew&auml;hrleisten sollen, verbrauchsbezogen ermittelt und auch regelm&auml;&szlig;ig den ver&auml;nderten Lebensverh&auml;ltnissen angepasst werden. Mindestens das, was der Gesetzgeber dem Bed&uuml;rftigen zur Befriedigung seines existenznotwendigen Bedarfs aus &ouml;ffentlichen Mitteln zur Verf&uuml;gung stellt, muss er dem Einkommensbezieher von dessen Erwerbsbez&uuml;gen belassen (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse in BVerfGE 87, 153, 171; vom 14. Juni 1994&nbsp;&nbsp;1 BvR 1022\/88, BVerfGE 91, 93, 111; in BVerfGE 99, 246, 260).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>119<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Ma&szlig;gr&ouml;&szlig;e f&uuml;r das einkommensteuerrechtliche Existenzminimum ist demnach der im Sozialhilferecht jeweils anerkannte Mindestbedarf. Zur Ermittlung eines Anpassungsbedarfs bei der Festlegung des steuerfreien Existenzminimums legt die Bundesregierung gem&auml;&szlig; dem Beschluss des Deutschen Bundestags vom 2. Juni 1995 (BTDrucks 13\/1558 vom 31. Mai 1995 und Plenarprotokoll 13\/42 vom 2. Juni 1995) alle zwei Jahre einen Bericht &uuml;ber die H&ouml;he des Existenzminimums von Erwachsenen und Kindern vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>120<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der F&uuml;nfte Existenzminimumbericht f&uuml;r das Jahr 2005 ber&uuml;cksichtigt die Reformen des Sozialrechts zum 1. Januar 2005. Das Recht der Sozialhilfe ist seither als Zw&ouml;lftes Buch in das Sozialgesetzbuch eingegliedert (SGB XII). &sect; 28 SGB XII ordnet an, dass der Bedarf des notwendigen Lebensunterhalts (Ern&auml;hrung, Kleidung, K&ouml;rperpflege, Hausrat und pers&ouml;nliche Bed&uuml;rfnisse des t&auml;glichen Lebens &#8211;ausgenommen Leistungen f&uuml;r Unterkunft und Heizung&#8211;) durch Regels&auml;tze erbracht werden. Inhalt, Bemessung und Aufbau der Regels&auml;tze sowie ihre Fortschreibung folgen aus der Verordnung zur Durchf&uuml;hrung des &sect; 28 des Zw&ouml;lften Buches Sozialgesetzbuch (Regelsatzverordnung &#8211;RSV&#8211;) vom 3. Juni 2004 (BGBl I 2004, 1067). Auf der Basis bedarfsrelevanter Positionen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) wurde ein Eckregelsatz (&sect; 2 Abs. 2 RSV) konzipiert, der seither Grundlage f&uuml;r die Bemessung der Regels&auml;tze ist, die &#8211;bis auf wenige und definierte Bedarfe in Sonderf&auml;llen&#8211; pauschal den gesamten Bedarf des notwendigen Lebensunterhalts eines Sozialhilfeempf&auml;ngers abdecken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>121<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei Abfassung des F&uuml;nften Existenzminimumberichts lagen die f&uuml;r die Berechnung des notwendigen Lebensunterhalts ma&szlig;geblichen Eckregels&auml;tze zum 1. Januar 2005 noch nicht vor. Die Bundesregierung hat deshalb das f&uuml;r das Jahr 2005 steuerfrei zu stellende Existenzminimum auf der Grundlage der Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts erwerbsf&auml;higer Arbeitssuchender in den alten Bundesl&auml;ndern einschlie&szlig;lich Berlin (West) ermittelt. Die Regels&auml;tze in H&ouml;he von 621 EUR je Monat f&uuml;r ein Ehepaar (vgl. &sect; 20 Abs. 2 und 3 des Zweiten Buch Sozialgesetzbuch &#8211;SGB II&#8211;) ergeben angesichts der prognostizierten Ver&auml;nderung des Rentenwerts in H&ouml;he von 0,8 % ein &#8211;ohne die Kosten f&uuml;r Miete und Heizung&#8211; steuerfrei zu stellendes Existenzminimum von 7.488 EUR j&auml;hrlich (624 EUR je Monat) bei Ehegatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>122<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Steuergesetzgeber konnte sich im F&uuml;nften Existenzminimumbericht f&uuml;r das Jahr 2005 bei der Pr&uuml;fung der Frage, ob durch den Grundfreibetrag das Existenzminimum von der Besteuerung ausgenommen bleibt, an den Regels&auml;tzen nach &sect; 20 Abs. 2 und 3 SGB II orientieren. Da sich die H&ouml;he dieser Regelleistung weitgehend am Sozialhilferecht anlehnt (vgl. Vorlagebeschluss des BSG in ZFE 2009, 116, unter 3.c, mit Nachweisen aus der Gesetzesbegr&uuml;ndung), ist dieses Vorgehen verfassungsrechtlich unbedenklich. Der Steuergesetzgeber, der als Folge des F&uuml;nften Existenzminimumberichts &uuml;ber eine Anhebung bzw. Nichtanhebung des geltenden Grundfreibetrags zu entscheiden hatte, hat einen Wertungswiderspruch zwischen Sozial- und Steuerrecht vermieden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>123<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Mit dem BSG geht der erkennende Senat davon aus (vgl. Vorlagebeschluss in ZFE 2009, 116), dass sich der Gesetzgeber bei der Bemessung der Regelleistung innerhalb des ihm von Verfassungs wegen zustehenden Gestaltungsspielraums gehalten hat (so z.B. auch BSG-Urteil vom 23. November 2006 B 11b AS 1\/06 R, BSGE 97, 265).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>124<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zutreffend hat das BSG darauf abgestellt, es sei nicht m&ouml;glich, das verfassungsrechtlich gebotene und aus Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 1 GG abgeleitete subjektiv-&ouml;ffentliche Recht auf Gew&auml;hrung des Existenzminimums exakt zu beziffern (vgl. BSG-Beschluss in ZFE 2009, 116, unter 3.a). Die teilweise &#8211;auch in den von den Kl&auml;gern vorgelegten Gutachten&#8211; ge&auml;u&szlig;erten Bedenken gegen die vom Gesetzgeber vorgegebene Methode der Ermittlung der H&ouml;he der Regelleistung in &sect; 20 Abs. 2 SGB II greifen nicht durch. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf ein bestimmtes inhaltliches Verfahren bzw. Verfahrensergebnis der Ermittlung der Regelleistung. Die in der sozialrechtlichen Literatur ge&auml;u&szlig;erte Kritik (vgl. z.B. Bieback, Neue Zeitschrift f&uuml;r Sozialrecht &#8211;NZS&#8211; 2005, 337, 338), wonach das Verfahren insgesamt nicht transparent sein soll, die Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die K&uuml;rzungen bei den einzelnen Bedarfspositionen nicht nachvollziehbar seien, die Referenzgruppe falsch gew&auml;hlt sei und nicht auf Ein-Personen-Haushalte h&auml;tte abgestellt werden d&uuml;rfen (vgl. z.B. auch das Hessische LSG im Vorlagebeschluss in ZFSH\/SGB 2009, 100) &uuml;bersieht, dass es keinen Rechtsanspruch auf eine statistisch-mathematisch nachvollziehbare Berechnungsmethode der Regelleistung gibt (Vorlagebeschluss des BSG in ZFE 2009, 116, unter 3.c). Bei der Ermittlung der H&ouml;he der Regelleistung verbleibt stets ein Wertungsspielraum. Innerhalb dieser Einsch&auml;tzungspr&auml;rogative muss der Gesetzgeber letztlich nur von realit&auml;tsbezogenen Grundannahmen ausgehen. Deshalb k&ouml;nnen &#8211;im Sozialrecht ebenso wenig wie im Steuerrecht&#8211; die einzelnen Positionen der EVS nicht auf ihre inhaltliche Richtigkeit &uuml;berpr&uuml;ft werden, solange im Gesamtergebnis davon auszugehen ist, dass die Regelleistung nach &sect; 20 Abs. 2 und 3 SGB II das Existenzminimum wahrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>125<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bundesregierung konnte nach Auffassung des erkennenden Senats im Jahr 2005 bei der &Uuml;berpr&uuml;fung der H&ouml;he des Grundfreibetrags f&uuml;r die Ermittlung des existenznotwendigen Bedarfs &#8211;ohne Unterkunft und Heizung&#8211; die Regelleistung nach &sect; 20 SGB II zugrunde legen. Verfassungsrechtlich unbedenklich ist auch, dass der F&uuml;nfte Existenzminimumbericht in die Berechnung des s&auml;chlichen Existenzminimums bei Ehegatten nur die nach &sect; 20 Abs. 3 SGB II zu 90 % zu ber&uuml;cksichtigende Regelleistung (7.488 EUR) einbezieht. Zutreffend weist das BSG im Urteil in BSGE 97, 265, unter 3.c cc unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des BVerfG (Kammerbeschluss vom 3. Juli 2006&nbsp;&nbsp;1 BvR 2383\/04, NZS 2007, 27 &#8211; zu &sect; 22b Abs. 3 Fremdrentengesetz) darauf hin, dass das Wirtschaften einer Bedarfsgemeinschaft &quot;aus einem Topf&quot; zu Kostenersparnissen f&uuml;hrt und dies der Gesetzgeber typisierend ber&uuml;cksichtigen darf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>126<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Im Gegensatz zum Sozialrecht, in dem die tats&auml;chlichen Kosten f&uuml;r eine angemessene Unterkunft erstattet werden, k&ouml;nnen die Kosten f&uuml;r die Unterkunft im Steuerrecht nur pauschal ber&uuml;cksichtigt werden. Grund daf&uuml;r ist die unterschiedliche Zielsetzung der nach dem Leistungsf&auml;higkeitsprinzip ausgerichteten Einkommensbesteuerung auf der einen und des am Bed&uuml;rfnisprinzip orientierten Sozialrechts auf der anderen Seite.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>127<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das Sozialrecht ber&uuml;cksichtigt den individuellen Bedarf des einzelnen Bed&uuml;rftigen nach den Verh&auml;ltnissen des Einzelfalls. Die laufenden Hilfen zum Lebensunterhalt werden damit durch regionale Regels&auml;tze bestimmt und bemessen sich im &Uuml;brigen &#8211;unter dem Vorbehalt der Angemessenheit&#8211; nach den jeweiligen tats&auml;chlichen Aufwendungen f&uuml;r Wohnung und Heizung (vgl. &sect; 29 Abs. 1 SGB XII). F&uuml;r das Einkommensteuergesetz hingegen regelt der Gesetzgeber den existenzsichernden &#8211;anders als den erwerbssichernden&#8211; Aufwand in einem f&uuml;r alle Einkommensteuerpflichtigen einheitlichen Betrag (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 87, 153). Die vergr&ouml;bernde, die Abwicklung von Massenverfahren erleichternde Typisierung ist von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden (BVerfG-Beschl&uuml;sse in BVerfGE 87, 153, und in BVerfGE 82, 60, 91; BVerfG-Urteil vom 9. April 1992&nbsp;&nbsp;2 BvE 2\/89, BVerfGE 85, 264, 317).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>128<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer solchen Typisierung ist das Existenzminimum allerdings grunds&auml;tzlich so zu bemessen, dass es in m&ouml;glichst allen F&auml;llen den existenznotwendigen Bedarf abdeckt, kein Steuerpflichtiger also infolge einer Besteuerung seines Einkommens darauf verwiesen wird, seinen existenznotwendigen Bedarf durch Inanspruchnahme von Staatsleistungen zu decken. Besteht hingegen &#8211;wie gegenw&auml;rtig auf dem Wohnungsmarkt&#8211; ein erhebliches Preisgef&auml;lle f&uuml;r existenznotwendige Aufwendungen, so erfasst ein einheitlicher Durchschnittswert die verschiedenen Bedarfsgruppen nicht realit&auml;tsgerecht. In einem Sonderfall dieser Art ist es dem Gesetzgeber nicht verwehrt, sich bei der Bemessung des Grundfreibetrags insoweit an einem unteren Wert zu orientieren, wenn er zugleich zur erg&auml;nzenden Deckung des Bedarfs nach dem Einzelfall bemessene Sozialleistungen, wie etwa das Wohngeld, zur Verf&uuml;gung stellt (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 87, 153).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>129<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach Auffassung des erkennenden Senats ist die im F&uuml;nften Existenzminimumbericht f&uuml;r 2005 angesetzte Wohnfl&auml;che (60 qm bei Ehegatten) ebenso wenig verfassungsrechtlich angreifbar wie die ma&szlig;gebliche Quadratmetermiete (im Jahr 2005&nbsp;&nbsp;5,53 EUR bei Wohnungen zwischen 40 und 60 qm) f&uuml;r Wohnungen mit einfachem Ausstattungsniveau und die zugrunde gelegten Heizkosten von 768 EUR f&uuml;r Ehepaare.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>130<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die absoluten Aufwendungen f&uuml;r die Unterkunft werden wesentlich durch deren Wohnfl&auml;che gepr&auml;gt. F&uuml;r die im Bereich des &sect; 22 SGB II und des &sect; 29 SGB XII ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hige Wohnfl&auml;che orientieren sich die Sozialgerichte &#8211;wie fr&uuml;her das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) im Rahmen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach den Vorschriften des Bundessozialhilfegesetzes (vgl. z.B. BVerwG-Urteil vom 17. November 1994&nbsp;&nbsp;5 C 11\/93, BVerwGE 97, 110)&#8211; an den Kriterien der F&ouml;rderungsw&uuml;rdigkeit im sozialen Wohnungsbau (vgl. BSG-Urteil vom 7. November 2006 B 7b AS 18\/06 R, BSGE 97, 254). Nach Aufhebung des Wohnungsbindungsgesetzes greift das BSG deshalb bis zum Erlass einer bundeseinheitlichen Regelung auf der Grundlage des &sect; 27 SGB II (vgl. BSG-Urteil vom 19. Februar 2009 B 4 AS 30\/08 R, ZFSH\/SGB 2009, 543) auf die Ausf&uuml;hrungsbestimmungen der L&auml;nder &uuml;ber die F&ouml;rderung des sozialen Wohnungsbaus zur&uuml;ck, die sich aus &sect; 10 des Gesetzes &uuml;ber die soziale Wohnraumf&ouml;rderung vom 13. September 2001 (BGBl I 2001, 2376 ff.) ergeben. Die zuzubilligende Wohnfl&auml;che und anzuerkennende Raumzahl richtet sich danach nach der Zahl der zum Familienhaushalt rechnenden Personen (Berlit in Sozialgesetzbuch XII, Lehr- und Praxiskommentar &#8211;LPK&#8211;, 8. Aufl., &sect; 29 SGB XII Rz 28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>131<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gestaffelten Wohnfl&auml;chengrenzen in den landesrechtlichen Bestimmungen, die keine Mindest-, sondern H&ouml;chstwerte sind (Berlit, a.a.O., &sect; 29 SGB XII Rz 29), unterscheiden sich nur unwesentlich (Lang\/Link in Eicher\/Spellbrink, SGB II, &sect; 22 Rz 43). Die ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hige Wohnfl&auml;che ist in Niedersachsen (die Kl&auml;ger sind in Niedersachsen beheimatet) nach den Richtlinien &uuml;ber die soziale Wohnraumf&ouml;rderung (Wohnraumf&ouml;rderungsbestimmungen &#8211; WFB 2003) in dem Runderlass vom 27. Juni 2003 zu ermitteln (Nieders&auml;chsisches Ministerialblatt 2003, Heft 27, S. 580). Danach gilt f&uuml;r Mietwohnungen bei einem Zwei-Personen-Haushalt eine Wohnfl&auml;che bis 60 qm als angemessen (Nr. 11.2). Gegen diese Festlegung werden in der sozialrechtlichen Literatur keine Bedenken geltend gemacht (vgl. Berlit, a.a.O., &sect; 29 SGB XII Rz 29; Lang\/Link in Eicher\/ Spellbrink, a.a.O., &sect; 22 Rz 43; Grube in Grube\/Wahrendorf, SGB XII, &sect; 29 Rz 23; Berlit in Sozialgesetzbuch II, LPK, 2. Aufl., &sect; 22 Rz 28; Schmidt in Oestreicher, SGB II\/SGB XII, &sect; 22 SGB II Rz 41). Auch der erkennende Senat geht mit dem F&uuml;nften Existenzminimumbericht (vgl. Tz. 4.2) davon aus, dass die Aufwendungen f&uuml;r 60 qm Wohnfl&auml;che bei Ehegatten bei der Bemessung des steuerlichen Existenzminimums angemessen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>132<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Neben der Wohnraumgr&ouml;&szlig;e wird im Sozialrecht als weiterer Faktor der Wohnungsstandard ber&uuml;cksichtigt. Angemessen i.S. des &sect; 22 SGB II bzw. &sect; 29 SGB XII sind die Aufwendungen f&uuml;r eine Wohnung nur dann, wenn diese nach Ausstattung, Lage und Bausubstanz einfachen und grundlegenden Bed&uuml;rfnissen gen&uuml;gt und keinen gehobenen Wohnstandard aufweist. Die Wohnung muss hinsichtlich der Kriterien, die als Mietpreis bildende Faktoren regelm&auml;&szlig;ig im Quadratmeterpreis ihren Niederschlag finden, im unteren Segment der nach der Gr&ouml;&szlig;e in Betracht kommenden Wohnungen in dem r&auml;umlichen Bezirk liegen, der den Vergleichsma&szlig;stab bildet (BSG-Urteil in BSGE 97, 254). Angemessen ist eine nach Ausstattung, Zuschnitt, Wohnfl&auml;che und Lage einfache Wohnung (BVerwG-Urteil in BVerwGE 97, 110; Grube in Grube\/ Wahrendorf, a.a.O., &sect; 29 Rz 24; Lang\/Link in Eicher\/ Spellbrink, a.a.O., &sect; 22 Rz 45). Lage, Wohnungsbausubstanz, Erhaltungszustand und Zuschnitt der R&auml;ume sowie Ausstattung (z.B. Sanit&auml;ranlagen) m&uuml;ssen ein einfaches und bescheidenes, aber menschenw&uuml;rdiges Leben erm&ouml;glichen (Berlit, a.a.O., &sect; 29 SGB XII Rz 31). Angesichts dieser Vorgaben im Sozialrecht bestehen keine Bedenken, dass der F&uuml;nfte Existenzminimumbericht f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung angemessener Wohnkosten bei der Bemessung des steuerlichen Existenzminimums von Wohnungen mit einfacher Ausstattung ausgeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>133<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Die f&uuml;r 2005 zugrunde gelegten Kosten f&uuml;r eine 60 qm gro&szlig;e Wohnung f&uuml;r Ehepaare mit einer Monatsmiete von 332 EUR und einem Mietpreis von 5,53 EUR pro qm hat die Bundesregierung aus der Wohngeldstatistik 2001 abgeleitet. Danach betrug die durchschnittliche monatliche Bruttokaltmiete pro Quadratmeter Wohnfl&auml;che f&uuml;r Wohnungen von 40 bis 60 qm 5,01 EUR. Diese Werte wurden mit einer gesch&auml;tzten j&auml;hrlichen Mietsteigerung von 2,5 % fortgeschrieben. Dass diese Werte realistisch sind, zeigt die Wohngeldstatistik 2004, die von einem durchschnittlichen Mietpreis von 5,29 EUR f&uuml;r Wohnungen zwischen 60 und 80 qm ausgeht (vgl. Sechster Existenzminimumbericht, BTDrucks 16\/3265, unter 4.2). Auch der Siebente Existenzminimumbericht f&uuml;r das Jahr 2010 (Monatsbericht des BMF, Dezember 2008, unter 4.1.2) st&uuml;tzt die 2005 zugrunde gelegten Werte, da dort die Wohngeldstatistik und der sich &uuml;ber alle Ausstattungen f&uuml;r die Mietstufen I bis IV ergebende gewichtete Durchschnittswert zugrunde gelegt wurde und zu einer Bruttokaltmiete von 5,53 EUR\/qm f&uuml;hrte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>134<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, worauf die Existenzminimumberichte ausdr&uuml;cklich hinweisen, dass Bezieher niedriger Erwerbseinkommen zur Abdeckung ihrer Wohnkosten nach Ma&szlig;gabe des Wohngeldgesetzes Anspruch auf Wohngeld haben. Insofern ist der oben zitierten Rechtsprechung des BVerfG zur Typisierung des Existenzminimums (BVerfG-Beschluss in BVerfGE 87, 153) ausreichend Rechnung getragen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>135<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Die von der Bundesregierung zugrunde gelegten Heizkosten berechnen sich auf der Basis der in der EVS 1998 ausgewiesenen Aufwendungen f&uuml;r Heizung und Warmwasser im fr&uuml;heren Bundesgebiet in H&ouml;he von 57 EUR pro Monat f&uuml;r Ehepaare. Da die Regels&auml;tze auch die Kosten der Warmwasserbereitung abgelten, werden diese zun&auml;chst pauschal (25 %) herausgerechnet und der so errechnete Wert mit einer j&auml;hrlichen Steigerung von 6 % fortgeschrieben. Im F&uuml;nften Existenzminimumbericht f&uuml;r 2005 wurden demgem&auml;&szlig; monatliche Heizkosten von 64 EUR f&uuml;r Ehepaare angesetzt. Dass diese Betr&auml;ge ausreichend sind, ergibt sich nicht nur aus den Vergleichsrechnungen im Sechsten und Siebenten Existenzminimumbericht, sondern auch aus der Rechtsprechung der Sozialgerichte. So hat beispielsweise das S&auml;chsische LSG im Urteil vom 29. Mai 2008 L 2 AS 175\/07 bezogen auf das Jahr 2006 Heizkosten in H&ouml;he von 1,07 EUR\/qm als angemessen angesehen (= 64,20 EUR bezogen auf eine 60 qm gro&szlig;e Wohnung). Nach dem Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes beliefen sich die durchschnittlichen Heizkosten je Quadratmeter und Monat im Jahr 2005 auf 0,76 EUR, im Jahr 2006 auf 0,85 EUR und 2007 auf 0,77 EUR (Quelle: www.mieterbund.de). Nach dem vom Bundesministerium f&uuml;r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gef&ouml;rderten bundesweiten Heizkostenspiegel betrugen je nach Geb&auml;udegr&ouml;&szlig;e die durchschnittlichen Heizkosten je Quadratmeter und Jahr bei &Ouml;l im Jahr 2005 zwischen 7 EUR und 11,50 EUR, bei Gas zwischen 6,30 EUR und 12 EUR sowie bei Fernw&auml;rme zwischen 7,10 EUR und 11,40 EUR. Bei einer Wohnfl&auml;che von 60 qm errechnen sich so durchschnittliche Heizkosten von 555 EUR (&Ouml;l), 549 EUR (Gas) und 555 EUR (Fernw&auml;rme) &#8211;Quelle: www.energieverbraucher.de&#8211;. Alle Werte liegen unter den im F&uuml;nften Existenzminimumbericht angesetzten j&auml;hrlichen Heizkosten bei Ehegatten in H&ouml;he von 768 EUR. Diese sind daher nach Auffassung des erkennenden Senats als ausreichend anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>136<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Auf der Grundlage des Regelsatzes f&uuml;r den Lebensunterhalt (ohne Kosten f&uuml;r Wohnung und Heizung), der Kosten der Unterkunft und der Heizung hat die Bundesregierung im F&uuml;nften Existenzminimumbericht ein s&auml;chliches Existenzminimum bei Ehegatten im Jahr 2005 in H&ouml;he von 12.240 EUR errechnet. Der einkommensteuerrechtliche Freibetrag betrug hingegen in diesem Jahr 15.329 EUR und lag damit um mehr als 3.000 EUR h&ouml;her als vom BVerfG im Beschluss in BVerfGE 87, 153 gefordert. Deshalb sieht der Senat keine Veranlassung, an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Grundfreibetrags im Jahr 2005 zu zweifeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>137<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>h) Die vereinzelt gegen die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der H&ouml;he des steuerfreien Grundbetrags im Schrifttum vorgebrachten Bedenken sind im Streitfall nicht einschl&auml;gig. Die Bedenken beziehen sich vor allem auf zwei Punkte, die fehlende Regionalisierung des Grundfreibetrags, insbesondere in Bezug auf die Wohnkosten, und die fehlende bzw. versp&auml;tete Reaktionsm&ouml;glichkeit des Gesetzgebers auf schnell steigende Lebenshaltungskosten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>138<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Obwohl das BVerfG eine Regionalisierung des Grundfreibetrags nicht fordert, sondern darauf abstellt, dass angesichts des erheblichen Preisgef&auml;lles Preisunterschiede bei den Kosten der Unterkunft durch das Wohngeld ausgeglichen werden k&ouml;nnen (vgl. Beschluss in BVerfGE 87, 153), wird teilweise im Schrifttum die Notwendigkeit gesehen, die regionalen Unterschiede bei den Kosten der Unterbringung beim Grundfreibetrag zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. Dziadkowski, FR 2008, 124; wohl auch Sch&ouml;berle, in: KSM, a.a.O., &sect; 32a Rz A 43a). Selbst wenn man diese Notwendigkeit bejahen sollte, k&ouml;nnten die Kl&auml;ger hieraus keinen Vorteil f&uuml;r sich ableiten, da sie in keinem Ballungsraum leben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>139<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die anderen Bedenken gegen die verfassungsm&auml;&szlig;ig ausreichende H&ouml;he des Grundfreibetrags ergeben sich daraus, dass der jeweilige Existenzminimumbericht jeweils prognostisch angelegt ist und daher auf kurzfristige Entwicklungen, z.B. im Bereich der Energiekosten, nicht reagieren kann. Dies k&ouml;nne dazu f&uuml;hren, dass der Grundfreibetrag dem erh&ouml;hten Mehrbedarf durch die aktuellen Preisentwicklungen nicht gerecht werde (Bl&uuml;mich\/ Wagner, &sect; 32a EStG Rz 39). Diese Bedenken beziehen sich jedoch nicht auf das Streitjahr 2005, sondern auf sp&auml;tere Jahre ab 2007 (Nacke in Littmann\/Bitz\/Pust, a.a.O., &sect; 32a Rz 11 f.; Sch&ouml;berle in Dankmeyer\/Lochte, a.a.O., &sect; 32a Rz 7; Esser in Bordewin\/Brandt, &sect; 32a EStG Rz 86; wohl auch Schmidt\/ Loschelder, a.a.O., &sect; 32a Rz 3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>140<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat ist aus den genannten Gr&uuml;nden der &Uuml;berzeugung, dass die H&ouml;he des im Falle der Zusammenveranlagung anzusetzenden Grundfreibetrags f&uuml;r das Streitjahr 2005 den verfassungsrechtlichen Anforderungen gen&uuml;gt. Auch im Sechsten und Siebenten Existenzminimumbericht wurde ein in 2008 bzw. 2010 steuerfrei zu stellendes s&auml;chliches Existenzminimum f&uuml;r Ehepaare (12.276 EUR bzw. 12.996 EUR) ermittelt, das immer noch erheblich unter dem bereits 2005 geltenden Grundfreibetrag in H&ouml;he von 15.329 EUR liegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.11.2009, X R 34\/07 Beschr&auml;nkte Abziehbarkeit von Altersvorsorgeaufwendungen verfassungsgem&auml;&szlig; &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Grundfreibetrags &#8211; Endg&uuml;ltige Ausgestaltung der Ber&uuml;cksichtigung der Aufwendungen &#8211; Prinzip der intertemporalen Korrespondenz &#8211; Rechtscharakter der Altervorsorgeaufwendungen &#8211; Zuweisung zu den Sonderausgaben &#8211; Ausgleichszahlung f&uuml;r Versorgungsausgleich &#8211; H&ouml;chstbetr&auml;ge &#8211; Einbeziehung der Arbeitgeberanteile &#8211; Finanzierbarkeit der Neuregelung &#8211; Fehlende Korrespondenz in &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-34-07-beschraenkte-abziehbarkeit-von-altersvorsorgeaufwendungen-verfassungsgemaess-verfassungsmaessigkeit-des-grundfreibetrags-endgueltige-ausgestaltung-der-beruecksichtigung-der-aufwendungen-prin\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;34\/07 &#8211; Beschr&auml;nkte Abziehbarkeit von Altersvorsorgeaufwendungen verfassungsgem&auml;&szlig; &#8211; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Grundfreibetrags &#8211; Endg&uuml;ltige Ausgestaltung der Ber&uuml;cksichtigung der Aufwendungen &#8211; Prinzip der intertemporalen Korrespondenz &#8211; Rechtscharakter der Altervorsorgeaufwendungen &#8211; Zuweisung zu den Sonderausgaben &#8211; Ausgleichszahlung f&uuml;r Versorgungsausgleich &#8211; H&ouml;chstbetr&auml;ge &#8211; Einbeziehung der Arbeitgeberanteile &#8211; Finanzierbarkeit der Neuregelung &#8211; Fehlende Korrespondenz in der &Uuml;bergangszeit &#8211; Belastung bei Rentenbezug ab 2039 &#8211; Verbot der Doppelbesteuerung erst bei Rentenbezug r&uuml;gbar &#8211; H&ouml;chstbetrag f&uuml;r sonstige Vorsorgeaufwendungen bei Mitversicherten &#8211; Sozialhilferechtlicher Mindestbedarf als Ma&szlig;gr&ouml;&szlig;e &#8211; Orientierung an &sect; 20 Abs. 2 und 3 SGB II &#8211; Pauschalierte Ber&uuml;cksichtigung der Wohnkosten im Steuerrecht &#8211; H&ouml;he der Mietkosten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-13234","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13234"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13234\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}