{"id":13289,"date":"2012-12-19T16:13:32","date_gmt":"2012-12-19T14:13:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=13289"},"modified":"2012-12-19T16:13:32","modified_gmt":"2012-12-19T14:13:32","slug":"iv-b-63-09-verfahrensrechtliche-fragen-nach-einem-richtigstellungsbescheid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-b-63-09-verfahrensrechtliche-fragen-nach-einem-richtigstellungsbescheid\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;B&nbsp;63\/09 &#8211; Verfahrensrechtliche Fragen nach einem Richtigstellungsbescheid"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.10.2009, IV B 63\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Verfahrensrechtliche Fragen nach einem Richtigstellungsbescheid<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Nichtzulassungsbeschwerde hat keinen Erfolg. Die Beschwerdebegr&uuml;ndung entspricht jedenfalls teilweise schon nicht den gesetzlichen Darlegungsanforderungen (&sect; 116 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;); im &Uuml;brigen ist die Beschwerde unbegr&uuml;ndet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Rechtssache hat keine grunds&auml;tzliche Bedeutung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dieser Zulassungsgrund liegt vor, wenn eine f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Fortentwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt; die Rechtsfrage muss kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in dem angestrebten Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 3. M&auml;rz 2006 V B 80\/05, BFH\/NV 2006, 1250; vom 19. Juli 2007 V B 222\/06, BFHE 217, 310, BStBl II 2008, 163; vom 12. Oktober 2007 VI B 161\/06, BFH\/NV 2008, 45, jeweils m.w.N.). Eine Rechtsfrage ist u.a. nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, wenn sie bereits durch die Rechtsprechung des BFH gekl&auml;rt ist und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute h&ouml;chstrichterliche Pr&uuml;fung und Entscheidung dieser Frage geboten erscheinen lassen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 4. Mai 1999 IX B 38\/99, BFHE 188, 395, BStBl II 1999, 587; vom 29. M&auml;rz 2005 XI B 242\/03, BFH\/NV 2005, 1236).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die von der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) aufgeworfene Rechtsfrage, ob ein sog. Richtigstellungsbescheid i.S. von &sect; 182 Abs. 3 der Abgabenordnung (AO) nach &sect; 68 FGO Gegenstand des Verfahrens werden kann, ist nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig. Diese Frage ist bereits durch die Rechtsprechung des BFH gekl&auml;rt. Die Kl&auml;gerin weist selbst zutreffend darauf hin, dass der I. Senat des BFH mit Urteil vom 2. April 2008 I R 38\/07 (BFH\/NV 2009, 881) entschieden hat, dass der Richtigstellungsbescheid gem&auml;&szlig; dem insoweit zumindest entsprechend anzuwendenden &sect; 68 FGO Gegenstand des anh&auml;ngigen Klageverfahrens wird, wenn der richtig gestellte Feststellungsbescheid bereits mit einer Klage angefochten ist. Der I. Senat hat seine Rechtsauffassung im Wesentlichen darauf gest&uuml;tzt, dass der Fall der Berichtigung nach &sect; 182 Abs. 3 AO den in &sect; 68 Satz 4 FGO bezeichneten Gestaltungen so nahe stehe, dass er ebenfalls in den Regelungsbereich des &sect; 68 FGO einbezogen werden m&uuml;sse. Der Bescheid i.S. des &sect; 182 Abs. 3 AO treffe keine eigenst&auml;ndige Regelung im Hinblick auf den Feststellungsgegenstand, sondern stelle lediglich die unrichtige Bezeichnung des materiell von dem Ausgangsbescheid Betroffenen richtig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Demgegen&uuml;ber l&auml;sst die Beschwerdebegr&uuml;ndung keine neuen Gesichtspunkte erkennen. Insbesondere vermag der Vortrag der Kl&auml;gerin, der Rechtsnachfolger werde durch den Richtigstellungsbescheid erstmals betroffen, wobei ihm in Folge der Rechtsprechung des I. Senats des BFH das Recht auf Einlegung eines Rechtsbehelfs gegen einen ihn erstmals beschwerenden Verwaltungsakt entzogen werde, jedenfalls f&uuml;r den Streitfall keine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Rechtsfrage aufzuzeigen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Innerhalb der Begr&uuml;ndungsfrist hat die Kl&auml;gerin schon nicht dargelegt, dass der im Richtigstellungsbescheid vom 24. Oktober 2008 bezeichnete Rechtsnachfolger &#8211;entgegen dem Vortrag des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt &#8211;FA&#8211;)&#8211; nicht bereits in den Feststellungsbescheiden vom 18. Februar 2004 in eigener Person als Feststellungsbeteiligter aufgef&uuml;hrt und deshalb auch ihm gegen&uuml;ber die angefochtenen Bescheide (bereits) bekannt gegeben worden sind. Ungeachtet dessen hat die Kl&auml;gerin auch keine Umst&auml;nde vorgetragen, nach denen der Rechtsnachfolger, selbst wenn er von Anfang an in den angegriffenen Bescheiden als solcher aufgef&uuml;hrt worden w&auml;re, nach &sect; 48 FGO neben der Kl&auml;gerin klagebefugt gewesen w&auml;re. Der (Gesamt-)Rechtsnachfolger tritt lediglich in die Rechtsposition seines Rechtsvorg&auml;ngers ein; sowohl als Feststellungs- als auch als Prozessbeteiligter hat er die gleiche rechtliche Stellung wie der Rechtsvorg&auml;nger. Denn der Richtigstellungsbescheid benennt keinen neuen (weiteren) Feststellungsbeteiligten, sondern stellt &#8211;wie ausgef&uuml;hrt&#8211; lediglich die Bezeichnung eines von dem Ausgangsbescheid bereits Betroffenen richtig (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2009, 881). Auch folgt aus dem eigenen Regelungsgehalt dieses Bescheids nicht zwingend eine eigene Klagebefugnis des Rechtsnachfolgers nach &sect; 48 Abs. 1 Nr. 4 oder Nr. 5 FGO (vgl. auch Ziff. 3 dieses Beschlusses). Daher ist im Streitfall keine Benachteiligung des Rechtsnachfolgers durch Anwendung des &sect; 68 FGO auf den hier ergangenen Richtigstellungsbescheid ersichtlich, nachdem (bereits) die Kl&auml;gerin als von der Feststellung betroffene Gesellschaft und gesetzliche Prozessstandschafterin nach &sect; 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 16. Oktober 2008 IV R 74\/06, BFH\/NV 2009, 725; Gr&auml;ber\/ von Groll, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 48 Rz 1, 8 und 12) die sp&auml;ter richtig gestellten Feststellungsbescheide angefochten hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Revision ist auch nicht zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alternative FGO) zuzulassen, soweit die Kl&auml;gerin eine Abweichung von dem BFH-Urteil vom 23. September 1999 IV R 59\/98 (BFHE 190, 19, BStBl II 2000, 170) r&uuml;gt. Die Kl&auml;gerin hat nicht hinreichend schl&uuml;ssig dargelegt, dass in jenem Verfahren die gleiche konkrete Rechtsfrage zu entscheiden war wie im Streitfall und dass deshalb die Vorinstanz von dem bezeichneten BFH-Urteil abgewichen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach jener BFH-Entscheidung ist &#8211;wenn in einem einheitlichen und gesonderten Feststellungsbescheid ein Beteiligter unrichtig bezeichnet wurde&#8211; die Berichtigung gem&auml;&szlig; &sect; 182 Abs. 3 AO durch Richtigstellungsbescheid nur solange m&ouml;glich, als die Feststellungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Dabei hat der erkennende Senat in jenem Fall die Feststellungsverj&auml;hrung mit der Begr&uuml;ndung bejaht, dass diese nicht dadurch gehemmt werde, dass der Feststellungsbescheid von einer in ihm nicht als Inhaltsadressat aufgef&uuml;hrten Person angefochten wird. Diese Situation lag indes im Streitfall nicht vor, nachdem die nach &sect; 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO klagebefugte Kl&auml;gerin Klage erhoben hat. Hierbei kommt es nicht auf den Hinweis des FA an, dass &#8211;was die Kl&auml;gerin erst nach Ablauf der Begr&uuml;ndungsfrist bestritten hat&#8211; (auch) der im Richtigstellungsbescheid als Rechtsnachfolger benannte Feststellungsbeteiligte bereits zuvor als Feststellungsbeteiligter und einer der Adressaten der angefochtenen Feststellungsbescheide aufgef&uuml;hrt gewesen sei. Im &Uuml;brigen gilt &sect; 171 Abs. 3a AO auch f&uuml;r die Anfechtung von Feststellungsbescheiden (Kruse in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 171 AO Rz 26a).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Soweit die Kl&auml;gerin r&uuml;gt, das Finanzgericht (FG) habe den Rechtsnachfolger einer feststellungsbeteiligten Gesellschafterin der Kl&auml;gerin nach &sect; 60 Abs. 3 Satz 1 FGO notwendig beiladen m&uuml;ssen, ist ein Verfahrensversto&szlig; (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO) weder schl&uuml;ssig vorgetragen noch sonst ersichtlich. Denn &sect; 60 Abs. 3 Satz 2 FGO schlie&szlig;t eine notwendige Beiladung f&uuml;r Mitberechtigte aus, die nach &sect; 48 FGO nicht klagebefugt sind. Im Ausgangsfall bestand weder Streit, wer an dem festgestellten Betrag beteiligt ist und wie dieser sich auf die einzelnen Beteiligten verteilt (&sect; 48 Abs. 1 Nr. 4 FGO), noch Streit um eine Frage, die einen Beteiligten pers&ouml;nlich angeht (&sect; 48 Abs. 1 Nr. 5 FGO). Die Kl&auml;gerin hat nicht vorgetragen, dass sich hieran durch den Erlass des Richtigstellungsbescheids etwas ge&auml;ndert h&auml;tte. Der dem Rechtsnachfolger gegen&uuml;ber bekannt zu gebende Richtigstellungsbescheid nach &sect; 182 Abs. 3 AO ist als ein selbst&auml;ndiger Verwaltungsakt anzusehen, dessen Regelungsgehalt nur die Richtigstellung ist (vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2009, 881; Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 182 AO Rz 10, m.w.N.). Ein auf &sect; 182 Abs. 3 AO gest&uuml;tzter Bescheid kann nach den allgemeinen Grunds&auml;tzen mit Rechtsmitteln angefochten werden (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2009, 881; Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 182 AO Rz 10; Klein\/Brockmeyer, AO, 9. Aufl., &sect; 182 Rz 15; Kunz in Beermann\/Gosch, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 182 AO Rz 24). Geschieht dies zu einem Zeitpunkt, zu dem der richtig gestellte Feststellungsbescheid bereits mit einer Klage angefochten ist, so wird &#8211;wie ausgef&uuml;hrt (Ziff. 1 dieses Beschlusses)&#8211; nach dem insoweit zumindest entsprechend anzuwendenden &sect; 68 FGO der Richtigstellungsbescheid Gegenstand des anh&auml;ngigen Klageverfahrens. Insoweit ist &uuml;ber den Streit um den Regelungsgehalt des Richtigstellungsbescheids in diesem Klageverfahren zu entscheiden. Die Kl&auml;gerin hat indes nicht dargelegt, dass die Rechtsnachfolge als solche &uuml;berhaupt im Streit gewesen ist. Kommt es jedoch dar&uuml;ber nicht zum Streit, so kann eine die Klagebefugnis nach &sect; 48 Abs. 1 Nr. 4 oder 5 FGO begr&uuml;ndende Frage auch nicht nachtr&auml;glich durch den Erlass eines Richtigstellungsbescheids Gegenstand des Rechtsstreits werden. Durch die Rechtsnachfolge allein erlangt ein Rechtsnachfolger noch keine eigene Klagebefugnis i.S. des &sect; 48 FGO. Deshalb mangelt es im Streitfall auch an der schl&uuml;ssigen Darlegung der Voraussetzungen einer notwendigen Beiladung nach &sect; 60 Abs. 3 Satz 1 FGO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Soweit die Kl&auml;gerin einen Verfahrensmangel in Gestalt einer R&uuml;ge der Verletzung des &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO geltend macht (vgl. dazu auch Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 80), f&uuml;hrt dies gleichfalls nicht zur Zulassung der Revision. Der Vortrag, dass sich dem FG die Frage nach der Feststellungsverj&auml;hrung des Richtigstellungsbescheids h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen, wenn es seiner Entscheidung das Gesamtergebnis des Verfahrens zugrunde gelegt h&auml;tte, ber&uuml;hrt im Kern Fragen der dem materiellen Recht zuzuordnenden Rechtsanwendung, nicht aber solche der Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des finanzgerichtlichen Verfahrens (z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 12. Oktober 2006 X B 165\/05, BFH\/NV 2007, 42, und vom 19. Dezember 2007 X B 89\/07, BFH\/NV 2008, 599). Deshalb f&uuml;hrt die R&uuml;ge der Kl&auml;gerin auch nicht zur Zulassung der Revision, soweit sie als Angriff gegen die Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung des FG zu verstehen ist (z.B. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 81 f., m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.10.2009, IV B 63\/09 Verfahrensrechtliche Fragen nach einem Richtigstellungsbescheid Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Nichtzulassungsbeschwerde hat keinen Erfolg. Die Beschwerdebegr&uuml;ndung entspricht jedenfalls teilweise schon nicht den gesetzlichen Darlegungsanforderungen (&sect; 116 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;); im &Uuml;brigen ist die Beschwerde unbegr&uuml;ndet. 2&nbsp; 1. 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