{"id":13327,"date":"2012-12-20T02:40:16","date_gmt":"2012-12-20T00:40:16","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=13327"},"modified":"2012-12-20T02:40:16","modified_gmt":"2012-12-20T00:40:16","slug":"xi-r-14-08-kein-vorsteuerabzug-einer-grundstuecksgemeinschaft-wenn-nur-einer-ihrer-gemeinschafter-leistungsempfaenger-und-die-rechnung-nur-an-ihn-adressiert-ist-par-15a-ustg-allein-laesst-kein-recht-a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-14-08-kein-vorsteuerabzug-einer-grundstuecksgemeinschaft-wenn-nur-einer-ihrer-gemeinschafter-leistungsempfaenger-und-die-rechnung-nur-an-ihn-adressiert-ist-par-15a-ustg-allein-laesst-kein-recht-a\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;14\/08 &#8211; Kein Vorsteuerabzug einer Grundst&uuml;cksgemeinschaft, wenn nur einer ihrer Gemeinschafter Leistungsempf&auml;nger und die Rechnung nur an ihn adressiert ist &#8211; &sect; 15a UStG allein l&auml;sst kein Recht auf Vorsteuerabzug entstehen &#8211; Kein Versto&szlig; gegen gemeinschaftsrechtliche Grunds&auml;tze"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.9.2009, XI R 14\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Kein Vorsteuerabzug einer Grundst&uuml;cksgemeinschaft, wenn nur einer ihrer Gemeinschafter Leistungsempf&auml;nger und die Rechnung nur an ihn adressiert ist &#8211; &sect; 15a UStG allein l&auml;sst kein Recht auf Vorsteuerabzug entstehen &#8211; Kein Versto&szlig; gegen gemeinschaftsrechtliche Grunds&auml;tze<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Einer Grundst&uuml;cksgemeinschaft steht der Vorsteuerabzug aus Rechnungen f&uuml;r Modernisierungsma&szlig;nahmen und Instandhaltungsma&szlig;nahmen eines Wohnhauses und Gesch&auml;ftshauses nicht zu, wenn nach au&szlig;en nur einer der Gemeinschafter als Vertragspartner auftritt, ohne offen zu legen, dass er auch im Namen des anderen Gemeinschafters handelt, und wenn die Rechnungen nur an ihn adressiert sind.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine Grundst&uuml;cksgemeinschaft, bestehend aus den Eheleuten H und U. Die Gemeinschaft ist Eigent&uuml;merin eines Grundst&uuml;cks, das mit einem Wohn- und Gesch&auml;ftshaus bebaut ist. Das Geb&auml;ude enth&auml;lt drei Gewerbe- und f&uuml;nf Wohneinheiten. Von den f&uuml;nf Wohneinheiten wurden drei vermietet, eine aufgrund eines Wohnrechts unentgeltlich &uuml;berlassen und eine von den Eheleuten zu eigenen Wohnzwecken genutzt. Die drei Gewerbeeinheiten waren in den Jahren 1997 bis 2003 (Streitjahre) vermietet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eigent&uuml;merin des Grundst&uuml;cks war zun&auml;chst eine Erbengemeinschaft, zu der auch H und seine Schwester L geh&ouml;rten. L erteilte H am 1. Juli 1990 eine schriftliche Vollmacht, sie in Sachen des gemeinsamen Grundst&uuml;cks zu vertreten. Mit Notarvertrag vom 23. Juni 1993 erfolgte die Erbauseinandersetzung. L und H wurden zu je 1\/2 Miteigent&uuml;mer des Grundst&uuml;cks. Mit Schenkungsvertrag vom 16. September 1995 &uuml;bertrug L ihren Miteigentumsanteil auf U.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In den Jahren 1994 bis 1996 erfolgten an dem Grundst&uuml;ck umfangreiche Umbauten, Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen, die Dach, Fassade, Fenster, Au&szlig;en- und Innent&uuml;ren, Innenw&auml;nde, Decken, Fu&szlig;b&ouml;den, Treppenhaus, Elektroinstallationen, Heizung und Sanit&auml;rbereich betrafen. Die bezogenen Leistungen beliefen sich insgesamt auf netto 1,681 Mio. DM.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Am 14. September 2004 reichte die Kl&auml;gerin erstmals Umsatzsteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Jahre 1997 bis 2003 beim Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ein. Darin optierte sie hinsichtlich der Vermietung der Gewerbeeinheiten nach &sect; 9 i.V.m. &sect; 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a des Umsatzsteuergesetzes (UStG) 1993\/1999 r&uuml;ckwirkend zur Steuerpflicht und beantragte insoweit die nachtr&auml;gliche Gew&auml;hrung von Vorsteuerabzugsbetr&auml;gen nach &sect; 15a UStG 1993. Ferner erkl&auml;rte sie abziehbare Vorsteuerbetr&auml;ge aus Leistungen, die die laufenden Kosten des gewerblich vermieteten Geb&auml;udeteils betrafen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Rahmen einer bei der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrten Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung f&uuml;r den Zeitraum 1997 bis 2003 stellte der Pr&uuml;fer fest, dass der Bauantrag allein von H gestellt und dementsprechend ihm die Baugenehmigung erteilt worden ist. Ferner seien nach den vorgelegten, in der Zeit von M&auml;rz 1994 bis Juni 1995 abgeschlossenen Bauvertr&auml;gen H alleiniger Bauherr und Auftraggeber gewesen und die Rechnungen an ihn als Leistungsempf&auml;nger adressiert. Auch die Rechnungen &uuml;ber die laufenden Kosten seien ausschlie&szlig;lich an H gerichtet. Leistungsempf&auml;nger sei daher nicht die Grundst&uuml;cksgemeinschaft, sondern H. Die Voraussetzungen f&uuml;r den Vorsteuerabzug und die Vorsteuerkorrektur w&uuml;rden deshalb von der Grundst&uuml;cksgemeinschaft nicht erf&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA folgte den Feststellungen des Pr&uuml;fers und setzte die Umsatzsteuer f&uuml;r die Jahre 1997 bis 2003 mit Bescheiden vom 9. Februar 2005 entsprechend fest.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Klage hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) folgerte im Umkehrschluss aus dem Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften (EuGH) vom 21. April 2005 Rs. C-25\/03 &#8211;HE&#8211; (Slg. 2005, I-3123, BFH\/NV Beilage 2005, 196), dass das Recht auf Vorsteuerabzug der Grundst&uuml;cksgemeinschaft zustehe. Der Vorsteuerabzug scheitere nicht daran, dass die streitigen Rechnungen nicht Bezug auf die Grundst&uuml;cksgemeinschaft n&auml;hmen. Bez&uuml;glich der Architektenrechnung vom 6. November 1996, die Umsatzsteuer in H&ouml;he von 21.762,70 DM ausweise, habe das FA in der m&uuml;ndlichen Verhandlung die Anerkennung der Vorsteuerkorrekturbetr&auml;ge zugestanden. Das Urteil ist ver&ouml;ffentlicht in Entscheidungen der Finanzgerichte 2008, 572.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA tr&auml;gt zur Begr&uuml;ndung der Revision im Wesentlichen vor, &sect; 15 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 1 UStG 1993\/1999 verlange f&uuml;r den Vorsteuerabzug grunds&auml;tzlich eine auf den Namen des umsatzsteuerrechtlichen Leistungsempf&auml;ngers ausgestellte Rechnung. An dieser Voraussetzung fehle es vorliegend. Eine Gemeinschaft k&ouml;nne aus einer Rechnung, die nur auf einen Teilhaber i.S. des &sect; 742 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (im Folgenden: Gemeinschafter) ausgestellt sei, keinen Vorsteuerabzug vornehmen, wenn die Rechnung keinen Hinweis auf die Gemeinschaft als Leistungsempf&auml;ngerin enthalte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat der Kl&auml;gerin auf der Grundlage seiner bisherigen tats&auml;chlichen Feststellungen zu Unrecht einen Anspruch auf Vorsteuerkorrektur gem&auml;&szlig; &sect; 15a UStG 1993 wegen der Aufwendungen f&uuml;r das sowohl privat als auch unternehmerisch genutzte Geb&auml;ude und einen Anspruch auf Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 1 UStG 1993\/1999 aus den Rechnungen &uuml;ber die laufenden Kosten zugebilligt. Die Sache ist nicht spruchreif, da die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG f&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Entscheidung durch den Senat nicht ausreichen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Nach &sect; 15a Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 UStG 1993 ist der Vorsteuerabzug zu berichtigen, wenn sich bei Grundst&uuml;cken einschlie&szlig;lich ihrer wesentlichen Bestandteile die Verh&auml;ltnisse, die im Kalenderjahr der erstmaligen Verwendung f&uuml;r den Vorsteuerabzug ma&szlig;gebend waren, innerhalb von zehn Jahren seit dem Beginn der Verwendung &auml;ndern.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Gem&auml;&szlig; &sect; 15a Abs. 3 UStG 1993 sind die Abs. 1 und 2 auf Vorsteuerbetr&auml;ge, die auf nachtr&auml;gliche Anschaffungs- und Herstellungskosten entfallen, sinngem&auml;&szlig; anzuwenden. Die begehrte Berichtigung des Vorsteuerabzugs setzt danach voraus, dass es sich bei den Aufwendungen der Jahre 1994 bis 1996 nicht um Erhaltungsaufwendungen, sondern um nachtr&auml;gliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten handelt. Davon ist der Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fer ausgegangen (vgl. Tz. 13, letzter Satz des Berichts vom 11. Januar 2005). Das FG hat hierzu bisher noch keine eigenen Feststellungen getroffen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) &sect; 15a UStG 1993 beruht auf Art. 20 Abs. 2 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG). Diese Bestimmung beschr&auml;nkt sich darauf, das Verfahren f&uuml;r die Berechnung der Berichtigung des Vorsteuerabzugs festzulegen. Sie kann kein Recht auf Vorsteuerabzug entstehen lassen (vgl. EuGH-Urteile vom 11. Juli 1991 Rs. C-97\/90 &#8211;Lennartz&#8211;, Slg. 1991, I-3795, Randnr. 12; vom 2. Juni 2005 Rs. C-378\/02 &#8211;Waterschap Zeeuws Vlaanderen&#8211;, Slg. 2005, I-4685, BFH\/NV Beilage 2005, 323, Randnr. 38). Die Berichtigung eines unterbliebenen Vorsteuerabzugs wegen einer nachtr&auml;glichen Option zur Steuerpflicht von Verwendungsums&auml;tzen setzt daher voraus, dass zum Zeitpunkt des Leistungsbezugs im &Uuml;brigen der Tatbestand des &sect; 15 UStG 1993 bzw. des Art. 17 der Richtlinie 77\/388\/EWG erf&uuml;llt war (vgl. Wenzel in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, Umsatzsteuergesetz, &sect; 15a Rz 32).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Danach erfordert nicht nur der Vorsteuerabzug nach &sect; 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG 1993 (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 27. Juni 1991 V R 106\/86, BFHE 165, 304, BStBl II 1991, 860), sondern auch die Berichtigung nach &sect; 15a UStG 1993 (vgl. BFH-Urteil vom 11. April 2008 V R 10\/07, BFHE 221, 456, BStBl II 2009, 741, unter II. 4. der Gr&uuml;nde; vgl. auch EuGH-Urteil Waterschap Zeeuws Vlaanderen in Slg. 2005, I-4685, BFH\/NV Beilage 2005, 323, Randnrn. 39 ff. zu Art. 20 der Richtlinie 77\/388\/EWG), dass der Unternehmer die Leistung &quot;f&uuml;r sein Unternehmen&quot; bezogen hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Wird ein Gegenstand &#8211;wie im Streitfall das Geb&auml;ude der Kl&auml;gerin, auf das die Aufwendungen entfallen&#8212; sowohl f&uuml;r unternehmerische Zwecke als auch f&uuml;r private Zwecke genutzt (sog. gemischte Nutzung), hat der Unternehmer nach der Rechtsprechung des EuGH und des BFH ein Zuordnungswahlrecht (vgl. EuGH-Urteil vom 8. Mai 2003 Rs. C-269\/00 &#8211;Seeling&#8211;, Slg. 2003, I-4101, BStBl II 2004, 378, Randnr. 40, m.w.N.; BFH-Urteil vom 8. Oktober 2008 XI R 58\/07, BFHE 223, 487, BStBl II 2009, 394, m.w.N.). Er kann den Gegenstand insgesamt seinem Unternehmen zuordnen, ihn in vollem Umfang in seinem Privatverm&ouml;gen belassen oder ihn auch nur im Umfang der tats&auml;chlichen unternehmerischen Verwendung in sein Unternehmen einbeziehen (vgl. EuGH-Urteile HE in Slg. 2005, I-3123, BFH\/NV Beilage 2005, 196, Randnr. 46; vom 14. Juli 2005 Rs. C-434\/03 &#8211;Charles und Charles-Tijmens&#8211;, Slg. 2005, I-7037, BFH\/NV Beilage 2005, 328, Randnr. 23, m.w.N., jeweils zu gemischtgenutzten Geb&auml;uden).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Zuordnung eines Wirtschaftsguts zum Unternehmen erfordert eine durch Beweisanzeichen gest&uuml;tzte Zuordnungsentscheidung des Unternehmers &quot;bei Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Gegenstandes&quot;; gibt es keine Beweisanzeichen f&uuml;r eine Zuordnung zum Unternehmen, kann diese nicht unterstellt werden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 221, 456, BStBl II 2009, 741, unter II. 3. c der Gr&uuml;nde, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sp&auml;tere Absichts&auml;nderungen eines Steuerpflichtigen wirken nicht auf den Zeitpunkt des Leistungsbezugs zur&uuml;ck und f&uuml;hren deshalb nicht dazu, dass f&uuml;r Eingangsleistungen in Rechnung gestellte Umsatzsteuerbetr&auml;ge nachtr&auml;glich als Vorsteuerbetr&auml;ge abziehbar sind (vgl. BFH-Urteile in BFHE 221, 456, BStBl II 2009, 741, unter II. 3. d cc der Gr&uuml;nde, und in BFHE 223, 487, BStBl II 2009, 394, jeweils m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Aus dem EuGH-Urteil vom 30. M&auml;rz 2006 Rs. C-184\/04 &#8211;Uudenkaupungin kaupunki&#8211; (Slg. 2006, I-3039, BFH\/NV Beilage 2006, 286) ergibt sich f&uuml;r den Fall der nachtr&auml;glichen Option nichts Anderes. Denn dort lag keine teilweise private Nutzung, die eine Zuordnungsentscheidung erforderlich gemacht h&auml;tte, sondern eine Nutzung zu steuerbefreiten und damit zu unternehmerischen Zwecken vor (vgl. Randnrn. 22 und 36 des Urteils).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Im Streitfall ist das angefochtene Urteil rechtsfehlerhaft, weil das FG keine Feststellungen &uuml;ber eine Zuordnung des teilweise zu privaten Wohnzwecken genutzten Geb&auml;udes zum Unternehmen der Kl&auml;gerin und demzufolge auch keine Feststellungen &uuml;ber einen Bezug der Bauleistungen &quot;f&uuml;r das Unternehmen&quot; i.S. von &sect; 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG 1993 getroffen hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Vorentscheidung kann aber auch deshalb keinen Bestand haben, weil das FG von unzutreffenden Voraussetzungen f&uuml;r den Vorsteuerabzug einer Bruchteilsgemeinschaft, die selbst unternehmerisch t&auml;tig ist, ausgegangen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Der Vorsteuerabzug des Unternehmers nach &sect; 15 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 1 UStG 1993\/1999 setzt &#8211;wie bereits oben ausgef&uuml;hrt&#8211; voraus, dass die Lieferungen oder sonstigen Leistungen &quot;f&uuml;r sein Unternehmen&quot; ausgef&uuml;hrt worden sind. Das ist der Fall, wenn der Unternehmer der Leistungsempf&auml;nger ist. Leistungsempf&auml;nger ist nach st&auml;ndiger BFH-Rechtsprechung grunds&auml;tzlich derjenige, der aus dem der Leistung zugrunde liegenden Schuldverh&auml;ltnis als Auftraggeber berechtigt und verpflichtet ist (vgl. BFH-Urteil vom 24. August 2006 V R 16\/05, BFHE 215, 311, BStBl II 2007, 340, unter II. 2. b der Gr&uuml;nde; BFH-Beschluss vom 22. Februar 2008 XI B 189\/07, BFH\/NV 2008, 830, jeweils m.w.N.). Unbeachtlich ist daher, wer zivilrechtlicher Eigent&uuml;mer des bezogenen Leistungsgegenstands wird (vgl. BFH-Urteil vom 7. Mai 1987 V R 85\/77, BFH\/NV 1988, 53, unter 2. der Gr&uuml;nde, m.w.N.), wem die Leistung wirtschaftlich zuzuordnen ist (vgl. BFH-Urteil vom 20. Oktober 1994 V R 96\/92, BFH\/NV 1995, 459, unter II. 1. der Gr&uuml;nde) oder wer die empfangene Leistung bezahlt hat (vgl. BFH-Urteil vom 5. Oktober 1995 V R 113\/92, BFHE 178, 493, BStBl II 1996, 111, unter II. 3. der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die grunds&auml;tzliche Ankn&uuml;pfung des Umsatzsteuerrechts an das Zivilrecht bei der Bestimmung des Leistungsempf&auml;ngers ist insbesondere im Interesse des Leistenden (Auftragnehmers) geboten. Denn die zivilrechtliche Rechtslage ist u.a. ma&szlig;gebend daf&uuml;r, wem gegen&uuml;ber er eine Rechnung &uuml;ber von ihm ausgef&uuml;hrte steuerpflichtige Lieferungen oder sonstige Leistungen erteilen darf bzw. muss (vgl. &sect; 14 Abs. 1 UStG 1993\/1999) und ferner daf&uuml;r, ob er die M&ouml;glichkeit hat, einen steuerfreien Umsatz als steuerpflichtig zu behandeln (vgl. &sect; 9 Abs. 1 UStG 1993\/ 1999; BFH-Urteil vom 7. November 2000 V R 49\/99, BFHE 194, 270, BStBl II 2008, 493, unter II. 2. der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Ob ein Leistungsbezug dem Handelnden oder einem Anderen zuzurechnen ist, h&auml;ngt grunds&auml;tzlich davon ab, ob der Handelnde gegen&uuml;ber Dritten im eigenen Namen oder berechtigterweise im Namen eines Anderen beim Bezug einer Leistung aufgetreten ist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 215, 311, BStBl II 2007, 340, unter II. 2. b der Gr&uuml;nde, m.w.N.). Eine Ausnahme vom Offenheitsprinzip besteht lediglich beim sog. Gesch&auml;ft f&uuml;r den, den es angeht. Dieses setzt voraus, dass der Gegenpartei die Person des Vertragspartners gleichg&uuml;ltig ist (vgl. Palandt\/ Heinrichs, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 68. Aufl., &sect; 164 Rz 8, m.w.N.). Diese Voraussetzung ist regelm&auml;&szlig;ig nur in den F&auml;llen der Bargesch&auml;fte des t&auml;glichen Lebens erf&uuml;llt (vgl. Probst in Hartmann\/Metzenmacher, Umsatzsteuergesetz, E &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 Rz 78; Palandt\/Heinrichs, a.a.O., &sect; 164 Rz 8, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In Anwendung dieser Grunds&auml;tze hat der BFH entschieden, dass einer Bauherrengemeinschaft der Vorsteuerabzug aus Rechnungen, die ihr erteilt worden sind, nur dann zusteht, wenn sie selbst die Leistungen in Auftrag gegeben hat und sie selbst Empf&auml;ngerin dieser Leistungen ist, Leistungsempf&auml;nger also nicht die einzelnen Gemeinschafter als Bauherren sind (vgl. BFH-Urteil vom 16. Mai 1995 XI R 50\/93, BFH\/NV 1996, 185). Er hat einer unternehmerisch t&auml;tigen Gesellschaft kein Recht auf Vorsteuerabzug aus solchen Eingangsleistungen zugebilligt, die an ihre Gesellschafter ausgef&uuml;hrt worden sind (vgl. BFH-Urteil vom 16. Mai 2002 V R 4\/01, BFH\/NV 2002, 1347, unter II. 4. der Gr&uuml;nde).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ein anderes Ergebnis ergibt sich entgegen der Auffassung des FG auch nicht &quot;im Umkehrschluss&quot; aus dem EuGH-Urteil HE in Slg. 2005, I-3123, BFH\/NV Beilage 2005, 196. Danach sind im Fall der Bestellung eines Investitionsguts durch eine Ehegattengemeinschaft, die keine Rechtspers&ouml;nlichkeit besitzt und selbst keine wirtschaftliche T&auml;tigkeit im Sinne der Richtlinie 77\/388\/EWG aus&uuml;bt, die jeweiligen Miteigent&uuml;mer, die diese Gemeinschaft bilden, als Leistungsempf&auml;nger anzusehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der dortige Sachverhalt ist mit dem hier vorliegenden Fall einer unternehmerisch t&auml;tigen Bruchteilsgemeinschaft nicht vergleichbar. Im Fall der EuGH-Entscheidung HE in Slg. 2005, I-3123, BFH\/NV Beilage 2005, 196 hatten die Ehegatten Miteigentum an einem Grundst&uuml;ck erworben und einen Generalunternehmer beauftragt, darauf ein Einfamilienhaus zu errichten. Die Ehegatten wurden mit den gemeinsam bestellten Leistungsbez&uuml;gen nicht als Gesellschaft oder Gemeinschaft b&uuml;rgerlichen Rechts mit eigener Rechtspers&ouml;nlichkeit unternehmerisch t&auml;tig (vgl. BFH-Urteil vom 6. Oktober 2005 V R 40\/01, BFHE 212, 138, BStBl II 2007, 13, unter II. 1. der Gr&uuml;nde). Demjenigen Ehegatten, dessen Arbeitszimmer sich in dem Einfamilienhaus befand und der dieses f&uuml;r seine unternehmerischen Zwecke nutzen wollte, w&auml;re es schon aus praktischen Gr&uuml;nden nicht m&ouml;glich gewesen, gegen&uuml;ber dem leistenden Bauunternehmer als Besteller eines Arbeitszimmers aufzutreten und die Leistungsbeziehung zivilrechtlich so auszugestalten, dass sie der umsatzsteuerrechtlichen Interessenlage entsprach. Dagegen ist dies im Fall einer unternehmerisch t&auml;tigen Bruchteilsgemeinschaft problemlos m&ouml;glich, weil diese ohne weiteres die Auftr&auml;ge f&uuml;r Leistungen an ihr Unternehmen erteilen kann.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Aus der Rechtsprechung des EuGH zum Neutralit&auml;tsprinzip folgt nichts anderes. Art. 17 Abs. 2 Buchst. a der Richtlinie 77\/388\/EWG verlangt ebenso wie &sect; 15 Abs. 1 UStG 1993, dass die vorsteuerbelastete Eingangsleistung f&uuml;r das Unternehmen der Person ausgef&uuml;hrt wird, die den Vorsteuerabzug geltend macht. Der EuGH hat dazu ausgef&uuml;hrt, dass diese Bestimmung zwar mit einigen der mit der Richtlinie 77\/388\/EWG verfolgten Zwecksetzungen, wie z.B. der Steuerneutralit&auml;t, nicht im Einklang stehen m&ouml;ge. Er hat jedoch keine M&ouml;glichkeit gesehen, daran ohne ein T&auml;tigwerden des Gemeinschaftsgesetzgebers etwas zu &auml;ndern (vgl. EuGH-Urteil vom 8. November 2001 Rs. C-338\/98 &#8211;Kommission\/ Niederlande&#8211;, Slg. 2001, I-8265, BFH\/NV Beilage 2002, 28, Randnrn. 55 f.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Selbst wenn ein Unternehmer nach diesen Grunds&auml;tzen die Leistung &quot;f&uuml;r sein Unternehmen&quot; bezogen hat, besteht das Recht auf Vorsteuerabzug nur, soweit er in einer Rechnung als Leistungsempf&auml;nger bezeichnet ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) &sect; 15 Abs. 1 (Satz 1) Nr. 1 UStG 1993\/1999 erkl&auml;rt &quot;die in Rechnungen i.S. des &sect; 14 gesondert ausgewiesene Steuer&quot; f&uuml;r abziehbar. Unabh&auml;ngig davon, dass sich die Verweisung bez&uuml;glich der erforderlichen Rechnung nicht auf &sect; 14 Abs. 1 UStG 1993\/1999, sondern auf &sect; 14 Abs. 4 UStG 1993\/1999 bezieht (vgl. BFH-Urteil vom 17. September 1992 V R 41\/89, BFHE 169, 540, BStBl II 1993, 205, m.w.N.), muss der Leistungsempf&auml;nger genannt sein. Denn die Angabe des Leistungsempf&auml;ngers ist nicht nur nach &sect; 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 UStG 1993\/1999 erforderlich, sondern auch nach &sect; 14 Abs. 4 UStG 1993\/1999. Danach ist unter Rechnung jede Urkunde zu verstehen, mit der ein Unternehmer oder in seinem Auftrag ein Dritter eine Lieferung oder sonstige Leistung gegen&uuml;ber dem Leistungsempf&auml;nger abrechnet. Die Abrechnung &quot;gegen&uuml;ber dem Leistungsempf&auml;nger&quot; erfordert, dass dieser auch in der Rechnung bezeichnet sein muss (vgl. BFH-Urteil in BFHE 178, 493, BStBl II 1996, 111, unter II. 2. der Gr&uuml;nde). Dementsprechend kann eine Personengesellschaft aus einer Rechnung, die nur auf einen Gesellschafter ausgestellt worden ist, keinen Vorsteuerabzug vornehmen, wenn die Rechnung keinen Hinweis auf die Gesellschaft als Leistungsempf&auml;ngerin enth&auml;lt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 178, 493, BStBl II 1996, 111, m.w.N.). Entsprechendes gilt bei einer Bruchteilsgemeinschaft.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Es verst&ouml;&szlig;t entgegen der Auffassung des FG auch nicht gegen den gemeinschaftsrechtlichen Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit, einer unternehmerisch t&auml;tigen Gemeinschaft oder Gesellschaft den Vorsteuerabzug zu versagen, soweit nur ein Gemeinschafter oder Gesellschafter in den Rechnungen als Leistungsempf&auml;nger angegeben ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach diesem Grundsatz ist zu pr&uuml;fen, ob eine Regelung zur Verwirklichung des mit ihr verfolgten konkreten Ziels erforderlich und geeignet ist und die Ziele und Grunds&auml;tze der Richtlinie 77\/388\/EWG nicht mehr als erforderlich beeintr&auml;chtigt (vgl. EuGH-Urteile vom 19. September 2000 Rs. C-177\/99 und C-181\/99 &#8211;Ampafrance und Sanofi&#8211;, Slg. 2000, I-7013, BFH\/NV Beilage 2001, 116, Randnrn. 42 f., und vom 21. Februar 2008 Rs. C-271\/06 &#8211;Netto Supermarkt&#8211;, Slg. 2008, I-771, Umsatzsteuer-Rundschau 2008, 508, Randnrn. 18 f.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Angabe des Leistungsempf&auml;ngers verfolgt das Ziel, sicherzustellen, dass der Vorsteuerabzug nur vom Anspruchsinhaber geltend gemacht wird und dieser von der Finanzverwaltung ohne weiteres ermittelt werden kann. Hierf&uuml;r ist eine Bezeichnung erforderlich und ausreichend, die eine eindeutige und leicht nachpr&uuml;fbare Feststellung des Namens und der Anschrift des Leistungsempf&auml;ngers erm&ouml;glicht (vgl. BFH-Beschluss vom 2. April 1997 V B 26\/96, BFHE 182, 430, BStBl II 1997, 443; BFH-Urteil in BFHE 212, 138, BStBl II 2007, 13, unter II. 3. der Gr&uuml;nde, jeweils m.w.N.). Sofern eine Rechnung &uuml;ber eine Leistung an eine Bruchteilsgemeinschaft nur einen Gemeinschafter als Leistungsempf&auml;nger enth&auml;lt, ist f&uuml;r die Finanzverwaltung nicht ersichtlich, dass Empf&auml;nger dieser Leistung die Bruchteilsgemeinschaft ist und diese somit Anspruch auf Abzug von Vorsteuerbetr&auml;gen hat. Eine leichte und einfache Erkennbarkeit des zutreffenden Leistungsempf&auml;ngers wird damit nicht erm&ouml;glicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit ist auch nicht unter dem Gesichtspunkt verletzt, dass es f&uuml;r eine unternehmerisch t&auml;tige Bruchteilsgemeinschaft erhebliche praktische Schwierigkeiten bereiten k&ouml;nnte, eine an sie adressierte Rechnung zu erhalten. Denn das ist nicht der Fall. Vielmehr hat eine unternehmerisch t&auml;tige Bruchteilsgemeinschaft, die selbst den Auftrag zur Ausf&uuml;hrung bestimmter Leistungen erteilt hat, einen zivilrechtlichen Anspruch auf Erteilung einer Rechnung, die mit der Auftragsvergabe im Einklang steht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem EuGH-Urteil HE in Slg. 2005, I-3123, BFH\/NV Beilage 2005, 196 oder aus dem BFH-Urteil vom 1. Oktober 1998 V R 31\/98 (BFHE 187, 78, BStBl II 2008, 497). Denn danach k&ouml;nnen die einzelnen Gemeinschafter einer Bruchteilsgemeinschaft die der Bruchteilsgemeinschaft in Rechnung gestellte Umsatzsteuer nur in dem Fall als Vorsteuer abziehen, dass nicht die Gemeinschaft selbst, sondern nur die einzelnen Gemeinschafter Unternehmer im Sinne des UStG sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Sache ist nicht spruchreif.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Im Hinblick auf die von der Kl&auml;gerin geltend gemachte Vorsteuerkorrektur (&sect; 15a UStG 1993) wird das FG zun&auml;chst zu pr&uuml;fen haben, ob es sich bei den zugrunde liegenden Aufwendungen um nachtr&auml;gliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten i.S. von &sect; 15a Abs. 3 UStG 1993 handelt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Soweit dies der Fall ist, wird das FG Feststellungen &uuml;ber eine Zuordnung des teilweise zu privaten Wohnzwecken genutzten Geb&auml;udes zum Unternehmen der Kl&auml;gerin nachzuholen haben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sollte es zu der &Uuml;berzeugung gelangen, dass die Kl&auml;gerin ihr gemischtgenutztes Geb&auml;ude im Zeitpunkt des Bezugs der Bauleistungen in den Jahren 1994 bis 1996 ihrem Unternehmen zugeordnet hatte, scheidet zwar ein Anspruch auf Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach &sect; 15a UStG 1993 auf der Grundlage seiner bisherigen tats&auml;chlichen Feststellungen aus. Denn das FG hat festgestellt, die Auftr&auml;ge f&uuml;r die Bauleistungen seien nach au&szlig;en hin nicht durch die Grundst&uuml;ckgemeinschaft erteilt worden, sondern der Gemeinschafter H sei als &quot;Bauherr&quot; f&uuml;r das Bauvorhaben aufgetreten, ohne insoweit sein Handeln f&uuml;r die Grundst&uuml;ckgemeinschaft auch gegen&uuml;ber den Leistenden offen zu legen (Seite 7 des Urteils). Danach war die Kl&auml;gerin nicht Leistungsempf&auml;ngerin der Bauleistungen. Bez&uuml;glich der &quot;streitigen Rechnungen f&uuml;r die in den Jahren 1994 bis 1996 erbrachten Bauleistungen&quot; hat das FG festgestellt, sie seien nicht an die Grundst&uuml;cksgemeinschaft, also an die Kl&auml;gerin, sondern an H adressiert. Aus derartigen Rechnungen kommt nach den oben dargestellten Grunds&auml;tzen ein Recht der Kl&auml;gerin auf Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG 1993 und damit auch ein Anspruch auf Berichtigung des Vorsteuerabzugs gem&auml;&szlig; &sect; 15a UStG 1993 nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin hat aber im Revisionsverfahren &uuml;ber die in den Jahren 1994 bis 1996 bezogenen Bauleistungen eine Rechnung vorgelegt, die an &quot;Familie H&quot; adressiert ist, und vorgetragen, dass 11 derartige Rechnungen vorl&auml;gen. Das FG wird im zweiten Rechtsgang zu kl&auml;ren haben, in welchem Umfang derartige Rechnungen vorliegen und ob die Kl&auml;gerin insoweit die Leistungsempf&auml;ngerin war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Hinsichtlich des Vorsteuerabzugs aus den &quot;laufenden Kosten&quot; hat das FG &#8211;ausgehend von seinem Rechtsstandpunkt zu Recht&#8211; noch nicht im Einzelnen gepr&uuml;ft, inwiefern die Kl&auml;gerin Leistungsempf&auml;ngerin war. Es wird insofern u.a. zu entscheiden haben, inwieweit diesen Leistungen ein sog. Gesch&auml;ft f&uuml;r den, den es angeht, zugrunde liegt. Soweit die Kl&auml;gerin danach Leistungsempf&auml;ngerin ist, wird es zu pr&uuml;fen haben, ob sie in den Rechnungen korrekt als Leistungsempf&auml;ngerin bezeichnet ist oder ob die Angabe des Leistungsempf&auml;ngers nach &sect; 33 der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung 1993\/1999 entbehrlich war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Eine Vorlage an den EuGH nach Art. 234 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft ist nicht geboten, weil keine Zweifel an der Auslegung des Gemeinschaftsrechts hinsichtlich der Anforderungen an das Recht einer unternehmerisch t&auml;tigen Bruchteilsgemeinschaft auf Vorsteuerabzug und Berichtigung des Vorsteuerabzugs bestehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.9.2009, XI R 14\/08 Kein Vorsteuerabzug einer Grundst&uuml;cksgemeinschaft, wenn nur einer ihrer Gemeinschafter Leistungsempf&auml;nger und die Rechnung nur an ihn adressiert ist &#8211; &sect; 15a UStG allein l&auml;sst kein Recht auf Vorsteuerabzug entstehen &#8211; Kein Versto&szlig; gegen gemeinschaftsrechtliche Grunds&auml;tze Leits&auml;tze Einer Grundst&uuml;cksgemeinschaft steht der Vorsteuerabzug aus Rechnungen f&uuml;r Modernisierungsma&szlig;nahmen und Instandhaltungsma&szlig;nahmen eines &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-14-08-kein-vorsteuerabzug-einer-grundstuecksgemeinschaft-wenn-nur-einer-ihrer-gemeinschafter-leistungsempfaenger-und-die-rechnung-nur-an-ihn-adressiert-ist-par-15a-ustg-allein-laesst-kein-recht-a\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;14\/08 &#8211; Kein Vorsteuerabzug einer Grundst&uuml;cksgemeinschaft, wenn nur einer ihrer Gemeinschafter Leistungsempf&auml;nger und die Rechnung nur an ihn adressiert ist &#8211; &sect; 15a UStG allein l&auml;sst kein Recht auf Vorsteuerabzug entstehen &#8211; Kein Versto&szlig; gegen gemeinschaftsrechtliche Grunds&auml;tze<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-13327","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13327"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13327\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}