{"id":13582,"date":"2012-12-20T02:56:08","date_gmt":"2012-12-20T00:56:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=13582"},"modified":"2012-12-20T02:56:08","modified_gmt":"2012-12-20T00:56:08","slug":"x-s-28-09-eigenhaendige-unterzeichnung-einer-gerichtlichen-entscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-s-28-09-eigenhaendige-unterzeichnung-einer-gerichtlichen-entscheidung\/","title":{"rendered":"X&nbsp;S&nbsp;28\/09 &#8211; Eigenh&auml;ndige Unterzeichnung einer gerichtlichen Entscheidung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.8.2009, X S 28\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Eigenh&auml;ndige Unterzeichnung einer gerichtlichen Entscheidung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Mit Beschluss vom 2. April 2008 X B 29\/08 hat der angerufene Senat das Rechtsmittel des Kostenschuldners, Erinnerungsf&uuml;hrers und R&uuml;gef&uuml;hrers (Kostenschuldner) gegen den Beschluss des Finanzgerichts &uuml;ber eine Vertagung der m&uuml;ndlichen Verhandlung als unzul&auml;ssig verworfen. Gegen die anschlie&szlig;ende Kostenrechnung legte der Kostenschuldner ein Rechtsmittel ein, das vom angerufenen Senat mit Beschluss vom 12. Februar 2009 X E 1\/09 zur&uuml;ckgewiesen wurde. Dagegen wendet sich der Kostenschuldner u.a. mit der Begr&uuml;ndung, der Senat wolle seine &quot;Verteidigung im Rahmen des rechtlichen Geh&ouml;rs nach Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes verk&uuml;rzen&quot;. Sein Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r solle absichtlich verletzt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. 1. Da sich der Kostenschuldner gegen den Beschluss des angerufenen Senats im Verfahren &uuml;ber die Erinnerung gegen die Kostenrechnung des Bundesfinanzhofs (BFH) wendet, wertet der angerufene Senat das Rechtsmittel als Anh&ouml;rungsr&uuml;ge nach &sect; 69a des Gerichtskostengesetzes. Nach dieser Vorschrift ist auf die R&uuml;ge eines durch die Entscheidung beschwerten Beteiligten das Verfahren fortzuf&uuml;hren, wenn (1.) ein Rechtsmittel oder ein anderer Rechtsbehelf gegen die Entscheidung nicht gegeben ist und (2.) das Gericht den Anspruch dieses Beteiligten auf rechtliches Geh&ouml;r in entscheidungserheblicher Weise verletzt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Anh&ouml;rungsr&uuml;ge hat keinen Erfolg, weil der Kostenschuldner weder dargelegt hat, in welcher Weise sein Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r im Verfahren &uuml;ber die Erinnerung gegen die Kostenrechnung des BFH verletzt wurde, noch eine solche ersichtlich ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Im &Uuml;brigen weist der angerufene Senat auf Folgendes hin: Nach &sect; 90 Abs. 1 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung k&ouml;nnen Entscheidungen des Gerichts, die nicht Urteile sind, ohne m&uuml;ndliche Verhandlung ergehen. Beschl&uuml;sse des BFH ergehen regelm&auml;&szlig;ig ohne vorhergehende m&uuml;ndliche Verhandlung. Es fehlt auch nicht an der Unterschrift der beteiligten Richter. Eine Ausfertigung oder ein beglaubigter Abdruck eines Urteils oder eines Beschlusses m&uuml;ssen nicht vom Richter unterschrieben werden. Es gen&uuml;gt, wenn die in den Akten befindliche Urschrift des Urteils oder des Beschlusses ordnungsgem&auml;&szlig; unterzeichnet wird und die Ausfertigung bzw. der Abdruck erkennen lassen, dass das Original die Unterschrift des Richters tr&auml;gt. Dies wird durch die abschriftliche Wiedergabe der Namen der Richter unter der Entscheidung kenntlich gemacht (vgl. BFH-Beschluss vom 8. November 2000 X S 5\/00, BFH\/NV 2001, 614).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Die Entscheidung ergeht geb&uuml;hrenfrei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.8.2009, X S 28\/09 Eigenh&auml;ndige Unterzeichnung einer gerichtlichen Entscheidung Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Mit Beschluss vom 2. April 2008 X B 29\/08 hat der angerufene Senat das Rechtsmittel des Kostenschuldners, Erinnerungsf&uuml;hrers und R&uuml;gef&uuml;hrers (Kostenschuldner) gegen den Beschluss des Finanzgerichts &uuml;ber eine Vertagung der m&uuml;ndlichen Verhandlung als unzul&auml;ssig verworfen. 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