{"id":13983,"date":"2012-12-08T13:45:09","date_gmt":"2012-12-08T11:45:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=13983"},"modified":"2012-12-08T13:45:09","modified_gmt":"2012-12-08T11:45:09","slug":"x-r-3-09-anfechtung-eines-gerichtsbescheids-massgeblichkeit-des-geschaeftsverteilungsplans-des-bfh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-3-09-anfechtung-eines-gerichtsbescheids-massgeblichkeit-des-geschaeftsverteilungsplans-des-bfh\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;3\/09 &#8211; Anfechtung eines Gerichtsbescheids &#8211; Ma&szlig;geblichkeit des Gesch&auml;ftsverteilungsplans des BFH"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.3.2009, X R 3\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Anfechtung eines Gerichtsbescheids &#8211; Ma&szlig;geblichkeit des Gesch&auml;ftsverteilungsplans des BFH<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) f&uuml;hrte vor dem Finanzgericht (FG) einen Rechtsstreit wegen der Einkommensteuerbescheide 1997 und 1999 sowie wegen des Bescheids betreffend die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustabzugs zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 1997. Durch den auf der Grundlage von &sect; 79a Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ergangenen Gerichtsbescheid vom 21. Dezember 2008 wies der Berichterstatter des zust&auml;ndigen Senats des FG die Klage ab. Hiergegen legte der Kl&auml;ger Revision ein. Er bringt u.a. vor, das FG habe den Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verletzt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Gesch&auml;ftsstelle des angerufenen Senats hat dem Kl&auml;ger mit Schreiben vom 13. Februar 2009 den Eingang seiner Revision best&auml;tigt. Ferner erhielt der Kl&auml;ger f&uuml;nf weitere mit diesem Datum versehene Schreiben der Gesch&auml;ftsstelle des angerufenen Senats, in denen ihm der Eingang anderer von ihm eingelegter Rechtsmittel bzw. von ihm gestellter Antr&auml;ge beim Bundesfinanzhof (BFH) best&auml;tigt wurde. Unter Hinweis auf diese Eingangsbest&auml;tigungen und zwei Eingangsbest&auml;tigungen der Gesch&auml;ftsstelle des XI. Senats des BFH vom 27. Januar 2009 betreffend Rechtsmittel des Antragstellers wegen Umsatzsteuer sowie ebenfalls Streitsachen wegen Umsatzsteuer betreffende Beschl&uuml;sse des XI. Senats des BFH vom 8. Januar 2009 stellte der Antragsteller den Antrag auf &quot;Az.-Register-\/Zuteilungskorrektur&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist nicht statthaft und daher unzul&auml;ssig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Gegen einen auf der Grundlage von &sect; 79a Abs. 2 und 4 FGO ergangenen Gerichtsbescheid ist gem&auml;&szlig; Abs. 2 Satz 2 dieser Vorschrift nur der Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung innerhalb eines Monats nach Zustellung des Gerichtsbescheids gegeben. Eine Revision gegen einen Gerichtsbescheid des Berichterstatters ist nicht statthaft (BFH-Beschluss vom 6. Juli 1999 XI R 75\/98, BFH\/NV 1999, 1624). Der Kl&auml;ger ist in der Rechtsmittelbelehrung, die dem angefochtenen Gerichtsbescheid des FG beigef&uuml;gt war, auch darauf hingewiesen worden, dass lediglich ein rechtzeitiger Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung verhindert, dass der Gerichtsbescheid rechtskr&auml;ftig wird und als Urteil wirkt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Zudem ist die Revision auch deshalb unzul&auml;ssig, weil der Kl&auml;ger den gem&auml;&szlig; &sect; 62 Abs. 4 FGO vor dem BFH bestehenden Vertretungszwang nicht beachtet hat. Danach muss jeder Beteiligte, sofern es sich nicht um eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts oder um eine Beh&ouml;rde handelt, sich durch einen Rechtsanwalt, einen Steuerberater, einen Steuerbevollm&auml;chtigten, einen Wirtschaftspr&uuml;fer oder einen vereidigten Buchpr&uuml;fer vertreten lassen. Zur Vertretung berechtigt sind auch Gesellschaften i.S. des &sect; 3 Nr. 2 und 3 des Steuerberatungsgesetzes, die durch solche Personen handeln. Der Kl&auml;ger ist nicht durch eine solche Person oder Gesellschaft vertreten. Die Regelung des &sect; 62 Abs. 4 FGO ist dem Kl&auml;ger bereits aufgrund des Schreibens der Gesch&auml;ftsstelle des angerufenen Senats vom 7. August 2008 bekannt, das er im Rahmen eines damals anh&auml;ngigen Beschwerdeverfahrens erhielt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Der Antrag auf &quot;Az.-Register-\/Zuteilungskorrektur&quot; ist unklar. Der angerufene Senat versteht ihn in dem Sinn, dass der Kl&auml;ger geltend machen will, &uuml;ber seine Antr&auml;ge und Rechtsmittel sei einheitlich durch nur einen Senat des BFH zu entscheiden. Der unzust&auml;ndige Senat habe das dort eingegangene Verfahren an den zust&auml;ndigen anderen Senat abzugeben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dieses Begehren ist &#8211;ungeachtet der Tatsache, dass es von einem nicht Postulationsf&auml;higen gestellt wurde&#8211; unbegr&uuml;ndet. Welcher Senat zur Entscheidung berufen ist, ergibt sich aus dem Gesch&auml;ftsverteilungsplan des BFH.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.3.2009, X R 3\/09 Anfechtung eines Gerichtsbescheids &#8211; Ma&szlig;geblichkeit des Gesch&auml;ftsverteilungsplans des BFH Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) f&uuml;hrte vor dem Finanzgericht (FG) einen Rechtsstreit wegen der Einkommensteuerbescheide 1997 und 1999 sowie wegen des Bescheids betreffend die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustabzugs zur Einkommensteuer zum 31. 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