{"id":14089,"date":"2012-12-08T09:13:31","date_gmt":"2012-12-08T07:13:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14089"},"modified":"2012-12-08T09:13:31","modified_gmt":"2012-12-08T07:13:31","slug":"x-b-238-07-nichtzulassungsbeschwerde-bei-kumulativer-begruendung-des-angegriffenen-urteils-ueberzeugungsbildung-des-fg-sachaufklaerungspflicht-uebergangener-beweisantrag-zugehoerigkeit-eines-wirtschaf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-238-07-nichtzulassungsbeschwerde-bei-kumulativer-begruendung-des-angegriffenen-urteils-ueberzeugungsbildung-des-fg-sachaufklaerungspflicht-uebergangener-beweisantrag-zugehoerigkeit-eines-wirtschaf\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;238\/07 &#8211; Nichtzulassungsbeschwerde bei kumulativer Begr&uuml;ndung des angegriffenen Urteils &#8211; &Uuml;berzeugungsbildung des FG &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht &#8211; &Uuml;bergangener Beweisantrag &#8211; Zugeh&ouml;rigkeit eines Wirtschaftsguts zum Betriebsverm&ouml;gen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 7.1.2009, X B 238\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtzulassungsbeschwerde bei kumulativer Begr&uuml;ndung des angegriffenen Urteils &#8211; &Uuml;berzeugungsbildung des FG &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht &#8211; &Uuml;bergangener Beweisantrag &#8211; Zugeh&ouml;rigkeit eines Wirtschaftsguts zum Betriebsverm&ouml;gen<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Dabei kann dahingestellt bleiben, ob der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) die behaupteten Verfahrensm&auml;ngel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) in der nach &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO gebotenen Weise dargelegt hat, weil sie jedenfalls nicht gegeben sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Vergeblich r&uuml;gt der Kl&auml;ger, das Finanzgericht (FG) habe entgegen &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO seiner &Uuml;berzeugungsbildung nicht das Gesamtergebnis des Verfahrens zugrunde gelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Seine R&uuml;ge begr&uuml;ndet der Kl&auml;ger mit der Behauptung, das FG habe einen Sachverhalt unterstellt, der nicht durch ausreichende tats&auml;chliche Feststellungen getragen sei (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 6. Dezember 1995 I R 111\/94, BFH\/NV 1996, 554). Zum Beleg f&uuml;r seine Behauptung st&uuml;tzt er sich auf ein Schreiben des Berichterstatters des FG vom 13. M&auml;rz 2006. Er l&auml;sst jedoch au&szlig;er Acht, dass zum einen das FG in dem angefochtenen Urteil vom 23. Oktober 2007 die in dem genannten Schreiben angestellten &Uuml;berlegungen &uuml;ber die Beherrschung der GmbH, zu denen der Kl&auml;ger Gelegenheit zur Stellungnahme erhielt, deutlich abgeschw&auml;cht hat und dass zum anderen dieser Gesichtspunkt nur einer unter mehreren ist, der f&uuml;r die Entscheidung des FG ma&szlig;geblich war, die Beteiligung des Kl&auml;gers an der GmbH dessen Betriebsverm&ouml;gen als Einzelunternehmer zuzuordnen. Damit hat der Kl&auml;ger nicht dartun k&ouml;nnen, dass das Urteil auf den von ihm behaupteten Verfahrensfehler beruht (zu diesem Erfordernis: Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 96).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Letztlich r&uuml;gt der Kl&auml;ger mit seinem Vorbringen, die vom FG angestellte materiell-rechtliche W&uuml;rdigung des Sachverhalts, den das FG im Tatbestand des angefochtenen Urteils den tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen entsprechend und ohne jede Unterstellung wiedergegeben hat. Darin liegt weder ein Verfahrensfehler noch rechtfertigt eine von der Auffassung des Kl&auml;gers abweichende materiell-rechtliche W&uuml;rdigung die Zulassung der Revision (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 24, 25).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die vom Kl&auml;ger erhobene R&uuml;ge, das FG habe seine Pflicht verletzt, den Sachverhalt von Amts wegen aufzukl&auml;ren (&sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO), rechtfertigt ebenfalls nicht die Zulassung der Revision.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit der im Verfahren vor dem FG sachkundig vertretene Kl&auml;ger diese R&uuml;ge mit dem Vorbringen begr&uuml;ndet, das FG habe Beweisantr&auml;ge &uuml;bergangen, l&auml;sst er au&szlig;er Acht, dass es sich insoweit um eine verzichtbare R&uuml;ge handelt (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 101, m.w.N.). Somit h&auml;tte er sie bereits in der m&uuml;ndlichen Verhandlung geltend machen m&uuml;ssen (Senatsbeschluss vom 16. Juli 2008 X B 202\/07, BFH\/NV 2008, 1681; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 103).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Ausweislich der Niederschrift &uuml;ber die m&uuml;ndliche Verhandlung hat der Kl&auml;ger die von ihm als Grund f&uuml;r seine R&uuml;ge genannten Beweisantr&auml;ge nicht gestellt. Er hat sie lediglich in Schrifts&auml;tzen seines Prozessbevollm&auml;chtigten angek&uuml;ndigt. Aus der Ladung zur m&uuml;ndlichen Verhandlung h&auml;tte er erkennen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen, dass das FG die Vernehmung der Zeugen nicht f&uuml;r erforderlich h&auml;lt. Infolgedessen w&auml;re es seine Sache gewesen, die Beweisantr&auml;ge in der m&uuml;ndlichen Verhandlung zu wiederholen. Weshalb sich dem FG die Zeugenvernehmung auch ohne Antrag h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen, hat der Kl&auml;ger nicht dartun k&ouml;nnen. Wie der Tatbestand des angefochtenen Urteils zeigt, hat das FG das tats&auml;chliche Vorbringen des Kl&auml;gers sowohl zum Zustandekommen der Mietvertr&auml;ge zwischen der GmbH und den k&uuml;nftigen Nutzern des zu erstellenden Objekts, zu dem sich die Zeugen h&auml;tten &auml;u&szlig;ern sollen, wie auch zur einzelunternehmerischen T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers und zu seiner Gesch&auml;ftsbeziehung zum K&auml;ufer des Grundst&uuml;cks umfassend zur Kenntnis genommen und lediglich anders gew&uuml;rdigt. Darin liegt kein Verfahrensfehler.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Zwar hat der Kl&auml;ger in der m&uuml;ndlichen Verhandlung einen Beweisantrag gestellt, den das FG nicht beachtet hat. Aber darauf st&uuml;tzt der Kl&auml;ger seine R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung nicht. Auch hat das FG den Antrag zu Recht unbeachtet gelassen. Weil es f&uuml;r die Frage, ob ein Wirtschaftsgut zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt, nicht auf dessen Behandlung in der Buchf&uuml;hrung ankommt (vgl. Schmidt\/Heinicke, EStG, 27. Aufl., &sect; 4 Rz 104), kam der dazu beantragten Vernehmung eines Zeugen keine Bedeutung bei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 7.1.2009, X B 238\/07 Nichtzulassungsbeschwerde bei kumulativer Begr&uuml;ndung des angegriffenen Urteils &#8211; &Uuml;berzeugungsbildung des FG &#8211; Sachaufkl&auml;rungspflicht &#8211; &Uuml;bergangener Beweisantrag &#8211; Zugeh&ouml;rigkeit eines Wirtschaftsguts zum Betriebsverm&ouml;gen Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde hat keinen Erfolg. 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