{"id":14120,"date":"2012-12-19T14:57:44","date_gmt":"2012-12-19T12:57:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14120"},"modified":"2012-12-19T14:57:44","modified_gmt":"2012-12-19T12:57:44","slug":"iv-b-43-08-keine-verrechnung-eines-nach-ausscheiden-eines-gesellschafters-aus-einer-zweigliedrigen-personengesellschaft-entstandenen-verlusts-mit-einem-vor-dem-ausscheiden-entstandenen-gewinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-b-43-08-keine-verrechnung-eines-nach-ausscheiden-eines-gesellschafters-aus-einer-zweigliedrigen-personengesellschaft-entstandenen-verlusts-mit-einem-vor-dem-ausscheiden-entstandenen-gewinn\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;B&nbsp;43\/08 &#8211; Keine Verrechnung eines nach Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer zweigliedrigen Personengesellschaft entstandenen Verlusts mit einem vor dem Ausscheiden entstandenen Gewinn"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 8.5.2009, IV B 43\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Verrechnung eines nach Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer zweigliedrigen Personengesellschaft entstandenen Verlusts mit einem vor dem Ausscheiden entstandenen Gewinn<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig und war deshalb zu verwerfen. 1. Nach &sect; 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ist die Revision nur zuzulassen, wenn      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (1) die Rechtssache grunds&auml;tzliche Bedeutung hat,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (2) die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) erfordert oder      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (3) ein Verfahrensmangel geltend gemacht wird und vorliegt, auf dem die Entscheidung beruhen kann.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Eine Rechtsfrage hat grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO, wenn ihre Beantwortung durch den BFH aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit, der Rechtseinheitlichkeit oder der Rechtsentwicklung im allgemeinen Interesse liegt. Dabei soll es sich um eine aus rechtssystematischen Gr&uuml;nden bedeutsame Frage handeln, die kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im zu erwartenden Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein muss (vgl. u.a. Senatsbeschluss vom 2. Dezember 2005 IV B 62\/04, BFH\/NV 2006, 543, unter 1. der Gr&uuml;nde; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 23, m.w.N.). Ein im allgemeinen Interesse liegendes Bed&uuml;rfnis nach Kl&auml;rung einer Rechtsfrage ist gegeben, wenn sich diese Frage nicht ohne Weiteres aus dem Gesetz beantworten l&auml;sst, wenn sie nicht bereits durch die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung hinreichend gekl&auml;rt ist oder wenn neue Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung durch den BFH erforderlich machen, sodass Unsicherheit in der Beantwortung der Rechtsfrage besteht (vgl. Senatsbeschluss vom 27. Januar 2004 IV B 135\/01, BFH\/NV 2004, 783; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 28).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO m&uuml;ssen in der Begr&uuml;ndung der Beschwerde die Voraussetzungen des &sect; 115 Abs. 2 FGO dargelegt werden. Fehlt es an einer ausreichenden Darlegung, ist die Beschwerde unzul&auml;ssig (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 25).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Diesen Anforderungen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht. Den Ausf&uuml;hrungen der Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) l&auml;sst sich nicht entnehmen, dass die Voraussetzungen f&uuml;r die Zulassung der Revision aus einem der in &sect; 115 Abs. 2 FGO genannten Gr&uuml;nde vorliegend erf&uuml;llt w&auml;ren. Die Kl&auml;gerin wendet sich im Stil einer Revisionsbegr&uuml;ndung gegen die materielle Richtigkeit der Vorentscheidung und gegen die vom Finanzgericht (FG) vorgenommene Einzelfallw&uuml;rdigung. Das reicht jedoch zur ordnungsgem&auml;&szlig;en Darlegung eines Revisionszulassungsgrundes nicht aus (vgl. u.a. Senatsbeschluss vom 7. September 2005 IV B 67\/04, BFH\/NV 2006, 234).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Sieht man davon ab, dass das angefochtene Urteil Feststellungen zur Beendigung der GbR nicht enth&auml;lt, l&auml;sst sich der Nichtzulassungsbeschwerde eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige und im Streitfall kl&auml;rungsf&auml;hige Rechtsfrage auch deshalb nicht entnehmen, weil bereits gekl&auml;rt ist, dass &#8211;anders als die Beteiligten und das FG offenbar angenommen haben&#8211; zwei Gewinne i.S. des &sect; 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu ermitteln sind, die nach &sect; 7 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) auch den jeweiligen Gewerbeertrag bestimmen, und dass dem entsprechend zwei Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Zeit vor und nach dem Formwechsel zu erlassen sind, wenn das Verm&ouml;gen einer zweigliedrigen Personengesellschaft beim Ausscheiden eines der beiden Gesellschafter auf den verbleibenden Gesellschafter &uuml;bergeht (BFH-Urteil vom 13. Oktober 2005 IV R 55\/04, BFHE 211, 387, BStBl II 2006, 404, unter I.2. der Gr&uuml;nde, m.w.N.; BFH-Beschluss vom 31. Januar 2008 IV B 152\/06, juris, unter 1.b der Gr&uuml;nde; Abschn. 35 Abs. 1 S&auml;tze 3 und 4 der Gewerbesteuer-Richtlinien 1998). Die Verrechnung eines nach dem Formwechsel entstandenen Verlusts des den Betrieb als Einzelunternehmer fortf&uuml;hrenden Gesellschafters mit einem im selben Erhebungszeitraum vor dem Formwechsel entstandenen Gewinn der Personengesellschaft k&auml;me daher nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 8.5.2009, IV B 43\/08 Keine Verrechnung eines nach Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer zweigliedrigen Personengesellschaft entstandenen Verlusts mit einem vor dem Ausscheiden entstandenen Gewinn Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig und war deshalb zu verwerfen. 1. 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