{"id":14213,"date":"2012-12-19T15:30:21","date_gmt":"2012-12-19T13:30:21","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14213"},"modified":"2012-12-19T15:30:21","modified_gmt":"2012-12-19T13:30:21","slug":"vi-r-46-07-anfechtung-eines-einkommensteuerbescheids-zwecks-anrechnung-hoeherer-lohnsteuerabzugsbetraege-zu-unrecht-angemeldete-und-abgefuehrte-lohnsteuerbetraege-als-arbeitslohn-unzulaessigkeit-einer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-46-07-anfechtung-eines-einkommensteuerbescheids-zwecks-anrechnung-hoeherer-lohnsteuerabzugsbetraege-zu-unrecht-angemeldete-und-abgefuehrte-lohnsteuerbetraege-als-arbeitslohn-unzulaessigkeit-einer\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;46\/07 &#8211; Anfechtung eines Einkommensteuerbescheids zwecks Anrechnung h&ouml;herer Lohnsteuerabzugsbetr&auml;ge &#8211; Zu Unrecht angemeldete und abgef&uuml;hrte Lohnsteuerbetr&auml;ge als Arbeitslohn &#8211; Unzul&auml;ssigkeit einer Anfechtungsklage gegen &quot;Null&quot;-Bescheid &#8211; Objektive Beschwer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.6.2009, VI R 46\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Anfechtung eines Einkommensteuerbescheids zwecks Anrechnung h&ouml;herer Lohnsteuerabzugsbetr&auml;ge &#8211; Zu Unrecht angemeldete und abgef&uuml;hrte Lohnsteuerbetr&auml;ge als Arbeitslohn &#8211; Unzul&auml;ssigkeit einer Anfechtungsklage gegen &quot;Null&quot;-Bescheid &#8211; Objektive Beschwer<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. &sect; 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 EStG verkn&uuml;pft inhaltlich Steuerfestsetzungsverfahren und Steuererhebungsverfahren. Daher kann auch die Anfechtung eines Einkommensteuerbescheids mit dem Ziel der Anrechnung h&ouml;herer Lohnsteuerabzugsbetr&auml;ge zul&auml;ssig sein.<\/p>\n<p>2. Die vom Arbeitgeber zu Unrecht angemeldeten und an das FA abgef&uuml;hrten Lohnsteuerbetr&auml;ge sind als Arbeitslohn beim Arbeitnehmer jedenfalls dann steuerlich zu erfassen, wenn der Lohnsteuerabzug nach &sect; 41c Abs. 3 EStG nicht mehr ge&auml;ndert werden kann (Abgrenzung zum BFH-Urteil vom 24. November 1961 VI 88\/61 U, BFHE 74, 246, BStBl III 1962, 93).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Streitig ist, ob zu Unrecht abgef&uuml;hrte Lohnsteuer als Arbeitslohn zu erfassen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) wurden als Ehegatten im Streitjahr zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger erzielte als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der I-GmbH (Stammkapital: 25 000 EUR), an der er mit einer Stammeinlage in H&ouml;he von 10 000 EUR beteiligt war, Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Mit Vereinbarung vom 6. M&auml;rz 2001 stundete der Kl&auml;ger &quot;wegen vor&uuml;bergehenden Liquidit&auml;tsschwierigkeiten&quot; seine Bez&uuml;ge f&uuml;r die Monate M&auml;rz bis Dezember 2001. Laut Darlehensvertrag vom 9. M&auml;rz 2001 wurden die &quot;Nettobez&uuml;ge&quot; ab M&auml;rz 2001 der I-GmbH bis auf weiteres als Darlehen zur Verf&uuml;gung gestellt. Gleichwohl f&uuml;hrte die I-GmbH weiter Lohnsteuer und den Solidarit&auml;tszuschlag in voller &#8211;sich aus dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergehalt zuz&uuml;glich Kraftfahrzeugnutzung und Arbeitgeberzuschuss zur Sozialversicherung ergebenden&#8211; H&ouml;he an das Betriebsst&auml;ttenfinanzamt (Finanzamt A) ab. Den nicht ausgezahlten Nettolohn verbuchte sie auf dem Konto Verbindlichkeiten Lohn und Gehalt. Auf der Lohnsteuerbescheinigung f&uuml;r das Kalenderjahr 2001 wies die I-GmbH f&uuml;r den Kl&auml;ger einen Bruttoarbeitslohn in H&ouml;he von 95 025,24 DM, einbehaltene Lohnsteuer in H&ouml;he von 14 654 DM und einbehaltenen Solidarit&auml;tszuschlag in H&ouml;he von 805,97 DM aus. Auf Antrag des Kl&auml;gers ist mit Beschluss des Amtsgerichts B vom 23. August 2002 das Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen der I-GmbH er&ouml;ffnet worden. Mit Schreiben vom 3. April 2003 best&auml;tigte der Insolvenzverwalter, dass die I-GmbH die Lohnsteuer und den Solidarit&auml;tszuschlag zur Lohnsteuer 2001 entsprechend der einbehaltenen H&ouml;he auch an das Finanzamt A abgef&uuml;hrt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Einkommensteuerbescheid 2001 vom 24. Oktober 2002 erfasste der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) lediglich die L&ouml;hne f&uuml;r Januar und Februar 2001 einschlie&szlig;lich der darauf entfallenden Lohnsteuer als Arbeitslohn (15 837 DM) und setzte die Einkommensteuer 2001 auf 0 DM fest. Weiterer Arbeitslohn, insbesondere das gestundete bzw. darlehensweise &uuml;berlassene Gehalt f&uuml;r die Monate M&auml;rz 2001 bis Dezember 2001 sei dem Kl&auml;ger nicht zugeflossen, da Stundung und Darlehen im Interesse der I-GmbH erfolgt seien. In der Einspruchsentscheidung r&auml;umte das FA ein, dass der Lohn um die Vorteile der privaten Kraftfahrzeugnutzung in H&ouml;he von 4 700 DM und der gezahlten Arbeitgeberzusch&uuml;sse zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung in H&ouml;he von 2 487,70 DM und damit auf 23 025 DM (15 837 DM + 7 188 DM = 23 025 DM) zu erh&ouml;hen sei. Dies f&uuml;hre aber weiterhin zu einer Einkommensteuer von 0 DM, so dass eine Anrechnung der einbehaltenen und abgef&uuml;hrten Lohnsteuer (nebst Solidarit&auml;tszuschlag) &uuml;ber den Lohnzahlungszeitraum M&auml;rz 2001 hinaus nicht in Betracht komme.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Anrechnungsverfahren setzte das FA mit Bescheid vom 5. August 2003 als anrechenbare Lohnsteuer und anrechenbaren Solidarit&auml;tszuschlag den Steuerabzug f&uuml;r die Monate Januar und Februar 2001 in H&ouml;he von 2 443 DM (Lohnsteuer) und 134,42 DM (Solidarit&auml;tszuschlag) an. Den hiergegen erhobenen Einspruch wies das FA nach Hinzuziehung des Insolvenzverwalters mit bestandskr&auml;ftiger Einspruchsentscheidung vom 2. M&auml;rz 2006 zur&uuml;ck.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Klage gegen den Einkommensteuerbescheid 2001 begehrten die Kl&auml;ger nach erfolglosem Vorverfahren, den Arbeitslohn des Kl&auml;gers in H&ouml;he von 95 025 DM anzusetzen und die an das Finanzamt A abgef&uuml;hrte Lohnsteuer in H&ouml;he von 14 654 DM nebst Solidarit&auml;tszuschlag in H&ouml;he von 805,97 DM anzurechnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Klage hatte teilweise Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        das Urteil des S&auml;chsischen Finanzgerichts (FG) vom 5. Januar 2007&nbsp;&nbsp;4 K 1595\/03 aufzuheben und die Klage abzuweisen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die nicht vertretenen Kl&auml;ger haben sich telefonisch ge&auml;u&szlig;ert und bitten um Ber&uuml;cksichtigung der Schrifts&auml;tze im FG-Verfahren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat die von der I-GmbH angemeldete und an das Finanzamt A abgef&uuml;hrte Lohnsteuer zu Recht insgesamt als steuerbaren, im Streitjahr zugeflossenen Arbeitslohn des Kl&auml;gers beurteilt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Das FG hat zun&auml;chst zutreffend die Klage insoweit als zul&auml;ssig erachtet, als die Kl&auml;ger im Rahmen der Einkommensteuerfestsetzung 2001 die Ber&uuml;cksichtigung weiterer Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit begehren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Klage zielt zwar auf eine Besserstellung gegen&uuml;ber dem angefochtenen Einkommensteuerbescheid im Anrechnungsverfahren. Mit diesem Ziel ist sie grunds&auml;tzlich unzul&auml;ssig. Die Anrechnung ist Teil des Steuererhebungsverfahrens und wird durch einen selbst&auml;ndigen Verwaltungsakt &#8211;durch Anrechnungsverf&uuml;gung oder Abrechnungsbescheid&#8211; herbeigef&uuml;hrt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. bereits Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19. Juli 1994 VIII R 58\/92, BFHE 176, 317, BStBl II 1995, 362, m.w.N.). Unzul&auml;ssig &#8211;mangels einer objektiven Beschwer&#8211; ist eine Klage auch dann, wenn sie auf die Festsetzung einer h&ouml;heren Einkommensteuer zielt. Ma&szlig;gebend f&uuml;r die objektive Klagebefugnis i.S. des &sect; 40 Abs. 2 FGO ist bei Steuerbescheiden die in dem Ausspruch enthaltene Steuerfestsetzung (BFH-Urteil vom 15. Februar 2001 III R 10\/99, BFH\/NV 2001, 1125). Die Beschwer durch einen Steuerbescheid ergibt sich grunds&auml;tzlich aus der Steuerfestsetzung. Eine auf 0 DM bzw. 0 EUR lautende Steuerfestsetzung belastet den Steuerpflichtigen regelm&auml;&szlig;ig nicht. Aus &sect; 157 der Abgabenordnung (AO) folgt vielmehr die Regel, dass eine Rechtsverletzung nur wegen einer zu hohen Steuerfestsetzung geltend gemacht werden kann. Deshalb ist eine Anfechtungsklage gegen einen Einkommensteuerbescheid, in dem die Steuerschuld &#8211;wie im Streitfall&#8211; auf 0 DM bzw. 0 EUR festgesetzt worden ist, im Allgemeinen unzul&auml;ssig (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 2001, 1125; vom 17. Februar 1998 VIII R 21\/95, BFH\/NV 1998, 1356, und vom 8. November 1989 I R 174\/86, BFHE 158, 540, BStBl II 1990, 91, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Gleichwohl ist die Klage im Streitfall in dem vom FG erkannten Umfang zul&auml;ssig. Auch eine zu niedrige Steuerfestsetzung kann eine Beschwer ausl&ouml;sen, wenn die Festsetzung sich in bindender Weise auf einem anderen rechtlichen Gebiet ung&uuml;nstig auswirkt, weil der Regelungsgehalt des Steuerbescheids ausnahmsweise &uuml;ber die blo&szlig;e Steuerfestsetzung hinausreicht (Gr&auml;ber\/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 40 Rz 87). Nach &sect; 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) wird auf die Einkommensteuer die durch Steuerabzug erhobene Einkommensteuer angerechnet, soweit sie auf die bei der Veranlagung erfassten Eink&uuml;nfte entf&auml;llt und nicht die Erstattung beantragt oder durchgef&uuml;hrt worden ist. Die Vorschrift stellt damit eine inhaltliche Verkn&uuml;pfung zwischen Steuerfestsetzungs- und Steuererhebungsverfahren her, indem die im Wege des Steuerabzugs erhobene Einkommensteuer nur angerechnet wird, &quot;soweit sie auf die bei der Veranlagung erfassten Eink&uuml;nfte &#8230; entf&auml;llt&quot;. Die begehrte h&ouml;here Anrechnung von Lohnsteuerabzugsbetr&auml;gen ist deshalb nur m&ouml;glich, wenn zun&auml;chst die Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit vollst&auml;ndig in die Veranlagung einbezogen werden. Der BFH hat aus diesem Grunde die Anfechtung des Einkommensteuerbescheids mit dem Ziel der Anrechnung h&ouml;herer Lohnsteuerabzugsbetr&auml;ge als zul&auml;ssig angesehen (BFH-Urteile vom 8. November 1985 VI R 238\/80, BFHE 145, 198, BStBl II 1986, 186; vom 13. November 1987 VI R 4\/84, BFH\/NV 1988, 566; vom 16. M&auml;rz 1990 VI R 90\/86, BFHE 160, 213, BStBl II 1990, 610).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Das FG hat weiter den Bruttoarbeitslohn des Kl&auml;gers im Streitjahr zu Recht auf insgesamt 35 908,31 DM beziffert.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG geh&ouml;ren zum Arbeitslohn alle Vorteile, die f&uuml;r eine Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen oder privaten Dienst gew&auml;hrt werden. Arbeitslohn ist jeder mit R&uuml;cksicht auf das Dienstverh&auml;ltnis einger&auml;umte geldwerte Vorteil, der durch das individuelle Dienstverh&auml;ltnis veranlasst ist (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 26. Juli 2006 VI R 49\/02, BFHE 214, 373, BStBl II 2006, 917; vom 15. M&auml;rz 2007 VI R 65\/05, BFH\/NV 2007, 1133, und vom 13. September 2007 VI R 54\/03, BFHE 219, 49, BStBl II 2008, 58; jeweils m.w.N.). In diesem Zusammenhang ist gleichg&uuml;ltig, ob es sich um laufende oder einmalige Bez&uuml;ge handelt und ob ein Rechtsanspruch auf sie besteht (&sect; 19 Abs. 1 Satz 2 EStG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Auch die vorliegend allein streitige Lohnsteuer, die die I-GmbH f&uuml;r M&auml;rz bis Dezember 2001 einbehalten und unstreitig an das Finanzamt A abgef&uuml;hrt hat, ist als ein solcher steuerbarer Vorteil des Kl&auml;gers ungeachtet dessen anzusehen, dass dem Kl&auml;ger die Nettobez&uuml;ge f&uuml;r die Monate M&auml;rz bis Dezember 2001 nicht zugeflossen sind. Dies hat das FG unangefochten und damit in revisionsrechtlich bindender Weise (&sect; 118 Abs. 2 FGO) festgestellt. Auch der Teil des Arbeitsentgelts, den der Arbeitgeber im Rahmen des Lohnsteuerabzugs einbeh&auml;lt und f&uuml;r den Arbeitnehmer an die Finanzbeh&ouml;rde abf&uuml;hrt, ist Teil des steuerbaren und steuerpflichtigen Arbeitslohns (so bereits BFH-Urteil vom 24. November 1961 VI 88\/61 U, BFHE 74, 246, BStBl III 1962, 93). Durch den Lohnsteuerabzug erlangt der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Erstattung oder Anrechnung der einbehaltenen Lohnsteuer. Zahlt der Arbeitgeber kein Arbeitsentgelt und entrichtet gleichwohl &#8211;zu Unrecht&#8211; Lohnsteuer, so erlangt der Arbeitnehmer einen Vorteil i.S. des &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG, wenn ihm diese Lohnsteuer tats&auml;chlich erstattet oder angerechnet wird. Trotz fehlender Gehaltszahlung f&uuml;hrt dann die entrichtete Lohnsteuer selbst zu Arbeitslohn.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Nach &sect; 38 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG wird die Einkommensteuer auf Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit durch Abzug vom Arbeitslohn erhoben, soweit dieser &#8211;wie im Streitfall&#8211; von einem inl&auml;ndischen Arbeitgeber gezahlt wird. Der Arbeitgeber ist u.a. zur Abf&uuml;hrung der Lohnsteuer verpflichtet (&sect; 41a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG). Er handelt hierbei aber f&uuml;r Rechnung des Arbeitnehmers, der Schuldner der Lohnsteuer ist (&sect; 38 Abs. 2 Satz 1 EStG). Die auf diese Weise erhobene Steuer wird bei der Veranlagung des Arbeitnehmers auf dessen Einkommensteuer angerechnet (&sect; 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 EStG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die hiernach vorgesehene Anrechnung eines vom Arbeitgeber abgef&uuml;hrten Lohnsteuerbetrags h&auml;ngt nicht davon ab, ob die Lohnsteuer tats&auml;chlich geschuldet wurde und der Arbeitgeber zur Abf&uuml;hrung verpflichtet war. Vielmehr steht ein etwaiger Erstattungsanspruch in aller Regel auch dann dem Arbeitnehmer und nicht dem Arbeitgeber zu, wenn die Lohnsteuer zu Unrecht einbehalten und abgef&uuml;hrt worden ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 19. Dezember 1960 VI 92\/60 U, BFHE 72, 465, BStBl III 1961, 170; in BFHE 74, 246, BStBl III 1962, 93; vom 23. Mai 2000 VII R 3\/00, BFHE 192, 398, BStBl II 2000, 581, und vom 29. November 2000 I R 102\/99, BFHE 194, 69, BStBl II 2001, 195, sowie BFH-Beschluss vom 17. Mai 2001 X B 69\/00, BFH\/NV 2001, 1521). Dem entspricht &sect; 37 Abs. 2 Satz 1 AO, wonach demjenigen ein Anspruch auf R&uuml;ckzahlung eines zu Unrecht geleisteten Betrags zusteht, f&uuml;r dessen Rechnung die betreffende Leistung erfolgt ist. Denn auch dann, wenn der Arbeitgeber eine nicht geschuldete Lohnsteuer abf&uuml;hrt, leistet er sowohl aus seiner eigenen Sicht als auch aus derjenigen der Finanzbeh&ouml;rde f&uuml;r Rechnung des Arbeitnehmers; die Zahlung stellt sich also in dieser Situation f&uuml;r den Leistenden wie f&uuml;r den Empf&auml;nger als Leistung des Arbeitnehmers dar (BFH-Urteil in BFHE 194, 69, BStBl II 2001, 195). Deshalb ist die nicht geschuldete und mithin zu Unrecht an das Finanzamt A abgef&uuml;hrte Lohnsteuer nur auf die Einkommensteuer des Arbeitnehmers anzurechnen, nicht aber &#8211;wie vom FA vertreten&#8211; dem Arbeitgeber zu erstatten (BFH-Urteile in BFHE 72, 465, BStBl III 1961, 170; in BFHE 192, 398, BStBl II 2000, 581, und in BFHE 194, 69, BStBl II 2001, 195, sowie BFH-Beschluss in BFH\/NV 2001, 1521).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Wird die Lohnsteuer auf die Einkommensteuer des Arbeitnehmers angerechnet, so f&uuml;hrt trotz fehlender Gehaltszahlung die Lohnsteuer selbst in voller H&ouml;he zu einem Vorteil i.S. des &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dementsprechend begr&uuml;nden die Lohnsteuerzahlungen der I-GmbH f&uuml;r M&auml;rz bis Dezember 2001 in H&ouml;he von 12 211,52 DM nebst 671,55 DM Solidarit&auml;tszuschlag steuerbare Einnahmen des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Allerdings hat der BFH mit Urteil in BFHE 74, 246, BStBl III 1962, 93 entschieden, dass die abgef&uuml;hrte Lohnsteuer kein Arbeitslohn ist, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer &#8211;wie im Streitfall&#8211; kein Gehalt zahlt und den Lohnsteuerabzug versehentlich durchgef&uuml;hrt hat. In einem solchen Fall stehe, weil kein Lohn gezahlt wurde und gezahlt werden sollte, allein die grundlose Steuerzahlung im Spiel. Deshalb sei nicht der Arbeitnehmer, sondern der Arbeitgeber steuererstattungsberechtigt. Es w&auml;re eine der gegebenen Interessenlage widersprechende Entscheidung, wolle man den durch die Lohnsteuerzahlung allenfalls buchm&auml;&szlig;ig, tats&auml;chlich aber gar nicht belasteten Arbeitnehmer als Erstattungsberechtigten ansehen und nicht den Arbeitgeber, der die Lohnsteuer ohne Einbehaltung auf ein auszuzahlendes Gehalt ohne Grund irrt&uuml;mlich bezahlt habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                An der im BFH-Urteil in BFHE 74, 246, BStBl III 1962, 93 ge&auml;u&szlig;erten Rechtsauffassung h&auml;lt der Senat jedenfalls f&uuml;r den Fall, dass der Lohnsteuerabzug nicht mehr ge&auml;ndert werden kann (&sect; 41c Abs. 3 EStG), nicht l&auml;nger fest.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ist Lohnsteuer &#8211;zu Recht oder zu Unrecht&#8211; angemeldet und abgef&uuml;hrt worden, ist die Lohnsteueranmeldung als Verwaltungsakt (&sect; 168 Satz 1 AO; BFH-Urteil vom 7. Juli 2004 VI R 171\/00, BFHE 206, 562, BStBl II 2004, 1087) solange f&uuml;r die Finanzbeh&ouml;rde der Grund f&uuml;r das Behaltend&uuml;rfen der angemeldeten Lohnsteuer, wie die Anmeldung nicht ge&auml;ndert wird. Wird der Lohnsteuerabzug des Kalenderjahres mit Ausstellung der Lohnsteuerbescheinigung abgeschlossen, kann er nach &sect; 41c Abs. 3 Satz 1 EStG nicht mehr ge&auml;ndert werden (BFH-Urteil vom 13. Dezember 2007 VI R 57\/04, BFHE 220, 124, BStBl II 2008, 434). Damit steht endg&uuml;ltig fest, dass die Lohnsteuer verfahrensrechtlich nicht ohne rechtlichen Grund (&sect; 37 Abs. 2 Satz 1 AO) gezahlt worden ist und jedenfalls dem Arbeitgeber kein Erstattungsanspruch zusteht. Eine Korrektur kann jetzt nur noch &uuml;ber die Einkommensteuerveranlagung des Arbeitnehmers erfolgen, bei der dem Arbeitnehmer nicht die ohne rechtlichen Grund entrichtete Lohnsteuer nach &sect; 37 Abs. 2 AO erstattet, sondern die abgef&uuml;hrte Lohnsteuer angerechnet wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zugleich ist aber die angerechnete Lohnsteuer als Arbeitslohn zu behandeln, denn der Arbeitnehmer erlangt &#8211;wie zuvor ausgef&uuml;hrt&#8211; mit ihrer Anrechnung einen Vorteil i.S. des &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG. Ob negativer Arbeitslohn vorliegt, wenn der Arbeitnehmer die ohne Gehaltszahlung abgef&uuml;hrte Lohnsteuer aus zivilrechtlichen Gr&uuml;nden sp&auml;ter dem Arbeitgeber zu erstatten hat, braucht der Senat im vorliegenden Fall nicht zu entscheiden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.6.2009, VI R 46\/07 Anfechtung eines Einkommensteuerbescheids zwecks Anrechnung h&ouml;herer Lohnsteuerabzugsbetr&auml;ge &#8211; Zu Unrecht angemeldete und abgef&uuml;hrte Lohnsteuerbetr&auml;ge als Arbeitslohn &#8211; Unzul&auml;ssigkeit einer Anfechtungsklage gegen &quot;Null&quot;-Bescheid &#8211; Objektive Beschwer Leits&auml;tze 1. &sect; 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 EStG verkn&uuml;pft inhaltlich Steuerfestsetzungsverfahren und Steuererhebungsverfahren. Daher kann auch die Anfechtung eines Einkommensteuerbescheids &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-46-07-anfechtung-eines-einkommensteuerbescheids-zwecks-anrechnung-hoeherer-lohnsteuerabzugsbetraege-zu-unrecht-angemeldete-und-abgefuehrte-lohnsteuerbetraege-als-arbeitslohn-unzulaessigkeit-einer\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;46\/07 &#8211; Anfechtung eines Einkommensteuerbescheids zwecks Anrechnung h&ouml;herer Lohnsteuerabzugsbetr&auml;ge &#8211; Zu Unrecht angemeldete und abgef&uuml;hrte Lohnsteuerbetr&auml;ge als Arbeitslohn &#8211; Unzul&auml;ssigkeit einer Anfechtungsklage gegen &quot;Null&quot;-Bescheid &#8211; Objektive Beschwer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14213","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14213","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14213"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14213\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14213"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14213"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14213"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}