{"id":14265,"date":"2012-12-20T02:56:09","date_gmt":"2012-12-20T00:56:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14265"},"modified":"2012-12-20T02:56:09","modified_gmt":"2012-12-20T00:56:09","slug":"x-r-25-06-steuerrechtliche-qualifizierung-einer-taetigkeit-richtet-sich-nach-objektiven-kriterien-gewerblicher-grundstueckshandel-widerruf-eines-ohne-bekanntgabewillen-versandten-steuerbescheides","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-25-06-steuerrechtliche-qualifizierung-einer-taetigkeit-richtet-sich-nach-objektiven-kriterien-gewerblicher-grundstueckshandel-widerruf-eines-ohne-bekanntgabewillen-versandten-steuerbescheides\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;25\/06 &#8211; Steuerrechtliche Qualifizierung einer T&auml;tigkeit richtet sich nach objektiven Kriterien &#8211; Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel &#8211; Widerruf eines ohne Bekanntgabewillen versandten Steuerbescheides"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2009, X R 25\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuerrechtliche Qualifizierung einer T&auml;tigkeit richtet sich nach objektiven Kriterien &#8211; Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel &#8211; Widerruf eines ohne Bekanntgabewillen versandten Steuerbescheides<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ma&szlig;geblich f&uuml;r die steuerrechtliche Qualifizierung einer T&auml;tigkeit ist nicht die vom Steuerpflichtigen subjektiv vorgenommene Beurteilung und die angegebene Bezeichnung, sondern vielmehr die Wertung nach objektiven Kriterien. Deshalb ist gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel nicht allein deshalb zu bejahen, weil der Steuerpflichtige beim FA und seiner Gemeindebeh&ouml;rde einen Gewerbebetrieb anmeldet und Dritten gegen&uuml;ber erkl&auml;rt, er sei gewerblicher Grundst&uuml;cksh&auml;ndler.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) ist Rechtsanwalt und wird mit seiner Ehefrau im Streitjahr 2003 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariellen Kaufvertr&auml;gen vom 19. bzw. 22. August 2003 erwarb der Kl&auml;ger zwei Eigentumswohnungen zu einem Kaufpreis von jeweils 87.500 EUR. Besitz, Nutzungen und Lasten gingen zum 1. September 2003 auf den Erwerber &uuml;ber. Die Wohnungen waren seit dem 1. Januar 1962 bzw. dem 1. Dezember 1971 unbefristet vermietet. Im Kaufvertrag verpflichtete sich der Kl&auml;ger, auf sein Recht zur ordentlichen K&uuml;ndigung des Mietvertrags &#8211;auch wegen Eigenbedarfs&#8211; zu verzichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hatte den Kaufpreis f&uuml;r die Wohnungen mit Darlehen &uuml;ber jeweils 95.000 EUR finanziert. Vereinbart waren eine Zinsfestschreibung in H&ouml;he von 4,1 % bis zum 30. Oktober 2008 sowie 387 Leistungsraten &agrave; 324,58 EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 3. September 2003 beantragte der Kl&auml;ger mit Hinweis auf einen geplanten gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel und hieraus zu erwartende Verluste f&uuml;r 2003 die Eintragung eines Freibetrags auf seiner Lohnsteuerkarte. Bei den am 19. bzw. 22. August 2003 erworbenen Objekten handele es sich um die ersten Wohnungen, die er von Zeit zu Zeit kaufen und dann nach M&ouml;glichkeit kurzfristig wieder weiter ver&auml;u&szlig;ern wolle. Angesichts der Vermietung der Wohnungen gehe er nicht davon aus, dass eine gewinnbringende Ver&auml;u&szlig;erung noch 2003 m&ouml;glich sei. Den Gewinn werde er gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ermitteln, da er nicht gem&auml;&szlig; &sect; 141 der Abgabenordnung (AO) zur Buchf&uuml;hrung verpflichtet sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger meldete am 15. Oktober 2003 bei dem Bezirksamt H einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel an und gab am 21. Oktober 2003 beim Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung des Gewerbebetriebs &quot;gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel&quot; ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung 2003 vom 23. Januar 2004 erkl&auml;rte der Kl&auml;ger Verluste aus gewerblichem Grundst&uuml;ckshandel in H&ouml;he von 191.291 EUR; diese beruhten im Wesentlichen auf der Behandlung der Grundst&uuml;ckskaufpreise als Betriebsausgabe. Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung erkl&auml;rte er f&uuml;r diese Grundst&uuml;cke nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Veranlagungsverfahrens erl&auml;uterte der Kl&auml;ger, er werde in den n&auml;chsten Jahren weitere Wohnungen erwerben und wolle sie mit Gewinn wieder ver&auml;u&szlig;ern. Ab Mitte 2003 hatte der Kl&auml;ger f&uuml;r seine gewerbliche T&auml;tigkeit einen ISDN-Anschluss mit zweiter Telefonnummer, Fax- und Internetanschluss eingerichtet. Von seinen Pl&auml;nen, mit Grundst&uuml;cken zu handeln, hatte er auch einen Vertreter der die Wohnungen finanzierenden Bank sowie verschiedene Makler unterrichtet. Verkaufsbem&uuml;hungen hat der Kl&auml;ger im Streitjahr nicht unternommen. Zur Begr&uuml;ndung trug er hierzu vor, aus unternehmerischer Sicht sei ihm ein Verkauf mangels Gewinnaussicht nicht sinnvoll erschienen. Weiter erkl&auml;rte der Kl&auml;ger, die Wohnungen in unvermietetem Zustand ver&auml;u&szlig;ern zu wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einkommensteuerbescheid 2003 vom 2. Juli 2004 erkannte das FA die geltend gemachten Verluste aus gewerblichem Grundst&uuml;ckshandel nicht an, da bislang kein Grundst&uuml;ck verkauft worden sei. Der Verlust sei auch nicht den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung zuzuordnen, da wegen der Kurzfristigkeit der Vermietung nicht davon ausgegangen werden k&ouml;nne, dass die Wohnungen mit der Absicht vermietet w&uuml;rden, einen Total&uuml;berschuss zu erzielen. Der Bescheid war im Hinblick auf die nicht anerkannten Verluste aus gewerblichem Grundst&uuml;ckshandel vorl&auml;ufig gem&auml;&szlig; &sect; 165 AO. Im &Uuml;brigen stand der Bescheid unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den dagegen eingelegten Einspruch wies das FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Der Kl&auml;ger nehme weder als Produzent noch als H&auml;ndler am wirtschaftlichen Verkehr teil. Nach seiner Absicht seien Kontakte zu potentiellen K&auml;ufern erst nach dem Auszug oder dem Tod der Mieter m&ouml;glich. Im &Uuml;brigen warte der Kl&auml;ger einen &quot;Reifeprozess&quot; ab. Dies sei jedoch kein typisches H&auml;ndlerverhalten. Die Anmeldung eines Gewerbebetriebs, die kurzfristige Finanzierung und organisatorische Ma&szlig;nahmen h&auml;tten lediglich Indizwirkung. Vor dem Verkauf des ersten Objekts k&ouml;nne nicht beurteilt werden, ob der enge zeitliche Zusammenhang zwischen Erwerb und Verkauf im Sinne der Drei-Objekt-Grenze vorliege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen erhob der Kl&auml;ger im Dezember 2004 Klage. In der Klageschrift erkl&auml;rte er, derzeit keine weiteren Wohnungen erwerben zu k&ouml;nnen. Er m&uuml;sse die Erwerbe fremd finanzieren und Banken w&uuml;rden Kredite zunehmend restriktiv vergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 7. Januar 2005 beauftragte der Kl&auml;ger f&ouml;rmlich einen Makler mit dem Nachweis von Verkaufsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die beiden Wohnungen. Mit notariellem Vertrag vom 8. April 2005 verkaufte er eine der 2003 erworbenen Wohnungen. Besitz, Nutzungen und Lasten sollten mit Eingang der &#8211;zum 1. Juni 2005 f&auml;lligen&#8211; Kaufpreiszahlung &uuml;bergehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Mai 2005 kaufte der Kl&auml;ger zwei weitere vermietete Eigentumswohnungen zu einem Kaufpreis von jeweils 107.250 EUR. Finanziert wurden die Wohnungen durch Darlehen &uuml;ber 114.353,90 EUR bzw. 68.149 EUR. Die Zinsen waren bis zum 30. Juli 2015 bzw. 30. Juli 2012 in H&ouml;he von 4,39 % bzw. 4,08 % festgeschrieben. Die Restfinanzierung der im April 2005 ver&auml;u&szlig;erten Wohnung wurde auf eine neue Wohnung &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter dem 3. Juni 2005 gab das FA einen an den Kl&auml;ger pers&ouml;nlich adressierten ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2003 zur Post. Darin waren die Verluste als solche aus gewerblichem Grundst&uuml;ckshandel ber&uuml;cksichtigt und der Bescheid insoweit gem&auml;&szlig; &sect; 165 AO f&uuml;r vorl&auml;ufig erkl&auml;rt. Am gleichen Tag &uuml;bersandte das FA dem Kl&auml;ger per E-Mail sowie Telefax zwei Schreiben ebenfalls mit Datum vom 3. Juni 2005. Hierin teilte es mit, die Bekanntgabe sei nicht gewollt gewesen, der Bescheid also unwirksam. Die Versendung habe aber nicht mehr aufgehalten werden k&ouml;nnen. Der Bescheid m&uuml;sse daher aufgehoben werden. Das FA sei von der Finanzbeh&ouml;rde angewiesen worden, das Verfahren streitig zu f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat der Klage stattgegeben. Auch wenn der Kl&auml;ger weniger als vier Objekte verkauft habe, sei die Grenze zwischen privater Verm&ouml;gensverwaltung und Gewerbebetrieb &uuml;berschritten. Auf die Drei-Objekt-Grenze als Indiz f&uuml;r eine gewerbliche Bet&auml;tigung komme es im Streitfall nicht an, weil andere Umst&auml;nde zweifelsfrei auf eine von Anfang an bestehende Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht schlie&szlig;en lie&szlig;en. Mit der Gewerbeanmeldung und seiner Erkl&auml;rung im Zusammenhang mit dem beantragten Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte habe der Kl&auml;ger seine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht dokumentiert. Anhaltspunkte, die gegen die Glaubw&uuml;rdigkeit seiner Erkl&auml;rung spr&auml;chen, seien nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA sinngem&auml;&szlig; Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Revisionsverfahren hat der Kl&auml;ger unter Vorlage von Kaufvertr&auml;gen und Grundbuchausz&uuml;gen erg&auml;nzend vorgetragen, im Jahr 2008 weitere Immobilien erworben und wieder ver&auml;u&szlig;ert zu haben:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table cellpadding=\"1\" cellspacing=\"2\" border=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">1. Objekt A<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Kauf am 19. Februar 2008 f&uuml;r 49.000 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Verkauf am 14. April 2008 f&uuml;r 50.500 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table cellpadding=\"1\" cellspacing=\"2\" border=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">2. Objekt B<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Kauf eines Anteils von 99 % am 19. Februar 2008 f&uuml;r 28.000 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Verkauf eines Anteils von 50 % am 20. Juli 2008 f&uuml;r 14.750 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Verkauf der Wohnung durch eine GbR am 15. September 2008 f&uuml;r&nbsp;insgesamt 30.000 EUR (Anteil des Kl&auml;gers am Kaufpreis 14.262,50 EUR)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table cellpadding=\"1\" cellspacing=\"2\" border=\"0\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">3. Objekt C<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Kauf am 15. Juli 2008 im Wege der Zwangsversteigerung f&uuml;r 12.000 EUR, wovon zun&auml;chst 3.500 EUR zu zahlen waren&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Verkauf eines Anteils von 50 % am 19. Juli 2008 f&uuml;r 1.750 EUR sowie &Uuml;bernahme der H&auml;lfte des Restkaufpreises<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">Verkauf aller Anteile der GbR am 14. August 2008 f&uuml;r 13.400 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Abweisung der Klage (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zu Unrecht hat das FG im Streitfall die Voraussetzungen eines gewerblichen Grundst&uuml;ckhandels bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zutreffend ist das FG davon ausgegangen, dass der &Auml;nderungsbescheid vom 3. Juni 2005 nicht wirksam wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Steuerbescheid wird mit seiner Bekanntgabe wirksam (&sect; 124 AO). Daraus folgt in &Uuml;bereinstimmung mit der Regelung in &sect; 130 Abs. 1 Satz 2 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs, dass ein Bescheid nicht wirksam wird, wenn dem Steuerpflichtigen zuvor oder gleichzeitig ein deutlich als solcher gekennzeichneter Widerruf zugeht (G&uuml;roff in Beermann\/Gosch, AO &sect; 124 Rz 11; Tipke in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 124 AO Rz 8, 14; offengelassen im Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 12. August 1996 VI R 18\/94, BFHE 180, 538, BStBl II 1996, 627). Eine klare und eindeutige Dokumentation der Aufgabe des Bekanntgabewillens in den Akten der Finanzbeh&ouml;rde ist in diesen F&auml;llen entbehrlich (vgl. hierzu BFH-Urteil in BFHE 180, 538, BStBl II 1996, 627).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der mit der Post versendete Einkommensteuerbescheid vom 3. Juni 2005 wurde gem&auml;&szlig; &sect; 122 Abs. 2 Nr. 1 AO am dritten Tag nach Aufgabe zur Post wirksam. Ging der Bescheid tats&auml;chlich fr&uuml;her als am dritten Tag nach Aufgabe zur Post zu, ist dies rechtlich unerheblich, weil die Bekanntgabe im Fall des &sect; 122 Abs. 2 Nr. 1 AO nicht nur vermutet, sondern mit Ablauf des dritten Tages fingiert wird (Senatsurteile vom 13. Dezember 2000 X R 96\/98, BFHE 193, 512, BStBl II 2001, 774, und vom 26. Februar 2002 X R 44\/00, BFH\/NV 2002, 1409). Denn mit der Zugangsfiktion in &sect; 122 Abs. 2 Nr. 1 AO wollte der Gesetzgeber &#8211;zugunsten wie zuungunsten des Adressaten&#8211; generell einen Streit &uuml;ber den genauen Zeitpunkt des Posteingangs so weit wie m&ouml;glich ausschlie&szlig;en. Mit den ebenfalls auf den 3. Juni 2005 datierten Schreiben hat das FA den Einkommensteuer&auml;nderungsbescheid vom 3. Juni 2005 rechtzeitig vor dessen Wirksamwerden widerrufen. Die &Uuml;bersendung per Telefax gen&uuml;gt dem f&uuml;r Steuerbescheide geltenden Schriftformgebot gem&auml;&szlig; &sect; 157 AO (Senatsbeschluss vom 27. Juni 2001 X B 23\/01, BFH\/NV 2001, 1529). Im &Uuml;brigen kann ein Steuerbescheid auch m&uuml;ndlich vor dessen Zugang widerrufen werden (BFH-Urteil vom 28. Mai 2009 III R 84\/06, BFHE 225, 11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zu Unrecht hat das FG jedoch im Streitfall die Voraussetzungen eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels bejaht und die Einkommensteuer 2003 unter Ber&uuml;cksichtigung eines Verlustes aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 191.291 EUR festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel liegt nach Ma&szlig;gabe des &sect; 15 Abs. 2 EStG vor, wenn die T&auml;tigkeit selbst&auml;ndig, nachhaltig sowie mit der Absicht, Gewinn zu erzielen betrieben wird, sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt und nicht der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zuzurechnen ist (st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH, vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 10. Dezember 2001 GrS 1\/98, BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) F&uuml;r die Abgrenzung zwischen Gewerbebetrieb einerseits und Verm&ouml;gensverwaltung andererseits stellt die Rechtsprechung dabei auf das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse und die Verkehrsanschauung ab. In Zweifelsf&auml;llen ist ma&szlig;gebend, ob die T&auml;tigkeit, soll sie in den gewerblichen Bereich fallen, dem Bild entspricht, das nach der Verkehrsanschauung einen Gewerbebetrieb ausmacht und einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung fremd ist (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 3. Juli 1995 GrS 1\/93, BFHE 178, 86, BStBl II 1995, 617, unter C. I.; BFH-Urteil vom 29. Oktober 1998 XI R 80\/97, BFHE 187, 287, BStBl II 1999, 448, zum Wertpapierhandel).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Anhaltspunkt f&uuml;r einen solchen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel ist die Ver&auml;u&szlig;erung von mehr als drei Objekten innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs zwischen Anschaffung\/Herstellung auf der einen und der Ver&auml;u&szlig;erung auf der anderen Seite (sog. Drei-Objekt-Grenze). Allerdings kommt es nach Auffassung des Gro&szlig;en Senats des BFH im Beschluss in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291 (unter C. III. 5.) darauf dann nicht an, wenn sich bereits aus anderen &#8211;ganz besonderen&#8211; Umst&auml;nden zweifelsfrei eine von Anfang an bestehende oder aber fehlende Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht ergibt. Daraus folgt, dass trotz &Uuml;berschreitens der Drei-Objekt-Grenze ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel dann nicht anzunehmen ist, wenn eindeutige Anhaltspunkte gegen eine von Anfang an bestehende Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht sprechen. Andererseits k&ouml;nnen auch bei Ver&auml;u&szlig;erung von weniger als vier Objekten besondere Umst&auml;nde auf eine gewerbliche T&auml;tigkeit schlie&szlig;en lassen (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C. III. 5.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben liegen die Voraussetzungen f&uuml;r einen Grundst&uuml;ckshandel nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger hat nicht innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs mehr als drei Objekte im Sinne der Drei-Objekt-Grenze verkauft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Feststellungen des FG hat der Kl&auml;ger mit notariellem Vertrag vom 8. April 2005 eine der beiden im Streitjahr f&uuml;r 87.500 EUR erworbenen Eigentumswohnungen f&uuml;r 103.500 EUR ver&auml;u&szlig;ert. Die im Revisionsverfahren vom Kl&auml;ger behaupteten Grundst&uuml;cksk&auml;ufe und -verk&auml;ufe im Jahr 2008 k&ouml;nnen &#8211;ihr Vorliegen unterstellt&#8211; nicht dazu f&uuml;hren, dass im Streitfall gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel wegen &Uuml;berschreitens der Drei-Objekt-Grenze zu bejahen w&auml;re. Diese Objekte w&auml;ren bei der Pr&uuml;fung der Drei-Objekt-Grenze nicht als Z&auml;hlobjekte zu ber&uuml;cksichtigen, weil der Kl&auml;ger die Immobilien bzw. die Anteile an grundbesitzenden Gesellschaften b&uuml;rgerlichen Rechts ohne Gewinnerzielungsabsicht zum Selbstkostenpreis bzw. darunter verkauft hat (BFH-Urteil vom 13. August 2002 VIII R 14\/99, BFHE 199, 551, BStBl II 2002, 811, unter 1. b bb, m.w.N. aus der Rechtsprechung). Die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufserl&ouml;sen betrug bei s&auml;mtlichen Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten des Jahres 2008&nbsp;&nbsp;3.212,50 EUR (Objekt A 1.500 EUR, Objekt B 1.012,50 EUR und Objekt C 700 EUR). Allein die durch die Grundst&uuml;cksk&auml;ufe des Kl&auml;gers ausgel&ouml;ste Grunderwerbsteuer bel&auml;uft sich bereits auf 3.115 EUR. Ber&uuml;cksichtigt man die im Zusammenhang mit den Grundst&uuml;cksk&auml;ufen entstandenen weiteren Kosten (z.B. Geb&uuml;hren f&uuml;r die notarielle Beurkundung und das Grundbuch, ggf. Finanzierungskosten), verbleibt dem Kl&auml;ger selbst dann kein Gewinn aus seinen Grundst&uuml;cksgesch&auml;ften, wenn man davon ausgeht, dass die mit den Verk&auml;ufen zusammenh&auml;ngenden Kosten jeweils von den K&auml;ufern getragen worden sind. Angesichts der zeitlichen N&auml;he dieser Verk&auml;ufe zu den jeweiligen K&auml;ufen kann ausgeschlossen werden, dass die H&ouml;he der Verkaufspreise auf Ver&auml;nderungen am Grundst&uuml;cksmarkt beruht. Da schon aus diesem Grund die vom Kl&auml;ger im Jahr 2008 erworbenen und wieder ver&auml;u&szlig;erten Grundst&uuml;cke keine Z&auml;hlobjekte im Sinne der Drei-Objekt-Grenze sein k&ouml;nnen, braucht der Senat nicht die Frage zu er&ouml;rtern, ob bzw. welche Konsequenzen es in Bezug auf den gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel h&auml;tte, dass der Kl&auml;ger jedenfalls die Objekte A und B von seiner Mutter erworben und zeitnah zum Kauf weiterver&auml;u&szlig;ert hat. Unerheblich ist deshalb auch, dass der urspr&uuml;nglich vereinbarte Kaufpreis f&uuml;r das Objekt B von 37.500 EUR ohne Angabe von Gr&uuml;nden (z.B. M&auml;ngel) auf 31.400 EUR und dann 28.000 EUR erm&auml;&szlig;igt wurde und erst nach Erhalt des Erl&ouml;ses aus einem Weiterverkauf f&auml;llig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel des Kl&auml;gers ist auch nicht deshalb anzunehmen, weil nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse zweifelsfrei von vornherein eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht des Steuerpflichtigen bestanden hat (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, unter C. III. 5. der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht, die zur Annahme einer gewerblichen Bet&auml;tigung selbst bei Ver&auml;u&szlig;erung von weniger als vier Objekten f&uuml;hrt, liegt nach Auffassung des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291 beispielsweise vor, wenn das im zeitlichen Zusammenhang mit der Bebauung und Ver&auml;u&szlig;erung erworbene Grundst&uuml;ck schon vor seiner Bebauung verkauft worden ist, es von vornherein auf Rechnung oder nach W&uuml;nschen des Erwerbers bebaut wird oder das Bauunternehmen des das Grundst&uuml;ck bebauenden Steuerpflichtigen erhebliche Leistungen f&uuml;r den Bau erbringt, die nicht wie unter Fremden abgerechnet werden (BFH-Urteil vom 11. Juni 1997 XI R 71\/96, BFH\/NV 1997, 839).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diesen f&uuml;r eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht und gegen eine private Verm&ouml;gensverwaltung sprechenden Indizien steht gleich, wenn der Steuerpflichtige das Bauvorhaben nur kurzfristig finanziert, bereits w&auml;hrend der Bauzeit eine Maklerfirma mit dem Verkauf des Objekts beauftragt oder selbst Ver&auml;u&szlig;erungsannoncen schaltet, vor Fertigstellung des Objekts einen Vorvertrag mit dem k&uuml;nftigen Erwerber schlie&szlig;t oder Gew&auml;hrleistungspflichten &uuml;ber das bei Privatverk&auml;ufen &uuml;bliche Ma&szlig; hinaus &uuml;bernimmt; umso mehr gilt dies, wenn der Steuerpflichtige die unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht zweifelsfrei bekundet oder in sonstiger Weise dokumentiert (vgl. Senatsurteil vom 18. September 2002 X R 183\/96, BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Auch kann eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht und damit ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel nicht bereits deshalb bejaht werden, weil Steuerpflichtige dieses behaupten. Vielmehr ist auch in diesen F&auml;llen bei der Abgrenzung zwischen Gewerbebetrieb einerseits und der nicht steuerbaren Sph&auml;re sowie anderen Einkunftsarten andererseits auf das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse und die Verkehrsanschauung abzustellen (Senatsurteil vom 20. Dezember 2000 X R 1\/97, BFHE 194, 198, BStBl II 2001, 706). Auch hier sind die einzelnen Umst&auml;nde f&uuml;r und gegen eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht zu gewichten und gegeneinander abzuw&auml;gen. In Zweifelsf&auml;llen ist ma&szlig;gebend, ob die T&auml;tigkeit, soll sie gewerblich sein, dem Bild entspricht, das nach der Verkehrsanschauung einen Gewerbebetrieb ausmacht und einer privaten Verm&ouml;gensverwaltung fremd ist (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291; Senatsurteil vom 30. Juli 2003 X R 7\/99, BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408). Ma&szlig;geblich f&uuml;r die steuerrechtliche Qualifizierung einer T&auml;tigkeit ist nicht die vom Steuerpflichtigen subjektiv vorgenommene Beurteilung und die angegebene Bezeichnung (z.B. in der Gewerbeanmeldung, in Steuererkl&auml;rungen), sondern die Wertung nach objektiven Kriterien (Senatsbeschluss vom 16. September 2008 X B 158\/07, BFH\/NV 2008, 2024). Es ist anerkannt, dass eine vom Steuerpflichtigen vorgenommene Eigenqualifikation seiner Handlungen rechtlich unbeachtlich ist, wenn sie nicht durch die tats&auml;chlichen Gegebenheiten gedeckt ist (vgl. Senatsentscheidungen vom 21. Oktober 1992 X R 99\/88, BFHE 170, 41, BStBl II 1993, 289; vom 28. November 1990 X R 109\/89, BFHE 163, 264, BStBl II 1991, 327; vom 28. Juni 2000 X R 48\/98, BFH\/NV 2000, 1468; vom 16. September 2004 X R 54\/99, BFH\/NV 2005, 677, und vom 5. November 2003 X R 34\/02, BFH\/NV 2004, 610). Dieser in erster Linie zur Beurteilung vertraglicher Vereinbarungen entwickelten Erkenntnis kommt allgemeine Bedeutung zu (vgl. BFH-Entscheidungen vom 22. Januar 1981 IV B 41\/80, BFHE 132, 542, BStBl II 1981, 424; vom 17. Oktober 1996 X B 163\/96, BFH\/NV 1997, 525; vom 9. Oktober 1997 X B 51\/97, BFH\/NV 1998, 447; vom 30. Oktober 2001 VIII R 29\/00, BFHE 197, 114, BStBl II 2006, 223, und vom 9. Dezember 2002 VIII R 20\/01, BFH\/NV 2003, 601). Es kann nicht im Belieben des Steuerpflichtigen stehen, seine Bet&auml;tigung dem gewerblichen Bereich oder der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zuzuordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Im Streitfall hat sich der Kl&auml;ger nicht wie ein H&auml;ndler, der eine typische gewerbliche T&auml;tigkeit aus&uuml;bt, verhalten. Kennzeichnend f&uuml;r den Handel ist die wiederholte Anschaffung und Ver&auml;u&szlig;erung von Wirtschaftsg&uuml;tern im Sinn eines marktm&auml;&szlig;igen Umschlags von Sachwerten (Senatsentscheidung vom 25. Juli 2001 X R 55\/97, BFHE 195, 402, BStBl II 2001, 809). Keiner der vom Gro&szlig;en Senat des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291 entwickelten Anhaltspunkte f&uuml;r das Vorliegen einer unbedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht kann bejaht werden. Auch andere gewichtige Merkmale, die nach Auffassung der Ertragsteuersenate des BFH f&uuml;r eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht sprechen, hat das FG nicht festgestellt. Der Kl&auml;ger hat sich nicht unmittelbar nach dem Kauf der beiden Eigentumswohnungen um deren Verkauf &#8211;durch einen Makler oder eigene Aktivit&auml;ten&#8211; bem&uuml;ht. Erst nach Klageerhebung hat er im Jahr 2005 einen Makler f&ouml;rmlich mit dem Nachweis von Verkaufsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die beiden Wohnungen beauftragt. Nach seiner Einlassung w&auml;re ein Verkauf mangels Gewinnaussicht nicht sinnvoll gewesen, weil er die Wohnungen nur vermietet h&auml;tte anbieten k&ouml;nnen. Die Mietverh&auml;ltnisse waren nicht kurzfristig; vielmehr hat der Kl&auml;ger in den notariellen Kaufvertr&auml;gen jeweils auf das Recht zur ordentlichen K&uuml;ndigung &#8211;auch wegen Eigenbedarfs&#8211; verzichtet. Die Wohnungen &#8211;im &Uuml;brigen auch die 2005 angeschafften&#8211; waren nicht kurzfristig fremdfinanziert. Die Einrichtung eines ISDN-Anschlusses ist in der heutigen Zeit kein besonderer Umstand, der nach Auffassung des erkennenden Senats f&uuml;r die Abgrenzung von privater Verm&ouml;gensverwaltung und gewerblichem Grundst&uuml;ckshandel von ma&szlig;geblicher Bedeutung ist (vgl. Senatsurteil in BFHE 204, 419, BStBl II 2004, 408, f&uuml;r die Abgrenzung von privater Verm&ouml;gensverwaltung und gewerblichem Wertpapierhandel). Schlie&szlig;lich f&uuml;hren auch &Auml;u&szlig;erungen des Kl&auml;gers gegen&uuml;ber seinem Bankberater, Freunden oder anderen Personen, er sei k&uuml;nftig &quot;gewerblicher Grundst&uuml;cksh&auml;ndler&quot;, nicht dazu, dass seine T&auml;tigkeit steuerrechtlich als Gewerbebetrieb zu qualifizieren ist. Das FG hat ausschlie&szlig;lich aus der Gewerbeanmeldung und der Erkl&auml;rung des Kl&auml;gers im Zusammenhang mit der Beantragung eines Freibetrags auf der Lohnsteuerkarte dessen unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht gefolgert. Es hat nur auf die subjektive Beurteilung der T&auml;tigkeit durch den Kl&auml;ger abgestellt und dabei &uuml;bersehen, dass dies f&uuml;r die steuerrechtliche Qualifizierung einer T&auml;tigkeit nicht von ausschlaggebender Bedeutung ist. Da keine objektive Kriterien f&uuml;r eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht des Kl&auml;gers sprechen, war das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2009, X R 25\/06 Steuerrechtliche Qualifizierung einer T&auml;tigkeit richtet sich nach objektiven Kriterien &#8211; Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel &#8211; Widerruf eines ohne Bekanntgabewillen versandten Steuerbescheides Leits&auml;tze Ma&szlig;geblich f&uuml;r die steuerrechtliche Qualifizierung einer T&auml;tigkeit ist nicht die vom Steuerpflichtigen subjektiv vorgenommene Beurteilung und die angegebene Bezeichnung, sondern vielmehr die Wertung nach objektiven Kriterien. 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