{"id":14274,"date":"2012-12-08T09:17:44","date_gmt":"2012-12-08T07:17:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14274"},"modified":"2012-12-08T09:17:44","modified_gmt":"2012-12-08T07:17:44","slug":"vii-b-180-08-rueckforderung-von-beihilfen-mineraloelsteuerbeguenstigung-fuer-den-unterglasanbau-aussetzung-der-vollziehung-des-rueckforderungsbescheids-wuerdigung-der-rechtmaessigkeit-einer-kommission","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-180-08-rueckforderung-von-beihilfen-mineraloelsteuerbeguenstigung-fuer-den-unterglasanbau-aussetzung-der-vollziehung-des-rueckforderungsbescheids-wuerdigung-der-rechtmaessigkeit-einer-kommission\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;180\/08 &#8211; R&uuml;ckforderung von Beihilfen &#8211; Mineral&ouml;lsteuerbeg&uuml;nstigung f&uuml;r den Unterglasanbau &#8211; Aussetzung der Vollziehung des R&uuml;ckforderungsbescheids &#8211; W&uuml;rdigung der Rechtm&auml;&szlig;igkeit einer Kommissionsentscheidung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.1.2009, VII B 180\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">R&uuml;ckforderung von Beihilfen &#8211; Mineral&ouml;lsteuerbeg&uuml;nstigung f&uuml;r den Unterglasanbau &#8211; Aussetzung der Vollziehung des R&uuml;ckforderungsbescheids &#8211; W&uuml;rdigung der Rechtm&auml;&szlig;igkeit einer Kommissionsentscheidung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die nach &sect; 25 Abs. 3a Satz 1 Nr. 1.4 Min&ouml;StG 1993 gew&auml;hrte und aus wettbewerbspolitischen Gr&uuml;nden eingef&uuml;hrte Mineral&ouml;lsteuerbeg&uuml;nstigung f&uuml;r den Unterglasanbau stellt eine selektive steuerliche Ma&szlig;nahme und damit eine Beihilfe i.S. von Art. 87 Abs. 1 EG dar.<\/p>\n<p>2. Die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung einer gemeinschaftsrechtswidrigen Beihilfegew&auml;hrung ist aus zwingenden Gr&uuml;nden des Gemeinwohls geboten, so dass selbst die Annahme einer damit verbundenen echten R&uuml;ckwirkung gerechtfertigt und verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden w&auml;re.<\/p>\n<p>3. Hat die Bundesregierung die erforderliche Notifizierung einer Beihilfe unterlassen und dadurch das in Art. 88 EG vorgeschriebene Verfahren nicht eingehalten, kann ein beihilfebeg&uuml;nstigtes Unternehmen auf die Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der ihm gemeinschaftsrechtswidrig gew&auml;hrten Beihilfe grunds&auml;tzlich nicht vertrauen.<\/p>\n<p>4. Der Vorrang des Gemeinschaftsrechts gebietet es, bei der R&uuml;ckforderung gemeinschaftsrechtswidrig gew&auml;hrter Verbrauchsteuer-Beihilfen &sect; 169 AO unangewendet zu lassen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Antragsteller und Beschwerdef&uuml;hrer (Antragsteller) betreibt Unterglasanbau. F&uuml;r das von ihm zur Beheizung der Gew&auml;chsh&auml;user eingesetzte Heiz&ouml;l gew&auml;hrte ihm der Antragsgegner und Beschwerdegegner (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) f&uuml;r die Jahre 2001 bis 2004 eine Verg&uuml;tung nach &sect; 25 Abs. 3a Satz 1 Nr. 1.4 des Mineral&ouml;lsteuergesetzes (Min&ouml;StG 1993). Die Entscheidung &uuml;ber die f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 beantragte Verg&uuml;tung stellte das HZA zun&auml;chst unter Hinweis auf das von der Bundesregierung bei der Europ&auml;ischen Kommission (Kommission) eingeleitete beihilferechtliche Genehmigungsverfahren zur&uuml;ck. In ihrer Entscheidung vom 11. M&auml;rz 2008 K(2008) 860 (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; Nr. L 238\/10 vom 5. September 2008) stellte die Kommission u.a. fest, dass die in &sect; 25 Abs. 3a Satz 1 Nr. 1.4 Min&ouml;StG 1993 &#8211;zun&auml;chst ohne die erforderliche Notifizierung&#8211; getroffene Beihilferegelung f&uuml;r Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft zum Beheizen von Gew&auml;chsh&auml;usern oder geschlossenen Kulturr&auml;umen zur Pflanzenproduktion mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbar ist, soweit die Steuererm&auml;&szlig;igung &uuml;ber das urspr&uuml;ngliche Steuerniveau von 40,90 EUR\/1000 Liter Heiz&ouml;l hinausging. Deutschland wurde aufgefordert, die gemeinschaftsrechtswidrige Beihilferegelung aufzuheben, alle notwendigen Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um die Beihilfen von den Empf&auml;ngern zur&uuml;ckzufordern und die Entscheidung binnen vier Monaten vom Tag ihrer Bekanntgabe zu vollstrecken (Art. 3 und 4 der Entscheidung).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Antragsteller wurde im November 2005 &uuml;ber das beihilferechtliche &Uuml;berpr&uuml;fungsverfahren unterrichtet. Mit Bescheid vom 9. Juni 2008 forderte das HZA die Mineral&ouml;lsteuerverg&uuml;tung f&uuml;r die Jahre 2001 bis 2004 sowie Zinsen zur&uuml;ck und setzte die Verg&uuml;tung f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 unter Beachtung der Vorgaben der Kommission entsprechend fest. Bei der Berechnung des R&uuml;ckforderungsbetrags ber&uuml;cksichtigte das HZA zugunsten des Antragstellers f&uuml;r 2002, 2005 und 2008 gem&auml;&szlig; der Verordnung (EG) Nr. 1860\/2004 der Kommission vom 6. Oktober 2004 &uuml;ber die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf De-minimis-Beihilfen im Agrar- und Fischereisektor (ABlEU Nr. L 325\/4) eine sog. De-minimis-Beihilfe in H&ouml;he von jeweils 3 000 EUR. Gegen den R&uuml;ckforderungsbescheid legte der Antragsteller Einspruch ein und beantragte zugleich hinsichtlich der R&uuml;ckforderung der bereits geleisteten Verg&uuml;tung sowie hinsichtlich der geforderten Zinsen die Aussetzung der Vollziehung (AdV).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sowohl das HZA als auch das Finanzgericht (FG) lehnten den Antrag ab. Das FG erachtete die auf Art. 14 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 659\/1999 des Rates vom 22. M&auml;rz 1999 &uuml;ber besondere Vorschriften f&uuml;r die Anwendung von Art. 93 des EG-Vertrags (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;ABlEG&#8211; Nr. L 83\/1) &#8211;VO Nr. 659\/1999&#8211; gest&uuml;tzte R&uuml;ckforderung der Verg&uuml;tung und die Anforderung von Zinsen als rechtm&auml;&szlig;ig. Dass die Verg&uuml;tung ohne Vorbehalt ausgezahlt worden sei, rechtfertige keinen Vertrauensschutz zugunsten des Antragstellers. Auch k&ouml;nne dieser sich nicht auf den Eintritt der Festsetzungsverj&auml;hrung (&sect; 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) berufen. Denn einem Mitgliedstaat sei es nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften (EuGH) verwehrt, durch die Anwendung nationaler Verfahrensvorschriften die R&uuml;ckforderung einer mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbaren Beihilfe praktisch unm&ouml;glich zu machen. Hinsichtlich einer unbilligen H&auml;rte seien Anhaltspunkte weder erkennbar noch vom Antragsteller vorgetragen worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit seiner Beschwerde wendet sich der Antragsteller gegen die Ablehnung seines Aussetzungsantrags durch das FG. Zur Begr&uuml;ndung seines Rechtsschutzbegehrens beruft er sich auf Gr&uuml;nde des Vertrauensschutzes. Durch die vorbehaltlose Auszahlung der Beihilfe habe das HZA einen Vertrauenstatbestand geschaffen. Mit einer R&uuml;ckforderung der Verg&uuml;tung habe er nicht rechnen m&uuml;ssen, zumal die Bundesregierung die erforderliche Notifizierung der Beihilfe unterlassen habe. Eine unbillige H&auml;rte ergebe sich bereits aufgrund des immens hohen R&uuml;ckforderungsbetrags.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das HZA ist der Beschwerde entgegengetreten. Es schlie&szlig;t sich im Wesentlichen der Auffassung des FG an. Von einer verbotenen R&uuml;ckwirkung sei im Falle einer nachtr&auml;glichen R&uuml;ckforderung von Beihilfen nicht auszugehen. Im &Uuml;brigen habe die Kommission in ihrer Entscheidung Vertrauensschutzgesichtspunkte gepr&uuml;ft und auch ber&uuml;cksichtigt. Auf Vertrauensschutz k&ouml;nne sich ein beihilfebeg&uuml;nstigtes Unternehmen nur dann berufen, wenn die Beihilfe unter Beachtung des im EG-Vertrag vorgesehenen Verfahrens gew&auml;hrt worden sei. Schlie&szlig;lich stelle die Vollziehung des R&uuml;ckforderungsbescheids f&uuml;r den Antragsteller keine unbillige H&auml;rte dar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die nach &sect; 128 Abs. 3 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zul&auml;ssige Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach &sect; 69 Abs. 3 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 FGO kann das Gericht der Hauptsache die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsakts aussetzen, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Verwaltungsakts bestehen. Im Streitfall bestehen nach der im Aussetzungsverfahren gebotenen summarischen Pr&uuml;fung der Sach- und Rechtslage solche Zweifel jedoch nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Zutreffend ist das FG davon ausgegangen, dass Deutschland nach Art. 4 der Entscheidung der Kommission vom 11. M&auml;rz 2008 K(2008) 860 i.V.m. Art. 14 Abs. 3 VO Nr. 659\/1999 verpflichtet ist, die mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbare Beihilfe, d.h. die nach &sect; 25 Abs. 3a Satz 1 Nr. 1.4 Min&ouml;StG 1993 gew&auml;hrten Steuerverg&uuml;nstigungen, von den jeweiligen Empf&auml;ngern zur&uuml;ckzufordern.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die durch das Gesetz zur &Auml;nderung des Mineral&ouml;lsteuergesetzes vom 16. August 2001 (BGBl I 2001, 2091) eingef&uuml;hrte Steuerbeg&uuml;nstigung f&uuml;r Gas&ouml;le nach &sect; 3 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Min&ouml;StG 1993, die von Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft zum Beheizen von Gew&auml;chsh&auml;usern oder geschlossenen Kulturr&auml;umen zur Pflanzenproduktion verwendet worden sind, stellt nach der Auffassung der Kommission innerhalb des Sektors Gartenbau eine selektive steuerliche Ma&szlig;nahme dar, die geeignet ist, den Wettbewerb zu verf&auml;lschen. Nach den vom EuGH entwickelten Kriterien handelt es sich bei der Steuerverg&uuml;nstigung, die nach der Zielsetzung des Gesetzgebers den Wettbewerbsvorteil niederl&auml;ndischer Unternehmer bei den Heizkosten ausgleichen sollte (Teichner\/Alexander\/Reiche, Mineral&ouml;l- und Erdgassteuer, Stromsteuer, Mineral&ouml;lzoll, &sect; 25 Min&ouml;StG 1993 Rz 60), um eine Beihilfe i.S. von Art. 87 Abs. 1 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft &#8211;EG&#8211; (vgl. zum Beihilfecharakter von Steuerverg&uuml;nstigungen EuGH-Urteile vom 8. November 2001 C-143\/99, Slg. 2001, I-8365, und vom 19. Mai 1999 C-6\/97, Slg. 1999, I-2981, m.w.N., sowie Kirchhof, Nationale Steuererm&auml;&szlig;igungen und europ&auml;isches Beihilfeverbot, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern 2006, 246). Im Rahmen der summarischen &Uuml;berpr&uuml;fung des angefochtenen R&uuml;ckforderungsbescheids ist es nicht veranlasst, den Beihilfecharakter der von Deutschland gew&auml;hrten Steuerentlastung f&uuml;r Gartenbaubetriebe in Frage zu stellen, zumal der Antragsteller selbst keine Einwendungen gegen die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der dem R&uuml;ckforderungsbescheid zugrunde liegenden Kommissionsentscheidung und auch keine Nichtigkeitsklage nach Art. 230 EG erhoben hat. Auch die Bundesregierung hat die Kommissionsentscheidung vor dem EuGH nicht angefochten, so dass von ihrer Bestandskraft auszugehen ist. Aus diesem Grund ist der beschlie&szlig;ende Senat daran gehindert, die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Kommissionsentscheidung formell- oder materiell-rechtlich in Frage zu stellen (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 12. Oktober 2000 III R 35\/95, BFHE 193, 204, BStBl II 2001, 499). Nach Art. 14 Abs. 3 VO Nr. 659\/1999 hat die R&uuml;ckforderung der Beihilfe unverz&uuml;glich und nach den Verfahren des betreffenden Mitgliedstaats zu erfolgen, sofern hierdurch die sofortige und tats&auml;chliche Vollstreckung der Kommissionsentscheidung erm&ouml;glicht wird. Hierzu geh&ouml;rt auch, dass die nationalen Gerichte alle in ihren jeweiligen Rechtsordnungen verf&uuml;gbaren erforderlichen Schritte einleiten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Entgegen der Ansicht des Antragstellers ist der R&uuml;ckforderungsbescheid nicht deshalb rechtswidrig, weil er in unzul&auml;ssiger Weise r&uuml;ckwirkend in eine gesch&uuml;tzte Rechtsposition des Antragstellers eingreift.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Zur R&uuml;ckforderung der Verg&uuml;tung ist keine &Auml;nderung des Min&ouml;StG 1993 erforderlich, die Rechtsfolgen f&uuml;r einen bestimmten, vor dem Zeitpunkt der Rechts&auml;nderung liegenden Zeitraum auszul&ouml;sen geeignet w&auml;re und die damit nachtr&auml;glich in einen in der Vergangenheit bereits abgeschlossenen Tatbestand eingreifen w&uuml;rde. Eine echte R&uuml;ckwirkung liegt demnach nicht vor. Vielmehr hatten die gemeinschaftsrechtlichen Beihilfevorschriften (insbesondere Art. 87 und 88 EG sowie Art. 14 VO Nr. 659\/1999) im Zeitpunkt der Gew&auml;hrung der von der Kommission beanstandeten Steuerverg&uuml;nstigung bereits Bestand. Der vom Gesetzgeber ohne Einhaltung des vorgeschriebenen Notifizierungsverfahrens eingef&uuml;hrten Steuerverg&uuml;nstigung haftete von vornherein der erkennbare Makel der Gemeinschaftsrechtswidrigkeit an, die von der Kommission sp&auml;ter in dem daf&uuml;r vorgesehenen Beihilfeverfahren festgestellt worden ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Aber selbst wenn sich die von der Rechtsprechung f&uuml;r den Fall einer echten R&uuml;ckwirkung entwickelten Grunds&auml;tze auf den Streitfall &uuml;bertragen lie&szlig;en, w&auml;re von der Zul&auml;ssigkeit einer solchen R&uuml;ckwirkung auszugehen. Denn es entspr&auml;che dem Interesse Deutschlands, ein Vertragsverletzungsverfahren und evtl. die Verh&auml;ngung eines Pauschalbetrags oder Zwangsgeldes (Art. 228 Abs. 2 EG) dadurch zu verhindern, dass dem Gemeinschaftsrecht der Vorrang vor den mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbaren nationalen Vorschriften einger&auml;umt wird. Dar&uuml;ber hinaus tritt nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) bei der R&uuml;cknahme gemeinschaftsrechtswidriger nationaler Beihilfen neben das mitgliedstaatliche &ouml;ffentliche Interesse an der Wiederherstellung eines rechtm&auml;&szlig;igen Zustands ein &ouml;ffentliches Interesse der Europ&auml;ischen Gemeinschaft an der Durchsetzung der gemeinschaftsrechtlichen Wettbewerbsordnung; auch dieses eigene &ouml;ffentliche Interesse der Gemeinschaft muss hinreichend Ber&uuml;cksichtigung finden (Beschluss des BVerfG vom 17. November 2000 2 BvR 1210\/98, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 2000, 2015). Unter diesen Umst&auml;nden erweist sich die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung der gemeinschaftsrechtswidrigen Beihilfegew&auml;hrung aus zwingenden Gr&uuml;nden des Gemeinwohls als geboten (BFH-Urteil in BFHE 193, 204, 213, BStBl II 2001, 499).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Der auch im Gemeinschaftsrecht zu beachtende Grundsatz des Vertrauensschutzes steht der R&uuml;ckforderung der Beihilfe ebenfalls nicht entgegen. Nach der Rechtsprechung des EuGH darf ein beihilfebeg&uuml;nstigtes Unternehmen auf die Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der Beihilfe grunds&auml;tzlich nur dann vertrauen, wenn diese unter Einhaltung des in Art. 88 EG vorgesehenen Verfahrens gew&auml;hrt worden ist. Einem sorgf&auml;ltigen Gewerbetreibenden ist es regelm&auml;&szlig;ig m&ouml;glich, sich zu vergewissern, dass dieses Verfahren eingehalten wurde (EuGH-Urteile vom 20. M&auml;rz 1997 C-24\/95, Slg. 1997, I-1591, und vom 14. Januar 1997 C-169\/95, Slg. 1997, I-135). Wie bereits ausgef&uuml;hrt, hat die Bundesregierung im Streitfall die erforderliche Notifizierung der steuerlichen Beihilfe unterlassen und damit das in Art. 88 Abs. 3 EG vorgeschriebene Verfahren nicht eingehalten. Dem Vorbringen des Antragstellers sind keine &uuml;berzeugenden Gr&uuml;nde zu entnehmen, die es ihm unm&ouml;glich gemacht h&auml;tten, sich von der Einleitung des Notifizierungsverfahrens &#8211;etwa durch Einsichtnahme in amtliche Ver&ouml;ffentlichungen oder durch eine entsprechende Nachfrage bei den Finanzbeh&ouml;rden&#8211; zu &uuml;berzeugen. Wie die Kommission in ihrer Entscheidung ausf&uuml;hrt, h&auml;tte ein umsichtiger Gesch&auml;ftsmann von dem Risiko einer m&ouml;glichen R&uuml;ckforderung erfahren k&ouml;nnen, so dass sein Vertrauen nicht schutzw&uuml;rdig sei, wenn er eine entsprechende Nachfrage bewusst oder fahrl&auml;ssig unterlassen habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dem kann nicht entgegengehalten werden, dass weder die Bundesregierung noch die beg&uuml;nstigten Unternehmen h&auml;tten erkennen k&ouml;nnen, dass es sich bei der 2001 eingef&uuml;hrten steuerlichen F&ouml;rderung des Unterglasanbaus um eine Beihilfe gehandelt habe. Denn es entsprach bereits zu diesem Zeitpunkt st&auml;ndiger Rechtsprechung des EuGH und der Entscheidungspraxis der Kommission, dass selektive steuerliche Verg&uuml;nstigungen genehmigungspflichtige Beihilfen i.S. von Art. 87 EG darstellen. Zudem enthielt die Mitteilung der Kommission &uuml;ber den &quot;Gemeinschaftsrahmen f&uuml;r staatliche Umweltschutzbeihilfen&quot; vom 10. M&auml;rz 1994 (ABlEG Nr. C 72\/3) eindeutige Hinweise auf den Beihilfecharakter von Steuerverg&uuml;nstigungen. Ausdr&uuml;cklich weist die Kommission darauf hin, dass zur Verhinderung von Nachteilen im internationalen Wettbewerb eingef&uuml;hrte Umweltschutzsteuerbefreiungen als Betriebsbeihilfen betrachtet werden k&ouml;nnen. Gerade vor dem Hintergrund der &Ouml;kologischen Steuerreform, die 1999 als Teil der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung insbesondere mit dem Ziel der Ressourcenschonung mit einer Anhebung der Mineral&ouml;lsteuers&auml;tze und der Einf&uuml;hrung der Stromsteuer eingeleitet wurde, h&auml;tten sich die Selektivit&auml;t und der Beihilfecharakter einer wettbewerbspolitisch motivierten energiesteuerlichen Entlastung des Unterglasanbaus aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Nach der im Eilverfahren gebotenen summarischen Pr&uuml;fung gelangt der Senat zu dem Schluss, dass auch der Eintritt der Festsetzungsverj&auml;hrung (&sect; 169 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO) der R&uuml;ckforderung der gemeinschaftsrechtswidrig gew&auml;hrten Beihilfe nicht entgegensteht. Wie der EuGH entschieden hat, ist ein Mitgliedstaat selbst dann zur R&uuml;ckforderung einer solchen Beihilfe verpflichtet, wenn er die nach nationalem Recht im Interesse der Rechtssicherheit daf&uuml;r bestehende Ausschlussfrist hat verstreichen lassen (EuGH-Urteil in Slg. 1997, I-1591). Aufgrund des zu beachtenden Vorrangs des Gemeinschaftsrechts, der verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden ist (BVerfG-Beschluss vom 8. April 1987&nbsp;&nbsp;2 BvR 687\/85, BVerfGE 75, 223, 244, m.w.N.), m&uuml;ssen nationale Verfahrensvorschriften, wie z.B. solche zur Herbeif&uuml;hrung einer aufschiebenden Wirkung eines Rechtsbehelfs, unangewendet bleiben, wenn ihre Beachtung zu einer erheblichen Verz&ouml;gerung der R&uuml;ckforderung einer Beihilfe und damit zu einer Perpetuierung des unzul&auml;ssigen Wettbewerbsvorteils f&uuml;hren w&uuml;rde (EuGH-Urteil vom 5. Oktober 2006 C-232\/05, Slg. 2006, I-10071).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In Bezug auf die in &sect; 48 Abs. 4 Satz 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes normierte Jahresfrist, innerhalb der ein als rechtswidrig erkannter Verwaltungsakt zur&uuml;ckgenommen werden kann, hat sich das BVerfG ausdr&uuml;cklich der Auffassung des EuGH angeschlossen, nach der das Gemeinschaftsrecht auch nach Ablauf dieser Frist die R&uuml;cknahme einer Beihilfe verlangt, so dass im Ergebnis die nationale Verfahrensvorschrift unangewendet bleiben muss (BVerfG-Beschluss in NJW 2000, 2015). So verh&auml;lt es sich auch im Streitfall. Die Anwendung der f&uuml;r Verbrauchsteuern sehr kurz bemessenen Festsetzungsfrist von einem Jahr w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass die R&uuml;ckforderung einer mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbaren Beihilfe &#8211;insbesondere in F&auml;llen, in denen die Bundesregierung die Einleitung des vorgesehenen beihilferechtlichen Verfahrens nach Art. 88 Abs. 3 EG unterlassen hat&#8211; wesentlich erschwert oder sogar unm&ouml;glich gemacht w&uuml;rde. Der Vorrang des Gemeinschaftsrechts gebietet es zumindest in diesen F&auml;llen &sect; 169 AO gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 1 Satz 2 AO unangewendet zu lassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Die Bemessung des R&uuml;ckforderungsbetrags unter Ber&uuml;cksichtigung einer zul&auml;ssigen De-minimis-Beihilfe sowie der Zinsen nach der Verordnung (EG) Nr. 794\/2004 der Kommission vom 21. April 2004 zur Durchf&uuml;hrung der Verordnung (EG) Nr. 659\/1999 des Rates &uuml;ber besondere Vorschriften f&uuml;r die Anwendung von Artikel 93 des EG-Vertrags (ABlEG Nr. L 140\/1) sind nicht zu beanstanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                6. Der Senat kann offenlassen, ob bei Vorliegen von besonderen Umst&auml;nden, die eine unbillige H&auml;rte i.S. von &sect; 69 Abs. 2 Satz 2 FGO begr&uuml;nden, eine AdV des R&uuml;ckforderungsbescheids trotz der an sich gebotenen unverz&uuml;glichen Umsetzung einer beihilferechtlichen Kommissionsentscheidung in Betracht k&auml;me. Ohne dies n&auml;her zu substantiieren, beruft sich der Antragsteller lediglich auf die seiner Ansicht nach immens hohe R&uuml;ckforderung, die seine Zahlungsf&auml;higkeit bedrohe. Hinreichende Anhaltspunkte f&uuml;r das Vorliegen einer unbilligen H&auml;rte vermag der Senat diesem Vorbringen nicht zu entnehmen. Solche sind auch sonst nicht ersichtlich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.1.2009, VII B 180\/08 R&uuml;ckforderung von Beihilfen &#8211; Mineral&ouml;lsteuerbeg&uuml;nstigung f&uuml;r den Unterglasanbau &#8211; Aussetzung der Vollziehung des R&uuml;ckforderungsbescheids &#8211; W&uuml;rdigung der Rechtm&auml;&szlig;igkeit einer Kommissionsentscheidung Leits&auml;tze 1. Die nach &sect; 25 Abs. 3a Satz 1 Nr. 1.4 Min&ouml;StG 1993 gew&auml;hrte und aus wettbewerbspolitischen Gr&uuml;nden eingef&uuml;hrte Mineral&ouml;lsteuerbeg&uuml;nstigung f&uuml;r den Unterglasanbau stellt eine selektive steuerliche &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-180-08-rueckforderung-von-beihilfen-mineraloelsteuerbeguenstigung-fuer-den-unterglasanbau-aussetzung-der-vollziehung-des-rueckforderungsbescheids-wuerdigung-der-rechtmaessigkeit-einer-kommission\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;B&nbsp;180\/08 &#8211; R&uuml;ckforderung von Beihilfen &#8211; Mineral&ouml;lsteuerbeg&uuml;nstigung f&uuml;r den Unterglasanbau &#8211; Aussetzung der Vollziehung des R&uuml;ckforderungsbescheids &#8211; W&uuml;rdigung der Rechtm&auml;&szlig;igkeit einer Kommissionsentscheidung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14274","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14274","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14274"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14274\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14274"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14274"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14274"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}