{"id":14278,"date":"2012-12-08T09:17:46","date_gmt":"2012-12-08T07:17:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14278"},"modified":"2012-12-08T09:17:46","modified_gmt":"2012-12-08T07:17:46","slug":"v-r-61-06-umsatzsteuerlicher-unternehmer-trotz-fehlender-gewinnerzielungsabsicht-voraussetzungen-eines-sog-repraesentationseigenverbrauchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-61-06-umsatzsteuerlicher-unternehmer-trotz-fehlender-gewinnerzielungsabsicht-voraussetzungen-eines-sog-repraesentationseigenverbrauchs\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;61\/06 &#8211; Umsatzsteuerlicher Unternehmer trotz fehlender Gewinnerzielungsabsicht &#8211; Voraussetzungen eines sog. Repr&auml;sentationseigenverbrauchs"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.2.2009, V R 61\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Umsatzsteuerlicher Unternehmer trotz fehlender Gewinnerzielungsabsicht &#8211; Voraussetzungen eines sog. Repr&auml;sentationseigenverbrauchs<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Eine Kommanditgesellschaft, die nachhaltig mit der Absicht, Einnahmen zu erzielen, eine Pferdezucht betreibt, ist umsatzsteuerrechtlich Unternehmer, auch wenn die Gewinnerzielungsabsicht fehlt.<\/p>\n<p>2. Der Betrieb einer Pferdezucht in gr&ouml;&szlig;erem Umfang mit erheblichen Ums&auml;tzen dient bei typisierender Betrachtung nicht in vergleichbarer Weise wie die ausdr&uuml;cklich in &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG genannten Gegenst&auml;nde (Jagd, Fischerei, Segel- oder Motorjacht) einer &uuml;berdurchschnittlichen Repr&auml;sentation, der Unterhaltung von Gesch&auml;ftsfreunden, der Freizeitgestaltung oder der sportlichen Bet&auml;tigung.<\/p>\n<p>3. Die Voraussetzungen eines sog. Repr&auml;sentationseigenverbrauchs nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG in der bis zum 31. M&auml;rz 1999 geltenden Fassung sowie des Vorsteuerabzugsverbots nach &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG in der ab dem 1. April 1999 geltenden Fassung liegen in einem derartigen Fall nicht vor.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine KG, betreibt eine Pferdezucht mit den Betriebszweigen Hengstaufzucht, Hengsthaltung mit Besamungsstation, Stutenhaltung mit Nachzucht sowie eine Pensionspferdehaltung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr 1999 erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin steuerpflichtige Ums&auml;tze zum Regelsteuersatz in H&ouml;he von &#8230; DM und steuerpflichtige Ums&auml;tze zum erm&auml;&szlig;igten Steuersatz in H&ouml;he von &#8230; DM sowie Vorsteuerbetr&auml;ge in H&ouml;he von &#8230; DM. Auf dieser Grundlage ergab sich ein Erstattungsanspruch in H&ouml;he von &#8230; DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte in dem ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1999 vom 24. Oktober 2002 zus&auml;tzlich einen sog. Repr&auml;sentationseigenverbrauch nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c des Umsatzsteuergesetzes 1993 (UStG) in der bis zum 31. M&auml;rz 1999 geltenden Fassung i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Nr. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) fest. Das FA war im Rahmen einer Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung f&uuml;r die Jahre 1994 bis 1998 zu dem Ergebnis gekommen, die Kl&auml;gerin habe den Pferdezuchtbetrieb ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben. Diesen Repr&auml;sentationseigenverbrauch f&uuml;r den Zeitraum bis zum 31. M&auml;rz 1999 berechnete das FA mit &#8230; DM; die f&uuml;r diesen Zeitraum abziehbaren Vorsteuerbetr&auml;ge berechnete es mit &#8230; DM. Die auf den Zeitraum ab 1. April 1999 entfallenen Vorsteuerbetr&auml;ge lie&szlig; das FA unter Hinweis auf &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG in der ab dem 1. April 1999 geltenden Fassung i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Nr. 4 EStG nicht zum Abzug zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend setzte das FA die Umsatzsteuer f&uuml;r 1999 im Bescheid vom 24. Oktober 2002 auf &#8230; DM fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage der Kl&auml;gerin statt (vgl. Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2007, 637).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es war der Auffassung, &quot;&auml;hnliche Zwecke&quot; i.S. von &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c und &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG l&auml;gen im Streitfall nicht vor. Die Kl&auml;gerin betreibe ausschlie&szlig;lich die Zucht von Pferden. Die Aufwendungen, die hiermit im Zusammenhang st&auml;nden, fielen also f&uuml;r solche Zwecke an, die &quot;allein und ausschlie&szlig;lich&quot; dem Ziel der unternehmerischen Bet&auml;tigung der Kl&auml;gerin dienten. Sie st&auml;nden deshalb in unmittelbarem Zusammenhang mit dem eigentlichen und einzigen Gesch&auml;ftszweck der Kl&auml;gerin und den von ihr ausgef&uuml;hrten Ausgangsums&auml;tzen; sie betr&auml;fen nicht Aufwendungen f&uuml;r einen neben dem eigentlichen Unternehmenszweck liegenden Repr&auml;sentationsaufwand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG &auml;nderte den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1999 vom 24. Oktober 2002 dahin gehend, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r 1999 auf &#8230; DM festgesetzt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den weiteren, w&auml;hrend des Klageverfahrens ergangenen Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheid vom 15. Dezember 2005, den das FA mit Schriftsatz vom 29. November 2005 zu den Akten gereicht hatte, ber&uuml;cksichtigte das FG in seinem mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten ohne m&uuml;ndliche Verhandlung ergangenen Urteil vom 21. September 2006 nicht. In diesem gem&auml;&szlig; &sect; 129 der Abgabenordnung (AO) berichtigten Bescheid erh&ouml;hte das FA den bislang angesetzten Repr&auml;sentationseigenverbrauch wegen eines Rechenfehlers um &#8230; DM, so dass sich eine Umsatzsteuer f&uuml;r 1999 in H&ouml;he von &#8230; DM (= &#8230; EUR) ergab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner vom FG zugelassenen Revision r&uuml;gt das FA Verletzung von &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG. Seiner Ansicht nach soll mit dieser Vorschrift die gewinnmindernde Ber&uuml;cksichtigung unangemessenen Repr&auml;sentationsaufwands verhindert werden. Entgegen der Auffassung des FG d&uuml;rfe bei der Beurteilung der Reichweite des Abzugsverbots nicht ma&szlig;geblich sein, ob der mit dem Freizeitgegenstand oder der Freizeitt&auml;tigkeit verfolgte private oder Repr&auml;sentations- und damit nicht streng gesch&auml;ftliche Zweck neben dem eigentlichen Betriebsgegenstand liege (Hinweis auf Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 23. Januar 1992 V R 66\/85, BFHE 167, 221, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 1992, 557). Diese Auslegung entspreche auch Art. 17 Abs. 6 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG (Richtlinie 77\/388\/EWG). Im &Uuml;brigen w&auml;re nach Auffassung des FA der Grundsatz der steuerrechtlichen Gleichbehandlung verletzt, wenn z.B. Pferdez&uuml;chter, die die Zuchtverluste mit Gewinnen aus ihrem Gewerbebetrieb finanzierten, dem Repr&auml;sentationseigenverbrauch unterl&auml;gen, nicht aber solche Z&uuml;chter, die eine Pferdezucht &#8211;wie im Streitfall&#8211; in der Form einer Gesellschaft f&uuml;hrten und nach Auffassung der Vorinstanz deshalb in den vollen Genuss des Vorsteuerabzugs k&auml;men.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1999 &quot;dahin gehend zu best&auml;tigen, dass die festgesetzte Umsatzsteuer 1999&nbsp;&nbsp;&#8230; EUR betr&auml;gt&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision des FA zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie weist darauf hin, dass sie als landwirtschaftlicher Betrieb (Pferdezucht) ein weit &uuml;ber die Grenzen des Bundeslandes &#8230; hinaus anerkanntes und f&uuml;r die Pferdezucht bedeutendes Gest&uuml;t betreibe. Bei Ums&auml;tzen zwischen &#8230; DM (1994) und &#8230; DM (1997) sowie &#8230; DM im Streitjahr 1999 werde deutlich, dass das Gest&uuml;t nicht aus Repr&auml;sentationsgr&uuml;nden betrieben werde. Die Vorentscheidung entspreche den Ausf&uuml;hrungen im Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 14. Juli 2000 IV D 1 -S 7303a- 5\/00 (Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2000, 1264, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2000, 1687, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2000, 399). Danach sei es in den F&auml;llen, in denen sich die unternehmerische T&auml;tigkeit in der Pferdezucht ersch&ouml;pfe, mit dem Sinn und Zweck des &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG nicht vereinbar, den Vorsteuerabzug aus s&auml;mtlichen Vorbez&uuml;gen f&uuml;r das Halten von Zuchtpferden auszuschlie&szlig;en. Deshalb k&ouml;nne der Vorsteuerabzug in diesem (Ausnahme-)Fall unter den weiteren Voraussetzungen des &sect; 15 UStG in Anspruch genommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen w&uuml;rde nach Ansicht der Kl&auml;gerin der Ausschluss des Vorsteuerabzugs nach &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG im Streitfall dazu f&uuml;hren, dass sie die Umsatzsteuer aus ihren Ums&auml;tzen schulde, ohne einen entsprechenden Vorsteuerabzug zu haben. Diese rechtliche Beurteilung durch das FA versto&szlig;e gegen den in Art. 17 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG aufgestellten Grundsatz des Vorsteuerabzugs und widerspreche dem Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften (EuGH) vom 14. September 2006 Rs. C-228\/05, Stradasfalti, Slg. 2006, I-8391, UR 2006, 702).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zwar aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden zur Aufhebung der Vorentscheidung, hat aber in der Sache keinen Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Das FG hat in dem angefochtenen Urteil vom 21. September 2006 &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Umsatzsteuerbescheids f&uuml;r 1999 vom 24. Oktober 2002 entschieden. An die Stelle dieses Bescheids ist aber w&auml;hrend des Klageverfahrens gem&auml;&szlig; &sect; 68 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) der &Auml;nderungsbescheid vom 15. Dezember 2005 getreten, den das FG offenbar versehentlich nicht ber&uuml;cksichtigt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Damit liegt dem FG-Urteil ein nicht mehr existierender Bescheid zugrunde mit der Folge, dass auch das FG-Urteil keinen Bestand mehr haben kann (vgl. BFH-Urteile vom 23. August 2007 V R 10\/05, BFHE 217, 332; vom 6. Dezember 2007 V R 61\/05, BFHE 221, 55, BStBl II 2008, 695, jeweils unter II. 1., m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Einer Zur&uuml;ckverweisung an das FG nach &sect; 127 FGO bedarf es nicht, weil sich durch den &Auml;nderungsbescheid der bisherige Streitstoff nicht ver&auml;ndert hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der erkennende Senat entscheidet deshalb gem&auml;&szlig; &sect; 126 Abs. 3 Nr. 1 FGO in der Sache selbst.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Das FG hat im Ergebnis zutreffend entschieden, dass die Voraussetzungen des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG in der im Streitjahr bis zum 31. M&auml;rz 1999 geltenden Fassung sowie des &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG in der im Streitjahr ab dem 1. April 1999 geltenden Fassung nicht vorliegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Das FG ist stillschweigend zutreffend davon ausgegangen, dass die Kl&auml;gerin, die als KG nachhaltig mit der Absicht, Einnahmen zu erzielen, eine Pferdezucht betreibt, Unternehmer i.S. des &sect; 2 Abs. 1 UStG ist, auch wenn ihr die Absicht fehlt, Gewinne zu erzielen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG lag Eigenverbrauch u.a. vor, wenn ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens Aufwendungen t&auml;tigte, die unter das Abzugsverbot des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG fielen. Nach &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG sind u.a. Vorsteuerbetr&auml;ge nicht abziehbar, die auf Aufwendungen entfallen, f&uuml;r die das Abzugsverbot des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG gilt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Mit R&uuml;cksicht darauf, dass die den Unternehmen dienenden Gegenst&auml;nde wegen des Vorsteuerabzugs grunds&auml;tzlich nicht mit Umsatzsteuer belastet sind, sollten durch &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c UStG sog. betriebliche Repr&auml;sentationsaufwendungen, die gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG bei der Gewinnermittlung ausscheiden, als Eigenverbrauch erfasst werden, um auf diese Weise den Grundsatz der allgemeinen Verbrauchsbesteuerung zu verwirklichen. Dem Gesetzgeber erschien im Interesse der leichten Durchf&uuml;hrbarkeit des Gesetzes eine eng begrenzte Eigenverbrauchsbesteuerung geeigneter zu sein als die Versagung des Vorsteuerabzugs f&uuml;r alle aus Repr&auml;sentationsgr&uuml;nden veranlassten Leistungsbez&uuml;ge (vgl. BFH-Urteil in BFHE 167, 221, HFR 1992, 557, unter II.3., m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c UStG erm&ouml;glichte somit, bei sog. &quot;Liebhaberei-Unternehmen&quot;, die mit Hilfe von Repr&auml;sentationsgegenst&auml;nden betrieben werden, den Vorsteuerabzug aus der Anschaffung des Gegenstands &uuml;ber den Eigenverbrauch auszugleichen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 167, 221, HFR 1992, 557, unter II. 3.; vom 2. Juli 2008 XI R 60\/06, BFH\/NV 2008, 2139, UR 2008, 931, unter II. 2. d aa).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Die Vorschrift des &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG ist durch Art. 7 Nr. 11 des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002 (StEntlG 1999\/2000\/2002) vom 24. M&auml;rz 1999 (BGBl I 1999, 402, 488, BStBl I 1999, 304) eingef&uuml;hrt worden und gilt mit Wirkung vom 1. April 1999 an (Art. 18 Abs. 2 StEntlG 1999\/2000\/2002).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG dient demselben Zweck wie &sect; 1 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 Buchst. c UStG, an dessen Stelle er eingetreten ist (vgl. BFH-Urteile vom 12. August 2004 V R 49\/02, BFHE 207, 71, BStBl II 2004, 1090, unter II. 2.; in BFH\/NV 2008, 2139, UR 2008, 931, unter II. 3.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Nach &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG unterliegen dem Abzugsverbot Aufwendungen f&uuml;r Jagd oder Fischerei, f&uuml;r Segeljachten oder Motorjachten sowie f&uuml;r &auml;hnliche Zwecke und f&uuml;r die hiermit zusammenh&auml;ngenden Bewirtungen. Das gilt nach &sect; 4 Abs. 5 Satz 2 EStG nicht, wenn diese Zwecke Gegenstand einer mit Gewinnabsicht ausge&uuml;bten Bet&auml;tigung des Steuerpflichtigen sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Voraussetzungen des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG sind im Streitfall nicht erf&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) &quot;&Auml;hnlich&quot; i.S. von &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG sind Zwecke, die in vergleichbarer Weise wie die ausdr&uuml;cklich in dieser Vorschrift genannten Gegenst&auml;nde (Jagd, Fischerei, Segel- oder Motorjacht) bei typisierender Betrachtung einer &uuml;berdurchschnittlichen Repr&auml;sentation, der Unterhaltung von Gesch&auml;ftsfreunden, der Freizeitgestaltung oder der sportlichen Bet&auml;tigung dienen. Aufwendungen, die ersichtlich nicht derartige Zwecke verfolgen, k&ouml;nnen vom Abzugsverbot ausgenommen sein (vgl. BFH-Urteil vom 2. Juli 2008 XI R 66\/06, BFH\/NV 2008, 2144, UR 2008, 919, unter II. 2., m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Nach der Rechtsprechung des XI. Senats des BFH in dem vorstehend bezeichneten Urteil dient &quot;&auml;hnlichen Zwecken&quot; i.S. des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG auch ein aus Repr&auml;sentationsgr&uuml;nden unterhaltenes Rennpferd. Das Halten eines &#8211;preisgekr&ouml;nten&#8211; Rennpferdes entspreche typischerweise einem pers&ouml;nlichen, ggf. betrieblichen Repr&auml;sentationsbed&uuml;rfnis.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Damit ist der vorliegende Streitfall nicht vergleichbar. Der Betrieb einer Pferdezucht in gr&ouml;&szlig;erem Umfang mit erheblichen Ums&auml;tzen (im Streitjahr insgesamt &#8230; DM) dient bei typisierender Betrachtung nicht einer &uuml;berdurchschnittlichen Repr&auml;sentation, der Unterhaltung von Gesch&auml;ftsfreunden, der Freizeitgestaltung oder der sportlichen Bet&auml;tigung (vgl. auch Lippross, Umsatzsteuer, 22. Aufl., S. 844; Sender\/Weilbach, UR 2006, 375, 376). Das gilt auch dann, wenn &#8211;wie &sect; 4 Abs. 5 Satz 2 EStG voraussetzt&#8211; die Pferdezucht nicht Gegenstand einer mit Gewinnabsicht ausge&uuml;bten Bet&auml;tigung des Steuerpflichtigen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Dieses Ergebnis steht im Einklang mit dem erw&auml;hnten BMF-Schreiben in DStR 2000, 1264, DB 2000, 1687, UR 2000, 399. Danach ist es in den F&auml;llen, in denen sich die unternehmerische T&auml;tigkeit in der Pferdezucht ersch&ouml;pft, mit dem Sinn und Zweck des &sect; 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG nicht vereinbar, den Vorsteuerabzug aus s&auml;mtlichen Vorbez&uuml;gen f&uuml;r das Halten von Zuchtpferden auszuschlie&szlig;en.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                e) Etwas anderes ergibt sich entgegen der Auffassung des FA nicht aus dem Sinn und Zweck des Art. 17 Abs. 6 der Richtlinie 77\/388\/EWG. Nach Unterabs. 1 Satz 2 dieser Bestimmung sollen nach einer vom Rat auf Vorschlag der Kommission noch zu treffenden Regelung diejenigen Ausgaben vom Vorsteuerabzugsrecht ausgeschlossen werden, die keinen streng gesch&auml;ftlichen Charakter haben, wie Luxusausgaben, Ausgaben f&uuml;r Vergn&uuml;gungen und Repr&auml;sentationsaufwendungen. Nach Unterabs. 2 dieser Bestimmung k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten bis zum Inkrafttreten der vorstehend bezeichneten Bestimmungen alle Ausschl&uuml;sse beibehalten, die in den in ihren zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Richtlinie bestehenden innerstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehen sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Um Ausgaben, die &quot;keinen streng gesch&auml;ftlichen Charakter haben, wie Luxusausgaben, Ausgaben f&uuml;r Vergn&uuml;gungen und Repr&auml;sentationsaufwendungen&quot;, geht es aber &#8211;wie dargelegt&#8211; im Streitfall nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.2.2009, V R 61\/06 Umsatzsteuerlicher Unternehmer trotz fehlender Gewinnerzielungsabsicht &#8211; Voraussetzungen eines sog. Repr&auml;sentationseigenverbrauchs Leits&auml;tze 1. Eine Kommanditgesellschaft, die nachhaltig mit der Absicht, Einnahmen zu erzielen, eine Pferdezucht betreibt, ist umsatzsteuerrechtlich Unternehmer, auch wenn die Gewinnerzielungsabsicht fehlt. 2. Der Betrieb einer Pferdezucht in gr&ouml;&szlig;erem Umfang mit erheblichen Ums&auml;tzen dient bei typisierender Betrachtung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-61-06-umsatzsteuerlicher-unternehmer-trotz-fehlender-gewinnerzielungsabsicht-voraussetzungen-eines-sog-repraesentationseigenverbrauchs\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;61\/06 &#8211; Umsatzsteuerlicher Unternehmer trotz fehlender Gewinnerzielungsabsicht &#8211; Voraussetzungen eines sog. 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