{"id":14280,"date":"2012-12-08T09:17:50","date_gmt":"2012-12-08T07:17:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14280"},"modified":"2012-12-08T09:17:50","modified_gmt":"2012-12-08T07:17:50","slug":"ix-r-24-08-verboeserungshinweis-bei-aenderung-des-angefochtenen-steuerbescheids-waehrend-des-einspruchsverfahrens-zweck-des-par-367-abs-2-satz-2-ao-aufhebung-des-vorbehalts-der-nachpruefung-als-aender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-24-08-verboeserungshinweis-bei-aenderung-des-angefochtenen-steuerbescheids-waehrend-des-einspruchsverfahrens-zweck-des-par-367-abs-2-satz-2-ao-aufhebung-des-vorbehalts-der-nachpruefung-als-aender\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;24\/08 &#8211; Verb&ouml;serungshinweis bei &Auml;nderung des angefochtenen Steuerbescheids w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens &#8211; Zweck des &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO &#8211; Aufhebung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung als &Auml;nderungsbescheid im Sinne von &sect; 68 FGO &#8211; Feststellungsbescheid"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.2.2009, IX R 24\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Verb&ouml;serungshinweis bei &Auml;nderung des angefochtenen Steuerbescheids w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens &#8211; Zweck des &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO &#8211; Aufhebung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung als &Auml;nderungsbescheid im Sinne von &sect; 68 FGO &#8211; Feststellungsbescheid<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>&sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO ist auf &Auml;nderungen des angefochtenen Steuerbescheids w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens nach &sect; 132 AO i.V.m. &sect; 164 Abs. 2 AO entsprechend anzuwenden, wenn die &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit nur deshalb besteht, weil die Festsetzungsfrist durch den Einspruch gem&auml;&szlig; &sect; 171 Abs. 3a AO in ihrem Ablauf gehemmt ist.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden als Eheleute im Streitjahr 1995 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) stellte f&uuml;r die Kl&auml;ger den zum 31. Dezember 1995 verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gem&auml;&szlig; &sect; 164 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) gesondert fest. Dabei ber&uuml;cksichtigte das FA einen vom Finanzamt H (H) festgestellten Verlust des Kl&auml;gers aus der gewerblichen Beteiligung an der BS GmbH &#038; Co. KG (B-KG) in H&ouml;he von 1 686 912 DM sowie Verlustr&uuml;cktr&auml;ge in die Jahre 1993 und 1994. Hiergegen legten die Kl&auml;ger Einspruch ein, da in den Einkommensteuerbescheiden f&uuml;r die Jahre 1993 und 1994 Verluste der Kl&auml;gerin nicht ber&uuml;cksichtigt worden seien. Zugleich beantragten sie, das Verfahren bis zu einer Entscheidung in den anh&auml;ngigen finanzgerichtlichen Verfahren wegen Einkommensteuer 1993 und 1994 ruhen zu lassen. Das FA ordnete daraufhin das Ruhen des Verfahrens an.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im November 2003 teilte das Finanzamt H dem FA mit, dass es mit ge&auml;ndertem Bescheid vom 12. November 2003 die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus der Beteiligung an der B-KG mit rd. 315 948 DM festgestellt habe. Mit &Auml;nderungsbescheid vom 8. August 2006 stellte das FA daraufhin den zum 31. Dezember 1995 verbleibenden Verlustabzug f&uuml;r die Kl&auml;ger mit jeweils 0 DM gesondert fest. Am 11. August 2006 wies es den hiergegen gerichteten Einspruch zur&uuml;ck.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                W&auml;hrend des Klageverfahrens hob das FA mit Bescheid vom 26. September 2006 den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung in dem angefochtenen Feststellungsbescheid vom 8. August 2006 auf. Das Finanzgericht (FG) erw&auml;hnte diesen Bescheid zwar im Tatbestand seiner Entscheidung, f&uuml;hrte aber im Anschluss daran aus, die Klage richte sich gegen den Bescheid vom 8. August 2006. Die Klage hatte aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2008, 1170 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden keinen Erfolg. Das FG f&uuml;hrte im Wesentlichen aus, das FA habe den Feststellungsbescheid &uuml;ber den zum 31. Dezember 1995 verbleibenden Verlustabzug zu Recht nach &sect; 164 Abs. 2 AO ge&auml;ndert. Der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung sei nicht gem&auml;&szlig; &sect; 164 Abs. 4 Satz 1 AO entfallen, da wegen des hiergegen erhobenen Einspruchs die Feststellungsfrist gem&auml;&szlig; &sect; 171 Abs. 3a AO nicht abgelaufen sei. Das FA habe auch keinen Verb&ouml;serungshinweis nach &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO erteilen m&uuml;ssen, da es nicht &uuml;ber den Einspruch entschieden habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung des &sect; 164 Abs. 2 AO und des &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sie beantragen, das angefochtene Urteil und den Bescheid vom 8. August 2006 &uuml;ber die gesonderte Feststellung des zum 31. Dezember 1995 verbleibenden Verlustabzugs in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11. August 2006 aufzuheben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Das FG hat &uuml;ber den Feststellungsbescheid vom 8. August 2006 &uuml;ber den zum 31. Dezember 1995 verbleibenden Verlustabzug i.d.F. der Einspruchsentscheidung vom 11. August 2006 entschieden. An die Stelle dieses Bescheids ist aber w&auml;hrend des Klageverfahrens der Bescheid vom 26. September 2006 getreten, der gem&auml;&szlig; &sect; 68 Satz 1 FGO Gegenstand des Verfahrens geworden ist. Ein Bescheid, mit dem das FA nach &sect; 164 Abs. 3 Satz 1 AO den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung aufhebt, ist ein &Auml;nderungsbescheid i.S. des &sect; 68 FGO (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20. M&auml;rz 2001 VIII R 44\/99, BFH\/NV 2001, 1133, zu &sect; 68 FGO a.F.). Der urspr&uuml;ngliche Bescheid ist in dem Umfang, in dem er in den &Auml;nderungsbescheid aufgenommen ist, suspendiert und bleibt dies f&uuml;r die Dauer der Wirksamkeit des &Auml;nderungsbescheids (BFH-Beschluss vom 25. Oktober 1972 GrS 1\/72, BFHE 108, 1, BStBl II 1973, 231). Die Urteilswirkungen gehen damit ins Leere; seine Rechtskraft betrifft nur den urspr&uuml;nglich angefochtenen Bescheid, weil nur dieser Entscheidungsgegenstand war (BFH-Urteil vom 14. M&auml;rz 2006 I R 38\/05, BFH\/NV 2006, 1515, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es kann dahinstehen, ob das Verfahren im Streitfall nach dem Sinn des &sect; 68 Satz 1 FGO fortzusetzen ist und insoweit eine Richtigstellung ausreicht (hierzu BFH-Beschluss vom 29. August 2003 II B 70\/03, BFHE 203, 174, BStBl II 2003, 944). Denn das angefochtene Urteil ist schon aus anderen Gr&uuml;nden aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Das FG ist zwar zutreffend davon ausgegangen, dass &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO nur f&uuml;r Entscheidungen &uuml;ber den Einspruch gilt. Entgegen der Auffassung des FG ist &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO aber auf &Auml;nderungen des angefochtenen Steuerbescheids w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens nach &sect; 132 AO i.V.m. &sect; 164 Abs. 2 AO entsprechend anzuwenden, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; die &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit nur deshalb besteht, weil die Festsetzungsfrist durch den Einspruch gem&auml;&szlig; &sect; 171 Abs. 3a AO in ihrem Ablauf gehemmt ist. Dies gilt f&uuml;r Feststellungsbescheide sinngem&auml;&szlig; (vgl. &sect; 181 Abs. 1 Satz 1 AO); auch ein Feststellungsbescheid kann nach Ablauf der Feststellungsfrist wegen des damit verbundenen Wegfalls des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung nicht mehr nach &sect; 164 Abs. 2 AO ge&auml;ndert werden (BFH-Urteil vom 31. Oktober 2000 VIII R 14\/00, BFHE 193, 392, BStBl II 2001, 156).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Gem&auml;&szlig; &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO kann der &#8211;mit dem Einspruch angefochtene&#8211; Verwaltungsakt auch zum Nachteil des Einspruchsf&uuml;hrers ge&auml;ndert werden, wenn dieser auf die M&ouml;glichkeit einer verb&ouml;sernden Entscheidung unter Angabe von Gr&uuml;nden hingewiesen und ihm Gelegenheit gegeben worden ist, sich hierzu zu &auml;u&szlig;ern. &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO gilt schon nach seinem Wortlaut nur f&uuml;r Verb&ouml;serungen durch die Einspruchsentscheidung. Denn &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO verlangt einen Hinweis auf die M&ouml;glichkeit einer verb&ouml;sernden&nbsp;&nbsp;&nbsp;Entscheidung. Damit ist die Einspruchsentscheidung gemeint, wie sich aus dem Regelungszusammenhang zu &sect; 367 Abs. 2 Satz 1 AO ergibt. Danach hat die Finanzbeh&ouml;rde, die &uuml;ber den Einspruch entscheidet, die Sache in vollem Umfang erneut zu pr&uuml;fen. &Uuml;ber den Einspruch entscheidet die Finanzbeh&ouml;rde durch Einspruchsentscheidung (vgl. &sect; 367 Abs. 1 Satz 1 AO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die &Auml;nderung des angefochtenen Steuerbescheids w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens nach &sect; 132 AO i.V.m. &sect; 164 Abs. 2 AO ist einer &Auml;nderung durch die Einspruchsentscheidung im Wege der Analogie gleichzustellen, wenn die Festsetzungsfrist durch den Einspruch gem&auml;&szlig; &sect; 171 Abs. 3a AO in ihrem Ablauf gehemmt ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Die f&uuml;r eine entsprechende Anwendung notwendige Gesetzesl&uuml;cke im Sinne einer planwidrigen Unvollst&auml;ndigkeit liegt vor, wenn eine Regelung gemessen an ihrem Zweck unvollst&auml;ndig, d.h. erg&auml;nzungsbed&uuml;rftig ist und wenn ihre Erg&auml;nzung nicht einer vom Gesetzgeber beabsichtigten Beschr&auml;nkung auf bestimmte Tatbest&auml;nde widerspricht (z.B. BFH-Urteil vom 25. Juli 2007 III R 55\/02, BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Das Gesetz ist erg&auml;nzungsbed&uuml;rftig, soweit &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO nicht f&uuml;r &Auml;nderungen des angefochtenen Steuerbescheids w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens nach &sect; 132 AO i.V.m. &sect; 164 Abs. 2 AO gilt, wenn die Festsetzungsfrist lediglich durch den Einspruch gem&auml;&szlig; &sect; 171 Abs. 3a AO in ihrem Ablauf gehemmt ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aaa) Der Einspruchsf&uuml;hrer soll mit dem Verb&ouml;serungshinweis die Gelegenheit erhalten, den Einspruch zur&uuml;ckzunehmen und dadurch die Verb&ouml;serung abzuwenden. Diesem Zweck entsprechend greift &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO &#8211;nur dann&#8211; nicht ein, wenn eine Entscheidung zum Nachteil des Steuerpflichtigen ungeachtet der R&uuml;cknahme seines Einspruchs m&ouml;glich ist (vgl. BFH-Urteil vom 10. November 1989 VI R 124\/88, BFHE 159, 405, BStBl II 1990, 414, m.w.N.). Danach setzt auch die Verb&ouml;serung &#8211;durch Einspruchsentscheidung&#8211; eines Steuerbescheids, der unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung steht, einen Verb&ouml;serungshinweis voraus, wenn die Festsetzungsfrist lediglich durch den Einspruch gem&auml;&szlig; &sect; 171 Abs. 3a AO in ihrem Ablauf gehemmt ist; denn durch die R&uuml;cknahme des Einspruchs w&uuml;rde diese Ablaufhemmung enden und damit nach &sect; 164 Abs. 4 Satz 1 AO der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung entfallen (vgl. BFH-Urteil vom 17. Februar 1998 IX R 45\/96, BFH\/NV 1998, 816, m.w.N., zu &sect; 171 Abs. 3 AO a.F.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bbb) Nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung des Gleichartigen (hierzu Larenz\/Canaris, Methodenlehre der Rechtswissenschaft, 3. Aufl., S. 195 f.) kann in diesen F&auml;llen eine &Auml;nderung des angefochtenen Steuerbescheids w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens nach &sect; 132 AO i.V.m. &sect; 164 Abs. 2 AO nicht anders als eine &Auml;nderung durch die Einspruchsentscheidung nach &sect; 367 Abs. 2 Satz 1 AO behandelt werden. Denn beide Sachverhalte gleichen sich in der f&uuml;r die Wertung des &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO entscheidenden Hinsicht, dass der Steuerpflichtige der Finanzbeh&ouml;rde mit seinem Einspruch die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnet hat, den angefochtenen Steuerbescheid zu seinem Nachteil zu &auml;ndern (vgl. BFH-Urteil in BFHE 159, 405, BStBl II 1990, 414). Eine Gleichbehandlung beider Sachverhalte ist ferner deshalb geboten, weil sonst &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO in den genannten F&auml;llen leerlaufen w&uuml;rde; die Finanzbeh&ouml;rde k&ouml;nnte einen Verb&ouml;serungshinweis stets dadurch vermeiden, dass sie den angefochtenen Steuerbescheid bereits w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens nach &sect; 164 Abs. 2 AO &auml;ndert und erst danach &uuml;ber den Einspruch entscheidet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                ccc) Gegen eine planwidrige Regelungsl&uuml;cke spricht nicht, dass nach &sect; 164 Abs. 4 Satz 2 AO &#8211;ausschlie&szlig;lich&#8211; &sect; 169 Abs. 2 Satz 2 und &sect; 171 Abs. 7, 8 und 10 AO f&uuml;r die Berechnung der f&uuml;r das Entfallen des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung ma&szlig;gebenden Festsetzungsfrist nicht anzuwenden sind. Daraus ergibt sich nur, dass der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung und damit die &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit nach &sect; 164 Abs. 2 AO auch dann fortbesteht, wenn die Festsetzungsfrist durch den Einspruch gem&auml;&szlig; &sect; 171 Abs. 3a AO in ihrem Ablauf gehemmt ist. Weder dem Wortlaut des &sect; 164 Abs. 4 Satz 2 AO noch den Gesetzesmaterialien ist zu entnehmen, dass der Gesetzgeber dem Steuerpflichtigen damit die M&ouml;glichkeit nehmen wollte, eine Verb&ouml;serung durch die R&uuml;cknahme des Einspruchs abzuwenden. Hinzu kommt, dass der Gesetzgeber &sect; 171 Abs. 3a AO erst durch das Steuerbereinigungsgesetz 1999 vom 22. Dezember 1999 (BGBl I 1999, 2601) in die Abgabenordnung eingef&uuml;gt hat. Nach &sect; 171 Abs. 3 AO 1977 a.F. wurde der Ablauf der Festsetzungsfrist durch Einspruchseinlegung (nur) entsprechend dem Umfang des Rechtsbehelfsantrags gehemmt (BFH-Urteil vom 5. Februar 1992 I R 76\/91, BFHE 168, 1, BStBl II 1992, 995, m.w.N.). In der Gesetzesbegr&uuml;ndung zu &sect; 171 Abs. 3a AO wird indes ausdr&uuml;cklich ausgef&uuml;hrt, durch R&uuml;cknahme des Einspruchs bzw. der Klage k&ouml;nne ein Steuerpflichtiger die Verb&ouml;serung weiterhin vermeiden (BTDrucks 14\/1514, S. 47).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Nach diesen Grunds&auml;tzen k&ouml;nnte das FA analog &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO verpflichtet gewesen sein, den Kl&auml;gern vor der &Auml;nderung der gesonderten Feststellung des zum 31. Dezember 1995 verbleibenden Verlustabzugs einen Verb&ouml;serungshinweis zu erteilen, da die f&uuml;r sie geltende Feststellungsfrist zum Zeitpunkt des Erlasses des &Auml;nderungsbescheids nur noch aufgrund des Einspruchs der Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect; 181 Abs. 1 Satz 1, &sect; 171 Abs. 3a AO offen war; die regul&auml;re Feststellungsfrist begann mit Ablauf des Kalenderjahres 1998 &#8211;die Kl&auml;ger hatten die Feststellungserkl&auml;rung im Jahr 1997 eingereicht (vgl. &sect; 181 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 1 Satz 2 AO)&#8211; und endete mit Ablauf des Jahres 2002 (vgl. &sect; 169 Abs. 2 Nr. 2 AO, &sect; 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO, &sect; 181 Abs. 1 Satz 1 AO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Das FG ist von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen. Die Vorentscheidung ist daher aufzuheben. Die Sache ist nicht spruchreif. Die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG erm&ouml;glichen keine Beurteilung, ob das FA die gesonderte Feststellung des zum 31. Dezember 1995 verbleibenden Verlustabzugs nicht ohnehin gem&auml;&szlig; &sect; 10d Abs. 3 Satz 4 des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr (1995) geltenden Fassung (EStG) i.V.m. &sect; 181 Abs. 5 Satz 1 AO nach Ablauf der Feststellungsfrist und damit ungeachtet der R&uuml;cknahme des Einspruchs h&auml;tte &auml;ndern k&ouml;nnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 10d Abs. 3 Satz 4 EStG sind Feststellungsbescheide zu erlassen, aufzuheben oder zu &auml;ndern, soweit sich die nach Satz 2 zu ber&uuml;cksichtigenden Betr&auml;ge &auml;ndern und deshalb der entsprechende Steuerbescheid zu erlassen, aufzuheben oder zu &auml;ndern ist. Diese Voraussetzungen sind im Streitfall erf&uuml;llt. Mit dem ge&auml;nderten Bescheid vom 12. November 2003 &uuml;ber die einheitliche und gesonderte Feststellung der Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus der Beteiligung an der B-KG hat sich der bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Eink&uuml;nfte nicht ausgeglichene Verlust (vgl. &sect; 10d Abs. 3 Satz 2 EStG) ge&auml;ndert. Aufgrund dieser &Auml;nderung war auch der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr nach &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, &sect; 171 Abs. 10 AO zu &auml;ndern. Unerheblich ist, dass das FA diesen Bescheid erst nach dem Ende der Ablaufhemmung des &sect; 171 Abs. 10 AO und damit ggf. nach Ablauf der Festsetzungsfrist ge&auml;ndert hat. Denn &sect; 10d Abs. 3 Satz 4 EStG setzt nach seinem Wortlaut &#8211;wie sich aus dem Ausdruck &quot;zu &auml;ndern ist&quot; ergibt&#8211; nicht voraus, dass der entsprechende Steuerbescheid tats&auml;chlich ge&auml;ndert wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die gesonderte Feststellung des zum 31. Dezember 1995 verbleibenden Verlustabzugs h&auml;tte nach &sect; 181 Abs. 5 Satz 1 AO auch nach Ablauf der f&uuml;r sie geltenden Feststellungsfrist ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen, wenn sie f&uuml;r einen sp&auml;teren Einkommensteuer- oder Feststellungsbescheid nach &sect; 10d EStG von Bedeutung ist, f&uuml;r den die Festsetzungs- oder Feststellungsfrist noch nicht abgelaufen war (vgl. BFH-Urteil vom 12. Juni 2002 XI R 26\/01, BFHE 198, 395, BStBl II 2002, 681, m.w.N.). &sect; 181 Abs. 5 Satz 1 AO gilt auch f&uuml;r die &Auml;nderung von Feststellungsbescheiden (vgl. BFH-Urteil vom 10. Dezember 1992 IV R 118\/90, BFHE 170, 336, BStBl II 1994, 381, m.w.N.). Hierzu hat das FG &#8211;von seinem Standpunkt aus zu Recht&#8211; keine Feststellungen getroffen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zur Nachholung der erforderlichen Feststellungen wird die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckverwiesen. Sollte das FG im zweiten Rechtsgang zu dem Ergebnis gelangen, dass die gesonderte Feststellung des zum 31. Dezember 1995 verbleibenden Verlustabzugs ungeachtet einer R&uuml;cknahme des Einspruchs nach &sect; 10d Abs. 3 Satz 4 EStG i.V.m. &sect; 181 Abs. 5 Satz 1 AO h&auml;tte ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen, w&auml;re ein Verb&ouml;serungshinweis entbehrlich gewesen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 159, 405, BStBl II 1990, 414, m.w.N.). Anderenfalls h&auml;tte das FA einen Verb&ouml;serungshinweis erteilen m&uuml;ssen. Die Unterlassung des Verb&ouml;serungshinweises ist ein wesentlicher Verfahrensmangel. Die Kl&auml;ger w&auml;ren in diesem Fall daher in die Lage zur&uuml;ckzuversetzen, in der sie sich ohne den Verfahrensmangel bef&auml;nden (vgl. BFH-Urteil vom 4. September 1959 III 286\/57 U, BFHE 69, 569, BStBl III 1959, 472).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.2.2009, IX R 24\/08 Verb&ouml;serungshinweis bei &Auml;nderung des angefochtenen Steuerbescheids w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens &#8211; Zweck des &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO &#8211; Aufhebung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung als &Auml;nderungsbescheid im Sinne von &sect; 68 FGO &#8211; Feststellungsbescheid Leits&auml;tze &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO ist auf &Auml;nderungen des angefochtenen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-24-08-verboeserungshinweis-bei-aenderung-des-angefochtenen-steuerbescheids-waehrend-des-einspruchsverfahrens-zweck-des-par-367-abs-2-satz-2-ao-aufhebung-des-vorbehalts-der-nachpruefung-als-aender\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;24\/08 &#8211; Verb&ouml;serungshinweis bei &Auml;nderung des angefochtenen Steuerbescheids w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens &#8211; Zweck des &sect; 367 Abs. 2 Satz 2 AO &#8211; Aufhebung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung als &Auml;nderungsbescheid im Sinne von &sect; 68 FGO &#8211; Feststellungsbescheid<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14280","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14280"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14280\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}