{"id":14281,"date":"2012-12-08T14:45:32","date_gmt":"2012-12-08T12:45:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14281"},"modified":"2012-12-08T14:45:32","modified_gmt":"2012-12-08T12:45:32","slug":"iii-r-85-08-kindergeldanspruch-zugehoerigkeit-der-nach-beendigung-des-ausbildungsverhaeltnisses-erfolgten-vorbereitung-auf-eine-bestandene-wiederholungspruefung-zur-ausbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-85-08-kindergeldanspruch-zugehoerigkeit-der-nach-beendigung-des-ausbildungsverhaeltnisses-erfolgten-vorbereitung-auf-eine-bestandene-wiederholungspruefung-zur-ausbildung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;85\/08 &#8211; Kindergeldanspruch &#8211; Zugeh&ouml;rigkeit der nach Beendigung des Ausbildungsverh&auml;ltnisses erfolgten Vorbereitung auf eine bestandene Wiederholungspr&uuml;fung zur Ausbildung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.4.2009, III R 85\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeldanspruch &#8211; Zugeh&ouml;rigkeit der nach Beendigung des Ausbildungsverh&auml;ltnisses erfolgten Vorbereitung auf eine bestandene Wiederholungspr&uuml;fung zur Ausbildung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die ernsthafte und nachhaltige Vorbereitung auf eine Wiederholungspr&uuml;fung geh&ouml;rt auch dann zur Berufsausbildung, wenn das Ausbildungsverh&auml;ltnis mit dem Lehrbetrieb nach der nicht bestandenen Abschlusspr&uuml;fung endet und das Kind keine Berufsschule besucht.<\/p>\n<p>2. Nimmt das Kind an der erstmaligen Wiederholungspr&uuml;fung teil und besteht diese, ist in der Regel zu unterstellen, dass sich das Kind ernsthaft und nachhaltig auf diese Pr&uuml;fung vorbereitet hat.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der im September 1985 geborene Sohn des Kl&auml;gers und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) wurde seit dem 1. August 2004 zum Gro&szlig;- und Au&szlig;enhandelskaufmann ausgebildet. Nachdem er im Mai 2007 die Abschlusspr&uuml;fung nicht bestanden und das Ausbildungsverh&auml;ltnis zum 20. Juni 2007 geendet hatte, meldete er sich bei der Berufsschule als Gastsch&uuml;ler an, bereitete sich im Eigenstudium vor und bestand im Januar 2008 die Wiederholungspr&uuml;fung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beklagte und Revisionskl&auml;gerin (Familienkasse) hob die Festsetzung des Kindergeldes ab Juli 2007 auf und wies den Einspruch des Kl&auml;gers als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck, weil der Sohn nicht nachgewiesen habe, dass er die Berufsschule bis zur Wiederholungspr&uuml;fung regelm&auml;&szlig;ig besucht habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) gab der Klage statt. Es entschied, nicht zu folgen sei der Auffassung der Verwaltung, dass eine &quot;ausbildungsverh&auml;ltnisfreie Ausbildung&quot; den Besuch der Berufsschule voraussetze und ein blo&szlig;es Selbststudium nicht gen&uuml;ge. Sie widerspreche dem weiten Begriff der Ausbildung und ber&uuml;cksichtige zudem nicht, dass eine Abschlusspr&uuml;fung auch ohne Fortf&uuml;hrung des Ausbildungsverh&auml;ltnisses m&ouml;glich sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit ihrer Revision tr&auml;gt die Familienkasse unter Bezugnahme auf die Dienstanweisung zur Durchf&uuml;hrung des steuerlichen Familienleistungsausgleichs nach dem X. Abschnitt des Einkommensteuergesetzes 63.3.2 Abs. 6 (BStBl I 2004, 743) vor, die &quot;freie Selbstausbildung&quot; des Sohnes sei keine Berufsausbildung. Weder der Schulbesuch noch die Vorbereitung auf die Wiederholungspr&uuml;fung seien belegt worden. Das FG habe zur Ernsthaftigkeit der Pr&uuml;fungsvorbereitung nichts festgestellt, sondern die Ablegung der Pr&uuml;fung f&uuml;r ausreichend gehalten, um w&auml;hrend des gesamten halbj&auml;hrigen Zeitraums eine Ausbildungssituation anzunehmen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Familienkasse beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat im Ergebnis zutreffend entschieden, dass die halbj&auml;hrige Vorbereitung auf die bestandene Wiederholungspr&uuml;fung noch zur Ausbildung geh&ouml;rte und der Kl&auml;ger deshalb Kindergeld beanspruchen konnte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Nach &sect; 62 Abs. 1, &sect; 63 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a des Einkommensteuergesetzes i.d.F. f&uuml;r die Jahre 2007 und 2008 (EStG) besteht f&uuml;r ein &uuml;ber 18 Jahre altes Kind, das das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, Anspruch auf Kindergeld, wenn es f&uuml;r einen Beruf ausgebildet wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) In Berufsausbildung befindet sich, wer sein Berufsziel noch nicht erreicht hat, sich aber ernsthaft und nachhaltig darauf vorbereitet. Dieser Vorbereitung dienen alle Ma&szlig;nahmen, bei denen Kenntnisse, F&auml;higkeiten und Erfahrungen erworben werden, die als Grundlagen f&uuml;r die Aus&uuml;bung des angestrebten Berufs geeignet sind (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 9. Juni 1999 VI R 33\/98, BFHE 189, 88, BStBl II 1999, 701, und vom 24. Juni 2004 III R 3\/03, BFHE 206, 413, BStBl II 2006, 294). Die Ausbildungsma&szlig;nahme braucht Zeit und Arbeitskraft des Kindes nicht &uuml;berwiegend in Anspruch zu nehmen (BFH-Urteil in BFHE 189, 88, BStBl II 1999, 701). Ma&szlig;gebend f&uuml;r diese weite Auslegung des &sect; 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a EStG ist die Erw&auml;gung, dass die steuerliche Leistungsf&auml;higkeit der Eltern auch dann gemindert ist, wenn sich ihr Kind unabh&auml;ngig von vorgeschriebenen Ausbildungsg&auml;ngen in Ausbildung befindet und von ihnen unterhalten wird (BFH-Urteil in BFHE 206, 413, BStBl II 2006, 294, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Schlie&szlig;t die Berufsausbildung mit einer Pr&uuml;fung ab, ist das Berufsziel erst mit dem Bestehen der Pr&uuml;fung, sp&auml;testens mit der Bekanntgabe des Pr&uuml;fungsergebnisses erreicht (BFH-Urteil vom 24. Mai 2000 VI R 143\/99, BFHE 191, 557, BStBl II 2000, 473, m.w.N.). Das gilt grunds&auml;tzlich auch dann, wenn das Kind erst die Wiederholungspr&uuml;fung besteht. Entgegen der Auffassung der Familienkasse dauert die Berufsausbildung aber nicht nur dann bis zur Wiederholungspr&uuml;fung fort, wenn das Berufsausbildungsverh&auml;ltnis entsprechend &sect; 21 Abs. 3 des Berufsausbildungsgesetzes verl&auml;ngert wird oder das Kind in der Zeit bis zur Wiederholungspr&uuml;fung (weiter) die Berufsschule besucht. Vielmehr reicht es aus, dass sich das Kind ernsthaft und nachhaltig auf die Wiederholungspr&uuml;fung vorbereitet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Bereitet sich ein Kind ohne regelm&auml;&szlig;igen Besuch einer Ausbildungsst&auml;tte selbstst&auml;ndig auf Pr&uuml;fungen vor, sind an den Nachweis und die Ernsthaftigkeit der Vorbereitung grunds&auml;tzlich strenge Anforderungen zu stellen. Zweifel gehen nach den Regeln der objektiven Beweislast (Feststellungslast) zu Lasten des Kindergeldberechtigten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. In &Uuml;bereinstimmung mit diesen Grunds&auml;tzen ist das FG davon ausgegangen, dass sich der Sohn des Kl&auml;gers in den Monaten Juli 2007 bis Januar 2008 auch ohne Verl&auml;ngerung des Ausbildungsverh&auml;ltnisses und ohne Besuch der Berufsschule noch in Ausbildung befand. Entgegen der Auffassung der Familienkasse brauchte das FG keine weiteren Ermittlungen dazu zu treffen, ob sich der Sohn ernsthaft auf die Wiederholungspr&uuml;fung vorbereitet hat. Denn wenn sich das Kind &#8211;wie im Streitfall&#8211; zur erstm&ouml;glichen Wiederholungspr&uuml;fung anmeldet und diese besteht, ist in der Regel zu unterstellen, dass es sich ernsthaft und nachhaltig auf diese Pr&uuml;fung vorbereitet hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 2.4.2009, III R 85\/08 Kindergeldanspruch &#8211; Zugeh&ouml;rigkeit der nach Beendigung des Ausbildungsverh&auml;ltnisses erfolgten Vorbereitung auf eine bestandene Wiederholungspr&uuml;fung zur Ausbildung Leits&auml;tze 1. Die ernsthafte und nachhaltige Vorbereitung auf eine Wiederholungspr&uuml;fung geh&ouml;rt auch dann zur Berufsausbildung, wenn das Ausbildungsverh&auml;ltnis mit dem Lehrbetrieb nach der nicht bestandenen Abschlusspr&uuml;fung endet und das Kind keine Berufsschule &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-85-08-kindergeldanspruch-zugehoerigkeit-der-nach-beendigung-des-ausbildungsverhaeltnisses-erfolgten-vorbereitung-auf-eine-bestandene-wiederholungspruefung-zur-ausbildung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;85\/08 &#8211; Kindergeldanspruch &#8211; Zugeh&ouml;rigkeit der nach Beendigung des Ausbildungsverh&auml;ltnisses erfolgten Vorbereitung auf eine bestandene Wiederholungspr&uuml;fung zur Ausbildung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14281","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14281","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14281"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14281\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}