{"id":14285,"date":"2012-12-08T14:39:52","date_gmt":"2012-12-08T12:39:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14285"},"modified":"2012-12-08T14:39:52","modified_gmt":"2012-12-08T12:39:52","slug":"ix-r-31-08-behaltefrist-und-aufloesungsverlust-is-von-par-17-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-31-08-behaltefrist-und-aufloesungsverlust-is-von-par-17-estg\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;31\/08 &#8211; Behaltefrist und Aufl&ouml;sungsverlust i.S. von &sect; 17&nbsp;&nbsp;EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.4.2009, IX R 31\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Behaltefrist und Aufl&ouml;sungsverlust i.S. von &sect; 17&nbsp;&nbsp;EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ein Aufl&ouml;sungsverlust i.S. von &sect; 17 Abs. 2, 4 EStG ist auch zu ber&uuml;cksichtigen, wenn der Steuerpflichtige eine wesentliche Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft erwirbt, die Beteiligung innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre vor der Aufl&ouml;sung der Gesellschaft aber auf einen Prozentsatz unterhalb der Grenze des &sect; 17 Abs. 1 EStG abgesenkt wird.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erwarb im Jahr 1999 einen Gesch&auml;ftsanteil von 1,043 % (900 DM) an der S-GmbH zum Preis von 145 396,44 DM. Im Zuge von drei Kapitalerh&ouml;hungen und &Uuml;bernahme der neuen Gesch&auml;ftsanteile durch neue Gesellschafter sank die Beteiligung des Kl&auml;gers zun&auml;chst auf 1,025 %, sodann im Jahr 2001 auf 0,860 % und sp&auml;ter auf 0,819 %. In dem im Januar des Streitjahres 2002 &uuml;ber das Verm&ouml;gen der GmbH er&ouml;ffneten Insolvenzverfahren wurde Masseunzul&auml;nglichkeit festgestellt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragte im Rahmen eines Lohnsteuererm&auml;&szlig;igungsverfahrens f&uuml;r das Jahr 2002 die Eintragung eines Freibetrags auf der Lohnsteuerkarte wegen eines Verlustes aus der GmbH-Beteiligung. In dem diesbez&uuml;glichen finanzgerichtlichen Verfahren erzielten die Beteiligten eine tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung hinsichtlich der H&ouml;he des geltend gemachten Verlustes sowie der Verlustentstehung im Jahr 2002 und einigten sich auf die Eintragung des beantragten Freibetrags in H&ouml;he von 74 341 EUR (145 396,44 DM) auf der Lohnsteuerkarte. Streitig blieb die Ber&uuml;cksichtigung des Aufl&ouml;sungsverlustes dem Grunde nach. Den mit der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr erkl&auml;rten Verlust aus der GmbH-Beteiligung in H&ouml;he von 78 009 EUR erkannte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) nicht an, da die Beteiligung an der GmbH nicht wesentlich i.S. von &sect; 17 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gewesen sei. Einspruch und Klage blieben ohne Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) entschied, der Ber&uuml;cksichtigung des Beteiligungsverlustes des Kl&auml;gers stehe &sect; 17 Abs. 2 Satz 4 Buchst. b EStG i.d.F. des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/ 2002 (StEntlG 1999\/2000\/2002) entgegen. Die Beteiligung des Kl&auml;gers habe im Zeitpunkt der Verlustentstehung unterhalb der relevanten Beteiligungsgrenze von 1 % gelegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die hiergegen gerichtete Revision der Kl&auml;ger st&uuml;tzt sich auf die Verletzung materiellen Rechts (&sect; 17 Abs. 2 Satz 4 Buchst. b Satz 2 EStG). Der Erwerb von Anteilen f&uuml;hre auch dann zur Begr&uuml;ndung einer wesentlichen Beteiligung des Steuerpflichtigen i.S. von &sect; 17 Abs. 2 Satz 4 Buchst. b Satz 2&nbsp;&nbsp;1. Alternative EStG, wenn die erworbenen Anteile selbst eine wesentliche Beteiligung darstellten. Zudem solle ein Verlust aus einer derart erworbenen relevanten Beteiligung unabh&auml;ngig von einer Behaltefrist und unabh&auml;ngig davon zu ber&uuml;cksichtigen sein, ob die Beteiligung im Aufl&ouml;sungszeitpunkt\/Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkt noch eine wesentliche sei. Die gegenteilige Wortlautauslegung des FG verfehle die mit der Korrektur des &sect; 17 EStG durch das StEntlG 1999\/2000\/2002 angestrebte Reduzierung der Verlustausgleichsbeschr&auml;nkung auf die eigentlichen Missbrauchsf&auml;lle. Beim Erwerb einer origin&auml;r wesentlichen Beteiligung sei jeder Gestaltungsmissbrauch denklogisch ausgeschlossen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        das Urteil des FG aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 2002 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 19. Mai 2006 dahingehend zu &auml;ndern, dass ein Verlust des Kl&auml;gers aus &sect; 17 EStG in H&ouml;he von 39 005 EUR ber&uuml;cksichtigt und die festzusetzende Einkommensteuer auf Null herabgesetzt wird.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>                    die Revision zur&uuml;ckzuweisen.        <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils und zur Stattgabe der Klage (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zu Unrecht hat das FG den geltend gemachten Aufl&ouml;sungsverlust des Kl&auml;gers nicht ber&uuml;cksichtigt. Zwar hat er die Anteile entgeltlich erworben und diese haben nicht innerhalb der gesamten letzten f&uuml;nf Jahre vor der Aufl&ouml;sung der Gesellschaft zu einer Beteiligung des Kl&auml;gers i.S. von &sect; 17 Abs. 1 Satz 1 EStG in der im Streitfall geltenden Fassung des Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl I 2001, 3858, BStBl I 2002, 35) geh&ouml;rt (&sect; 17 Abs. 2 Satz 4 Buchst. b Satz 1 EStG). Jedoch ist der Aufl&ouml;sungsverlust nach Satz 2 dieser Vorschrift zu ber&uuml;cksichtigen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb geh&ouml;rt nach &sect; 17 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 EStG auch der Gewinn aus der Aufl&ouml;sung einer Kapitalgesellschaft, wenn der Ver&auml;u&szlig;erer innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre am Kapital der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 1 % beteiligt war. Die relevante Beteiligung von zumindest 1 % gilt f&uuml;r Aufl&ouml;sungen ab dem Jahr 2002 (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17. November 2004 VIII B 129\/04, BFH\/NV 2005, 540).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach &sect; 17 Abs. 2 Satz 4 Buchst. b Satz 1, Abs. 4 EStG ist ein Aufl&ouml;sungsverlust nicht zu ber&uuml;cksichtigen, soweit er auf Anteile entf&auml;llt, die entgeltlich erworben sind und nicht innerhalb der gesamten letzten f&uuml;nf Jahre zu einer Beteiligung i.S. von Abs. 1 Satz 1 geh&ouml;rt haben. Dies gilt nicht f&uuml;r innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre erworbene Anteile, deren Erwerb zur Begr&uuml;ndung einer Beteiligung des Steuerpflichtigen i.S. von Abs. 1 Satz 1 gef&uuml;hrt hat (&sect; 17 Abs. 2 Satz 4 Buchst. b Satz 2&nbsp;&nbsp;1. Halbsatz EStG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach ihrem Wortlaut erfasst diese Norm &#8211;mit der Rechtsfolge der vollen Verlustber&uuml;cksichtigung&#8211; auch den Fall, in dem eine urspr&uuml;nglich in relevanter H&ouml;he erworbene Beteiligung innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre vor der Ver&auml;u&szlig;erung\/Aufl&ouml;sung der Gesellschaft auf einen Prozentsatz unterhalb der Relevanzschwelle abgesenkt wurde (anders wohl Herzig\/F&ouml;rster, Der Betrieb 1999, 711, 716; Weber-Grellet in Schmidt, EStG, 27. Aufl., &sect; 17 Rz 199; Schneider, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect; 17 Rz C 417 f., m.w.N.). Die Gesetzesformulierung &quot;Erwerb zur Begr&uuml;ndung einer Beteiligung&quot; umfasst nicht nur den&nbsp;&nbsp;&nbsp;Hinzuerwerb von Anteilen, durch den eine bis dahin geringere Beteiligung relevant i.S. von &sect; 17 Abs. 1 Satz 1 EStG wird (vgl. Schneider; in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, a.a.O., &sect; 17 Rz C 425 f.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diese am Wortlaut der Vorschrift orientierte Auslegung wird best&auml;tigt durch den Zweck des Gesetzes, Missbrauchsgestaltungen zu vermeiden, im Rahmen derer eine zun&auml;chst unwesentliche Beteiligung zur steuerwirksamen Verlustrealisierung zu einer wesentlichen aufgestockt wird (vgl. BTDrucks 14\/23, S. 179, 14\/265, S. 180). Erwirbt aber der Steuerpflichtige von vorneherein eine qualifizierte (oder: relevante) Beteiligung, kann es zu keinem Missbrauch kommen. Er muss den Gewinn aus dieser Beteiligung versteuern und ist berechtigt, auch die Verluste steuerrechtlich geltend zu machen. Der Gesetzgeber zielt nach der Gesetzesbegr&uuml;ndung vielmehr auf F&auml;lle, in denen der Steuerpflichtige im Privatverm&ouml;gen eine nicht relevante Beteiligung h&auml;lt, dann erkennt, dass sie zu Verlusten f&uuml;hrt, und diese Verluste dadurch abziehbar machen m&ouml;chte, dass er Anteile hinzuerwirbt. So verh&auml;lt es sich z.B., wenn der Steuerpflichtige eine verlusttr&auml;chtige 0,9 %-Beteiligung h&auml;lt. Es soll verhindert werden, dass er durch den Erwerb weiterer 0,1 % den gesamten Verlust geltend machen k&ouml;nnte. &sect; 17 Abs. 2 Satz 4 Buchst. b Satz 2 EStG beschr&auml;nkt den Verlustabzug in diesem Fall auf die 0,1 % der Anteile. Im Streitfall hat der Kl&auml;ger aber von vornherein eine Beteiligung &uuml;ber 1 % erworben. Er muss also alle Gewinne versteuern und in der Konsequenz auch berechtigt sein, die Verluste geltend zu machen. Nur der so erreichte Gleichklang der Besteuerung von Aufl&ouml;sungsgewinn und -verlust entspricht dem objektiven Nettoprinzip als systemtragendem Grundprinzip des Einkommensteuergesetzes (vgl. &sect;&sect; 2 Abs. 2, 10d EStG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Nach diesen Grunds&auml;tzen war der streitige Aufl&ouml;sungsverlust zu ber&uuml;cksichtigen. Die Sache ist spruchreif. Die H&ouml;he des Verlustes steht nach der entsprechenden tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung im finanzgerichtlichen Verfahren fest.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.4.2009, IX R 31\/08 Behaltefrist und Aufl&ouml;sungsverlust i.S. von &sect; 17&nbsp;&nbsp;EStG Leits&auml;tze Ein Aufl&ouml;sungsverlust i.S. von &sect; 17 Abs. 2, 4 EStG ist auch zu ber&uuml;cksichtigen, wenn der Steuerpflichtige eine wesentliche Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft erwirbt, die Beteiligung innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre vor der Aufl&ouml;sung der Gesellschaft aber auf einen Prozentsatz &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-31-08-behaltefrist-und-aufloesungsverlust-is-von-par-17-estg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;31\/08 &#8211; Behaltefrist und Aufl&ouml;sungsverlust i.S. von &sect; 17&nbsp;&nbsp;EStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14285","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14285"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14285\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14285"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14285"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}