{"id":14331,"date":"2012-12-08T14:56:12","date_gmt":"2012-12-08T12:56:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14331"},"modified":"2012-12-08T14:56:12","modified_gmt":"2012-12-08T12:56:12","slug":"iv-r-73-06-innengesellschaft-mitunternehmerschaft-eigenstaendiger-gewerbebetrieb-abfaerberegelung-dienstleistungsverpflichtung-allein-begruendet-keine-stille-gesellschaft-gewinnverteilung-und-gewerbee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-73-06-innengesellschaft-mitunternehmerschaft-eigenstaendiger-gewerbebetrieb-abfaerberegelung-dienstleistungsverpflichtung-allein-begruendet-keine-stille-gesellschaft-gewinnverteilung-und-gewerbee\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;73\/06 &#8211; Innengesellschaft &#8211; Mitunternehmerschaft &#8211; eigenst&auml;ndiger Gewerbebetrieb &#8211; Abf&auml;rberegelung &#8211; Dienstleistungsverpflichtung allein begr&uuml;ndet keine stille Gesellschaft &#8211; Gewinnverteilung und Gewerbeertrag &#8211; Ersetzung des Messbescheids f&uuml;r Vorauszahlungszwecke durch den Gewerbesteuermessbescheid unter Geltung des &sect; 68 FGO n.F. vom 19.12.2000"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.4.2009, IV R 73\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Innengesellschaft &#8211; Mitunternehmerschaft &#8211; eigenst&auml;ndiger Gewerbebetrieb &#8211; Abf&auml;rberegelung &#8211; Dienstleistungsverpflichtung allein begr&uuml;ndet keine stille Gesellschaft &#8211; Gewinnverteilung und Gewerbeertrag &#8211; Ersetzung des Messbescheids f&uuml;r Vorauszahlungszwecke durch den Gewerbesteuermessbescheid unter Geltung des &sect; 68 FGO n.F. vom 19.12.2000<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ist eine Person (oder Personenmehrheit) an einzelnen T&auml;tigkeiten des Unternehmens einer KG als Innengesellschafterin beteiligt, so f&uuml;hrt dies nur dann zur Annahme eines eigenst&auml;ndigen Gewerbebetriebs, wenn der betroffene Gesch&auml;ftsbereich von den weiteren T&auml;tigkeitsfeldern des Unternehmens hinreichend sachlich abgegrenzt ist.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. 1. Gegenstand des Unternehmens der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin)&nbsp;&nbsp; einer im Jahre 1999 gegr&uuml;ndeten GmbH &#038; Co. KG (KG)&nbsp;&nbsp; ist die Gestaltung, Entwicklung und Realisation von audiovisuellen Projekten im Unternehmens&nbsp; und Medienbereich. Allein gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugte und vertretungsberechtigte Komplement&auml;rin ist die nicht am Ergebnis und Verm&ouml;gen der KG beteiligte Verwaltungs-GmbH, der sowohl ein Anspruch auf Verg&uuml;tung ihrer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung (in H&ouml;he von 5 % des steuerlichen Gewinns) als auch ihrer Haftungs&uuml;bernahme (in H&ouml;he von 10 % des Stammkapitals) zusteht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Am Betrieb der KG waren nach den individuell geschlossenen &quot;Vertr&auml;gen &uuml;ber die Errichtung einer stillen Gesellschaft&quot; (im Folgenden auch: Innen-Gesellschaftsvertrag\/-vertr&auml;ge&nbsp;&nbsp; Innen-GV&nbsp; ) am Ende des Streitjahres (2000) insgesamt 46 im Medienbereich t&auml;tige Gesellschafter beteiligt (z.B. Kameraleute, Bildmischer, Cutter, Lichtdesigner, Produktionsleiter, Regisseure; im Folgenden auch: Innengesellschafter). Diese waren mehrheitlich zugleich Kommanditisten der KG und nahmen in dieser Eigenschaft entsprechend dem Verh&auml;ltnis ihrer Festkapitalkonten (im Streitjahr jeweils in H&ouml;he von 500 DM) am Gewinn und Verlust der KG teil. Gem&auml;&szlig; &sect; 1 der Innen-GV verpflichteten sich die Innengesellschafter, ihre Leistungen als Kameramann (etc.) bei der Durchf&uuml;hrung von Auftr&auml;gen f&uuml;r Dritte einzubringen. Die Innen-GV vermittelten den Innengesellschaftern keine Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnisse, jedoch waren sie entsprechend den &sect;&sect; 164, 233 des Handelsgesetzbuchs (HGB) widerspruchs-&nbsp; und kontrollberechtigt (&sect;&sect; 2, 4 Innen-GV). Nach dem Wortlaut von &sect; 3 der Innen-GV stand den Innengesellschaftern der in der Steuerbilanz ermittelte Gewinn in H&ouml;he von 95 % zu. Zwischen den Beteiligten herrscht Einvernehmen dar&uuml;ber, dass mit dieser (missverst&auml;ndlich gefassten) Abrede lediglich eine Teilhabe der Innengesellschafter an den Ergebnissen der von ihnen selbst durchgef&uuml;hrten Drittauftr&auml;ge verbunden sein sollte. Dar&uuml;ber hinaus sah &sect; 3 der Innen-GV vor, dass die Innengesellschafter auch an den au&szlig;erordentlichen Ertr&auml;gen aus Anlagenabg&auml;ngen beteiligt waren. Bei Beendigung des jeweiligen Innengesellschaftsverh&auml;ltnisses (K&uuml;ndigung, Liquidation der KG) war die R&uuml;ckzahlungsforderung auf den bis zum Ausscheiden entstandenen Gewinnanteil beschr&auml;nkt (&sect; 8 Innen-GV).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Mit Bescheid vom 7. November 2000 wurde der Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r Zwecke der (Gewerbesteuer) Vorauszahlungen ab Erhebungszeitraum 2000 auf 45 200 DM festgesetzt. Dem lag ein gesch&auml;tzter Gewinn der KG aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 1 Mio. DM zugrunde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Mit dem hiergegen erhobenen Einspruch machte die Kl&auml;gerin zum einen geltend, es fehle an einem Gewerbebetrieb i.S. von &sect; 2 Abs. 1 des Gewerbesteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr 2000 geltenden Fassung (im Folgenden: GewStG), weil die Gesellschafter der KG (Kommanditisten, stille Gesellschafter) freiberufliche T&auml;tigkeiten ausge&uuml;bt h&auml;tten. Zum anderen sei f&uuml;r das Streitjahr sowohl f&uuml;r den Betrieb der KG als auch f&uuml;r die einzelnen stillen Gesellschaften jeweils der Freibetrag nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 GewStG in H&ouml;he von 48 000 DM zu gew&auml;hren. Auch hiernach sei der Vorauszahlungsbescheid aufzuheben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Der Einspruch wurde vom Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt&nbsp;&nbsp; FA&nbsp; ) als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die KG habe&nbsp;&nbsp; so das FA unter Hinweis auf &sect; 15 Abs. 3 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG)&nbsp;&nbsp; ein einheitliches gewerbliches Unternehmen der Filmbranche betrieben. Da der Zweck der jeweiligen stillen Gesellschaften darauf gerichtet sei, die gesamten T&auml;tigkeiten der KG gemeinsam als Mitunternehmer auszu&uuml;ben, komme eine Trennung in verschiedene Mitunternehmerschaften nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                6. W&auml;hrend des Klageverfahrens hat das FA mit Bescheid vom 24. September 2002 den Gewerbesteuermessbetrag 2000 auf 101 145 DM festgesetzt. Es ist hierbei von einem Gewinn aus Gewerbetrieb in H&ouml;he von 2 129 692 DM ausgegangen, den es aus dem Jahresabschluss der KG zum 31. Dezember 2000 ableitete, in dem&nbsp;&nbsp; u.a. nach Abzug der Komplement&auml;r-Haftungsverg&uuml;tung (5 000 DM) sowie der auf die &quot;stillen Gesellschaften&quot; (Innengesellschaften) entfallenden Gewinnanteile (2 119 589,39 DM)&nbsp;&nbsp; ein Jahres&uuml;berschuss in H&ouml;he von 5 102,64 DM ausgewiesen wurde (2 129 692 DM = 5 102,64 DM + 5 000 DM + 2 119 589,39 DM). Nach K&uuml;rzung um den zum 31. Dezember 1999 festgestellten Fehlbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 10a GewStG (10 760 DM) und den (einfachen) Freibetrag nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG (48 000 DM) ergab sich hieraus ein Gewerbeertrag in H&ouml;he von 2 070 900 DM sowie&nbsp;&nbsp; unter Ber&uuml;cksichtigung des Staffeltarifs (&sect; 11 Abs. 2 Nr. 1 GewStG)&nbsp;&nbsp; der o.g. Gewerbesteuermessbetrag.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                7. Die Kl&auml;gerin hat in der ersten Instanz zu ihrer T&auml;tigkeit erl&auml;utert, dass sie selbst keine Film , H&ouml;rspiel&nbsp; oder &auml;hnliche Produktionen hergestellt, sondern lediglich Dritten (in der Regel Fernsehsendern oder Produktionsgesellschaften) die T&auml;tigkeiten ihrer stillen Gesellschafter f&uuml;r bestimmte Projekte zur Verf&uuml;gung gestellt habe. Sie sei f&uuml;r Zwecke der Auftragsakquisition nicht selbst t&auml;tig geworden. Vielmehr h&auml;tten sich die Auftraggeber (Sender etc.), denen die gesellschaftsrechtlichen Verh&auml;ltnisse der Kl&auml;gerin bekannt gewesen seien, entweder an die stillen Gesellschafter oder an die KG gewandt. Die Vertr&auml;ge seien ausschlie&szlig;lich zwischen der KG (&quot;einheitlicher Vertragspartner&quot;) und den Auftraggebern geschlossen und abgerechnet worden, da hierdurch vor allem die Unsicherheiten &uuml;ber den selbst&auml;ndigen Status der stillen Gesellschafter beseitigt worden seien. Angesichts der projektbezogenen Gewinnverteilung seien die T&auml;tigkeiten des einzelnen stillen Gesellschafters (Mitunternehmer) sowohl gegen&uuml;ber der Stellung als Kommanditist als auch im Verh&auml;ltnis zu den anderen Innengesellschaftern exakt voneinander abgrenzbar gewesen. Jede stille Gesellschaft (Innengesellschaft) habe mithin einen eigenst&auml;ndigen Gewerbebetrieb begr&uuml;ndet. Demgem&auml;&szlig; sei nach den Grunds&auml;tzen des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 6. Dezember 1995 I R 109\/94, BFHE 179, 427, BStBl II 1998, 685 der Freibetrag nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG auch f&uuml;r jede stille Gesellschaft (Innengesellschaft) zu gew&auml;hren. Hinzu komme, dass &quot;inzwischen&quot;&nbsp;&nbsp; so die Vertreter der Kl&auml;gerin im Er&ouml;rterungstermin sowie in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem Finanzgericht (FG)&nbsp;&nbsp; die &quot;Kl&auml;gerin selber als KG&quot; gr&ouml;&szlig;ere Auftr&auml;ge &uuml;bernehme und auch Werbema&szlig;nahmen durchf&uuml;hre. Sie gehe z.B. auf Sender zu und komme mit Auftr&auml;gen f&uuml;r sechs Cutter zur&uuml;ck. Bei einem Sender habe sie f&uuml;r ihre Mitglieder einen Rahmenvertrag aushandeln k&ouml;nnen mit der Folge, dass &quot;im Laufe der Zeit&quot; die eigene T&auml;tigkeit der KG ein immer gr&ouml;&szlig;eres Gewicht bekommen habe. Auftr&auml;ge, an deren Akquisition die stillen Gesellschafter nicht beteiligt gewesen seien, seien nur der KG zugeordnet worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                8. Das FG hat der Klage stattgegeben und den Gewerbesteuermessbetrag 2000 auf Null DM festgesetzt. Es ist hierbei&nbsp;&nbsp; in &Uuml;bereinstimmung mit der Ansicht der Kl&auml;gerin&nbsp;&nbsp; davon ausgegangen, dass es sich bei den T&auml;tigkeiten der Kl&auml;gerin einerseits und denjenigen der einzelnen atypisch stillen Gesellschaften andererseits jeweils um getrennte Gewerbebetriebe gehandelt habe. Entscheidend hierf&uuml;r sei, dass die jeweiligen T&auml;tigkeitsbereiche eindeutig abgegrenzt werden k&ouml;nnten. Den atypisch stillen Gesellschaften seien ausschlie&szlig;lich die selbst akquirierten Auftr&auml;ge zuzuordnen. Dabei habe es sich &quot;naturgem&auml;&szlig;&quot; um Einzelauftr&auml;ge gehandelt (Verpflichtung einer bestimmten Einzelperson), eine gemeinschaftliche Beauftragung sei insoweit nicht in Betracht gekommen. Demgegen&uuml;ber h&auml;tten zu den der Kl&auml;gerin (als KG) erteilten&nbsp;&nbsp; selbst akquirierten&nbsp;&nbsp; Auftr&auml;gen auch solche geh&ouml;rt, die ein &quot;gemeinsames T&auml;tigwerden verschiedener Personen&quot; (z.B. &quot;Format &#8230;&quot; oder die &quot;Ausrichtung&quot; einer Show) erfordert h&auml;tten. Die Innengesellschafter seien hieran nur im Falle einer zus&auml;tzlichen Kommanditistenstellung beteiligt gewesen (wegen weiterer Einzelheiten s. Entscheidungen der Finanzgerichte&nbsp;&nbsp; EFG&nbsp;&nbsp; 2006, 526).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                9. Mit der vom FG zugelassenen Revision macht das FA geltend, dass eine Separierung des Gewerbebetriebs der Kl&auml;gerin abzulehnen sei. S&auml;mtliche T&auml;tigkeiten h&auml;tten dem Gesellschaftszweck der KG entsprochen. Zudem seien alle Vertr&auml;ge von der KG geschlossen und die Gewinnbeteiligung der stillen Gesellschafter (Innengesellschafter) an dem individuellen Arbeitseinsatz ausgerichtet worden. Im &Uuml;brigen sei zu ber&uuml;cksichtigen, dass ein Kommanditist durch seine Stellung als (atypisch) stiller Gesellschafter nicht einen zweiten Mitunternehmeranteil erlange. Mithin sei auch im Streitfall vom Vorliegen nur einer Mitunternehmerschaft zwischen der GmbH, den Kommanditisten und den &uuml;brigen Innengesellschaftern auszugehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sie tr&auml;gt vor, das FA verkenne, dass die Kl&auml;gerin sich mit der Realisation von Gesamtformaten im Medienbereich besch&auml;ftigt und Einzelleistungen zu einer &quot;sendef&auml;higen Gesamtleistung geb&uuml;ndelt&quot; habe (z.B. &quot;Formate &#8230;&quot;). Hiervon seien die atypisch stillen Gesellschaften nach ihrem jeweiligen Gesellschaftszweck (Dienstleistung als Kameramann etc.) zu unterscheiden. Die Selbst&auml;ndigkeit beider Bereiche (getrennte Gewinnermittlung) sei auch f&uuml;r die stillen Gesellschafter zu beachten, die zugleich die Stellung eines Kommanditisten gehabt h&auml;tten. Da eine nat&uuml;rliche Person verschiedene Gewerbebetriebe haben k&ouml;nne, m&uuml;sse sie auch gewerbliche Eink&uuml;nfte aus unterschiedlichen Mitunternehmerschaften beziehen k&ouml;nnen. Hinzu komme, dass die Existenz der einzelnen Innengesellschaft schon deshalb nach au&szlig;en dokumentiert worden sei, weil die Innengesellschafter &quot;ihre&quot; Auftr&auml;ge akquiriert h&auml;tten und im jeweiligen Auftrag bezeichnet worden seien.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG ist aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur&uuml;ckzuverweisen (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Das FG hat allerdings zu Recht entschieden, dass der Gewerbesteuermessbescheid vom 24. September 2002 den f&uuml;r Zwecke der Gewerbesteuervorauszahlungen ergangenen Bescheid vom 7. November 2000 i.S. von &sect; 68 FGO i.d.F. des Zweiten Gesetzes zur &Auml;nderung der Finanzgerichtsordnung und anderer Gesetze vom 19. Dezember 2000 &#8211;FGO&Auml;ndG 2&#8211; (BGBl I 2000, 1757) &#8211;&sect; 68 FGO n.F.&#8211; ersetzt hat und damit zum Gegenstand des Klageverfahrens geworden ist. Letzteres hat der BFH bereits unter Geltung von &sect; 68 FGO a.F. f&uuml;r das Verh&auml;ltnis von Messbetragsfestsetzung f&uuml;r Zwecke der Vorauszahlungen und einem Gewerbesteuermessbescheid gem&auml;&szlig; &sect; 14 GewStG unter Hinweis darauf angenommen, dass der Begriff des Ersetzens nicht die Identit&auml;t der Streitgegenst&auml;nde erfordere. Ausreichend sei vielmehr, dass der urspr&uuml;ngliche Bescheid mit Erlass des neuen Verwaltungsakts seine Wirkung verliere (BFH-Urteil vom 9. September 1986 VIII R 198\/84, BFHE 147, 463, BStBl II 1987, 28). In diesem Sinne hat der BFH auch unter Geltung der Neuregelung des &sect; 68 FGO (d.h. f&uuml;r ab 1. Januar 2001 bekannt gegebene Bescheide; vgl. Art. 6 Satz 1 FGO&Auml;ndG 2) das Verh&auml;ltnis von Vorauszahlungsbescheid und endg&uuml;ltiger Steuerfestsetzung sowohl bei der Einkommen- als auch bei der Umsatzsteuer beurteilt (z.B. BFH-Urteil vom 3. Dezember 2002 IX R 71\/00, BFH\/NV 2003, 600 &#8211;betreffend Einkommensteuer&#8211;; BFH-Beschluss vom 22. Oktober 2003 V B 103\/02, BFH\/NV 2004, 502; BFH-Urteil vom 19. Mai 2005 V R 31\/03, BFHE 210, 167, BStBl II 2005, 671 &#8211;jeweils zur Umsatzsteuer&#8211;). Nichts anderes kann f&uuml;r die Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags gelten, die nach dem Jahre 2000 an die Stelle eines zuvor f&uuml;r Vorauszahlungszwecke ergangenen Bescheids getreten ist (gl.A. Schallmoser in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect; 68 FGO Rz 56; kritisch Gr&auml;ber\/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 68 Rz 30; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 68 FGO Rz 15).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Das FG hat ferner zu Recht angenommen, dass die KG einen Gewerbebetrieb im Sinne des EStG unterhalten hat, der als Steuergegenstand nach &sect; 2 Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 GewStG der Gewerbesteuer unterliegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Da das FG den Inhalt der von der KG und den Rundfunkanstalten (bzw. privaten Sendern) geschlossenen Vertr&auml;ge nicht im Einzelnen festgestellt hat, ist dem erkennenden Senat eine abschlie&szlig;ende Entscheidung dar&uuml;ber verwehrt, ob die KG ihren Vertragspartnern lediglich &#8211;im Rahmen einer Mitarbeitergestellung&#8211; die Dienste ihrer Innengesellschafter zu verschaffen hatte (sog. Dienstverschaffungsvertrag; vgl. hierzu Palandt\/Weidenkaff, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 68. Aufl., Einf v &sect; 611 Rz 25), oder ob sie sich selbst &#8211;im Rahmen von Dienstvertr&auml;gen&#8211; zur Erbringung von (Einzel-)Leistungen bei der Filmproduktion verpflichtete, denen sie durch die T&auml;tigkeiten der Innengesellschafter als Erf&uuml;llungsgehilfen nachgekommen ist (&sect;&sect; 611, 613, 278 des B&uuml;rgerlichen Gesetzesbuchs &#8211;BGB&#8211;; zur Abgrenzung vgl. Urteil des Bundesarbeitsgerichts &#8211;BAG&#8211; vom 8. November 1978&nbsp;&nbsp;5 AZR 261\/77, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 1979, 851).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Abgrenzung kann f&uuml;r das anh&auml;ngige Verfahren jedoch offenbleiben, da die KG nicht nur bei einer blo&szlig;en Mitarbeitergestellung, sondern auch im Falle des Abschlusses von Dienstvertr&auml;gen einen Gewerbebetrieb unterhalten h&auml;tte. Obgleich auch interprofessionelle Personenzusammenschl&uuml;sse freiberufliche Eink&uuml;nfte erzielen k&ouml;nnen (vgl. BFH-Urteil vom 23. November 2000 IV R 48\/99, BFHE 193, 482, BStBl II 2001, 241), steht der Annahme einer freiberuflichen Mitunternehmerschaft im Streitfall entgegen, dass die Verwaltungs-GmbH &#8211;die nach &sect; 8 Abs. 2 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes a.F. (KStG a.F.; jetzt &sect; 8 Abs. 2 i.V.m. &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 KStG n.F.) nur gewerbliche Eink&uuml;nfte erzielen und damit die Merkmale eines freien Berufs nicht erf&uuml;llen kann&#8211; als Komplement&auml;rin (Mitunternehmerin) an der Kl&auml;gerin beteiligt war mit der Folge, dass die T&auml;tigkeit der KG (bzw. ihrer Gesellschafter) nach der Abf&auml;rberegelung des &sect; 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG i.V.m. &sect; 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG insgesamt als Gewerbebetrieb gilt (BFH-Beschluss vom 3. Dezember 2003 IV B 192\/03, BFHE 204, 290, BStBl II 2004, 303; BFH-Urteil vom 8. April 2008 VIII R 73\/05, BFHE 221, 238, BStBl II 2008, 681; zur Mitunternehmerstellung des Komplement&auml;rs s. BFH-Urteil vom 25. April 2006 VIII R 74\/03, BFHE 213, 358, BStBl II 2006, 595; Schmidt\/Wacker, EStG, 28. Aufl., &sect; 15 Rz 709, 321, 354). Unerheblich ist hierbei, ob &#8211;und in welchem Umfang&#8211; die Kapitalgesellschaft am Verm&ouml;gen oder am Gewinn und Verlust beteiligt ist; hinreichend f&uuml;r die Annahme eines (fingierten) Gewerbebetriebs ist vielmehr ihre mitunternehmerschaftliche Beteiligung als Komplement&auml;rin der KG (BFH-Beschluss vom 9. April 1987 VIII B 94\/86, BFH\/NV 1987, 509).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Der Senat hat deshalb weder der Frage nachzugehen, ob die Innengesellschafter im Streitjahr zur Erf&uuml;llung der vertraglichen Pflichten der KG &#8211;der Art nach&#8211; freiberuflich (k&uuml;nstlerisch) t&auml;tig geworden sind (vgl. zum Cutter bei Werbefilmen FG Hamburg, Urteil vom 16. Dezember 2004 VI 263\/02, EFG 2005, 697; im &Uuml;brigen s. z.B. Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 18 Rz 150 unter &quot;Kameramann&quot;, &quot;Werbefotographie&quot;), noch bedarf es f&uuml;r die Annahme eines Gewerbebetriebs der Entscheidung dazu, ob die Innengesellschafter aufgrund der mit der KG geschlossenen (Innengesellschafts-)Vertr&auml;ge die Stellung von Mitunternehmern erlangt haben. Auch dann, wenn man dies bejahte (vgl. dazu aber nachfolgend zu II.3.c), w&auml;re die Abf&auml;rberegelung des &sect; 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG zu beachten. Sie gilt ganz allgemein auch f&uuml;r mitunternehmerschaftliche Innengesellschaften (vgl. BFH-Urteile vom 10. August 1994 I R 133\/93, BFHE 175, 357, BStBl II 1995, 171; vom 13. November 1997 IV R 67\/96, BFHE 184, 512, BStBl II 1998, 254, jeweils m.w.N.) und damit auch dann, wenn &#8211;wie vorliegend&#8211; an der nach au&szlig;en auftretenden KG (vgl. &sect; 230 HGB: Inhaberin des Handelsgesch&auml;fts) eine zudem allein gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugte Kapitalgesellschaft beteiligt ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Der Senat kann jedoch weder dem FA im Hinblick auf die H&ouml;he des anzusetzenden Gewerbeertrags folgen noch kann er der Auffassung der Vorinstanz beipflichten, nach der der Freibetrag gem&auml;&szlig; &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG f&uuml;r jede Innengesellschaft &#8211;und damit mehrfach&#8211; zu gew&auml;hren sei. Beide Auffassungen verkennen, dass nur die KG einen Gewerbebetrieb unterhalten hat (&sect; 2 Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 GewStG) und an diesem durch die Innen-GV keine Mitunternehmerstellung der Innengesellschafter begr&uuml;ndet wurde. Unber&uuml;hrt hiervon bleibt allerdings, dass in den Gewerbeertrag auch die Gewinnanteile derjenigen Innengesellschafter eingehen, die zu dem Zeitpunkt, zu dem die Gewinne aus den einzelnen Auftr&auml;gen realisiert worden sind (vgl. hierzu z.B. Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect; 5 Rz 618), zugleich als Kommanditisten an der KG beteiligt waren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Ebenso wie nach &sect; 7 GewStG der Gewerbeertrag f&uuml;r den jeweiligen &#8211;d.h. einzelnen&#8211; Gewerbebetrieb (Steuergegenstand i.S. von &sect; 2 Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 GewStG) zu ermitteln ist, ist auch der &#8211;vom Gewerbeertrag abzuziehende&#8211; Freibetrag nach Wortlaut und systematischer Stellung des &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG betriebsbezogen zu gew&auml;hren (ganz h.M.; BFH-Urteil vom 8. Februar 1995 I R 127\/93, BFHE 177, 332, BStBl II 1995, 764; G&uuml;roff in Glanegger\/G&uuml;roff, GewStG, 6. Aufl., &sect; 11 Rz 3a; Sarrazin in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, &sect; 11 Rz 13, jeweils m.w.N.). Er ist hiernach, wenn eine nat&uuml;rliche Person mehrere (eigenst&auml;ndige) Betriebe unterh&auml;lt, entsprechend dem Objektsteuercharakter der Gewerbesteuer jeweils in voller H&ouml;he von den f&uuml;r die einzelnen Betriebe ermittelten Gewerbeertr&auml;gen abzusetzen (vgl. BFH-Urteile vom 1. Dezember 1960 IV 353\/60 U, BFHE 72, 173, BStBl III 1961, 65; vom 9. August 1989 X R 130\/87, BFHE 158, 80, BStBl II 1989, 901; Sarrazin in Lenski\/Steinberg, a.a.O., &sect; 11 Rz 12). Ebenso ist zu entscheiden, wenn selbst&auml;ndig t&auml;tige gewerbliche Personengesellschaften personell miteinander verflochten sind (Schwesterpersonengesellschaften; vgl. BFH-Urteile vom 21. Februar 1980 I R 95\/76, BFHE 130, 403, BStBl II 1980, 465; vom 26. Januar 1995 IV R 73\/93, BFHE 177, 367, BStBl II 1995, 589; Abschn. 16 Abs. 3 der Gewerbesteuer-Richtlinien 1998 &#8211;GewStR 1998&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Im Falle der (origin&auml;r oder fingiert) gewerblichen T&auml;tigkeit einer Personengesellschaft ist hingegen zu beachten, dass diese nach &sect; 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG i.V.m. &sect; 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG (grunds&auml;tzlich) nur einen Gewerbebetrieb unterhalten kann (BFH-Urteile in BFHE 158, 80, BStBl II 1989, 901; vom 15. Dezember 1992 VIII R 52\/91, BFH\/NV 1993, 684, 686; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 194) und deshalb auch der Freibetrag nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG nur einmal zu ber&uuml;cksichtigen ist. Unerheblich hierf&uuml;r ist nicht nur, ob das Unternehmen der KG in verschiedene T&auml;tigkeitsbereiche oder Teilbetriebe gegliedert ist. Ohne Bedeutung ist ferner die Zahl der an der Personengesellschaft (z.B. einer KG) beteiligten Kommanditisten. Obgleich der Freibetrag nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG in typisierender Weise darauf zielt, nat&uuml;rliche Personen sowie Personengesellschaften den Kapitalgesellschaften durch Ansatz eines fiktiven Unternehmerlohns gleichzustellen (vgl. i.E. Senatsurteil vom 30. August 2007 IV R 47\/05, BFHE 219, 180, BStBl II 2008, 200), ist er nicht entsprechend der Zahl der &#8211;f&uuml;r die Personengesellschaft t&auml;tigen&#8211; Mitunternehmer zu vervielfachen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 177, 332, BStBl II 1995, 764; zur Reformdiskussion s. Sarrazin in Lenski\/Steinberg, a.a.O., &sect; 11 Rz 9).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Die vorgenannten Grunds&auml;tze sind nicht nur bei Au&szlig;enpersonengesellschaften &#8211;also insbesondere Personenhandelsgesellschaften&#8211; zu beachten. Sie gelten &#8211;im Grundsatz&#8211; gleicherma&szlig;en f&uuml;r atypisch stille Gesellschaften oder f&uuml;r sonstige mitunternehmerschaftliche Innengesellschaften in der Rechtsform einer GbR, durch die beispielsweise eine Teilhabe an den Chancen und Risiken des gesamten Unternehmens einer KG begr&uuml;ndet wird. Da auch Innengesellschaften zu den i.S. von &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG genannten anderen Gesellschaften zu rechnen sind (vgl. Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 169, 340, 361, m.w.N.), ist f&uuml;r Innen-GV, die auf eine Teilhabe am gesamten Unternehmen gerichtet sind, zum einen die Mitunternehmerstellung der Innengesellschafter (Mitunternehmerrisiko und -initiative) mit R&uuml;cksicht auf den (gesamten) Betrieb der KG zu pr&uuml;fen und f&uuml;r s&auml;mtliche mitunternehmerschaftlich verbundenen Gesellschafter (Komplement&auml;re, Kommanditisten, Innengesellschafter) auch dann nur ein Gewinnfeststellungsverfahren (&sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) durchzuf&uuml;hren, wenn die Beteiligung der Innengesellschafter (Mitunternehmer) nicht auf einer einheitlichen (mehrgliedrigen) Abrede, sondern auf &#8211;mehreren&#8211; jeweils zweigliedrigen Gesellschaftsvertr&auml;gen beruht (vgl. BFH-Beschluss vom 5. Juli 2002 IV B 42\/02, BFH\/NV 2002, 1447; BFH-Urteil vom 15. Oktober 1998 IV R 18\/98, BFHE 187, 250, BStBl II 1999, 286). Zum anderen begr&uuml;ndet die gewerbliche T&auml;tigkeit solcher Gesellschaften auch nur einen Gewerbebetrieb und damit lediglich einen Steuergegenstand i.S. von &sect; 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG (BFH-Urteil in BFHE 179, 427, BStBl II 1998, 685). Zwar sind Innengesellschaften mangels eines gesamth&auml;nderisch gebundenen Verm&ouml;gens nicht gewerbesteuerpflichtig, so dass &#8211;abweichend von der Regelanweisung in &sect; 5 Abs. 1 Satz 3 GewStG&#8211; der nach au&szlig;en auftretende Innengesellschafter &#8211;also beispielsweise der Inhaber des Handelsgewerbes i.S. von &sect; 230 HGB &#8211;der pers&ouml;nlichen Gewerbesteuerpflicht unterworfen ist. Unber&uuml;hrt hiervon bleibt aber, dass die Innengesellschafter &#8211;gleich Kommanditisten&#8211; sachlich gewerbesteuerpflichtig sind (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 25. Juli 1995 VIII R 54\/93, BFHE 178, 448, BStBl II 1995, 794; vom 13. Mai 1998 VIII R 81\/96, BFH\/NV 1999, 355, 358, m.w.N.). Folge hiervon ist des Weiteren, dass &#8211;wiederum im Einklang mit den zu Au&szlig;engesellschaften dargelegten Grunds&auml;tzen&#8211; f&uuml;r das von einer KG (oder einer Kapitalgesellschaft) betriebene Unternehmen selbst dann der hierf&uuml;r ermittelte Gewerbeertrag nur einmal um den Freibetrag nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG zu k&uuml;rzen ist, wenn der Beteiligung der stillen Gesellschafter (oder anderen Innengesellschafter) am (gesamten) Betrieb der KG &#8211;mehrere&#8211; zweigliedrige Gesellschaftsvertr&auml;ge zugrunde liegen (BFH-Urteil in BFHE 177, 332, BStBl II 1995, 764; Ruban, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 1995, 637, 644; G&uuml;roff in Glanegger\/G&uuml;roff, a.a.O., &sect; 11 Rz 3a; a.A. Lindwurm, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2000, 53, 59).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Hiervon abzugrenzen sind Innen-GV, die auf die Teilhabe an den Ergebnissen einzelner Unternehmensteile (z.B. Gesch&auml;ftsbereiche) beschr&auml;nkt sind (vgl. hierzu M&uuml;nchKommHGB\/K. Schmidt, 2. Aufl., &sect; 230 Rz 39, m.w.N.). F&uuml;r Gestaltungen dieser Art (sog. Tracking-Stock-Strukturen) hat der BFH eine selbst&auml;ndige Bet&auml;tigung und damit einen selbst&auml;ndigen Gewerbebetrieb (&sect; 15 Abs. 2 EStG) angenommen, wenn der Gesch&auml;ftszweig eine in sich geschlossene, von anderen Unternehmensteilen unabh&auml;ngige und auf ein bestimmtes Projekt bezogene Einheit bildet (vgl. BFH-Urteil vom 26. Mai 1993 X R 108\/91, BFHE 171, 500, BStBl II 1994, 96). Er ist hiervon nicht nur im Falle der gemeinsamen Finanzierung s&auml;mtlicher zur &quot;Herausbringung eines Films&quot; angefallenen Kosten sowie der anschlie&szlig;enden Verwertung der erworbenen Lizenzrechte (BFH-Urteil vom 19. Februar 1981 IV R 152\/76, BFHE 133, 180, BStBl II 1981, 602; ebenso BFH-Urteil vom 28. Oktober 1981 I R 25\/79, BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186: Auswertung einer Lizenz f&uuml;r zwei Spielfilme) und der Herstellung eines Films (Auftragsproduktion; BFH-Urteil vom 4. August 1988 IV R 60\/86, BFH\/NV 1990, 19), sondern auch f&uuml;r den Fall der gemeinsamen Durchf&uuml;hrung und Vermarktung eines Ferienappartementprojekts ausgegangen (BFH-Urteil in BFH\/NV 1999, 355). Hiernach hat der BFH die Mitunternehmerstellung des an einem solchen (sachlich selbst&auml;ndigen) Gesch&auml;ftsbereich beteiligten Innengesellschafters auch dann bejaht, wenn er von der Teilhabe an den in den &uuml;brigen Gesch&auml;ftsfeldern des (Gesamt-)Betriebs entstandenen stillen Reserven sowie dem Gesch&auml;ftswert des Gesamtunternehmens ausgeschlossen war (BFH-Urteile in BFHE 134, 421, BStBl II 1982, 186; in BFH\/NV 1999, 355; ebenso &#8211;implizit&#8211; Senatsurteil in BFHE 133, 180, BStBl II 1981, 602; zustimmend Woerner, Betriebs-Berater 1982, 477). Dar&uuml;ber hinaus ist gekl&auml;rt, dass sich bei Vorliegen einer auf bestimmte Unternehmensteile (Gesch&auml;ftsbereiche) begrenzten Mitunternehmerschaft auch die einheitliche und gesonderte Gewinnfeststellung (&sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO) nur auf diesen Bereich erstreckt (BFH-Urteil in BFH\/NV 1990, 19, m.w.N.). Hieran ankn&uuml;pfend hat der I. Senat des BFH mit Urteil in BFHE 179, 427, BStBl II 1998, 685 (betreffend Erwerb und Verwertung von Filmrechten; Medienfonds) f&uuml;r den Steuergegenstand gem&auml;&szlig; &sect; 2 Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 GewStG entschieden, dass dann, wenn die den einzelnen Innengesellschaften (atypisch stille Gesellschaften) und dem nach au&szlig;en auftretenden Gesellschafter (z.B. GmbH als Inhaberin des Handelsgesch&auml;fts) steuerrechtlich zuzuordnenden gewerblichen T&auml;tigkeiten nicht identisch sind, z.B. weil die atypisch stillen Gesellschafter &quot;nur an bestimmten Gesch&auml;ften oder -wie im Streitfall- jeweils nur an einem bestimmten Gesch&auml;ftsbereich&quot; des Handelsgewerbes beteiligt sind, die den jeweiligen Innengesellschaften und die dem Inhaber des Handelsgesch&auml;fts allein zuzuordnenden gewerblichen T&auml;tigkeiten als jeweils getrennte Gewerbebetriebe beurteilt werden m&uuml;ssen. Folge dieser Segmentierung ist des Weiteren, dass auch der Freibetrag nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG f&uuml;r jede Mitunternehmerschaft und damit f&uuml;r jeden Gesch&auml;ftsbereich (Innengesellschaften; KG) anzusetzen ist (vgl. Bl&uuml;mich\/Gosch, &sect; 11 GewStG Rz 9; Sarrazin in Lenski\/Steinberg, a.a.O., &sect; 11 Rz 13; Gosch, Die steuerliche Betriebspr&uuml;fung &#8211;StBp&#8211; 1996, 135 f.; Friedrich, Wirtschaftsrechtliche Beratung 1996, 693, 694; Abschn. 69 Abs. 1 GewStR 1998; Verf&uuml;gung der Oberfinanzdirektion &#8211;OFD&#8211; Erfurt vom 23. Oktober 2003 S 2241 A -08- L 221, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2003, 1299, 1303).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Im Streitfall ist die Vorinstanz indes zu Unrecht davon ausgegangen, dass der Betrieb der Kl&auml;gerin (KG) im Streitjahr entsprechend den mit den Innengesellschaftern geschlossenen Gesellschaftsvertr&auml;gen in selbst&auml;ndige Gesch&auml;ftsbereiche zu gliedern sei und deshalb der Freibetrag nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG der Kl&auml;gerin &#8211;als Schuldnerin der Gewerbesteuer&#8211; mehrfach zustehe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Auszugehen ist hierbei davon, dass die Innen-GV nicht auf die Begr&uuml;ndung stiller Beteiligungen i.S. von &sect; 230 HGB gerichtet waren. Dabei bedarf es keiner Entscheidung, ob Letzteres bereits daran scheitert, dass sich die Gewinnanspr&uuml;che der Innengesellschafter im Kern lediglich auf die Teilhabe an den aus einzelnen Gesch&auml;ftsvorf&auml;llen (hier: individuell wahrgenommene Auftr&auml;ge) erzielten Ergebnissen beschr&auml;nkte (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 1999, 355). Auch kann dahinstehen, ob und unter welchen Voraussetzungen Dienstleistungen nicht nur als Beitr&auml;ge zur F&ouml;rderung des Gesellschaftszwecks, sondern auch als Verm&ouml;genseinlage i.S. von &sect; 230 HGB zu qualifizieren sind (s. zum Streitstand Baumbach\/Hopt, HGB, 33. Aufl., &sect; 230 Rz 20; einschr&auml;nkend M&uuml;nchKommHGB\/K. Schmidt, a.a.O., &sect; 230 Rz 149: nur in Form einer Sach&uuml;bernahme). Die stille Beteiligung i.S. von &sect; 230 HGB setzt jedenfalls voraus, dass der stille Gesellschafter am Unternehmen mit einer (buchungsf&auml;higen) Einlage beteiligt und diese auch buchm&auml;&szlig;ig auszuweisen ist (M&uuml;nchKommHGB\/K. Schmidt, a.a.O., &sect; 230 Rz 37, 143). Hieran fehlt es vorliegend. Die Beteiligten haben insoweit nur die Verpflichtung vereinbart, die Leistung als Kameramann (etc.) &#8230; einzubringen (&sect; 1 Innen-GV); ein Einlagebetrag und damit eine buchungsf&auml;hige Einlage ist hierf&uuml;r nicht festgesetzt worden. Dementsprechend umfasst auch der Auseinandersetzungsanspruch bei Beendigung des Gesellschaftsverh&auml;ltnisses lediglich den bis zum Ausscheiden entstandenen Gewinnanspruch (&sect; 8 Innen-GV).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Die Zuordnung der Vertr&auml;ge zu den (sonstigen) Innengesellschaften i.S. der &sect;&sect; 705 ff. BGB (vgl. M&uuml;nchKommHGB\/ K. Schmidt, a.a.O., &sect; 230 Rz 52), hat indes nicht zur Folge, dass bereits deshalb eine Segmentierung des Unternehmens der KG in einzelne Gesch&auml;ftszweige ausscheiden m&uuml;sste. Sie ist vielmehr &#8211;wie erl&auml;utert&#8211; f&uuml;r atypisch stille Gesellschaften und die sonstige Innengesellschaft, auf die u.U. die &sect;&sect; 230 ff. HGB analog anzuwenden sind, nach gleichen Ma&szlig;st&auml;ben zu pr&uuml;fen. Im Streitfall ist sie jedoch zu verneinen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aaa) Die hiervon abweichende Ansicht des FG, nach der allein die &quot;(pers&ouml;nliche) Zuordnung der Auftr&auml;ge&quot; eine Gliederung des Unternehmens der KG entsprechend den Innen-GV rechtfertige, verkennt, dass mit R&uuml;cksicht auf das aus &sect; 15 Abs. 2 EStG abzuleitende Erfordernis der sachlichen selbst&auml;ndigen Bet&auml;tigung (vgl. Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 125) nur dann von einer eigenst&auml;ndigen T&auml;tigkeit und damit einen eigenst&auml;ndigen Gewerbebetrieb i.S. von &sect; 2 Abs. 1 GewStG begr&uuml;ndenden T&auml;tigkeit ausgegangen werden kann, wenn diese sich &#8211;im Sinne der zu II.3.a cc der Gr&uuml;nde dargelegten Rechtsprechung des BFH&#8211; nach ihrer Art (d.h. in sachlicher Hinsicht) als &quot;wirtschaftliche Einheit&quot; von den weiteren T&auml;tigkeitsfeldern des Unternehmens mit hinreichender Deutlichkeit unterscheidet. Eine nur an einzelnen Gesch&auml;ftsvorf&auml;llen orientierte Gewinnverteilungsabrede ist hierf&uuml;r ebenso wenig ausreichend wie die Akquisition der Auftr&auml;ge durch die Innengesellschafter. Anderes vermag der erkennende Senat auch nicht den Ausf&uuml;hrungen des I. Senats des BFH in seinem Urteil in BFHE 179, 427, BStBl II 1998, 685 zu entnehmen. Zwar f&uuml;hrt das Urteil aus, dass eine eigenst&auml;ndige gewerbliche T&auml;tigkeit nicht nur &#8211;wie im Fall des I. Senats&#8211; bei einer Unternehmensgliederung in Gesch&auml;ftsbereiche (Medienfonds), sondern auch dann zu bejahen sei (bzw. sein k&ouml;nnte), wenn die stillen Gesellschafter an &quot;bestimmten Gesch&auml;ften&quot; beteiligt sind. Abgesehen davon, dass letztere Aussage f&uuml;r die Entscheidung nicht tragend war, l&auml;sst die Begr&uuml;ndung des I. Senats nicht erkennen, dass er von der bisherigen Rechtsprechung (s.o.) und damit vom Erfordernis einer sachlichen Unternehmensgliederung in Form eigenst&auml;ndiger wirtschaftlicher Einheiten abr&uuml;cken wollte. Vielmehr hat der I. Senat unter Verweis auf das Urteil in BFHE 177, 332, BStBl II 1995, 764 ausdr&uuml;cklich betont, dass dann, wenn die gesamten (identischen) T&auml;tigkeiten gemeinsam im mitunternehmerschaftlichen Verbund ausge&uuml;bt w&uuml;rden, nur ein Gewerbebetrieb gegeben sei. Demgem&auml;&szlig; ist auch im Schrifttum darauf hingewiesen worden, dass die Geltung der Grunds&auml;tze des BFH-Urteils in BFHE 179, 427, BStBl II 1998, 685 an das Vorliegen eigenst&auml;ndiger und unterschiedlicher Gesellschaftszwecke gebunden sei (Bl&uuml;mich\/ Gosch, &sect; 11 GewStG Rz 9, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bbb) Hiernach kann eine Segmentierung des Unternehmens der Kl&auml;gerin &#8211;im Streitjahr (2000)&#8211; nicht bejaht werden. Dabei kann offenbleiben, ob der in &sect; 2 des KG-Vertrags bestimmte Unternehmensgegenstand (&quot;Gestaltung, Entwicklung und Realisation von &#8230; Projekten &#8230; im Medienbereich&quot;) bei Abschluss entsprechender Innen-GV eine Unternehmensgliederung rechtfertigen k&ouml;nnte. Jedenfalls hat sich die KG nach den den Senat bindenden Feststellungen des FG im Streitjahr darauf beschr&auml;nkt, Auftr&auml;ge zur Mitwirkung bei Film- bzw. Medienproduktionen entweder in Form des Abschlusses von Dienstverschaffungsvertr&auml;gen (Mitarbeitergestellung) oder durch Abschluss von Dienstvertr&auml;gen zu &uuml;bernehmen (vgl. zur Abgrenzung zu II.2.a der Gr&uuml;nde). Da sie hiernach insbesondere nicht selbst Filme herstellte (vgl. zur Herstellerqualifikation des Produzenten einschlie&szlig;lich sog. unechter Auftragsproduktion v. Hartlieb\/Schwarz, Handbuch des Film-, Fernseh- und Videorechts, 4. Aufl., S. 190 ff., 256 ff.), sondern lediglich als Auftragnehmerin an der Herstellung einer Vielzahl von Filmen (und anderen Medienprodukten) beteiligt war, kann eine Gliederung des Unternehmens der Kl&auml;gerin in eigene wirtschaftliche Einheiten im Sinne der vorgenannten Rechtsprechung nicht in Betracht gezogen werden. Vielmehr verpflichtete sich die Kl&auml;gerin lediglich &#8211;im Rahmen einer einheitlichen gewerblichen T&auml;tigkeit&#8211; zur Mitwirkung bei der Herstellung einer Vielzahl von (fremdproduzierten) Filmwerken (oder anderen Medienprodukten).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                ccc) Der Senat weist im &Uuml;brigen &#8211;ohne dass dem entscheidungserhebliche Bedeutung zuk&auml;me&#8211; darauf hin, dass selbst dann, wenn man der Vorinstanz darin folgen wollte, dass eine gemeinschaftliche Beauftragung mehrerer Innengesellschafter &quot;naturgem&auml;&szlig;&quot; nicht in Betracht gekommen sei, jedenfalls weder nach den Innen-GV noch nach der Interessenlage der Beteiligten ausgeschlossen war, dass an dem n&auml;mlichen &#8211;fremdproduzierten&#8211; (Film-)Projekt mehrere Innengesellschafter aufgrund verschiedener Einzelauftr&auml;ge mitwirkten. Hinzu kommt, dass die Innen-GV auch insoweit miteinander verkn&uuml;pft waren, als nach &sect; 3 Nr. 2 der Vertragsabreden die Innengesellschafter an den aus den Anlageabg&auml;ngen erzielten Ertr&auml;gen beteiligt waren und auch in dieser sachlichen Verbindung der Innengesellschafter ein Indiz f&uuml;r die Entfaltung einer einheitlichen T&auml;tigkeit der KG gesehen werden muss.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                ddd) Soweit das FG zur Begr&uuml;ndung seiner Auffassung darauf hingewiesen hat, dass die KG auch gemeinschaftliche Auftr&auml;ge (T&auml;tigwerden verschiedener Personen) &uuml;bernommen habe, die nur von den Kommanditisten ausgef&uuml;hrt worden und die von den durch Innengesellschafter ausgef&uuml;hrten Einzelauftr&auml;gen zu unterscheiden seien, vermag dies keine andere Einsch&auml;tzung zu rechtfertigen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die W&uuml;rdigung der Vorinstanz vermag den erkennenden Senat mangels einer nachvollziehbaren und den festgestellten Sachverhalt ersch&ouml;pfenden Begr&uuml;ndung nicht zu binden (vgl. Gr&auml;ber\/ Ruban, a.a.O., &sect; 118 Rz 55, m.w.N.). Das FG hat nicht nur au&szlig;er Acht gelassen, dass der von ihm angenommene eigene Gesch&auml;ftsbereich der KG (gemeinschaftliche Auftr&auml;ge) in dem von der KG ermittelten Jahres&uuml;berschuss, der sich nach Abzug von Haftungsverg&uuml;tung und Gewinnanteilen der Innengesellschafter auf lediglich 5 102 DM belief, keinen Niederschlag gefunden hat. Hinzu kommt, dass ausweislich des zum Er&ouml;rterungstermin vom 30. M&auml;rz 2005 erstellten Protokolls (dort S. 3, oben) der Bevollm&auml;chtige ausgef&uuml;hrt hat, dass die Kl&auml;gerin &quot;inzwischen&quot; &#8230; &quot;selber als KG immer mehr und gr&ouml;&szlig;ere Auftr&auml;ge &uuml;bernehme&quot;. Auch hiernach kann somit nicht angenommen werden, dass die KG bereits im Streitjahr gemeinschaftliche Auftr&auml;ge akquiriert hat. Letztlich kommt es hierauf aber nicht an, da auch diese (Gemeinschafts-)Auftr&auml;ge &#8211;selbst wenn sie im Streitjahr geworben worden sein sollten&#8211; lediglich als Teil der Mitwirkung der Kl&auml;gerin an der Herstellung &#8211;fremdproduzierter&#8211; Filmwerke (oder anderer Medienprodukte) zu werten w&auml;ren. Hinzu kommt, dass die vom FG angef&uuml;hrten Gesamtauftr&auml;ge keine Grundlage daf&uuml;r geben k&ouml;nnten, die von den Innengesellschaftern wahrgenommenen (Einzel-)Auftr&auml;ge in (jeweils) eigenst&auml;ndige Gewerbebetriebe zu segmentieren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                eee) Schlie&szlig;lich verm&ouml;gen auch die Erl&auml;uterungen der Kl&auml;gerin in der Revisionsinstanz, sie habe sich mit der Realisation von Gesamtformaten im Medienbereich besch&auml;ftigt und Einzelleistungen zu einer &quot;sendef&auml;higen Gesamtleistung geb&uuml;ndelt (z.B. Formate &#8230;)&quot;, keine andere Beurteilung zu rechtfertigen. Die Ausf&uuml;hrungen gehen &uuml;ber den vom FG festgestellten Sachverhalt hinaus und k&ouml;nnen bereits deshalb im Revisionsverfahren nicht ber&uuml;cksichtigt werden (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 118 Rz 41). Sie stehen zudem im Widerspruch zum erstinstanzlichen Vortrag der Kl&auml;gerin, nach dem sie &quot;keine Film-, H&ouml;rspiel- oder &auml;hnliche Produktionen hergestellt, sondern lediglich Dritten (also in der Regel Fernsehsendern oder Produktionsgesellschaften) die T&auml;tigkeiten ihrer stillen Gesellschafter f&uuml;r bestimmte Projekte zur Verf&uuml;gung gestellt habe&quot; (Schriftsatz vom 18. Dezember 2002).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Der Umstand, dass das Unternehmen der KG nicht in Gesch&auml;ftsbereiche zu gliedern ist, sie vielmehr eine einheitliche gewerbliche T&auml;tigkeit entfaltet hat, bedingt zugleich, dass entgegen der bisherigen Einsch&auml;tzung der Beteiligten die Innen-GV &#8211;f&uuml;r sich betrachtet&#8211; den Innengesellschaftern keine mitunternehmerschaftliche Beteiligung am Betrieb der KG vermittelten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da die Innengesellschafter f&uuml;r den Fall der Beendigung des Vertragsverh&auml;ltnisses nicht an allen stillen Reserven, insbesondere also nicht am Gesch&auml;ftswert des Betriebs beteiligt waren (BFH-Urteil vom 25. Juni 1981 IV R 61\/78, BFHE 134, 261, BStBl II 1982, 59; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 343, m.w.N.), konnten die Innen-GV nur dann auf die Begr&uuml;ndung von Mitunternehmerschaften gerichtet sein, wenn entweder ein Gesch&auml;ftswert bei Abschluss der Innen-GV nicht vorhanden war und auch zuk&uuml;nftig mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht entstehen konnte (vgl. Senatsurteil vom 18. Februar 1993 IV R 132\/91, BFH\/NV 1993, 647, 649), oder die Initiativrechte des (einzelnen) Innengesellschafters in dem Sinne besonders ausgepr&auml;gt waren, dass ihm &#8211;sei es als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, sei es als Prokurist oder leitender Angestellter&#8211; Aufgaben der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, mit denen ein nicht unerheblicher Entscheidungsspielraum und damit auch ein Einfluss auf grunds&auml;tzliche Fragen der Gesch&auml;ftsleitung verbunden ist, zur selbst&auml;ndigen Aus&uuml;bung &uuml;bertragen wurden (BFH-Urteile vom 7. November 2006 VIII R 5\/04, BFH\/NV 2007, 906; vom 16. Dezember 2003 VIII R 6\/93, BFH\/NV 2004, 1080; Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 344). An beidem fehlt es im Streitfall. Irgendwelche Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass bei Vertragsschluss das Entstehen eines Gesch&auml;ftswerts der KG mit der gebotenen Sicherheit habe ausgeschlossen werden k&ouml;nnen, sind nicht ersichtlich. Auch bedarf es keiner Erl&auml;uterung, dass den &#8211;nach &sect; 2 der Innen-GV nicht gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugten&#8211; Innengesellschaftern selbst unter Ber&uuml;cksichtigung des Umstands, dass sie f&uuml;r die von ihnen wahrgenommenen Auftr&auml;ge sorgten, keine Initiativrechte (bez&uuml;glich der grunds&auml;tzlichen unternehmerischen Entscheidungen) zustanden, die geeignet w&auml;ren, ihre fehlende Teilhabe am Gesch&auml;ftswert der KG auszugleichen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Aus dem Vorstehenden ergibt sich des Weiteren, dass zwar die Gewinnanteile, die auf die an der KG nicht als Kommanditisten beteiligten Innengesellschafter entfallen, den Gewerbeertrag der KG mindern. Sie sind mit anderen Worten gleich dem Fall einer freien Mitarbeit bei der KG &#8211;sei es als gewerbliche, sei es als freiberufliche Eink&uuml;nfte&#8211; bei den Nur-Innengesellschaftern aufgrund einzelunternehmerischer (d.h. nicht mitunternehmerschaftlicher) T&auml;tigkeit zu erfassen. Hiervon zu trennen sind jedoch die Gewinne, die nach den Innen-GV denjenigen Innengesellschaftern zugewiesen wurden, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Gewinnrealisierung zugleich die Stellung von Kommanditisten hatten. Ungeachtet dessen, dass &#8211;wie ausgef&uuml;hrt&#8211; die Innen-GV f&uuml;r diesen Personenkreis (Kommanditisten-Innengesellschafter) keine Mitunternehmerstellung begr&uuml;ndeten, ist insoweit zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Kommanditisten Mitunternehmer der KG waren und deshalb die Innen-GV zu einer Erweiterung u.a. der Rechte auf Teilhabe an den von der KG erzielten Ergebnissen f&uuml;hrten. Demgem&auml;&szlig; sind auch die den Kommanditisten-Innengesellschaftern zugewiesenen Gewinnanteile als mitunternehmerische Eink&uuml;nfte i.S. von &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2&nbsp;&nbsp;1. Halbsatz EStG und damit als Teil des Gewerbeertrags der KG (&sect; 2 Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 GewStG) gleich dem Fall anzusetzen, dass &#8211;unter Verzicht auf den Abschluss von Innen-GV&#8211; die einzelauftragsbezogene Gewinnverteilung Gegenstand einer von den Kommanditisten getroffenen Sonderabrede gewesen w&auml;re. Nur diese Beurteilung steht im Einklang mit der Wertung des &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Halbsatz EStG, nach dem selbst nicht gewinnabh&auml;ngige T&auml;tigkeitsverg&uuml;tungen eines Mitunternehmers (z.B. Kommanditisten) &#8211;auf der zweiten Stufe der Ermittlung des Gesamtgewinns der Mitunternehmerschaft&#8211; zu den mitunternehmerschaftlich erzielten Eink&uuml;nften geh&ouml;ren; nur sie entspricht zudem der betriebsbezogenen Ausgestaltung des gewerbesteuerlichen Freibetrags nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Das FG wird deshalb im zweiten Rechtsgang die auf die Nur-Innengesellschafter entfallenden Gewinnanteile zu sondern und vom Gewerbeertrag der Kl&auml;gerin (KG) abzusetzen sowie die bisher ber&uuml;cksichtigte Gewerbesteuerr&uuml;ckstellung zu &uuml;berpr&uuml;fen haben. Soweit in den Gewerbesteuermessbetrag hingegen die auf die Kommanditisten entfallenden Gewinnanteile (einschlie&szlig;lich ihrer Teilhabe an den Gewinnen der Innengesellschaften) Eingang gefunden haben, erweist sich der angefochtene Bescheid ungeachtet dessen als rechtm&auml;&szlig;ig, dass das FA &#8211;ebenso wie die Kl&auml;gerin und das FG&#8211; vom Vorliegen einer mitunternehmerschaftlichen Beteiligung in Form atypischer Innenbeteiligungen ausgegangen ist. Letzterem ist zwar mit R&uuml;cksicht auf die vorstehenden Erl&auml;uterungen nicht beizupflichten. Jedoch wird hierdurch die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags dem Grunde nach nicht ber&uuml;hrt. In den Verf&uuml;gungssatz eines solchen Bescheids gehen neben dem Steuergegenstand (hier: Betrieb der KG) sowie der H&ouml;he des Messbetrags (vgl. &sect; 14 GewStG) auch die Entscheidung &uuml;ber die pers&ouml;nliche und sachliche Steuerpflicht ein (vgl. &sect; 184 Abs. 1 Satz 2 AO; vgl. zur Zurechnung der Fehlbetr&auml;ge Senatsurteil vom 25. September 2008 IV R 80\/05, BFHE 223, 86, BStBl II 2009, 266, m.w.N.). Hiervon zu trennen sind jedoch die den (verf&uuml;genden) Regelungen zugrunde liegenden Besteuerungsgrundlagen. Ein hierauf beschr&auml;nkter Rechtsirrtum des FA (hier: Gewinnanteil als Innengesellschafter statt als Kommanditist) ber&uuml;hrt weder die pers&ouml;nliche Steuerschuldnerschaft der Kl&auml;gerin (KG) noch die sachliche Steuerpflicht ihrer Kommanditisten. Er vermag deshalb auch nicht die Rechtswidrigkeit der verf&uuml;genden S&auml;tze des angefochtenen Gewerbesteuermessbescheids zu begr&uuml;nden (gl.A. BFH-Urteil in BFH\/NV 1999, 355, 359).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.4.2009, IV R 73\/06 Innengesellschaft &#8211; Mitunternehmerschaft &#8211; eigenst&auml;ndiger Gewerbebetrieb &#8211; Abf&auml;rberegelung &#8211; Dienstleistungsverpflichtung allein begr&uuml;ndet keine stille Gesellschaft &#8211; Gewinnverteilung und Gewerbeertrag &#8211; Ersetzung des Messbescheids f&uuml;r Vorauszahlungszwecke durch den Gewerbesteuermessbescheid unter Geltung des &sect; 68 FGO n.F. vom 19.12.2000 Leits&auml;tze Ist eine Person (oder Personenmehrheit) an einzelnen T&auml;tigkeiten des Unternehmens &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-73-06-innengesellschaft-mitunternehmerschaft-eigenstaendiger-gewerbebetrieb-abfaerberegelung-dienstleistungsverpflichtung-allein-begruendet-keine-stille-gesellschaft-gewinnverteilung-und-gewerbee\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;73\/06 &#8211; Innengesellschaft &#8211; Mitunternehmerschaft &#8211; eigenst&auml;ndiger Gewerbebetrieb &#8211; Abf&auml;rberegelung &#8211; Dienstleistungsverpflichtung allein begr&uuml;ndet keine stille Gesellschaft &#8211; Gewinnverteilung und Gewerbeertrag &#8211; Ersetzung des Messbescheids f&uuml;r Vorauszahlungszwecke durch den Gewerbesteuermessbescheid unter Geltung des &sect; 68 FGO n.F. vom 19.12.2000<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14331","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14331"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14331\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14331"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14331"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}