{"id":14380,"date":"2012-12-08T14:56:15","date_gmt":"2012-12-08T12:56:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14380"},"modified":"2012-12-08T14:56:15","modified_gmt":"2012-12-08T12:56:15","slug":"iv-r-9-06-anwendung-der-grundsaetze-zur-mittelbaren-grundstuecksschenkung-auch-im-rahmen-von-par-6b-estg-unentgeltliche-betriebsuebertragung-waehrend-des-wirtschaftsjahrs-verklammerung-der-rumpfwirtsc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-9-06-anwendung-der-grundsaetze-zur-mittelbaren-grundstuecksschenkung-auch-im-rahmen-von-par-6b-estg-unentgeltliche-betriebsuebertragung-waehrend-des-wirtschaftsjahrs-verklammerung-der-rumpfwirtsc\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;9\/06 &#8211; Anwendung der Grunds&auml;tze zur mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung auch im Rahmen von &sect; 6b EStG &#8211; unentgeltliche Betriebs&uuml;bertragung w&auml;hrend des Wirtschaftsjahrs &#8211; Verklammerung der Rumpfwirtschaftsjahre bei &Uuml;bergeber und &Uuml;bernehmer &#8211; Reinvestitionszeitraum und Verzinsung &#8211; Billigkeit"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.4.2009, IV R 9\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Anwendung der Grunds&auml;tze zur mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung auch im Rahmen von &sect; 6b EStG &#8211; unentgeltliche Betriebs&uuml;bertragung w&auml;hrend des Wirtschaftsjahrs &#8211; Verklammerung der Rumpfwirtschaftsjahre bei &Uuml;bergeber und &Uuml;bernehmer &#8211; Reinvestitionszeitraum und Verzinsung &#8211; Billigkeit<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds&auml;tze zur mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung gelten auch im Rahmen des &sect; 6b EStG. Eine &sect; 6b-R&uuml;cklage kann daher nicht auf ein im Wege der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung erworbenes Grundst&uuml;ck &uuml;bertragen werden.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Streitig ist die Frage, ob das Rechtsinstitut der sog. mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung auch bei R&uuml;cklagen gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zur Anwendung kommt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind verheiratet und werden f&uuml;r die Streitjahre 1997 und 1998 zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Der Kl&auml;ger erwarb mit notariellem Vertrag vom 16. Oktober 1997 von seinem Vater (V) im Wege der vorweggenommenen Erbfolge einen landwirtschaftlichen Betrieb, den er zuvor bereits als P&auml;chter bewirtschaftet hatte. Der Hof&uuml;bergang (Besitz&uuml;bergang) war nach dem Notarvertrag r&uuml;ckwirkend auf den 1. Juli 1997 datiert. Die Beteiligten sind wegen der steuerlich nicht anzuerkennenden R&uuml;ckwirkung einvernehmlich von dem Besitz&uuml;bergang zum 1. Oktober 1997 ausgegangen. Dies f&uuml;hrte zur Bildung eines Rumpfwirtschaftsjahres vom 1. Juli 1997 bis 30. September 1997 beim V.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Zusammenhang mit Grund- und Bodenverk&auml;ufen hatte V R&uuml;cklagen gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 3 EStG in dem Wirtschaftsjahr 1994\/95 in H&ouml;he von 2 745 475,61 DM und in dem Wirtschaftsjahr 1995\/96 in H&ouml;he von 52 145 DM gebildet. &sect; 2 des Hof&uuml;bergabevertrages bestimmt, dass diese R&uuml;cklagen an den &Uuml;bernehmer &quot;&uuml;bergeben werden&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit Vertrag vom 17. Oktober 1997 erteilte V dem Kl&auml;ger ein Schenkungsversprechen &uuml;ber 1,64 Mio. DM unter der Auflage, den Schenkungsbetrag nur f&uuml;r den Kauf des Hofes H in X sowie von weiteren 2 ha Land in X (Flurbereinigungsverfahren) zu verwenden. Mit Kaufvertrag vom 17. Oktober 1997 erwarb der Kl&auml;ger den entsprechenden Betrieb zum Preis von insgesamt 1 482 000 DM zuz&uuml;glich Nebenkosten; mit Vertrag vom 19. Mai 1998 die &uuml;brigen Fl&auml;chen zu einem Preis von 51 561 DM.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit Vertrag vom 29. Januar 1998 erteilte V dem Kl&auml;ger ein weiteres Schenkungsversprechen &uuml;ber 1,46 Mio. DM unter der Auflage, den Schenkungsbetrag zum Ankauf von Landwirtschaftsfl&auml;chen des Herrn EU sowie bez&uuml;glich eines etwaigen Restes f&uuml;r den Ankauf von Fl&auml;chen der Frau LLA oder alternativ f&uuml;r die Anschaffung von G&uuml;tern, die nach &sect; 6b EStG beg&uuml;nstigt sind, zu verwenden. Mit Notarvertrag vom selben Tage erwarb der Kl&auml;ger von Herrn EU landwirtschaftliche Grundst&uuml;cke f&uuml;r 1,29 Mio. DM. Von der zugesagten Schenkung wurden lediglich 1,32 Mio. DM von V an den Kl&auml;ger gezahlt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger &uuml;bertrug die von V &uuml;bernommenen R&uuml;cklagen gem&auml;&szlig; &sect; 6b EStG auf die erworbenen landwirtschaftlichen Grundst&uuml;cke und Geb&auml;ude (Grundst&uuml;cke und Geb&auml;ude Hof H 1 266 217,40 DM; Grundst&uuml;cke EU 1 305 385,78 DM; Fl&auml;chen Flurbereinigung 51 561 DM) sowie auf weitere Maschinenk&auml;ufe (125 758,75 DM).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) veranlagte die Kl&auml;ger zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung zur Einkommensteuer 1997 und 1998.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung stellte sich der Pr&uuml;fer auf den Standpunkt, dass der Kl&auml;ger die Grundst&uuml;cke und Geb&auml;ude im Wege mittelbarer Grundst&uuml;cksschenkungen und damit unentgeltlich von V erhalten habe. Er habe deshalb insoweit keine Anschaffungskosten getragen. Dies habe zur Folge, dass die von V gebildeten &sect; 6b-R&uuml;cklagen nach Ablauf der Reinvestitionsfrist mit Gewinnzuschlag zwangsweise aufzul&ouml;sen seien.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dem folgte das FA und erlie&szlig; jeweils gem&auml;&szlig; &sect; 164 Abs. 2 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre (1997 und 1998). Darin ber&uuml;cksichtigte es die Aufl&ouml;sung der &sect; 6b-R&uuml;cklagen nebst Gewinnzuschlag und im Gegenzug Abschreibungen auf die hinzu erworbenen Wirtschaftsg&uuml;ter. Dabei ging das FA davon aus, dass die R&uuml;cklagen im Wesentlichen zum Ende des Wirtschaftsjahres 1997\/98 aufzul&ouml;sen seien, da das bei V entstandene Rumpfwirtschaftsjahr in die Fristberechnung gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 3 EStG mit einzubeziehen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die dagegen erhobene Klage hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrte aus, dass der Kl&auml;ger die von V in den Wirtschaftsjahren 1994\/95 und 1995\/96 gebildeten R&uuml;cklagen auf die im Wirtschaftsjahr 1997\/98 erworbenen Reinvestitionsg&uuml;ter (Hof H und Grundst&uuml;cke EU und Flurbereinigungsfl&auml;chen) habe &uuml;bertragen k&ouml;nnen (&sect; 6b Abs. 3 EStG), da er die Anschaffungskosten f&uuml;r den Erwerb der Grundst&uuml;cke getragen habe. Der Begriff der Anschaffungskosten sei aus der auch im Steuerrecht geltenden Legaldefinition des &sect; 255 Abs. 1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) abzuleiten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auf Grund der handelsrechtlichen Beurteilung sei die Entgeltlichkeit der Anschaffungsvorg&auml;nge im Streitfall zu bejahen. Das von der Rechtsprechung entwickelte Rechtsinstitut der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung stehe dieser Beurteilung nicht entgegen. Dieses Rechtsinstitut sei au&szlig;erhalb des Schenkungsteuerrechts nur im Falle von steuerlichen Subventionstatbest&auml;nden (&sect; 10e EStG, Eigenheimzulage, F&ouml;rdergebietsgesetz &#8211;F&ouml;rdG&#8211;) angewandt worden. Auf die R&uuml;cklage nach &sect; 6b Abs. 3 EStG finde diese Rechtsprechung keine Anwendung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im &Uuml;brigen habe die Klage f&uuml;r das Streitjahr 1997 auch deshalb Erfolg, weil die in den Wirtschaftsjahren 1994\/95 und 1995\/96 gebildeten R&uuml;cklagen nach &sect; 6b Abs. 3 Satz 5 EStG erst zum Schluss der Wirtschaftsjahre 1998\/99 und 1999\/2000 aufzul&ouml;sen seien.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die vollst&auml;ndigen Urteilsgr&uuml;nde sind in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2006, 722 abgedruckt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dagegen richtet sich die Revision des FA, die auf die Verletzung materiellen Rechts sowie auf das Vorliegen einer &Uuml;berraschungsentscheidung gest&uuml;tzt wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Vorliegen einer mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung sei zwischen den Beteiligten nicht streitig. Dieser Weg sei offensichtlich im Hinblick auf die schenkungsteuerlichen Vorteile gew&auml;hlt worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die von der Rechtsprechung im Schenkungsteuerrecht entwickelten Grunds&auml;tze zur mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung seien entsprechend im Ertragsteuerrecht zu beachten. Der bisherigen Rechtsprechung k&ouml;nne nicht entnommen werden, dass dieses Rechtsinstitut im Ertragsteuerrecht nur auf die bisher entschiedenen F&auml;lle zur Wohnungseigentumsf&ouml;rderung zu beschr&auml;nken sei. Soweit das FG dieses Rechtsinstitut im Ertragsteuerrecht nur bei Subventionsnormen f&uuml;r anwendbar halte, verkenne es, dass auch die hier ma&szlig;gebliche Vorschrift des &sect; 6b EStG eine Subventionsnorm sei. Gegenstand der Schenkung seien daher die Grundst&uuml;cke und nicht das zugedachte Geld gewesen. Dem Kl&auml;ger seien deshalb keine Anschaffungskosten f&uuml;r die Grundst&uuml;cke entstanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Aufl&ouml;sungszeitpunkt der R&uuml;cklagen sei ebenfalls zutreffend ermittelt worden. Die Eink&uuml;nfte seien V bis zum steuerlich ma&szlig;geblichen &Uuml;bertragungszeitpunkt zuzurechnen gewesen. Bei V sei daher bis zum &Uuml;bertragungszeitpunkt ein Rumpfwirtschaftsjahr zu bilden gewesen. Dieses sei in die Fristberechnung mit einzubeziehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit das FG entschieden habe, dass die R&uuml;cklagen fr&uuml;hestens zum Ablauf des Wirtschaftsjahres 1998\/99 aufzul&ouml;sen seien (und damit weitgehend au&szlig;erhalb der Streitjahre), handele es sich um eine &Uuml;berraschungsentscheidung, mit der sich das FA nicht habe auseinandersetzen k&ouml;nnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt (sinngem&auml;&szlig;),      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger beantragen,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        die Revision zur&uuml;ckzuweisen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sie nehmen Bezug auf die Ausf&uuml;hrungen der Vorentscheidung und f&uuml;hren erg&auml;nzend aus, dass &sect; 255 Abs. 1 bis 3 HGB nicht nur f&uuml;r die Beurteilung der Aufwendungen als Anschaffungs- und Herstellungskosten, sondern auch f&uuml;r die Frage einschl&auml;gig sei, wem die Kosten entstanden seien. Danach k&ouml;nne nicht zweifelhaft sein, dass der Kl&auml;ger die Grundst&uuml;cke erworben habe. V habe sich an dem Erwerbsvorgang nicht beteiligt. Dies werde im Grunderwerbsteuerrecht ebenso beurteilt. Es gebe keinen Grund, im Steuerrecht vom Handelsrecht abzuweichen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA habe &sect; 4 Abs. 1 Satz 5 EStG nicht ber&uuml;cksichtigt. Wenn die Anschaffungsvorg&auml;nge nicht dem Kl&auml;ger, sondern dem V zuzurechnen seien, m&uuml;ssten die Grundst&uuml;cke mittels Einlage in das Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers gelangt sein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bereits die Geldschenkung habe jedoch zu einer Einlage beim Kl&auml;ger gef&uuml;hrt. Eine Bilanzierung als geschenktes Grundst&uuml;ck sei insoweit nicht in Betracht zu ziehen. Erst mit der Anschaffung der Grundst&uuml;cke h&auml;tten sie bilanziert werden k&ouml;nnen; die bilanzierten Gelder h&auml;tten dann das Betriebsverm&ouml;gen und die Bilanz verlassen. Eine Umdeutung der Schenkung in eine mittelbare Grundst&uuml;ckseinlage i.S. von &sect; 4 Abs. 1 Satz 5 EStG komme nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im &Uuml;brigen behandele die Rechtsprechung auf der Absatzseite Entnahmen als subsidi&auml;r zur Ver&auml;u&szlig;erung. Dies m&uuml;sse gleicherma&szlig;en f&uuml;r die Beschaffungsseite gelten. Liege daher ein Erwerbsvorgang vor, k&ouml;nne dieser nicht in eine Schenkung durch eine andere Person umgedeutet werden. Einlagen seien daher dem entgeltlichen Anschaffungsvorgang nachrangig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &sect; 6b EStG sei normspezifisch auszulegen. Nach dem Wortlaut verlange die Norm nur, dass Reinvestitionsg&uuml;ter angeschafft oder hergestellt w&uuml;rden. Die Reinvestitionsg&uuml;ter m&uuml;ssten danach ins Betriebsverm&ouml;gen gelangen. Nicht erforderlich sei dagegen, dass der Steuerpflichtige die Anschaffung oder Herstellung vornehme.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zudem sei im Streitfall &sect; 6 Abs. 3 EStG (fr&uuml;her &sect; 7 Abs. 1 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung &#8211;EStDV&#8211;) zu beachten. Danach habe der unentgeltliche Betriebs&uuml;bernehmer (hier der Kl&auml;ger) die vom Betriebs&uuml;bergeber gebildeten R&uuml;cklagen zu &uuml;bernehmen. Es sei deshalb auch m&ouml;glich, dass der Kl&auml;ger nach der Betriebs&uuml;bernahme einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn realisiere und diesen gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 1 Satz 1 EStG auf ein vom Betriebs&uuml;bergeber angeschafftes Wirtschaftsgut, welches er gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 3 EStG zum Buchwert &uuml;bernommen habe, &uuml;bertrage. Bei einer zeitlich gestreckten Betriebs&uuml;bergabe i.S. von &sect; 6 Abs. 3 EStG stelle sich des Weiteren die Frage, wann die R&uuml;cklage gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 3 EStG auf den Betriebs&uuml;bernehmer &uuml;bergehe, wenn sowohl &Uuml;bergeber als auch &Uuml;bernehmer Reinvestitionen durchgef&uuml;hrt h&auml;tten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine Anwendung des Rechtsinstituts der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung auch im Bereich der Werbungskosten und Betriebsausgaben w&uuml;rde im Ergebnis auch der Rechtsprechung zum abgek&uuml;rzten Zahlungsweg zuwider laufen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Versagung der Gewinn&uuml;bertragung auf die vom Kl&auml;ger angeschafften Reinvestitionsobjekte w&uuml;rde dem Sinn und Zweck des &sect; 6b Abs. 3 EStG widersprechen, da gerade durch die Verwendungsauflage dem Zweck des &sect; 6b EStG Rechnung getragen werde, die Mittel zur Finanzierung betrieblicher Nutzfl&auml;chen zu verwenden. In diesem Zusammenhang m&uuml;sse auch die enge Verbindung zwischen Betriebs&uuml;bergeber und Betriebs&uuml;bernehmer ber&uuml;cksichtigt werden, die dazu f&uuml;hre, dass Letzterer die R&uuml;cklage &uuml;bernehmen m&uuml;sse. Der vorliegende Sachverhalt sei deshalb ebenso zu beurteilen, als wenn der Betriebs&uuml;bergeber die Reinvestition selbst durchgef&uuml;hrt h&auml;tte und der Betriebs&uuml;bernehmer an seine Stelle getreten w&auml;re.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine andere L&ouml;sung best&uuml;nde darin, die R&uuml;cklagen&uuml;bertragung noch bei V als fingiertem Erwerber zuzulassen. Der Sachverhalt sei dann so zu behandeln, als ob V die Investitionen mit den zur&uuml;ckbehaltenen Geldmitteln durchgef&uuml;hrt und als Betriebsverm&ouml;gen erworben und erst anschlie&szlig;end die Grundst&uuml;cke zum Buchwert auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zu Unrecht komme das FA zu einer vorzeitigen Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage, weil in Folge der Hof&uuml;bertragung zwei Rumpfwirtschaftsjahre zu bilden gewesen seien. Dies k&ouml;nne im Streitfall nicht gelten, da der Rechtsnachfolger in die Rechtsstellung des Rechtsvorg&auml;ngers eingetreten sei. Eine Verk&uuml;rzung des Reinvestitionszeitraums sei in diesem Fall nicht gerechtfertigt. Jedenfalls h&auml;tte f&uuml;r das Rumpfwirtschaftsjahr nur eine anteilige Verzinsung erfolgen d&uuml;rfen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet, soweit sie den Einkommensteuerbescheid 1997 betrifft. Insoweit ist sie zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Revision ist begr&uuml;ndet, soweit sie den Einkommensteuerbescheid 1998 betrifft. Insoweit f&uuml;hrt sie zur Aufhebung der Vorentscheidung und Abweisung der Klage (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Den von dem FA ger&uuml;gten Verfahrensfehler (Vorliegen einer &Uuml;berraschungsentscheidung) h&auml;lt der Senat, ungeachtet der erheblichen Bedenken gegen dessen ordnungsgem&auml;&szlig;e Darlegung gem&auml;&szlig; &sect; 120 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. b FGO, jedenfalls nicht f&uuml;r durchgreifend. Das FG ist davon ausgegangen, dass die von V gebildeten R&uuml;cklagen auf die von dem Kl&auml;ger erworbenen Grundst&uuml;cke &uuml;bertragen werden konnten. Ausgehend von diesem materiell-rechtlichen Standpunkt des FG kam es auf die lediglich hilfsweisen Erw&auml;gungen zum richtigen Zeitpunkt der Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklagen nicht an. Eine andere Entscheidung des FG w&auml;re in der Sache daher nicht m&ouml;glich gewesen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die von V in den Wirtschaftjahren 1994\/95 und 1995\/96 gebildeten R&uuml;cklagen k&ouml;nnen nicht auf die Anschaffungskosten der mit notariellen Vertr&auml;gen vom 17. Oktober 1997 und 29. Januar 1998 erworbenen Grundst&uuml;cke und Geb&auml;ude &uuml;bertragen werden, da diese nicht vom Kl&auml;ger angeschafft worden sind (dazu unter 1.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die R&uuml;cklagen sind jedoch erst zum Schluss der Wirtschaftsjahre 1998\/99 bzw. 1999\/2000 gewinnerh&ouml;hend aufzul&ouml;sen (dazu unter 2.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 3 EStG k&ouml;nnen Steuerpflichtige, wenn sie bei Ver&auml;u&szlig;erung in &sect; 6b Abs. 1 Satz 1 EStG aufgef&uuml;hrter Wirtschaftsg&uuml;ter eine gewinnmindernde R&uuml;cklage gebildet haben, von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bestimmter in &sect; 6b Abs. 1 Satz 2 EStG genannter Wirtschaftsg&uuml;ter, die in den folgenden vier Wirtschaftsjahren angeschafft oder hergestellt worden sind, einen Betrag bis zur H&ouml;he der R&uuml;cklage abziehen. Im Gegenzug ist die R&uuml;cklage insoweit aufzul&ouml;sen. Sind keine Reinvestitionsobjekte angeschafft oder hergestellt worden und ist die R&uuml;cklage am Schluss des vierten auf ihre Bildung folgenden Wirtschaftsjahres noch vorhanden, so ist sie nach &sect; 6b Abs. 3 Satz 5 EStG in diesem Zeitpunkt gewinnerh&ouml;hend aufzul&ouml;sen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Wird ein Betrieb im Wege der vorweggenommenen Erbfolge &uuml;bertragen, tritt der Betriebs&uuml;bernehmer in die Rechte und Pflichten des Betriebs&uuml;bergebers ein. Eine vom Betriebs&uuml;bergeber gebildete R&uuml;cklage ist deshalb vom Betriebs&uuml;bernehmer zu &uuml;bernehmen und entsprechend fortzuf&uuml;hren. Dies hat zur Folge, dass eine &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage auf Reinvestitionsobjekte oder eine gewinnerh&ouml;hende Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage ausschlie&szlig;lich beim Betriebs&uuml;bernehmer zu erfassen ist (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. September 1994 IV R 61\/93, BFHE 176, 350, BStBl II 1995, 367).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage kommt nur dann in Betracht, wenn ein Reinvestitionsobjekt i.S. des &sect; 6b Abs. 1 Satz 2 EStG bis zum Ablauf der vierj&auml;hrigen Reinvestitionsfrist angeschafft oder hergestellt wird (&sect; 6b Abs. 3 Satz 2 EStG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Anschaffung i.S. des &sect; 6b Abs. 3 Satz 2 EStG ist der entgeltliche Erwerb des wirtschaftlichen Eigentums an einem Wirtschaftsgut (BFH-Urteil vom 28. Januar 1981 IV R 111\/77, BFHE 132, 534, BStBl II 1981, 430). Keine Anschaffung oder ein anschaffungs&auml;hnlicher Vorgang ist demgegen&uuml;ber die Einlage eines Wirtschaftsgutes aus dem Privatverm&ouml;gen in das Betriebsverm&ouml;gen (BFH-Urteil vom 11. Dezember 1984 IX R 27\/82, BFHE 143, 46, BStBl II 1985, 250). Gleiches gilt f&uuml;r den unentgeltlichen Erwerb eines Reinvestitionsobjekts.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Ein unentgeltlicher Erwerb i.S. des &sect; 6b Abs. 3 EStG liegt auch dann vor, wenn ein Grundst&uuml;ck im Wege der mittelbaren Schenkung erworben wird. Die von der Rechtsprechung im Schenkungsteuerrecht zur mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung entwickelten Grunds&auml;tze gelten f&uuml;r das gesamte Einkommensteuerrecht (BFH-Urteile vom 15. Mai 1990 IX R 21\/86, BFHE 162, 26, BStBl II 1992, 67; vom 8. Juni 1994 X R 51\/91, BFHE 175, 76, BStBl II 1994, 779, und vom 29. Juli 1998 X R 50\/95, BFH\/NV 1999, 301; BFH-Beschluss vom 23. Mai 2003 IX B 66\/02, BFH\/NV 2003, 1317) und somit auch im Rahmen des &sect; 6b EStG. Dies beruht darauf, dass der Begriff der Anschaffungskosten nach Ma&szlig;gabe des f&uuml;r die Gewinn- und &Uuml;berschusseink&uuml;nfte ma&szlig;geblichen &sect; 255 HGB Aufwand des Steuerpflichtigen voraussetzt, um einen Verm&ouml;gensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen (vgl. BFH-Urteile vom 30. September 1997 IX R 25\/96, BFH\/NV 1998, 167; vom 12. September 2001 IX R 52\/00, BFHE 198, 85, BStBl II 2003, 574). Nach diesen Grunds&auml;tzen bestimmt sich der Gegenstand der Schenkung nach der Schenkungsabrede und nach dem, was der Bedachte endg&uuml;ltig erhalten hat. Es kommt also darauf an, was nach der Schenkungsabrede geschenkt sein soll und wor&uuml;ber der Bedachte im Verh&auml;ltnis zum Schenker tats&auml;chlich und rechtlich verf&uuml;gen kann. Entscheidend ist nicht, auf welche Weise sich das Verm&ouml;gen des Schenkers mindert, sondern wie sich das Verm&ouml;gen beim Bedachten vermehrt. Kann der Beschenkte nicht &uuml;ber das ihm zugedachte Geld, sondern (erst) &uuml;ber das damit erworbene Grundst&uuml;ck verf&uuml;gen, ist Gegenstand der Schenkung das Grundst&uuml;ck.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Anwendung des Rechtsinstituts der mittelbaren Schenkung bei der Frage, wer die Anschaffungskosten getragen hat, steht nicht entgegen, dass, wie das FG zutreffend ausf&uuml;hrt, der Beschenkte den Grundst&uuml;ckskaufvertrag abgeschlossen hat und er damit zivilrechtlich den Kaufpreis schuldet. Denn die steuerliche Beurteilung eines Sachverhalts folgt nicht zwingend den zivilrechtlichen Vorgaben. Vielmehr stellt das Steuerrecht ma&szlig;geblich auf den wirtschaftlichen Gehalt der vorliegenden Vereinbarungen ab.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die bisherige Rechtsprechung hat das Rechtsinstitut der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung nicht lediglich auf Subventionsnormen (&sect; 10e EStG, Eigenheimzulage, F&ouml;rdG) begrenzt. Auch im Rahmen der Erzielung von Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung hat der BFH die Anschaffungskosten eines Grundst&uuml;cks bei einer mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung dem Schenker und nicht dem Beschenkten zugerechnet (BFH-Urteil in BFHE 162, 26, BStBl II 1992, 67). Im &Uuml;brigen kann der Verweis darauf, dass der Anwendungsbereich des Rechtsinstituts der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung ausschlie&szlig;lich auf Subventionstatbest&auml;nde beschr&auml;nkt sei, im Rahmen des &sect; 6b EStG nicht verfangen, da auch diese Norm Subventionscharakter (Steuerstundung) hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Weder der Wortlaut noch der Normzweck des &sect; 6b EStG gebieten eine andere Auslegung. Aus dem Wortlaut kann, anders als die Kl&auml;ger meinen, nicht abgeleitet werden, dass die Anschaffung oder Herstellung des Reinvestitionsobjekts v&ouml;llig unabh&auml;ngig von der Person des Betriebsinhabers sei und es nicht darauf ankomme, wer den Aufwand getragen habe. Die st&auml;ndige Rechtsprechung geht vielmehr davon aus, dass &sect; 6b EStG eine personenbezogene Steuerverg&uuml;nstigung ist (BFH-Urteil vom 24. M&auml;rz 1992 VIII R 48\/90, BFHE 168, 521, BStBl II 1993, 93, m.w.N. zur Rechtsprechung). Auch der Sinn und Zweck der Regelung l&auml;sst nur die Auslegung zu, dass es eines entgeltlichen Anschaffungsvorgangs bedarf. Durch den Verzicht auf die sofortige Besteuerung der realisierten stillen Reserven soll der Wirtschaft die &ouml;konomisch sinnvolle Anpassung an strukturelle Ver&auml;nderungen erleichtert werden (BTDrucks IV\/2400, S. 62). Ziel ist es daher, die durch den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn erzielte Liquidit&auml;t zun&auml;chst vollst&auml;ndig im Unternehmen zu belassen, damit diese f&uuml;r den Erwerb von Reinvestitionsg&uuml;tern zur Verf&uuml;gung steht. Werden die Reinvestitionsg&uuml;ter indes unentgeltlich erworben, bedarf es der so gewonnenen Liquidit&auml;t nicht. Es ist daher sachgerecht, eine &Uuml;bertragung der R&uuml;cklagen auf die unentgeltlich erworbenen Wirtschaftsg&uuml;ter zu versagen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                dd) Liegt eine mittelbare Grundst&uuml;cksschenkung vor, ist diese beim Beschenkten, der &#8211;wie hier&#8211; die Grundst&uuml;cke betrieblich nutzt, als Einlage zu erfassen. Diese ist mit dem Teilwert anzusetzen, der hier zwingend den Anschaffungskosten entspricht (&sect; 6 Abs. 1 Nr. 5 Satz 1 Buchst. a EStG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da der Grundst&uuml;ckserwerb zun&auml;chst dem Schenker wirtschaftlich zugerechnet wird, vermag der Einwand der Kl&auml;ger nicht zu greifen, dass Einlagen einer entgeltlichen Anschaffung immer nachrangig sind. Ein Subsidiarit&auml;tsverh&auml;ltnis kann grunds&auml;tzlich nur insoweit vorliegen, als sowohl der Erwerb als auch die Einlage von einem Steuerpflichtigen verwirklicht werden. Dies ist, wie zuvor dargelegt, nicht der Fall. Der Erwerb wird dem Schenker und die Einlage dem Beschenkten zugerechnet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beachtung des Rechtsinstituts der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung im Anwendungsbereich des &sect; 6b EStG kollidiert auch nicht mit der Rechtsprechung zum abgek&uuml;rzten Zahlungsweg oder zum abgek&uuml;rzten Vertragsweg (vgl. dazu z.B. BFH-Urteil vom 15. November 2005 IX R 25\/03, BFHE 211, 318, BStBl II 2006, 623). Den beiden letztgenannten F&auml;llen ist gemein, dass der Zuwendungsgegenstand ein Geldbetrag ist. Demgegen&uuml;ber wird bei der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung das Grundst&uuml;ck zugewandt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen hat der Kl&auml;ger die streitgegenst&auml;ndlichen Grundst&uuml;cke unentgeltlich erworben. Eine &Uuml;bertragung der von V gebildeten R&uuml;cklagen auf die Grundst&uuml;cke scheidet mithin aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Zutreffend gehen die Beteiligten und das FG davon aus, dass die Grundst&uuml;cke dem Kl&auml;ger im Wege der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung &uuml;bertragen worden sind. Nach den beiden Schenkungsvertr&auml;gen wurde dem Kl&auml;ger der Geldbetrag mit der Weisung des V &uuml;berlassen, die im Einzelnen n&auml;her bezeichneten Grundst&uuml;cke zu erwerben. Entsprechend dieser &quot;Auflage&quot; hat der Kl&auml;ger (zivilrechtlich) mit dem Geld die Grundst&uuml;cke erworben und damit auch seinerseits die ihm obliegenden Pflichten aus den Schenkungsvertr&auml;gen erf&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dem Einwand der Kl&auml;ger, dass die Voraussetzungen einer mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung bei dem Schenkungsversprechen laut notariellem Vertrag vom 29. Januar 1998 nicht vorgelegen h&auml;tten, da die zu erwerbenden Grundst&uuml;cke im Schenkungsvertrag nicht ausreichend konkret bestimmt worden seien, vermag der Senat nicht zu folgen. F&uuml;r die Frage der Bestimmbarkeit des Zuwendungsobjektes ist auf den Empf&auml;ngerhorizont der Vertragsparteien abzustellen. Aus deren Sicht waren die zu erwerbenden Grundst&uuml;cke bei Abschluss des Schenkungsvertrages aber bestimmbar. Wie sich den Eintragungen in der Urkundenrolle des beurkundenden Notars entnehmen l&auml;sst, ist der Kaufvertrag (Urkundenrolle 11\/98) &uuml;ber die zu erwerbenden Grundst&uuml;cke am selben Tag und ersichtlich direkt im Anschluss an die Beurkundung des Schenkungsversprechens (Urkundenrolle 10\/98) mit dem Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erer abgeschlossen worden. Es liegt daher auf der Hand, dass die Beteiligten des hier zu beurteilenden Schenkungsvertrages eben diese Grundst&uuml;cke dem Schenkungsversprechen zu Grunde gelegt haben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Auch der zeitliche und sachliche Zusammenhang der unentgeltlichen Betriebs&uuml;bergabe im Wege der vorweggenommenen Erbfolge mit der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung rechtfertigen nicht die Annahme, dass die erworbenen Grundst&uuml;cke als beg&uuml;nstigte Reinvestitionsobjekte i.S. des &sect; 6b EStG anzusehen sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zutreffend weisen die Kl&auml;ger zwar darauf hin, dass eine R&uuml;cklagen&uuml;bertragung m&ouml;glich gewesen w&auml;re, wenn V die Grundst&uuml;cke erworben und erst im Anschluss daran den Betrieb auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen h&auml;tte. Ebenso w&auml;re eine R&uuml;cklagen&uuml;bertragung m&ouml;glich gewesen, wenn V dem Kl&auml;ger das Geld (ohne die in Rede stehenden Anweisungen zum Erwerb des Grundbesitzes) geschenkt h&auml;tte und dieser die Grundst&uuml;cke sodann erworben h&auml;tte. Auf Grund der wirtschaftlichen Vergleichbarkeit der Sachverhalte kann indes keine andere steuerliche W&uuml;rdigung erfolgen. Denn Ankn&uuml;pfungspunkt der steuerlichen Beurteilung ist stets der verwirklichte und nicht der hypothetische Sachverhalt. V und der Kl&auml;ger haben im Streitfall ersichtlich ganz bewusst die vorliegende Sachverhaltsgestaltung gew&auml;hlt, um den durch die Grundst&uuml;cksverk&auml;ufe des V erzielten erheblichen Wertzuwachs aus schenkungsteuerlicher Sicht m&ouml;glichst vorteilhaft auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen zu k&ouml;nnen. Es ist daher kein Grund daf&uuml;r ersichtlich, bei der Schenkungsteuer von einer Grundst&uuml;cksschenkung und bei der Ertragsbesteuerung von einer Geldschenkung auszugehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Schlie&szlig;lich l&auml;sst der vorliegende Sachverhalt eine dahingehende Auslegung nicht zu, dass die Reinvestition dem V zugerechnet wird, dieser die von ihm gebildeten R&uuml;cklagen auf die angeschafften Grundst&uuml;cke &uuml;bertragen und diese dann erst zum insoweit reduzierten Buchwert auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen hat. Zwar ist eine zeitlich gestreckte Betriebs&uuml;bertragung dem Grunde nach m&ouml;glich (vgl. BFH-Urteil vom 12. April 1989 I R 105\/85, BFHE 157, 93, BStBl II 1989, 653), eine zeitliche Streckung des &Uuml;bertragungsvorgangs ist im Streitfall aber nicht erfolgt. Vielmehr hat V den Betrieb in einem Rechtsakt auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen. Zudem ist der &Uuml;bergang der R&uuml;cklagen auf den Kl&auml;ger ausdr&uuml;cklich in dem Betriebs&uuml;bergabevertrag aufgenommen worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die von V in den Wirtschaftsjahren 1994\/95 und 1995\/96 gebildeten R&uuml;cklagen sind ungeachtet des bei V entstandenen Rumpfwirtschaftsjahres (1. Juli 1997 bis 30. September 1997) beim Kl&auml;ger erst in den Wirtschaftsjahren 1998\/99 und 1999\/2000 aufzul&ouml;sen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 3 Satz 5 EStG ist eine wirksam gebildete R&uuml;cklage, die am Schluss des vierten auf ihre Bildung folgenden Wirtschaftsjahres noch vorhanden ist, in diesem Zeitpunkt gewinnerh&ouml;hend aufzul&ouml;sen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Das Wirtschaftsjahr umfasst regelm&auml;&szlig;ig einen Zeitraum von 12 Monaten (&sect; 8b Satz 1 EStDV) und ist bei Landwirten grunds&auml;tzlich der Zeitraum vom 1. Juli bis 30. Juni (&sect; 4a Abs. 1 S&auml;tze 1 und 2 Nr. 1 EStG). Grunds&auml;tzlich betr&auml;gt der Reinvestitionszeitraum daher 48 Monate. Gem&auml;&szlig; &sect; 8b Satz 2 EStDV kann das Wirtschaftsjahr jedoch auch einen Zeitraum von weniger als 12 Monaten (sog. Rumpfwirtschaftsjahr) und im Einzelfall, bei bestimmten land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten erfassen (vgl. &sect; 8c Abs. 2 Satz 2 EStDV).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Nach dem insoweit eindeutigen Wortlaut f&auml;llt unter das Wirtschaftsjahr i.S. des &sect; 6b Abs. 3 EStG auch das Rumpfwirtschaftsjahr gem&auml;&szlig; &sect; 8b Satz 2 EStDV oder das verl&auml;ngerte Wirtschaftsjahr gem&auml;&szlig; &sect; 8c Abs. 2 Satz 2 EStDV (so auch BFH-Urteil vom 10. November 2004 XI R 69\/03, BFHE 208, 190, BStBl II 2005, 596 f&uuml;r die gleichlautende Regelung in &sect; 7g Abs. 5 EStG). Nur durch diese am Wortlaut orientierte Auslegung wird sichergestellt, dass der Reinvestitionszeitraum grunds&auml;tzlich einen Zeitraum von 48 Monaten nicht &uuml;berschreitet (Ausnahme: &sect; 8c Abs. 2 Satz 2 EStDV).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Diese Grunds&auml;tze finden jedoch keine Anwendung, wenn die Bildung eines Rumpfwirtschaftsjahres im Zusammenhang mit einer unentgeltlichen Betriebs&uuml;bergabe gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 3 EStG (fr&uuml;her &sect; 7 Abs. 1 EStDV) steht. In diesem Fall tritt der Betriebs&uuml;bernehmer (Rechtsnachfolger) in die Rechtsposition des Betriebs&uuml;bergebers (Rechtsvorg&auml;nger) ein. Dies gilt, wie unter II.1.a ausgef&uuml;hrt, auch hinsichtlich der R&uuml;cklage gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 3 EStG. In diesem Fall gebieten Sinn und Zweck der Regelung, den Reinvestitionszeitraum von vier Jahren nicht durch die Entstehung eines Rumpfwirtschaftsjahres in der Person des Betriebs&uuml;bergebers abzuk&uuml;rzen. Vielmehr ist im Fall der unentgeltlichen Betriebs&uuml;bernahme w&auml;hrend des laufenden Wirtschaftsjahres das insoweit zwingend gem&auml;&szlig; &sect; 8b Satz 2 Nr. 1 EStDV entstehende Rumpfwirtschaftsjahr beim Betriebs&uuml;bergeber mit dem entstehenden Rumpfwirtschaftsjahr beim Betriebs&uuml;bernehmer zu verklammern und lediglich als ein Wirtschaftsjahr i.S. des &sect; 6b Abs. 3 EStG zu werten. Durch diese Verklammerung wird sichergestellt, dass die Reinvestitionsfrist auch im Fall der unentgeltlichen Betriebs&uuml;bergabe einen Zeitraum von 48 Monaten umfassen kann. Nur diese an Sinn und Zweck der Norm orientierte Auslegung gew&auml;hrleistet, dass der Rechtsnachfolger bez&uuml;glich der R&uuml;cklage gem&auml;&szlig; &sect; 6b EStG tats&auml;chlich in die Rechtsposition des Betriebs&uuml;bergebers eintritt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                e) Diese Beurteilung gilt gleicherma&szlig;en f&uuml;r die H&ouml;he des Gewinnzuschlags gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 7 EStG. Soweit die unentgeltliche Betriebs&uuml;bergabe im laufenden Wirtschaftsjahr erfolgt und dadurch zwei Rumpfwirtschaftsjahre entstehen, ist der Gewinnzuschlag regelm&auml;&szlig;ig nur f&uuml;r vier volle Wirtschaftsjahre zu erheben (ebenso FG Niedersachsen, Urteil vom 24. Mai 2006&nbsp;&nbsp;2 K 14\/05, EFG 2006, 1732).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                f) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen waren die von V in den Wirtschaftsjahren 1994\/95 und 1995\/96 gebildeten R&uuml;cklagen erst zum Schluss der Wirtschaftsjahre 1998\/99 und 1999\/2000 gewinnerh&ouml;hend aufzul&ouml;sen und erst zu diesem Zeitpunkt der Gewinn zus&auml;tzlich um jeweils 24 % des aufgel&ouml;sten R&uuml;cklagenbetrages zu erh&ouml;hen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                V hat den Betrieb mit notariellem Vertrag vom 16. Oktober 1997 auf den Kl&auml;ger im Wege der vorweggenommenen Erbfolge &uuml;bertragen. Da der Kl&auml;ger den Betrieb in seinen bestehenden land- und forstwirtschaftlichen Betrieb integriert hat, ist bei ihm tats&auml;chlich kein Rumpfwirtschaftsjahr entstanden. Gleichwohl kann der Kl&auml;ger nicht anders gestellt werden, als wenn er den von V &uuml;bernommenen Betrieb als eigenst&auml;ndigen Betrieb fortgef&uuml;hrt h&auml;tte, was zwingend die Bildung eines Rumpfwirtschaftsjahres zur Folge gehabt h&auml;tte. Die Bildung des Rumpfwirtschaftsjahres bei V ist beim Kl&auml;ger f&uuml;r die Berechnung des Reinvestitionszeitraums gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 3 EStG daher nicht zu ber&uuml;cksichtigen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Sache ist spruchreif.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Das FG hat die gewinnerh&ouml;hende Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage im Wirtschaftsjahr 1997\/98 im Ergebnis zu Recht abgelehnt und die Einkommensteuerfestsetzung 1997 insoweit abge&auml;ndert. Die Berechnung des FG im Einzelnen ist zwischen den Beteiligten nicht streitig. Etwaige Zweifel an der Richtigkeit der Steuerfestsetzung sind nach der Aktenlage f&uuml;r den Senat ebenfalls nicht ersichtlich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Revision des FA war daher bez&uuml;glich des Streitjahres 1997 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Zu Unrecht hat das FG die Aufl&ouml;sung der R&uuml;cklage im Wirtschaftsjahr 1998\/99 abgelehnt. Die von V im Wirtschaftsjahr 1994\/95 gebildete R&uuml;cklage war, soweit sie nicht auf andere Wirtschaftsg&uuml;ter (Maschinen und Grundbesitz &#8230;) &uuml;bertragen worden ist, im Wirtschaftsjahr 1998\/99 gewinnwirksam aufzul&ouml;sen. Daneben war ein Gewinnzuschlag in H&ouml;he von 24 % gem&auml;&szlig; &sect; 6b Abs. 7 EStG zu erfassen. Der im Wirtschaftjahr 1998\/99 entstandene Aufl&ouml;sungsgewinn ist gem&auml;&szlig; &sect; 4a Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1 EStG zur H&auml;lfte im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 1998 zu erfassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Demgegen&uuml;ber war die von V im Wirtschaftjahr 1995\/96 gebildete R&uuml;cklage in H&ouml;he von 52 145 DM erst im Wirtschaftsjahr 1999\/2000 gewinnwirksam aufzul&ouml;sen. Das FA hat insoweit zu Unrecht den Aufl&ouml;sungsgewinn nebst Gewinnzuschlag zur H&auml;lfte im Einkommensteuerbescheid 1998 ber&uuml;cksichtigt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auf die Revision des FA war die Vorentscheidung daher insoweit aufzuheben und der Einkommensteuerbescheid 1998 entsprechend abzu&auml;ndern.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Angesichts der Besonderheiten des Streitfalles weist der Senat darauf hin, dass er die Voraussetzungen f&uuml;r eine, im vorliegenden Verfahren jedoch nicht zu entscheidende, abweichende Festsetzung der Einkommensteuer der Kl&auml;ger aus sachlichen Billigkeitsgr&uuml;nden (&sect; 163 AO) als gegeben ansieht und ein entsprechendes Verfahren beim FA anregt. Der Senat h&auml;lt es im vorliegenden Fall f&uuml;r geboten, die Anschaffung der Reinvestitionsgrundst&uuml;cke, die, wie dargelegt, infolge der Anwendung des Rechtsinstituts der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung dem V zuzurechnen ist, im Rahmen der Steuerfestsetzung so zu ber&uuml;cksichtigen, als ob sie von V bereits vor der Betriebs&uuml;bertragung durchgef&uuml;hrt worden w&auml;re und die Grundst&uuml;cke mit dem Betrieb im Ganzen auf den Kl&auml;ger &uuml;bergegangen w&auml;ren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Sachliche Billigkeitsgr&uuml;nde sind gegeben, wenn die Besteuerung eines Sachverhalts, der unter einen gesetzlichen Besteuerungstatbestand f&auml;llt, im Einzelfall mit dem Sinn und Zweck des Steuergesetzes nicht vereinbar ist, wenn also ein &Uuml;berhang des gesetzlichen Tatbestandes &uuml;ber die Wertungen des Gesetzgebers feststellbar ist (BFH-Urteil vom 21. Januar 1992 VIII R 51\/88, BFHE 168, 500, BStBl II 1993, 3). So liegt auch der Streitfall.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Wie bereits unter II.1.b cc dargelegt, dient die Regelung des &sect; 6b EStG der Erleichterung wirtschaftlich sinnvoller Umstrukturierungen. Die Anpassung des Betriebs an Ver&auml;nderungen w&uuml;rde erschwert, wenn bei der Ver&auml;u&szlig;erung von Anlageg&uuml;tern hohe Buchgewinne zu versteuern w&auml;ren. Die durch den Verkauf des Anlageverm&ouml;gens erhaltene Liquidit&auml;t soll vielmehr f&uuml;r die Umstrukturierung in vollem Umfang zur Verf&uuml;gung stehen. Durch die &Uuml;bertragung der Gewinne auf die Ersatzwirtschaftsg&uuml;ter wird die Besteuerung nicht aufgegeben, sondern nur zeitlich hinausgeschoben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Grunds&auml;tzlich verlangt &sect; 6b EStG zudem eine Personenidentit&auml;t zwischen demjenigen, der die Anlageg&uuml;ter ver&auml;u&szlig;ert, und demjenigen, der die Reinvestitionen get&auml;tigt hat. Dieses Erfordernis m&uuml;sste eigentlich dazu f&uuml;hren, dass die R&uuml;cklage im Fall einer unentgeltlichen Betriebs&uuml;bergabe i.S. des &sect; 6 Abs. 3 EStG gewinnwirksam beim &Uuml;bertragenden zu erfassen w&auml;re. Diese Konsequenz zieht die Rechtsprechung jedoch nicht, sie geht vielmehr davon aus, dass die R&uuml;cklage vom Betriebs&uuml;bernehmer fortzuf&uuml;hren ist (BFH-Urteil in BFHE 176, 350, BStBl II 1995, 367). Insoweit wird gewisserma&szlig;en eine personelle Verflechtung zwischen dem Betriebs&uuml;bergeber und Betriebs&uuml;bernehmer hergestellt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Dem wirtschaftlichen Gehalt nach hat V durch die vorgesehene Zweckbestimmung im Schenkungsvertrag dem Anliegen des &sect; 6b EStG in vollem Umfang Rechnung getragen. Das durch die Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erungen erzielte Geld sollte nach dessen Vorstellungen ausschlie&szlig;lich f&uuml;r betriebliche Investitionen zur Verf&uuml;gung stehen und damit dem Betriebsverm&ouml;gen erhalten bleiben. Dieses Anliegen h&auml;tte V insoweit sicherstellen k&ouml;nnen, als er die streitigen Reinvestitionsgrundst&uuml;cke selbst angeschafft und den Betrieb erst im Anschluss daran auf den Kl&auml;ger &uuml;bertragen h&auml;tte. Wirtschaftlich damit vergleichbar ist indes auch die im Streitfall gew&auml;hlte Konstellation der Betriebs&uuml;bertragung und die daran anschlie&szlig;ende mittelbare Schenkung der Reinvestitionsgrundst&uuml;cke. Soweit V, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, die Reinvestition nicht vor der Betriebs&uuml;bergabe durchf&uuml;hren wollte oder konnte, war der Weg &uuml;ber die mittelbare Grundst&uuml;cksschenkung f&uuml;r ihn dem Grunde nach die einzige M&ouml;glichkeit, die Investition in ein Ersatzwirtschaftsgut durch den Kl&auml;ger sicherzustellen. Bei einer reinen Geldschenkung h&auml;tte V zivilrechtlich keinen Einfluss auf die Verwendung des Geldes durch den Kl&auml;ger gehabt. Die Geldschenkung h&auml;tte aber der &Uuml;bertragung der R&uuml;cklage auf die sodann vom Kl&auml;ger erworbenen Grundst&uuml;cke nicht im Wege gestanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Allein die von V mit der mittelbaren Schenkung beabsichtigte Sicherstellung der Verwendung der Gelder f&uuml;r die Anschaffung von betrieblichen Ersatzwirtschaftsg&uuml;tern f&uuml;hrt im Streitfall zum Wegfall der Voraussetzungen des &sect; 6b EStG. Diese nach der Gesetzeslage eintretende Konsequenz ist in dem vorliegenden atypischen Fall indes nicht sachgerecht und f&uuml;hrt daher zu einer unbilligen Steuerfestsetzung. Da infolge der im Streitfall zu beachtenden Rechtsfigur der mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung der Erwerb der streitigen Ersatzgrundst&uuml;cke V zuzurechnen ist, h&auml;lt es der Senat f&uuml;r geboten, diesen Erwerb aus Billigkeitsgr&uuml;nden im Rahmen der Steuerfestsetzung so zu ber&uuml;cksichtigen, als ob er bereits vor der Betriebs&uuml;bergabe stattgefunden h&auml;tte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.4.2009, IV R 9\/06 Anwendung der Grunds&auml;tze zur mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung auch im Rahmen von &sect; 6b EStG &#8211; unentgeltliche Betriebs&uuml;bertragung w&auml;hrend des Wirtschaftsjahrs &#8211; Verklammerung der Rumpfwirtschaftsjahre bei &Uuml;bergeber und &Uuml;bernehmer &#8211; Reinvestitionszeitraum und Verzinsung &#8211; Billigkeit Leits&auml;tze Die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds&auml;tze zur mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung gelten auch im Rahmen des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-9-06-anwendung-der-grundsaetze-zur-mittelbaren-grundstuecksschenkung-auch-im-rahmen-von-par-6b-estg-unentgeltliche-betriebsuebertragung-waehrend-des-wirtschaftsjahrs-verklammerung-der-rumpfwirtsc\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;9\/06 &#8211; Anwendung der Grunds&auml;tze zur mittelbaren Grundst&uuml;cksschenkung auch im Rahmen von &sect; 6b EStG &#8211; unentgeltliche Betriebs&uuml;bertragung w&auml;hrend des Wirtschaftsjahrs &#8211; Verklammerung der Rumpfwirtschaftsjahre bei &Uuml;bergeber und &Uuml;bernehmer &#8211; Reinvestitionszeitraum und Verzinsung &#8211; Billigkeit<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14380\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}