{"id":14385,"date":"2012-12-20T06:45:44","date_gmt":"2012-12-20T04:45:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14385"},"modified":"2012-12-20T06:45:44","modified_gmt":"2012-12-20T04:45:44","slug":"x-r-36-06-begruendung-eines-gewerblichen-grundstueckshandels-durch-einbringung-eines-grundstuecks-in-eine-beherrschte-gmbh-gewerbesteuerbarkeit-des-einbringungsgewinns-ausfall-einer-bei-einbringung-ei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-36-06-begruendung-eines-gewerblichen-grundstueckshandels-durch-einbringung-eines-grundstuecks-in-eine-beherrschte-gmbh-gewerbesteuerbarkeit-des-einbringungsgewinns-ausfall-einer-bei-einbringung-ei\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;36\/06 &#8211; Begr&uuml;ndung eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels durch Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine beherrschte GmbH &#8211; Gewerbesteuerbarkeit des Einbringungsgewinns &#8211; Ausfall einer bei Einbringung einger&auml;umten Darlehensforderung als r&uuml;ckwirkendes Ereignis &#8211; Aufhebung des ESt-Bescheides aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden f&uuml;hrt nicht zur Aufhebung oder &Auml;nderung des Gewerbesteuermessbescheids &#8211; Verfahrensr&uuml;gen des vor dem FG obsiegenden Revisionsbeklagten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.6.2009, X R 36\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Begr&uuml;ndung eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels durch Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine beherrschte GmbH &#8211; Gewerbesteuerbarkeit des Einbringungsgewinns &#8211; Ausfall einer bei Einbringung einger&auml;umten Darlehensforderung als r&uuml;ckwirkendes Ereignis &#8211; Aufhebung des ESt-Bescheides aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden f&uuml;hrt nicht zur Aufhebung oder &Auml;nderung des Gewerbesteuermessbescheids &#8211; Verfahrensr&uuml;gen des vor dem FG obsiegenden Revisionsbeklagten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die entgeltliche &Uuml;bertragung eines Objekts auf eine vom Steuerpflichtigen beherrschte GmbH vor Fertigstellung des Objekts ist als Anhaltspunkt f&uuml;r das Vorliegen einer unbedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht heranzuziehen (Anschluss an Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 10. Dezember 2001 Grs 1\/98, BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291).<\/p>\n<p>2. Bei Einbringung eines Grundst&uuml;ckshandelsbetriebs in eine GmbH ist der Einbringungsgewinn als laufender Gewerbeertrag zu behandeln, soweit er auf die eingebrachten Grundst&uuml;cke des Umlaufverm&ouml;gens entf&auml;llt (Anschluss an BFH-Urteile vom 5. Juli 2005 VIII R 65\/02, BFHE 211, 100, BStBl II 2006, 160; vom 14. Dezember 2006 IV R 3\/05, BFHE 216, 233, BStBl II 2007, 777; vom 10. Mai 2007 IV R 69\/04, BFHE 217, 147).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) war seit 1993 selbstst&auml;ndig als Versicherungsvertreter und Immobilienmakler t&auml;tig und &uuml;bte diese T&auml;tigkeit auch im streitigen Erhebungszeitraum 1994 aus. F&uuml;r diesen Betrieb erging f&uuml;r den streitigen Erhebungszeitraum ein Gewerbesteuermessbescheid.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger erwarb am 22. Dezember 1993 einen Miteigentumsanteil von 528\/1000 am Grundst&uuml;ck B-Stra&szlig;e (Wohnung Nr. 5) in L. Der Erwerb war fremdfinanziert. Die Wohnung Nr. 5 umfasste eine Fl&auml;che von ca. 390 qm im Erd- und Obergeschoss, verbunden mit dem Sondernutzungsrecht an einem nicht ausgebauten Dachboden mit einer Fl&auml;che von 150 qm. Der Kl&auml;ger beantragte eine Abgeschlossenheitsbescheinigung f&uuml;r den Umbau der Eigentumswohnung in sechs Wohnungen und begann nach Erteilung der Baugenehmigung am 22. Juni 1994 mit den Umbauarbeiten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                F&uuml;r dasselbe Grundst&uuml;ck erwarb der Kl&auml;ger am selben Tag einen weiteren Miteigentumsanteil an der Wohnung Nr. 3, die er bis zu deren Ver&auml;u&szlig;erung im Jahr 1999 zu eigenen Wohnzwecken nutzte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zudem erwarb er im streitigen Erhebungszeitraum 1994 das Einfamilienhaus &quot;A-Stra&szlig;e&quot; in D, welches er im Jahr 1996 ver&auml;u&szlig;erte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger gr&uuml;ndete am 6. September 1994 als Alleingesellschafter die H-GmbH (im Folgenden: GmbH) und &uuml;bertrug ihr im Wege der Sacheinlage den Miteigentumsanteil an der ungeteilten Wohnung Nr. 5. Im Sachgr&uuml;ndungsbericht wurde der Miteigentumsanteil auf der Grundlage des Gutachtens eines vereidigten Taxators zum Einbringungszeitpunkt mit 525 000 DM bewertet. Die GmbH verrechnete die Sacheinlage mit der Einlageverpflichtung des Kl&auml;gers in H&ouml;he des aufzubringenden Stammkapitals von 50 000 DM und r&auml;umte ihm eine Darlehensforderung ein. Zus&auml;tzlich &uuml;bernahm die GmbH die Verbindlichkeiten aus dem Darlehen zum Erwerb des Miteigentumsanteils sowie aus nicht beglichenen Rechnungen f&uuml;r den Erwerb und den Umbau. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 1994 war das Grundst&uuml;ck bei der GmbH im Umlaufverm&ouml;gen mit 599 944,45 DM aktiviert. Aus dem Kontennachweis zur Gewinn- und Verlustrechnung geht hervor, dass auf dem Konto Wareneingang ein Zugang in H&ouml;he von 695 239,65 DM gewinnmindernd sowie eine Bestandserh&ouml;hung in H&ouml;he von 599 944,45 DM verbucht wurden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die GmbH teilte anschlie&szlig;end die Wohnung Nr. 5 in sechs Eigentumswohnungen und ver&auml;u&szlig;erte diese in den Jahren 1994 (Wohnung Nr. 9), 1995 (Wohnungen Nr. 8 und 10), 1997 (Wohnungen Nr. 6 und 7) und 1999 (Wohnung Nr. 5) an verschiedene Erwerber. Insgesamt vereinnahmte die GmbH aus den Ver&auml;u&szlig;erungen 1 042 000 DM und erzielte daneben Provisionserl&ouml;se in H&ouml;he von insgesamt brutto 11 983 DM (1995) und 14 988,26 DM (1996). Die GmbH wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 19. Januar 2000 aufgel&ouml;st und ist seit dem 25. Juni 2003 im Handelsregister gel&ouml;scht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die &Uuml;bertragung des Miteigentumsanteils an der Wohnung Nr. 5 auf die GmbH erfasste der Kl&auml;ger weder in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 1994 noch in seiner Gewerbesteuererkl&auml;rung f&uuml;r seinen Betrieb als Versicherungsvertreter und Immobilienmakler.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung vertrat der Pr&uuml;fer die Auffassung, der Kl&auml;ger habe seit Ende 1993 einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel betrieben. Als im Grundst&uuml;ckshandelsbetrieb ver&auml;u&szlig;erte Objekte behandelte er die Sacheinlage des Miteigentumsanteils an der ungeteilten Wohnung Nr. 5, den Miteigentumsanteil an der eigengenutzten Wohnung Nr. 3 und das Einfamilienhaus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte die Ergebnisse der Au&szlig;enpr&uuml;fung um und erlie&szlig; gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger erstmalig einen Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r den gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel f&uuml;r den streitigen Erhebungszeitraum. Das Einspruchsverfahren hiergegen blieb erfolglos.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) gab der Klage statt. Seine Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2006, 1693 ver&ouml;ffentlicht. Im Parallelverfahren zur Einkommensteuer hob es w&auml;hrend des vorliegenden Revisionsverfahrens den nach der Au&szlig;enpr&uuml;fung ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 1994 wegen Festsetzungsverj&auml;hrung auf.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrt es aus: Der Kl&auml;ger habe einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel betrieben. Er habe zwei Objekte selbst ver&auml;u&szlig;ert, zus&auml;tzlich seien ihm die Ver&auml;u&szlig;erungen durch die zwischengeschaltete GmbH als Z&auml;hlobjekte zuzurechnen. Der Kl&auml;ger habe jedenfalls den Miteigentumsanteil an der Wohnung Nr. 5 in unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht in die GmbH eingebracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Gewerbesteuermessbescheid wegen des Grundst&uuml;ckshandelsbetriebs f&uuml;r den streitigen Erhebungszeitraum sei nichtig, da f&uuml;r ihn bei dessen Bekanntgabe nicht erkennbar gewesen sei, ob es sich um einen Aufhebungs-, &Auml;nderungs- oder erg&auml;nzenden Bescheid gehandelt habe. Er habe nicht nachhaltig Grundst&uuml;cke ver&auml;u&szlig;ert. W&auml;hrend der Bauphase habe er sich wegen stark gestiegener Kosten entschieden, zwei Wohnungen zu ver&auml;u&szlig;ern. Die Wohnungsverk&auml;ufe seien von der GmbH vollzogen worden. Der Ver&auml;u&szlig;erungsentschluss sei erst w&auml;hrend der Bauphase gefasst worden. Er habe weitere Kosten f&uuml;r den Umbau des Geb&auml;udes getragen, die bei Annahme eines Grundst&uuml;ckshandels als weitere Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu ber&uuml;cksichtigen seien. Die ihm von der GmbH im Zuge der Einbringung einger&auml;umte Darlehensforderung sei sp&auml;ter ausgefallen. Dieser Umstand mindere den Einbringungsgewinn. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung hat der Kl&auml;ger erstmals vorgetragen, das FG habe pr&uuml;fen m&uuml;ssen, ob die Grundst&uuml;ckseinbringung der Bet&auml;tigung als Immobilienmakler in diesem Betrieb zuzurechnen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Senat hat am 10. Dezember 2008 beschlossen, das Verfahren wegen des Erhebungszeitraums 1996 von dem vorliegenden Verfahren abzutrennen (&sect; 73 Abs. 1 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Hierzu wird auf das Urteil des Senats vom 10. Dezember 2008 in der Streitsache X R 59\/08 (nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;) Bezug genommen. Zur Einkommensteuer f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 1996 verweist der Senat auf das Urteil vom 10. Dezember 2008 X R 14\/05 (BFH\/NV 2009, 1244).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Der Kl&auml;ger hat den Miteigentumsanteil an der noch ungeteilten Wohnung Nr. 5 in unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erworben, einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel betrieben und im streitigen Erhebungszeitraum den Miteigentumsanteil an &quot;seine&quot; GmbH ver&auml;u&szlig;ert. Die Sache ist nicht spruchreif, da der Senat die H&ouml;he des Einbringungsgewinns nicht abschlie&szlig;end beurteilen kann. Die Vorentscheidung ist deshalb, soweit sie den Gewerbesteuermessbetrag 1994 betrifft, aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Revision steht nicht entgegen, dass der Einkommensteuerbescheid 1994 w&auml;hrend des Revisionsverfahrens wegen Festsetzungsverj&auml;hrung durch das FG aufgehoben worden ist. Zwar ist ein Gewerbesteuermessbescheid gem&auml;&szlig; &sect; 35b Abs. 1 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) aufzuheben oder zu &auml;ndern, wenn der Einkommensteuerbescheid des dem Erhebungszeitraum entsprechenden Veranlagungszeitraums aufgehoben wird und die Aufhebung den Gewinn aus Gewerbebetrieb ber&uuml;hrt. Der Senat h&auml;lt jedoch daran fest, dass die Aufhebung des Einkommensteuerbescheids aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden nicht zur Aufhebung oder &Auml;nderung des entsprechenden Gewerbesteuermessbescheids f&uuml;hrt und die H&ouml;he eines etwaigen Gewerbeertrags gem&auml;&szlig; &sect; 7 GewStG &#8211;und damit auch im Streitfall&#8211; verfahrensrechtlich selbstst&auml;ndig zu ermitteln ist (Senatsurteil vom 13. November 1991 X R 48\/91, BFHE 166, 367, BStBl II 1992, 351).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Gegenr&uuml;ge des Kl&auml;gers, der Gewerbesteuermessbescheid des streitigen Erhebungszeitraums sei nichtig, ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar weist der Kl&auml;ger zutreffend darauf hin, dass der erkennende Senat im Urteil vom 23. August 2000 X R 27\/98 (BFHE 193, 19, BStBl II 2001, 662) entschieden hat, ein Steuerbescheid sei wegen fehlender hinreichender Bestimmtheit nichtig, wenn er f&uuml;r einen Veranlagungszeitraum ergehe, f&uuml;r den bereits ein &#8211;wirksamer&#8211; Steuerbescheid gegen&uuml;ber demselben Adressaten erlassen worden sei, wenn sich weder aus dem Wortlaut noch im Wege der Auslegung ergebe, ob der zweite Bescheid ein &Auml;nderungsbescheid sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es handelt sich im Streitfall aber nicht um einen &Auml;nderungsbescheid zu einem fr&uuml;heren Gewerbesteuermessbescheid f&uuml;r denselben Betrieb (den Betrieb als Versicherungsvertreter und Immobilienmakler). Das FG hat festgestellt, dass nach der Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r den Grundst&uuml;ckshandel als eigenst&auml;ndigen Betrieb ein erstmaliger Gewerbesteuermessbescheid ergangen ist, der Gegenstand des Rechtsstreits ist. Hieran ist der Senat gebunden (&sect; 118 Abs. 2 FGO). Ein Gewerbetreibender kann mehrere Betriebe verschiedener Art f&uuml;hren. Steuergegenstand ist dann jeweils der einzelne Gewerbebetrieb. Das gilt grunds&auml;tzlich auch dann, wenn die mehreren Betriebe in derselben Gemeinde liegen (Bl&uuml;mich\/Obermeier, &sect; 2 GewStG Rz 42; Abschn. 16 der Gewerbesteuer-Richtlinien 1998). Daher liegen keine sich widersprechenden Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r den denselben Betrieb und denselben Erhebungszeitraum vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Kl&auml;ger hat im streitigen Erhebungszeitraum einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel betrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gewerbesteuerrechtlich gelten dieselben Grunds&auml;tze f&uuml;r die Annahme eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels wie nach &sect; 15 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) f&uuml;r die Einkommensteuer (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 18. Mai 1999 I R 118\/97, BFHE 188, 561, BStBl II 2000, 28). &quot;Gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel&quot; ist die schlagwortartige Sammelbezeichnung f&uuml;r &quot;typische&quot; Sachverhalte, die die positiv normierten Tatbestandsmerkmale des &sect; 15 Abs. 2 EStG erf&uuml;llen und sich nicht als private Verm&ouml;gensverwaltung darstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gewerbebetrieb i.S. des &sect; 15 Abs. 2 EStG ist eine selbstst&auml;ndige nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, wenn sie weder als Aus&uuml;bung von Land- und Forstwirtschaft noch als Aus&uuml;bung eines freien Berufs noch als eine andere selbstst&auml;ndige Arbeit anzusehen ist. Dar&uuml;ber hinaus darf es sich nach der Rechtsprechung bei der T&auml;tigkeit nicht um private Verm&ouml;gensverwaltung handeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH wird die Grenze von der privaten Verm&ouml;gensverwaltung zum Gewerbebetrieb &uuml;berschritten, wenn (bei Vorliegen der in &sect; 15 Abs. 2 EStG genannten Voraussetzungen) nach dem Gesamtbild der Bet&auml;tigung und unter Ber&uuml;cksichtigung der Verkehrsauffassung die Ausnutzung substantieller Verm&ouml;genswerte durch Umschichtung gegen&uuml;ber der Nutzung von Grundbesitz im Sinne einer Fruchtziehung aus zu erhaltenden Substanzwerten (z.B. durch Selbstnutzung oder Vermietung) entscheidend in den Vordergrund tritt (vgl. z.B. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25. Juni 1984 GrS 4\/82, BFHE 141, 405, BStBl II 1984, 751, unter C. III. 3. b aa; seither st&auml;ndige Rechtsprechung; f&uuml;r den gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 3. Juli 1995 GrS 1\/93, BFHE 178, 86, BStBl II 1995, 617; vom 10. Dezember 2001 GrS 1\/98, BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zur Konkretisierung dieser Unterscheidung im Bereich des gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels hat der BFH mit Urteil vom 9. Dezember 1986 VIII R 317\/82 (BFHE 148, 480, 483, BStBl II 1988, 244) die sog. Drei-Objekt-Grenze eingef&uuml;hrt. Sie besagt, dass regelm&auml;&szlig;ig von einem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel auszugehen ist, wenn innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs zwischen Anschaffung und Verkauf mindestens vier Objekte ver&auml;u&szlig;ert werden. Kein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel liegt dagegen im Regelfall vor, sofern weniger als vier Objekte ver&auml;u&szlig;ert werden. Diese Grunds&auml;tze gelten nach Auffassung des Gro&szlig;en Senats des BFH ebenso in den sog. Errichtungsf&auml;llen. Die Rechtsprechung des BFH unterscheidet nicht danach, ob der Steuerpflichtige die ver&auml;u&szlig;erten Objekte lediglich angeschafft oder ob er sie errichtet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Drei-Objekt-Grenze kommt allerdings nur Indizwirkung zu. Steht aufgrund objektiver Umst&auml;nde fest, dass der Grundbesitz mit der unbedingten Absicht erworben oder bebaut worden ist, ihn innerhalb kurzer Zeit zu verkaufen, ist ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel selbst dann zu bejahen, wenn weniger als vier Objekte ver&auml;u&szlig;ert werden (BFH-Urteile vom 18. September 2002 X R 183\/96, BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238; vom 9. Dezember 2002 VIII R 40\/01, BFHE 201, 180, BStBl II 2003, 294; vom 27. November 2008 IV R 38\/06, BFHE 223, 476, BStBl II 2009, 278; vom 17. Dezember 2008 IV R 85\/06, BFHE 224, 84, BFH\/NV 2009, 477).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Grenzen der privaten Verm&ouml;gensverwaltung sind deshalb &uuml;berschritten, wenn beispielsweise das im zeitlichen Zusammenhang mit der Bebauung und Ver&auml;u&szlig;erung erworbene Grundst&uuml;ck schon vor seiner Bebauung verkauft worden ist, wenn ein solches Grundst&uuml;ck von vornherein auf Rechnung und nach den W&uuml;nschen des Erwerbers bebaut wird oder das Bauunternehmen des das Grundst&uuml;ck bebauenden Steuerpflichtigen erhebliche Leistungen f&uuml;r den Bau erbringt (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291). Neben diesen vom Gro&szlig;en Senat des BFH ausdr&uuml;cklich genannten Ausnahmef&auml;llen k&ouml;nnen andere gewichtige Umst&auml;nde auf eine gewerbliche Bet&auml;tigung auch bei einer Ver&auml;u&szlig;erung von weniger als vier Objekten schlie&szlig;en lassen, und zwar dann, wenn sich aus diesen Umst&auml;nden ergibt, dass die ma&szlig;gebenden T&auml;tigkeiten (Anschaffung, Bebauung) in unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht vorgenommen worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Hierbei ist auf die Umst&auml;nde des Einzelfalls abzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wurde das Bauvorhaben beispielsweise nur kurzfristig finanziert, hat der Steuerpflichtige bereits w&auml;hrend der Bauzeit eine Maklerfirma mit dem Verkauf des Objekts beauftragt oder selbst Ver&auml;u&szlig;erungsannoncen geschaltet, wurde gar vor Fertigstellung des Bauwerks ein Vorvertrag mit dem k&uuml;nftigen Erwerber geschlossen oder hat er Gew&auml;hrleistungspflichten &uuml;ber den bei Privatverk&auml;ufen &uuml;blichen Bereich hinaus &uuml;bernommen, kann selbst dann eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht vorliegen, wenn keiner der vom Gro&szlig;en Senat des BFH (in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291) angesprochenen Ausnahmef&auml;lle greift (vgl. Senatsurteile in BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238; vom 27. November 2002 X R 53\/01, BFH\/NV 2003, 1291; vom 5. M&auml;rz 2008 X R 48\/06, BFH\/NV 2008, 1463). Die M&ouml;glichkeit, dass das Geb&auml;ude f&uuml;r Zwecke der eigenen Verm&ouml;gensverwaltung hergestellt wird, scheidet dann aus (vgl. zum Ganzen Senatsurteile in BFHE 200, 293, BStBl II 2003, 238, und in BFH\/NV 2003, 1291; vom 12. Juli 2007 X R 4\/04, BFHE 218, 331, BStBl II 2007, 885).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Auf eine Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht im Zeitpunkt der Bebauung (bzw. der Verpflichtung zur Bebauung) kann nicht allein aus einem engen zeitlichen Zusammenhang zwischen den jeweiligen Aktivit&auml;ten geschlossen werden. Gegenteiliges l&auml;sst sich &#8211;entgegen der Auffassung des FA&#8211; auch nicht aus dem Senatsurteil vom 15. M&auml;rz 2005 X R 39\/03 (BFHE 209, 320, BStBl II 2005, 817) folgern. Die kurze Zeitspanne zwischen Erwerb, Bebauung und Ver&auml;u&szlig;erung kann nur neben anderen Umst&auml;nden als Indiz f&uuml;r die unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht sprechen (vgl. BFH-Urteile vom 25. September 2008 IV R 80\/05, BFHE 223, 86, BStBl II 2009, 266; in BFHE 223, 476, BStBl II 2009, 278; vom 17. Dezember 2008 IV R 72\/07, BFHE 224, 96, BFH\/NV 2009, 1011).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Der unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsentschluss muss im Fall der Bebauung eines danach verkauften Grundst&uuml;cks sp&auml;testens in dem Zeitpunkt gefasst sein, in dem sich der Unternehmer rechtlich bindet, etwa durch Abschluss der auf Bebauung gerichteten Vertr&auml;ge (BFH-Urteile vom 28. April 2005 IV R 17\/04, BFHE 209, 372, BStBl II 2005, 606; in BFHE 223, 476, BStBl II 2009, 278; vom 17. Dezember 2008 IV R 77\/06, BFH\/NV 2009, 1007, BFHE 224, 233).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG ist bei der rechtlichen W&uuml;rdigung des Streitfalls nicht von den vorstehenden Grunds&auml;tzen ausgegangen. Sein Urteil ist deshalb aufzuheben, soweit es &uuml;ber den Gewerbesteuermessbescheid des streitigen Erhebungszeitraums entschieden hat. Die Sacheinlage des Miteigentumsanteils an der Wohnung Nr. 5 in die GmbH geschah in unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht und damit im Rahmen eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat geht mit dem FG davon aus, dass die noch ungeteilt eingebrachte Wohnung Nr. 5 in L nur ein Objekt im Sinne der Rechtsprechung zum gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel ist. Bei einem Mehrfamilienhaus liegen erst dann mehrere Objekte vor, wenn die Teilung nach dem Gesetz &uuml;ber das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht vollzogen worden ist. Erst eine solche Teilung schafft die zivilrechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r die Entstehung selbstst&auml;ndiger Wirtschaftsg&uuml;ter (Senatsurteil vom 18. September 2002 X R 108\/96, BFH\/NV 2003, 455).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger hat den Miteigentumsanteil an der ungeteilten Wohnung Nr. 5 in unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erworben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Das FG hat festgestellt, der Kl&auml;ger habe innerhalb eines Jahres nach der kreditfinanzierten Anschaffung den Miteigentumsanteil an der noch ungeteilten Wohnung Nr. 5 in die GmbH eingebracht, im Vorfeld der Einbringung selbst den Umbau begonnen und die Abgeschlossenheitsbescheinigung beantragt. Es hat zudem ausgef&uuml;hrt, der Kl&auml;ger habe sich noch nicht an den allgemeinen Markt gewandt, um die Ver&auml;u&szlig;erung der zuk&uuml;nftigen Wohnungen durch ihn selbst oder die GmbH voranzutreiben und daraus gefolgert, besondere Umst&auml;nde nach der Vorgabe des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291, die eine unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht indizieren k&ouml;nnten, l&auml;gen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Diese Schlussfolgerung ist durch die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht gedeckt. Daher vermag der Senat ihr nicht beizupflichten. Nach seiner &Uuml;berzeugung (&sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO) erlauben die vom FG festgestellten besonderen Umst&auml;nde im Sinne des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291 und die weiteren Anhaltspunkte nur den Schluss, dass der Kl&auml;ger den Miteigentumsanteil in unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erworben hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hat kurz nach dem Erwerb im streitigen Erhebungszeitraum 1994 begonnen, aus der Wohnung Nr. 5 Objekte anderer Marktg&auml;ngigkeit zu gestalten, indem er selbst die Baugenehmigung erwirkt, mit dem Umbau begonnen und die Abgeschlossenheitsbescheinigung beantragt hat. W&auml;hrend der Bauphase hat er die Wohnung zum Verkehrswert in die GmbH eingebracht und damit vollentgeltlich auf diese &uuml;bertragen. Die Ver&auml;u&szlig;erung eines Bauvorhabens vor Fertigstellung ist ein besonderer Umstand im Sinne des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 197, 240, BStBl II 2002, 291. In der Zusammenschau mit den &uuml;brigen Umst&auml;nden des Streitfalls ist diese Ver&auml;u&szlig;erung Indiz f&uuml;r die bei Erwerb vorhandene unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht des Kl&auml;gers. Eine andere rechtliche W&uuml;rdigung wegen des Beherrschungsverh&auml;ltnisses des Kl&auml;gers zur GmbH ist nicht geboten. Die Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine beherrschte GmbH ist grunds&auml;tzlich Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft im Sinne der Rechtsprechung zum gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel (Senatsurteil vom 19. September 2002 X R 51\/98, BFHE 201, 19, BStBl II 2003, 394 zur Drei-Objekt-Grenze). H&auml;tte der Kl&auml;ger dieselben Aktivit&auml;ten im Vorfeld der Ver&auml;u&szlig;erung entfaltet und den Miteigentumsanteil zu demselben Zeitpunkt nicht an &quot;seine&quot; GmbH, sondern an einen fremden Dritten ver&auml;u&szlig;ert, w&auml;re dies genauso zu w&uuml;rdigen. Die entgeltliche &Uuml;bertragung eines Objekts auf eine vom Steuerpflichtigen beherrschte GmbH im Wege der Einbringung gegen &quot;Mischentgelt&quot; vor Fertigstellung des Objekts ist daher als Indiz f&uuml;r das Vorliegen einer unbedingten Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht ebenso heranzuziehen wie die Ver&auml;u&szlig;erung an einen fremden Dritten vor Fertigstellung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weitere Anhaltspunkte f&uuml;r das Vorliegen eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels sind im Streitfall die zeitliche N&auml;he &#8211;weniger als neun Monate&#8211; zwischen dem Erwerb des Grundst&uuml;cks und der Sacheinlage in die GmbH sowie die Branchenn&auml;he des Kl&auml;gers, der auch als Immobilienmakler t&auml;tig war. Die vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrten Gr&uuml;nde f&uuml;r die Sacheinlage, mittels &Uuml;bertragung des Objekts auf die GmbH sein Gew&auml;hrleistungs- und Haftungsrisiko zu minimieren, f&uuml;hren nicht zu einer anderen W&uuml;rdigung. Im Gegenteil: Sie sind Anzeichen daf&uuml;r, dass der Kl&auml;ger bereits bei Erwerb beabsichtigt hat, die Wohnung Nr. 5 wie ein Bautr&auml;ger zu teilen und die sechs entstehenden Wohnungen &uuml;ber die GmbH zu ver&auml;u&szlig;ern. Er hat zudem mit der Einbringung in die GmbH s&auml;mtliche Finanzierungsverbindlichkeiten aus dem Grundst&uuml;ckserwerb und den Umbaukosten auf die GmbH verlagert und einen bereits entstandenen Wertzuwachs in H&ouml;he der ihm einger&auml;umten Darlehensforderung abgesch&ouml;pft. Schlie&szlig;lich spricht der zeitnahe Beginn der Liquidation im Jahr 2000 nach Ver&auml;u&szlig;erung der letzten Wohnung durch die GmbH daf&uuml;r, dass der Kl&auml;ger den Miteigentumsanteil an der ungeteilten Wohnung Nr. 5 von vornherein in der Absicht erworben hat, die Wohnung zu teilen, auf die GmbH zu &uuml;bertragen und die entstehenden Wohnungen nach Teilung von der GmbH ver&auml;u&szlig;ern zu lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anhaltspunkte, die als gewichtige besondere Umst&auml;nde gegen eine bei Erwerb vorhandene unbedingte Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht sprechen k&ouml;nnten, sind nicht ersichtlich. Das Vorbringen des Kl&auml;gers, er sei wegen des nicht absehbaren teuren Ausbaus des Treppenhauses und des nachtr&auml;glich entstandenen weiteren Finanzierungsbedarfs erst nach dem Beginn der Bebauung gezwungen gewesen, zwei Wohnungen zu ver&auml;u&szlig;ern, habe ansonsten aber &#8211;wie von der GmbH auch durchgef&uuml;hrt&#8211; die fertig gestellten Wohnungen f&uuml;r einige Jahre vermieten wollen, sieht der Senat als Schutzbehauptung an. Angesichts des zielgerichteten Geschehensablaufs im Streitfall spricht alles daf&uuml;r, dass der Kl&auml;ger den Miteigentumsanteil in Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht erworben hat und von Beginn an jedenfalls vollentgeltlich auf seine GmbH &uuml;bertragen wollte. Die GmbH hat nach den Feststellungen des FG zeitnah nach Fertigstellung auch nicht nur zwei Wohnungen ver&auml;u&szlig;ert, sondern drei Wohnungen und innerhalb von f&uuml;nf Jahren nach der Einbringung alle restlichen Wohnungen verkauft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die Sacheinlage in die GmbH ist als Teilnahme des Kl&auml;gers am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr zu werten. Zur Vermeidung von Wiederholungen verweist der Senat auf seine Entscheidung in BFHE 201, 19, BStBl II 2003, 394.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die gewerbliche Bet&auml;tigung des Kl&auml;gers ist nachhaltig. F&uuml;r eine nachhaltige Bet&auml;tigung ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung ausreichend, dass der Steuerpflichtige seine T&auml;tigkeit auf Wiederholung anlegt und mit Wiederholungsabsicht handelt (vgl. Schmidt\/Wacker, EStG, 28. Aufl., &sect; 15 Rz 17, m.w.N.). Dem Kl&auml;ger ging es von Beginn an um die Aufteilung der Wohnung Nr. 5 und die Ver&auml;u&szlig;erung aller einzelnen Wohnungen. Er hat selbst einger&auml;umt, er habe im Zeitpunkt der Einbringung in die GmbH mindestens zwei Wohnungen ver&auml;u&szlig;ern m&uuml;ssen und wollen, um den gestiegenen Finanzierungsbedarf zu decken. Dass er nur ein einzelnes Objekt (die noch ungeteilte Wohnung Nr. 5) im Sinne der Rechtsprechung zum gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel in die GmbH eingebracht hat, f&uuml;hrt angesichts seiner vor der Einbringung schon vorhandenen Wiederholungsabsicht nicht dazu, das Merkmal der Nachhaltigkeit im Streitfall anhand der erh&ouml;hten Anforderungen f&uuml;r sog. &quot;Ein-Objekt-F&auml;lle&quot; zu beurteilen (vgl. Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 17).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Gewerbesteuerrechtlich hat der gewerbliche Grundst&uuml;ckshandel im Streitfall sp&auml;testens mit Beginn der Herstellungsma&szlig;nahmen &#8211;dem Beginn des Umbaus im streitigen Erhebungszeitraum&#8211; begonnen (vgl. BFH-Urteil vom 22. November 1994 VIII R 44\/92, BFHE 176, 138, BStBl II 1995, 900). Der Miteigentumsanteil an der ungeteilten Wohnung Nr. 5 z&auml;hlt zum Umlaufverm&ouml;gen des kl&auml;gerischen Grundst&uuml;ckshandelsbetriebs (vgl. Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 77).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Gegenr&uuml;ge des Kl&auml;gers, das FG h&auml;tte pr&uuml;fen m&uuml;ssen, ob die Einbringung des Miteigentumsanteils im Rahmen des Immobilienmaklerbetriebs und nicht eines eigenst&auml;ndigen Grundst&uuml;ckshandelsbetriebs erfolgt sei, hat keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat hat im Urteil vom 7. Mai 2008 X R 49\/04 (BFHE 221, 144, BStBl II 2008, 711) erkannt, dass die Errichtung und Ver&auml;u&szlig;erung eines Einkaufsmarktes einem Maklerbetrieb zugeordnet werden kann, wenn der Erwerb des Grundst&uuml;cks und die Errichtung des Einkaufsmarktes nicht zuletzt mit Hilfe der Kenntnisse aus der Maklert&auml;tigkeit abgewickelt werden und wenn die Errichtung und Ver&auml;u&szlig;erung von (anderen) Objekten in den folgenden Jahren im Rahmen einer Bautr&auml;ger-GmbH fortgesetzt wird. Gegenstand jener Entscheidung war die Frage, ob ein Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft nach den Umst&auml;nden des dortigen Streitfalls als Gesch&auml;ftsvorfall des Maklerbetriebs oder als nicht steuerbare Ver&auml;u&szlig;erung eines Grundst&uuml;cks im Privatverm&ouml;gen anzusehen war. Offen lie&szlig; der Senat in dieser Entscheidung, ob das Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft selbst schon die Merkmale eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels erf&uuml;llte. Nach denselben Grunds&auml;tzen hat der Senat im Urteil vom 15. M&auml;rz 2005 X R 51\/03 (BFH\/NV 2005, 1532) entschieden, ein vom Steuerpflichtigen zun&auml;chst vermietetes und sp&auml;ter ver&auml;u&szlig;ertes Objekt z&auml;hle nicht zum Privatverm&ouml;gen, sondern zum Betriebsverm&ouml;gen eines Bautr&auml;gerbetriebs, in dem der Steuerpflichtige sich bewusst als gewerblicher Grundst&uuml;cksh&auml;ndler bet&auml;tigte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall erf&uuml;llt aber die Einbringung des Miteigentumsanteils in die GmbH f&uuml;r sich betrachtet schon die Merkmale eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels. Entsprechend hat das FA f&uuml;r den streitigen Erhebungszeitraum zwei getrennte Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r beide Betriebe erlassen. Ein Rechtssatz des Inhalts, dass bei Branchenkundigen die Ver&auml;u&szlig;erung eines Grundst&uuml;cks in unbedingter Ver&auml;u&szlig;erungsabsicht vorrangig dem Betriebsverm&ouml;gen eines schon bestehenden Gewerbebetriebs statt eines daneben gebildeten eigenst&auml;ndigen Grundst&uuml;ckshandelsbetriebs zuzuordnen ist, existiert nicht. Auch umgekehrt ist die Ver&auml;u&szlig;erung eines Betriebsgrundst&uuml;cks in einem Betrieb, der kein Grundst&uuml;ckshandelsbetrieb ist, nicht vorrangig als Gesch&auml;ftsvorfall in einem daneben bestehenden Grundst&uuml;ckshandelsbetrieb zu betrachten (vgl. BFH-Urteil vom 14. Dezember 2006 III R 64\/05, BFH\/NV 2007, 1659 zur Zuordnung eines Grundst&uuml;cks zum Betriebsverm&ouml;gen eines Besitzeinzelunternehmens im Rahmen der Betriebsaufspaltung statt in einem Grundst&uuml;ckshandelsbetrieb). Die Ver&auml;u&szlig;erung eines Grundst&uuml;cks kann demnach je nach Einzelfall entweder in einem eigenst&auml;ndigen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandelsbetrieb oder im Rahmen eines bestehenden oder begonnenen Einzelunternehmens mit einem anderen Gesch&auml;ftszweck erfolgen (vgl. Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 15 Rz 125).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ob sich verschiedene Bet&auml;tigungen als Handeln in separaten Betrieben oder Gesch&auml;ftsvorf&auml;lle in einem einheitlichen Gewerbebetrieb darstellen, ist aufgrund einer Gesamtw&uuml;rdigung der relevanten Merkmale zu entscheiden. Das FG hat im Streitfall keine Feststellungen getroffen, aus denen ersichtlich w&auml;re, dass es sich bei dem Miteigentumsanteil an der Wohnung Nr. 5 um Betriebsverm&ouml;gen des bestehenden Immobilienmaklerbetriebs handeln k&ouml;nnte. Es ist ausschlie&szlig;lich davon ausgegangen, dass das Grundst&uuml;ck zu einem eigenst&auml;ndigen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandelsbetrieb geh&ouml;rte. An diese Tatsachenw&uuml;rdigung des FG, im Streitfall k&auml;men allenfalls zwei getrennte Gewerbebetriebe oder die Zuordnung des Miteigentumsanteils zum Privatverm&ouml;gen in Betracht, ist der Senat gebunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das Verlangen des Kl&auml;gers, nunmehr die Zuordnung des Gesch&auml;ftsvorfalls zu seinem Immobilienmaklerbetrieb zu pr&uuml;fen, stellt daher eine unbeachtliche Gegenr&uuml;ge dar. Ein Steuerpflichtiger, der im finanzgerichtlichen Verfahren obsiegt, ist als Revisionsbeklagter grunds&auml;tzlich befugt, tats&auml;chliche Feststellungen des FG, die sp&auml;ter zu einer ihm ung&uuml;nstigen Entscheidung des BFH f&uuml;hren k&ouml;nnen, bis zum Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem BFH mit Verfahrensr&uuml;gen anzugreifen (sog. Gegenr&uuml;ge, vgl. BFH-Urteil vom 19. M&auml;rz 1970 IV R 72\/69, BFHE 99, 218, BStBl II 1970, 497). Der I. Senat hat im Urteil vom 4. Mai 1977 I R 27\/74 (BFHE 123, 20, BStBl II 1977, 802) dieses R&uuml;gerecht eingeschr&auml;nkt und dem Revisionsbeklagten nur insoweit zuerkannt, wenn er den Sachvortrag nicht schon in der Tatsacheninstanz h&auml;tte vorbringen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. Dieser Einschr&auml;nkung folgt der erkennende Senat. Wird eine prozessuale Mitwirkungspflicht verletzt, handelt es sich um neues tats&auml;chliches Vorbringen, welches in der Revisionsinstanz nicht mehr ber&uuml;cksichtigt werden kann (&sect; 118 Abs. 1 FGO). Diese Rechtsprechung erfasst auch den Tatsachenvortrag zu Gesichtspunkten, zu denen das FG wegen seines materiellen Rechtsstandpunkts &uuml;berhaupt keine oder nur wenige Feststellungen trifft. Im Streitfall hat der Kl&auml;ger im bisherigen Verfahren nicht vorgetragen, der Miteigentumsanteil habe zum Betriebsverm&ouml;gen des Immobilienmaklerbetriebs geh&ouml;rt und sei aus diesem (steuerpflichtig) ver&auml;u&szlig;ert worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der bei der Einbringung erzielte Gewinn ist gewerbesteuerbar und -pflichtig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar kann der Senat auf Grundlage der bisherigen Feststellungen nicht abschlie&szlig;end beurteilen, ob der Kl&auml;ger den Grundst&uuml;ckshandelsbetrieb im Ganzen gem&auml;&szlig; &sect; 20 des Gesetzes &uuml;ber steuerliche Ma&szlig;nahmen bei der &Auml;nderung der Unternehmensform (UmwStG 1977) vom 6. September 1976 zum Teilwert in die GmbH eingebracht hat. Hierzu verweist der Senat auf seine Urteile vom 10. Dezember 2008 in den Parallelverfahren X R 14\/05 (BFH\/NV 2009, 1244) und X R 59\/08 (n.v.). Das FG wird in diesen Verfahren zu kl&auml;ren haben, ob zum Betriebsverm&ouml;gen des Grundst&uuml;ckshandelsbetriebs auch das im Jahr 1994 erworbene und im Erhebungszeitraum 1996 ver&auml;u&szlig;erte Einfamilienhaus &quot;A-Stra&szlig;e&quot; geh&ouml;rte. Folglich steht gegenw&auml;rtig nicht abschlie&szlig;end fest, ob der Kl&auml;ger im Erhebungszeitraum 1994 seinen ganzen Gewerbebetrieb mit allen wesentlichen Betriebsgrundlagen oder nur ein einzelnes Wirtschaftsgut eingebracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Selbst wenn der Kl&auml;ger die tatbestandlichen Voraussetzungen einer Betriebseinbringung gem&auml;&szlig; &sect; 20 UmwStG 1977 erf&uuml;llt haben sollte, ist der Einbringungsgewinn im Streitfall gewerbesteuerbar und -pflichtig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH hat in F&auml;llen der Aufgabe eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels die Ver&auml;u&szlig;erung von Grundst&uuml;cken auch dann stets als (gewerbesteuerbare) laufende Eink&uuml;nfte i.S. des &sect; 15 EStG und nicht als Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne gem&auml;&szlig; &sect; 16 EStG angesehen, wenn das letzte zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rende Grundst&uuml;ck an einen Abnehmer ver&auml;u&szlig;ert wurde und sich daran die Betriebsaufgabe anschloss (vgl. z.B. Senatsurteil vom 25. Januar 1995 X R 76-77\/92, BFHE 176, 426, BStBl II 1995, 388; BFH-Urteil vom 5. Juli 2005 VIII R 65\/02, BFHE 211, 100, BStBl II 2006, 160). Der erforderliche wirtschaftliche Zusammenhang zwischen dem Betriebsaufgabegewinn und der Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung fehle &#8211;so die Rechtsprechung&#8211;, weil die Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erung dem &quot;typuspr&auml;genden Verhalten des Grundst&uuml;cksh&auml;ndlers&quot; (Erwerb und Ver&auml;u&szlig;erung) entspreche. Irrelevant ist sowohl, ob das Grundst&uuml;ck an einen Endkunden, Wiederverk&auml;ufer oder Gro&szlig;abnehmer verkauft wird, als auch in welcher Phase des Durchhandelns, der Grundst&uuml;cksentwicklung, -bebauung, -modernisierung oder -teilung es ver&auml;u&szlig;ert wird (vgl. zur n&auml;heren Begr&uuml;ndung die BFH-Urteile vom 23. Januar 2003 IV R 75\/00, BFHE 201, 278, BStBl II 2003, 467; in BFHE 211, 100, BStBl II 2006, 160). Auch gewerbesteuerrechtlich ist davon auszugehen, dass die Ums&auml;tze aus der Ver&auml;u&szlig;erung von zum Umlaufverm&ouml;gen geh&ouml;renden Grundst&uuml;cken eines gewerblichen Einzelh&auml;ndlers anl&auml;sslich der Betriebsaufgabe dem laufenden Gewinn zuzuordnen sind (ebenso Roser in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, &sect; 7 Rz 347; G&uuml;nters, Finanz-Rundschau 2008, 867, 868).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der VIII. und der IV. Senat des BFH haben die vorstehenden Grunds&auml;tze auf die Ver&auml;u&szlig;erung und Aufgabe von Anteilen an (verm&ouml;gensverwaltenden und gewerblich gepr&auml;gten) grundst&uuml;ckshandelnden Personengesellschaften &uuml;bertragen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 211, 100, BStBl II 2006, 160; vom 14. Dezember 2006 IV R 3\/05, BFHE 216, 233, BStBl II 2007, 777; vom 14. Dezember 2006 IV R 35\/05, BFH\/NV 2007, 692; vom 10. Mai 2007 IV R 69\/04, BFHE 217, 147, BFH\/NV 2007, 2023, und vom 5. Juni 2008 IV R 81\/06, BFHE 222, 295, BFH\/NV 2008, 1751). Der Verkauf eines Anteils f&uuml;hre zwar zur Beendigung der unternehmerischen Bet&auml;tigung in der Personengesellschaft gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 1 Nr. 2 EStG, werde aber &#8211;wenn das Verm&ouml;gen der Personengesellschaft aus Grundst&uuml;cken bestehe, die dem Umlaufverm&ouml;gen zuzuordnen seien&#8211; wie die Ver&auml;u&szlig;erung eines Grundst&uuml;cks durch die Personengesellschaft selbst behandelt. Rechtsfolge ist, dass die Ver&auml;u&szlig;erung des Gesellschaftsanteils nicht zu tarifbeg&uuml;nstigten (nicht gewerbesteuerbaren) Gewinnen gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 1 Nr. 2 EStG, sondern zu laufenden Eink&uuml;nften gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 2 EStG und steuerpflichtigen Gewerbeertr&auml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 7 GewStG f&uuml;hrt. Zur n&auml;heren Begr&uuml;ndung verweist der Senat auf die Ausf&uuml;hrungen im BFH-Urteil in BFHE 216, 233, BStBl II 2007, 777, denen er sich anschlie&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die vorstehenden Grunds&auml;tze erstreckt der Senat auf den Streitfall, sofern der Kl&auml;ger seinen gesamten Betrieb gem&auml;&szlig; &sect; 20 Abs. 1 UmwStG 1977 in die GmbH eingebracht haben sollte. Selbst wenn die Voraussetzungen einer Einbringung vorgelegen haben sollten, w&auml;re der Einbringungsgewinn des Kl&auml;gers damit laufender (gewerbesteuerbarer) Gewinn, soweit er auf den eingebrachten Miteigentumsanteil an der Wohnung Nr. 5 entf&auml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einer Einbringung gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten und weitere Gegenleistungen &#8211;wie im Streitfall&#8211; handelt es sich grunds&auml;tzlich um eine Betriebsver&auml;u&szlig;erung gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 1 Nr. 1 EStG (vgl. Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 16 Rz 22). Nach der vorgenannten Rechtsprechung des VIII. und des IV. Senats des BFH ist f&uuml;r die Abgrenzung von laufenden Gewerbeertr&auml;gen und nicht steuerbaren Betriebsver&auml;u&szlig;erungsgewinnen jedoch nicht erheblich, ob die Grundst&uuml;cke des gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels wirtschaftlich betrachtet &quot;im Wege der Anteilsver&auml;u&szlig;erung&quot; oder wie bei einem Einzelunternehmer durch die Ver&auml;u&szlig;erung des letzten Grundst&uuml;cks mit anschlie&szlig;ender Betriebsaufgabe &uuml;bertragen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Macht es aber f&uuml;r die Einordnung der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne als steuerbare oder nicht steuerbare Gewerbeertr&auml;ge gem&auml;&szlig; &sect; 7 GewStG keinen Unterschied, ob der Steuerpflichtige den Grundst&uuml;ckshandel im Wege der Ver&auml;u&szlig;erung einer Sachgesamtheit (Mitunternehmeranteil) beendet oder als Einzelunternehmer sein letztes Grundst&uuml;ck ver&auml;u&szlig;ert, kann f&uuml;r die Betriebsbeendigung des gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels im Wege einer Einbringung zum Teilwert (wie im Streitfall) nichts anderes gelten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In beiden F&auml;llen beendet der Steuerpflichtige sein unternehmerisches Engagement im Grundst&uuml;ckshandel. Erzielt er wegen einer Einbringung zum Zwischen- oder Teilwert einen Einbringungsgewinn, rechtfertigt die Mit&uuml;bertragung anderer aktiver Wirtschaftsg&uuml;ter und Verbindlichkeiten neben den Grundst&uuml;cken des Umlaufverm&ouml;gens es nicht, den Einbringungsgewinn insgesamt als nicht gewerbesteuerbaren Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn zu behandeln. Als laufender Gewerbeertrag ist aber nur der auf die Grundst&uuml;cke im Umlaufverm&ouml;gen entfallende Teil des Einbringungsgewinns zu erfassen; ggf. ist der Teilgewinn im Wege der Sch&auml;tzung zu sondern (vgl. hierzu das BFH-Urteil in BFHE 217, 147, BFH\/NV 2007, 2023).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Hinsichtlich der H&ouml;he des angesetzten Gewerbeertrags ist die Sache nicht entscheidungsreif und daher an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wie bereits unter II. 5. dargelegt, ist offen, ob sich die Einbringung des Miteigentumsanteils als Einbringung des gesamten Grundst&uuml;ckshandelsbetriebs in die GmbH oder als Ver&auml;u&szlig;erung eines einzelnen Grundst&uuml;cks an die GmbH darstellt. Das FG wird im zweiten Rechtszug im Streitfall &#8211;und nach den Urteilen des Senats vom 10. Dezember 2008 in den Parallelverfahren X R 14\/05 und X R 59\/08&#8211; zu kl&auml;ren haben, welche Grundst&uuml;cke zum Betriebsverm&ouml;gen des Grundst&uuml;ckshandelsbetriebs im Erhebungszeitraum 1994 z&auml;hlen, in dem der Kl&auml;ger auch das Einfamilienhaus &quot;A-Stra&szlig;e&quot; erworben hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) W&auml;re im Streitfall der gesamte Grundst&uuml;ckshandelsbetrieb gem&auml;&szlig; &sect; 20 UmwStG 1977 eingebracht worden, neigt der Senat dazu, den behaupteten sp&auml;teren Ausfall der seitens der GmbH einger&auml;umten Darlehensforderung &#8211;dessen Umst&auml;nde noch zu kl&auml;ren sind&#8211; im streitigen Erhebungszeitraum dem Grunde nach als r&uuml;ckwirkendes Ereignis gem&auml;&szlig; &sect; 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 der Abgabenordnung f&uuml;r ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hig zu halten. Im Streitfall w&auml;re zwar &#8211;wie unter II. 5. erl&auml;utert&#8211; der Einbringungsgewinn gem&auml;&szlig; &sect; 20 UmwStG 1977 ausnahmsweise wegen der besonderen Wertungen des gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels als (laufender) gewerbesteuerbarer Gewinn zu behandeln. Es handelte sich aber dennoch um einen Gewinn, der im Zusammenhang mit der Beendigung des Grundst&uuml;ckshandelbetriebs entstanden w&auml;re und auf den deshalb die Grunds&auml;tze f&uuml;r nachtr&auml;glich ausgefallene Kaufpreisforderungen und andere Entgelte bei Betriebsver&auml;u&szlig;erungen entsprechende Anwendung finden k&ouml;nnten (vgl. zu den Einzelheiten Schmidt\/Wacker, a.a.O., &sect; 16 Rz 360 ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG wird ferner zu kl&auml;ren haben, ob der Vortrag des Kl&auml;gers zutrifft, er habe weitere Anschaffungs- oder Herstellungskosten getragen, die bislang nicht ber&uuml;cksichtigt worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.6.2009, X R 36\/06 Begr&uuml;ndung eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels durch Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine beherrschte GmbH &#8211; Gewerbesteuerbarkeit des Einbringungsgewinns &#8211; Ausfall einer bei Einbringung einger&auml;umten Darlehensforderung als r&uuml;ckwirkendes Ereignis &#8211; Aufhebung des ESt-Bescheides aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden f&uuml;hrt nicht zur Aufhebung oder &Auml;nderung des Gewerbesteuermessbescheids &#8211; Verfahrensr&uuml;gen des vor dem FG obsiegenden &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-36-06-begruendung-eines-gewerblichen-grundstueckshandels-durch-einbringung-eines-grundstuecks-in-eine-beherrschte-gmbh-gewerbesteuerbarkeit-des-einbringungsgewinns-ausfall-einer-bei-einbringung-ei\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;36\/06 &#8211; Begr&uuml;ndung eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels durch Einbringung eines Grundst&uuml;cks in eine beherrschte GmbH &#8211; Gewerbesteuerbarkeit des Einbringungsgewinns &#8211; Ausfall einer bei Einbringung einger&auml;umten Darlehensforderung als r&uuml;ckwirkendes Ereignis &#8211; Aufhebung des ESt-Bescheides aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden f&uuml;hrt nicht zur Aufhebung oder &Auml;nderung des Gewerbesteuermessbescheids &#8211; Verfahrensr&uuml;gen des vor dem FG obsiegenden Revisionsbeklagten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14385"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14385\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}