{"id":14391,"date":"2012-12-19T15:30:22","date_gmt":"2012-12-19T13:30:22","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14391"},"modified":"2012-12-19T15:30:22","modified_gmt":"2012-12-19T13:30:22","slug":"vi-r-69-06-veraeusserungsgewinn-aus-einer-kapitalbeteiligung-an-einem-unternehmen-als-einkuenfte-nach-par-19-estg-abgrenzung-von-einkuenften-aus-nichtselbstaendiger-arbeit-zu-anderen-einkunftsarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-69-06-veraeusserungsgewinn-aus-einer-kapitalbeteiligung-an-einem-unternehmen-als-einkuenfte-nach-par-19-estg-abgrenzung-von-einkuenften-aus-nichtselbstaendiger-arbeit-zu-anderen-einkunftsarten\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;69\/06 &#8211; Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen als Eink&uuml;nfte nach &sect; 19 EStG &#8211; Abgrenzung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu anderen Einkunftsarten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.6.2009, VI R 69\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen als Eink&uuml;nfte nach &sect; 19 EStG &#8211; Abgrenzung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu anderen Einkunftsarten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen f&uuml;hrt nicht allein deshalb zu Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, weil die Kapitalbeteiligung von einem Arbeitnehmer des Unternehmens gehalten und nur Arbeitnehmern angeboten worden war.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Streitig ist, ob die Differenz zwischen Ausgabekurs und Einl&ouml;sungskurs einer vom Arbeitgeber des Steuerpflichtigen ausgegebenen Beteiligung (sog. &quot;EVA-Zertifikate&quot;) zu einkommensteuerpflichtigen Lohneink&uuml;nften f&uuml;hrt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger), Eheleute, wurden f&uuml;r das Streitjahr (1999) zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Der Kl&auml;ger erzielte als Vorstand einer Tochtergesellschaft des H-Konzerns Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) &auml;nderte die bestandskr&auml;ftige Einkommensteuerveranlagung der Kl&auml;ger f&uuml;r das Streitjahr nach &sect; 173 Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung mit Einkommensteuer&auml;nderungsbescheid vom 16. Dezember 2003, indem es die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit um 38 849 DM h&ouml;her ansetzte und die Einkommensteuer der Kl&auml;ger dementsprechend erh&ouml;hte. Grundlage daf&uuml;r war eine Kontrollmitteilung des Finanzamts &#8230; . Danach hatte der Kl&auml;ger 1997 von seinem Arbeitgeber sog. &quot;EVA-Zertifikate&quot; mit Anschaffungskosten in H&ouml;he von 100 000 DM erworben und daf&uuml;r bei deren R&uuml;ckgabe am 4. Januar 1999&nbsp;&nbsp;138 849 DM erhalten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Zertifikate konnten leitende Angestellte des H-Konzerns und seiner Tochtergesellschaften in Form von Schuldverschreibungen erwerben, um sich am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen. Die Zertifikate konnten nach einer Mindesthaltefrist von f&uuml;nf Jahren zum Kurswert an die Gesellschaft zur&uuml;ckgegeben werden. Die maximale Haltedauer betrug zehn Jahre. Bei Ausscheiden aus dem Unternehmen hatten der Arbeitnehmer und der Emittent jeweils ein vorzeitiges K&uuml;ndigungsrecht. Die Zertifikate konnten nur mit Zustimmung der Firma und nur auf andere Zeichnungsberechtigte &uuml;bertragen werden. Mit Zustimmung konnten die Zertifikate auch auf Ehepartner, Eltern oder Kinder &uuml;bertragen werden, jedoch auch hier mit der K&uuml;ndigungsm&ouml;glichkeit f&uuml;r den Emittenten, wenn der Zeichner aus der Firma ausschied. Der Kurswert richtete sich nach der Marktentwicklung des Unternehmens unter Ber&uuml;cksichtigung des Economic Value Added (EVA) zuz&uuml;glich einer Risikopr&auml;mie von 6 % auf Grundlage des im jeweiligen Gesch&auml;ftsjahr erzielten Ergebnisses nach Steuern vor den Kosten des Eigen- und Fremdkapitals. Ausgangspunkt war der bilanzielle Jahres&uuml;berschuss nach Steuern, der um den Zinsaufwand nach Steuern und die Jahresabschreibung auf Gesch&auml;fts- und Firmenwert erh&ouml;ht und um den Abgang kumulierter Abschreibungen auf Gesch&auml;fts- und Firmenwerte vermindert wurde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach erfolglosem Einspruch wandten sich die Kl&auml;ger mit ihrer Klage gegen den &Auml;nderungsbescheid. Sie machten im Wesentlichen geltend, dass die &Uuml;bersch&uuml;sse aus der Einl&ouml;sung der Zertifikate private Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fte i.S. der &sect;&sect; 22, 23 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) seien, die wegen Ablaufs der einj&auml;hrigen Haltefrist nicht der Besteuerung unterl&auml;gen. Mit deren Erwerb sei kein Anrecht auf einen bei Ausgabe feststehenden oder erreichbaren Abrechnungsbetrag verbunden gewesen. Der Abrechnungsbetrag h&auml;tte auch erheblich unter dem Zeichnungsbetrag liegen und im Extremfall sogar zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals f&uuml;hren k&ouml;nnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) wies die Klage aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2007, 512 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der dagegen eingelegten Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger beantragen,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        das Urteil des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 9. November 2006&nbsp;&nbsp;6 K 105\/06 aufzuheben und den Bescheid des FA vom 16. Dezember 2003 &uuml;ber Einkommensteuer 1999 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 8. September 2004 abzu&auml;ndern und die Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit um 38 849 DM herabzusetzen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>                    die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.        <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Zu den Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit geh&ouml;ren nach &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. &sect; 8 Abs. 1 EStG alle G&uuml;ter, die in Geld oder Geldeswert bestehen und die dem Arbeitnehmer aus dem Dienstverh&auml;ltnis f&uuml;r das Zurverf&uuml;gungstellen seiner individuellen Arbeitskraft zuflie&szlig;en.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Vorteile werden &quot;f&uuml;r&quot; eine Besch&auml;ftigung gew&auml;hrt, wenn sie durch das individuelle Dienstverh&auml;ltnis des Arbeitnehmers veranlasst sind. Das ist der Fall, wenn der Vorteil mit R&uuml;cksicht auf das Dienstverh&auml;ltnis einger&auml;umt wird und sich die Leistung im weitesten Sinne als Gegenleistung f&uuml;r das Zurverf&uuml;gungstellen der individuellen Arbeitskraft des Arbeitnehmers erweist. Kein Arbeitslohn liegt allerdings u.a. vor, wenn die Zuwendung wegen anderer Rechtsbeziehungen oder wegen sonstiger, nicht auf dem Dienstverh&auml;ltnis beruhender Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gew&auml;hrt wird (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. M&auml;rz 1985 VI R 170\/82, BFHE 143, 544, BStBl II 1985, 529; vom 1. Februar 2007 VI R 72\/05, BFH\/NV 2007, 898; vom 19. Juni 2008 VI R 4\/05, BFHE 222, 353, BStBl II 2008, 826; BFH-Beschl&uuml;sse vom 17. Januar 2005 VI B 30\/04, BFH\/NV 2005, 884; vom 28. Juni 2007 VI B 23\/07, BFH\/NV 2007, 1870; jeweils m.w.N.; Breinersdorfer, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect; 19 Rz B 325, m.w.N.; Pfl&uuml;ger in Herrmann\/ Heuer\/Raupach, &sect; 19 EStG Rz 190; Schmidt\/Drenseck, EStG, 28. Aufl., &sect; 19 Rz 29; Schneider, Der Betrieb 2006, Beilage 6 S. 51 ff.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Ob ein Leistungsaustausch zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit oder aufgrund einer Sonderrechtsbeziehung einer anderen Einkunftsart oder dem nicht einkommensteuerbaren Bereich zuzurechnen ist, ist aufgrund einer in erster Linie der Tatsacheninstanz obliegenden tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung zu entscheiden; in diese sind allerdings alle wesentlichen Umst&auml;nde des Einzelfalles einzubeziehen. So sind Vorteile durch vom Arbeitsverh&auml;ltnis unabh&auml;ngige und eigenst&auml;ndige Sonderrechtsbeziehungen veranlasst, wenn ihnen andere Erwerbsgrundlagen als die der Nutzung der eigenen Arbeitskraft des Arbeitnehmers zugrunde liegen. Als solche kommen insbesondere entgeltlich &uuml;bertragene oder auf Zeit &uuml;berlassene Sachen oder Rechte in Betracht, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber sich zur Nutzung &uuml;berlassen. Solche Rechtsbeziehungen zeigen ihre Unabh&auml;ngigkeit und Eigenst&auml;ndigkeit insbesondere dadurch, dass diese auch selbst&auml;ndig und losgel&ouml;st vom Arbeitsverh&auml;ltnis bestehen k&ouml;nnten. Nutzt etwa ein Arbeitgeber aus eigenem betrieblichen Interesse ein ihm vom Arbeitnehmer mietweise &uuml;berlassenes Grundst&uuml;ck, begr&uuml;nden Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein Mietrechtsverh&auml;ltnis, wie es auch zwischen fremden Dritten bestehen k&ouml;nnte. Daraus erzielte Ertr&auml;ge erweisen sich dann nicht als Nutzung der Erwerbsgrundlage Arbeitskraft; sie sind deshalb nicht den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zuzuordnen, auch wenn die Beteiligten zugleich durch ein arbeitsrechtliches Verh&auml;ltnis miteinander verbunden sind. Die zur Eink&uuml;nfteerzielung genutzte Erwerbsgrundlage ist vielmehr das Geb&auml;ude oder das Grundst&uuml;ck, daraus erzielte Eink&uuml;nfte k&ouml;nnen dann als solche aus Vermietung und Verpachtung zu qualifizieren sein (BFH-Urteile vom 7. Juni 2002 VI R 145\/99, BFHE 199, 322, BStBl II 2002, 829; vom 16. September 2004 VI R 25\/02, BFHE 207, 457, BStBl II 2006, 10). Entsprechendes gilt, wenn der Arbeitnehmer sich an seinem Arbeitgeber kapitalm&auml;&szlig;ig beteiligt. Auch hier kann der Aktienbesitz eigenst&auml;ndige Erwerbsgrundlage sein, so dass damit in Zusammenhang stehende Erwerbseinnahmen und Erwerbsaufwendungen in keinem einkommensteuerrechtlich erheblichen Veranlassungszusammenhang zum Arbeitsverh&auml;ltnis stehen. Der Arbeitnehmer nutzt in diesem Fall sein Kapital als eine vom Arbeitsverh&auml;ltnis unabh&auml;ngige und eigenst&auml;ndige Erwerbsgrundlage zur Eink&uuml;nfteerzielung, die daraus erzielten Ertr&auml;ge sind daher keine Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, sondern solche aus Kapitalverm&ouml;gen (BFH-Urteil vom 5. April 2006 IX R 111\/00, BFHE 213, 341, BStBl II 2006, 654). Der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen f&uuml;hrt daher jedenfalls nicht allein deshalb zu Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, weil die Beteiligung von einem Arbeitnehmer des Unternehmens gehalten und ver&auml;u&szlig;ert wurde und auch nur Arbeitnehmern angeboten worden war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Nach Ma&szlig;gabe dieser Grunds&auml;tze tragen die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht dessen W&uuml;rdigung, dass der streitige Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten des Zertifikates und dem Einl&ouml;sungsbetrag ein durch das Arbeitsverh&auml;ltnis des Kl&auml;gers veranlasster Vorteil war.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Zwischen dem Zeichner und dem Emittenten bestand eine eigenst&auml;ndige Sonderrechtsbeziehung, die Grundlage der Kapital&uuml;berlassung an den Emittenten war. Es ist indessen nicht ersichtlich, auf Grundlage welcher Feststellungen das FG zu der W&uuml;rdigung gelangen konnte, dass trotz dieser festgestellten eigenst&auml;ndigen Sonderrechtsbeziehung nicht die Kapital&uuml;berlassung, sondern das Arbeitsverh&auml;ltnis Grundlage der streitigen Kursgewinne sei. Allein der Umstand, dass nur leitende Angestellte des Unternehmens die Zertifikate erwerben konnten, gen&uuml;gt hierf&uuml;r nicht. Es ist nicht festgestellt, dass die Begebung des Zertifikates einer Aktienoption &auml;hnlich Anreizlohn h&auml;tte sein sollen (vgl. Senatsurteile vom 19. Dezember 2006 VI R 136\/01, BFHE 216, 251, BStBl II 2007, 456; vom 15. M&auml;rz 2007 VI R 3\/03, BFH\/NV 2007, 1301) und mit den Zertifikaten rechtlich und tats&auml;chlich kein Verlustrisiko verbunden gewesen w&auml;re. Auch weitere Feststellungen daf&uuml;r, dass zwischen dem mittels der Zertifikate erwirtschafteten Kursgewinn und dem Arbeitsverh&auml;ltnis ein lohnsteuerrechtlich erheblicher Veranlassungszusammenhang besteht, sind nicht getroffen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats ist es zwar nicht ausgeschlossen, dass ein geldwerter Vorteil auch dann durch das Dienstverh&auml;ltnis veranlasst ist, wenn ein weiteres Rechtsverh&auml;ltnis etwa in Form eines Darlehensvertrags neben das Arbeitsverh&auml;ltnis tritt. Zu Recht hat die Vorentscheidung insoweit auf die Urteile des erkennenden Senats vom 23. Juni 2005 VI R 10\/03 (BFHE 209, 559, BStBl II 2005, 770) und VI R 124\/99 (BFHE 209, 549, BStBl II 2005, 766) Bezug genommen. Danach setzt jedoch die Veranlassung des Vorteils durch das Dienstverh&auml;ltnis voraus, dass das weitere Rechtsverh&auml;ltnis seinerseits aus dem Arbeitsverh&auml;ltnis resultierte, auf dessen Grundlage der Arbeitnehmer einen Vorteil erlangte, der nicht allein schon in der Leistungsbeziehung des weiteren Rechtsverh&auml;ltnisses seine Grundlage hatte. So war in den dort entschiedenen Streitf&auml;llen die Darlehensgew&auml;hrung f&uuml;r die Arbeitnehmer vorteilhaft, indem der Darlehensvertrag ihnen die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnete, Aktien zu einem unter dem Kurswert liegenden Preis zu erwerben. Im Umfang dieser Verbilligung verblieb eine vom Arbeitgeber stammende Zuwendung, die allein durch das Arbeitsverh&auml;ltnis veranlasst war und daher sowohl dem Grunde als auch der H&ouml;he nach als Vorteil aus dem Arbeitsverh&auml;ltnis qualifiziert werden konnte. Die Verbilligung hatte ihre Grundlage im Arbeitsverh&auml;ltnis; der sich in H&ouml;he der Verbilligung ergebende Vorteil war dann ein solcher aus dem Arbeitsverh&auml;ltnis.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Eine solche verbilligte &Uuml;berlassung der Zertifikate ist im Streitfall nicht festgestellt. Der Kl&auml;ger hat zwar sowohl im Einspruchs- als auch im Klageverfahren jeweils unwidersprochen vorgetragen, dass die Zertifikate zu einem angemessenen Preis erworben und auch wieder zur&uuml;ckgegeben worden seien. Das FG hat indessen dazu keine Feststellungen getroffen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (1) Allein der Umstand, dass die Zertifikate nur leitenden Angestellten angeboten worden waren, schlie&szlig;t jedenfalls noch nicht aus, dass der mit diesen Zertifikaten erzielte Kursgewinn seine Ursache allein in der Kapitalbegebung hatte und damit als ein nicht aus dem Arbeitsverh&auml;ltnis resultierender Vorteil zu qualifizieren ist. Denn jede Form der Mitarbeiterbeteiligung ist naturgem&auml;&szlig; auf die Arbeitnehmer bezogen, und zwar auch dann, wenn der Arbeitgeber nur einen Teil seiner Arbeitnehmer an seinem Unternehmen beteiligen m&ouml;chte. Auch eine solche Form der Mitarbeiterbeteiligung schlie&szlig;t es nicht aus, dass damit ein Sonderrechtsverh&auml;ltnis begr&uuml;ndet wurde, das unabh&auml;ngig vom Arbeitsverh&auml;ltnis besteht und insbesondere den gesamten Leistungsaustausch der Vertragspartner abbildet, ohne dass daneben noch dem Arbeitsverh&auml;ltnis zuzuordnende, lohnsteuerrechtlich erhebliche Leistungen vorliegen m&uuml;ssten. Es gibt auch keinen Grundsatz, dass s&auml;mtliche Kursgewinne, die durch an Arbeitnehmer verbilligt ausgegebene Aktien oder durch sonstige Formen der Mitarbeiterbeteiligung erwirtschaftet wurden, in vollem Umfang, n&auml;mlich &uuml;ber die Verbilligung hinaus, als Vorteile aus dem Dienstverh&auml;ltnis i.S. des &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG zu qualifizieren w&auml;ren. Entsprechendes gilt f&uuml;r damit erwirtschaftete Kursverluste.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (2) Angesichts dessen ist es grunds&auml;tzlich auch unerheblich, wenn der Emittent und Arbeitgeber bei einer Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses ein Sonderk&uuml;ndigungsrecht hatte. Denn auch ein solches K&uuml;ndigungsrecht ist letztlich nur Ausdruck und Folge der Mitarbeiterbeteiligung, rechtfertigt f&uuml;r sich allein aber noch nicht die Annahme, dass dadurch lohnsteuerrechtlich Erhebliches zugewendet werden soll.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die W&uuml;rdigung des FG, dass der aus dem Zertifikat stammende Vorteil durch das Arbeitsverh&auml;ltnis veranlasst war, ist schlie&szlig;lich auch in sich widerspr&uuml;chlich und tr&auml;gt daher auch deshalb nicht die ausgesprochene Rechtsfolge, dass der Unterschied zwischen den Anschaffungskosten des Zertifikates und dem R&uuml;ckgabepreis zu Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit f&uuml;hrt. Denn einerseits nahm das FG dem Grunde nach hinsichtlich der Anwendung des &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG einen aus dem Arbeitsverh&auml;ltnis stammenden Vorteil an, gelangte andererseits aber hinsichtlich der Anwendung des &sect; 34 EStG zu der W&uuml;rdigung, dass das Entgelt f&uuml;r die &Uuml;berlassung des Kapitals auf Zeit gew&auml;hrt worden sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Das FG wird im zweiten Rechtsgang entsprechende Feststellungen nachzuholen und auf deren Grundlage erneut zu w&uuml;rdigen haben, inwieweit die Gewinne aus den Zertifikaten als Lohneink&uuml;nfte zu erfassen sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Weiter wird das FG zu beachten haben, dass nach &sect; 34 Abs. 1 EStG in der f&uuml;r das Streitjahr ma&szlig;geblichen Fassung die Einkommensteuer auf die im zu versteuernden Einkommen enthaltenen au&szlig;erordentlichen Eink&uuml;nfte nach der sog. F&uuml;nftelregelung zu berechnen ist. Als au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte kommen gem&auml;&szlig; &sect; 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG Verg&uuml;tungen f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sollte das FG auf Grundlage der nachgeholten Feststellungen zu dem Ergebnis kommen, dass im Streitfall die Zertifikate doch lohnsteuerrechtlich erhebliche Vorteile begr&uuml;nden, wird angesichts der vorgesehenen Laufzeit der Zertifikate von f&uuml;nf bis zehn Jahren und der im Streitfall tats&auml;chlichen Haltedauer von zwei Jahren der geldwerte Vorteil in &auml;hnlicher Weise Anreizlohn f&uuml;r die tats&auml;chliche Laufzeit des Zertifikates sein, wie geldwerte Vorteile aus Aktienoptionen regelm&auml;&szlig;ig Anreizlohn f&uuml;r die tats&auml;chliche Laufzeit der Option bis zu ihrer Erf&uuml;llung darstellen (dazu zuletzt Senatsbeschluss vom 10. Juli 2008 VI R 70\/06, BFH\/NV 2008, 1828, m.w.N.; Paetsch, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2009, 132).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.6.2009, VI R 69\/06 Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen als Eink&uuml;nfte nach &sect; 19 EStG &#8211; Abgrenzung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu anderen Einkunftsarten Leits&auml;tze Der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen f&uuml;hrt nicht allein deshalb zu Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, weil die Kapitalbeteiligung von einem Arbeitnehmer des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-69-06-veraeusserungsgewinn-aus-einer-kapitalbeteiligung-an-einem-unternehmen-als-einkuenfte-nach-par-19-estg-abgrenzung-von-einkuenften-aus-nichtselbstaendiger-arbeit-zu-anderen-einkunftsarten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;69\/06 &#8211; Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus einer Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen als Eink&uuml;nfte nach &sect; 19 EStG &#8211; Abgrenzung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu anderen Einkunftsarten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14391","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14391"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14391\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}