{"id":14446,"date":"2012-12-19T16:11:30","date_gmt":"2012-12-19T14:11:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14446"},"modified":"2012-12-19T16:11:30","modified_gmt":"2012-12-19T14:11:30","slug":"v-r-3-07-eugh-vorlage-zur-abgrenzung-von-restaurationsleistungen-dienstleistungen-und-lieferungen-von-nahrungsmitteln-verkauf-von-popcorn-und-nachos-im-kino-zubereitung-zum-sofortigen-verzehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-3-07-eugh-vorlage-zur-abgrenzung-von-restaurationsleistungen-dienstleistungen-und-lieferungen-von-nahrungsmitteln-verkauf-von-popcorn-und-nachos-im-kino-zubereitung-zum-sofortigen-verzehr\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;3\/07 &#8211; EuGH-Vorlage zur Abgrenzung von Restaurationsleistungen (Dienstleistungen) und Lieferungen von Nahrungsmitteln &#8211; Verkauf von Popcorn und Nachos im Kino &#8211; Zubereitung zum sofortigen Verzehr"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Entscheidung vom 27.10.2009, V R 3\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">EuGH-Vorlage zur Abgrenzung von Restaurationsleistungen (Dienstleistungen) und Lieferungen von Nahrungsmitteln &#8211; Verkauf von Popcorn und Nachos im Kino &#8211; Zubereitung zum sofortigen Verzehr<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Dem EuGH werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/p>\n<p>1. Handelt es sich um eine Lieferung i.S. von Art. 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG, wenn zum sofortigen Verzehr zubereitete Speisen oder Mahlzeiten abgegeben werden?<\/p>\n<p>2. Kommt es f&uuml;r die Beantwortung der Frage 1 darauf an, ob zus&auml;tzliche Dienstleistungselemente erbracht werden (Nutzungs&uuml;berlassung von Tischen, St&uuml;hlen, sonstigen Verzehrvorrichtungen, Pr&auml;sentation eines Kinoerlebnisses)?<\/p>\n<p>3. Falls die Frage zu 1 bejaht wird: Ist der Begriff &quot;Nahrungsmittel&quot; im Anhang H Kategorie 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG dahin auszulegen, dass darunter nur Nahrungsmittel &quot;zum Mitnehmen&quot; fallen, wie sie typischerweise im Lebensmittelhandel verkauft werden, oder fallen darunter auch Speisen oder Mahlzeiten, die &#8211;durch Kochen, Braten, Backen oder auf sonstige Weise&#8211; zum sofortigen Verzehr zubereitet worden sind?<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Frage, ob Ums&auml;tze aus dem Verkauf von Popcorn und Nachos als sonstige Leistung zu besteuern sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) betreibt an mehreren Standorten in Deutschland Kinos.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Neben diversen S&uuml;&szlig;waren und Getr&auml;nken k&ouml;nnen Kinobesucher in den Foyers auch Popcorn und Tortilla-Chips (Nachos) in verschiedenen Gr&ouml;&szlig;en erwerben. An den Verkaufsst&auml;nden selbst sind keine Verzehrtheken angebracht. In den Foyers der Kinos befinden sich jedoch in unterschiedlicher Anzahl jeweils Stehtische, Barhocker, zum Teil Sitzb&auml;nke, St&uuml;hle, Sitztische und teilweise sog. Stehboards bzw. Wandtresen. Es sind jedoch nicht in allen Kinos s&auml;mtliche der genannten Einrichtungsgegenst&auml;nde vorhanden. In einzelnen Kinos&auml;len sind Getr&auml;nkehalter an den Kinosesseln angebracht. Sonstige Ablagefl&auml;chen sind in den Kinos&auml;len nicht vorhanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Popcorn wird dadurch hergestellt, dass Zucker, Mais, Popcornsalz und Fett in einem bestimmten Verh&auml;ltnis in eine Popcornmaschine gef&uuml;llt wird. Durch Erhitzen brechen die Maisk&ouml;rner und quellen auf. Ein Teil der Ware gelangt danach umgehend in die an der Verkaufstheke vorhandenen Tresenw&auml;rmer, in denen das Popcorn mittels warmer Luft lauwarm gehalten wird. Bei einer Bestellung wird aus diesem Tresenw&auml;rmer das Popcorn mittels einer Schaufel in unterschiedlich gro&szlig;e Papiert&uuml;ten gef&uuml;llt und an den Kinobesucher verkauft. Die restliche Ware wird in gro&szlig;en T&uuml;ten oder Wannen gelagert und dann nach Bedarf in die Tresenw&auml;rmer umgef&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Nachos werden in der Regel in Packungen zu je 500 g bei Lieferanten bestellt. Ein Teil der Ware gelangt dann ebenfalls in einen Tresenw&auml;rmer, in dem die Nachos lauwarm gehalten werden. Zu den Nachos werden verschiedene Dips angeboten. Diese werden in gr&ouml;&szlig;eren Beh&auml;ltern servierfertig angeliefert. Die servierfertigen Saucen werden zum Teil gew&auml;rmt und portioniert. Ein Teil der Salsasauce wird in eine extra hierf&uuml;r vorgesehene Schale am Tresen umgef&uuml;llt, aus der dann die Portionierung erfolgt. Die K&auml;sesauce wird in einem speziellen Gef&auml;&szlig; &quot;servierfertig&quot; erw&auml;rmt und daraus bei Bedarf portioniert. Bei einer Bestellung wird eine Einwegschale, die ein gr&ouml;&szlig;eres Fach f&uuml;r die Nachos und ein kleineres f&uuml;r den Dip enth&auml;lt, von einem Mitarbeiter mit den lauwarmen Nachos und der gew&uuml;nschten Sauce bef&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In der Umsatzsteuervoranmeldung f&uuml;r Juni 2005 erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin die Ums&auml;tze aus dem Verkauf des Popcorns und der Nachos als dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegende Ums&auml;tze. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) stimmte der Voranmeldung nicht zu und erlie&szlig; am 5. September 2005 einen Bescheid &uuml;ber die Festsetzung der Umsatzsteuer-Vorauszahlung f&uuml;r den Monat Juni 2005, in dem es diese Ums&auml;tze der Regelbesteuerung unterwarf.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Einspruch und Klage blieben ohne Erfolg. Zur Begr&uuml;ndung seines in &quot;Entscheidungen der Finanzgerichte&quot; 2007, 1044 ver&ouml;ffentlichten Urteils f&uuml;hrte das Finanzgericht (FG) im Wesentlichen aus, das FA habe zu Recht die streitigen Ums&auml;tze als sonstige Leistung erfasst und mit dem Regelsteuersatz besteuert; es habe sich nicht um die Lieferung der in der Anlage 2 zu &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes 2005 (UStG) bezeichneten Gegenst&auml;nde gehandelt. Zwar w&uuml;rden die Waren von der laufenden Nr. 31 der Anlage 2 erfasst, da sie dem Kapitel 19 des Zolltarifs (ZT) zuzuordnen seien. Bei den Leistungen der Kl&auml;gerin habe es sich aber nicht um Lieferungen, sondern um sonstige Leistungen i.S. von &sect; 3 Abs. 9 UStG gehandelt, weil die Kl&auml;gerin keine &quot;Nahrungsmittel zum Mitnehmen&quot;, sondern Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision macht die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen Rechts (&sect; 3 Abs. 9 UStG) geltend. Ein dem Regelsteuersatz unterliegender Restaurationsumsatz liege nur vor, wenn im Zusammenhang mit der Abgabe von Speisen ein Dienstleistungsanteil mit &uuml;berwiegender Bedeutung erbracht werde. Auf das Warmhalten des Popcorns und der Nachos komme es nicht an, weil es sich dabei lediglich um eine lebensmittelgerechte Lagerung bzw. die Gew&auml;hrleistung einer f&uuml;r den Verkauf optimalen Temperatur gehandelt habe. Auch das Fehlen einer Mitnahmeverpackung sei unsch&auml;dlich, weil das blo&szlig;e Fehlen einer bestimmten Verpackung weder ein Dienstleistungselement noch einen ansprechenden Rahmen zum Verzehr ersetzen k&ouml;nne. Auch die Reinigung der Kinos&auml;le d&uuml;rfe nicht zu ihren Lasten ber&uuml;cksichtigt werden. Die Stehtische, Barhocker usw. seien nicht zum Verzehr des Popcorns und der Nachos bestimmt gewesen, weil die Kinobesucher diese Lebensmittel ganz &uuml;berwiegend nicht im Foyer, sondern im Kinosaal verzehrt h&auml;tten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im &Uuml;brigen unterschieden sich die von ihr, der Kl&auml;gerin, ausgef&uuml;hrten Leistungen nicht von denen, die in Superm&auml;rkten oder an Kiosken im Zusammenhang mit dem Verkauf von Lebensmitteln erbracht w&uuml;rden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Verkauf diene aus der Sicht des durchschnittlichen Kinobesuchers lediglich der Abrundung des Kinobesuchs. Sie, die Kl&auml;gerin, erbringe keine Dienstleistungen im Darreichungsbereich, wie Bedienung am Platz.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach Art. 6 Abs. 1 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG (Richtlinie 77\/388\/EWG) gelte als Dienstleistung jeder Umsatz, der keine Lieferung von Gegenst&auml;nden darstelle. Weitere Abgrenzungskriterien sehe das Gemeinschaftsrecht nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Lieferung sei der Regelfall. Eine Dienstleistung liege nur vor, wenn rein physikalisch keine Lieferung von k&ouml;rperlichen Gegenst&auml;nden vorliege oder wenn besondere Umst&auml;nde die Leistung ausnahmsweise zu einer sonstigen Leistung umqualifizierten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                das Urteil des FG aufzuheben und die im Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2005 vom 19. April 2007 festgesetzte Umsatzsteuer um 142.912,16 EUR auf .\/. 404.318,55 EUR herabzusetzen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                die Revision abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es verteidigt die angefochtene Entscheidung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Der Senat legt dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Gemeinschaften (EuGH) die im Leitsatz bezeichneten Fragen zur Auslegung des Gemeinschaftsrechts vor und setzt das Verfahren bis zur Entscheidung des EuGH aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Zur Rechtslage nach nationalem Recht      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &sect; 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 UStG 2005 bestimmt:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Der Umsatzsteuer unterliegen die folgenden Ums&auml;tze:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausf&uuml;hrt.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die H&ouml;he des Regelsteuersatzes ergibt sich aus &sect; 12 Abs. 1 UStG. Dieser betr&auml;gt im Streitjahr 16 % der Bemessungsgrundlage.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG erm&auml;&szlig;igt sich die Steuer auf 7 % u.a. f&uuml;r die&nbsp;&nbsp;&nbsp;Lieferungen&nbsp;&nbsp;&nbsp;der in der Anlage 2 zu &sect; 12 Abs. 2 Nrn. 1 und 2 UStG bezeichneten Gegenst&auml;nde, darunter z.B. Zubereitungen von Fleisch, Fischen usw. (Nr. 28), aus Getreide, Mehl, St&auml;rke oder Milch sowie Backwaren (Nr. 31), Zubereitungen von Gem&uuml;se, Fr&uuml;chten usw. (Nr. 32) oder &quot;verschiedene Lebensmittelzubereitungen&quot; (Nr. 33). Die Anlage 2 verweist auf die jeweiligen Kapitel, Positionen und Unterpositionen des ZT.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Bestimmungen des Gemeinschaftsrechts      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Art. 2 Nr. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG lautet:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Der Mehrwertsteuer unterliegen:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Lieferungen von Gegenst&auml;nden und Dienstleistungen, die ein Steuerpflichtiger als solcher im Inland gegen Entgelt ausf&uuml;hrt;&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG regelt:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Als Lieferung eines Gegenstands gilt die &Uuml;bertragung der Bef&auml;higung, wie ein Eigent&uuml;mer &uuml;ber einen k&ouml;rperlichen Gegenstand zu verf&uuml;gen.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG bestimmt:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Als Dienstleistung gilt jede Leistung, die keine Lieferung eines Gegenstandes im Sinne des Artikels 5 ist.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Art. 12 Abs. 3 Buchst. a der Richtlinie 77\/388\/EWG sieht vor:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Der Normalsatz der Mehrwertsteuer wird von jedem Mitgliedstaat als ein Prozentsatz der Besteuerungsgrundlage festgelegt, der f&uuml;r Lieferungen von Gegenst&auml;nden und f&uuml;r Dienstleistungen gleich ist. &#8230;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Mitgliedstaaten k&ouml;nnen au&szlig;erdem einen oder zwei erm&auml;&szlig;igte S&auml;tze anwenden. Diese erm&auml;&szlig;igten S&auml;tze werden als ein Prozentsatz der Besteuerungsgrundlage festgelegt, der nicht niedriger als 5 % sein darf, und sind nur auf Lieferungen von Gegenst&auml;nden und Dienstleistungen der in Anhang H genannten Kategorien anwendbar.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Anhang H (&quot;Verzeichnis der Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen, auf die erm&auml;&szlig;igte MWSt.-S&auml;tze angewandt werden k&ouml;nnen&quot;) der Richtlinie 77\/388\/EWG nennt als Kategorie 1 u.a. &quot;Nahrungs- und Futtermittel&quot; sowie &quot;&uuml;blicherweise f&uuml;r die Zubereitung von Nahrungs- und Futtermitteln verwendete Zutaten&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gem&auml;&szlig; Art. 129 Abs. 1 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28. November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem &#8211;MwStSystRL&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; Nr. L 347, 1) darf Slowenien bis zum 31. Dezember 2007 oder bis zur Einf&uuml;hrung der in Art. 402 MwStSystRL genannten endg&uuml;ltigen Regelung &#8211;je nachdem welcher Zeitpunkt der fr&uuml;here ist&#8211; einen erm&auml;&szlig;igten Satz von mindestens 8,5 % auf die Zubereitung von Mahlzeiten beibehalten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Rechtliche W&uuml;rdigung      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall ist entscheidungserheblich, ob die Abgabe von Speisen oder Mahlzeiten zum sofortigen Verzehr als Lieferung i.S. des Art. 5 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG oder als Dienstleistung i.S. des Art. 6 Abs. 1 Satz 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG zu beurteilen ist und f&uuml;r den Fall der Beurteilung als Lieferung, ob hierf&uuml;r nach Art. 12 Abs. 3 Buchst. a i.V.m. Anhang H Kategorie 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG ein erm&auml;&szlig;igter Steuersatz angewendet werden darf.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Bei der Abgrenzung zwischen Lieferung und Dienstleistung ist auf die Sicht des Durchschnittsverbrauchers abzustellen. Ma&szlig;gebend ist eine Gesamtbetrachtung aller Umst&auml;nde, unter denen der Umsatz erfolgt. Im Rahmen dieser Gesamtbetrachtung ist das &uuml;berwiegende Element des besteuerten Umsatzes zu ermitteln (EuGH-Urteile vom 10. M&auml;rz 2005 Rs. C-491\/03, Hermann, Slg. 2005, I-2025; vom 2. Mai 1996 Rs. C-231\/94, Faaborg-Gelting-Linien, Slg. 1996, I-2395, BStBl II 1998, 282 Rdnrn. 13 und 14). Zur Abgrenzung von Lieferung und Dienstleistung bei der Abgabe von Speisen und Getr&auml;nken hat der EuGH im Urteil &quot;Faaborg-Gelting-Linien&quot; in Slg. 1996, I-2395, BStBl II 1998, 282 Rdnrn. 13 und 14, das die Frage des zutreffenden Leistungsortes von Restaurationsleistungen auf einem F&auml;hrschiff betraf, unterschieden zwischen Restaurationsums&auml;tzen und Ums&auml;tzen, die sich auf &quot;Nahrungsmittel zum Mitnehmen&quot; beziehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Restaurationsums&auml;tze sind danach durch &quot;eine Reihe von Dienstleistungen und Vorg&auml;ngen vom Zubereiten bis zum Darreichen der Speisen&quot; gekennzeichnet, von denen nur ein Teil in der Lieferung von Nahrungsmitteln besteht, w&auml;hrend die Dienstleistungen bei weitem &uuml;berwiegen. Sachverhaltsbezogen erw&auml;hnt der EuGH im Urteil &quot;Faaborg-Gelting-Linien&quot; in Slg. 1996, I-2395, BStBl II 1998, 282 (Rdnr. 13) als Dienstleistungen die Zurverf&uuml;gungstellung einer organisatorischen Gesamtheit, die sowohl einen Speisesaal mit Nebenr&auml;umen (Garderoben u.a.) als auch das Mobiliar und das Geschirr umfasst, und Bedienungsleistungen, und &#8211;ebenfalls sachverhaltsbezogen&#8211; im Urteil &quot;Hermann&quot; in Slg. 2005, I-2025 (Rdnr. 26) eine Infrastruktur, die Beratung und Information der Kunden hinsichtlich der servierten Getr&auml;nke, die Darbietung der Speisen in einem geeigneten Gef&auml;&szlig;, die Bedienung bei Tisch, das Abdecken der Tische sowie die Reinigung nach dem Verzehr.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) &quot;Nahrungsmittel zum Mitnehmen&quot; (Lieferung) liegen dagegen vor, wenn neben der Lieferung der Nahrungsmittel &quot;keine Dienstleistungen erbracht werden, die den Verzehr an Ort und Stelle in einem geeigneten Rahmen ansprechend gestalten sollen&quot; (EuGH-Urteil &quot;Faaborg-Gelting-Linien&quot; in Slg. 1996, I-2395, BStBl II 1998, 282 Rdnr. 14).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) In dem &#8211;nicht die Mehrwertsteuer betreffenden&#8211; Urteil in der Rechtssache &quot;Hermann&quot; in Slg. 2005, I-2025 hat der EuGH unter Hinweis auf das Urteil &quot;Faaborg-Gelting-Linien&quot; in Slg. 1996, I-2395, BStBl II 1998, 282 Rdnrn. 13 und 14 die Kriterien f&uuml;r die Abgrenzung konkretisiert. &quot;Minimale Dienstleistungen&quot;, die notwendig mit der Vermarktung der Ware verbunden sind, wie z.B. das Darbieten der Waren in Regalen und das Ausstellen einer Rechnung, d&uuml;rfen bei der Beurteilung des Dienstleistungsanteils nicht ber&uuml;cksichtigt werden (EuGH-Urteil &quot;Hermann&quot; in Slg. 2005, I-2025 Rdnrn. 22, 23).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                dd) Im Anschluss daran ist der Bundesfinanzhof (BFH) bisher davon ausgegangen, dass es nicht auf ein quantitatives &Uuml;berwiegen der Dienstleistungselemente der Bewirtung gegen&uuml;ber den Elementen der Speisenherstellung und -lieferung, sondern darauf ankommt, ob bei der gebotenen Gesamtw&uuml;rdigung die eine Bewirtung kennzeichnenden Dienstleistungen qualitativ &uuml;berwiegen (BFH-Urteile vom 18. Februar 2009 V R 90\/07, BFHE 225, 210, BFH\/NV 2009, 1551; vom 1. April 2009 XI R 3\/08, BFH\/NV 2009, 1469; vom 10. August 2006 V R 55\/04, BFHE 214, 474, BStBl II 2007, 480; 10. August 2006 V R 38\/05, BFHE 214, 480, BStBl II 2007, 482; vom 26. Oktober 2006 V R 59\/04, BFHE 215, 360, BStBl II 2007, 487; vom 12. Oktober 2006 V R 36\/04, BFHE 215, 356, BStBl II 2007, 485). Eine quantitative Betrachtung w&uuml;rde nach Auffassung des Senats wegen der Vielgestaltigkeit der Sachverhalte (sowohl wegen der Verschiedenartigkeit und Komplexit&auml;t der Speisen als auch der Darreichungsformen) zu nicht praktikablen Abgrenzungsproblemen f&uuml;hren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                ee) Den Vorgang der Zubereitung von Speisen oder Mahlzeiten zu einem &#8211;vom jeweiligen Kunden&#8211; bestimmten Zeitpunkt hat der BFH als ein wesentliches Dienstleistungselement ber&uuml;cksichtigt, das jedenfalls zusammen mit einem zus&auml;tzlichen Dienstleistungselement &#8211;wie z.B. im Streitfall die Bereitstellung von Sitzgelegenheiten und\/oder Stehtischen oder anderen Vorrichtungen, die den sofortigen Verzehr erleichtern&#8211; die Beurteilung erlaubt, dass die Dienstleistungen qualitativ &uuml;berwiegen. Die Parallelwertung aus der Sicht des Durchschnittsverbrauchers best&auml;tigt das Gewicht der Zubereitung und den Unterschied zum Verkauf von Nahrungsmitteln zum Mitnehmen im Lebensmittelhandel, der dort &quot;zum Einkaufen&quot; und im &Uuml;brigen &quot;zum Essen&quot; geht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                ff) Best&auml;tigt wird die Bedeutung der Zubereitung zum sofortigen Verzehr durch eine &#8211;durch die Erweiterung der Gemeinschaft veranlasste&#8211; &Uuml;bergangsregelung. Art. 129 Abs. 1 MwStSystRL erlaubt Slowenien die Anwendung eines erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes f&uuml;r die Zubereitung von Mahlzeiten. Der Gemeinschaftsgesetzgeber geht folglich offenbar davon aus, dass Letztere dem Regelsteuersatz unterliegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                gg) Der Umstand, dass der ZT auch &quot;Zubereitungen&quot; erw&auml;hnt, kann wegen des unterschiedlichen Regelungsgegenstandes f&uuml;r die Frage, ob umsatzsteuerrechtlich eine Lebensmittellieferung vorliegt oder ob es sich um eine Verpflegungsdienstleistung handelt, keine Bedeutung haben. Zwar sind dort u.a. auch genannt &quot;Zubereitungen aus Getreide, Mehl, St&auml;rke oder Milch; Backwaren&quot; (Nr. 31 der Anlage 2 zu &sect; 12 Abs. 2 Nrn. 1 und 2 UStG) und &quot;verschiedene Lebensmittelzubereitungen&quot; (Nr. 33 der Anlage 2 zu &sect; 12 Abs. 2 Nrn. 1 und 2 UStG). Entscheidende Kriterien f&uuml;r die zollrechtliche Tarifierung sind grunds&auml;tzlich die objektiven Merkmale und Eigenschaften der Waren. Auf die Art und Weise der Herstellung kommt es nur an, wenn die betreffende Tarifposition dies ausdr&uuml;cklich vorschreibt (EuGH-Urteil vom 27. September 2007 Rs. C-208\/06 und C-209\/06, BFH\/NV Beilage 2008, 52; BFH-Urteil vom 10. Juni 2008 VII R 22\/07, BFH\/NV 2008, 1560).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Zu Frage 1: Der Senat hat aufgrund einer &Auml;nderung der Richtlinie Zweifel, ob nicht bereits die Zubereitung von Speisen oder Mahlzeiten zum sofortigen Verzehr den Umsatz wesentlich pr&auml;gt, und es deshalb unerheblich ist, ob noch weitere Dienstleistungen hinzukommen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Aufgrund der Richtlinie 2009\/47\/EG des Rates vom 5. Mai 2009 zur &Auml;nderung der Richtlinie 2006\/112\/EG in Bezug auf erm&auml;&szlig;igte Mehrwertsteuers&auml;tze (ABlEU Nr. L 116, 18 bis 20) k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten einen erm&auml;&szlig;igten Steuersatz f&uuml;r Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen einf&uuml;hren (Erweiterung von Anhang III MwStSystRL). Auch in Art. 55 und 57 der Richtlinie 2006\/112\/EG i.d.F. der Richtlinie 2008\/8\/EG des Rates vom 12. Februar 2008 zur &Auml;nderung der Richtlinie 2006\/112\/EG bez&uuml;glich des Ortes der Dienstleistung (ABlEU Nr. L 44, 11 bis 12) mit Wirkung ab dem 1. Januar 2010 werden &quot;Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen&quot; genannt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Der Begriff &quot;Verpflegungsdienstleistungen&quot; ist in diesen Richtlinien nicht definiert. Es k&ouml;nnen m&ouml;glicherweise damit Speisen oder Mahlzeiten gemeint sein, die zum sofortigen Verzehr zubereitet worden sind und au&szlig;erhalb von Restaurants &uuml;berlassen werden, bei deren Abgabe au&szlig;er der Zubereitung von Nahrungsmitteln zu Speisen oder Mahlzeiten zum sofortigen Verzehr keine weiteren Dienstleistungselemente vorliegen. Tr&auml;fe diese Auffassung zu, w&auml;re die Klage im Streitfall in vollem Umfang abzuweisen, unabh&auml;ngig davon, ob die Kunden die zubereiteten Speisen &quot;zum Mitnehmen&quot; erworben haben oder von den bereitgestellten Steh-\/Tischen und Sitzgelegenheiten Gebrauch machen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Zu Frage 2: W&auml;re die Abgabe von Speisen oder Mahlzeiten nur als Dienstleistung zu beurteilen, wenn zus&auml;tzlich zur Zubereitung zum sofortigen Verzehr noch weitere Dienstleistungen hinzukommen &#8211;wie z.B. die Bereitstellung von Verzehrm&ouml;glichkeiten in Form von (Steh-)Tischen, Sitzgelegenheiten, Verzehrtheken&#8211;, handelte es sich nach Auffassung des Senats im Streitfall um Dienstleistungen; denn die Kl&auml;gerin hat Nahrungsmittel zum sofortigen Verzehr zubereitet, erw&auml;rmt und warmgehalten und neben der Abgabe der zubereiteten Speisen im Foyer der Kinos Verzehrm&ouml;glichkeiten in Gestaltung von Stehtischen, St&uuml;hlen, Sitzb&auml;nken und Tischen, Stehboards, Wandtresen und Barhockern bereitgestellt. Dass die Kl&auml;gerin die Sitzgelegenheiten nicht ausschlie&szlig;lich zum Verzehr der Speisen &quot;bestimmt&quot; hat, h&auml;lt der Senat nicht f&uuml;r entscheidend. Insoweit w&auml;re die Klage abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall ist jedoch nicht auszuschlie&szlig;en, dass ein Teil der Kunden die im Sachverhalt genannten zubereiteten Speisen\/ Mahlzeiten nur &quot;zum Mitnehmen&quot; erworben und die bereitgestellten Verzehrm&ouml;glichkeiten nicht benutzt hat. Ist die Abgabe von Speisen und Mahlzeiten zum sofortigen Verzehr nur dann eine Lieferung, wenn zus&auml;tzliche Dienstleistungen hinzukommen, handelt es sich bei diesen Ums&auml;tzen (Abgabe &quot;zum Mitnehmen&quot;) um Lieferungen. Ob die Klage insoweit Erfolg haben kann, h&auml;ngt von der Beantwortung der Frage 3 ab. Sind zum sofortigen Verzehr zubereitete Mahlzeiten oder Speisen &quot;Nahrungsmittel&quot; i.S. von Anhang H Kategorie 1 zu Art. 12 der Richtlinie 77\/388\/EWG, w&auml;ren diese Ums&auml;tze erm&auml;&szlig;igt zu besteuern und h&auml;tte die Klage insoweit Erfolg. Sind zum sofortigen Verzehr zubereitete Speisen keine &quot;Nahrungsmittel&quot; i.S. von Anhang H Kategorie 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG, hat die Klage im vollen Umfang keinen Erfolg.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ist die Abgabe von Speisen oder Mahlzeiten zum sofortigen Verzehr eine Lieferung, wenn keine zus&auml;tzlichen Dienstleistungen hinzukommen, und darf diese Lieferung erm&auml;&szlig;igt besteuert werden, kommt m&ouml;glicherweise ein Teilerfolg der Klage in Betracht, wenn nicht alle Kunden die bereitgestellten Verzehrm&ouml;glichkeiten benutzt haben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Zu Frage 3: Sind die zum sofortigen Verzehr zubereiteten Speisen oder Mahlzeiten keine &quot;Nahrungsmittel&quot; i.S. des Anhangs H Kategorie 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG, w&auml;ren die Mitgliedstaaten selbst beim Vorliegen einer Lieferung nicht erm&auml;chtigt, derartige Speisen dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz zu unterwerfen. &sect; 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG 2005 i.V.m. der Anlage 2 zum Gesetz w&auml;re einschr&auml;nkend dahin auszulegen, dass die Leistungen des Betreibers eines Verkaufsstands in einem Kino auf jeden Fall, also unabh&auml;ngig davon, ob die Kunden die Speisen oder Mahlzeiten an den im Foyer bereitgehaltenen Verzehrvorrichtungen verzehren oder &quot;zum Mitnehmen&quot; erwerben, dem Regelsteuersatz unterl&auml;gen. Im Streitfall w&auml;re die Klage abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes ist eine &#8211;grunds&auml;tzlich eng auszulegende&#8211; Sonderregelung, so dass es nach dem Zweck der Bestimmung nicht zwingend erscheint, als Nahrungsmittel i.S. des Anhangs H Kategorie 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG auch Speisen oder Mahlzeiten anzusehen, die &#8211;anders als z.B. zum Verkauf im Lebensmittelhandel zubereitete und zur Mitnahme verpackte Speisen (z.B. Tiefk&uuml;hlkost)&#8211; zum sofortigen Verzehr zubereitet worden sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Auch die Slowenien in Art. 129 Abs. 1 MwStSystRL erteilte Erlaubnis, f&uuml;r die Zubereitung von Mahlzeiten einen erm&auml;&szlig;igten Steuersatz anzuwenden, kann m&ouml;glicherweise so verstanden werden, dass zum sofortigen Verzehr zubereitete Mahlzeiten nicht nach Anhang H Kategorie 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG beg&uuml;nstigt sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gleiches gilt, soweit in der Richtlinie 2009\/47\/EG in ABlEU Nr. L 116, 18 bis 20 und in Art. 55 und 57 der Richtlinie 2006\/112\/EG i.d.F. der Richtlinie 2008\/8\/EG in ABlEU Nr. L 44, 11 bis 12 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2010 die &quot;Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen&quot; genannt werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Rechtsgrundlage f&uuml;r die Anrufung des EuGH ist Art. 234 Satz 3 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Die Aussetzung des Verfahrens beruht auf &sect; 121 Satz 1 i.V.m. &sect; 74 der Finanzgerichtsordnung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Entscheidung vom 27.10.2009, V R 3\/07 EuGH-Vorlage zur Abgrenzung von Restaurationsleistungen (Dienstleistungen) und Lieferungen von Nahrungsmitteln &#8211; Verkauf von Popcorn und Nachos im Kino &#8211; Zubereitung zum sofortigen Verzehr Leits&auml;tze Dem EuGH werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt: 1. Handelt es sich um eine Lieferung i.S. von Art. 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG, wenn zum &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-3-07-eugh-vorlage-zur-abgrenzung-von-restaurationsleistungen-dienstleistungen-und-lieferungen-von-nahrungsmitteln-verkauf-von-popcorn-und-nachos-im-kino-zubereitung-zum-sofortigen-verzehr\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;3\/07 &#8211; EuGH-Vorlage zur Abgrenzung von Restaurationsleistungen (Dienstleistungen) und Lieferungen von Nahrungsmitteln &#8211; Verkauf von Popcorn und Nachos im Kino &#8211; Zubereitung zum sofortigen Verzehr<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14446","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14446"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14446\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}