{"id":14529,"date":"2012-12-08T13:45:55","date_gmt":"2012-12-08T11:45:55","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14529"},"modified":"2012-12-08T13:45:55","modified_gmt":"2012-12-08T11:45:55","slug":"v-r-9-06-besteuerung-der-von-einem-reiseveranstalter-im-rahmen-von-pauschalreisepaketen-mitverkauften-verpflegung-von-hotelgaesten-im-ausland-voraussetzung-fuer-die-anwendbarkeit-des-par-25-abs-1-satz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-9-06-besteuerung-der-von-einem-reiseveranstalter-im-rahmen-von-pauschalreisepaketen-mitverkauften-verpflegung-von-hotelgaesten-im-ausland-voraussetzung-fuer-die-anwendbarkeit-des-par-25-abs-1-satz\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;9\/06 &#8211; Besteuerung der von einem Reiseveranstalter im Rahmen von Pauschalreisepaketen mitverkauften Verpflegung von Hotelg&auml;sten im Ausland &#8211; Voraussetzung f&uuml;r die Anwendbarkeit des &sect; 25 Abs. 1 Satz 1 UStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.1.2009, V R 9\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Besteuerung der von einem Reiseveranstalter im Rahmen von Pauschalreisepaketen mitverkauften Verpflegung von Hotelg&auml;sten im Ausland &#8211; Voraussetzung f&uuml;r die Anwendbarkeit des &sect; 25 Abs. 1 Satz 1 UStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Bei der Verpflegung von Hotelg&auml;sten handelt es sich um eine Nebenleistung zur &Uuml;bernachtung, die als Teil der Gesamtleistung am Ort des Hotels nach &sect; 3a Abs. 2 Nr. 1 UStG steuerbar ist.<\/p>\n<p>2. Die Leistung wird auch dann am Belegenheitsort des Hotels ausgef&uuml;hrt, wenn es sich um Leistungen eines Reiseorganisators gegen&uuml;ber anderen Unternehmern handelt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, stellt Leistungspakete zusammen, die sie an Busreiseunternehmer verkauft, die Pauschalreisen anbieten. Die Leistungspakete umfassen &Uuml;bernachtungsleistungen mit Halb- oder Vollpension sowie erg&auml;nzende Leistungen, die sich z.B. auf Ausfl&uuml;ge und Exkursionen beziehen. Die Kl&auml;gerin ging davon aus, dass es sich bei den &Uuml;bernachtungs- und Verpflegungsleistungen sowie bei den erg&auml;nzenden Leistungen, die in Zusammenhang mit im Ausland gelegenen Hotels erfolgten, um im Inland nicht steuerbare Ums&auml;tze handelte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach den Feststellungen einer bei der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrten Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung entfielen von den im Zusammenhang mit ausl&auml;ndischen Hotels erbrachten Leistungen 2\/3 auf den Hotelbereich und 1\/3 auf die erg&auml;nzenden Leistungen. Innerhalb des Bereichs Hotel ordnete der Pr&uuml;fer 87,5 v.H. der Aufwendungen dem Bereich &Uuml;bernachtungen und 12,5 v.H. der Aufwendungen dem Bereich Verpflegung im Rahmen von Voll- oder Halbpension zu.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ging im Anschluss an die Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung davon aus, dass sich der Leistungsort f&uuml;r die streitigen Verpflegungsleistungen bis zum 28. Juni 1998, dem Tag des Inkrafttretens der Neuregelung f&uuml;r die Abgabe von Speisen und Getr&auml;nken (&sect; 3 Abs. 9 S&auml;tze 4 und 5 des Umsatzsteuergesetzes 1993 &#8211;UStG&#8211;) durch Art. 4 Nr. 1 des Gesetzes zur Datenermittlung f&uuml;r den Verteilungsschl&uuml;ssel des Gemeindeanteils am Umsatzsteueraufkommen und zur &Auml;nderung steuerlicher Vorschriften vom 23. Juni 1998 (BGBl I, 1496) nach &sect; 3 Abs. 6 UStG und ab dem 28. Juni 1998 nach &sect; 3a Abs. 1 UStG bestimme. Der Verpflegungsanteil bei Voll- oder Halbpension sei deshalb ab 28. Juni 1998 selbst dann nach &sect; 3a Abs. 1 UStG im Inland steuerbar und steuerpflichtig, wenn die Voll- oder Halbpensionsleistungen gegenst&auml;ndlich im Ausland erbracht worden seien. Weiter handele es sich bei den an Busunternehmen erbrachten Leistungen um sog. Kettengesch&auml;fte, bei denen die Margenbesteuerung nach &sect; 25 UStG gem&auml;&szlig; Abschn. 272 der Umsatzsteuer-Richtlinien (UStR) nicht anwendbar sei. Das FA &auml;nderte dementsprechend mit Bescheid vom 27. Dezember 2000 den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr 1998. Hinsichtlich des &Uuml;bernachtungsanteils und der weiteren Leistungen ging das FA wie die Kl&auml;gerin von im Inland nicht steuerbaren Leistungen aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) st&uuml;tzte die Klageabweisung darauf, dass die sog. Margenbesteuerung bei Reiseleistungen nach &sect; 25 UStG gem&auml;&szlig; Abs. 1 Satz 1 dieser Vorschrift nur f&uuml;r Reiseleistungen gelte, die nicht f&uuml;r das Unternehmen des Leistungsempf&auml;ngers bestimmt seien. Die Kl&auml;gerin habe demgegen&uuml;ber ihre Leistungen gegen&uuml;ber Busunternehmern erbracht. Das nationale Recht entspreche auch Art. 26 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG (Richtlinie 77\/388\/EWG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Urteil des FG ist in &quot;Entscheidungen der Finanzgerichte&quot; (EFG) 2006, 1548 ver&ouml;ffentlicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen Rechts. W&auml;re die Sonderregelung f&uuml;r Reiseleistungen nach &sect; 25 UStG entsprechend Art. 26 der Richtlinie 77\/388\/EWG und der Umsetzung dieser Bestimmung in den &uuml;brigen Mitgliedstaaten auch auf Leistungen anzuwenden, die der Unternehmer gegen&uuml;ber anderen Unternehmern erbringe, st&uuml;nde ihr, der Kl&auml;gerin, zwar kein Anspruch auf Vorsteuerabzug zu; sie h&auml;tte dann jedoch ihre Leistung gem&auml;&szlig; &sect; 25 Abs. 3 UStG nur nach der Marge zu versteuern.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Ansichten des FA und des FG f&uuml;hrten zu einer gegen den Neutralit&auml;tsgrundsatz versto&szlig;enden Doppelbesteuerung, weil andere Mitgliedstaaten diese Sonderregelung anwendeten. Dies habe zur Folge, dass ihr, der Kl&auml;gerin, der Vorsteuerabzug im Ausland mit der Begr&uuml;ndung versagt werde, die Sonderregelung f&uuml;r Reiseleistungen finde auch bei Leistungen gegen&uuml;ber anderen Unternehmern Anwendung. Die Doppelbelastung ergebe sich daraus, dass sie bei Hotelunterbringungen im Ausland den Verpflegungsanteil im Regelbesteuerungsverfahren zu versteuern habe, da die Finanzverwaltung insoweit nach &sect; 3a Abs. 1 UStG von einer im Inland erbrachten Leistung ausgehe, w&auml;hrend ihr im Mitgliedstaat des Hotels der Vorsteuerabzug versagt werde. Die Nichtanwendung der Sonderregelung f&uuml;r Reiseleistungen auf Leistungen, die gegen&uuml;ber anderen Unternehmern erbracht wurden, versto&szlig;e auch gegen Art. 26 der Richtlinie 77\/388\/EWG, da diese Bestimmung nach ihrem Sinn und Zweck auf alle Reiseleistungen anzuwenden sei. Dies ergebe sich auch daraus, dass diese Bestimmung in einigen Sprachfassungen den Begriff des Kunden verwende. Die Doppelbesteuerung sei unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und unzumutbar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In der m&uuml;ndlichen Verhandlung hat die Kl&auml;gerin weiter darauf hingewiesen, dass der Einkauf der &Uuml;bernachtungs- und der Verpflegungsleistungen pauschal erfolge. Eine Identifikation oder auch Sch&auml;tzung eines Verpflegungsanteils sei daher nicht m&ouml;glich. &Uuml;bernachtungen ohne und &Uuml;bernachtungen mit Verpflegung w&uuml;rden zum selben Preis eingekauft.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        das Urteil des FG sowie die Einspruchsentscheidung vom 16. Januar 2002 und den &Auml;nderungsbescheid f&uuml;r Umsatzsteuer 1998 vom 27. Dezember 2000 aufzuheben          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        und hilfsweise,          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        das Verfahren auszusetzen und dem Gerichtshof der          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        Europ&auml;ischen Gemeinschaften (EuGH) vorzulegen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>                    die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.        <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach Auffassung des FA ist die Sonderregelung f&uuml;r Reiseleistungen auf Leistungen gegen&uuml;ber anderen Unternehmern nicht anzuwenden. Die Er&ouml;rterung der Streitfrage im Beratenden Ausschuss f&uuml;r Mehrwertsteuer der EU habe ergeben, dass nicht die Bundesrepublik Deutschland, sondern die anderen Mitgliedstaaten die Richtlinie 77\/388\/EWG unzutreffend umgesetzt h&auml;tten. &Uuml;bernachtung und Verpflegung im Hotel seien aus Sicht der&nbsp;&nbsp;Busunternehmer anders als aus Sicht der Endverbraucher nicht Teil einer einheitlichen Leistung, da die Busunternehmer kein Interesse an der Inanspruchnahme der Unterbringungs- und Restaurationsleistungen und damit einhergehenden &quot;Urlaubsfreuden&quot; h&auml;tten. Es handele sich f&uuml;r die Busunternehmer um handelbare G&uuml;ter, die nicht der optimalen Inanspruchnahme einer Hotelunterbringung dienten. Die &quot;verst&auml;rkte Hinwendung des durchschnittlichen Verbrauchers zu einem gewissen Grad an Luxus und Wellness&quot; f&uuml;hre im &Uuml;brigen dazu, dass der &quot;Verk&ouml;stigung des Gastes &#8230; eine immer st&auml;rker werdende selbst&auml;ndige Bedeutung&quot; zukomme.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist aus anderen als den geltend gemachten Gr&uuml;nden begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung, der Einspruchsentscheidung und des &Auml;nderungsbescheides f&uuml;r Umsatzsteuer 1998 vom 27. Dezember 2000 (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Bei den von der Kl&auml;gerin erbrachten Verpflegungsleistungen handelt es sich um eine Nebenleistung zur Unterbringung, die nach &sect; 3a Abs. 2 Nr. 1 UStG im &uuml;brigen Gemeinschaftsgebiet am Belegenheitsort des jeweiligen Hotels steuerbar ist. Ein Steueranspruch ergibt sich auch nicht aus &sect; 25 UStG.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Umsatzsteuerrechtlich ist die einheitliche Leistung vom Vorliegen mehrerer selbst&auml;ndiger Leistungen abzugrenzen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach der Rechtsprechung des EuGH (vgl. z.B. Urteile des EuGH vom 25. Februar 1999 Rs. C-349\/96, Card Protection Plan Ltd. &#8211;CPP&#8211;, Slg. 1999, I-973 Rdnrn. 28 ff.; vom 27. Oktober 2005 Rs. C-41\/04, Levob, Slg. 2005, I-9433 Randnrn. 19 ff., und vom 21. Juni 2007 Rs. C-453\/05, Ludwig, Slg. 2007, I-5083, BFH\/NV Beilage 2007, 398 Randnrn. 17 f., und des Bundesfinanzhofs -BFH&#8211; vom 9. Juni 2005 V R 50\/02, BFHE 210, 182, BStBl II 2006, 98, m.w.N.) ist zum einen jede Leistung in der Regel als eigene, selbst&auml;ndige Leistung zu betrachten, zum anderen darf eine wirtschaftlich einheitliche Leistung im Interesse eines funktionierenden Mehrwertsteuersystems nicht k&uuml;nstlich aufgespalten werden. Daher ist das Wesen des fraglichen Umsatzes aus Sicht des Durchschnittsverbrauchers zu ermitteln, um festzustellen, ob der Steuerpflichtige dem Verbraucher mehrere selbst&auml;ndige Hauptleistungen oder eine einheitliche Leistung erbringt. Eine einheitliche Leistung liegt insbesondere dann vor, wenn ein oder mehrere Teile die Hauptleistung, ein oder mehrere andere Teile dagegen Nebenleistungen darstellen, die das steuerliche Schicksal der Hauptleistung teilen. Eine Leistung ist als Nebenleistung zu einer Hauptleistung anzusehen, wenn sie f&uuml;r die Kundschaft keinen eigenen Zweck, sondern das Mittel darstellt, um die Hauptleistung des Leistungserbringers unter optimalen Bedingungen in Anspruch zu nehmen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach dem EuGH-Urteil vom 22. Oktober 1998 Rs. C-308\/96 und C-94\/97, Madgett und Baldwin (Slg. 1998, I-6229, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 1999, 129) stellen gew&ouml;hnlich mit Reisen verbundene Dienstleistungen, auf die im Verh&auml;ltnis zur Unterbringung nur ein geringer Teil des Pauschalbetrags entf&auml;llt und die zu den traditionellen Aufgaben eines Hoteliers geh&ouml;ren, f&uuml;r die Kundschaft das Mittel dar, um die Hauptdienstleistung des Hoteliers unter optimalen Bedingungen in Anspruch zu nehmen, so dass es sich um Nebenleistungen handelt. Nach diesem zu einem pauschalen Leistungspaket, bestehend aus einer Hotelunterbringung mit Halbpension und Busbef&ouml;rderung, ergangenen EuGH-Urteil (Randnrn. 24 bis 26) &quot;ist es &uuml;blich, da&szlig; Wirtschaftsteilnehmer wie Hoteliers, die gew&ouml;hnlich mit Reisen verbundene Dienstleistungen erbringen, bei Dritten bezogene Leistungen in Anspruch nehmen, die nicht nur einen im Vergleich zu den Ums&auml;tzen, die die Unterbringung betreffen, geringen Teil des Pauschalbetrags ausmachen, sondern auch zu den traditionellen Aufgaben dieser Wirtschaftsteilnehmer geh&ouml;ren. Diese von Dritten bezogenen Leistungen erf&uuml;llen somit f&uuml;r die Kundschaft keinen eigenen Zweck, sondern stellen das Mittel dar, um die Hauptdienstleistung dieses Wirtschaftsteilnehmers unter optimalen Bedingungen in Anspruch zu nehmen. In einem solchen Fall bleiben die bei Dritten bezogenen Leistungen gegen&uuml;ber den Eigenleistungen reine Nebenleistungen; der Wirtschaftsteilnehmer unterliegt somit nicht der Besteuerung nach Artikel 26 der Sechsten Richtlinie. Bietet jedoch ein Hotelier seinen Kunden neben der Unterbringung regelm&auml;&szlig;ig auch Leistungen an, die &uuml;ber traditionelle Aufgaben der Hoteliers hinausgehen und deren Erbringung nicht ohne sp&uuml;rbare Auswirkung auf den Pauschalpreis bleiben kann, wie etwa die Anreise zum Hotel von weit entfernten Abholstellen aus, so k&ouml;nnen solche Leistungen nicht reinen Nebenleistungen gleichgestellt werden&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) K&ouml;nnen nach der EuGH-Rechtsprechung somit selbst Leistungen, die ein Hotelier bei Dritten bezieht, Nebenleistung zur Unterbringung im Hotel sein, gilt dies auch f&uuml;r Nebenleistungen, die &#8211;wie z.B. Restaurantdienstleistungen&#8211; der Hotelier selbst erbringt, wenn der auf die Nebenleistung entfallende Teil eines f&uuml;r Unterbringung und Nebenleistung zu entrichtenden Pauschalentgelts gering ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Das Urteil des FG ist von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen und war aufzuheben. Entgegen der Auffassung des FG sind die Verpflegungsleistungen nicht nach &sect; 3a Abs. 1 UStG am inl&auml;ndischen Unternehmensort der Kl&auml;gerin, sondern aufgrund der vom FG getroffenen Feststellungen nach &sect; 3a Abs. 2 Nr. 1 UStG am Belegenheitsort der betreffenden Hotels steuerbar. Es handelt sich bei den Verpflegungsleistungen um Nebenleistungen zur Hotelunterbringung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Verpflegung von Hotelg&auml;sten geh&ouml;rt zu den traditionellen Aufgaben eines Hoteliers, wie bereits die in Zusammenhang mit Unterbringungsleistungen allgemein gebr&auml;uchlichen Begriffe &quot;Halbpension&quot; und &quot;Vollpension&quot; zeigen. Bezogen auf Unterbringung und Verpflegung als Gesamtleistung betrug der auf die Verpflegung entfallende Anteil nur 12,5 v.H., so dass die Verpflegung im Vergleich zur Unterbringung auch einen nur geringen Teil des Pauschalbetrags ausmachte. Im Streitfall sind die von der Kl&auml;gerin erbrachten Verpflegungsleistungen daher als Nebenleistung zur &Uuml;bernachtung anzusehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Unerheblich ist, dass die Kl&auml;gerin selbst kein Hotelier ist und die &Uuml;bernachtungs- und Verpflegungsleistungen nicht unmittelbar gegen&uuml;ber den Hotelg&auml;sten, sondern gegen&uuml;ber anderen Unternehmern ausgef&uuml;hrt hat. Soweit das FA hiergegen geltend macht, dass die Frage der Einheitlichkeit von Leistungen bei einer Leistungserbringung gegen&uuml;ber Busunternehmern anders zu w&uuml;rdigen sei, als bei einer Leistungserbringung gegen&uuml;ber Reisenden, schlie&szlig;t sich der Senat dem nicht an. Dabei braucht der Senat nach den Verh&auml;ltnissen des Streitfalles nicht abschlie&szlig;end zu entscheiden, ob die Frage der Einheitlichkeit von Leistungen in Abh&auml;ngigkeit von der jeweiligen Handels- oder Verbraucherstufe des Leistungsempf&auml;ngers unterschiedlich zu beurteilen sein kann. Denn selbst wenn man &#8211;wie das FA&#8211; davon ausgehen w&uuml;rde, dass die Frage der Einheitlichkeit von Leistungen je nachdem, ob sie an Unternehmer oder Endverbraucher erbracht werden, anders zu beurteilen sein k&ouml;nnte, f&uuml;hrt dies nach den Verh&auml;ltnissen des Streitfalls zu keiner abweichenden Beurteilung. Denn den Busreiseunternehmern als Empf&auml;nger der von der Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen kam es entscheidend darauf an, Pauschalpakete aus &Uuml;bernachtungs- und Verpflegungsleistungen zu erwerben, um diese als einheitliche Leistung gegen&uuml;ber Reisenden anbieten zu k&ouml;nnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Unerheblich ist schlie&szlig;lich auch, dass der Senat im Urteil vom 18. August 2005 V R 20\/03 (BFHE 211, 85, BStBl II 2005, 910) die Abgabe von Speisen und Getr&auml;nken in einem Musical-Theater nicht als Nebenleistung zur Theatervorstellung angesehen hat. Denn dies beruhte ma&szlig;geblich darauf, dass Gastronomieums&auml;tze im f&uuml;r jedermann zug&auml;nglichen Gastronomiebereich eines Theaters aus der Sicht eines Durchschnittsverbrauchers einem eigenen vom Theaterbesuch unabh&auml;ngigen und eigenst&auml;ndigen Zweck dienen, zumal auch ein Theaterbesucher &uuml;ber den Bezug von Speisen, Getr&auml;nken und S&uuml;&szlig;waren unabh&auml;ngig vom Erwerb des Theatertickets entscheidet, w&auml;hrend bei einer Buchung von &Uuml;bernachtung mit Halb- oder Vollpension die Einheitlichkeit des Leistungsbezugs von vornherein feststeht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Die Beurteilung von Unterbringung mit Halb- oder Vollpension als Teile einer einheitlichen Leistung entspricht auch der bisherigen Rechtsprechung des Senats. So handelt es sich z.B. bei Unterbringung und Verpflegung um Nebenleistungen zur Bef&ouml;rderung auf Kabinenschiffen (BFH-Urteile vom 1. August 1996 V R 58\/94, BFHE 181, 208, BStBl II 1997, 160; vom 29. August 1996 V R 103\/93, BFH\/NV 1997, 383; vom 19. September 1996 V R 129\/93, BFHE 181, 216, BStBl II 1997, 164).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Im &Uuml;brigen ist das FG zu Recht davon ausgegangen, dass die Voraussetzungen f&uuml;r die Besteuerung der Reiseleistungen nach &sect; 25 UStG nicht erf&uuml;llt sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) &sect; 25 Abs. 1 Satz 1 UStG setzt nach seinem eindeutigen Wortlaut voraus, dass die vom Unternehmer erbrachten Reiseleistungen nicht f&uuml;r das Unternehmen des Leistungsempf&auml;ngers erbracht werden. F&uuml;r Reiseleistungen an andere Unternehmer (sog. Kettengesch&auml;ft) ist &sect; 25 UStG daher nicht anwendbar. Da die Kl&auml;gerin nach den bindenden Feststellungen des FG (&sect; 118 Abs. 2 FGO) die streitigen Reiseleistungen an andere Unternehmer erbracht hat, liegen die Voraussetzungen des &sect; 25 Abs. 1 UStG nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Ob demgegen&uuml;ber Art. 26 der Richtlinie 77\/388\/EWG, wie die Kl&auml;gerin meint, auch die Reiseleistungen eines Unternehmers an andere Unternehmer f&uuml;r deren Unternehmen umfasst, ist im Streitfall aufgrund eindeutigen Wortlauts des &sect; 25 UStG nicht entscheidungserheblich. Denn nach der Rechtsprechung des EuGH begrenzt insbesondere der Grundsatz der Rechtssicherheit die Verpflichtung, bei der Auslegung und Anwendung des innerstaatlichen Rechts den Inhalt einer Richtlinie heranzuziehen, so dass der Grundsatz richtlinienkonformer Auslegung nicht zu einer mit dem eindeutigen Wortlaut einer Regelung des nationalen Rechts unvereinbaren Auslegung f&uuml;hren darf (vgl. EuGH-Urteile vom 8. Oktober 1987, 80\/86, Kolpinghuis, Slg. 1987, 3969, Rdnr. 13; vom 4. Juli 2006 C-212\/04, Adeneler u.a., Slg. 2006, I-6057 Rdnr. 110; vom 16. Juni 2005 C-105\/03, Pupino, Slg. 2005, I-5285 Rdnr. 47; und vom 15. April 2008 C-268\/06, Impact, ABl EU 2008, Nr. C 142, 4 Rdnr. 100).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Selbst wenn Art. 26 der Richtlinie 77\/388\/EWG &#8211;wie die Kl&auml;gerin meint&#8211; auch die Margenbesteuerung bei Kettengesch&auml;ften geb&ouml;te, k&auml;me eine unmittelbare Anwendung der Richtlinie zu Lasten der Kl&auml;gerin nicht in Betracht. Dies hat das FA, das von der &Uuml;bereinstimmung der Regelungen in &sect; 25 UStG mit Art. 26 der Richtlinie 77\/388\/EWG ausgeht, auch nicht beansprucht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mangels Entscheidungserheblichkeit kommt daher die Einholung einer Vorabentscheidung des EuGH nach Art. 234 Abs. 1 Buchst. a, Abs. 3 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft (EG) in der am 1. Februar 2003 in Kraft getretenen Fassung des Vertrags von Nizza (EG 2003) vom 26. Februar 2001 (BGBl II 2001, 1666; 2003, 1477) zur Frage, ob die von &sect; 25 Abs. 1 Satz 1 UStG angeordnete Beschr&auml;nkung des Anwendungsbereichs der Sonderregelung f&uuml;r Reiseleistungen auf Leistungen, die nicht f&uuml;r das Unternehmen des Leistungsempf&auml;ngers bestimmt sind, mit der gemeinschaftsrechtlichen Sonderregelung f&uuml;r Reiseleistungen (Art. 26 der Richtlinie 77\/388\/EWG) vereinbar ist, nicht in Betracht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Die Sache ist entscheidungsreif. Auf der Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen liegen die Voraussetzungen f&uuml;r eine inl&auml;ndische Besteuerung des Verpflegungsanteils bei Hotel&uuml;bernachtungen im Ausland und deshalb auch die Voraussetzungen f&uuml;r den Erlass des angefochtenen &Auml;nderungsbescheides nicht vor. Der Klage mit dem Antrag, den &Auml;nderungsbescheid f&uuml;r 1998 aufzuheben, war somit stattzugeben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.1.2009, V R 9\/06 Besteuerung der von einem Reiseveranstalter im Rahmen von Pauschalreisepaketen mitverkauften Verpflegung von Hotelg&auml;sten im Ausland &#8211; Voraussetzung f&uuml;r die Anwendbarkeit des &sect; 25 Abs. 1 Satz 1 UStG Leits&auml;tze 1. Bei der Verpflegung von Hotelg&auml;sten handelt es sich um eine Nebenleistung zur &Uuml;bernachtung, die als Teil der Gesamtleistung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-9-06-besteuerung-der-von-einem-reiseveranstalter-im-rahmen-von-pauschalreisepaketen-mitverkauften-verpflegung-von-hotelgaesten-im-ausland-voraussetzung-fuer-die-anwendbarkeit-des-par-25-abs-1-satz\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;9\/06 &#8211; Besteuerung der von einem Reiseveranstalter im Rahmen von Pauschalreisepaketen mitverkauften Verpflegung von Hotelg&auml;sten im Ausland &#8211; Voraussetzung f&uuml;r die Anwendbarkeit des &sect; 25 Abs. 1 Satz 1 UStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14529","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14529"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14529\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}