{"id":14582,"date":"2012-12-08T14:20:23","date_gmt":"2012-12-08T12:20:23","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14582"},"modified":"2012-12-08T14:20:23","modified_gmt":"2012-12-08T12:20:23","slug":"vi-r-78-06-keine-verfassungswidrige-ungleichbehandlung-bei-der-ermittlung-des-besonderen-steuersatzes-im-rahmen-des-progressionsvorbehalts-verfassungskonforme-auslegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-78-06-keine-verfassungswidrige-ungleichbehandlung-bei-der-ermittlung-des-besonderen-steuersatzes-im-rahmen-des-progressionsvorbehalts-verfassungskonforme-auslegung\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;78\/06 &#8211; Keine verfassungswidrige Ungleichbehandlung bei der Ermittlung des besonderen Steuersatzes im Rahmen des Progressionsvorbehalts &#8211; verfassungskonforme Auslegung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.3.2009, VI R 78\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine verfassungswidrige Ungleichbehandlung bei der Ermittlung des besonderen Steuersatzes im Rahmen des Progressionsvorbehalts &#8211; verfassungskonforme Auslegung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Streitig ist, ob Lohnersatzleistungen (Insolvenzgeld) auch insoweit dem Progressionsvorbehalt unterliegen, als der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) davon Beitr&auml;ge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung entrichtet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger war als Diplom-Ingenieur nichtselbst&auml;ndig t&auml;tig und hatte sich privat krankenversichert. Im Streitjahr (1999) bezog er Insolvenzgeld nach &sect;&sect; 183 ff. des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB III) in H&ouml;he von 20 338 DM, das er in H&ouml;he von 5 108 DM an das Versorgungswerk der Architektenkammer und in H&ouml;he von 1 532 DM an seine private Krankenversicherung weitergeleitet hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) bezog das an den Kl&auml;ger ausgezahlte Insolvenzgeld in voller H&ouml;he in die Berechnung des besonderen Steuersatzes gem&auml;&szlig; &sect; 32b Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211; (Progressionsvorbehalt) ein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Einspruchs- und Klageverfahren machte der Kl&auml;ger geltend, dass das ausgezahlte Insolvenzgeld aus Gleichheitsgr&uuml;nden nur insoweit dem Progressionsvorbehalt unterworfen werden d&uuml;rfe, als er es nicht an das Versorgungswerk der Architektenkammer und seine private Krankenversicherung abgef&uuml;hrt habe. Ein pflichtversicherter Arbeitnehmer erhalte als Insolvenzgeld nur sein Nettogehalt vom Arbeitsamt ausgezahlt. Dies sei um die gesetzlichen Sozialbeitr&auml;ge gek&uuml;rzt und werde nur in dieser H&ouml;he im Rahmen des Progressionsvorbehalts ber&uuml;cksichtigt. Er hingegen m&uuml;sse seine Sozialversicherungsbeitr&auml;ge aus &quot;versteuertem&quot; Insolvenzgeld entrichten, so dass er gegen&uuml;ber einem pflichtversicherten Arbeitnehmer benachteiligt werde.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2007, 518 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger einen Versto&szlig; gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        das Urteil des FG K&ouml;ln vom 9. November 2006&nbsp;&nbsp;10 K 1997\/02 und die Einspruchsentscheidung des FA vom 14. M&auml;rz 2002 aufzuheben und unter Ab&auml;nderung des Einkommensteuerbescheids 1999 &#8211;zuletzt vom 9. November 2006&#8211; die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Anwendung des Progressionsvorbehalts um 6 640 DM zu k&uuml;rzen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA tritt der Revision &#8211;unter Bezugnahme auf die Entscheidungsgr&uuml;nde des angefochtenen Urteils&#8211; entgegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Entscheidung des FG, das im Rahmen des Progressionsvorbehalts nach &sect; 32b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a EStG zu ber&uuml;cksichtigende Insolvenzgeld nicht um die vom Kl&auml;ger geleisteten Beitr&auml;ge zum Versorgungswerk der Architektenkammer sowie zu der privaten Kranken- und Pflegeversicherung zu k&uuml;rzen, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Hat ein zeitweise oder w&auml;hrend des gesamten Veranlagungszeitraums unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtiger Insolvenzgeld bezogen, so ist gem&auml;&szlig; &sect; 32b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a EStG auf das nach &sect; 32a Abs. 1 EStG zu versteuernde Einkommen ein besonderer Steuersatz anzuwenden. Der besondere Steuersatz ist nach &sect; 32b Abs. 2 Nr. 1 EStG der Steuersatz, der sich ergibt, wenn bei der Berechnung der Einkommensteuer das nach &sect; 32a Abs. 1 EStG zu versteuernde Einkommen vermehrt oder vermindert wird um die Summe der Leistungen nach &sect; 32b Abs. 1 Nr. 1 EStG nach Abzug des Arbeitnehmer-Pauschbetrags, soweit dieser nicht bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit abziehbar ist. Dem eindeutigen Gesetzeswortlaut nach kann die Summe der Lohnersatzleistungen allein um den Arbeitnehmer-Pauschbetrag gek&uuml;rzt werden, sofern jener nicht &#8211;wie im Streitfall&#8211; bereits bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit Ber&uuml;cksichtigung gefunden hat; in diesem Falle ist die Summe der Lohnersatzleistungen ungek&uuml;rzt in Ansatz zu bringen. Weitere Minderungen der anzusetzenden Lohnersatzleistungen sieht das Gesetz nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Eine K&uuml;rzung des nach &sect; 32b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a EStG zu ber&uuml;cksichtigenden Insolvenzgelds um sog. Vorsorgeaufwendungen ist auch nicht aufgrund einer verfassungskonformen Auslegung des &sect; 32b EStG geboten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine solche Auslegung ist aus Gr&uuml;nden der Gleichbehandlung nur erforderlich, wenn andernfalls wirtschaftlich vergleichbare Sachverhalte ohne rechtfertigenden Grund ungleich behandelt w&uuml;rden. Differenzierungen, die dem Gesetzgeber verboten sind, d&uuml;rfen auch von den Gerichten im Wege der Auslegung oder Fortbildung gesetzlicher Vorschriften nicht f&uuml;r Recht erkannt werden (vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 11. Januar 2005&nbsp;&nbsp;2 BvR 167\/02, BVerfGE 112, 164, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ein Versto&szlig; gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG ist im Streitfall jedoch nicht ersichtlich. Insbesondere bewirkt der Umstand, dass die Arbeitsagenturen nach &sect; 208 SGB III &#8211;unter den dort genannten Voraussetzungen&#8211; Pflichtbeitr&auml;ge zur Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung sowie die Beitr&auml;ge nach dem Recht der Arbeitsf&ouml;rderung (sog. Gesamtsozialversicherungsbeitrag, &sect; 28d des Vierten Buches Sozialgesetzbuch &#8211;SGB IV&#8211;) nicht an den sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigten Arbeitnehmer leisten, sondern an die Einzugsstellen (Krankenkassen, &sect; 28h SGB IV) abf&uuml;hren, im Rahmen des &sect; 32b EStG keine Besserstellung der Pflichtversicherten. Nach R 185 Abs. 2 Satz 1 der Einkommensteuer-Richtlinien (EStR) 1999 beziehen die Finanzbeh&ouml;rden Lohn- und Einkommensersatzleistungen mit den Betr&auml;gen in den Progressionsvorbehalt ein, die als Leistungsbetr&auml;ge nach den einschl&auml;gigen Leistungsgesetzen festgestellt werden. K&uuml;rzungen dieser Leistungsbetr&auml;ge, die sich durch den Abzug von Versichertenanteilen an den Beitr&auml;gen zur Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und gegebenenfalls zur Kranken- und Pflegeversicherung ergeben, bleiben nach R 185 Abs. 2 Satz 2 EStR 1999 unber&uuml;cksichtigt. Aufgrund dieser langj&auml;hrigen, nicht nur im Streitjahr ge&uuml;bten Verwaltungspraxis, die von der Literatur nicht in Frage gestellt wird (Schmidt\/Heinicke, EStG, 27. Aufl., &sect; 32b Rz 24; Bl&uuml;mich\/Wied, &sect; 32b EStG Rz 39; Frotscher in Frotscher, EStG, 6. Aufl., Freiburg 1998 ff., &sect; 32b Rz 59), wird der Kl&auml;ger bei der Besteuerung des Insolvenzgelds nach &sect; 32b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a EStG nicht anders als ein sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigter Arbeitnehmer behandelt. In beiden F&auml;llen wird die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Anwendung des besonderen Steuersatzes nach &sect; 32b EStG nicht um sog. Vorsorgeaufwendungen gek&uuml;rzt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Danach entspricht die Behauptung des Kl&auml;gers, der Gesamtsozialversicherungsbeitrag nach &sect; 28d SGB IV bleibe im Rahmen des Progressionsvorbehalts unber&uuml;cksichtigt, nicht der Rechtslage. Im &Uuml;brigen k&ouml;nnte die Revision des Kl&auml;gers selbst dann keinen Erfolg haben, wenn der steuerbare Teil des Gesamtsozialversicherungsbeitrags &#8211;entgegen R 185 Abs. 2 EStR 1999&#8211; im Einzelfall tats&auml;chlich nicht in den Progressionsvorbehalt einbezogen werden w&uuml;rde. Das Begehren des Kl&auml;gers w&auml;re insoweit auf die unzul&auml;ssige Teilhabe an einer gleichheitswidrigen Beg&uuml;nstigung gerichtet (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 30. Oktober 1990 VII R 110\/88, BFHE 163, 496; vom 14. Juni 1991 VI R 185\/87, BFHE 165, 208, BStBl II 1991, 926; vom 29. August 2000 VII R 42\/00, BFHE 192, 372, BStBl II 2001, 118, sowie BFH-Urteil vom 11. September 2008 VI R 13\/06, BFHE 223, 39, BStBl II 2008, 928; BFH-Beschl&uuml;sse vom 21. Oktober 1994 VI R 15\/94, BFHE 175, 368, BStBl II 1995, 142, unter VI.; vom 24. Februar 1999 X R 171\/96, BFHE 188, 69, BStBl II 1999, 450, unter C.II.2.; vom 14. November 2001 X R 32-33\/01, BFHE 197, 199, BStBl II 2002, 183, unter C.II.3.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.3.2009, VI R 78\/06 Keine verfassungswidrige Ungleichbehandlung bei der Ermittlung des besonderen Steuersatzes im Rahmen des Progressionsvorbehalts &#8211; verfassungskonforme Auslegung Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Streitig ist, ob Lohnersatzleistungen (Insolvenzgeld) auch insoweit dem Progressionsvorbehalt unterliegen, als der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) davon Beitr&auml;ge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung entrichtet. 2&nbsp; Der Kl&auml;ger war &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-78-06-keine-verfassungswidrige-ungleichbehandlung-bei-der-ermittlung-des-besonderen-steuersatzes-im-rahmen-des-progressionsvorbehalts-verfassungskonforme-auslegung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;78\/06 &#8211; Keine verfassungswidrige Ungleichbehandlung bei der Ermittlung des besonderen Steuersatzes im Rahmen des Progressionsvorbehalts &#8211; verfassungskonforme Auslegung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14582","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14582"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14582\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}