{"id":14619,"date":"2012-12-08T14:45:43","date_gmt":"2012-12-08T12:45:43","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14619"},"modified":"2012-12-08T14:45:43","modified_gmt":"2012-12-08T12:45:43","slug":"xi-b-61-08-darlegung-von-zulassungsgruenden-klaerungsfaehigkeit-einer-rechtsfrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-61-08-darlegung-von-zulassungsgruenden-klaerungsfaehigkeit-einer-rechtsfrage\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;61\/08 &#8211; Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden &#8211; Kl&auml;rungsf&auml;higkeit einer Rechtsfrage"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 6.4.2009, XI B 61\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden &#8211; Kl&auml;rungsf&auml;higkeit einer Rechtsfrage<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die auf grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache sowie Fortbildung des Rechts gest&uuml;tzte Beschwerde des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) ist unzul&auml;ssig; im &Uuml;brigen w&auml;re sie auch unbegr&uuml;ndet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig, denn ihre Begr&uuml;ndung entspricht nicht den Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Um die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) oder die Erforderlichkeit einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Fortbildung des Rechts (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 1 FGO) darzulegen, muss in der Beschwerdebegr&uuml;ndung schl&uuml;ssig und substantiiert unter Auseinandersetzung mit den zur aufgeworfenen Rechtsfrage in Rechtsprechung und Schrifttum vertretenen Auffassungen dargetan werden, weshalb die f&uuml;r bedeutsam gehaltene Rechtsfrage im Allgemeininteresse kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im Streitfall kl&auml;rbar ist. Dazu muss auch dargelegt werden, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchen Gr&uuml;nden die Beantwortung der Frage zweifelhaft und streitig ist (vgl. BFH-Beschluss vom 20. M&auml;rz 2006 II B 147\/05, BFH\/NV 2006, 1320).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Der Kl&auml;ger hat die Rechtsfrage aufgeworfen, ob eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung als Ganzes vorliegt, wenn ein Unternehmer sein gesamtes Unternehmen (Aktivverm&ouml;gen) an einen Erwerber ver&auml;u&szlig;ert, der die vom Ver&auml;u&szlig;erer bisher angemieteten Gesch&auml;ftsr&auml;ume nicht &uuml;bernimmt, sondern das Gesch&auml;ft andernorts betreibt. Er hat jedoch in keiner Weise dargestellt und erl&auml;utert, ob bzw. inwieweit die Beantwortung dieser Frage im Interesse der Allgemeinheit geboten ist. Daf&uuml;r ist es nicht ausreichend zu behaupten, dass die Rechtsfrage vom BFH noch nicht entschieden worden sei und ein sp&auml;teres Revisionsurteil in der amtlichen Sammlung der Entscheidungen des BFH ver&ouml;ffentlicht w&uuml;rde. Ebenso wenig wird die Bedeutung der aufgeworfenen Rechtsfrage im Allgemeininteresse dadurch dargelegt, dass der Kl&auml;ger den Streitfall mit anderen Sachverhaltsgestaltungen (Unternehmer als P&auml;chter eines Gesamtunternehmens, Standortwechsel nach Ende eines Gesch&auml;ftsraum-Mietvertrages, Beendigung eines Gastst&auml;ttenpachtvertrages mit einer Brauerei, Verkauf einer Anwaltspraxis, Betriebs&uuml;bergang nach &sect; 613a des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs) vergleicht und daraus Folgerungen f&uuml;r den Streitfall zieht. Damit r&uuml;gt der Kl&auml;ger im Ergebnis lediglich die fehlerhafte Anwendung materiellen Rechts durch die Vorinstanz im konkreten Streitfall.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Im &Uuml;brigen w&auml;re die Nichtzulassungsbeschwerde wegen fehlender Kl&auml;rungsf&auml;higkeit jedenfalls unbegr&uuml;ndet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die vom Kl&auml;ger aufgeworfene Frage ist auf der Grundlage der tats&auml;chlichen Feststellungen des Finanzgerichts (FG), an die der Senat gem&auml;&szlig; &sect; 118 Abs. 2 FGO mangels zul&auml;ssiger und begr&uuml;ndeter Verfahrensr&uuml;gen gebunden ist, nicht entscheidungserheblich und damit nicht kl&auml;rungsf&auml;hig. Denn sie geht von einem in angemieteten Gesch&auml;ftsr&auml;umen betriebenen Unternehmen (Restaurant) und damit von einem anderen als dem vom FG zugrunde gelegten Sachverhalt aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger hatte zu dem f&uuml;r die Beurteilung einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen ma&szlig;geblichen Zeitpunkt der Einbringung des Inventars in die GbR &#8211;im November 2000&#8211; keine Gesch&auml;ftsr&auml;ume mehr angemietet, in denen er ein Restaurant betrieb. Der Betrieb des Restaurants wurde nach Ablauf des Unterpachtvertrages mit den Eheleuten X bereits zum 31. August 1999 aufgegeben. In der Folgezeit &#8211;bis zum 30. Juni 2000&#8211; beschr&auml;nkte sich die unternehmerische T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers auf die Verpachtung von Inventar an Herrn Y. Die vom Kl&auml;ger aufgeworfene Rechtsfrage lie&szlig;e sich in einem Revisionsverfahren schon deshalb nicht kl&auml;ren, weil der Kl&auml;ger zum Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung keine Gesch&auml;ftsr&auml;ume mehr angemietet hatte und auch kein Restaurant betrieb, sondern ein ruhendes\/unterbrochenes Vermietungsunternehmen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 6.4.2009, XI B 61\/08 Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden &#8211; Kl&auml;rungsf&auml;higkeit einer Rechtsfrage Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die auf grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache sowie Fortbildung des Rechts gest&uuml;tzte Beschwerde des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) ist unzul&auml;ssig; im &Uuml;brigen w&auml;re sie auch unbegr&uuml;ndet. 2&nbsp; 1. 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