{"id":14625,"date":"2012-12-20T02:56:12","date_gmt":"2012-12-20T00:56:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14625"},"modified":"2012-12-20T02:56:12","modified_gmt":"2012-12-20T00:56:12","slug":"x-r-8-09-wirksamkeit-eines-vorbehalts-der-nachpruefung-nach-aussenpruefung-aenderungssperre-nach-par-173-abs-2-ao-ruegepflicht-bei-verfahrensfehlern-rechtsschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-8-09-wirksamkeit-eines-vorbehalts-der-nachpruefung-nach-aussenpruefung-aenderungssperre-nach-par-173-abs-2-ao-ruegepflicht-bei-verfahrensfehlern-rechtsschutz\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;8\/09 &#8211; Wirksamkeit eines Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung nach Au&szlig;enpr&uuml;fung &#8211; &Auml;nderungssperre nach &sect; 173 Abs. 2 AO &#8211; R&uuml;gepflicht bei Verfahrensfehlern &#8211; Rechtsschutz"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2009, X R 8\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Wirksamkeit eines Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung nach Au&szlig;enpr&uuml;fung &#8211; &Auml;nderungssperre nach &sect; 173 Abs. 2 AO &#8211; R&uuml;gepflicht bei Verfahrensfehlern &#8211; Rechtsschutz<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) stellte f&uuml;r die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) zun&auml;chst mit Bescheid vom 13. Oktober 2003 den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 f&uuml;r die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb auf 1.838.735 EUR und f&uuml;r die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen auf 113.406 EUR fest. Dieser Bescheid erging nach &sect; 164 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung. Am 28. Juni 2004 &auml;nderte das FA diesen Bescheid. Es stellte nun den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 f&uuml;r die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen auf 57.984 EUR fest. Der verbleibende Verlustabzug bei den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb betrug unver&auml;ndert 1.838.735 EUR. Der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung blieb bestehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Eine im Jahr 2004 durchgef&uuml;hrte Au&szlig;enpr&uuml;fung, die sich u.a. auf die Umsatz- und Einkommensteuer der Jahre 2000 bis 2002 erstreckte, f&uuml;hrte nur zu &Auml;nderungen bei der privaten Nutzung des betrieblichen PKW im Hinblick auf die Umsatzsteuer. Unter Tz 2.3 des Betriebspr&uuml;fungsberichts ist ausgef&uuml;hrt: &quot;Weitergehende Feststellungen haben sich durch die Betriebspr&uuml;fung nicht ergeben. Im Hinblick auf die Verlustvortr&auml;ge unterbleibt eine bilanzielle Darstellung der Umsatzsteuerverbindlichkeit.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA &uuml;bersandte dem Kl&auml;ger den Betriebspr&uuml;fungsbericht mit Schreiben vom 12. November 2004 vor Auswertung (&sect; 202 Abs. 2 AO). In dem Schreiben hei&szlig;t es u.a.: &quot;Ich beabsichtige, den Inhalt des Berichts der Besteuerung zugrunde zu legen.&quot; Eine Schlussbesprechung fand nicht statt; der Kl&auml;ger hatte hierauf verzichtet (&sect; 201 Abs. 1 AO). Die Pr&uuml;fungsfeststellungen waren w&auml;hrend der Pr&uuml;fung eingehend und einvernehmlich besprochen worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit Schreiben vom 6. August 2007 teilte das FA den Kl&auml;gern mit, im Rahmen einer erneuten &Uuml;berpr&uuml;fung sei festgestellt worden, dass der Hinzurechnungsbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 4a des Einkommensteuergesetzes (EStG) in H&ouml;he von 93.951 DM zu Unrecht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen abgezogen worden sei. Die nach &sect; 4 Abs. 4a EStG pauschal ermittelten nicht abziehbaren Schuldzinsen w&uuml;rden begrifflich Betriebsausgaben voraussetzen. Nur diese betrieblich veranlassten Zinsen seien in die Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect; 4 Abs. 4a EStG einzubeziehen. Damit sei ein Werbungskostenabzug des anteiligen Hinzurechnungsbetrags auch insoweit ausgeschlossen, als die &Uuml;berentnahmesituation auf die Entnahmen f&uuml;r private Festgeldanlagen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei. Das FA k&uuml;ndigte an, den Bescheid &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 zu &auml;ndern.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger traten dem zun&auml;chst mit Schreiben vom 23. August 2007 entgegen und berechneten die &Uuml;berentnahmen 2001 neu. Mit Schreiben vom 9. Oktober 2007 teilten sie dem FA mit, die Festgeldkonten seien im Jahr 2001 als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen zu behandeln, weil der Kl&auml;ger die Geldbetr&auml;ge nicht endg&uuml;ltig vom Betriebsverm&ouml;gen getrennt habe. Au&szlig;erdem beantragten sie, den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung f&uuml;r s&auml;mtliche Steuerbescheide der Jahre 2000 bis 2002 aufzuheben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit Bescheid vom 22. November 2007 stellte das FA f&uuml;r die Kl&auml;ger den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 f&uuml;r die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb auf 1.742.378 EUR und f&uuml;r die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen auf 16.272 EUR fest. Zugleich hob es den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung auf.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im finanzgerichtlichen Verfahren war allein streitig, ob der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung Grundlage f&uuml;r die &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zum 31. Dezember 2001 sein konnte. Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 380 ver&ouml;ffentlichtem Urteil statt. Es greife keine &Auml;nderungsvorschrift. Zwar seien die urspr&uuml;nglichen Feststellungen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gestanden. Darauf k&ouml;nne sich das FA jedoch nicht berufen. Die Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r das Jahr 2001 habe keine &Auml;nderungen gegen&uuml;ber der Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung ergeben. Deshalb h&auml;tte das FA den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung nach &sect; 181 Abs. 1 Satz 1 AO i.V.m. &sect; 164 Abs. 3 Satz 3 AO aufheben m&uuml;ssen. Lie&szlig;e man im Streitfall die &Auml;nderung des Bescheids zu, weil das FA entgegen dem eindeutigen Wortlaut der Vorschrift den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung nicht aufgehoben habe, h&auml;tte &sect; 164 Abs. 3 Satz 3 AO faktisch keine Bedeutung. Darin l&auml;ge ein Versto&szlig; gegen den sich aus Art. 20 Abs. 3 des Grundgesetzes (GG) ergebenden Grundsatz, wonach die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung an Gesetz und Recht gebunden seien. Auch w&auml;re darin ein Versto&szlig; gegen die sich aus Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG ergebende Rechtsschutzgarantie zu sehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt das FA Verletzung von &sect; 164 Abs. 2 AO. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) k&ouml;nne ein unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung ergangener Bescheid jederzeit ohne sachliche Einschr&auml;nkung in vollem Umfang aus formellen oder materiellen Gr&uuml;nden ge&auml;ndert werden. Der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung verhindere in der Regel die Entstehung eines Vertrauenstatbestands. Ausschlie&szlig;lich besondere Vertrauensschutzgesichtspunkte k&ouml;nnten nach Treu und Glauben zu einer &Auml;nderungssperre f&uuml;hren. Aus dem BFH-Urteil vom 15. Dezember 1994 V R 135\/93 (BFH\/NV 1995, 938) ergebe sich eindeutig, dass selbst bei einer Mitteilung an den Steuerpflichtigen nach durchgef&uuml;hrter Au&szlig;enpr&uuml;fung gem&auml;&szlig; &sect; 202 Abs. 1 Satz 3 AO, wonach die Au&szlig;enpr&uuml;fung nicht zu einer &Auml;nderung der Besteuerungsgrundlagen gef&uuml;hrt habe, eine &Auml;nderung des Bescheids nach &sect; 164 Abs. 2 AO m&ouml;glich sei. Gleiches ergebe sich aus dem BFH-Urteil vom 29. April 1987 I R 118\/83 (BFHE 149, 508, BStBl II 1988, 168). Entgegen der Auffassung des FG habe sich der BFH in diesen Entscheidungen angesichts der klaren und eindeutigen Rechtslage nicht mit &sect; 164 Abs. 3 Satz 3 AO auseinandersetzen m&uuml;ssen. Wiederholt habe der BFH auf den Grundsatz von Treu und Glauben als einzige &Auml;nderungssperre hingewiesen (so in den Urteilen vom 14. September 1993 VIII R 9\/93, BFHE 175, 391, BStBl II 1995, 2, und vom 16. September 2004 X R 22\/01, BFH\/NV 2005, 322).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;ger beantragen,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG-Urteil f&uuml;hre die bisherige Rechtsprechung des BFH konsequent fort und stelle die Verfahrensweise in Bezug auf die Anwendung der Regelung in &sect; 164 Abs. 3 Satz 3 AO klar.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist begr&uuml;ndet; das angefochtene Urteil wird aufgehoben und die Klage abgewiesen (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 nach &sect; 164 Abs. 2 AO stand nicht die an den Kl&auml;ger gerichtete Mitteilung des FA vom 12. November 2004 entgegen, wonach die durchgef&uuml;hrte Au&szlig;enpr&uuml;fung &#8211;abgesehen von &Auml;nderungen zur privaten PKW-Nutzung im Hinblick auf die Umsatzsteuer&#8211; zu keinen weitergehenden Feststellungen gef&uuml;hrt habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Das FA hat den Bescheid &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 vom 13. Oktober 2003 wirksam unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect; 164 Abs. 1 AO) erlassen. Im &Auml;nderungsbescheid vom 28. Juni 2004 blieb nach den Feststellungen des FG der Vorbehaltsvermerk bestehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung im Bescheid &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 war im Zeitpunkt des Erlasses des &Auml;nderungsbescheids vom 22. November 2007 wirksam.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung entf&auml;llt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH nur durch ausdr&uuml;ckliche Aufhebung (vgl. Urteile vom 20. Januar 1987 IX R 49\/82, BFH\/NV 1987, 433, m.w.N; vom 2. Mai 1990 VIII R 20\/86, BFH\/NV 1991, 219; vom 19. Februar 1992 II R 138\/88, BFH\/NV 1993, 154). Da das FA entgegen der gesetzlichen Regelung in &sect; 164 Abs. 3 Satz 3 AO nach Abschluss der im Jahr 2004 durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung den Vorbehaltsvermerk nicht aufgehoben hat, war die mit dieser Nebenbestimmung versehene Steuerfestsetzung vom 28. Juni 2004 nach &sect; 164 Abs. 2 AO in vollem Umfang &auml;nderbar (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile in BFHE 149, 508 , BStBl II 1988, 168; in BFHE 175, 391, BStBl II 1995, 2; vom 14. September 1994 I R 125\/93, BFH\/NV 1995, 369; in BFH\/NV 1995, 938; vom 9. November 2006 V R 43\/04, BFHE 215, 379, BStBl II 2007, 344; BFH-Beschluss vom 20. Mai 1992 V B 73\/91, BFH\/NV 1993, 444; vgl. auch Pahlke\/Koenig\/C&ouml;ster, Abgabenordnung, 2. Aufl., &sect; 164 Rz 74; Buciek in Beermann\/Gosch, AO &sect; 164 Rz 123, Klein\/R&uuml;sken, AO, 9. Aufl., &sect; 164 Rz 46; Scholtz, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 1988, 459). Trotz manch kritischer Stimmen in der Literatur (Heuermann in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect; 164 AO Rz 39 f.; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 164 AO Rz 51; Frotscher in Schwarz, AO, &sect; 164 Rz 53; G&uuml;nther, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 1988, 279) h&auml;lt der erkennende Senat an dieser Rechtsprechung fest. Das Interesse an einer materiell-rechtlich gesetzm&auml;&szlig;igen und gleichm&auml;&szlig;igen Steuerfestsetzung hat in einem solchen Fall Vorrang vor dem Interesse an einem formal ordnungsgem&auml;&szlig;en Verfahren. Diese Auffassung dient im &Uuml;brigen auch der Rechtsklarheit, der in Massenverfahren wie dem Besteuerungsverfahren besondere Bedeutung zukommt (Scholtz, DStZ 1988, 459, 460).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Der durch &sect; 164 Abs. 2 Satz 1 AO er&ouml;ffneten, prinzipiell unbegrenzten Befugnis des FA zur &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 stand weder &sect; 173 Abs. 2 AO noch der Grundsatz von Treu und Glauben entgegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut entfaltet der Vorbehaltsvermerk solange Wirkung, wie er nicht ausdr&uuml;cklich aufgehoben wird oder durch Ablauf der Festsetzungsfrist entf&auml;llt (so auch G&uuml;nther, FR 1988, 279; Scholtz, DStZ 1988, 459, 460). Der Gesetzgeber hat das Problem &quot;Steuerfestsetzung unter Vorbehalt nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung&quot; gesehen. Anders als bei einer &Auml;nderung von Steuerbescheiden wegen neuer Tatsachen oder Beweismittel hat er die &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit nach &sect; 164 Abs. 2 AO nicht auf F&auml;lle der Steuerhinterziehung oder leichtfertigen Steuerverk&uuml;rzung beschr&auml;nkt. Der Gesetzgeber hat sich auch &#8211;anders als bei Ablauf der Festsetzungsfrist&#8211; nicht daf&uuml;r entschieden, dass der Vorbehaltsvermerk nach Abschluss einer Au&szlig;enpr&uuml;fung automatisch entf&auml;llt. Er hat vielmehr der Finanzbeh&ouml;rde aufgegeben, den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung in diesen F&auml;llen aufzuheben. Hierin liegt nach Auffassung des erkennenden Senats der entscheidende Unterschied (a.A. Heuermann in HHSp, &sect; 164 AO Rz 40).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Auch &sect; 173 Abs. 2 AO steht im Streitfall der &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 nicht entgegen. Unmittelbar gilt die Vorschrift &#8211;wie sich aus &sect; 172 Abs. 1 Satz 1 AO ergibt&#8211; f&uuml;r die &Auml;nderung von Bescheiden i.S. des &sect; 164 AO nicht. Eine Anwendung des &sect; 173 Abs. 2 AO im Wege der extensiven Auslegung oder Analogie scheitert am begrenzten Regelungsbereich dieser Norm: Nach dem klaren Wortlaut gilt die darin angeordnete &Auml;nderungssperre nur f&uuml;r die in &sect; 173 Abs. 1 AO geregelten Korrekturtatbest&auml;nde (Senatsurteil in BFH\/NV 2005, 322, m.w.N.). Daraus folgt, dass Steuerbescheide, die nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung ergangen sind, nach anderen Vorschriften ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen. Ebenso wenig hindert eine Mitteilung i.S. des &sect; 202 Abs. 1 Satz 3 AO &Auml;nderungen aufgrund anderer Bestimmungen (BFH-Entscheidungen in BFHE 149, 508, BStBl II 1988, 168; in BFH\/NV 1995, 938; in BFH\/NV 1993, 444).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Der Grundsatz von Treu und Glauben hindert im Streitfall die &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 ebenfalls nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung kann das gesetzte Recht durch den Grundsatz von Treu und Glauben nur in besonders gelagerten F&auml;llen, in denen das Vertrauen des Steuerpflichtigen in ein bestimmtes Verhalten der Verwaltung nach allgemeinem Rechtsgef&uuml;hl in einem so hohen Ma&szlig;e schutzw&uuml;rdig ist, dass demgegen&uuml;ber der Grundsatz der Gesetzm&auml;&szlig;igkeit der Verwaltung zur&uuml;cktreten m&uuml;sste, verdr&auml;ngt werden (BFH-Urteile vom 5. September 2000 IX R 33\/97, BFHE 192, 559, BStBl II 2000, 676; vom 30. September 1997 IX R 80\/94, BFHE 184, 406, BStBl II 1998, 771; BFH-Beschluss vom 26. November 2001 V B 88\/00, BFH\/NV 2002, 551). Dies kommt nur dann in Betracht, wenn dem Steuerpflichtigen eine bestimmte steuerrechtliche Behandlung zugesagt worden ist oder wenn die Finanzbeh&ouml;rde durch ihr fr&uuml;heres Verhalten au&szlig;erhalb einer Zusage einen Vertrauenstatbestand geschaffen hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ein Bescheid, der wie im Streitfall unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung steht, verhindert das Entstehen eines f&uuml;r die Bindung nach Treu und Glauben notwendigen Vertrauenstatbestands (vgl. Buciek in Beermann\/Gosch, AO &sect; 164 Rz 69, m.N. aus der Rechtsprechung). Eine verbindliche Zusage (&sect;&sect; 204 ff. AO) oder eine verbindliche Auskunft, aufgrund derer die Kl&auml;ger auf die Endg&uuml;ltigkeit des urspr&uuml;nglichen Bescheids &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31. Dezember 2001 h&auml;tten vertrauen k&ouml;nnen, hat das FA nicht erteilt. Auch der Pr&uuml;fungsbericht gab zu einem solchen Vertrauen keinen Anlass. Zwar f&uuml;hrte die Au&szlig;enpr&uuml;fung nur zu &Auml;nderungen der privaten PKW-Nutzung im Hinblick auf die Umsatzsteuer und wegen der Verlustvortr&auml;ge sollte die bilanzielle Darstellung der Umsatzsteuerverbindlichkeit unterbleiben. Das FA teilte dem Kl&auml;ger mit Schreiben vom 12. November 2004 jedoch lediglich mit, dass der Inhalt des Berichts der Besteuerung zugrunde gelegt werden sollte. Auf k&uuml;nftige &Auml;nderungen des Bescheids &uuml;ber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer hat es damit aber weder ausdr&uuml;cklich noch stillschweigend verzichtet. Es ist deshalb nicht treuwidrig, wenn sich das FA auf die bestehende &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit nach &sect; 164 Abs. 2 AO beruft. Solange der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung nicht aufgehoben und damit wirksam ist, m&uuml;ssen und d&uuml;rfen Steuerpflichtige mit dem Erlass von &Auml;nderungsbescheiden zuungunsten oder zugunsten rechnen (a.A. Seer in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 164 AO Rz 51).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Kommt das FA &#8211;wie im Streitfall&#8211; seiner Pflicht aus &sect; 164 Abs. 3 Satz 3 AO nach Abschluss der Au&szlig;enpr&uuml;fung nicht nach, hat der Steuerpflichtige Anspruch auf Aufhebung des Vorbehalts und die M&ouml;glichkeit, dies durch einen Rechtsbehelf durchzusetzen (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 175, 391, BStBl II 1995, 2, und in BFH\/NV 1995, 369; Seer in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect; 164 AO Rz 52; zweifelnd wohl Heuermann in HHSp, &sect; 164 AO Rz 39). Fehl geht deshalb die Auffassung des FG, lie&szlig;e man im Streitfall die &Auml;nderung des Bescheids nach &sect; 164 Abs. 2 AO zu, h&auml;tte &sect; 164 Abs. 3 Satz 3 AO keinerlei Bedeutung. Verzichtet der Steuerpflichtige auf die Einlegung des Rechtsbehelfs, ist es gerechtfertigt, ihn an der von ihm selbst mitverantworteten Rechtslage festzuhalten. Es ist ein allgemeiner Rechtsgrundsatz, dass Verfahrensfehler, die zu Rechtsverletzungen f&uuml;hren, von dem Betroffenen ger&uuml;gt werden m&uuml;ssen (Scholtz, DStZ 1988, 459, 461).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall hat der Kl&auml;ger die Aufhebung des Vorbehaltsvermerks mit Schreiben vom 9. Oktober 2007 zu einem Zeitpunkt beantragt, in dem ihm das FA bereits rechtliches Geh&ouml;r wegen der beabsichtigten &Auml;nderung nach &sect; 164 Abs. 2 Satz 1 AO gew&auml;hrt hatte (vgl. Schreiben des FA vom 6. August 2007). Diesem versp&auml;tet gestellten Antrag brauchte das FA nicht mehr zu entsprechen. Nur Antr&auml;ge auf Aufhebung des Vorbehaltsvermerks nach Abschluss der Au&szlig;enpr&uuml;fung, die gestellt werden, bevor die beabsichtigte &Auml;nderung der Steuerfestsetzung nach &sect; 164 Abs. 2 AO dem Steuerpflichtigen bekannt wird, f&uuml;hren dazu, dass ein zur Aufhebung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung verpflichtendes Urteil auch zur Aufhebung eines zwischenzeitlich erlassenen &Auml;nderungsbescheids f&uuml;hrt (vgl. hierzu auch Heuermann in HHSp, &sect; 164 AO Rz 39).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                5. Im &Uuml;brigen darf nicht au&szlig;er acht gelassen werden, dass sich die von der Rechtsprechung vertretene Rechtsauffassung nicht einseitig zu Lasten des Steuerpflichtigen auswirkt. Sie kann ebenfalls dazu f&uuml;hren, dass Steuerbescheide, die nach Abschluss der Au&szlig;enpr&uuml;fung noch unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stehen, zugunsten des Steuerpflichtigen ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen. So kann er neue Tatsachen oder Beweismittel, die zu einer niedrigeren Steuer f&uuml;hren, auch dann geltend machen, wenn ihn ein grobes Verschulden am nachtr&auml;glichen Bekanntwerden trifft. &Auml;nderungen zu seinen Gunsten sind bei nachtr&auml;glich ergangener g&uuml;nstigerer Rechtsprechung ebenfalls m&ouml;glich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                6. Die &Auml;nderung ist in der Sache selbst unter den Beteiligten nicht streitig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2009, X R 8\/09 Wirksamkeit eines Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung nach Au&szlig;enpr&uuml;fung &#8211; &Auml;nderungssperre nach &sect; 173 Abs. 2 AO &#8211; R&uuml;gepflicht bei Verfahrensfehlern &#8211; Rechtsschutz Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) stellte f&uuml;r die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) zun&auml;chst mit Bescheid vom 13. 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