{"id":14628,"date":"2012-12-20T02:56:13","date_gmt":"2012-12-20T00:56:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14628"},"modified":"2012-12-20T02:56:13","modified_gmt":"2012-12-20T00:56:13","slug":"x-r-22-07-betriebsaufspaltung-bei-verpachtung-wesentlicher-betriebsgrundlagen-die-nicht-im-eigentum-des-verpaechters-stehen-unselbstaendige-anschlussrevision-anforderungen-an-die-kostenentscheidung-na","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-22-07-betriebsaufspaltung-bei-verpachtung-wesentlicher-betriebsgrundlagen-die-nicht-im-eigentum-des-verpaechters-stehen-unselbstaendige-anschlussrevision-anforderungen-an-die-kostenentscheidung-na\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;22\/07 &#8211; Betriebsaufspaltung bei Verpachtung wesentlicher Betriebsgrundlagen, die nicht im Eigentum des Verp&auml;chters stehen &#8211; Unselbst&auml;ndige Anschlussrevision &#8211; Anforderungen an die Kostenentscheidung nach &sect; 137 Satz 1 FGO &#8211; Auslegung von Willenserkl&auml;rungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2009, X R 22\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Betriebsaufspaltung bei Verpachtung wesentlicher Betriebsgrundlagen, die nicht im Eigentum des Verp&auml;chters stehen &#8211; Unselbst&auml;ndige Anschlussrevision &#8211; Anforderungen an die Kostenentscheidung nach &sect; 137 Satz 1 FGO &#8211; Auslegung von Willenserkl&auml;rungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der im Jahre 2000 verstorbene Ehemann E der Kl&auml;gerin betrieb bis zum 31. Dezember 1993 mit seinem Bruder B eine offene Handelsgesellschaft (OHG). Die Gesellschafter l&ouml;sten die OHG zum 1. Januar 1994 im Wege der Realteilung auf. E &uuml;bernahm den Betriebszweig &quot;Sanit&auml;r, Heizung und Bauklempnerei&quot; und f&uuml;hrte diesen als Einzelunternehmer fort; sein Bruder &uuml;bernahm die Betriebszweige &quot;Elektro&quot; und &quot;Haustechnik&quot;. Ausgleichszahlungen erbrachten die Br&uuml;der nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                E war gemeinschaftlich mit seinem Bruder B zu je 50 % Eigent&uuml;mer der Grundst&uuml;cke M-Stra&szlig;e X, M-Stra&szlig;e Y und S-Stra&szlig;e Z. Die Grundst&uuml;cke wurden bis zum 31. Dezember 1993 von der OHG genutzt. Diese behandelte die Grundst&uuml;cke in ihren Jahresabschl&uuml;ssen jeweils als Sonderbetriebsverm&ouml;gen der Gesellschafter. Nach der Realteilung zum 1. Januar 1994 nutzte E 78 % der Gesamtfl&auml;che der Grundst&uuml;cke f&uuml;r seinen Betrieb, sein Bruder 22 %. In der die Folgen der Liquidation und Realteilung der OHG regelnden Vereinbarung zwischen E und seinem Bruder vom 14. Januar 1994 hei&szlig;t es unter &sect; 3:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Beide Handwerksbetriebe nutzen dieselben Gesch&auml;fts-, B&uuml;ro-, Werkstatt- und Lagerr&auml;ume wie bisher. Daf&uuml;r wird ein monatlicher Pachtzins von vorl&auml;ufig 5.400 DM gezahlt, und zwar an die Grundst&uuml;cksgemeinschaft E und B.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dieser Pachtbetrag wird wie folgt aufgeteilt:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                E zahlt 78 % = 4.212,00 DM      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                B zahlt 22 % = 1.188,00 DM.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diese Betr&auml;ge werden monatlich im voraus &uuml;berwiesen.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Beide Miteigent&uuml;mer verpflichteten sich ebenfalls in einer &quot;Benutzungsregelung&quot; vom selben Tag dazu, auf das Konto der Grundst&uuml;cksgemeinschaft monatlich insgesamt einen Betrag von 5.400 DM (= 64.800 DM\/Jahr) zu zahlen, von dem E 78 %, also 4.212 DM, und sein Bruder 22 %, also 1.188 DM, &uuml;bernehmen sollten. &Ouml;ffentliche Lasten und Abgaben, Versicherungen, sonstige Grundst&uuml;ckskosten und Reparaturen sollten gemeinschaftlich bezahlt und nach dem vorstehenden Kostenschl&uuml;ssel (78 % \/ 22 %) unter den Miteigent&uuml;mern verteilt werden. In dieser Vereinbarung hei&szlig;t es u.a.:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                &quot;Beide Miteigent&uuml;mer nutzen dieselben Gesch&auml;fts-, B&uuml;ro-, Werkstatt- und Lagerr&auml;ume gemeinsam&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Tats&auml;chlich nutzte E das Grundst&uuml;ck S-Stra&szlig;e Z sowie Teile des Grundst&uuml;cks M-Stra&szlig;e X ausschlie&szlig;lich f&uuml;r seinen Betrieb; auf den E zugewiesenen Fl&auml;chen befanden sich die Gesch&auml;ftsgeb&auml;ude seines Einzelunternehmens einschlie&szlig;lich des Ladenlokals. Das Grundst&uuml;ck M-Stra&szlig;e Y, welches zwischen den beiden anderen Grundst&uuml;cken lag und u.a. als Durchgang ben&ouml;tigt wurde, vermietete die Grundst&uuml;cksgemeinschaft an Dritte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zum 31. Dezember 1996 &uuml;bertrug E sein Einzelunternehmen (Maschinen, Fuhrpark und Gesch&auml;ftsausstattung) mit Ausnahme des Miteigentumsanteils an den Grundst&uuml;cken der Grundst&uuml;cksgemeinschaft E und B (Grundst&uuml;cksgemeinschaft) in eine neu gegr&uuml;ndete E GmbH Sanit&auml;r-Heizung-Bauklempnerei (GmbH), an der E zu 80 % und sein Sohn A zu 20 % beteiligt waren. Die GmbH nutzte die oben genannten Grundst&uuml;cke, wie sie vorher E in seinem Einzelunternehmen genutzt hatte, und trug 78 % der Aufwendungen. Eine schriftliche Vereinbarung &uuml;ber die Nutzung der Grundst&uuml;cke liegt weder zwischen der Grundst&uuml;cksgemeinschaft und der GmbH noch zwischen E und der GmbH vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                E behandelte 50 % der Grundst&uuml;cke der Grundst&uuml;cksgemeinschaft ab dem 1. Januar 1994 als Betriebsverm&ouml;gen seines Einzelunternehmens und setzte in der Bilanz 50 % der bei der Grundst&uuml;cksgemeinschaft angesetzten Buchwerte der Grundst&uuml;cke an. In seiner Gewinn- und Verlustrechnung machte er 78 % der Aufwendungen als Betriebsausgaben geltend und wies 78 % des Gewinns der Grundst&uuml;cksgemeinschaft als &Uuml;berschuss gewerblich genutzter Grundst&uuml;cke aus. F&uuml;r 1997 erstellte E eine Bilanz f&uuml;r einen &quot;ruhenden Gewerbebetrieb&quot;, setzte wiederum 50 % der Buchwerte der Grundst&uuml;cke an und wies in der Gewinn- und Verlustrechnung als sonstige betriebliche Ertr&auml;ge 78 % des Gewinns der Grundst&uuml;cksgemeinschaft aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte, Revisionskl&auml;ger und Anschlussrevisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) nahm nach Durchf&uuml;hrung einer Betriebspr&uuml;fung im Jahre 1999 eine Entnahme des 50 %igen Grundst&uuml;cksanteils des E zum 31. Dezember 1996 an.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hiergegen richtete sich nach erfolglosem Einspruch die Klage. Die Kl&auml;gerin war der Auffassung, ein Entnahmegewinn zum 31. Dezember 1996 sei nicht anzusetzen, da die Grundst&uuml;cksanteile an der Grundst&uuml;cksgemeinschaft nach wie vor Betriebsverm&ouml;gen darstellten. E habe mit der GmbH eine Betriebsaufspaltung begr&uuml;ndet. Der 50 %ige Grundst&uuml;cksanteil des E sei im Besitzunternehmen des E zu erfassen. E habe nicht nur &uuml;ber seinen (50 %igen) Miteigentumsanteil, sondern auch &uuml;ber 78 % der Grundst&uuml;cksfl&auml;che uneingeschr&auml;nkt verf&uuml;gen k&ouml;nnen. Daher liege eine personelle Verflechtung vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA war der Auffassung, E habe die 50 %igen Miteigentumsanteile zum 31. Dezember 1996 aus seinem Betriebsverm&ouml;gen des Einzelunternehmens entnommen. Eine Betriebsaufspaltung habe er mit Wirkung vom 1. Januar 1997 nicht begr&uuml;nden k&ouml;nnen, da es an der erforderlichen personellen Verflechtung gefehlt habe. E habe lediglich 50 % der Miteigentumsanteile an den Grundst&uuml;cken gehalten. Die Grundst&uuml;cksfl&auml;chen seien der GmbH von der Grundst&uuml;cksgemeinschaft selbst &uuml;berlassen worden und nicht von E, dem das Nutzungsrecht von der Gemeinschaft einger&auml;umt worden sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) hat mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2007, 1595 ver&ouml;ffentlichten Urteil der Klage stattgegeben, die Kosten des Verfahrens jedoch der Kl&auml;gerin auferlegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es aus, E habe im Streitjahr die Miteigentumsanteile an den Grundst&uuml;cken S-Stra&szlig;e Z und M-Stra&szlig;e X und Y nicht aus seinem Betriebsverm&ouml;gen entnommen, da E die ihm geh&ouml;renden Miteigentumsanteile nicht f&uuml;r betriebsfremde Zwecke verwendet habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                E habe den zuvor als Einzelunternehmen gef&uuml;hrten Betrieb aufgespalten, indem er den Grundbesitz zur&uuml;ckbehalten und den Betrieb auf eine &quot;Betriebs-GmbH&quot; verlagert habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kosten des Rechtsstreits m&uuml;sse nach &sect; 137 der Finanzgerichtsordnung (FGO) die Kl&auml;gerin tragen. Entgegen dem bis zum Klageverfahren dargestellten Sachverhalt habe E der GmbH bestimmte Grundst&uuml;cksteile &uuml;berlassen, f&uuml;r die ausschlie&szlig;lich er (allein) &uuml;ber die Gesch&auml;fte des t&auml;glichen Lebens habe bestimmen k&ouml;nnen. Nach &sect; 137 FGO k&ouml;nnten die Kosten aber einem Beteiligten ganz oder teilweise auch dann auferlegt werden, wenn er obsiegt habe, die Entscheidung aber auf Tatsachen beruhe, die er &#8211;wie hier gegeben&#8211; fr&uuml;her h&auml;tte geltend machen oder beweisen k&ouml;nnen und sollen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts. Es macht geltend, das FG habe mit seinem Urteil &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4, &sect; 15 Abs. 1 Nr. 1, &sect; 21 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) sowie &sect; 2 Abs. 1 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) i.V.m. den &sect;&sect; 133, 157, 743, 744, 745, 747 und 1008 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) verletzt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG habe f&auml;lschlicherweise &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG nicht angewandt, da es von einer personellen Verflechtung und damit von einer (echten) Betriebsaufspaltung f&uuml;r das gewerbliche Unternehmen des E ausgegangen sei. Der einzelne Gemeinschafter einer Bruchteilsgemeinschaft k&ouml;nne nicht der alleinige Besitzunternehmer im Rahmen einer (echten) Betriebsaufspaltung sein, wenn die Bruchteilsgemeinschaft zun&auml;chst ihm und er sodann einer von ihm beherrschten GmbH bestimmte Fl&auml;chen zur Nutzung &uuml;berlasse. Weil ihm lediglich ein ideeller Miteigentumsanteil von 50 % zugestanden habe, habe E &#8211;entgegen der Ansicht des FG&#8211; das verpachtende Besitzunternehmen nicht beherrschen k&ouml;nnen. Das vermietende Besitzunternehmen sei nicht allein dem E, sondern zugleich auch dessen Bruder zuzurechnen gewesen, da die Verwaltung des gemeinschaftlichen Gegenstandes gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 744, 745 und 1008 BGB durch Mehrheitsbeschluss erfolge. Wegen der fehlenden personellen Verflechtung liege keine Betriebsaufspaltung vor, die Eink&uuml;nfte aus der Verpachtung der Grundst&uuml;cke seien daher als Eink&uuml;nfte aus Verpachtung gem&auml;&szlig; &sect; 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG anzusehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Selbst wenn man von einer &quot;ausschlie&szlig;lichen Nutzungsvereinbarung an den E&quot; ausgehe, habe das FG die Vorschriften der &sect;&sect; 133, 157 BGB verletzt, indem es die Nutzungsvereinbarung vom 14. Januar 1994 so ausgelegt habe, dass die Bruchteilsgemeinschaft dem E nicht nur das Recht zur ausschlie&szlig;lichen Nutzung von 78 % der Gesamtfl&auml;che der Bruchteilsgemeinschaft einger&auml;umt habe, sondern auch hiermit verbunden das Recht zur Bestimmung &uuml;ber die Gesch&auml;fte des t&auml;glichen Lebens f&uuml;r diesen Fl&auml;chenanteil. Dem Beteiligten einer Bruchteilsgemeinschaft geb&uuml;hre gem&auml;&szlig; &sect; 743 Abs. 1 BGB seinem Anteil entsprechend ein Bruchteil an der Fruchtziehung. Lediglich das Ma&szlig; des Gebrauchs gem&auml;&szlig; &sect; 743 Abs. 2 BGB sei unter den Gemeinschaftern ab&auml;nderbar, daher m&uuml;sse die Vereinbarung vom 14. Januar 1994 unter Beachtung der gesetzlichen Auslegungsregeln der &sect;&sect; 133, 157 BGB als reine Gebrauchsrechtsvereinbarung i.S. des &sect; 743 Abs. 2 BGB ausgelegt werden. Es sei der wirkliche Wille gewesen, nur die unterschiedliche Nutzung der Grundst&uuml;cke durch die Gemeinschafter zu regeln, dar&uuml;ber hinaus habe jeder Gemeinschafter aber &uuml;ber seinen Anteil von 50 % frei verf&uuml;gen sowie den Anteil an den Grundst&uuml;cken bilanzieren und abschreiben k&ouml;nnen. Es entspreche nicht den allgemeinen Erfahrungss&auml;tzen, die Vereinbarung so auszulegen, dass das dem B zustehende Anteilsrecht ohne jede Ersatzpflicht von 50 % auf 22 % gek&uuml;rzt werden sollte. Die Auslegung der Vereinbarung, nach der mit dem Recht zur ausschlie&szlig;lichen Nutzung von 78 % der Gesamtfl&auml;chen das Recht zur alleinigen Bestimmung &uuml;ber diesen Fl&auml;chenanteil verbunden sei, widerspreche dem Wesen der Bruchteilsgemeinschaft.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                das angefochtene Urteil des FG aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung &uuml;ber die Teilwerte der entnommenen Grundst&uuml;cke an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen, die Kostenentscheidung des FG aufzuheben und die Kosten des gesamten Verfahrens dem FA aufzuerlegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrt sie aus, es l&auml;gen die Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung vor, da sowohl die sachliche als auch die personelle Verflechtung gegeben sei. In Bezug auf die personelle Verflechtung weise der Fall die Besonderheit auf, dass die Beteiligung des E an der Grundst&uuml;cksgemeinschaft zwar lediglich 50 % betragen habe, die betrieblich genutzten Grundst&uuml;cke der Grundst&uuml;cksgemeinschaft von beiden Miteigent&uuml;mern jedoch nie gemeinsam, sondern immer nur die r&auml;umlich getrennten Grundst&uuml;cksteile f&uuml;r den jeweils eigenen Betrieb genutzt worden seien. Nicht die Grundst&uuml;cksgemeinschaft, sondern E habe der GmbH die klar umrissenen Grundst&uuml;cksfl&auml;chen (78 % der Gesamtfl&auml;che) zur Verf&uuml;gung gestellt. Es liege einerseits eine Vereinbarung zwischen der Grundst&uuml;cksgemeinschaft und dem E und andererseits eine Vereinbarung des E mit seiner GmbH vor, wodurch aufgrund der getroffenen Vereinbarungen und tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrten Nutzungsverh&auml;ltnisse die typische Betriebsaufspaltung zu bejahen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Prozessbevollm&auml;chtigte der Kl&auml;gerin habe in der m&uuml;ndlichen Verhandlung erneut den Tatbestand dargelegt, dass die Formulierung in der Benutzungsregelung vom 14. Januar 1994 missverst&auml;ndlich sei, nach der beide Miteigent&uuml;mer dieselben Gesch&auml;fts-, B&uuml;ro-, Werkstatt- und Lagerr&auml;ume gemeinsam nutzen. Es sei gemeint gewesen, dass im Anschluss an die Realteilung dieselben R&auml;ume jeweils von den beiden Br&uuml;dern wie vorher unver&auml;ndert genutzt worden seien. Damit habe klargestellt werden sollen, dass jeder der Beteiligten abgegrenzte R&auml;umlichkeiten f&uuml;r seinen eigenen Gewerbebetrieb genutzt habe. Diese Klarstellung sei jedoch &#8211;im Gegensatz zur Auffassung des FG&#8211; kein nachtr&auml;gliches Vorbringen gewesen. Der Sachverhalt sei bereits im Rechtsbehelfsverfahren sowie im Schriftsatz vom 25. Juli 2003 dargestellt worden. Die Kl&auml;gerin sei durch die auf der fehlerhaften Einsch&auml;tzung des FG beruhende und sie belastende Kostenentscheidung des FG beschwert.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. 1. Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat zutreffend entschieden, dass E die Miteigentumsanteile an den Grundst&uuml;cken S-Stra&szlig;e Z und M-Stra&szlig;e X und Y im Streitjahr nicht aus seinem Betriebsverm&ouml;gen entnommen hat. Die Miteigentumsanteile stellen auch nach dem 31. Dezember 1996 Betriebsverm&ouml;gen seines Einzelunternehmens dar. E hat das aus seinen Miteigentumsanteilen resultierende Recht zur Nutzung der betrieblichen Grundst&uuml;cke ab dem 1. Januar 1997 der GmbH im Rahmen einer Betriebsaufspaltung &uuml;berlassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Eine Betriebsaufspaltung liegt vor, wenn einem Betriebsunternehmen wesentliche Grundlagen f&uuml;r seinen Betrieb von einem Besitzunternehmen &uuml;berlassen werden und die hinter dem Betriebs- und dem Besitzunternehmen stehenden Personen einen einheitlichen gesch&auml;ftlichen Bet&auml;tigungswillen haben; dieser ist anzunehmen, wenn die Person, die das Besitzunternehmen beherrscht, auch in der Betriebsgesellschaft ihren Willen durchsetzen kann (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 8. November 1971 GrS 2\/71, BFHE 103, 440, BStBl II 1972, 63, st&auml;ndige Rechtsprechung). Ob diese Voraussetzung vorliegt, ist nach den Verh&auml;ltnissen des einzelnen Falles zu entscheiden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall waren sowohl die personellen als auch die sachlichen Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung erf&uuml;llt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Von den Beteiligten ist unbestritten, dass E kraft seiner Mehrheitsbeteiligung in der GmbH, der Betriebsgesellschaft, seinen gesch&auml;ftlichen Willen durchsetzen konnte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Als Besitzunternehmen hat das FG zu Recht das Einzelunternehmen des E &#8211;und nicht die zwischen den Br&uuml;dern E und B bestehende Grundst&uuml;cksgemeinschaft&#8211; angesehen, das der GmbH 78 % der Gesamtfl&auml;che der Grundst&uuml;cksgemeinschaft zur Nutzung &uuml;berlassen hat, nachdem die Grundst&uuml;cksgemeinschaft ihrerseits dem Einzelunternehmen des E diese Grundst&uuml;cksfl&auml;chen zur ausschlie&szlig;lichen Nutzung zur Verf&uuml;gung gestellt hatte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Das FG hat die Benutzungsregelung vom 14. Januar 1994 so ausgelegt, dass jeder der Br&uuml;der die ihm von der Grundst&uuml;cksgemeinschaft &uuml;berlassenen Fl&auml;chen ausschlie&szlig;lich f&uuml;r den jeweils eigenen Betrieb nutzen sollte. Die Bruchteilsgemeinschaft habe dem E nach dem objektiven Empf&auml;ngerhorizont (&sect;&sect; 133, 157 BGB) damit nicht nur das Recht zur ausschlie&szlig;lichen Nutzung von 78 % der Gesamtfl&auml;che der Grundst&uuml;ckgemeinschaft einger&auml;umt, sondern hiermit verbunden auch das Recht zur Bestimmung &uuml;ber die Gesch&auml;fte des t&auml;glichen Lebens f&uuml;r diesen Fl&auml;chenanteil.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Die Auslegung von Willenserkl&auml;rungen geh&ouml;rt zwar grunds&auml;tzlich zu der dem FG obliegenden Feststellung der Tatsachen. Der BFH ist als Revisionsinstanz aber nicht gehindert, die Auslegung des FG daraufhin zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob die gesetzlichen Auslegungsregeln (&sect;&sect; 133, 157 BGB), die Denkgesetze und die gesetzlichen Erfahrungss&auml;tze zutreffend angewandt worden sind (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 118 Rz 24, m.w.N. aus der BFH-Rechtsprechung). So hat das Revisionsgericht auch zu pr&uuml;fen, ob das FG die f&uuml;r die Vertragsauslegung bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht hat (vgl. BFH-Urteil vom 4. Dezember 1979 VII R 29\/77, BFHE 130, 226, BStBl II 1980, 488), da nach der Rechtsprechung bei der Vertragsauslegung auch au&szlig;erhalb der Vertr&auml;ge liegende Umst&auml;nde beachtet werden m&uuml;ssen. Dies gilt insbesondere f&uuml;r die Interessenlage der Beteiligten (vgl. BFH-Urteil vom 25. Juli 1979 II R 105\/77, BFHE 128, 544, BStBl II 1980, 11).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es ist der wirkliche Wille des Erkl&auml;renden zu erforschen und nicht an dem buchst&auml;blichen Sinne des Ausdrucks zu haften. Empfangsbed&uuml;rftige Willenserkl&auml;rungen sind so auszulegen, wie sie der Erkl&auml;rungsempf&auml;nger nach Treu und Glauben mit R&uuml;cksicht auf die Verkehrssitte unter Ber&uuml;cksichtigung aller ihm bekannten Umst&auml;nde verstehen musste (Empf&auml;ngerhorizont). Entspricht die finanzgerichtliche Auslegung diesen Grunds&auml;tzen, ist sie f&uuml;r den erkennenden Senat bindend, auch wenn sie zwar nicht zwingend, aber m&ouml;glich war (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 118 Rz 24).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Diese Grunds&auml;tze zugrunde gelegt, hat das FG im Streitfall weder gegen &sect; 133 BGB noch gegen &sect; 157 BGB versto&szlig;en. Es hat festgestellt, dass der Wortlaut der Benutzungsregelung vom 14. Januar 1994 insofern missverst&auml;ndlich war, als danach eine gemeinsame Nutzung der drei Grundst&uuml;cke durch die Br&uuml;der nahegelegen h&auml;tte, die eine gemeinsame &Uuml;berlassung der Grundst&uuml;cke an die GmbH zur Folge gehabt h&auml;tte. Das FG hat jedoch ebenfalls zu Recht darauf hingewiesen, dass jeder der Br&uuml;der die ihm &uuml;berlassenen Teilfl&auml;chen tats&auml;chlich von Beginn an ausschlie&szlig;lich f&uuml;r den jeweils eigenen Betrieb genutzt hat, und hat dieser dem Wortlaut der Vereinbarung nicht entsprechenden tats&auml;chlichen Handhabung bei der Auslegung des wirklichen Willens der Parteien den Vorrang gegeben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dieses Auslegungsergebnis wird durch die andere Vereinbarung zwischen E und B vom 14. Januar 1994 best&auml;tigt, in der die Folgen der Liquidation und Realteilung der OHG geregelt werden. In deren &sect; 3 wurde ausdr&uuml;cklich bestimmt, dass die beiden Handwerksbetriebe von E und B dieselben Gesch&auml;fts-, B&uuml;ro-, Werkstatt- und Lagerr&auml;ume wie bisher nutzen sollten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                dd) Auch die weitere Erkenntnis des FG, dass die Nutzungs&uuml;berlassung durch die Grundst&uuml;cksgemeinschaft nicht nur das Recht zur ausschlie&szlig;lichen Nutzung von 78 % der Gesamtfl&auml;che der Grundst&uuml;cksgemeinschaft bedeutet habe, sondern damit verbunden das Recht zur Bestimmung &uuml;ber die Gesch&auml;fte des t&auml;glichen Lebens f&uuml;r diesen Fl&auml;chenanteil, ist nicht zu beanstanden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (1) Im Gegensatz zur Auffassung des FA beinhalten die Vereinbarungen vom 14. Januar 1994 nicht lediglich eine reine Gebrauchsrechtsvereinbarung gem&auml;&szlig; &sect; 743 Abs. 2 BGB, sondern zudem eine von der gesetzlichen Regel abweichende Regelung der Verteilung von Nutzungen und Lasten der Gemeinschaft. Nach &sect;&sect; 743, 748 BGB steht jedem Teilhaber ein seinem Anteil entsprechender Teil der Fr&uuml;chte zu und ist jeder Teilhaber verpflichtet, die Lasten des gemeinschaftlichen Gegenstandes sowie die Kosten der Erhaltung, der Verwaltung und einer gemeinschaftlichen Benutzung nach dem Verh&auml;ltnis seines Anteils zu tragen. Diese gesetzliche Regel ist jedoch durch Vereinbarung abdingbar; aufgrund der Regelung des &sect; 745 Abs. 3 Satz 2 BGB ist dazu die Zustimmung aller Teilhaber notwendig (M&uuml;nchKommBGB\/K. Schmidt, 5. Aufl., &sect; 743 Rz 8).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Br&uuml;der haben einstimmig sowohl in der Liquidationsvereinbarung als auch in der Benutzungsregelung vom 14. Januar 1994 eine von der gesetzlichen Grundregel abweichende Ertrags- und Lastenverteilung beschlossen, wonach E 78 % und B 22 % der Ertr&auml;ge und Lasten zuzurechnen waren. Die entsprechende Ergebniszuweisung wurde in den Folgejahren von den Br&uuml;dern vorgenommen, da E in der Gewinn- und Verlustrechnung seines Einzelunternehmens seit 1994&nbsp;&nbsp;78 % des Gewinns der Grundst&uuml;cksgemeinschaft als &quot;&Uuml;berschu&szlig; gew. gen. Grundst&uuml;cke&quot; ausgewiesen hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (2) Es ist ebenfalls anerkannt, dass innerhalb einer Bruchteilsgemeinschaft in den Grenzen des &sect; 745 Abs. 3 BGB Sondernutzungsrechte f&uuml;r einzelne Teilhaber durch Mehrheitsbeschluss der Teilhaber begr&uuml;ndet werden k&ouml;nnen (s. insoweit nur Bundesgerichtshof &#8211;BGH&#8211;, Beschluss vom 20. Oktober 2008 II ZR 246\/07, Deutsches Steuerrecht 2009, 813; M&uuml;nchKommBGB\/K. Schmidt, a.a.O., &sect;&sect; 744, 745 Rz 24).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Durch die von den beiden Gemeinschaftern E und B beschlossene Benutzungsregelung wurde die Nutzung der gemeinsamen Grundst&uuml;cke dergestalt geregelt, dass beide Miteigent&uuml;mer gem&auml;&szlig; der bisherigen eigenbetrieblichen Nutzung &uuml;ber die entsprechenden Grundst&uuml;cksteile verf&uuml;gen konnten. Die Grenze war insoweit nur, dass die Nutzung den betrieblichen Zwecken &#8211;Betrieb eines Sanit&auml;r-, Heizungs- und Bauklempnereiunternehmens sowie eines Elektro- und Haustechnikunternehmens&#8211; zu dienen hatte. Auch diese immanente Grenze der Nutzungs&uuml;berlassung der Gemeinschaft an den E, n&auml;mlich die Nutzung zu eigenen betrieblichen Zwecken, ist eingehalten worden. Das FG hat zu Recht darauf hingewiesen, dass ein Fall der echten Betriebsaufspaltung gegeben ist, da E sein Gewerbe nicht mehr als Einzelunternehmen, sondern im Rahmen einer Betriebsaufspaltung durch seine Betriebsgesellschaft ausge&uuml;bt hat. Er hat seine das Nutzungsrecht vermittelnden Anteile an der Grundst&uuml;cksgemeinschaft zun&auml;chst in seinem Einzelunternehmen bilanziert und auch nach der Aufteilung seines Einzelunternehmens in eine Besitz- und Betriebsgesellschaft in der Bilanz seines als ruhender Gewerbebetrieb bezeichneten Besitzunternehmens ausgewiesen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                ee) In dieser &#8211;so ausgelegten&#8211; Nutzungsvereinbarung liegt auch kein Verzicht des B auf 28 % seines Anteilsrechts, wie das FA f&auml;lschlicherweise meint. Sowohl B als auch E konnten weiterhin entsprechend &sect; 747 BGB &uuml;ber ihre Anteilsrechte verf&uuml;gen; lediglich die Nutzung der Grundst&uuml;cke war durch die Individualvereinbarungen in dem oben beschriebenen Umfang abweichend geregelt worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Eine Betriebsaufspaltung setzt neben der personellen auch eine sachliche Verflechtung in der Weise voraus, dass das Besitzunternehmen dem Betriebsunternehmen zumindest eine f&uuml;r dieses wesentliche Betriebsgrundlage &uuml;berl&auml;sst (vgl. insbesondere BFH-Urteile vom 19. April 1972 I R 15\/70, BFHE 105, 495, BStBl II 1972, 634, und vom 20. September 1973 IV R 41\/69, BFHE 110, 368, BStBl II 1973, 869). Da das &uuml;berlassene Verm&ouml;gen regelm&auml;&szlig;ig auch f&uuml;r das Besitzunternehmen eine besondere wirtschaftliche Bedeutung hat, wird durch diese sachliche Verflechtung gew&auml;hrleistet, dass die Einflussnahme auf beide Unternehmen und ihre Gesch&auml;ftspolitik koordiniert wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Im Streitfall hat E der GmbH die Nutzung der Grundst&uuml;cke &uuml;berlassen, auf denen sich die Gesch&auml;ftsgeb&auml;ude seines (bisherigen) Einzelunternehmens einschlie&szlig;lich des Ladenlokals befanden; hierin lag ohne Zweifel die &Uuml;berlassung einer wesentlichen Betriebsgrundlage (vgl. auch zur Bestimmung der Wesentlichkeit des &uuml;berlassenen Grundbesitzes nach dem funktionalen Gewicht f&uuml;r das Betriebsunternehmen BFH-Urteil vom 19. M&auml;rz 2009 IV R 78\/06, BFHE 224, 428, BFH\/NV 2009, 1199).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Einer sachlichen Verflechtung steht nicht entgegen, dass E nicht Eigent&uuml;mer der Betriebsgrundst&uuml;cke war, sondern die der GmbH &uuml;berlassenen Betriebsgrundlagen seinerseits von der Bruchteilsgemeinschaft &uuml;berlassen erhalten hatte. Entscheidend ist, dass E die Grundst&uuml;cke aus eigenem Recht nutzen konnte. Der erkennende Senat hat in dem Urteil vom 12. Oktober 1988 X R 5\/86 (BFHE 154, 566, BStBl II 1989, 152, m.w.N. aus der BFH-Rechtsprechung) entschieden, dass zumindest bei der echten Betriebsaufspaltung grunds&auml;tzlich jede Verpachtung wesentlicher Betriebsgrundlagen eine sachliche Verflechtung begr&uuml;ndet, gleichviel, ob der Verp&auml;chter Eigent&uuml;mer oder lediglich Nutzungsberechtigter ist. Rechtspositionen, die als Grundlage f&uuml;r ein werbendes Unternehmen ausreichen, gen&uuml;gen grunds&auml;tzlich auch zur Betriebsf&uuml;hrung in einem Pachtunternehmen, sofern der Verp&auml;chter zur Nutzungs&uuml;berlassung befugt ist. Diese Berechtigung zur Nutzungs&uuml;berlassung ist E im Streitfall durch die beiden Vereinbarungen vom 14. Januar 1994 einger&auml;umt worden; in Aus&uuml;bung seiner darauf beruhenden Rechtsposition konnte E der GmbH die bislang von seinem Einzelunternehmen genutzten Grundst&uuml;cke der Grundst&uuml;cksgemeinschaft &uuml;berlassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Als Besitzunternehmer hatte E zwar keine schriftliche &Uuml;berlassungsvereinbarung mit der GmbH geschlossen, eine Schriftform war aber auch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Ob die &Uuml;berlassung als Leihverh&auml;ltnis gem&auml;&szlig; &sect; 598 BGB zu bewerten ist, obwohl nicht mehr E, sondern die GmbH die 78 % der Aufwendungen der Grundst&uuml;cke ab 1997 getragen hat, kann dahingestellt bleiben, da es bei der gegebenen Konstellation nicht darauf ankommt, ob die Nutzungs&uuml;berlassung entgeltlich oder unentgeltlich erfolgt (Senatsurteil vom 24. April 1991 X R 84\/88, BFHE 164, 385, BStBl II 1991, 713). Entscheidend ist vielmehr, dass der GmbH eine Rechtsposition von E einger&auml;umt worden ist, die es ihr gestattete, die Grundst&uuml;cke f&uuml;r ihre gewerbliche T&auml;tigkeit zu nutzen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Da die Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung vorliegen, sind die Miteigentumsanteile an den Grundst&uuml;cken S-Stra&szlig;e Z und M-Stra&szlig;e X und Y, die E bis zum 31. Dezember 1996 als Betriebsverm&ouml;gen in seinem Einzelunternehmen zutreffend angesetzt hatte, Betriebsverm&ouml;gen seines Einzelunternehmens als Besitzunternehmen geblieben. Eine Entnahme hat nicht stattgefunden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Anschlussrevision der Kl&auml;gerin ist erfolgreich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die Anschlussrevision durch die Kl&auml;gerin ist innerhalb der Frist von einem Monat nach Zustellung der Revisionsbegr&uuml;ndung (vgl. &sect; 554 Abs. 2 der Zivilprozessordnung i.V.m. &sect; 155 FGO) eingelegt und begr&uuml;ndet worden. Die Anschlussrevision ist nicht wegen der fehlenden Beschwer der Kl&auml;gerin unzul&auml;ssig. F&uuml;r die Zul&auml;ssigkeit der unselbst&auml;ndigen Anschlussrevision reicht es aus, wenn der Anschlussrevisionskl&auml;ger &#8211;wie im Streitfall gegeben&#8211; eine Beschwer durch die Kostenentscheidung der Vorinstanz geltend macht (vgl. BFH-Urteile vom 2. Juni 1971 III R 105\/70, BFHE 102, 563, BStBl II 1971, 675, und vom 22. Mai 1979 VIII R 218\/78, BFHE 128, 314, BStBl II 1979, 741; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 120 Rz 88).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Anschlussrevision ist begr&uuml;ndet. Das FG hat die Rechte der Kl&auml;gerin dadurch verletzt, dass es ihr die Kosten des Verfahrens auferlegt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hatte der Kl&auml;gerin trotz ihres Obsiegens die Kosten gem&auml;&szlig; &sect; 137 FGO auferlegt, weil das Urteil auf Tatsachen beruht habe, die die Kl&auml;gerin fr&uuml;her h&auml;tte geltend machen oder beweisen k&ouml;nnen und sollen. Entgegen dem bis zum Klageverfahren von der Kl&auml;gerin dargestellten Sachverhalt habe E der GmbH bestimmte Grundst&uuml;cksteile &uuml;berlassen, f&uuml;r die ausschlie&szlig;lich er (allein) &uuml;ber die Gesch&auml;fte des t&auml;glichen Lebens habe bestimmen k&ouml;nnen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG durfte &sect; 137 Satz 1 FGO im Streitfall nicht anwenden, da zu den Voraussetzungen der Vorschrift geh&ouml;rt, dass dem Obsiegenden ein vorwerfbares, d.h. schuldhaftes Verhalten zur Last gelegt werden kann (BFH-Urteil vom 23. September 1998 XI R 71\/97, BFH\/NV 1999, 460, m.w.N.). Ein solches Verhalten liegt im vorliegenden Fall nicht vor. Die Kl&auml;gerin hatte bereits in ihrer Klagebegr&uuml;ndungsschrift vom 13. Dezember 2001 darauf hingewiesen, dass die Bruchteilsgemeinschaft ihr das Grundst&uuml;ck beziehungsweise Teile davon und sie ihrerseits diese Grundst&uuml;cksteile der GmbH zur Nutzung &uuml;berlassen habe. Dieses Vorbringen hat das FG bei seiner Kostenentscheidung &uuml;bersehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Kostenentscheidung, nach der die Kosten der Revision, der Anschlussrevision und des erstinstanzlichen Verfahrens von dem FA zu tragen sind, beruht auf &sect; 135 Abs. 1, Abs. 2 FGO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.8.2009, X R 22\/07 Betriebsaufspaltung bei Verpachtung wesentlicher Betriebsgrundlagen, die nicht im Eigentum des Verp&auml;chters stehen &#8211; Unselbst&auml;ndige Anschlussrevision &#8211; Anforderungen an die Kostenentscheidung nach &sect; 137 Satz 1 FGO &#8211; Auslegung von Willenserkl&auml;rungen Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Der im Jahre 2000 verstorbene Ehemann E der Kl&auml;gerin betrieb bis zum 31. 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