{"id":14711,"date":"2012-12-08T13:47:54","date_gmt":"2012-12-08T11:47:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14711"},"modified":"2012-12-08T13:47:54","modified_gmt":"2012-12-08T11:47:54","slug":"vii-s-24-08-pkh-aufrechnung-mit-steuerforderungen-im-insolvenzverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-s-24-08-pkh-aufrechnung-mit-steuerforderungen-im-insolvenzverfahren\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;S&nbsp;24\/08&nbsp;(PKH) &#8211; Aufrechnung mit Steuerforderungen im Insolvenzverfahren"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.1.2009, VII S 24\/08 (PKH)<\/p>\n<p class=\"titel\">Aufrechnung mit Steuerforderungen im Insolvenzverfahren<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Antragsteller ist Insolvenzverwalter in dem im August 2005 beantragten und im Dezember 2005 er&ouml;ffneten Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Fa. X-Bau GmbH (Schuldnerin).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Aus der Umsatzsteuer-Voranmeldung der Schuldnerin f&uuml;r das II. Quartal 2005 hatte sich ein Guthaben in H&ouml;he von &#8230; EUR ergeben, gegen das das beklagte Finanzamt (FA) mit offenen Umsatzsteuer-Forderungen f&uuml;r das Jahr 2000 zuz&uuml;glich S&auml;umniszuschl&auml;gen die Aufrechnung erkl&auml;rte. Nach vom Antragsteller erkl&auml;rter Anfechtung dieser Aufrechnung erlie&szlig; das FA einen entsprechenden Abrechnungsbescheid f&uuml;r die Umsatzsteuer des II. Quartals 2005, der ein durch Aufrechnung auf 0 EUR getilgtes Guthaben der Schuldnerin auswies.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage, mit der der Antragsteller f&uuml;r das II. Quartal 2005 die Feststellung eines Umsatzsteuer-Guthabens der Schuldnerin in H&ouml;he von &#8230; EUR begehrte, wies das Finanzgericht (FG) ab. Das FG urteilte, dass das FA &#8211;entgegen der vom Antragsteller vertretenen Ansicht&#8211; die Aufrechnungsm&ouml;glichkeit nicht durch eine anfechtbare Rechtshandlung erlangt habe (&sect; 96 Abs. 1 Nr. 3 der Insolvenzordnung &#8211;InsO&#8211;). Zum einen liege keine anfechtbare Rechtshandlung vor, denn insoweit komme &#8211;wovon auch die Beteiligten &uuml;bereinstimmend ausgingen&#8211; nur die Erbringung von Lieferungen oder Leistungen durch andere Unternehmen an die Schuldnerin innerhalb der letzten drei Monate vor Insolvenzantragstellung in Betracht, da ohne diese die Vorsteuererstattungsanspr&uuml;che und damit das Guthaben der Schuldnerin aus der Umsatzsteuer-Voranmeldung f&uuml;r das II. Quartal 2005 nicht entstanden w&auml;ren. Dadurch seien aber die Insolvenzgl&auml;ubiger in ihrer Gesamtheit nicht benachteiligt worden, denn die gesamten Forderungen der nicht bevorrechtigten Insolvenzgl&auml;ubiger seien um den aufgerechneten Betrag gemindert worden. Zum anderen seien die Rechtshandlungen allenfalls nach &sect; 130 Abs. 1 Nr. 1 InsO (kongruente Deckung) anfechtbar, dessen Voraussetzungen aber nicht vorl&auml;gen, weil dem FA im Zeitpunkt der Aufrechnungserkl&auml;rung die Zahlungsunf&auml;higkeit der Schuldnerin nicht bekannt gewesen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hiergegen hat der Antragsteller Nichtzulassungsbeschwerde erhoben, die er auf die Zulassungsgr&uuml;nde der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache sowie der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 und 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) st&uuml;tzt und f&uuml;r die er die Bewilligung von Prozesskostenhilfe (PKH) beantragt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Der Antrag auf Bewilligung von PKH ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung, die Nichtzulassungsbeschwerde gegen das FG-Urteil vom 28. Mai 2008&nbsp;&nbsp;4 K 102\/07, keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (&sect; 142 Abs. 1 FGO i.V.m. &sect; 114, &sect; 116 Satz 2 der Zivilprozessordnung).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Antragsteller wendet sich mit seiner Nichtzulassungsbeschwerde im Stil einer Revisionsbegr&uuml;ndung gegen die Auffassung des FG, dass keine die Insolvenzgl&auml;ubiger benachteiligende Rechtshandlung und somit kein Fall einer inkongruenten Deckung gem&auml;&szlig; &sect; 131 InsO vorliege. Er wendet sich damit gegen die materielle Richtigkeit der Entscheidung des FG, was jedoch nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hren kann, weil damit kein Zulassungsgrund gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 FGO dargetan wird.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Mit dem Beschwerdevorbringen, dass der Bundesfinanzhof (BFH) zur Frage der &quot;Beurteilung der Aufrechnung als kongruente Deckung oder inkongruente Befriedigung&quot; bislang nicht hat &quot;umfassend Stellung nehmen k&ouml;nnen&quot;, wird keine abstrakte Rechtsfrage formuliert, geschweige denn substantiiert auf ihre Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit, ihre &uuml;ber den Einzelfall hinausgehende Bedeutung sowie darauf eingegangen, weshalb von der Beantwortung der Rechtsfrage die Entscheidung &uuml;ber die Rechtssache abh&auml;ngt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Der Zulassungsgrund der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alternative FGO erfasst zun&auml;chst die F&auml;lle der sog. Divergenzrevision im Sinne der dazu von der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung entwickelten Kriterien (Senatsbeschluss vom 14. Februar 2002 VII B 141\/01, BFH\/NV 2002, 798; BFH-Beschluss vom 5. Juli 2002 XI B 136\/01, BFH\/NV 2002, 1479, m.w.N.). Zu der nach &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO notwendigen Darlegung dieser Zulassungsvoraussetzungen geh&ouml;rt, dass die Entscheidung des BFH, von der nach der Behauptung des Beschwerdef&uuml;hrers das Urteil des FG abweicht, genau bezeichnet wird und dass kenntlich gemacht werden muss, zu welcher konkreten Rechtsfrage eine Abweichung vorliegen soll. Dem ist nur gen&uuml;gt, wenn abstrakte Rechtss&auml;tze des vorinstanzlichen Urteils und abstrakte Rechtss&auml;tze der Divergenzentscheidung(en) des BFH so genau bezeichnet und gegen&uuml;bergestellt werden, dass eine Abweichung erkennbar wird (BFH-Beschl&uuml;sse vom 30. M&auml;rz 1983 I B 9\/83, BFHE 138, 152, BStBl II 1983, 479, 480, m.w.N.; vom 29. Juni 1987 X B 26\/87, BFH\/NV 1988, 239).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Diesen Anforderungen wird der Antragsteller mit seiner Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht gerecht, indem er lediglich auf das Senatsurteil vom 16. November 2004 VII R 75\/03 (BFHE 208, 296, BStBl II 2006, 193) verweist und meint, dass sich das FG mit jenem Urteil &quot;nicht in dem gebotenen Ma&szlig;e&quot; auseinandergesetzt und die Rechtsgrunds&auml;tze fehlerhaft angewendet habe. Eine Abweichung von dem genannten Senatsurteil ist im &Uuml;brigen auch nicht erkennbar, da es sich nicht mit der Unterscheidung zwischen kongruenter und inkongruenter Deckung befasst.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Der Zulassungsgrund der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erfordert dar&uuml;ber hinaus auch dann eine Entscheidung des BFH, wenn die einheitliche Beantwortung einer Rechtsfrage nur durch eine Entscheidung des BFH gesichert werden kann. Letzteres kann der Fall sein, wenn dem FG bei der Auslegung und Anwendung des Rechts Fehler von so erheblichem Gewicht unterlaufen sind, dass sie, w&uuml;rden sie nicht von einem Rechtsmittelgericht korrigiert, geeignet w&auml;ren, das Vertrauen in die Rechtsprechung zu besch&auml;digen (vgl. Senatsbeschl&uuml;sse in BFH\/NV 2002, 798; vom 7. Juli 2004 VII B 344\/03, BFHE 206, 226, BStBl II 2004, 896). Im Streitfall ist es jedoch weder dargelegt noch ersichtlich, dass dem FG ein solcher Rechtsfehler unterlaufen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Jedenfalls liegen die mit der Beschwerde geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde nicht vor, weil das angefochtene FG-Urteil im Ergebnis richtig ist (vgl. zur entsprechenden Anwendbarkeit des &sect; 126 Abs. 4 FGO im Beschwerdeverfahren: Senatsbeschluss vom 8. Januar 1998 VII B 102\/97, BFH\/NV 1998, 729, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Anders als der Antragsteller und das FA meinen und es das FG offenbar f&uuml;r m&ouml;glich h&auml;lt, sind die der Schuldnerin erbrachten Lieferungen und sonstigen Leistungen anderer Unternehmer schon deshalb keine nach &sect;&sect; 129 ff. InsO anfechtbaren Rechtshandlungen, weil durch diese die Schuldnerin keinen Vorsteuerverg&uuml;tungsanspruch und das FA keine Aufrechnungsm&ouml;glichkeit erlangt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Ein einzelner in der Rechnung eines leistenden Unternehmers ausgewiesener Vorsteuerbetrag f&uuml;hrt nicht zu einem Vorsteuerverg&uuml;tungsanspruch, sondern allein zu einem Anspruch auf Vorsteuerabzug, wie sich aus &sect; 15 Abs. 1, &sect; 16 Abs. 2 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) ergibt. Einzelne Vorsteuerbetr&auml;ge sind umsatzsteuerrechtlich lediglich unselbst&auml;ndige Besteuerungsgrundlagen, die bei der Berechnung der Umsatzsteuer mitber&uuml;cksichtigt werden und in die Festsetzung der Umsatzsteuer eingehen. Erst wenn sich aus der mit der Steueranmeldung gem&auml;&szlig; &sect; 16 Abs. 2 Satz 1 UStG vorzunehmenden Saldierung ein Guthaben des Steuerpflichtigen ergibt, besteht ein erf&uuml;llbarer Anspruch, gegen den die Aufrechnung mit Steuerforderungen erkl&auml;rt werden kann, sofern die &uuml;brigen Aufrechnungsvoraussetzungen vorliegen (Senatsurteile vom 16. Januar 2007 VII R 7\/06, BFHE 216, 390, BStBl II 2007, 745, und VII R 4\/06, BFHE 216, 385, BStBl II 2007, 747, jeweils m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auch im Streitfall hat daher die Schuldnerin das Umsatzsteuer-Guthaben nicht durch die an sie erbrachten und in Rechnung gestellten Lieferungen und sonstigen Leistungen anderer Unternehmer erlangt, sondern durch ihre Umsatzsteuer-Voranmeldung f&uuml;r das II. Quartal 2005, in der sie &#8211;wie es &sect; 16 Abs. 2 Satz 1 UStG erfordert&#8211; die in den Besteuerungszeitraum fallenden Vorsteuerbetr&auml;ge von der berechneten Umsatzsteuer abzusetzen hatte. Die Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung (&sect; 18 UStG) und die darin vorzunehmende Saldierung sind vom Gesetz geforderte Handlungen des Unternehmers und keine i.S. der &sect;&sect; 129 ff. InsO die Insolvenzgl&auml;ubiger benachteiligende Rechtshandlungen, deren Wirksamkeit durch den Insolvenzverwalter im Wege der Anfechtung beseitigt werden k&ouml;nnte (vgl. Senatsurteil in BFHE 208, 296, BStBl II 2006, 193).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der von Seiten des FA erkl&auml;rten Aufrechnung mit offenen Umsatzsteuerforderungen standen somit keine insolvenzrechtlichen Hindernisse entgegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.1.2009, VII S 24\/08 (PKH) Aufrechnung mit Steuerforderungen im Insolvenzverfahren Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Der Antragsteller ist Insolvenzverwalter in dem im August 2005 beantragten und im Dezember 2005 er&ouml;ffneten Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Fa. X-Bau GmbH (Schuldnerin). 2&nbsp; Aus der Umsatzsteuer-Voranmeldung der Schuldnerin f&uuml;r das II. Quartal 2005 hatte sich ein &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-s-24-08-pkh-aufrechnung-mit-steuerforderungen-im-insolvenzverfahren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;S&nbsp;24\/08&nbsp;(PKH) &#8211; Aufrechnung mit Steuerforderungen im Insolvenzverfahren<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-14711","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14711"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14711\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}