{"id":14978,"date":"2012-12-19T14:59:50","date_gmt":"2012-12-19T12:59:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=14978"},"modified":"2012-12-19T14:59:50","modified_gmt":"2012-12-19T12:59:50","slug":"ix-r-53-08-fortfuehrung-der-eigenheimzulagenberechtigung-durch-den-uebernehmenden-miteigentuemer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-53-08-fortfuehrung-der-eigenheimzulagenberechtigung-durch-den-uebernehmenden-miteigentuemer\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;53\/08 &#8211; Fortf&uuml;hrung der Eigenheimzulagenberechtigung durch den &uuml;bernehmenden Miteigent&uuml;mer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.5.2009, IX R 53\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Fortf&uuml;hrung der Eigenheimzulagenberechtigung durch den &uuml;bernehmenden Miteigent&uuml;mer<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) errichtete zusammen mit ihrem Ehemann ein Einfamilienhaus, das ab Oktober 1998 zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte f&uuml;r das den Ehegatten zu h&auml;lftigem Miteigentum geh&ouml;rende Objekt antragsgem&auml;&szlig; Eigenheimzulage fest und gew&auml;hrte f&uuml;r den F&ouml;rderzeitraum 1998 bis 2005 den F&ouml;rdergrundbetrag in H&ouml;he von 5 000 DM sowie Kinderzulagen f&uuml;r zwei Kinder.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Jahr 2000 trennten sich die Eheleute auf Dauer; der Ehemann der Kl&auml;gerin zog am 3. August 2000 aus dem gef&ouml;rderten Objekt aus. Daraufhin setzte das FA mit Bescheid vom 1. Februar 2002 die Eigenheimzulage ab 2001 gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin entsprechend ihrem h&auml;lftigen Miteigentumsanteil neu fest und hob mit Bescheid vom gleichen Datum die Eigenheimzulage f&uuml;r den Ehemann auf. Diese Bescheide wurden bestandskr&auml;ftig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitjahr 2002 wurden die Eheleute geschieden; im Zuge der Scheidung erwarb die Kl&auml;gerin mit notariell beurkundetem Vertrag vom 10. September 2002 den h&auml;lftigen Miteigentumsanteil ihres Ehemannes an dem Einfamilienhaus. Unter dem 2. Oktober 2002 beantragte die Kl&auml;gerin mit Blick auf den Erwerb des anderen H&auml;lfteanteils die Neufestsetzung der Eigenheimzulage ab 2002 und die Gew&auml;hrung des vollen F&ouml;rdergrundbetrages in H&ouml;he von 2 556 EUR. Das FA lehnte eine Neufestsetzung der Eigenheimzulage mit der Begr&uuml;ndung ab, dass nach Wegfall der Voraussetzungen der Zusammenveranlagung nach &sect; 26 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) f&uuml;r die Kl&auml;gerin Objektverbrauch eingetreten sei; der Erwerb des Miteigentumsanteils ihres fr&uuml;heren Ehemannes sei ein neuer Objekterwerb, der nicht mehr mit der Eigenheimzulage gef&ouml;rdert werden k&ouml;nne.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) folgte der Auffassung des FA, wonach der im Fall der Zusammenveranlagung nach &sect; 26 Abs. 1 EStG suspendierte Objektverbrauch (&sect; 6 Abs. 2 Satz 2 des Eigenheimzulagengesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung &#8211;EigZulG&#8211;) bei der Trennung der Ehegatten wieder auflebe, so dass mit Wegfall der Zusammenveranlagungsvoraussetzungen bei jedem Ehegatten Objektverbrauch eintrete. Durch eine &Uuml;bertragung des Miteigentumsanteils nach Wegfall der Voraussetzungen f&uuml;r eine Zusammenveranlagung k&ouml;nne dieser Objektverbrauch nicht r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. Daher stehe im Streitfall weder dem &Uuml;bernehmenden noch dem &uuml;bertragenden Ehegatten f&uuml;r ein weiteres Objekt der F&ouml;rdergrundbetrag nach &sect; 9 Abs. 2 EigZulG zu. Objektverbrauch trete lediglich dann nicht ein, wenn der Miteigentumsanteil in einem Kalenderjahr &uuml;bertragen werde, in dem die Voraussetzungen des &sect; 26 Abs. 1 EStG noch vorgelegen haben; dies sei im Streitfall jedoch nicht geschehen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit ihrer Revision vertritt die Kl&auml;gerin weiter die Auffassung, dass ihr aufgrund des Hinzuerwerbs des h&auml;lftigen Miteigentumsanteils ihres fr&uuml;heren Ehemannes nach &sect; 6 Abs. 2 Satz 3 EigZulG der volle F&ouml;rdergrundbetrag in der bisherigen H&ouml;he zustehe. Der hinzuerworbene Miteigentumsanteil werde zusammen mit ihrem Miteigentumsanteil als ein Objekt behandelt. Daher sei ab dem Streitjahr 2002 der volle F&ouml;rdergrundbetrag zu gew&auml;hren. Dies sehe im &Uuml;brigen auch die Finanzverwaltung so (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 10. Februar 1998, BStBl I 1998, 190, Rz 45).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        das angefochtene Urteil des FG vom 28. M&auml;rz 2008 aufzuheben und das FA zu verpflichten, die Eigenheimzulage ab 2002 &#8211;unter &Auml;nderung der angefochtenen Eigenheimzulagenbescheide in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 19. Dezember 2005&#8211; mit der Ma&szlig;gabe neu festzusetzen, dass f&uuml;r den verbleibenden F&ouml;rderzeitraum ein F&ouml;rdergrundbetrag in H&ouml;he von 2 556 EUR j&auml;hrlich festgesetzt wird.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        die Revision zur&uuml;ckzuweisen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Es vertritt die Auffassung, dass das FG zu Recht davon ausgegangen sei, dass f&uuml;r die Kl&auml;gerin Objektverbrauch eingetreten sei, welcher durch den Hinzuerwerb des h&auml;lftigen Miteigentumsanteils an dem gef&ouml;rderten Objekt nicht r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden k&ouml;nne.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Stattgabe der Klage (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG ist zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Kl&auml;gerin den auf den hinzuerworbenen Miteigentumsanteil ihres Ehegatten entfallenden F&ouml;rdergrundbetrag nicht weiter in der bisherigen H&ouml;he in Anspruch nehmen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 6 Abs. 1 Satz 1 EigZulG kann der Anspruchsberechtigte die Eigenheimzulage nur f&uuml;r ein &quot;Objekt&quot; in Anspruch nehmen; Ehegatten, bei denen die Voraussetzungen des &sect; 26 Abs. 1 EStG vorliegen, k&ouml;nnen nach Satz 2 der Vorschrift die Eigenheimzulage grunds&auml;tzlich f&uuml;r insgesamt zwei Objekte beanspruchen. Sind mehrere Anspruchsberechtigte Eigent&uuml;mer einer Wohnung, steht jeder Anteil an dieser Wohnung einer Wohnung gleich (&sect; 6 Abs. 2 Satz 1&nbsp;&nbsp;1. Halbsatz EigZulG). Dies gilt nach Satz 2 der Vorschrift indes nicht, wenn nach &sect; 26 Abs. 1 EStG zusammen veranlagte Ehegatten Eigent&uuml;mer der Wohnung sind. Fallen w&auml;hrend des F&ouml;rderzeitraums bei Ehegatten die Voraussetzungen der Zusammenveranlagung nach &sect; 26 Abs. 1 EStG weg und erwirbt ein Ehegatte den Anteil des anderen Ehegatten an der gef&ouml;rderten Wohnung hinzu, kann der erwerbende Ehegatte den auf den hinzuerworbenen Anteil entfallenden F&ouml;rdergrundbetrag nach &sect; 9 Abs. 2 bis 4 EigZulG weiter in der bisherigen H&ouml;he in Anspruch nehmen (&sect; 6 Abs. 2 S&auml;tze 3 und 4 EigZulG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kl&auml;gerin hat im Jahr 1998 zun&auml;chst einen h&auml;lftigen Miteigentumsanteil an dem zusammen mit ihrem Ehemann errichteten Einfamilienhaus erworben. Dieser Miteigentumsanteil galt nach dem Wegfall der Voraussetzungen f&uuml;r eine Zusammenveranlagung zwar als eigenst&auml;ndiges &quot;Objekt&quot; i.S. des &sect; 6 Abs. 2 S&auml;tze 1 und 2 EigZulG. Da die Kl&auml;gerin den anderen Miteigentumsanteil indes noch w&auml;hrend des F&ouml;rderzeitraums von ihrem Ehegatten &#8211;nach Wegfall der Voraussetzungen einer Zusammenveranlagung&#8211; hinzuerworben hat, kann sie &#8211;ab dem Zeitpunkt der &Uuml;bertragung&#8211; die F&ouml;rderbetr&auml;ge auch hinsichtlich des hinzuerworbenen Anteils weiter in der bisherigen H&ouml;he beanspruchen (&sect; 6 Abs. 2 S&auml;tze 3 und 4 EigZulG). Die Kl&auml;gerin ist insoweit in die Position des ver&auml;u&szlig;ernden Ehegatten eingetreten. Denn ab dem Zeitpunkt des Hinzuerwerbs ist der Miteigentumsanteil der Kl&auml;gerin sowie der hinzuerworbene Miteigentumsanteil des ver&auml;u&szlig;ernden Ehegatten wieder als&nbsp;&nbsp;&nbsp;ein Objekt&nbsp;&nbsp;&nbsp;zu behandeln (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 18. Juli 2001 X R 39\/97, BFHE 196, 139, BStBl II 2002, 284, zu &sect; 10e EStG; BMF-Schreiben in BStBl I 1998, 190, Rz 45; Wacker, EigZulG, 3. Aufl., &sect; 6 Rz 81).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierbei ist es nicht erforderlich, dass &#8211;wovon aber das FG ausgegangen ist&#8211; die Voraussetzungen einer Zusammenveranlagung nach &sect; 26 Abs. 1 EStG im Zeitpunkt der Inanspruchnahme des auf den &uuml;bertragenen Anteil entfallenden F&ouml;rdergrundbetrages &#8211;und mithin im Veranlagungszeitraum der &Uuml;bernahme des Miteigentumsanteiles&#8211; noch vorgelegen haben. Vielmehr gen&uuml;gt es, wenn der erwerbende Anspruchsberechtigte den Anteil des anderen Ehegatten an dem gef&ouml;rderten Objekt &quot;im sachlichen Zusammenhang&quot; mit dem Wegfall der Voraussetzungen des &sect; 26 Abs. 1 EStG erwirbt (BMF-Schreiben in BStBl I 1998, 190). Diese Voraussetzung ist im Streitfall gegeben. Die Kl&auml;gerin hat den weiteren Miteigentumsanteil w&auml;hrend des F&ouml;rderzeitraums im Zusammenhang mit der Scheidung von ihrem Ehemann erworben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist spruchreif. Nach den den Senat gem&auml;&szlig; &sect; 118 Abs. 2 FGO bindenden Feststellungen des FG liegen die weiteren Voraussetzungen f&uuml;r die Gew&auml;hrung des auf den hinzuerworbenen Anteils entfallenen F&ouml;rdergrundbetrags vor. Der Klage ist daher stattzugeben. Die H&ouml;he der gew&auml;hrten Kinderzulagen ist nicht streitig; sie sind im bisherigen Umfang festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.5.2009, IX R 53\/08 Fortf&uuml;hrung der Eigenheimzulagenberechtigung durch den &uuml;bernehmenden Miteigent&uuml;mer Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) errichtete zusammen mit ihrem Ehemann ein Einfamilienhaus, das ab Oktober 1998 zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde. 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