{"id":15052,"date":"2012-12-08T14:30:08","date_gmt":"2012-12-08T12:30:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15052"},"modified":"2012-12-08T14:30:08","modified_gmt":"2012-12-08T12:30:08","slug":"v-r-17-06-auslegung-von-schreiben-fachkundiger-bevollmaechtigter-als-einspruch-klagestattgabe-durch-isolierte-aufhebung-einer-einspruchsentscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-17-06-auslegung-von-schreiben-fachkundiger-bevollmaechtigter-als-einspruch-klagestattgabe-durch-isolierte-aufhebung-einer-einspruchsentscheidung\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;17\/06 &#8211; Auslegung von Schreiben fachkundiger Bevollm&auml;chtigter als Einspruch &#8211; Klagestattgabe durch isolierte Aufhebung einer Einspruchsentscheidung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.3.2009, V R 17\/06<\/p>\n<p class=\"titel\">Auslegung von Schreiben fachkundiger Bevollm&auml;chtigter als Einspruch &#8211; Klagestattgabe durch isolierte Aufhebung einer Einspruchsentscheidung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Streitig ist, ob ein Schreiben vom 3. Mai 2000 des ehemaligen Steuerberaters &#8211;der B-GmbH&#8211; des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger) als Einspruch gegen den auf gesch&auml;tzten Besteuerungsgrundlagen beruhenden Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1998 (Streitjahr) vom 19. April 2000 anzusehen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Am 19. April 2000 setzte das Finanzamt (FA) B Umsatzsteuer f&uuml;r 1998 in H&ouml;he von 25 600 DM fest. Dabei sch&auml;tzte es die Besteuerungsgrundlagen gem&auml;&szlig; &sect; 162 der Abgabenordnung (AO), weil der Kl&auml;ger keine Steuererkl&auml;rung abgegeben hatte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Am 3. Mai 2000 ging beim FA B ein Schreiben der B-GmbH mit folgendem Wortlaut ein:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 1998      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sehr geehrte Damen und Herren,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                mit Bescheid vom 19.04.00 wurde die Umsatzsteuer festgesetzt. Dieser Bescheid beruht auf der Grundlage einer Sch&auml;tzung zzgl. Unsicherheitszuschlag, weil der vorherige Steuerberater eine &#8218;vorl&auml;ufige Bilanz&#8216; abgegeben hat. Wie bereits mit unserem Schreiben vom 12.04.00 mitgeteilt wurde, ist das Mandat an uns &uuml;bergeben worden. Im Zuge dessen wurde gleichzeitig der Rechtsanwalt &#8230; damit beauftragt, die Akten von &#8230; herauszufordern und diesen auf Leistung von Schadensersatz zu verklagen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sollte dieser Ausk&uuml;nfte und Akteneinsicht &uuml;ber die steuerlichen Angelegenheiten unseres Mandanten begehren, so ist diesem uneingeschr&auml;nkte Auskunft zu erteilen und Akteneinsicht zu gew&auml;hren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                F&uuml;r die ergangenen Bescheide beantragen wir die Aussetzung der Vollziehung bis zum 31.05.2000. Wir w&auml;ren Ihnen sehr verbunden, wenn Sie unserem Antrage diesbez&uuml;glich folgen w&uuml;rden.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In der Folge reichte der Kl&auml;ger die Umsatzteuererkl&auml;rung 1998 beim mittlerweile zust&auml;ndig gewordenen Beklagten und Revisionsbeklagten (FA G &#8211;FA&#8211;) ein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA lehnte mit an die B-GmbH adressiertem Bescheid vom 8. Dezember 2000 eine Festsetzung der Umsatzsteuer entsprechend der vom Kl&auml;ger eingereichten Erkl&auml;rung ab, da der Umsatzsteuerbescheid 1998 vom 19. April 2000 bestandskr&auml;ftig geworden sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Daraufhin teilte die Steuerberaterin des Kl&auml;gers mit, dass ihr das Schreiben bez&uuml;glich der Zur&uuml;ckweisung der Umsatzsteuererkl&auml;rung nicht zugegangen sei und sie lediglich Kenntnis &uuml;ber einen Einspruch vom 3. Mai 2000 habe. Gleichzeitig beantragte sie Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Abermals reichte der Kl&auml;ger sodann eine berichtigte Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r 1998 ein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA verwarf den Einspruch als unzul&auml;ssig, weil das Schreiben vom 3. Mai 2000 nicht als Einspruch auszulegen sei. Auch sei keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren, da der Kl&auml;ger die Rechtsbehelfsfrist schuldhaft vers&auml;umt habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Klage, mit der der Kl&auml;ger zum einen die isolierte Aufhebung der Einspruchsentscheidung begehrte und hilfsweise die Nichtigkeit des Umsatzsteuerbescheides geltend machte, wies das Finanzgericht (FG) ab. Im Wesentlichen f&uuml;hrte es aus, das beim FA B am 3. Mai 2000 eingegangene Schreiben der B-GmbH k&ouml;nne nicht im Auslegungswege als Einspruchsschreiben angesehen werden, da dem Schreiben nicht entnommen werden k&ouml;nne, ob die Steuerfestsetzung rechtswidrig sei und daher angegriffen werden solle. Materielle Einwendungen gegen die Steuerfestsetzung seien nicht erhoben worden. Im Mittelpunkt des Schreibens stehe vielmehr die Mitteilung an das FA B, dass ein Rechtsanwalt damit beauftragt worden sei, die Unterlagen von dem vormaligen Steuerberater herauszuverlangen, um einen gegen diesen gerichteten Schadensersatzprozess vorzubereiten. Dass es sich bei dem in dem Schreiben enthaltenen Antrag tats&auml;chlich um einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung des streitigen Bescheides gehandelt haben solle, d&uuml;rfe ebenfalls zweifelhaft sein. Dagegen spr&auml;che die Befristung, die eine Auslegung dieses Antrags auch als schlichten Fristverl&auml;ngerungsantrag zulie&szlig;e. Ein Antrag auf &Uuml;berpr&uuml;fung der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Bescheides k&ouml;nne dem Schreiben nach alledem auch im Auslegungswege nicht entnommen werden. Auch Wiedereinsetzung in den vorigen Stand sei nicht zu gew&auml;hren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA hat am 19. September 2005 einen gem&auml;&szlig; &sect; 129 AO berichtigten Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1998 erlassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger Verletzung materiellen Rechts (&sect; 133 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;, &sect; 357 Abs. 1 Satz 4 AO und &sect; 125 AO) sowie formellen Rechts (&sect; 76 Abs. 1 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Hierzu f&uuml;hrt er im Wesentlichen aus, indem das FG das Schreiben der B-GmbH vom 3. Mai 2000 nicht als Einspruch gewertet habe, habe es grundlegende Regeln der Auslegung von Willenserkl&auml;rungen nicht beachtet. Das FG habe die Gesamtumst&auml;nde nicht beachtet. Hinzu komme, dass die B-GmbH mit Schreiben vom 3. Mai 2000 Aussetzung der Vollziehung beantragt habe. Zudem ergebe sich aus diesem Antrag, dass der Kl&auml;ger die Steuerfestsetzung habe angreifen wollen. Ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung werde &uuml;blicherweise mit einem Einspruch verbunden. Aufgrund der konkreten Bezeichnung als Antrag auf Aussetzung der Vollziehung k&ouml;nne dieser Antrag entgegen der Auffassung des FG auch nicht als schlichter Fristverl&auml;ngerungsantrag gewertet werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG habe zudem seine Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) verletzt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt, das Urteil des FG sowie die Einspruchsentscheidung vom 20. August 2003 aufzuheben,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                hilfsweise sinngem&auml;&szlig;, das Urteil des FG sowie die Einspruchsentscheidung vom 20. August 2003 aufzuheben und die Nichtigkeit des Umsatzsteuerbescheides festzustellen,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                h&ouml;chst hilfsweise, das Urteil des FG aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils sowie zur Stattgabe der Klage im Hauptantrag durch Aufhebung der Einspruchsentscheidung (&sect; 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Das Urteil des FG ist nicht bereits deshalb gem&auml;&szlig; &sect; 127 FGO aufzuheben und an das FG zur&uuml;ckzuverweisen, weil das FA nach Ergehen des finanzgerichtlichen Urteils einen berichtigten Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1998 erlassen hat, denn hierdurch hat sich der Verfahrensgegenstand der Revision im Streitfall nicht ge&auml;ndert.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Nach &sect; 127 FGO kann der Bundesfinanzhof (BFH) das angefochtene Urteil aufheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckverweisen, wenn w&auml;hrend des Revisionsverfahrens ein neuer oder ge&auml;nderter Verwaltungsakt Gegenstand des Verfahrens geworden ist (&sect; 68 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Wird der angefochtene Verwaltungsakt nach Bekanntgabe der Einspruchsentscheidung ge&auml;ndert oder ersetzt, so wird nach &sect; 68 Satz 1 FGO der neue Verwaltungsakt Gegenstand des Verfahrens. Nach Satz 3 der Vorschrift gilt Satz 1 entsprechend, wenn 1. ein Verwaltungsakt nach &sect; 129 AO berichtigt wird oder 2. ein Verwaltungsakt an die Stelle des angefochtenen unwirksamen Verwaltungsakts tritt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Vorschrift des &sect; 68 FGO erfordert zwar nicht die N&auml;mlichkeit des Streitgegenstandes, sondern setzt lediglich voraus, das der urspr&uuml;ngliche Verwaltungsakt seine Wirkung verliert und dass sowohl Beteiligter als auch Besteuerungsgegenstand hinsichtlich beider Verwaltungsakte identisch sind (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 6. November 1987 III B 101\/86, BFH\/NV 1988, 312, zu &sect; 68 FGO a.F.; vom 26. November 2008 X B 3\/08, BFH\/NV 2009, 410, m.w.N., zu &sect; 68 FGO n.F.). Diese Voraussetzungen liegen im Streitfall jedoch nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Klage hat der Kl&auml;ger im Hauptantrag geltend gemacht, dass das FA den Einspruch zu Unrecht aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden verworfen und die nachgereichten Steuererkl&auml;rungen nicht gepr&uuml;ft hat. Gegenstand des Verfahrens ist deshalb im Streitfall &#8211;wovon auch das FG zu Recht ausgeht&#8211; lediglich die Einspruchsentscheidung. Diese Beschwer kann zul&auml;ssigerweise (BFH-Urteile vom 18. Oktober 1972 II R 110\/69, BFHE 107, 409, BStBl II 1973, 187; vom 7. Juli 1976 I R 66\/75, BFHE 119, 368, BStBl II 1976, 680, unter II. 1. a; vom 22. Juli 1987 I R 226\/83, BFH\/NV 1988, 743, unter 2., und vom 20. November 2008 III R 66\/07, BStBl II 2009, 185, BFH\/NV 2009, 245, unter II. 3.) durch Aufhebung der Einspruchsentscheidung beseitigt werden, ohne dass es einer Aufhebung der angefochtenen Bescheide bedarf. Denn das FA wird die vom Kl&auml;ger abgegebenen Steuererkl&auml;rungen im Rahmen des Einspruchsverfahrens zu pr&uuml;fen haben. Ist Gegenstand des Verfahrens &#8211;wie hier&#8211; nur die Einspruchsentscheidung, wird diese durch einen nach Erlass der Einspruchsentscheidung erlassenen (Umsatz-)Steuerbescheid nicht i.S. des &sect; 68 FGO &quot;ge&auml;ndert&quot; oder &quot;ersetzt&quot;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die angefochtene Entscheidung verletzt &sect; 133 BGB und &sect; 357 Abs. 1 Satz 4 AO, denn das FG hat das Schreiben vom 3. Mai 2000 zu Unrecht nicht als Einspruch gewertet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Au&szlig;erprozessuale Verfahrenserkl&auml;rungen sind entsprechend &sect; 133 BGB auszulegen. Der Auslegung steht nicht entgegen, dass das Schreiben von einem Steuerberater verfasst worden ist. Auch Schreiben fachkundiger Bevollm&auml;chtigter sind der Auslegung zug&auml;nglich, soweit sie &#8211;wie im Streitfall&#8211; nicht eindeutig formuliert sind (vgl. BFH-Urteile vom 27. Mai 2004 IV R 48\/02, BFHE 206, 211, BStBl II 2004, 964, unter 2. b; vom&nbsp;&nbsp;26. Oktober 2004 IX R 23\/04, BFH\/NV 2005, 325, unter II.). Entscheidend ist, wie das FA als Erkl&auml;rungsempf&auml;nger den objektiven Erkl&auml;rungswert des Schreibens verstehen musste (vgl. BFH-Urteile vom 28. Januar 1988 IV R 12\/86, BFHE 152, 476, BStBl II 1988, 530; in BFH\/NV 2005, 325). Dabei ist nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung bei auslegungsf&auml;higen Rechtsbehelfen grunds&auml;tzlich davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige denjenigen Rechtsbehelf einlegen will, der seinem materiell-rechtlichen Begehren am ehesten zum Erfolg verhilft (BFH-Urteile vom 31. Oktober 2000 VIII R 47\/98, BFH\/NV 2001, 589, unter II. 1. a; in BFH\/NV 2005, 325; BFH-Beschluss vom 1. Juli 2003 IX B 208\/02, BFH\/NV 2003, 1534). Die unrichtige oder fehlende Bezeichnung als Einspruch allein schadet nicht (&sect; 357 Abs. 1 Satz 4 AO). L&auml;sst daher die &Auml;u&szlig;erung des Bevollm&auml;chtigten eines Steuerpflichtigen ungewiss, ob er einen Einspruch einlegen will, so ist im Allgemeinen die Erkl&auml;rung als Einspruch zu betrachten, um zugunsten des Steuerpflichtigen den Eintritt der formellen und materiellen Bestandskraft aufzuhalten (vgl. BFH-Urteile vom 27. Februar 2003 V R 87\/01, BFHE 201, 416, BStBl II 2003, 505, unter II. 3. a, und in BFH\/NV 2005, 325). Dies gebietet auch das verfassungsrechtlich durch Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes (GG) gew&auml;hrleistete Gebot des effektiven Rechtsschutzes (vgl. z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 31. Juli 2001&nbsp;&nbsp;1 BvR 1061\/00, Deutsches Verwaltungsblatt 2001, 1747, m.w.N.; vom 2. September 2002&nbsp;&nbsp;1 BvR 476\/01, BStBl II 2002, 835; vgl. auch BFH-Urteil vom 24. August 2004 VIII R 7\/04, BFH\/NV 2005, 11, unter II. 2.; BFH-Beschluss vom 6. Juli 2005 XI B 45\/03, BFH\/NV 2005, 2029, unter 2.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Diese Grunds&auml;tze l&auml;sst das FG unbeachtet. Im Streitfall ist das Schreiben vom 3. Mai 2000 nach seinem objektiven, auf den Empf&auml;ngerhorizont bezogenen Erkl&auml;rungsinhalt als Einspruch gegen den Umsatzsteuerbescheid auszulegen. Der Kl&auml;ger hat lediglich den Ausdruck &quot;Einspruch&quot; nicht verwandt, im &Uuml;brigen aber erkennbar zum Ausdruck gebracht, dass er den Umsatzsteuerbescheid 1998 vom 19. April 2000 f&uuml;r fehlerhaft h&auml;lt. Er hat den Umsatzsteuerbescheid 1998 in diesem Schreiben ausdr&uuml;cklich bezeichnet und darauf hingewiesen, dass dieser auf einer Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen zuz&uuml;glich eines Unsicherheitszuschlages beruhe, weil der vorherige Steuerberater eine &quot;vorl&auml;ufige Bilanz&quot; abgegeben habe, sowie darauf, dass der Kl&auml;ger sich unter Beauftragung eines Rechtsanwalts bem&uuml;he, die Unterlagen von seinem fr&uuml;heren Steuerberater herauszuverlangen. Diese Hinweise ergeben aber nur dann Sinn, wenn der Kl&auml;ger durch sein Schreiben Einspruch einlegen wollte. Denn nur dadurch konnte seinem materiell-rechtlichen Begehren, den Eintritt der formellen und materiellen Bestandskraft noch zu hindern und die Festsetzung der Umsatzsteuer entsprechend seiner noch abzugebenden Umsatzsteuererkl&auml;rung zu erreichen, am ehesten zum Erfolg verholfen werden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dar&uuml;ber hinaus l&auml;sst jedenfalls in diesem Zusammenhang der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung der &quot;ergangenen Bescheide&quot; bis zum 31. Mai 2000 ebenfalls nur den Schluss zu, dass das Schreiben vom 3. Mai 2000 als Einspruch zu verstehen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Durch die Einlegung des Einspruchs wird die Vollziehung des angefochtenen Verwaltungsaktes vorbehaltlich des im Streitfall nicht einschl&auml;gigen &sect; 361 Abs. 4 AO nicht gehemmt (&sect; 361 Abs. 1 Satz 1 AO). Die Finanzbeh&ouml;rde, die den angefochtenen Verwaltungsakt erlassen hat, kann die Vollziehung aber ganz oder teilweise aussetzen; &sect; 367 Abs. 1 Satz 2 AO gilt sinngem&auml;&szlig;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die vom Kl&auml;ger beantragte Aussetzung der Vollziehung setzte einen Einspruch gegen den Umsatzsteuerbescheid 1998 vom 19. April 2000 voraus. Dass der Kl&auml;ger dabei seinen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung zun&auml;chst bis zum 31. Mai 2000 befristet hat, steht der Auslegung nicht entgegen und kann &#8211;entgegen der Auffassung des FG&#8211; auch nicht nur dahingehend verstanden werden, dass es sich um einen &quot;schlichten Fristverl&auml;ngerungsantrag&quot; handelt. Sie konnte insbesondere im Zusammenhang mit dem Hinweis auf die Bestrebungen, die Unterlagen vom bisherigen Steuerberater zu erlangen, dahingehend verstanden werden, die Dauer der Aussetzung bis zu diesem Zeitpunkt zu begrenzen. Ist ein Bescheid bereits in Bestandskraft erwachsen, weil die Einspruchsfrist abgelaufen ist, so hat ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung bereits aus diesem Grunde keinen Erfolg. Daher spricht gerade der Antrag auf die Aussetzung der Vollziehung bis zum 31. Mai 2000 erkennbar daf&uuml;r, dass der Kl&auml;ger die Bestandskraft des Umsatzsteuerbescheides hindern wollte, denn ohne einen Einspruch w&auml;re der Bescheid zu diesem Zeitpunkt ansonsten bereits in Bestandskraft erwachsen und eine Aussetzung der Vollziehung unzul&auml;ssig.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Das FG ist von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen; sein Urteil war daher aufzuheben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Sache ist spruchreif. Der Klage ist im Hauptantrag stattzugeben und die Einspruchsentscheidung gem&auml;&szlig; &sect; 121 Satz 1 FGO i.V.m. &sect; 100 Abs. 1 Satz 1 FGO isoliert aufzuheben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger ist dadurch beschwert, dass das FA den Einspruch zu Unrecht als unzul&auml;ssig verworfen hat. Die Einspruchsentscheidung war deshalb aufzuheben (zur isolierten Aufhebung der Einspruchsentscheidung BFH-Urteile vom 20. November 2008 III R 66\/07, BStBl II 2009, 185; in BFHE 119, 368, BStBl II 1976, 680).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Da die Vorentscheidung bereits aus anderen Gr&uuml;nden aufzuheben war, war &uuml;ber die Verfahrensr&uuml;ge unzureichender Sachaufkl&auml;rung nicht mehr zu entscheiden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.3.2009, V R 17\/06 Auslegung von Schreiben fachkundiger Bevollm&auml;chtigter als Einspruch &#8211; Klagestattgabe durch isolierte Aufhebung einer Einspruchsentscheidung Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Streitig ist, ob ein Schreiben vom 3. Mai 2000 des ehemaligen Steuerberaters &#8211;der B-GmbH&#8211; des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger) als Einspruch gegen den auf gesch&auml;tzten Besteuerungsgrundlagen beruhenden Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 1998 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-17-06-auslegung-von-schreiben-fachkundiger-bevollmaechtigter-als-einspruch-klagestattgabe-durch-isolierte-aufhebung-einer-einspruchsentscheidung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;17\/06 &#8211; Auslegung von Schreiben fachkundiger Bevollm&auml;chtigter als Einspruch &#8211; Klagestattgabe durch isolierte Aufhebung einer Einspruchsentscheidung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-15052","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15052"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15052\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}