{"id":15092,"date":"2012-12-19T15:06:27","date_gmt":"2012-12-19T13:06:27","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15092"},"modified":"2012-12-19T15:06:27","modified_gmt":"2012-12-19T13:06:27","slug":"vi-b-123-08-vorteil-aus-der-privaten-nutzung-eines-betrieblichen-kraftfahrzeugs-als-arbeitslohn-anwendung-der-ein-prozent-regelung-bei-blosser-behauptung-der-ausschliesslich-beruflichen-kfz-nutzung-gr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-123-08-vorteil-aus-der-privaten-nutzung-eines-betrieblichen-kraftfahrzeugs-als-arbeitslohn-anwendung-der-ein-prozent-regelung-bei-blosser-behauptung-der-ausschliesslich-beruflichen-kfz-nutzung-gr\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;B&nbsp;123\/08 &#8211; Vorteil aus der privaten Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs als Arbeitslohn &#8211; Anwendung der Ein-Prozent-Regelung bei blo&szlig;er Behauptung der ausschlie&szlig;lich beruflichen Kfz-Nutzung &#8211; Grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache im Hinblick auf die Kontrolle eines Privatnutzungsverbots durch den Arbeitgeber"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.5.2009, VI B 123\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Vorteil aus der privaten Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs als Arbeitslohn &#8211; Anwendung der Ein-Prozent-Regelung bei blo&szlig;er Behauptung der ausschlie&szlig;lich beruflichen Kfz-Nutzung &#8211; Grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache im Hinblick auf die Kontrolle eines Privatnutzungsverbots durch den Arbeitgeber<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Im finanzgerichtlichen Verfahren war streitig, ob ein Vorteil aus der privaten Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs nach der so genannten 1 %-Regelung einkommensteuerrechtlich als Vorteil i.S. des &sect; 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) anzusetzen ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) wandte sich mit der Klage im Ergebnis erfolglos dagegen, dass bei seinen Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ein Vorteil f&uuml;r die private Benutzung eines Firmenfahrzeugs nach der 1 %-Regelung angesetzt worden war. Das Finanzgericht (FG) gelangte im Streitfall zu der W&uuml;rdigung, dass der Anscheinsbeweis daf&uuml;r, dass der Dienstwagen auch privat genutzt worden sei, durch das Vorbringen des Kl&auml;gers nicht ersch&uuml;ttert worden sei. Die vom Kl&auml;ger gef&uuml;hrten Aufzeichnungen &uuml;ber die Fahrten mit dem Dienstwagen g&auml;ben keinen l&uuml;ckenlosen Aufschluss &uuml;ber Anlass und Entfernung aller durchgef&uuml;hrten Fahrten und erm&ouml;glichten keine Verprobung auf ihre sachliche Richtigkeit. Der Nachweis einer ausschlie&szlig;lich beruflichen Nutzung sei im Streitfall auch nicht etwa durch ein arbeitsvertragliches Verbot der privaten Nutzung des Dienstwagens gef&uuml;hrt. Schlie&szlig;lich entkr&auml;fte auch der Umstand, dass ein gleichwertiges privates Kraftfahrzeug zur Verf&uuml;gung gestanden habe, im Streitfall nicht den Anscheinsbeweis der privaten Mitbenutzung des Dienstwagens, zumal die r&auml;umliche N&auml;he der Privatwohnung zum Abstellplatz des Dienstwagens den Zugriff darauf erm&ouml;glichte. Da ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch nicht vorgelegt worden sei, sei der Vorteil nach der 1 %-Regelung zu erfassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gegen die vom FG nicht zugelassene Revision wendet sich der Kl&auml;ger mit der Nichtzulassungsbeschwerde und macht als Zulassungsgr&uuml;nde grunds&auml;tzliche Bedeutung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;), Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO) und Verfahrensm&auml;ngel (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO) geltend.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde sind ungeachtet der Frage ihrer hinreichenden Darlegung jedenfalls nicht gegeben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Eine Rechtssache hat grunds&auml;tzliche Bedeutung, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Die Rechtsfrage muss kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in dem angestrebten Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22. Mai 2007 VI B 143\/06, BFH\/NV 2007, 1658, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Solche Rechtsfragen hat der Kl&auml;ger nicht dargelegt. Denn die insoweit aufgeworfenen Fragen, ob die Annahme eines arbeitsvertraglichen Nutzungsverbots ein ausdr&uuml;ckliches schriftliches Verbot der Privatnutzung erfordere, ob sich das Privatnutzungsverbot auch aus anderen Umst&auml;nden ergeben k&ouml;nne und ob der Vorgesetzte, mit dem ein Verbot m&uuml;ndlich vereinbart worden sei, den Arbeitsvertrag tats&auml;chlich unterzeichnen m&uuml;sse, sind im Streitfall nicht grunds&auml;tzlich bedeutsam. Denn mit diesem Vorbringen wendet sich der Kl&auml;ger im Ergebnis lediglich gegen die tatrichterliche &Uuml;berzeugungsbildung des FG, die jedoch nur insoweit revisibel ist, als Verst&ouml;&szlig;e gegen die Verfahrensordnung, gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze vorliegen. Solche Verst&ouml;&szlig;e sind vorliegend nicht erkennbar. Das FG hat seine &Uuml;berzeugung, dass ein arbeitsvertragliches Privatnutzungsverbot nicht vereinbart worden sei, insbesondere aus der Auslegung des Arbeitsvertrags, der weiteren zus&auml;tzlich abgeschlossenen Vereinbarungen und der Zeugenaussagen dazu, ob ein Privatnutzungsverbot bestanden habe, gewonnen und dabei insbesondere der zus&auml;tzlich zum Arbeitsvertrag abgeschlossenen Vereinbarung &uuml;ber die &Uuml;berlassung des Kraftfahrzeugs auch eine eigenst&auml;ndige Bedeutung beigemessen. Es hat weiter die Zeugenaussagen zu der Frage, inwieweit ein Privatnutzungsverbot bestanden habe, gew&uuml;rdigt. Dabei hat es einerseits ber&uuml;cksichtigt, dass zwar der unmittelbare Dienstvorgesetzte des Kl&auml;gers auf der rein dienstlichen Benutzung des Dienstfahrzeugs bestanden habe, aber andererseits auch gew&uuml;rdigt, dass die Vereinbarungen zur Nutzung des Kraftfahrzeugs vom kaufm&auml;nnischen Leiter des Arbeitgebers unterzeichnet worden waren. Das FG konnte es daher als unerheblich ansehen, ob der unmittelbare Dienstvorgesetzte die nur dienstliche Benutzung des Fahrzeugs gewollt habe oder nicht. Diese W&uuml;rdigung ist auf Grundlage der festgestellten Tatsachen m&ouml;glich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit der Kl&auml;ger schlie&szlig;lich die Fragen aufwirft, ob die Trennung des Wohnorts des Arbeitnehmers vom Sitz des Arbeitgebers eine Kontrolle durch den Arbeitgeber ausschlie&szlig;e, ob und inwieweit das Privatnutzungsverbot durch den Arbeitgeber zu kontrollieren sei, ob das Fahrtenbuch die gleichen Anforderungen erf&uuml;llen m&uuml;sse, wie das nach &sect; 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG gef&uuml;hrte, sowie, ob ein Fahrtenbuch aus sich heraus ohne weitere Unterlagen und Kenntnisse einer sachlichen Verprobung zug&auml;nglich sein m&uuml;sse, sind diese Fragen im Streitfall nicht entscheidungserheblich. Denn die Frage, inwieweit ein Privatnutzungsverbot zu kontrollieren sei, stellt sich erst, nachdem ein solches Verbot festgestellt worden war. Dies ist indessen vorliegend nicht der Fall. Das FG hat, wie vorstehend dargelegt, in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise die &Uuml;berzeugung gewonnen, dass ein Privatnutzungsverbot gerade nicht bestanden habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Schlie&szlig;lich sind auch die Fragen zu den Anforderungen an das Fahrtenbuch im Streitfall unerheblich. Denn das FG hat ausdr&uuml;cklich offen gelassen, ob zur Ersch&uuml;tterung des Anscheinsbeweises ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch i.S. des &sect; 8 Abs. 2 Satz 4 EStG zu fordern sei. Auch die Frage, ob das Fahrtenbuch aus sich heraus verst&auml;ndlich und einer Verprobung zug&auml;nglich sein m&uuml;sse, stellt sich im Streitfall nicht als grunds&auml;tzlich bedeutsame Rechtsfrage. Denn das FG gelangte insoweit zu der Auffassung, dass auch durch sonstige Unterlagen sich die festgestellten Abweichungen der aufgezeichneten Fahrten und Strecken nicht immer erkl&auml;ren lie&szlig;en, zumal auch die Reiseberichte keine Beschreibungen der tats&auml;chlich zur&uuml;ckgelegten Strecken enthielten und deshalb auch mit diesen Aufzeichnungen der Anscheinsbeweis nicht zu ersch&uuml;ttern sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Nach &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2&nbsp;&nbsp;2. Alternative FGO ist die Revision zuzulassen, wenn die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des BFH erfordert. In diesem Sinne ist eine Entscheidung des BFH u.a. dann erforderlich, wenn im Falle der sog. Divergenz das FG seiner Entscheidung einen abstrakten Rechtssatz zugrunde gelegt hat, der mit den tragenden Rechtsausf&uuml;hrungen in der Divergenzentscheidung nicht &uuml;bereinstimmt (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 6. November 2007 VI B 70\/07, BFH\/NV 2008, 216; vom 12. Oktober 2006 VI B 154\/05, BFH\/NV 2007, 51; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 53; jeweils m.w.N.). Solche divergierenden Rechtss&auml;tze ergeben sich weder aus der vom Kl&auml;ger in Bezug genommenen Entscheidung des FG Hamburg vom 16. Mai 2002 V 146\/01 noch aus der des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 25. April 2006&nbsp;&nbsp;3 K 266\/02 (juris).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Wenn der Kl&auml;ger insoweit ausf&uuml;hrt, dass das FG Hamburg entschieden habe, das F&uuml;hren von Fahrtenb&uuml;chern sei generell nicht vorgeschrieben, so ist damit schon kein von der hier angegriffenen Entscheidung divergierender Rechtssatz benannt. Denn auch hier geht das FG nicht davon aus, dass das F&uuml;hren von Fahrtenb&uuml;chern generell vorgeschrieben sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit der Kl&auml;ger auf die Entscheidung des FG Baden-W&uuml;rttemberg Bezug nimmt und danach der blo&szlig;e Vortrag, der betriebliche PKW werde nicht f&uuml;r private Fahrten benutzt, nicht ausreiche, ist damit ebenfalls kein divergierender Rechtssatz benannt. Denn dieser Rechtssatz liegt sowohl der hier streitigen Entscheidung des FG als auch der Rechtsprechung des BFH zugrunde. Danach gen&uuml;gt die blo&szlig;e Behauptung des Steuerpflichtigen, das betriebliche Fahrzeug nicht f&uuml;r Privatfahrten genutzt oder Privatfahrten ausschlie&szlig;lich mit anderen Fahrzeugen durchgef&uuml;hrt zu haben, nicht, um die Anwendung der 1 %-Regelung auszuschlie&szlig;en (BFH-Urteile vom 24. Februar 2000 III R 59\/98, BFHE 191, 286, BStBl II 2000, 273; vom 13. Februar 2003 X R 23\/01, BFHE 201, 499, BStBl II 2003, 472; vom 7. November 2006 VI R 19\/05, BFHE 215, 256, BStBl II 2007, 116; BFH-Beschl&uuml;sse vom 11. Februar 2009 VI B 93\/08, juris; vom 13. April 2005 VI B 59\/04, BFH\/NV 2005, 1300; vom 11. Juli 2005 X B 11\/05, BFH\/NV 2005, 1801).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Wenn schlie&szlig;lich der Kl&auml;ger r&uuml;gt, dass das FG unzutreffenderweise eine Abweichung zwischen den im Fahrtenbuch dokumentierten und den tats&auml;chlich gefahrenen Kilometern zugrunde gelegt habe, ohne zu ber&uuml;cksichtigen, dass hierbei einzelne Umweg-, Abhol- und Mehrfachfahrten enthalten seien, bei deren Ber&uuml;cksichtigung die Kilometerangaben im Ergebnis doch zutr&auml;fen, ist damit schon kein Verfahrensmangel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO dargelegt. Denn auch insoweit richtet sich das Vorbringen vielmehr gegen die nach Auffassung des Kl&auml;gers unzutreffende Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung des FG, die indessen nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH revisionsrechtlich dem materiellen Recht zuzuordnen ist (z.B. BFH-Beschluss vom 22. Februar 2007 VI B 29\/06, BFH\/NV 2007, 969).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 27.5.2009, VI B 123\/08 Vorteil aus der privaten Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs als Arbeitslohn &#8211; Anwendung der Ein-Prozent-Regelung bei blo&szlig;er Behauptung der ausschlie&szlig;lich beruflichen Kfz-Nutzung &#8211; Grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache im Hinblick auf die Kontrolle eines Privatnutzungsverbots durch den Arbeitgeber Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. 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