{"id":15233,"date":"2012-12-20T02:47:57","date_gmt":"2012-12-20T00:47:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15233"},"modified":"2012-12-20T02:47:57","modified_gmt":"2012-12-20T00:47:57","slug":"i-b-6-09-darlegung-der-verfassungswidrigkeit-eines-gesetzes-voraussetzungen-einer-vorlage-an-das-bverfg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-b-6-09-darlegung-der-verfassungswidrigkeit-eines-gesetzes-voraussetzungen-einer-vorlage-an-das-bverfg\/","title":{"rendered":"I&nbsp;B&nbsp;6\/09 &#8211; Darlegung der Verfassungswidrigkeit eines Gesetzes &#8211; Voraussetzungen einer Vorlage an das BVerfG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 31.8.2009, I B 6\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Darlegung der Verfassungswidrigkeit eines Gesetzes &#8211; Voraussetzungen einer Vorlage an das BVerfG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) war einziger Kommanditist der inzwischen vollbeendeten C-KG. Er wendet sich gegen einen Bescheid des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen der C-KG betreffend das Streitjahr 1996.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die C-KG ist aufgrund Gesellschafterbeschlusses vom 15. August 1997, der am gleichen Tag zum Handelsregister angemeldet und dort am 23. September 1997 eingetragen wurde, mit steuerlicher R&uuml;ckwirkung zum 31. Dezember 1996 durch formwechselnde Umwandlung aus einer GmbH hervorgegangen. Den aus dem Formwechsel entstandenen &Uuml;bernahmeverlust &#8211;dessen H&ouml;he von &#8230; DM zwischen den Beteiligten nicht in Streit steht&#8211; rechnete die C-KG in voller H&ouml;he den laufenden Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers zu. Das FA ber&uuml;cksichtigte demgegen&uuml;ber den &Uuml;bernahmeverlust f&uuml;r das Streitjahr zu lediglich 1\/15 und erlie&szlig; auf dieser Grundlage den angefochtenen Feststellungsbescheid. Es berief sich dabei auf &sect; 4 Abs. 6 Satz 2 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG 1995) i.d.F. des Gesetzes zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform vom 29. Oktober 1997 (BGBl I 1997, 2590, BStBl I 1997, 928), der gem&auml;&szlig; &sect; 27 Abs. 3 UmwStG 1995 i.d.F. des Gesetzes zur Finanzierung eines zus&auml;tzlichen Bundeszuschusses zur gesetzlichen Rentenversicherung vom 19. Dezember 1997 (BGBl I 1997, 3121, BStBl I 1998, 7) f&uuml;r alle Umwandlungsf&auml;lle anzuwenden sei, deren Eintragung im Handelsregister nach dem 5. August 1997 beantragt worden ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger h&auml;lt die Regelung des &sect; 27 Abs. 3 UmwStG 1995 wegen Versto&szlig;es gegen das aus dem Rechtsstaatsprinzip folgende R&uuml;ckwirkungsverbot f&uuml;r verfassungswidrig. Seine Klage blieb ohne Erfolg. Das klageabweisende Urteil des Finanzgerichts (FG) Hamburg vom 10. Dezember 2008&nbsp;&nbsp;1 K 162\/07 ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2009, 708 ver&ouml;ffentlicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger beantragt die Zulassung der Revision gegen das FG-Urteil.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Nichtzulassungsbeschwerde zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unzul&auml;ssig. Der Kl&auml;ger hat die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde nicht den Anforderungen des &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) entsprechend dargetan.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Die Darlegung des Zulassungsgrundes der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) verlangt substantiierte Ausf&uuml;hrungen zur Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer zweifelhaften Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich auch kl&auml;rungsf&auml;hig ist. Hierzu muss sich der Beschwerdef&uuml;hrer insbesondere mit der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), den &Auml;u&szlig;erungen im Schrifttum sowie mit ggf. ver&ouml;ffentlichten Verwaltungsmeinungen auseinandersetzen. Ist &uuml;ber die Rechtsfrage bereits entschieden worden, so ist zus&auml;tzlich darzulegen, weshalb eine erneute Entscheidung f&uuml;r erforderlich gehalten wird. Eine weitere bzw. erneute Kl&auml;rung der Rechtsfrage kann z.B. geboten sein, wenn gegen die bisherige Rechtsprechung gewichtige Einwendungen erhoben worden sind, mit denen sich der BFH bislang noch nicht auseinandergesetzt hat (Senatsbeschluss vom 6. November 2007 I B 88\/07, BFH\/NV 2008, 577; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 116 Rz 32 f., jeweils m.w.N.). Dem werden die Ausf&uuml;hrungen in der Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht gerecht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Senat hat in seinem Urteil vom 29. April 2008 I R 103\/01 (BFHE 221, 121, BStBl II 2008, 723) eingehend begr&uuml;ndet, warum seiner Auffassung nach &sect; 27 Abs. 3 UmwStG 1995 i.d.F. des Gesetzes zur Finanzierung eines zus&auml;tzlichen Bundeszuschusses zur gesetzlichen Rentenversicherung nicht gegen das verfassungsrechtliche R&uuml;ckwirkungsverbot verst&ouml;&szlig;t. Er ist dabei im Einklang mit der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) davon ausgegangen, dass mit dem Tag des Gesetzesbeschlusses &uuml;ber eine Neuregelung f&uuml;r einen Vertrauensschutz des B&uuml;rgers in den Fortbestand der bisherigen Rechtslage regelm&auml;&szlig;ig kein Raum mehr ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger meint demgegen&uuml;ber, im Falle der &Auml;nderungen des &sect; 4 Abs. 6 UmwStG 1995 durch das Gesetz zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform sei eine Ausnahme von diesem Grundsatz geboten, weil die Regelung &#8211;in verfassungswidriger Weise und f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit nicht erkennbar&#8211; erst aufgrund der Beschlussempfehlung des Vermittlungsausschusses vom 4. August 1997 in das Gesetzgebungsverfahren eingef&uuml;hrt worden sei. Davon ist indes auch der Senat in seinem Urteil in BFHE 221, 121, BStBl II 2008, 723 ausgegangen (Gliederungspunkt C.4.), ohne darin einen Grund f&uuml;r eine Ausnahme von dem dargestellten Grundsatz zu sehen. Es handelt sich mithin nicht um einen neuen, vom Senat noch nicht bedachten Gesichtspunkt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Soweit der Kl&auml;ger vortr&auml;gt, die &Ouml;ffentlichkeit sei erst drei Wochen nach dem Gesetzesbeschluss durch einen Zeitungsartikel vom 26. August 1997 von der &Auml;nderung des &sect; 4 Abs. 6 UmwStG 1995 in Kenntnis gesetzt worden, kann offenbleiben, ob dies tats&auml;chlich zutrifft. Denn zum einen kann das Vertrauen des Steuerpflichtigen ohnehin immer nur typisierend gesch&uuml;tzt werden, nicht aber bezogen auf den jeweiligen Einzelfall und f&uuml;r den dabei gegebenen subjektiven Informationsstand. Zum anderen und vor allem kann der Kl&auml;ger daraus f&uuml;r sich kein g&uuml;nstigeres Ergebnis herleiten, weil zu diesem Zeitpunkt (Ende August 1997) der f&uuml;r die Besteuerung im Streitfall ma&szlig;gebliche Tatbestand &#8211;der Formwechsel&#8211; mangels Eintragung des streitgegenst&auml;ndlichen Umwandlungsbeschlusses im Handelsregister noch nicht abgeschlossen war. Die Beteiligten h&auml;tten den Umwandlungsbeschluss durch schlichte R&uuml;cknahme des Eintragungsantrags gegen&uuml;ber dem Handelsregister wirkungslos werden lassen k&ouml;nnen; ihre Disposition war mithin noch nicht unumkehrbar abgeschlossen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der in der Beschwerdebegr&uuml;ndung angef&uuml;hrten Auffassung u.a. des XI. Senats des BFH (Vorlagebeschl&uuml;sse vom 2. August 2006 XI R 34\/02, BFHE 214, 386, BStBl II 2006, 887, und XI R 30\/03, BFHE 214, 406, BStBl II 2006, 895), wonach die Verk&uuml;ndung des &Auml;nderungsgesetzes im BGBl derjenige Zeitpunkt sei, bis zu dem das Vertrauen des Steuerpflichtigen in die alte Rechtslage nach den Grunds&auml;tzen einer echten R&uuml;ckwirkung schutzw&uuml;rdig sei, hat sich der Senat bereits im Urteil in BFHE 221, 121, BStBl II 2008, 723 befasst. Er hat dort begr&uuml;ndet, warum er dieser Auffassung nicht zu folgen vermag. Wesentlich Neues tr&auml;gt der Kl&auml;ger dazu nicht vor. Soweit er auf die Rechtslage in anderen L&auml;ndern und auf die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften zum Gemeinschaftsrecht verweist, ist nicht ersichtlich, inwiefern die Auslegung des Grundgesetzes (GG) davon ma&szlig;geblich beeinflusst werden k&ouml;nnte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Erforderlichkeit einer BFH-Entscheidung zur Sicherung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO) wegen divergierender Gerichtsentscheidungen hat der Kl&auml;ger nicht schl&uuml;ssig dargetan. Bei den zuvor erw&auml;hnten Vorlagebeschl&uuml;ssen des XI. Senats vom 2. August 2006 an das BVerfG handelt es sich nicht um &quot;Entscheidungen&quot;, von denen das FG- Urteil abweichen k&ouml;nnte. Denn nicht der BFH, sondern nur das BVerfG kann entscheiden, dass ein Gesetz verfassungswidrig ist (Art. 100 Abs. 1 GG).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Senat k&ouml;nnte im &Uuml;brigen in dem angestrebten Revisionsverfahren keine endg&uuml;ltige Kl&auml;rung der Frage herbeif&uuml;hren. Denn er d&uuml;rfte den Rechtsstreit nur dann gem&auml;&szlig; Art. 100 Abs. 1 GG i.V.m. &sect; 80 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes &uuml;ber das Bundesverfassungsgericht dem BVerfG zur Pr&uuml;fung der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit vorlegen, wenn er von der Verfassungswidrigkeit des &sect; 27 Abs. 3 UmwStG 1995 &uuml;berzeugt w&auml;re. Das ist aber aus den im Senatsurteil in BFHE 221, 121, BStBl II 2008, 723 genannten Gr&uuml;nden nicht der Fall. Ebenso wenig k&ouml;nnte er den Rechtsstreit wegen einer Divergenz zu den erw&auml;hnten Vorlagebeschl&uuml;ssen des XI. Senats in BFHE 214, 386, BStBl II 2006, 887 und in BFHE 214, 406, BStBl II 2006, 895 gem&auml;&szlig; &sect; 11 FGO dem Gro&szlig;en Senat des BFH vorlegen (vgl. Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 11 FGO Rz 4).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 31.8.2009, I B 6\/09 Darlegung der Verfassungswidrigkeit eines Gesetzes &#8211; Voraussetzungen einer Vorlage an das BVerfG Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) war einziger Kommanditist der inzwischen vollbeendeten C-KG. 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