{"id":15274,"date":"2012-12-20T03:01:43","date_gmt":"2012-12-20T01:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15274"},"modified":"2012-12-20T03:01:43","modified_gmt":"2012-12-20T01:01:43","slug":"vi-b-44-09-entscheidung-ueber-zulaessige-klage-durch-prozessurteil-als-verfahrensmangel-auslegung-von-prozesserklaerungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-44-09-entscheidung-ueber-zulaessige-klage-durch-prozessurteil-als-verfahrensmangel-auslegung-von-prozesserklaerungen\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;B&nbsp;44\/09 &#8211; Entscheidung &uuml;ber zul&auml;ssige Klage durch Prozessurteil als Verfahrensmangel &#8211; Auslegung von Prozesserkl&auml;rungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.7.2009, VI B 44\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Entscheidung &uuml;ber zul&auml;ssige Klage durch Prozessurteil als Verfahrensmangel &#8211; Auslegung von Prozesserkl&auml;rungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die in den Streitjahren (1997 bis 2001) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Aufgrund der Feststellungen einer Steuerfahndungspr&uuml;fung ging der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass der Kl&auml;ger aus dem Taxiunternehmen seiner Mutter unversteuerte Lohnzahlungen erhalten hatte. Dies ber&uuml;cksichtigte das FA in ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheiden 1997 bis 2001 vom 26. Juni 2006. Den hiergegen gerichteten Einspruch der Kl&auml;ger wies das FA mit Einspruchsentscheidung vom 29. April 2008, Steuernummer &#8230;, als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                In ihrer an das Finanzgericht (FG) gerichteten Klageschrift vom 26. Mai 2008 erhoben die durch einen Vereidigten Buchpr&uuml;fer, Steuerberater und Rechtsbeistand vertretenen Kl&auml;ger unter Angabe der genannten Steuernummer Klage wegen &quot;Einspruch gegen die Bescheide vom 26.06.2006 &uuml;ber Haftung Einkommensteuer Festsetzung 1997 bis 2001 &#8230;&quot;. Der Prozessbevollm&auml;chtigte der Kl&auml;ger f&uuml;hrte u.a. aus: &quot;Namens und in Vollmacht der Kl&auml;ger erhebe ich &#8230; Klage gegen die Einspruchsentscheidung des Finanzamts &#8230; vom 29.04.2008, mir zugegangen am 30.04.2008. Ich werde in der m&uuml;ndlichen Verhandlung beantragen: 1. Mit der Klagebegr&uuml;ndung werde ich die &Auml;nderungsantr&auml;ge der Verwaltungsakte stellen.&quot;      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit Schriftsatz vom 16. Juni 2008 trug das FA vor, dass kein Vorverfahren hinsichtlich der &quot;Haftung Einkommensteuer Festsetzung 1997 bis 2001&quot; vorhanden und die Klage deshalb unzul&auml;ssig sei. Auf die Anfrage des FG, ob die Klage hinsichtlich der &quot;Haftung&quot; zur&uuml;ckgenommen werde, f&uuml;hrten die Kl&auml;ger mit Schriftsatz vom 19. August 2008 zwar im Betreff &quot;wegen &#8230; Haftung Einkommensteuer-Festsetzung 1997 bis 2001, 1994 und 1995&quot; auf, beantragten jedoch die Zusammenlegung der Verfahren &quot;ESt 1994, 1955 und 1997 &#8211; 2001&quot; und dar&uuml;ber hinaus, &quot;die ESt-Bescheide vom 26.06.2006 aufzuheben&quot;. Mit Schriftsatz vom 23. Oktober 2008 teilten die Kl&auml;ger dem FG unter dem Betreff &quot;Einkommensteuer-Festsetzung 1997 bis 2001 u.a.&quot; mit, dass im Schreiben vom 19. August 2008 die Einkommensteuer 1995 versehentlich mit 1955 bezeichnet gewesen sei und im Betreff das Wort &quot;Haftung&quot; gestrichen werden m&uuml;sse. Dies wertete das FG als erstmalige Klage gegen die Einkommensteuer-Festsetzung 1997 bis 2001 und vergab hierf&uuml;r ein weiteres Aktenzeichen. Mit Schriftsatz vom 12. Februar 2009 trugen die Kl&auml;ger u.a. vor, dass in der Klageschrift die Einspruchsentscheidung des FA vom 29. April 2008, die vorausgegangenen Bescheide vom 26. Juni 2006 sowie das Aktenzeichen des Rechtsbehelfsverfahrens zutreffend bezeichnet und schon dadurch der Klagegegenstand hinreichend bestimmt gewesen sei. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG vom 26. Februar 2009 beantragten die Kl&auml;ger, die Einkommensteuerbescheide 1997 bis 2001 vom 26. Juni 2006 und die Einspruchsentscheidung vom 29. April 2008 aufzuheben. Mit Urteil vom 26. Februar 2009&nbsp;&nbsp;11 K 1961\/08 AO wies das FG die Klage wegen &quot;Haftung Einkommensteuer-Festsetzung 1997 bis 2001&quot; als unzul&auml;ssig ab. Es fehle den Kl&auml;gern an einem Rechtsschutzbed&uuml;rfnis, weil entsprechende Bescheide nicht ergangen seien.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit ihrer hiergegen gerichteten Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Sie beantragen, das Urteil des FG M&uuml;nster vom 26. Februar 2009&nbsp;&nbsp;11 K 1961\/08 AO aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Beschwerde als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Beschwerde ist begr&uuml;ndet. Das angefochtene Urteil des FG wird aufgehoben und der Rechtsstreit zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckverwiesen (&sect; 116 Abs. 6 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat die Klage zu Unrecht durch Prozessurteil abgewiesen statt durch Sachurteil zu entscheiden. Hierin liegt ein Verfahrensmangel, auf dem das angefochtene Urteil beruht (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) stellt es einen Verfahrensmangel i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO dar, wenn &uuml;ber eine zul&auml;ssige Klage nicht zur Sache, sondern durch Prozessurteil entschieden wird. In einem solchen Fall wird zugleich der Anspruch des Kl&auml;gers auf rechtliches Geh&ouml;r (Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) verletzt (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 8. April 2004 VII B 181\/03, BFH\/NV 2004, 1284; vom 8. Juni 2004 XI B 46\/02, BFH\/NV 2004, 1417, m.w.N.; vom 16. April 2007 VII B 98\/04, BFH\/NV 2007, 1345; vom 23. April 2009 X B 43\/08, juris).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Im Streitfall hat das FG die Klage rechtsfehlerhaft als unzul&auml;ssig abgewiesen, weil es die Prozesserkl&auml;rungen der Kl&auml;ger unzutreffend ausgelegt und damit seiner Entscheidung einen falschen Verfahrensgegenstand zugrunde gelegt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Prozesserkl&auml;rungen sind wie sonstige Willenserkl&auml;rungen auslegungsf&auml;hig. Ziel der Auslegung ist es, den wirklichen Willen des Erkl&auml;renden zu erforschen (&sect; 133 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs). Auf die Wortwahl und die Bezeichnung kommt es nicht entscheidend an, sondern auf den gesamten Inhalt der Willenserkl&auml;rung (z.B. BFH-Beschluss vom 7. November 2007 I B 104\/07, BFH\/NV 2008, 799). Dabei sind s&auml;mtliche &#8211;also auch au&szlig;erhalb der Erkl&auml;rung liegende&#8211; dem FG erkennbare Umst&auml;nde tats&auml;chlicher und rechtlicher Art zu ber&uuml;cksichtigen; hierzu hat das FG auch auf die Steuerakten zur&uuml;ckzugreifen (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2004, 1417, und in BFH\/NV 2007, 1345, jeweils m.w.N.). Nur eine solche Auslegung tr&auml;gt dem Grundsatz der rechtsschutzgew&auml;hrenden Auslegung von Verfahrensvorschriften (Art. 19 Abs. 4 GG) Rechnung (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 17. Januar 2002 VI B 114\/01, BFHE 198, 1, BStBl II 2002, 306, und in BFH\/NV 2004, 1417).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist das FG im Ausgangsverfahren unzutreffend davon ausgegangen, dass die Kl&auml;ger keine Anfechtungsklage wegen Einkommensteuer 1997 bis 2001 erheben wollten. Der von den Kl&auml;gern hinreichend deutlich benannte Verfahrensgegenstand betrifft die Einkommensteuerbescheide 1997 bis 2001 vom 26. Juni 2006 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 29. April 2008.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zwar haben die Kl&auml;ger zu Beginn des finanzgerichtlichen Verfahrens mehrfach im Betreff ihrer Schrifts&auml;tze das Wort &quot;Haftung&quot; hinzugef&uuml;gt. Ungeachtet der Frage, ob sich nicht schon aus den &uuml;brigen Angaben der Klageschrift mit hinreichender Deutlichkeit der Klagegegenstand ergibt, war die Prozesserkl&auml;rung der Kl&auml;ger nach dem Hinweis des FA auf das Fehlen entsprechender &quot;Haftungsbescheide&quot; jedenfalls auslegungsbed&uuml;rftig. Unter Zugrundelegung der Bescheiddaten, der benannten Einspruchsentscheidung sowie der Steuernummer waren die angefochtenen Bescheide bei Anwendung der vorgenannten Auslegungsgrunds&auml;tze jedenfalls anhand der Steuerakten eindeutig als Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre zu bestimmen. Dar&uuml;ber hinaus haben die Kl&auml;ger, denen das FG keine (Ausschluss-)Frist nach &sect; 65 Abs. 2 FGO gesetzt hat, jedenfalls im Laufe des weiteren Verfahrens so konkrete Angaben gemacht und auch Fehler in ihren Schrifts&auml;tzen korrigiert, dass der Klagegegenstand schon ohne die Hinzuziehung der Steuerakten hinreichend klar bestimmt war. Wenn das FG die Klage gleichwohl auf nicht ergangene Bescheide bezogen und deshalb als unzul&auml;ssig abgewiesen hat, so liegt hierin bei verst&auml;ndiger W&uuml;rdigung keine rechtsschutzgew&auml;hrende Auslegung der Prozesserkl&auml;rungen der Kl&auml;ger. Dass das FG im Laufe dieses finanzgerichtlichen Verfahrens unter einem anderen Aktenzeichen eine Klage gegen die hier angefochtenen Einkommensteuerbescheide aufgenommen hat, ist dabei nicht von Bedeutung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Die Kl&auml;ger haben den Verfahrensfehler des FG in hinreichendem Ma&szlig;e gem&auml;&szlig; &sect; 116 Abs. 3 FGO dargelegt. Das FG-Urteil beruht auch auf diesem Verfahrensfehler (&sect; 119 Nr. 3 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Der beschlie&szlig;ende Senat h&auml;lt es f&uuml;r angezeigt, gem&auml;&szlig; &sect; 116 Abs. 6 FGO zu verfahren, damit das FG im zweiten Rechtszug die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Einkommensteuerbescheide 1997 bis 2001 vom 26. Juni 2006 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 29. April 2008 vollumf&auml;nglich pr&uuml;fen kann.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.7.2009, VI B 44\/09 Entscheidung &uuml;ber zul&auml;ssige Klage durch Prozessurteil als Verfahrensmangel &#8211; Auslegung von Prozesserkl&auml;rungen Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die in den Streitjahren (1997 bis 2001) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Aufgrund der Feststellungen einer Steuerfahndungspr&uuml;fung ging der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-44-09-entscheidung-ueber-zulaessige-klage-durch-prozessurteil-als-verfahrensmangel-auslegung-von-prozesserklaerungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;B&nbsp;44\/09 &#8211; Entscheidung &uuml;ber zul&auml;ssige Klage durch Prozessurteil als Verfahrensmangel &#8211; Auslegung von Prozesserkl&auml;rungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-15274","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15274","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15274"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15274\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15274"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15274"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15274"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}