{"id":15276,"date":"2012-12-20T03:01:42","date_gmt":"2012-12-20T01:01:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15276"},"modified":"2012-12-20T03:01:42","modified_gmt":"2012-12-20T01:01:42","slug":"ii-r-2-08-keine-verwertungsbefugnis-ohne-substanzbeteiligung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-2-08-keine-verwertungsbefugnis-ohne-substanzbeteiligung\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;2\/08 &#8211; Keine Verwertungsbefugnis ohne Substanzbeteiligung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.7.2009, II R 2\/08<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Verwertungsbefugnis ohne Substanzbeteiligung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Rat der Stadt &#8230; fasste im Juli 2001 folgenden Beschluss:      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td>                    &quot;Die Stadt &#8230; gew&auml;hrt der Firma X-GmbH &#8230; eine Option f&uuml;r die in beiliegendem Lageplan markierten Grundst&uuml;cke &#8230; bis zum 31. Dezember 2002. Die Verwaltung wird erm&auml;chtigt, einzelne Baupl&auml;tze an die Firma X-GmbH oder auch an die jeweiligen Einzelbauherren zum Preis von 350 DM\/qm direkt zu ver&auml;u&szlig;ern, sobald K&auml;ufer vorhanden sind und die Planung mit dem Amt f&uuml;r Stadtentwicklung, Abteilung Stadtplanung, inhaltlich abgestimmt ist. Die erforderliche Neuvermessung der Grundst&uuml;cke in Einzelhausbaupl&auml;tze geht zu Lasten der Stadt &#8230; .&quot;        <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Bei der X-GmbH handelt es sich um die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin). Sie &uuml;berplante das Gebiet und bot im Gemeindeblatt vom M&auml;rz 2002 schl&uuml;sselfertige Doppelhaush&auml;lften inklusive Grundst&uuml;ck in diesem Gebiet zu einem Festpreis an. In der Zeit von Anfang M&auml;rz bis Ende Juli 2002 schloss die Stadt mit von der Kl&auml;gerin geworbenen Interessenten sieben Grundst&uuml;ckskaufvertr&auml;ge &uuml;ber einzelne Baupl&auml;tze zum Preis von jeweils 350 DM\/qm ab. Ein achter Kaufvertrag kam erst im Dezember 2003 zustande. In den Kaufvertr&auml;gen hie&szlig; es, es sei vorgesehen, dass die K&auml;ufer die Bebauung der erworbenen Grundst&uuml;cke von der Kl&auml;gerin durchf&uuml;hren lassen. Der Stadt stand ein Wiederkaufsrecht u.a. f&uuml;r den Fall zu, dass die K&auml;ufer das Grundst&uuml;ck nicht jeweils innerhalb einer bestimmten Zeit durch die Kl&auml;gerin bebauen. S&auml;mtliche K&auml;ufer schlossen sodann mit der Kl&auml;gerin Bauvertr&auml;ge &uuml;ber die Errichtung der Doppelhaush&auml;lften.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zog die K&auml;ufer jeweils bestandskr&auml;ftig f&uuml;r den Erwerb fertig bebauter Grundst&uuml;cke zur Grunderwerbsteuer heran. Aufgrund des Stadtratsbeschlusses nahm er zus&auml;tzlich in der Person der Kl&auml;gerin einen Erwerbsvorgang gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) an, bei dem eine Gegenleistung fehle. Er lie&szlig; daher f&uuml;r die acht Baupl&auml;tze Grundst&uuml;ckswerte feststellen und setzte mit Bescheid vom 22. August 2003 &#8211;bemessen nach der Summe dieser Werte von 543 000 EUR&#8211; Grunderwerbsteuer in H&ouml;he von 9 717,10 EUR gegen die Kl&auml;gerin fest. In den Erl&auml;uterungen zu dem Bescheid f&uuml;hrte das FA aus, die Kl&auml;gerin habe als Projektanbieterin &quot;den wirtschaftlichen Vorteil aus der Verwertungsbefugnis&quot; gezogen, indem sie die M&ouml;glichkeit zur Bebauung der Grundst&uuml;cke erlangt habe.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach erfolglosem Einspruch gab das Finanzgericht (FG) der Klage statt. Es war der Ansicht, zwar habe die Kl&auml;gerin aufgrund des Stadtratsbeschlusses die M&ouml;glichkeit erhalten, das betroffene Gebiet zu bebauen; diese M&ouml;glichkeit und der f&uuml;r die Kl&auml;gerin daraus zu erzielende Gewinn stellten jedoch noch keine &quot;Verwertung der wesentlichen Substanz eines Grundst&uuml;cks dar&quot;. Der Kl&auml;gerin sei lediglich &quot;eine auf bestimmte Bereiche beschr&auml;nkte Nutzung&quot; der Grundst&uuml;cke einger&auml;umt worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit der Revision r&uuml;gt das FA fehlerhafte Anwendung des &sect; 1 Abs. 2 GrEStG. Das FG habe verkannt, dass der Kl&auml;gerin erm&ouml;glicht worden sei, die Grundst&uuml;cke mit Billigung der Eigent&uuml;merin zu ver&auml;ndern &#8211;n&auml;mlich zu bebauen&#8211;, ohne selbst Eigent&uuml;mer geworden zu sein. Damit habe sie eine der Eigent&uuml;merin vergleichbare Stellung erlangt. Die Kl&auml;gerin sei letztlich wie eine Zwischenerwerberin aufgetreten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet; sie war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Kl&auml;gerin hatte hinsichtlich der streitbefangenen Grundst&uuml;cke keine Verwertungsbefugnis i.S. des &sect; 1 Abs. 2 GrEStG erlangt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Nach &sect; 1 Abs. 2 GrEStG unterliegen Rechtsvorg&auml;nge der Grunderwerbsteuer, die es ohne Begr&uuml;ndung eines Anspruchs auf &Uuml;bereignung einem anderen rechtlich oder wirtschaftlich erm&ouml;glichen, ein inl&auml;ndisches Grundst&uuml;ck auf eigene Rechnung zu verwerten. Die Verwertungsbefugnis kann sich dabei &#8211;ebenso wie beim Eigent&uuml;mer&#8211; aus zwei M&ouml;glichkeiten der Verwertung ergeben, n&auml;mlich aus dem Recht zur Nutzung und aus dem Recht, das Grundst&uuml;ck wie ein Zwischenerwerber auf eigene Rechnung zu ver&auml;u&szlig;ern (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17. Oktober 1990 II R 55\/88, BFH\/NV 1991, 556, 557, sowie vom 10. M&auml;rz 1999 II R 35\/97, BFHE 188, 444, BStBl II 1999, 491). Da die Verwertung auf eigene Rechnung zu erfolgen hat, verlangen beide M&ouml;glichkeiten der Verwertung eine Beteiligung an der Substanz des Grundst&uuml;cks. Bei der vorwiegend rechtlichen Verwertungsm&ouml;glichkeit durch Ver&auml;u&szlig;erung erfolgt die Beteiligung an der Substanz des Grundst&uuml;cks durch Teilhabe am Erl&ouml;s (vgl. BFH-Urteil vom 19. Juni 1975 II R 86\/67, BFHE 117, 89, BStBl II 1976, 27), bei wirtschaftlicher Verwertungsbefugnis durch Nutzung muss die Substanzbeteiligung durch Wertbeteiligung in anderer Weise erfolgen (vgl. BFH-Urteil vom 27. August 1975 II R 52\/70, BFHE 117, 96, BStBl II 1976, 30).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Im Streitfall hat die Kl&auml;gerin durch den Stadtratsbeschluss vom Juli 2001 keine derartige Verwertungsbefugnis erlangt. Dabei kann auf sich beruhen, ob die Kl&auml;gerin &uuml;berhaupt &#8211;wie das FA meint&#8211; bereits unmittelbar aus dem Stadtratsbeschluss subjektive Rechte herleiten kann und damit eine Rechtsposition, wie sie f&uuml;r beide in &sect; 1 Abs. 2 GrEStG genannten Arten der Verwertung &#8211;n&auml;mlich sowohl der rechtlichen als auch der wirtschaftlichen&#8211; erforderlich ist (vgl. BFH-Urteil vom 19. M&auml;rz 1980 II R 26\/75, BFHE 130, 420, BStBl II 1980, 522). Selbst wenn sich die Kl&auml;gerin unmittelbar auf den Stadtratsbeschluss h&auml;tte berufen k&ouml;nnen oder aber wenn die zust&auml;ndige Stelle der Stadtverwaltung mit der Kl&auml;gerin eine dem Ratsbeschluss entsprechende Vereinbarung getroffen h&auml;tte, h&auml;tte sie keine Verwertungsbefugnis i.S. des &sect; 1 Abs. 2 GrEStG erlangt. Es fehlte an einer Beteiligung an der Substanz bzw. dem Wert des Grundst&uuml;cks. Die Kl&auml;gerin war am Verkaufserl&ouml;s der Stadt nicht beteiligt. Die Stadt hat auch nicht etwa die Baugrundst&uuml;cke verbilligt abgegeben, um der Kl&auml;gerin zu erm&ouml;glichen, in die Verg&uuml;tung f&uuml;r ihre Bauleistungen einen Teil des Grundst&uuml;ckswerts einzukalkulieren. Die Reservierung der Grundst&uuml;cke f&uuml;r von der Kl&auml;gerin geworbene Kaufinteressenten h&auml;tte ihr zwar die Bebauung gesichert; darin l&auml;ge aber keine Beteiligung an der jeweiligen Grundst&uuml;ckssubstanz.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Daran vermag der Umstand nichts zu &auml;ndern, dass das Interesse der Kl&auml;gerin, die Grundst&uuml;cke zu bebauen, bei Vorliegen eines zivilrechtlich rechtsformwirksamen abtretbaren Verkaufsangebots der Stadt an die Kl&auml;gerin ausgereicht h&auml;tte, sie bei Abtretung des Angebots und dessen Annahme durch einen von ihr geworbenen K&auml;ufer als Zwischenh&auml;ndlerin i.S. des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 6 GrEStG anzusehen. Die Anforderungen an einen Zwischenh&auml;ndler i.S. des &sect; 1 Abs. 1 Nr. 6 GrEStG sind n&auml;mlich andere als diejenigen an einen Zwischenerwerber i.S. des &sect; 1 Abs. 2 GrEStG, der befugt ist, das Grundst&uuml;ck auf eigene Rechnung zu verwerten. Im Unterschied zu &sect; 1 Abs. 1 Nr. 6 und 7 GrEStG verlangt die Verwertungsm&ouml;glichkeit gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 2 GrEStG eine Beteiligung an der Grundst&uuml;ckssubstanz; die blo&szlig;e M&ouml;glichkeit zur Verfolgung eines eigenen wirtschaftlichen Interesses von der Art, den Grundst&uuml;cksk&auml;ufer zum Abschluss weiterer Vertr&auml;ge zu bestimmen, begr&uuml;ndet noch keine Substanzbeteiligung am Grundst&uuml;ck (vgl. Pahlke\/Franz, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 3. Aufl. 2005, &sect; 1 Rz 254). Soweit das FA ausgehend von bebauten Grundst&uuml;cken als Erwerbsgegenst&auml;nden die von der Kl&auml;gerin erzielten Werkverg&uuml;tungen als Teilhabe an der Grundst&uuml;ckssubstanz wertet, &uuml;bersieht es, dass erst die Kl&auml;gerin die Geb&auml;ude den Grundst&uuml;cken hinzugef&uuml;gt hat. Die Grunds&auml;tze zum einheitlichen Erwerbsgegenstand in den F&auml;llen, in denen die Ver&auml;u&szlig;ererseite aus dem bisherigen Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer als Verk&auml;ufer und einem mit diesem nicht identischen Bauunternehmer besteht, lassen sich nicht, wie vom FA vertreten, auf &sect; 1 Abs. 2 GrEStG &uuml;bertragen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 29.7.2009, II R 2\/08 Keine Verwertungsbefugnis ohne Substanzbeteiligung Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. 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