{"id":15279,"date":"2012-12-20T03:14:02","date_gmt":"2012-12-20T01:14:02","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15279"},"modified":"2012-12-20T03:14:02","modified_gmt":"2012-12-20T01:14:02","slug":"viii-b-65-09-haftung-des-leiters-der-depotverwaltung-sowie-der-kassenverwaltung-und-tresorverwaltung-eines-kreditinstituts-nach-par-71-ao","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-65-09-haftung-des-leiters-der-depotverwaltung-sowie-der-kassenverwaltung-und-tresorverwaltung-eines-kreditinstituts-nach-par-71-ao\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;65\/09 &#8211; Haftung des Leiters der Depotverwaltung sowie der Kassenverwaltung und Tresorverwaltung eines Kreditinstituts nach &sect; 71 AO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.7.2009, VIII B 65\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Haftung des Leiters der Depotverwaltung sowie der Kassenverwaltung und Tresorverwaltung eines Kreditinstituts nach &sect; 71 AO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Antragsgegner und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;), nimmt den Antragsteller und Beschwerdef&uuml;hrer (Antragsteller) gem&auml;&szlig; &sect; 71 der Abgabenordnung (AO) wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in 638 F&auml;llen in Haftung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Antragsteller war im fraglichen Zeitraum Prokurist und Leiter der Depotverwaltung sowie der Kassen- und Tresorverwaltung bei einem gro&szlig;en deutschen Kreditinstitut. Er war unmittelbar dem Leiter der Wertpapieradministration unterstellt. Das Kreditinstitut war an Gesellschaften im Ausland beteiligt. Im Verantwortungsbereich des Antragstellers kam es in den Jahren 1992 und 1993 tausendfach dazu, dass von Kunden am Schalter eingelieferte effektive Wertpapiere entgegen genommen und zu den ausl&auml;ndischen Kreditinstituten verbracht wurden ohne die Identit&auml;t der Kunden nachvollziehbar zu dokumentieren. Stattdessen wurden den einzelnen Gesch&auml;ftsvorf&auml;llen Nummern zugeordnet, die keinen unmittelbaren R&uuml;ckschluss auf die Identit&auml;t der dahinterstehenden Kunden zulie&szlig;en. Zwischen den Beteiligten ist in tats&auml;chlicher Hinsicht noch streitig, ob vom Antragsteller erstellte, den Schalterdienst betreffende interne Gesch&auml;ftsanweisungen diese Vorg&auml;nge gef&ouml;rdert oder beg&uuml;nstigt haben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Seit 1996 f&uuml;hrte das Finanzamt f&uuml;r Steuerstrafsachen und Steuerfahndung bei dem Kreditinstitut Ermittlungen wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung gegen Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder des Kreditinstituts durch. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen konnten rd. 75 % der festgestellten Kapitaltransfers nachtr&auml;glich einzelnen Kunden zugeordnet werden. Hierbei ergaben die Ermittlungen, dass nahezu kein nachtr&auml;glich identifizierter Kunde die Ertr&auml;ge aus den ins Ausland transferierten Wertpapieren in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 1993 deklariert hatte. In ca. 6 % der F&auml;lle hatte dies allerdings keine steuerverk&uuml;rzende Wirkung. Etwa 25 % der festgestellten Kapitaltransfers konnten den Auftraggebern nicht zugeordnet werden. Dabei handelt es sich um insgesamt 1 149 namentlich nicht bekannte Kunden; 638 dieser Kunden hatten Wertpapiere ins Ausland bringen lassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2001 erlie&szlig; das Amtsgericht Strafbefehle wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung gegen Verantwortliche des Kreditinstituts. Gegen das Kreditinstitut wurde zugleich wegen einer Ordnungswidrigkeit gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 30, 17 Abs. 4 des Gesetzes &uuml;ber Ordnungswidrigkeiten eine Geldbu&szlig;e festgesetzt. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Geldbu&szlig;e f&uuml;hrte das Amtsgericht u.a. aus, es sei der gesch&auml;tzte wirtschaftliche Vorteil ber&uuml;cksichtigt worden, der dem Kreditinstitut aus der streitigen Betreuung der Kunden und ihrer Verm&ouml;gen erwachsen sein d&uuml;rfte. Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen den Antragsteller wurde gegen eine Geldzahlung gem&auml;&szlig; &sect; 153a Abs. 1 der Strafprozessordnung eingestellt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit Haftungsbescheid vom 22. Dezember 2004 nahm das FA u.a. den Antragsteller wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in 1 149 (Einspruchsentscheidung: 638) F&auml;llen f&uuml;r die von den nicht identifizierten Wertpapierkunden mutma&szlig;lich hinterzogene Einkommensteuer 1993 &uuml;ber insgesamt 2 250 824,46 EUR gem&auml;&szlig; &sect; 71 AO in Haftung. Nach den insoweit unstreitigen Feststellungen der Steuerfahndung hatten die 638 nicht enttarnten Kunden im streitigen Zeitraum Wertpapiere im Gesamtwert von 209 630 000 DM ins Ausland transferiert. Die H&ouml;he der dadurch entgangenen Steuereinnahmen sch&auml;tzte das FA unter Annahme einer Verzinsung von 8 %, einem anzuwendenden Steuersatz von 35 % und einem Sicherheitsabschlag von 25 % auf 4 402 230 DM, entsprechend 2 250 824,46 EUR. Die zugrunde gelegten Daten entnahm das FA einer statistischen Auswertung aller F&auml;lle, in denen die Kunden nachtr&auml;glich identifiziert worden waren. Dabei handelt es sich unstreitig um mehr als 4 000 Kunden. Die so gewonnen Erkenntnisse &uuml;bertrug es unter Ber&uuml;cksichtigung eines weiteren Unsicherheitsabschlags auf die im Streit stehenden nicht individuell zurechenbaren Transfers. Zugleich berechnete es Hinterziehungszinsen von 1 204 178 EUR und nahm den Antragsteller auf Zahlung der Gesamtsumme von 3 455 002,46 EUR in Anspruch.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Den dagegen gerichteten Einspruch des Antragstellers wies das FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. &Uuml;ber die dagegen anh&auml;ngige Anfechtungsklage hat das Finanzgericht (FG) noch nicht entschieden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                W&auml;hrend des Einspruchsverfahrens setzte das FA die Vollziehung des Haftungsbescheids bis einen Monat nach Bekanntgabe der Entscheidung &uuml;ber den Einspruch aus. Nach Klageerhebung in der Hauptsache hat der Antragsteller bei dem FA Antrag auf weitere Aussetzung der Vollziehung (AdV) gestellt, den das FA abgelehnt hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Den sodann beim FG gestellten Aussetzungsantrag hat das FG abgelehnt und im Beschluss die Beschwerde wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Frage zugelassen, ob bei der &Uuml;berzeugungsbildung vom Vorliegen einer Steuerhinterziehung durch unbekannte T&auml;ter, zu der der in Haftung Genommene Beihilfe geleistet hat, Feststellungen zu anderen Steuerhinterziehungen ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen, auf die sich der angefochtene Haftungsbescheid nicht erstreckt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der dagegen eingelegten Beschwerde des Antragstellers hat das FG nicht abgeholfen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Antragsteller beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        1. den Beschluss des FG D&uuml;sseldorf vom 10. Februar 2009 zum Aktenzeichen 8 V 2461\/08 A(H) aufzuheben,          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        2. die Vollziehung des Haftungsbescheids vom 22. Dezember 2004 wegen Einkommensteuer 1993 gem&auml;&szlig; &sect; 71 AO und Zinsen gem&auml;&szlig; &sect; 235 AO in H&ouml;he des Gesamtbetrags von 3 455 002,46 EUR ohne Sicherheitsleistung bis zur rechtskr&auml;ftigen Entscheidung im Hauptsacheverfahren auszusetzen,          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        3. dem FA die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        1. die Beschwerde vom 18. Februar 2009 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen,          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        2. dem Antragsteller die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Haftungsakten des FA sowie die Gerichtsakten zu den Aktenzeichen 8 K 816\/08 H nebst Beiakten (mit Anlagen zur Klageschrift und zum Schriftsatz vom 31. M&auml;rz 2008) sowie 8 V 2461\/08 A(H) haben vorgelegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Beschwerde ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur AdV des mit der Klage angefochtenen Haftungsbescheids. Bei der im Aussetzungsverfahren gebotenen, aber auch ausreichenden summarischen Pr&uuml;fung bestehen ernstliche Zweifel an dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Gem&auml;&szlig; &sect; 69 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. Abs. 2 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) kann das Gericht auf Antrag die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsaktes aussetzen, soweit ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Verwaltungsaktes bestehen. Ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines Verwaltungsaktes bestehen, wenn neben den f&uuml;r die Rechtm&auml;&szlig;igkeit sprechenden Umst&auml;nden gewichtige, gegen die Rechtm&auml;&szlig;igkeit sprechende Gr&uuml;nde zutage treten, die Unentschiedenheit oder Unsicherheit in der Beurteilung der Rechtsfragen oder Unklarheit in der Beurteilung der Tatfragen bewirken (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 5. M&auml;rz 1979 GrS 5\/77, BFHE 127, 140, BStBl II 1979, 570). Bei der hiernach erforderlichen Abw&auml;gung sind die Erfolgsaussichten des Rechtsbehelfs zu ber&uuml;cksichtigen; nicht erforderlich ist jedoch, dass die f&uuml;r die Rechtswidrigkeit sprechenden Gr&uuml;nde &uuml;berwiegen (Gr&auml;ber\/Koch, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 69 Rz 86, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Gem&auml;&szlig; &sect; 191 Abs. 1 Satz 1 AO kann durch Haftungsbescheid in Anspruch genommen werden, wer kraft Gesetzes f&uuml;r eine Steuer haftet. Gem&auml;&szlig; &sect; 71 AO haftet, wer eine Steuerhinterziehung oder eine Steuerhehlerei begeht oder an einer solchen Straftat teilnimmt, f&uuml;r die verk&uuml;rzten Steuern und die zu Unrecht gew&auml;hrten Steuervorteile sowie f&uuml;r die Zinsen nach &sect; 235 AO. Streitig ist vor allem, ob eine Haftung des Teilnehmers einer Steuerhinterziehung gem&auml;&szlig; &sect; 71 AO auch dann in Betracht kommt, wenn der oder die Hauptt&auml;ter nicht identifiziert werden k&ouml;nnen und welche Anforderungen ggf. an das Vorliegen und die Feststellung einer Steuerhinterziehung als Haupttat unter diesen Umst&auml;nden zu stellen sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Gewichtige gegen die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Haftungsbescheids sprechende Gr&uuml;nde ergeben sich im Streitfall daraus, dass die streitigen Rechtsfragen h&ouml;chstrichterlich noch nicht gekl&auml;rt und jedenfalls nicht eindeutig im Sinne des FA zu beantworten sind.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die streitigen Rechtsfragen sind bislang h&ouml;chstrichterlich noch nicht gekl&auml;rt. &Uuml;ber einen vergleichbaren Sachverhalt hatte der BFH &#8211;soweit ersichtlich&#8211; noch nicht zu entscheiden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Soweit der BFH in der Vergangenheit &uuml;ber die Haftung von Gehilfen gem&auml;&szlig; &sect; 71 AO zu entscheiden hatte, stand stets au&szlig;er Zweifel, dass eine Steuerhinterziehung begangen worden war und auch wer sie als Hauptt&auml;ter begangen hatte. Danach ging es in den vom BFH entschiedenen F&auml;llen vor allem darum, ob der als Haftender in Anspruch genommene vermeintliche Gehilfe objektiv und subjektiv einen geeigneten Beitrag zur Haupttat geleistet hatte (vgl. BFH-Urteile vom 16. April 2002 IX R 40\/00, BFHE 198, 66, BStBl II 2002, 501; vom 7. M&auml;rz 2006 X R 8\/05, BFHE 212, 398, BStBl II 2007, 594) und ob seine Inanspruchnahme als Haftungsschuldner ermessensgerecht war (vgl. BFH-Urteile vom 21. Januar 2004 XI R 3\/03, BFHE 205, 394, BStBl II 2004, 919; vom 8. September 2004 XI R 1\/03, H&ouml;chstrichterliche Finanzgerechtsprechung 2005, 293; BFH-Beschl&uuml;sse vom 27. Mai 1986 VII S 5\/86, BFH\/NV 1987, 10; vom 13. August 2007 VII B 345\/06, BFH\/NV 2008, 23). &Uuml;ber die Frage, welche Auswirkungen es f&uuml;r die Haftung des mutma&szlig;lichen Gehilfen hat, wenn der mutma&szlig;liche Hauptt&auml;ter nicht ermittelt werden kann und wenn folglich nicht individuell festgestellt werden kann, ob eine Haupttat &uuml;berhaupt begangen und welche Steuer dadurch konkret hinterzogen worden ist, w&auml;re im Streitfall erstmals zu entscheiden. Davon gehen &uuml;bereinstimmend auch die Beteiligten aus.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Die Rechtsfrage l&auml;sst sich auch nicht ohne weiteres und eindeutig anhand allgemeiner Aussagen der bisherigen h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung beantworten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (1) H&auml;ngt die Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines Steuerbescheides davon ab, ob der Steuerpflichtige eine Steuerhinterziehung oder Steuerhehlerei begangen hat, m&uuml;ssen zur Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Bescheids die objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale einer Steuerhinterziehung oder Steuerhehlerei vorliegen (BFH-Urteil vom 16. Januar 1973 VIII R 52\/69, BFHE 108, 286, BStBl II 1973, 273). Nichts anderes gilt im Grundsatz, wenn die Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines Haftungsbescheids davon abh&auml;ngt, dass der Haftende an der von einem anderen begangenen Steuerhinterziehung als Helfer teilgenommen hat. In diesem Fall m&uuml;ssen nicht nur die objektiven und subjektiven Voraussetzungen einer strafrechtlichen Beihilfe in der Person des Haftenden vorliegen, sondern auch diejenigen der Haupttat, zu welcher der Haftende Beihilfe geleistet haben muss.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (2) Nach der Rechtsprechung des Gro&szlig;en Senats des BFH ist das Vorliegen dieser strafrechtlichen Tatbestandsmerkmale nicht nach den Vorschriften der Strafprozessordnung, sondern nach den Vorschriften der AO und der FGO zu pr&uuml;fen, denn es handelt sich lediglich um strafrechtliche Vorfragen im Rahmen einer Entscheidung &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit eines abgabenrechtlichen Verwaltungsakts (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 127, 140, BStBl II 1979, 570). Damit gelten grunds&auml;tzlich die f&uuml;r die &Uuml;berzeugungsbildung ma&szlig;geblichen Vorschriften der AO und der FGO auch f&uuml;r die Feststellung einer Steuerhinterziehung (als Haupttat) im Streitfall.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zu den Anforderungen an die gerichtliche Feststellung einer Steuerhinterziehung hat der BFH insbesondere ausgef&uuml;hrt, dass bei nicht behebbaren Zweifeln die Feststellung einer Steuerhinterziehung mittels reduzierten Beweisma&szlig;es nicht zul&auml;ssig ist und dass das Gericht nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung zu entscheiden hat (vgl. BFH-Urteil vom 7. November 2006 VIII R 81\/04, BFHE 215, 66, BStBl II 2007, 364, m.w.N.; BFH-Beschluss vom 24. Januar 2008 VIII B 163\/06, BFH\/NV 2008, 1099).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                (3) Damit ist indes noch nicht entschieden, ob die Feststellung einer Steuerhinterziehung als Haupttat stets voraussetzt, dass der T&auml;ter namentlich bekannt ist oder ob es ggf. ausreicht, wenn zwar feststeht, dass im Einzelfall eine Steuerhinterziehung mit Sicherheit begangen worden ist, der Hauptt&auml;ter aber nicht benannt werden kann (zur Bestimmtheit des gegen den T&auml;ter einer Hinterziehung von Mineral&ouml;lsteuer gerichteten Haftungsbescheids, wenn sich die Schuldner der Mineral&ouml;lsteuer nicht aus dem Bescheid ergeben, vgl. BFH-Urteil vom 26. Juli 1977 VII R 90\/75, BFHE 123, 250). Weiter ist damit noch nicht entschieden, ob bei einer Vielzahl von Haupttaten, zu denen der Steuerpflichtige Beihilfe geleistet haben kann, die fehlende &Uuml;berzeugung vom Vorliegen jeder einzelnen Steuerhinterziehung unter Umst&auml;nden durch Wahrscheinlichkeitsaussagen ersetzt werden kann. Dann m&uuml;sste auch gekl&auml;rt werden, welche Anforderungen an die &Uuml;berzeugungsbildung in solchen F&auml;llen gestellt werden m&uuml;ssen und auf welche Weise sich der Steuerpflichtige dagegen zur Wehr setzen kann.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Rechtsfrage ist jedenfalls nicht eindeutig im Sinne des FA zu beantworten. F&uuml;r dessen Ansicht k&ouml;nnten &Auml;u&szlig;erungen in der Rechtsprechung angef&uuml;hrt werden, wonach die Haftung in &sect; 71 AO Schadenersatzcharakter hat (vgl. BFH-Urteile vom 1. August 2000 VII R 110\/99, BFHE 192, 249, BStBl II 2001, 271; vom 9. Dezember 2003 VI R 35\/96, BFHE 205, 56, BStBl II 2004, 641; vom 7. M&auml;rz 2006 X R 8\/05, BFHE 212, 398, BStBl II 2007, 594). K&auml;me es, wie das FA offenbar meint, im Wesentlichen auf das Vorliegen eines durch Steuerhinterziehung eingetretenen Gesamtschadens an, so lie&szlig;e sich diese Voraussetzung m&ouml;glicherweise &uuml;berzeugend auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeitsaussagen begr&uuml;nden. Gegen die darin zum Ausdruck kommende Reduktion des gesetzlichen Tatbestands spricht jedoch dessen Wortlaut, der das Vorliegen einer Steuerhinterziehung und nicht lediglich eines Schadens voraussetzt. Es ist indes zweifelhaft, ob sich das Vorliegen einer Steuerhinterziehung im Einzelfall mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsaussagen begr&uuml;nden l&auml;sst. Zum einen ist die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r das Vorliegen einer Steuerhinterziehung im Einzelfall viel geringer als die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r das Vorliegen eines durch Steuerhinterziehungen in unbekannter Anzahl mindestens eingetretenen Gesamtschadens. Es handelt sich zum andern um eine sehr grundlegende Frage des Erkenntnisverfahrens, die einer genaueren, im Eilverfahren nicht zu leistenden Untersuchung bedarf.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zwar sind auf Wahrscheinlichkeit gest&uuml;tzte Aussagen und &Uuml;berzeugungen dem Erkenntnisverfahren nicht generell fremd, wie etwa die Rechtsprechung zu Abstammungsfragen belegt (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 3. Mai 2006 XII ZR 195\/03, BGHZ 168, 79). Zu beachten ist aber, dass die nach mathematischen Grunds&auml;tzen zu beurteilende Wahrscheinlichkeit zur &Uuml;berzeugungsbildung grunds&auml;tzlich nur herangezogen werden kann, wenn es um zuf&auml;llige Ereignisse geht. Das ist bei dem im Streitfall zu beurteilenden willensgesteuerten Verhalten zurechnungsf&auml;higer Personen generell nicht der Fall. Wie sich eine Person in einer konkreten Situation entscheidet, h&auml;ngt eben nicht vom Zufall, sondern von einer autonomen Willensentschlie&szlig;ung ab, die im Grundsatz einer Wahrscheinlichkeitsbetrachtung nicht zug&auml;nglich ist. Diese &Uuml;berlegung spricht daf&uuml;r, bei der Feststellung einer Haupttat im Rahmen der Haftung wegen strafrechtlicher Teilnahme stets einen individuellen und nicht einen statistischen Ma&szlig;stab anzulegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                K&auml;me es indes, wie das FA meint, aus steuerlicher Sicht darauf nicht an, so hinge die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Haftungsbescheids im Streitfall und in vergleichbaren F&auml;llen allein davon ab, ob wegen der Vielzahl der F&auml;lle eine statistisch belastbare Aussage &uuml;ber das Verhalten aller z.B. durch Nummern in den Transaktionslisten bezeichneten Wertpapierinhaber m&ouml;glich ist. Hierf&uuml;r m&uuml;ssten allgemeine Ma&szlig;st&auml;be gefunden und eine mathematisch festzustellende Mindestwahrscheinlichkeit festgelegt werden. Dann w&auml;re auch dar&uuml;ber zu entscheiden, ob und ggf. mit welchen Einwendungen sich der Haftungsschuldner gegen eine solche Feststellung zur Wehr setzen k&ouml;nnte. Dabei darf auch nicht unber&uuml;cksichtigt bleiben, dass die vom FA f&uuml;r m&ouml;glich gehaltene Inanspruchnahme des mutma&szlig;lichen Gehilfen auf der Grundlage von Wahrscheinlichkeitsaussagen &uuml;ber die mutma&szlig;lichen Haupttaten zu einer praktisch weit reichenden Feststellungserleichterung zugunsten der Finanzbeh&ouml;rden f&uuml;hren w&uuml;rde. Diese k&ouml;nnten unter vergleichbaren Umst&auml;nden von der Aufkl&auml;rung der in Betracht kommenden einzelnen Haupttaten von vornherein absehen, wenn ein Gehilfe als Haftungsschuldner vorhanden ist.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Der Senat erachtet es als angemessen, die Vollziehung lediglich zeitlich begrenzt bis einen Monat nach Zustellung der das Klageverfahren abschlie&szlig;enden Entscheidung und nicht, wie beantragt, bis zur rechtskr&auml;ftigen Entscheidung in der Hauptsache auszusetzen. Der weiter gehende Antrag auf AdV war deshalb insoweit abzuweisen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.7.2009, VIII B 65\/09 Haftung des Leiters der Depotverwaltung sowie der Kassenverwaltung und Tresorverwaltung eines Kreditinstituts nach &sect; 71 AO Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Der Antragsgegner und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;), nimmt den Antragsteller und Beschwerdef&uuml;hrer (Antragsteller) gem&auml;&szlig; &sect; 71 der Abgabenordnung (AO) wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung in 638 F&auml;llen in Haftung. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-65-09-haftung-des-leiters-der-depotverwaltung-sowie-der-kassenverwaltung-und-tresorverwaltung-eines-kreditinstituts-nach-par-71-ao\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;B&nbsp;65\/09 &#8211; Haftung des Leiters der Depotverwaltung sowie der Kassenverwaltung und Tresorverwaltung eines Kreditinstituts nach &sect; 71 AO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-15279","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15279"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15279\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15279"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15279"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}