{"id":15357,"date":"2012-12-20T03:14:00","date_gmt":"2012-12-20T01:14:00","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15357"},"modified":"2012-12-20T03:14:00","modified_gmt":"2012-12-20T01:14:00","slug":"viii-b-20-09-unterlassen-einer-sachpruefung-wegen-irriger-annahme-einer-bereits-eingetretenen-teilbestandskraft-als-wesentlicher-verfahrensfehler-behandlung-von-verlusten-aus-spekulationsgeschaeften-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-20-09-unterlassen-einer-sachpruefung-wegen-irriger-annahme-einer-bereits-eingetretenen-teilbestandskraft-als-wesentlicher-verfahrensfehler-behandlung-von-verlusten-aus-spekulationsgeschaeften-i\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;20\/09 &#8211; Unterlassen einer Sachpr&uuml;fung wegen irriger Annahme einer bereits eingetretenen Teilbestandskraft als wesentlicher Verfahrensfehler &#8211; Behandlung von Verlusten aus Spekulationsgesch&auml;ften in Altf&auml;llen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.7.2009, VIII B 20\/09<\/p>\n<p class=\"titel\">Unterlassen einer Sachpr&uuml;fung wegen irriger Annahme einer bereits eingetretenen Teilbestandskraft als wesentlicher Verfahrensfehler &#8211; Behandlung von Verlusten aus Spekulationsgesch&auml;ften in Altf&auml;llen<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist begr&uuml;ndet. Der von den Kl&auml;gerinnen und Beschwerdef&uuml;hrerinnen (Kl&auml;gerinnen) geltend gemachte Verfahrensmangel liegt vor. Auf ihm kann die Entscheidung auch beruhen (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das Finanzgericht (FG) hat zu Unrecht nicht gepr&uuml;ft, ob die streitigen Ver&auml;u&szlig;erungsverluste aus Wertpapiergesch&auml;ften als Eink&uuml;nfte aus Spekulationsgesch&auml;ften (&sect; 22 Nr. 2 i.V.m. &sect; 23 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG a.F.&#8211;) zu erfassen sind. Soweit das FG insofern angenommen hat, wegen Teilbestandskraft der angefochtenen Feststellungsbescheide an der Pr&uuml;fung gehindert gewesen zu sein, trifft das nicht zu.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Unterl&auml;sst ein Gericht rechtsirrig die an sich gebotene Sachpr&uuml;fung, kann darin ein wesentlicher Verfahrensmangel liegen. Der Senat hat dies wiederholt angenommen, wenn das Gericht zu Unrecht annimmt, an die Rechtskraft einer fr&uuml;heren Entscheidung gebunden zu sein (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 14. M&auml;rz 2006 VIII R 45\/03, BFH\/NV 2006, 1448; BFH-Beschluss vom 24. August 2005 VIII B 36\/04, BFH\/NV 2006, 86). Nichts anderes gilt im Grundsatz, wenn das Gericht eine eigene Sachpr&uuml;fung unterl&auml;sst, weil es zu Unrecht annimmt, wegen bereits eingetretener Teilbestandskraft an der Sachpr&uuml;fung von Rechts wegen gehindert zu sein.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Das FG hat im Streitfall keine Sachentscheidung dar&uuml;ber getroffen, ob die geltend gemachten Ver&auml;u&szlig;erungsverluste bei den sonstigen Eink&uuml;nften zu erfassen sind. Es hat die dahin gehende Anregung der Kl&auml;gerinnen im Urteil mit der Begr&uuml;ndung zur&uuml;ckgewiesen, &uuml;ber die H&ouml;he der sonstigen Eink&uuml;nfte sei nicht mehr zu entscheiden; sie seien in den streitigen Feststellungsbescheiden bereits bestandskr&auml;ftig festgesetzt. Das FG hat danach eine eigene Sachpr&uuml;fung unterlassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Das FG h&auml;tte &uuml;ber die Frage entscheiden m&uuml;ssen, ob die von den Kl&auml;gerinnen geltend gemachten Ver&auml;u&szlig;erungsverluste als sonstige Eink&uuml;nfte zu erfassen waren. Die vom FG angenommene Teilbestandskraft liegt nicht vor. Sie konnte weder durch eine Beschr&auml;nkung des Begehrens im au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren (vgl. BFH-Beschluss vom 10. September 1997 VIII B 55\/96, BFH\/NV 1998, 282) noch durch entsprechend einschr&auml;nkende Prozesserkl&auml;rungen herbeigef&uuml;hrt werden. Es kann vorliegend dahinstehen, ob &#8211;wie das FG meint&#8211; die Eink&uuml;nfte aus Spekulationsgesch&auml;ften und die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen grunds&auml;tzlich selbst&auml;ndig anfechtbare Besteuerungsgrundlagen bilden, die in Teilbestandskraft erwachsen k&ouml;nnen. Das gilt jedenfalls dann nicht, wenn es &#8211;wie im Streitfall&#8211; um die rechtliche W&uuml;rdigung ein und desselben Sachverhalts geht. Denn die Entscheidung &uuml;ber die nach Ma&szlig;gabe der Kollisionsvorschrift in &sect; 23 Abs. 3 Satz 1 EStG a.F. zu treffende richtige rechtliche Einordnung des festgestellten Sachverhalts obliegt dem FG. Insofern war auch zu beachten, dass der Rechtsstreit von Anfang an nur darum gef&uuml;hrt worden ist, ob die von den Kl&auml;gerinnen deklarierten Ver&auml;u&szlig;erungsverluste steuerlich ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen. Dass die Kl&auml;gerinnen in diesem Zusammenhang die Anwendung des &sect; 20 Abs. 2 EStG in den Vordergrund ihres Vorbringens gestellt und in der m&uuml;ndlichen Verhandlung auch nur beantragt haben, die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen niedriger festzusetzen, steht dem nicht entgegen. Mit Schriftsatz vom 24. Oktober 2008 haben die Kl&auml;gerinnen in der m&uuml;ndlichen Verhandlung eindeutig klar gemacht, dass sie alternativ auch die Anwendung der &sect;&sect; 22 Nr. 3, 23 EStG begehren. Darin lag keine ggf. unzul&auml;ssige Klage&auml;nderung (&sect; 67 FGO), sondern nach den Umst&auml;nden des Falles lediglich eine rechtliche Anregung. &Uuml;ber diese Anregung durfte das FG auch deshalb nicht hinweggehen, weil es das Klagebegehren grunds&auml;tzlich so auszulegen hat, dass Rechtsschutz effektiv gew&auml;hrt wird. Dabei ist auch zu ber&uuml;cksichtigen, dass sich die Kl&auml;gerinnen im Verfahren durch einen Familienangeh&ouml;rigen und offenbar nicht professionell haben vertreten lassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Auf dem Verfahrensmangel kann das Urteil auch beruhen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Nach der Rechtsprechung ist &sect; 23 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b EStG a.F. jedenfalls bis 1995 anzuwenden, obwohl das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) diese Vorschrift, soweit sie Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fte aus Wertpapieren betrifft, in der f&uuml;r 1997 und 1998 geltenden Fassung f&uuml;r mit Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes unvereinbar und nichtig erkl&auml;rt hat (vgl. BFH-Beschluss vom 29. November 2005 IX B 80\/05, BFH\/NV 2006, 719; BVerfG-Urteil vom 9. M&auml;rz 2004&nbsp;&nbsp;2 BvL 17\/02, BVerfGE 110, 94, BStBl II 2005, 56).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Zwar schlie&szlig;t &sect; 23 Abs. 4 Satz 3 EStG a.F. die Verlustverrechnung weitestgehend aus. Verluste aus Spekulationsgesch&auml;ften d&uuml;rfen danach nur bis zur H&ouml;he des Spekulationsgewinns, den der Steuerpflichtige im gleichen Kalenderjahr erzielt hat, ausgeglichen werden; sie d&uuml;rfen nicht nach &sect; 10d EStG abgezogen werden. Die darin liegende Beschr&auml;nkung des Verlustausgleichs war verfassungswidrig (vgl. BVerfG-Beschluss vom 30. September 1998&nbsp;&nbsp;2 BvR 1818\/91 zu &sect; 22 Nr. 3 Satz 3 EStG a.F., BVerfGE 99, 88, Deutsches Steuerrecht 1998, 1743), ist vom Gesetzgeber jedoch erst ab dem Veranlagungszeitraum 1999 und nur mit Wirkung f&uuml;r die Zukunft beseitigt worden.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                F&uuml;r Verluste aus Spekulationsgesch&auml;ften i.S. von &sect; 23 EStG in den f&uuml;r die Jahre vor 1999 geltenden Fassungen sind jedoch, soweit diese Vorschriften auch unter Ber&uuml;cksichtigung des Urteils des BVerfG in BVerfGE 110, 94, BStBl II 2005, 56 anwendbar bleiben, in den noch offenen Altf&auml;llen in verfassungskonformer Auslegung die allgemeinen einkommensteuerrechtlichen Regelungen &uuml;ber Verlustausgleich und Verlustabzug anzuwenden (BFH-Urteil vom 1. Juni 2004 IX R 35\/01, BFHE 206, 273, BStBl II 2005, 26).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                cc) Nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG, namentlich den Ergebnissen der vom Finanzamt f&uuml;r Gro&szlig;betriebspr&uuml;fung bei den Kl&auml;gerinnen durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung, ist davon auszugehen, dass die verlusttr&auml;chtigen Anschaffungs- und Ver&auml;u&szlig;erungsvorg&auml;nge stets innerhalb des ma&szlig;geblichen Zeitraums von nicht mehr als sechs Monaten lagen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Der Senat erachtet es als angemessen, das Urteil aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect; 116 Abs. 6 FGO), damit es die noch notwendigen tats&auml;chlichen Feststellungen treffen und entscheiden kann, ob die streitigen Vorg&auml;nge dem &sect; 23 EStG a.F. unterfallen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.7.2009, VIII B 20\/09 Unterlassen einer Sachpr&uuml;fung wegen irriger Annahme einer bereits eingetretenen Teilbestandskraft als wesentlicher Verfahrensfehler &#8211; Behandlung von Verlusten aus Spekulationsgesch&auml;ften in Altf&auml;llen Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist begr&uuml;ndet. Der von den Kl&auml;gerinnen und Beschwerdef&uuml;hrerinnen (Kl&auml;gerinnen) geltend gemachte Verfahrensmangel liegt vor. Auf ihm kann die Entscheidung auch beruhen (&sect; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-20-09-unterlassen-einer-sachpruefung-wegen-irriger-annahme-einer-bereits-eingetretenen-teilbestandskraft-als-wesentlicher-verfahrensfehler-behandlung-von-verlusten-aus-spekulationsgeschaeften-i\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;B&nbsp;20\/09 &#8211; Unterlassen einer Sachpr&uuml;fung wegen irriger Annahme einer bereits eingetretenen Teilbestandskraft als wesentlicher Verfahrensfehler &#8211; Behandlung von Verlusten aus Spekulationsgesch&auml;ften in Altf&auml;llen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-15357","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15357","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15357"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15357\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15357"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15357"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}