{"id":15700,"date":"2012-12-10T05:51:14","date_gmt":"2012-12-10T03:51:14","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15700"},"modified":"2012-12-10T05:51:14","modified_gmt":"2012-12-10T03:51:14","slug":"ii-b-53-07-darlegungsanforderungen-bei-berufung-auf-verfassungswidrigkeit-der-bewertung-unbebauter-grundstuecke-verletzung-rechtlichen-gehoers-anwendung-des-par-128-abs-2-zpo-auf-die-entscheidung-ohne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-53-07-darlegungsanforderungen-bei-berufung-auf-verfassungswidrigkeit-der-bewertung-unbebauter-grundstuecke-verletzung-rechtlichen-gehoers-anwendung-des-par-128-abs-2-zpo-auf-die-entscheidung-ohne\/","title":{"rendered":"II&nbsp;B&nbsp;53\/07 &#8211; Darlegungsanforderungen bei Berufung auf Verfassungswidrigkeit der Bewertung unbebauter Grundst&uuml;cke &#8211; Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs &#8211; Anwendung des &sect; 128 Abs. 2 ZPO auf die Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung nach &sect; 90 Abs. 2 FGO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 11.7.2008, II B 53\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Darlegungsanforderungen bei Berufung auf Verfassungswidrigkeit der Bewertung unbebauter Grundst&uuml;cke &#8211; Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs &#8211; Anwendung des &sect; 128 Abs. 2 ZPO auf die Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung nach &sect; 90 Abs. 2 FGO<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) hat keinen der Zulassungsgr&uuml;nde des &sect; 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) in der nach &sect; 116 Abs. 3 Satz 3 FGO gebotenen Weise dargelegt.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Der Zulassungsgrund der grunds&auml;tzlichen Bedeutung einer Rechtssache (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) ist nicht schl&uuml;ssig dargelegt. Insoweit bedarf es substantiierter Ausf&uuml;hrungen zur Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer hinreichend bestimmten Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich auch kl&auml;rbar ist und deren Beurteilung von der Beantwortung einer zweifelhaften oder umstrittenen Rechtsfrage abh&auml;ngig ist. Wird die Verfassungswidrigkeit einer Norm geltend gemacht, so gen&uuml;gt die blo&szlig;e Behauptung deren Verfassungswidrigkeit nicht. Erforderlich ist vielmehr die substantiierte, an den Vorgaben des Grundgesetzes (GG) und der einschl&auml;gigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und des Bundesfinanzhofs (BFH) orientierte Auseinandersetzung (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 20. M&auml;rz 2006 II B 147\/05, BFH\/NV 2006, 1320; vom 27. Februar 2008 VI B 59\/07, BFH\/NV 2008, 981, jeweils m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Die von der Kl&auml;gerin sinngem&auml;&szlig; als rechtsgrunds&auml;tzlich aufgeworfene Frage, ob die Bewertung unbebauter Grundst&uuml;cke gem&auml;&szlig; &sect; 145 Abs. 3 Satz 1 des im Jahre 1996 anzuwendenden Bewertungsgesetzes i.d.F. des Jahressteuergesetzes (JStG) 1997 (BewG) unter Zugrundelegung einer einheitlichen Bewertungszone mit einem einheitlichen Bodenrichtwert gegen den Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) verst&ouml;&szlig;t, ist nicht ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegt. Die Beschwerdebegr&uuml;ndung setzt sich nicht substantiiert mit der Rechtsprechung des BFH (z.B. Urteile vom 11. Mai 2005 II R 21\/02, BFHE 210, 48, BStBl II 2005, 686; vom 18. August 2005 II R 62\/03, BFHE 210, 368, BStBl II 2006, 5; vom 12. Juli 2006 II R 1\/04, BFHE 213, 387, BStBl II 2006, 742) auseinander, wonach die Bodenrichtwerte i.S. des &sect; 196 des Baugesetzbuches von den Finanzbeh&ouml;rden und -gerichten ungepr&uuml;ft und ohne eigenen Bewertungsspielraum der Ermittlung des Bedarfswerts zugrunde zu legen sind. Soweit die Kl&auml;gerin geltend macht, Bodenrichtwerte seien nach dem BFH-Urteil in BFHE 210, 48, BStBl II 2005, 686 lediglich &quot;regelm&auml;&szlig;ig&quot; einer gerichtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung nicht zug&auml;nglich und ein insoweit als m&ouml;glich angesehener Ausnahmefall sei gegeben, wenn die Wertermittlung dem typisierenden Verfahren nicht entspreche, ist ein Kl&auml;rungsbedarf ebenfalls nicht substantiiert geltend gemacht. Es ist nicht schl&uuml;ssig dargelegt, ob und in welcher Hinsicht eine einheitliche Bewertungszone der Regelung des &sect; 145 Abs. 3 Satz 1 BewG widersprechen soll. Zu entsprechenden Darlegungen h&auml;tte schon deshalb Anlass bestanden, weil sich aus &sect; 145 Abs. 3 Satz 1 BewG eine verfassungsrechtlich unbedenkliche typisierende Bewertungsmethode ergibt, die der Vereinfachung der Bedarfsbewertung dient (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 213, 387, BStBl II 2006, 742).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Auch mit dem Hinweis der Kl&auml;gerin auf den Beschluss des BVerfG vom 7. November 2006&nbsp;&nbsp;1 BvL 10\/02 (BVerfGE 117, 1), wonach die erbschaftsteuerliche Ermittlung der Bemessungsgrundlage schon auf der Bewertungsebene nicht den Anforderungen des Gleichheitssatzes gen&uuml;gt, ist keine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Rechtsfrage bezeichnet. Die Kl&auml;gerin l&auml;sst g&auml;nzlich unber&uuml;cksichtigt, dass das BVerfG ausdr&uuml;cklich die Weiteranwendung des bisherigen Rechts bis zu einer Neuregelung zugelassen hat, die sp&auml;testens bis zum 31. Dezember 2008 zu treffen ist. Zudem hat das BVerfG in seinem Beschluss in BVerfGE 117, 1 hinsichtlich der Bewertung unbebauter Grundst&uuml;cke lediglich die Festschreibung der Wertverh&auml;ltnisse auf den 1. Januar 1996 durch &sect; 138 Abs. 1 Satz 2, Abs. 4, &sect; 145 Abs. 3 Satz 3 BewG beanstandet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                c) Schon aus den vorstehenden Gr&uuml;nden ist auch die von der Kl&auml;gerin behauptete Verfassungswidrigkeit des &sect; 146 Abs. 7 BewG nicht schl&uuml;ssig dargelegt. Der Hinweis der Kl&auml;gerin, das BVerfG habe in seinem Beschluss in BVerfGE 117, 1 die Ertragswertmethode als strukturell ungeeignet angesehen, das Grundverm&ouml;gen in einer gleichheitsgerechten Ann&auml;herung an den gemeinen Wert abzubilden, betrifft lediglich die Bewertung bebauter Grundst&uuml;cke und ist daher f&uuml;r den Streitfall nicht entscheidungserheblich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                d) Schlie&szlig;lich gen&uuml;gt auch die R&uuml;ge, aus &sect; 152 BewG i.d.F. des JStG 1997 ergebe sich eine verfassungswidrige echte R&uuml;ckwirkung des &sect; 146 Abs. 6 BewG, nicht den Darlegungsanforderungen. Soweit sich die Kl&auml;gerin zur Begr&uuml;ndung auf den BVerfG-Beschluss in BVerfGE 117, 1 st&uuml;tzt, fehlt jede Auseinandersetzung mit der vom BVerfG in dieser Entscheidung zugelassenen Weitergeltung des bisherigen Rechts bis zum 31. Dezember 2008 (vgl. vorstehend 1.b) sowie mit der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 14. Februar 2007 II R 44\/01, BFH\/NV 2007, 1469, m.w.N.), die die r&uuml;ckwirkende Anwendung der Bewertungsvorschriften f&uuml;r das Grundverm&ouml;gen nach &sect; 152 BewG i.d.F. des JStG 1997 als verfassungsgem&auml;&szlig; beurteilt hat. Aus der Beschwerdebegr&uuml;ndung ergeben sich auch keine neuen Gesichtspunkte, die eine &Uuml;berpr&uuml;fung oder Fortentwicklung dieser Rechtsprechung veranlassen k&ouml;nnten.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Revision ist auch nicht zur Fortbildung des Rechts (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 1 FGO) zuzulassen. Insoweit h&auml;tte es substantiierter und konkreter Angaben dazu bedurft, weshalb eine Entscheidung des Revisionsgerichts zu einer bestimmten Rechtsfrage aus Gr&uuml;nden der Rechtsklarheit oder der Rechtsfortbildung im allgemeinen Interesse liegt (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 6. Oktober 2003 VII B 130\/03, BFH\/NV 2004, 215; vom 11. September 2007 VI B 5\/07, BFH\/NV 2007, 2328) und weshalb die aufgeworfene Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und im zu erwartenden Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig ist. Aus der Beschwerdebegr&uuml;ndung ergibt sich solches Vorbringen nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Schlie&szlig;lich ist auch der ger&uuml;gte Verfahrensmangel (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO) nicht schl&uuml;ssig dargelegt. Eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Darlegung eines Verfahrensmangels liegt vor, wenn die zu seiner Begr&uuml;ndung vorgetragenen Tatsachen, ihre Richtigkeit unterstellt, einen Verfahrensmangel ergeben (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 1. September 2006 VIII B 81\/05, BFH\/NV 2006, 2297; vom 29. Februar 2008 IV B 21\/07, BFH\/NV 2008, 974).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Mit der R&uuml;ge der Kl&auml;gerin, das Finanzgericht (FG) sei nicht auf die geltend gemachte Verfassungswidrigkeit der R&uuml;ckwirkung des JStG 1997 eingegangen, ist eine Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs (Art. 103 Abs. 1 GG, &sect; 96 Abs. 2 FGO) nicht substantiiert dargetan.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r umfasst das Recht der Beteiligten, sich zur Sache zu &auml;u&szlig;ern, und f&uuml;r das Gericht die Pflicht, die Ausf&uuml;hrungen der Verfahrensbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und bei seiner Entscheidung in Erw&auml;gung zu ziehen, sofern das Vorbringen nicht aus formell- oder materiell-rechtlichen Gr&uuml;nden ausnahmsweise unber&uuml;cksichtigt bleiben muss oder bleiben kann (BFH-Beschl&uuml;sse vom 20. Juli 2007 VIII B 8\/06, BFH\/NV 2007, 2069; vom 3. Dezember 2007 II S 11\/07, BFH\/NV 2008, 529, jeweils m.w.N.). Die Begr&uuml;ndung der Entscheidung des FG muss erkennen lassen, dass dieses seiner Pflicht nachgekommen ist. Das Gericht ist jedoch nicht verpflichtet, sich mit jedem Vorbringen in der Begr&uuml;ndung seiner Entscheidung ausdr&uuml;cklich zu befassen (BFH-Beschluss vom 26. November 2007 VIII B 121\/07, BFH\/NV 2008, 397, m.w.N.). Grunds&auml;tzlich ist davon auszugehen, dass das Gericht das von ihm entgegengenommene Vorbringen auch zur Kenntnis genommen hat. Deshalb ist der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r erst dann verletzt, wenn sich aus den besonderen Umst&auml;nden des Falles eindeutig ergibt, dass das Gericht ein tats&auml;chliches Vorbringen entweder &uuml;berhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder doch bei seiner Entscheidung ersichtlich nicht in Erw&auml;gung gezogen hat (BFH-Beschluss vom 12. Juli 2005 X B 37\/05, BFH\/NV 2005, 1802). Ein solcher Fall ist vorliegend nicht gegeben.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Mit der R&uuml;ge, das FG habe unter Versto&szlig; gegen &sect; 155 FGO i.V.m. &sect; 128 Abs. 2 der Zivilprozessordnung (ZPO) die Mitteilung unterlassen, dass eine Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung bevorstehe, ist ein Verfahrensfehler ebenfalls nicht hinreichend dargetan. Haben die Beteiligten &#8211;wie im Streitfall&#8211; gem&auml;&szlig; &sect; 90 Abs. 2 FGO ihr Einverst&auml;ndnis mit einer Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung erkl&auml;rt, so findet auf die Entscheidung des FG ohne m&uuml;ndliche Verhandlung die Regelung des &sect; 128 Abs. 2 ZPO (Schriftsatzfrist, Bestimmung des Verk&uuml;ndungstermins, Entscheidungsfrist) keine Anwendung (BFH-Entscheidungen vom 4. April 1978 VII R 100\/77, BFHE 125, 228, BStBl II 1978, 511; vom 19. Januar 1995 VII B 158\/94, BFH\/NV 1995, 807). F&uuml;r das FG besteht daher weder die Verpflichtung zur Bestimmung eines Zeitpunkts, bis zu dem Schrifts&auml;tze eingereicht werden k&ouml;nnen, noch zur Bekanntgabe des Zeitpunkts seiner bevorstehenden Entscheidung (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 90 Rz 20).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 11.7.2008, II B 53\/07 Darlegungsanforderungen bei Berufung auf Verfassungswidrigkeit der Bewertung unbebauter Grundst&uuml;cke &#8211; Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs &#8211; Anwendung des &sect; 128 Abs. 2 ZPO auf die Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung nach &sect; 90 Abs. 2 FGO Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. 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