{"id":15781,"date":"2012-12-10T04:31:20","date_gmt":"2012-12-10T02:31:20","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15781"},"modified":"2012-12-10T04:31:20","modified_gmt":"2012-12-10T02:31:20","slug":"ix-r-59-05-urspruenglich-einbringungsgeborene-gmbh-anteile-in-der-veraeusserungsgewinnbesteuerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-59-05-urspruenglich-einbringungsgeborene-gmbh-anteile-in-der-veraeusserungsgewinnbesteuerung\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;59\/05 &#8211; Urspr&uuml;nglich einbringungsgeborene GmbH-Anteile in der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinnbesteuerung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.6.2008, IX R 59\/05<\/p>\n<p class=\"titel\">Urspr&uuml;nglich einbringungsgeborene GmbH-Anteile in der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinnbesteuerung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Der Ehemann (AX) der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) brachte mit Wirkung zum 1. Januar 1990 seinen Betrieb zu Buchwerten in die Fa. X-GmbH (GmbH) ein. Im Jahr 1990 &uuml;bertrug er der Kl&auml;gerin zum Ausgleich des Zugewinns (wegen Beendigung der Zugewinngemeinschaft durch Vereinbarung der G&uuml;tertrennung) die H&auml;lfte seiner GmbH-Anteile. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) behandelte diesen Vorgang als entgeltliche &Uuml;bertragung, so dass die Anteile steuerentstricktes Privatverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin wurden. Im Anschluss daran &uuml;bertrugen AX und seine Ehefrau, die Kl&auml;gerin, Anteile an ihre drei Kinder. Zum 31. Dezember 1991 war AX noch zu 42,5 % am Stammkapital der GmbH beteiligt. Im Jahr 1994 kam es zu weiteren &Uuml;bertragungen auf die Kinder, als deren Ergebnis AX zum 31. Dezember 1994 nur noch zu 25 % am Stammkapital der GmbH beteiligt war. Am 22. Dezember 1994 beantragte u.a. AX die Versteuerung seiner Anteile nach &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 des Umwandlungssteuergesetzes in der Fassung des Streitjahres (1995) &#8211;UmwStG&#8211;. Als gemeiner Wert wurden 150 DM pro 100 DM Anteile angesetzt. Das FA erfasste im bestandskr&auml;ftigen Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 1994 f&uuml;r AX einen Entstrickungsgewinn von 125 000 DM.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Mai des Streitjahres ver&auml;u&szlig;erte AX seine gesamten Anteile f&uuml;r 2 Mio. DM (800 DM pro 100 DM Stammkapital). Das FA erfasste im Streitjahr gem&auml;&szlig; &sect; 17 des Einkommensteuergesetzes (EStG) einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn von 1 625 000 DM als Unterschied des Ver&auml;u&szlig;erungspreises und den im Rahmen der Versteuerung nach &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UmwStG angesetzten Werten und setzte die Einkommensteuer f&uuml;r das Streitjahr in dem hier ma&szlig;gebenden Einkommensteuerbescheid vom 12. Dezember 2000 f&uuml;r den Zeitraum der bis zum Wegzug von AX nach Australien am 1. August 1995 bestehenden unbeschr&auml;nkten Steuerpflicht auch gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin entsprechend fest.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin wandte sich gegen die Versteuerung eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns nach &sect; 17 EStG. Die in den Anteilen enthaltenen stillen Reserven seien auf Antrag bereits im Jahr 1994 versteuert worden. &sect; 17 EStG sei gegen&uuml;ber &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UmwStG subsidi&auml;r. Die so im Jahr 1994 entstrickten Anteile k&ouml;nnten nicht mehr ber&uuml;cksichtigt werden. Einspruch und Klage blieben erfolglos.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung von &sect; 17 EStG. Diese Vorschrift erfasse nach ihrem Sinn und Zweck nicht den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn, um den es hier gehe. Bei der Ver&auml;u&szlig;erung einer &#8211;wie hier&#8211; unwesentlichen Beteiligung sei die F&uuml;nf-Jahres-Regelung nicht anzuwenden, wenn innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre der Steuerpflichtige zwar wesentlich beteiligt gewesen sei, diese Beteiligung indes &#8211;wie hier&#8211; aus einbringungsgeborenen Anteilen bestanden habe und die stillen Reserven durch eine Entstrickung nach &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UmwStG versteuert worden seien; durch die Ver&auml;u&szlig;erung der Beteiligung w&uuml;rden n&auml;mlich nur noch solche stillen Reserven realisiert, die w&auml;hrend des Bestehens der unwesentlichen Beteiligung entstanden seien. Die Entstrickung bewirke, dass die wesentliche Beteiligung fiktiv insgesamt ver&auml;u&szlig;ert und danach fiktiv eine Minderheitsbeteiligung erworben werde. Die Auffassung, nach der &sect; 17 EStG auf eine Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile nach ihrer Entstrickung nicht anwendbar sei, ergebe sich auch aus dem ab dem Veranlagungszeitraum 1999 eingef&uuml;gten &sect; 23 Abs. 1 Satz 2 EStG. Wenn dort die Entstrickung als Anschaffung bei privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften gelte, so w&auml;re diese erg&auml;nzende Regelung nicht erforderlich gewesen, wenn der Gesetzgeber von einer Steuerpflicht nach &sect; 17 EStG ausgegangen w&auml;re. Schlie&szlig;lich sei die vom Finanzgericht (FG) vertretene Auffassung auch verfassungsrechtlich problematisch. Es versto&szlig;e gegen Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG), wenn Wertsteigerungen in den Anteilen nach Ausscheiden aus dem Betriebsverm&ouml;gen weiterhin besteuert w&uuml;rden, Wertsteigerungen &uuml;briger Wirtschaftsg&uuml;ter dagegen keiner Besteuerung unterfielen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Kl&auml;gerin beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        das angefochtene Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr insoweit zu &auml;ndern, als kein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nach &sect; 17 EStG angesetzt wird,          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                hilfsweise,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        die Frage der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Subsidi&auml;rbesteuerung von einbringungsgeborenen Anteilen im Rahmen des &sect; 17 EStG, die im Gegensatz zu &sect; 16 EStG i.V.m. &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG stehe, dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorzulegen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA beantragt,      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td>                        die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.          <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:36\"pt>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist nach &sect; 126 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen; denn sie ist unbegr&uuml;ndet. Das FG hat rechtsfehlerfrei entschieden, dass bei der Festsetzung der Einkommensteuer auch der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Gesch&auml;ftsanteile an der GmbH durch AX ber&uuml;cksichtigt werden musste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect; 17 Abs. 1 Satz 1 EStG geh&ouml;rt zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb auch der Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, wenn der Ver&auml;u&szlig;erer innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre am Kapital der Gesellschaft wesentlich beteiligt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>AX erf&uuml;llt diese Voraussetzungen. Er war bis zum Jahr 1994 mit 42,5 % zu mehr als einem Viertel und damit wesentlich i.S. von &sect; 17 Abs. 1 Satz 4 EStG am Kapital der GmbH beteiligt. Die Anteilsver&auml;u&szlig;erung im Streitjahr lag innerhalb der F&uuml;nfjahresfrist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. &sect; 17 Abs. 1 Satz 1 EStG wird nicht durch &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UmwStG verdr&auml;ngt. Eine Subsidiarit&auml;t des &sect; 17 EStG gegen&uuml;ber &sect; 21 Abs. 1 UmwStG besteht nur bei einbringungsgeborenen Anteilen, also Anteilen, die der Ver&auml;u&szlig;erer durch eine Sachanlage unter dem Teilwert (&sect; 20 Abs. 1 UmwStG) erworben hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 10. November 1992 VIII R 40\/89, BFHE 173, 17, BStBl II 1994, 222; vom 17. Oktober 2001 I R 111\/00, BFH\/NV 2002, 628).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar hat AX zun&auml;chst einbringungsgeborene Anteile erworben, als er seinen Betrieb zu Buchwerten in die GmbH einbrachte und daf&uuml;r als Gegenleistung neue Anteile an der GmbH erhielt. Seine im Streitjahr ver&auml;u&szlig;erten Anteile von 25 % des Stammkapitals hatten diesen Status durch den Antrag nach &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UmwStG allerdings verloren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. &sect; 17 Abs. 1 Satz 1 EStG ist entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin auch dann anwendbar, wenn mit der Ver&auml;u&szlig;erung nur solche Wertsteigerungen erfasst werden, die w&auml;hrend des Bestehens der unwesentlichen Beteiligung entstanden sind, die stillen Reserven der wesentlichen, aus einbringungsgeborenen Anteilen bestehenden Beteiligung aber bereits zuvor durch einen Antrag nach &sect; 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UmwStG und Anteilsver&auml;u&szlig;erungen realisiert worden waren (in dieser Richtung auch Schmitt\/H&ouml;rtnagl\/Stratz, Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, 3. Aufl., &sect; 21 UmwStG Rz 35; Haritz in Haritz\/Benkert, Umwandlungssteuergesetz, 2. Aufl., &sect; 21 Rz 198). Der Senat verweist zur weiteren Begr&uuml;ndung dieses schon aus der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH herzuleitenden Ergebnisses (BFH-Urteile in BFHE 173, 17, BStBl II 1994, 222, und vom 1. M&auml;rz 2005 VIII R 25\/02, BFHE 209, 275, BStBl II 2005, 436) auf sein zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung vorgesehenes Urteil vom heutigen Tag in der Sache IX R 58\/05, BFHE 222, 367.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.6.2008, IX R 59\/05 Urspr&uuml;nglich einbringungsgeborene GmbH-Anteile in der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinnbesteuerung Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Der Ehemann (AX) der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) brachte mit Wirkung zum 1. 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