{"id":15807,"date":"2012-12-10T04:25:59","date_gmt":"2012-12-10T02:25:59","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15807"},"modified":"2012-12-10T04:25:59","modified_gmt":"2012-12-10T02:25:59","slug":"xi-b-177-07-fehlen-von-entscheidungsgruenden-pflicht-zur-abgabe-monatlicher-umsatzsteuervoranmeldungen-nicht-unverhaeltnismaessig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-177-07-fehlen-von-entscheidungsgruenden-pflicht-zur-abgabe-monatlicher-umsatzsteuervoranmeldungen-nicht-unverhaeltnismaessig\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;177\/07 &#8211; Fehlen von Entscheidungsgr&uuml;nden &#8211; Pflicht zur Abgabe monatlicher Umsatzsteuervoranmeldungen nicht unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.5.2008, XI B 177\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Fehlen von Entscheidungsgr&uuml;nden &#8211; Pflicht zur Abgabe monatlicher Umsatzsteuervoranmeldungen nicht unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Gem&auml;&szlig; &sect; 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ist die Revision nur zuzulassen, wenn die Rechtssache grunds&auml;tzliche Bedeutung hat, die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) erfordert oder ein Verfahrensmangel geltend gemacht wird und vorliegt, auf dem die Entscheidung beruhen kann.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Zu Unrecht macht der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) geltend, das Urteil des Finanzgerichts (FG) leide an dem Verfahrensmangel fehlender Begr&uuml;ndung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach &sect; 105 Abs. 2 Nr. 5 FGO muss ein finanzgerichtliches Urteil mit Gr&uuml;nden versehen sein. Die Wiedergabe der Entscheidungsgr&uuml;nde dient der Mitteilung der wesentlichen rechtlichen Erw&auml;gungen, die aus der Sicht des Gerichts f&uuml;r die getroffene Entscheidung ma&szlig;gebend gewesen sind. Ein Fehlen von Entscheidungsgr&uuml;nden ist deshalb dann anzunehmen, wenn dem Beteiligten die M&ouml;glichkeit entzogen ist, die getroffene Entscheidung auf ihre Richtigkeit und Rechtm&auml;&szlig;igkeit zu &uuml;berpr&uuml;fen (BFH-Beschluss vom 29. Juli 2004 III B 155\/03, BFH\/NV 2004, 1646). Ein Begr&uuml;ndungsmangel ist nicht gegeben, wenn das FG sein Urteil mit Gr&uuml;nden versehen hat, diese aber &#8211;nach Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; nicht &uuml;berzeugend oder unvollst&auml;ndig sind (BFH-Beschluss vom 20. November 2003 III B 29\/03, nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FG hat in dem Urteil ausgef&uuml;hrt, dass der BFH in den vom FG zitierten Entscheidungen die Verfassungswidrigkeit der Fristen zur Abgabe von Steuererkl&auml;rungen verneint habe und dass die in &sect; 152 der Abgabenordnung aufgef&uuml;hrten Ermessenskriterien dem verfassungsrechtlichen Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit Rechnung tr&uuml;gen. In gleicher Weise sei auch kein Versto&szlig; gegen h&ouml;herrangiges EG-Recht ersichtlich. Das Urteil ist damit, wenn auch knapp, auf die ma&szlig;geblichen Angriffs- bzw. Verteidigungsmittel des Kl&auml;gers eingegangen, die dieser in der Beschwerdebegr&uuml;ndung erneut vorgetragen hat. Das FG hat in ausreichender Weise auch im &Uuml;brigen erkennen lassen, auf welchen Erw&auml;gungen seine Entscheidung im Wesentlichen beruht; das gilt unabh&auml;ngig davon, ob diese Erw&auml;gungen in der Sache zutreffend sind (BFH-Beschluss vom 11. Juni 2003 I B 187\/02, n.v.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auf die versp&auml;tete Aktenabgabe durch das Finanzamt X musste das FG nicht eingehen, denn diese stand der rechtzeitigen Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen auf dem Postwege nicht entgegen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Revision ist auch nicht wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache oder zur Fortbildung des Rechts bzw. zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung zuzulassen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Wird die Beschwerde mit der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache begr&uuml;ndet, so muss in der Beschwerdebegr&uuml;ndung eine bestimmte &#8211;abstrakte&#8211; kl&auml;rungsbed&uuml;rftige und in dem angestrebten Revisionsverfahren auch kl&auml;rbare Rechtsfrage herausgestellt und &#8211;unter Ber&uuml;cksichtigung von Rechtsprechung und Literatur&#8211; deren Bedeutung f&uuml;r die Allgemeinheit substantiiert dargetan werden (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 116 Rz 26, 32, m.w.N.). Entsprechendes gilt f&uuml;r den Zulassungsgrund der Rechtsfortbildung (Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 116 Rz 38).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Der Kl&auml;ger tr&auml;gt hierzu vor, die von ihm j&auml;hrlich angeforderten 27 Steuererkl&auml;rungen (darunter je 12 Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen) stellten &#8211;neben den weiteren aufgegebenen statistischen und anderen Erkl&auml;rungen&#8211; einen b&uuml;rokratischen Exzess dar, durch den er in seinen Grundrechten verletzt werde und der gegen den Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit versto&szlig;e. Ein normgem&auml;&szlig;es Verhalten dahingehend, die kurzen Fristen zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen einzuhalten und in dieser Zeit die Umsatzsteuer eines jeden Monats exakt zu berechnen, sei f&uuml;r ihn bzw. seine nur halbtags besch&auml;ftigte Sekret&auml;rin unm&ouml;glich, zumal wenn in den Fristenlauf Kalendertage fielen, die keine Arbeitstage seien.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die Frage, ob ihm vor diesem Hintergrund angelastet werden k&ouml;nne, dass er die Abgabefristen der Umsatzsteuervoranmeldungen nicht eingehalten habe und ob dies durch die Erhebung der streitigen Versp&auml;tungszuschl&auml;ge geahndet werden k&ouml;nne, begr&uuml;nde die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO sowie die Notwendigkeit einer Entscheidung des BFH zur Fortbildung des Rechts und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung i.S. des &sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 FGO.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Zu kl&auml;ren sei ferner, ob die Regelung dem EG-Recht widerspreche. Denn in der 12. Begr&uuml;ndungserw&auml;gung zur Richtlinie 91\/680\/EWG des Rates vom 16. Dezember 1991 zur Erg&auml;nzung des gemeinsamen Mehrwertsteuersystems und zur &Auml;nderung der Richtlinie 77\/388\/EWG im Hinblick auf die Beseitigung der Steuergrenzen (Richtlinie 91\/680\/EWG) werde ausdr&uuml;cklich von &quot;notwendigen &#8230; Erleichterungen der Verwaltungsformalit&auml;ten&quot; f&uuml;r &quot;Klein- und Mittelbetriebe&quot; gesprochen. Nach der Empfehlung der EG-Kommission vom 6. Mai 2003 im Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union (ABlEU) Nr. L 124\/36 geh&ouml;re er zu den Kleinstunternehmen und habe Anspruch auf derartige Erleichterungen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Die Beschwerde gen&uuml;gt den in st&auml;ndiger Rechtsprechung aufgestellten Anforderungen f&uuml;r die Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung einer Rechtsfrage nicht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                aa) Dass die Pflicht zur Abgabe monatlicher Umsatzsteuervoranmeldungen generell unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sei, macht der Kl&auml;ger nicht geltend. Soweit er hinsichtlich anderer Steuern und aus sonstigen Gr&uuml;nden weitere &#8211;zum Teil monatliche&#8211; Erkl&auml;rungen und Meldungen abzugeben hat, ist dies f&uuml;r die Frage der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Abgabepflicht der Umsatzsteuervoranmeldungen irrelevant. Der Kl&auml;ger h&auml;tte daher substantiiert darlegen m&uuml;ssen, dass die Verpflichtung zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen gerade f&uuml;r ihn als Steuerberater und trotz der von ihm angemeldeten Ums&auml;tze in 2003 in H&ouml;he von &uuml;ber 100 000 EUR und in 2004 in H&ouml;he von &uuml;ber 190 000 EUR gegen den Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit versto&szlig;e. Daran fehlt es ebenso wie an einem Eingehen auf die Rechtsprechung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Dem Vorbringen ist auch nicht zu entnehmen, dass sich der Kl&auml;ger in diesem Zusammenhang darauf berufen k&ouml;nnte, er habe nach den Begr&uuml;ndungserw&auml;gungen zur Richtlinie 91\/680\/EWG Anspruch auf Gew&auml;hrung von Erleichterungen hinsichtlich der Verwaltungsformalit&auml;ten, weil er nach der Empfehlung der EG-Kommission vom 6. Mai 2003 in ABlEU Nr. L 124\/36 zum Kreis der Kleinstunternehmen z&auml;hle. Die Empfehlung der Kommission betrifft die H&ouml;chstgrenzen f&uuml;r F&ouml;rderprojekte zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen, um etwaige Wettbewerbsverzerrungen abzumildern. Sie erm&ouml;glicht nicht nur ausdr&uuml;cklich die Festlegung auch niedrigerer Schwellenwerte durch den nationalen Gesetzgeber, sondern bezieht sich auf politische (F&ouml;rder-)Ma&szlig;nahmen zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen. Der Kl&auml;ger h&auml;tte daher darlegen m&uuml;ssen, warum bzw. inwieweit die auf diese Zwecke ausgerichtete Definition kleiner und mittlerer Unternehmen auch f&uuml;r das Verfahren der Umsatzbesteuerung gelten sollte.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                bb) Soweit der Kl&auml;ger sich dagegen wendet, die Frist zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen sei f&uuml;r ihn angesichts der geringen Gr&ouml;&szlig;e seines B&uuml;robetriebs zu kurz bemessen, ist er auf die M&ouml;glichkeit der Dauerfristverl&auml;ngerung zu verweisen. Zur Vermeidung von H&auml;rten kann das Bundesministerium der Finanzen mit Zustimmung des Bundesrates gem&auml;&szlig; &sect; 18 Abs. 6 des Umsatzsteuergesetzes 1999 durch Rechtsverordnung die Fristen f&uuml;r die Voranmeldungen und Vorauszahlungen um einen Monat verl&auml;ngern und das Verfahren n&auml;her bestimmen. Nach &sect; 46 Satz 1 der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung 1999 hat das Finanzamt &quot;dem Unternehmer auf Antrag die Fristen f&uuml;r die Abgabe der Voranmeldungen und f&uuml;r die Entrichtung der Vorauszahlungen (&sect; 18 Abs. 1, 2 und 2a des Gesetzes) um einen Monat zu verl&auml;ngern&quot; (vgl. BFH-Urteil vom 26. April 2001 V R 9\/01, BFHE 194, 541). Warum es dem Kl&auml;ger unm&ouml;glich gewesen sein sollte, von dieser M&ouml;glichkeit Gebrauch zu machen, ist nicht ersichtlich, zumal eine auf Antrag gew&auml;hrte Fristverl&auml;ngerung f&uuml;r die Abgabe der Voranmeldungen und f&uuml;r die Entrichtung der Vorauszahlungen so lange fortgilt, bis der Unternehmer seinen Antrag zur&uuml;cknimmt oder das Finanzamt die Fristverl&auml;ngerung widerruft (BFH-Beschluss vom 29. Oktober 1993 V B 38\/93, BFH\/NV 1994, 589). Dass die Beantragung einer solchen Erleichterung den Kl&auml;ger vom Belieben der Verwaltung abh&auml;ngig machen k&ouml;nnte, ist nicht ersichtlich.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.5.2008, XI B 177\/07 Fehlen von Entscheidungsgr&uuml;nden &#8211; Pflicht zur Abgabe monatlicher Umsatzsteuervoranmeldungen nicht unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig Gr&uuml;nde &nbsp; 1&nbsp; Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. 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