{"id":15808,"date":"2012-12-10T04:26:04","date_gmt":"2012-12-10T02:26:04","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=15808"},"modified":"2012-12-10T04:26:04","modified_gmt":"2012-12-10T02:26:04","slug":"iii-b-80-07-hinzuschaetzung-bei-ungeklaerter-mittelherkunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-80-07-hinzuschaetzung-bei-ungeklaerter-mittelherkunft\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;80\/07 &#8211; Hinzusch&auml;tzung bei ungekl&auml;rter Mittelherkunft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.5.2008, III B 80\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Hinzusch&auml;tzung bei ungekl&auml;rter Mittelherkunft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdegegner (Kl&auml;ger) sind zur Einkommensteuer zusammen veranlagte Eheleute. Der Kl&auml;ger betrieb in den Streitjahren (1999 bis 2001) drei &#8230;-L&auml;den. Bei einer Au&szlig;enpr&uuml;fung beanstandete der Pr&uuml;fer des Beklagten und Beschwerdef&uuml;hrers (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) u.a. eine Einlage von 75 000 DM. Die Kl&auml;gerin hatte einen entsprechenden Betrag von ihrem Privatkonto auf ein betriebliches Konto des Kl&auml;gers &uuml;berwiesen. Auf dem Konto der Kl&auml;gerin waren im Jahr 1999 drei Zufl&uuml;sse im Gesamtbetrag von 77 027,79 DM zu verzeichnen gewesen. Der Kl&auml;ger erkl&auml;rte die Herkunft der Mittel mit einer Schenkung in H&ouml;he von 60 000 DM von seinem mittlerweile verstorbenen Vater, der seinerzeit in den USA gelebt habe. Nach Ansicht des Pr&uuml;fers handelte es sich um einen ungekl&auml;rten Verm&ouml;genszuwachs, der zu einer Hinzusch&auml;tzung berechtigte. Dementsprechend erh&ouml;hte er den Gewinn und die Ums&auml;tze des Jahres 1999.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das FA wies die Einspr&uuml;che gegen die aufgrund der Au&szlig;enpr&uuml;fung ergangenen Einkommen- und Umsatzsteuerbescheide 1999 bis 2001, gegen die Gewerbesteuer-Messbescheide 1999 und 2001 sowie gegen den Bescheid &uuml;ber die Zerlegung des Gewerbesteuer-Messbetrages 2001 zur&uuml;ck.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die anschlie&szlig;end erhobene Klage hatte hinsichtlich der erw&auml;hnten Hinzusch&auml;tzung Erfolg. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrte aus, der Kl&auml;ger habe die &Uuml;berweisung eines Betrages von 75 000 DM von einem Privatkonto der Kl&auml;gerin auf sein Konto nachgewiesen. Der Einwand des FA, selbst bei unterstellten Schenkungen aus den USA von 60 000 DM verbleibe eine ungekl&auml;rte Differenz von 17 000 DM, greife nicht durch, weil dieser Betrag angesichts der hohen gewerblichen Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus erkl&auml;rten Gewinnen stammen k&ouml;nnte. Die Hinzusch&auml;tzung sei nicht bereits deshalb gerechtfertigt, weil der Kl&auml;ger nach Ansicht des FA keinen Nachweis &uuml;ber die Herkunft des eingezahlten Geldes habe f&uuml;hren k&ouml;nnen. Ein Steuerpflichtiger m&uuml;sse f&uuml;r seine privaten Sparkonten weder eine Buchf&uuml;hrung einrichten noch einen Herkunftsnachweis f&uuml;hren. Es k&ouml;nne auch nicht angenommen werden, dass alle Einzahlungen, f&uuml;r die kein Buch- oder Herkunftsnachweis erbracht werde, aus steuerpflichtigen Quellen stammten. Der Steuerpflichtige sei zwar zur Auskunftserteilung und Mitwirkung verpflichtet. Ihn treffe jedoch keine Pflicht, einen in sich geschlossenen Nachweis &uuml;ber die Herkunft seines Privatverm&ouml;gens zu f&uuml;hren. Dies gelte erst recht f&uuml;r das Privatverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin. Von einem ungekl&auml;rten Verm&ouml;genszuwachs h&auml;tte nur dann gesprochen werden k&ouml;nnen, wenn mit Hilfe einer Verm&ouml;genszuwachs- oder Geldverkehrsrechnung nachgewiesen worden w&auml;re, dass die auf dem Privatkonto eingezahlten Betr&auml;ge nicht aus ungebundenen Entnahmen oder aus anderen versteuerten oder steuerbefreiten Einkunftsquellen h&auml;tten stammen k&ouml;nnen. Der Pr&uuml;fer habe sich jedoch keiner dieser Sch&auml;tzungsmethoden bedient.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Gegen die Nichtzulassung der Revision wendet sich das FA mit der Beschwerde, mit der es die Erforderlichkeit einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Fortbildung des Rechts und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung sowie Verfahrensverst&ouml;&szlig;e geltend macht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet und durch Beschluss zur&uuml;ckzuweisen (&sect; 132 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde liegen nicht vor.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Das Vorbringen des FA rechtfertigt nicht die Zulassung der Revision zur Fortbildung des Rechts (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 FGO). Der Zulassungsgrund der Rechtsfortbildung stellt einen Unterfall der grunds&auml;tzlichen Bedeutung dar. In beiden F&auml;llen muss es sich um eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige und kl&auml;rbare Rechtsfrage handeln (z.B. Senatsbeschluss vom 6. Juni 2006 III B 202\/05, BFH\/NV 2006, 1653). Eine Rechtssache erfordert nur dann eine Entscheidung des BFH zur Rechtsfortbildung, wenn diese &uuml;ber den Einzelfall hinaus im allgemeinen Interesse liegt (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 41). Mit dem Vortrag, der BFH habe noch nicht &uuml;ber einen Fall entschieden, bei dem eine ungekl&auml;rte Einlage mit Mitteln geleistet worden sei, die von einem Konto der Ehefrau des Steuerpflichtigen stammten, wird kein Allgemeininteresse an der Kl&auml;rung einer Rechtsfrage dargetan.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die Rechtssache erfordert auch keine Entscheidung des BFH zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 FGO). Das FG hat keinen Rechtssatz aufgestellt, mit dem es von einem Rechtssatz des BFH abgewichen ist. Es hat in den Urteilsgr&uuml;nden u.a. ausgef&uuml;hrt, dass ein Steuerpflichtiger nicht verpflichtet sei, einen in sich geschlossenen Nachweis &uuml;ber die Herkunft seines Privatverm&ouml;gens zu f&uuml;hren. Diese Formulierung entspricht einem fast wortgleichen Rechtssatz im BFH-Urteil vom 1. Juli 1987 I R 284-286\/83 (BFH\/NV 1988, 12) sowie im Senatsurteil vom 7. Juni 2000 III R 82\/97 (BFH\/NV 2000, 1462). Der vom FA in der Beschwerdegr&uuml;ndung herausgearbeitete, angeblich im BFH-Urteil vom 15. Februar 1989 X R 16\/86 (BFHE 156, 38, BStBl II 1989, 462) enthaltene Rechtssatz, wonach ein Steuerpflichtiger, der durch Einlagebuchungen eine Verbindung zwischen Privat- und Betriebskonto hergestellt hat, sich durch Beweisvorsorge in die Lage versetzen muss, die Herkunft der Einzahlungen nachzuweisen, l&auml;sst sich der angef&uuml;hrten Entscheidung in dieser Allgemeinheit nicht entnehmen. Vielmehr geht aus dem Urteil in BFHE 156, 38, BStBl II 1989, 462 hervor, dass die Entscheidung, ob und in welchem Ma&szlig;e aus der Verletzung von Mitwirkungspflichten f&uuml;r den Steuerpflichtigen nachteilige Schlussfolgerungen hinsichtlich der Herkunft von Geldzufl&uuml;ssen gezogen werden k&ouml;nnen, von der W&uuml;rdigung der tats&auml;chlichen Umst&auml;nde des Einzelfalls abh&auml;ngt und nicht verallgemeinert werden kann. Dementsprechend hat der BFH im Urteil in BFHE 156, 38, BStBl II 1989, 462 wegen der unterschiedlichen Sachverhaltsgestaltung auch keinen Widerspruch zum BFH-Urteil in BFH\/NV 1988, 12 gesehen. Letztlich r&uuml;gt das FA, das FG habe trotz unzureichender Mitwirkung des Kl&auml;gers bei der Kl&auml;rung der Herkunft der Geldzufl&uuml;sse keine f&uuml;r ihn nachteiligen Schlussfolgerungen gezogen. Dies rechtfertigt nicht die Zulassung der Revision zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Schlie&szlig;lich liegt auch kein Verfahrensmangel vor (&sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                a) Eine Verletzung der Pflicht zur Sachaufkl&auml;rung (&sect; 76 Abs. 1 FGO) durch &Uuml;bergehen eines Beweisantrages scheidet aus. Das FA hatte im finanzgerichtlichen Verfahren die Erstellung einer Geldverkehrsrechnung durch einen sog. Buchsachverst&auml;ndigen vorgeschlagen. Ob es sich hierbei um einen Beweisantrag oder lediglich um eine Anregung handelte (vgl. hierzu Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect; 81 FGO Rz 37), kann offen bleiben. Jedenfalls kann das FA die unterbliebene Erstellung einer Geldverkehrsrechnung deshalb nicht als Verfahrensmangel r&uuml;gen, weil es dies nicht bereits im Termin zur m&uuml;ndlichen Verhandlung getan hat.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Auf die Einhaltung des im finanzgerichtlichen Verfahren geltenden Untersuchungsgrundsatzes kann ein Beteiligter &#8211;ausdr&uuml;cklich oder durch Unterlassen einer R&uuml;ge&#8211; verzichten (&sect; 155 FGO i.V.m. &sect; 295 der Zivilprozessordnung). Ist f&uuml;r ihn erkennbar, dass das FG einen vor der m&uuml;ndlichen Verhandlung beantragten Beweis nicht erheben will, und unterl&auml;sst er es, dies zu r&uuml;gen, so hat die unterlassene rechtzeitige R&uuml;ge den endg&uuml;ltigen R&uuml;geverlust zur Folge (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsbeschluss vom 16. M&auml;rz 2007 III B 179\/06, BFH\/NV 2007, 1181, m.w.N.). Nach dem Protokoll &uuml;ber die m&uuml;ndliche Verhandlung vor dem FG hat der Vertreter des FA nicht beanstandet, dass das FG dem Vorschlag, eine Geldverkehrsrechnung erstellen zu lassen, nicht nachkam.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                b) Mit dem Vortrag, das FG habe ein Schreiben vom 22. November 2005 nicht ber&uuml;cksichtigt, in dem der Kl&auml;ger um Beantwortung mehrerer Fragen zu den Geldzufl&uuml;ssen gebeten worden sei, r&uuml;gt das FA, das FG habe gegen die Verpflichtung nach &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO versto&szlig;en, den Inhalt der vorliegenden Akten vollst&auml;ndig zu ber&uuml;cksichtigen. Die Nichtber&uuml;cksichtigung von Umst&auml;nden, die richtigerweise &#8211;ausgehend von der materiell-rechtlichen Auffassung des Gerichts&#8211; in die Beweisw&uuml;rdigung h&auml;tten einflie&szlig;en m&uuml;ssen, kann verfahrensfehlerhaft sein, wenn das FG Teile des Gesamtergebnisses des Verfahrens unber&uuml;cksichtigt l&auml;sst (BFH-Beschluss vom 16. August 2007 VIII B 210\/06, BFH\/NV 2007, 2286). Das FG darf bei seiner &Uuml;berzeugungsbildung nicht eine nach Aktenlage feststehende Tatsache unber&uuml;cksichtigt lassen oder bei seiner Entscheidung vom Nichtvorliegen einer solchen Tatsache ausgehen. Eine Verletzung von &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO liegt hingegen nicht bereits deshalb vor, weil das FG den ihm vorliegenden Akteninhalt nicht entsprechend den Vorstellungen eines Beteiligten gew&uuml;rdigt hat (BFH-Beschluss vom 22. August 2006 V B 86\/05, BFH\/NV 2006, 2289). Insoweit handelt es sich allenfalls um einen nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hrenden materiell-rechtlichen Fehler, nicht jedoch um einen Verfahrensversto&szlig; (BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2007, 2286, und in BFH\/NV 2006, 2289, m.w.N.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Im Streitfall hat das FG das Schreiben des FA vom 22. November 2005 durchaus zur Kenntnis genommen, wie sich aus dessen Erw&auml;hnung im angefochtenen Urteil ergibt (S. 8\/9 der Urteilsgr&uuml;nde). Entgegen der Ansicht des FA war es der Auffassung, der Kl&auml;ger habe &uuml;ber die Herkunft der umstrittenen Geldzufl&uuml;sse hinreichend Auskunft gegeben. Darin ist allenfalls ein materiell-rechtlicher Mangel zu sehen, jedoch kein Verfahrensversto&szlig;.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 30.5.2008, III B 80\/07 Hinzusch&auml;tzung bei ungekl&auml;rter Mittelherkunft Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdegegner (Kl&auml;ger) sind zur Einkommensteuer zusammen veranlagte Eheleute. Der Kl&auml;ger betrieb in den Streitjahren (1999 bis 2001) drei &#8230;-L&auml;den. 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