{"id":16193,"date":"2012-12-19T14:45:57","date_gmt":"2012-12-19T12:45:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=16193"},"modified":"2012-12-19T14:45:57","modified_gmt":"2012-12-19T12:45:57","slug":"viii-b-218-07-verfahrensmaengel-verstoss-gegen-inhalt-der-akten-zeugenentlassung-ueberraschungsentscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-218-07-verfahrensmaengel-verstoss-gegen-inhalt-der-akten-zeugenentlassung-ueberraschungsentscheidung\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;218\/07 &#8211; Verfahrensm&auml;ngel: Versto&szlig; gegen Inhalt der Akten, Zeugenentlassung, &Uuml;berraschungsentscheidung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.11.2008, VIII B 218\/07<\/p>\n<p class=\"titel\">Verfahrensm&auml;ngel: Versto&szlig; gegen Inhalt der Akten, Zeugenentlassung, &Uuml;berraschungsentscheidung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                I. Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) einen Anspruch auf abweichende Steuerfestsetzung aus Billigkeitsgr&uuml;nden hat wegen eines von ihm geltend gemachten Sanierungsgewinns.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Kl&auml;ger betreibt eine Arztpraxis. Zum Ende des Jahres 2003 beliefen sich seine Gesamtverbindlichkeiten auf ann&auml;hernd 800 000 EUR. Sie resultierten aus der Anschaffung des der Praxis dienenden Teileigentums und der Praxiseinrichtung (zusammen rund 580 000 EUR), aus der Anschaffung privaten Grundverm&ouml;gens (135 000 EUR), aus Lieferantenverbindlichkeiten gegen&uuml;ber einem Labor (ca. 50 000 EUR) und &Uuml;berziehungen zweier laufender Konten (ca. 25 000 EUR). Dem standen nach Angaben des Kl&auml;gers in Gestalt von Immobilien, R&uuml;ckkaufwerten aus Kapitallebensversicherungen und Leistungsforderungen Verm&ouml;genswerte von insgesamt ca. 560 000 EUR gegen&uuml;ber, die s&auml;mtlich an die Gl&auml;ubigerbanken abgetreten oder zu deren Gunsten mit Grundschulden belastet waren.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Nach Bem&uuml;hungen der Anw&auml;ltin des Kl&auml;gers verzichtete die D-Bank auf einen beachtlichen Teil (175 251,03 EUR) ihrer dem Kl&auml;ger gew&auml;hrten und zum 30. September 2004 noch mit ca. 455 000 EUR valutierenden Kredite, w&auml;hrend die A-Bank die Restforderung der D-Bank mittels eines neuen Darlehens abl&ouml;ste und das Gesamtrisiko &uuml;bernahm.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) lehnte einen Antrag des Kl&auml;gers ab, die Steuer nach &sect; 163 der Abgabenordnung (AO) abweichend festzusetzen unter Au&szlig;erachtlassung des von der D-Bank ausgesprochenen Verzichts als Sanierungsgewinn. Einspruch und Klage blieben erfolglos.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Das Finanzgericht (FG) entschied, das FA habe den Antrag des Kl&auml;gers zu Recht abgelehnt. Eine Billigkeitsma&szlig;nahme komme nach dem das Ermessen der Finanzverwaltung lenkenden Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 27. M&auml;rz 2003 IV A 6 -S 2140- 8\/03 (BStBl I 2003, 240) nur in Betracht bei Entstehung eines Sanierungsgewinnes, der Sanierungsbed&uuml;rftig- und -f&auml;higkeit des Unternehmens, sanierungsgeeigneten Ma&szlig;nahmen und bei Vorliegen einer Sanierungsabsicht der Gl&auml;ubiger. Nach Durchf&uuml;hrung einer Beweisaufnahme verneinte das FG im Streitfall die Sanierungsabsicht. Die D-Bank habe ausschlie&szlig;lich eigenn&uuml;tzige Zwecke verfolgt, n&auml;mlich die Realisierung ihrer Forderungen in gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glicher H&ouml;he und die Trennung von dem Kl&auml;ger als Kunden, w&auml;hrend ihr nach ihrer wirtschaftlichen Interessenlage das weitere wirtschaftliche Schicksal der Arztpraxis gleichg&uuml;ltig gewesen sei.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Mit seiner Beschwerde r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung von Verfahrensrecht.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Von einer weiteren Wiedergabe des Tatbestandes sieht der Senat ab (&sect; 116 Abs. 5 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>      <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                II. Die Beschwerde ist nicht begr&uuml;ndet.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                Die vom Kl&auml;ger behaupteten Verfahrensm&auml;ngel sind nicht festzustellen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                1. Weder hat das FG bei seiner Entscheidung einen Versto&szlig; gegen den klaren Inhalt der Akten begangen, weil es nach den Akten klar feststehende Tatsachen unber&uuml;cksichtigt gelassen h&auml;tte, noch ist ein Versto&szlig; gegen das Gesamtergebnis des Verfahrens zu erkennen. Das vom Kl&auml;ger so bezeichnete Best&auml;tigungsschreiben der D-Bank vom 9. November 2005 ist vom FG nicht &uuml;bergangen worden, sondern war ausdr&uuml;cklich Gegenstand der Vernehmung der Zeugin Frau B. und der Urteilsgr&uuml;nde (dort Bl. 9). Dass das FG diesem Schreiben eine andere Bedeutung beigemessen und es anders gew&uuml;rdigt hat, als vom Kl&auml;ger gew&uuml;nscht, verst&ouml;&szlig;t nicht gegen &sect; 96 Abs. 1 Satz 1 FGO (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 24. April 2007 VIII B 251\/05, BFH\/NV 2007, 1521, m.w.N.). Dass das FG gehalten ist, auf den Kern des Tatsachenvortrags einer Partei zu einer Frage von entscheidungserheblicher Bedeutung einzugehen (so das vom Kl&auml;ger zitierte BFH-Urteil vom 5. September 2001 I R 101\/99, BFH\/NV 2002, 493), hei&szlig;t nicht, dass es im Rahmen seiner freien &Uuml;berzeugungsbildung auch der Sachverhaltsdeutung dieser Partei folgen m&uuml;sste.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                2. Die vom Kl&auml;ger behauptete unzul&auml;ngliche oder unzutreffende Beweisw&uuml;rdigung stellt grunds&auml;tzlich keinen Verfahrensfehler dar. Die Grunds&auml;tze der Beweisw&uuml;rdigung sind revisionsrechtlich dem materiellen Recht zuzuordnen (BFH-Beschluss vom 17. Januar 2006 VIII B 172\/05, BFH\/NV 2006, 799, m.w.N.) und deshalb der Pr&uuml;fung des BFH im Rahmen einer Nichtzulassungsbeschwerde entzogen (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., &sect; 115 Rz 82, m.w.N.). Einwendungen gegen die materielle Richtigkeit des angefochtenen Urteils f&uuml;hren deshalb nicht zur Zulassung der Revision (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 30. Oktober 2007 VIII B 153\/06, BFH\/NV 2008, 389; vom 28. April 2003 VIII B 260\/02, BFH\/NV 2003, 1336; vom 23. Juni 2003 IX B 119\/02, BFH\/NV 2003, 1289). Auch eine (vermeintlich) unzutreffende Beweisw&uuml;rdigung geh&ouml;rt revisionsrechtlich zum materiellen Recht, dessen Verletzung grunds&auml;tzlich erst im Rahmen einer zugelassenen Revision zu pr&uuml;fen ist (vgl. BFH-Beschluss vom 16. August 2007 VIII B 210\/06, BFH\/NV 2007, 2286).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                3. Es kann dahingestellt bleiben, ob der Vorwurf ungen&uuml;gender Sachverhaltsaufkl&auml;rung sachlich berechtigt ist; das gilt auch angesichts des Umstandes, dass der urspr&uuml;nglich als Zeuge vorgesehene Herr R. dem Gericht gegen&uuml;ber erkl&auml;rt hatte, Frau B. k&ouml;nne zum Beweisthema mindestens ebenso gut aussagen wie er. Denn jedenfalls k&ouml;nnte auch ein ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegter etwaiger Verfahrensmangel nicht mehr mit Erfolg geltend gemacht werden. Er betr&auml;fe eine Verfahrensvorschrift (&sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO), auf deren Beachtung verzichtet werden kann (&sect; 295 der Zivilprozessordnung &#8211;ZPO&#8211; i.V.m. &sect; 155 FGO; vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 17. M&auml;rz 2000 VII B 1\/00, BFH\/NV 2000, 1125) und tats&auml;chlich auch verzichtet wurde. Das R&uuml;gerecht ist durch das Unterlassen einer rechtzeitigen R&uuml;ge vor dem FG verloren gegangen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect; 115 Rz 103, m.w.N.). Der Kl&auml;ger hat in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG ausweislich der Sitzungsniederschrift weder Beweisantr&auml;ge gestellt noch rechtzeitig eine vermeintlich mangelhafte Sachaufkl&auml;rung ger&uuml;gt. Insbesondere hat er sich auch nicht gegen eine Entlassung der Zeugin P. ausgesprochen oder ihre erneute Vernehmung beantragt, w&auml;hrend er nunmehr behauptet, es sei ihm die M&ouml;glichkeit abgeschnitten worden, Frau P. der im weiteren Verlauf der Beweisaufnahme vernommenen Zeugin B. gegen&uuml;berzustellen.      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=top>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>                4. Der Kl&auml;ger macht des Weiteren geltend, das Urteil des FG trage &quot;Z&uuml;ge einer &Uuml;berraschungsentscheidung&quot;. Angesichts dieser Formulierung ist bereits unklar und fraglich, ob er damit die Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs r&uuml;gen will. Auch im &Uuml;brigen fehlt es insoweit an einer hinreichenden Darlegung des Zulassungsgrundes eines Verfahrensmangels i.S. von &sect; 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO. Mit dem Vortrag, das FG sei &uuml;berraschend vom Gegenteil dessen ausgegangen, was es im vorausgegangenen Beschluss &uuml;ber eine einstweilige Anordnung noch als &quot;nachvollziehbar&quot; bezeichnet habe, kann er nicht durchdringen, da es sich insoweit nur um eine rechtliche Erstbeurteilung im Rahmen eines Eilverfahrens wegen vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes handelte, das seiner Natur nach keine Bindungswirkung f&uuml;r die nachfolgende Entscheidung im Hauptsacheverfahren entfalten kann. Angesichts der erst danach durchgef&uuml;hrten umfangreichen Beweiserhebung durch Zeugenvernehmungen musste dies auch dem Kl&auml;ger und seinen fachkundigen Vertretern klar sein. Nichts anderes folgt aus den vom Kl&auml;ger in diesem Zusammenhang angef&uuml;hrten Entscheidungen des BFH (Urteil vom 31. Juli 1990 I R 173\/83, BFHE 162, 236, BStBl II 1991, 66; Beschluss vom 28. Juli 2004 IX B 136\/03, BFH\/NV 2005, 43), in denen es (auch) um die Voraussetzungen einer ordnungsgem&auml;&szlig;en R&uuml;ge der Verletzung der Amtsermittlungspflicht (&sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) wegen Nichterhebung von Beweisen ging. Denn insoweit erkl&auml;rt der Kl&auml;ger sinngem&auml;&szlig; nur, dass er wegen der &uuml;berraschenden Entscheidung die Nichtber&uuml;cksichtigung der &quot;Beweisurkunde&quot; in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht habe r&uuml;gen k&ouml;nnen. Tats&auml;chlich war aber das betreffende Schriftst&uuml;ck bereits in das Verfahren eingef&uuml;hrt und ist auch ber&uuml;cksichtigt worden (s.o. zu 1.).      <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>   <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.11.2008, VIII B 218\/07 Verfahrensm&auml;ngel: Versto&szlig; gegen Inhalt der Akten, Zeugenentlassung, &Uuml;berraschungsentscheidung Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) einen Anspruch auf abweichende Steuerfestsetzung aus Billigkeitsgr&uuml;nden hat wegen eines von ihm geltend gemachten Sanierungsgewinns. 2&nbsp; Der Kl&auml;ger betreibt eine Arztpraxis. 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